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Depotaufbau innerhalb der Familie - ETF

  • ETF
  • Sparplan
  • Familie
  • Kind

Geschrieben

Hallo zusammen!

 

Ich möchte gerne für mich und meine Familie alterstechnisch vorsorgen bzw. für unser Kind eine Startkapital ermöglichen.

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

 

Ich beschäftige mich nun seit Anfang letzten Jahres mit dem Thema Altersvorsorge, speziell mit ETF`s. Ich informiere mich hauptsächlich über diverse Finanzblogger, dennoch findet sich auch ein Gerd Kommer in meinen Bücherregal wieder.

 

2. Familiäre Situation

 

2 Erwachsene, verheiratet (30+34)

1 Kind (1,5 J)

1-2 weitere Kinder geplant

 

Anfang des Jahres haben wir uns gegen den Bau/Kauf eines Eigenheimes entschieden. Wir verfügen sowohl über getrennte Konten als auch über ein gemeinsames Konto, sodass jeder sein eigenes Depot aufbauen kann und auch soll.

 

3. Darstellung von bereits vorhandenen Fondspositionen (ISIN angeben)

 

  • Ich: Depot bei DKB (ungenutzt) Depot Onvista - ISHARES CORE MSCI WORLD mtl. 150€ (IE00B4L5Y983)

                                                                             ISHARES CORE MSCI EM beginnt mtl. 100€ im Februar (IE00BKM4GZ66)

  • Frau: Depot bei Hausbank ING, brachliegender Fonds DWS Top Dividende (DE0009848119)
  • Kind: DKB U18 Depot LYXOR MSCI WORLD mtl. 120€ ab Ende Januar (FR0010315770)

 

      Meine Auswahl hat sich nach Aktionen der einzelnen Broker gerichtet und natürlich der allgemeinen Empfehlungen – 70%MSCI & 30%EM  - Sprichwort: kostenlose Sparpläne beim Auslaufen der Aktionen, werde ich dann wahrscheinlich den Ansparrhythmus anpassen müssen.
      Der DWS Fonds wurde damals mit vermögenswirksame Leistungen bespart und ist nun inaktiv.

 

4. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

 

Einmalig beim Kind, bei uns kann max. 1x monatlich korrigiert werden, wenn gerade eventuell keine Sparplanaktion, dafür aber 0€/Order- Aktion laufen.

 

5. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten Optionale Angaben:

 

Da die Anlagen langfristig wirken sollen, können die Kurse ruhig schwankend sein, Hauptsache am Ende bzw. später zahlt es sich aus

 

6. Berufliche Situation

 

Beide sind wir unbefristet angestellt und haben eigentlich zukunftsorientierte Berufe. Wir verdienen beide ähnlich viel bzw. wenig - Steuerklasse 4

 

7. Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft? Über meine Fondsanlage

 

Die Sparerpauschale ist noch nicht ausgeschöpft. Würde ich jedoch gerne anstreben.

 

8. Anlagehorizont

 

mind. 17 Jahre, bei uns ähnlich oder länger

 

9. Zweck der Anlage

 

Altersvorsorge, ggf. irgendwann EK für Hausbau/-Kauf, aber im Moment nicht angestrebt. Geld liegt momentan ungenutzt auf Tagesgeldkonten.

 

10. Einmalanlage und/oder Sparplan?

 

Ich bevorzuge Sparpläne. Fürs Kind definitiv und für uns sind eventuell auch Einmalanlagen möglich (ING 0€/Order Aktion)

 

11. Anlagekapital

 

Da bin ich mir noch unsicher...unsere jeweilige Sparrate liegt im Moment bei ca. 700-1000€, da wir noch sehr günstig zur Miete wohnen. Diese Umstände werden sich aber im nächsten Jahr ändern. Wir haben auch schon etwas EK angesammelt. Wir sind uns nur noch nicht ganz im Klaren, ob das nun auf Tagesgeldkonten versauern soll oder nicht..da in den nächsten 5 Jahren ein neuer PKW fällig wird und die neue Wohnung auch eingerichtet werden will. Vielleicht gibt es hierzu Anregungen. Die 3 Netto-Gehälter sind es bei uns beiden allerdings mind. als Reserve vorhanden und sollen es auch bleiben.

 

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

So, nun hoffe ich, dass erst einmal die Rahmendaten stimmen. Ich bin mir nämlich nach wie vor unsicher mit dem was ich tue. Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, umso mehr hinterfrage ich mein Vorgehen. Es wird ja immer wieder empfohlen: „Hauptsache Anfangen“ und das habe ich getan und will jetzt optimieren, damit ich erst vorläufig Ruhe habe.

 

1. Frage: Ist es sinnvoll, dass in einer Ehe jeder in sein eigenes Depot einzahlt? Auch ggf. in den gleichen Fonds. Hierzu interessieren mich vor allem Meinungen, da ich es eigentlich so machen möchte.

 

2. Frage: Ich habe mich für thesaurierende ETF entschieden, war das richtig so? Sollte ich ggf. erst Ausschütter kaufen/besparen, um dann zu den ursprünglichen ETFs zurückzukehren?

 

3. Frage: Ist der ETF fürs Kind ok so?

 

4. Frage: Sollte meine Frau den DWS verkaufen, um dann einen ETF zu besparen? Ich hatte an den Vanguard FTSE All-World (IE00B3RBWM25) gedacht und diesen im Rahmen der ING-Aktion kostenlos bis Ende des Jahres manuell zu besparen? Oder den DWS laufen lassen und den Vanguard zusätzlich aufnehmen. Es geht mir hier hauptsächlich um den Kosten/Nutzen-Faktor des DWSs (ca.3-4T€).

 

Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Anregungen!

 

VG

Palinka

 

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vor 24 Minuten schrieb Palinka:

4. Frage: Sollte meine Frau den DWS verkaufen, um dann einen ETF zu besparen? Ich hatte an den Vanguard FTSE All-World (IE00B3RBWM25) gedacht und diesen im Rahmen der ING-Aktion kostenlos bis Ende des Jahres manuell zu besparen? Oder den DWS laufen lassen und den Vanguard zusätzlich aufnehmen. Es geht mir hier hauptsächlich um den Kosten/Nutzen-Faktor des DWSs (ca.3-4T€).

 

Hast Du mal überschlagen was es in Zukunft bringen könnte? Hast Du überschlagen was der Verkauf an Spesen kostet und wieviel Steuern runtergehen? (Sparerfreibetrag war ja noch nicht ausgenutzt)

 

Hin und her macht Taschen leer...

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Sparerpauschbeträge sind noch nicht ausgeschöpft. Würde daher auf Ausschütter setzen. Grade auch weil du selbst sagst, dass du anstrebst ihn auszuschöpfen.

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Am 11.1.2019 um 13:13 schrieb Rubberduck:

 

Hast Du mal überschlagen was es in Zukunft bringen könnte? Hast Du überschlagen was der Verkauf an Spesen kostet und wieviel Steuern runtergehen? (Sparerfreibetrag war ja noch nicht ausgenutzt)

 

Hin und her macht Taschen leer...

Wahrscheinlich ist es besser den DWS zu behalten. Er zahlt ja momentan eine gute Dividende und der Sparerfreibetrag ist noch nicht ausgeschöpft. Dann investieren wir in ihrem Depot als nächstes in den Vanguard FTSE All-World (IE00B3RBWM25). Vielen Dank für die Anregung!

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Am 11.1.2019 um 12:42 schrieb Palinka:

Sollte meine Frau den DWS verkaufen, um dann einen ETF zu besparen?

 

Hast Du mal geschaut, wie sich der DWS Top Dividende in den letzten 10 Monaten entwickelt hat? Im Vergleich zum generellen Markt?

 

Ich habe in meinem Depot auch einen Anteil DWS Top Dividende. Nicht etwa, weil ich auf die Ausschüttung (der Dividenden) aus bin, sondern weil der Fonds eine andere Zusammensetzung hat und der Kurs dieses Fonds sich über die Zeit hinweg anders entwickelt. In den letzten 10 Monaten waren meine Dividendenfonds über lange Zeit die einzigen Positionen im Depot, die (im Vergleich zum Anfang April 2018) im grünen Bereich waren. Der DWS Top Dividende hat in der Zeit 4,9% zugelegt.

Viele Anleger mischen risiko- und renditelose Anlagen (RK1) in ihr Depot, um dem Depot so mehr Stabilität zu geben. RK1 bringt aber im Moment wirklich keine reale Rendite sondern eher Kaufkraftverluste. Ich halte RK1 daher nur in dem Ausmaß, in dem ich Liquidität für sinnvoll halte.

Ich versuche statt dessen die Schwankungen etwas zu mildern, indem ich auch Fonds wie den DWS Top Dividende beimische. Ich bespare diesen Fonds nun per Sparplan seit Ende 2008 und habe über diese Zeit eine Rendite von 7,07% p.a. erzielt. 2017 lag er hinter der allgemeinen Marktentwicklung deutlich zurück, dafür hat er sich in den letzten Monaten aber gut gehalten und die Kursrückgänge der anderen Anlagen etwas abgemildert.

Natürlich kann man diesen Fonds nicht wie RK1 einsetzen. Aber dafür ist dieser Fonds ja auch nicht ertraglos.

 

Nur mal meine Gedanken zur Depotzusammensetzung in Ergänzung zu dieser Überlegung:

vor 21 Minuten schrieb Palinka:

Wahrscheinlich ist es besser den DWS zu behalten. Er zahlt ja momentan eine gute Dividende und der Sparerfreibetrag ist noch nicht ausgeschöpft.

 

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Geschrieben · bearbeitet von Palinka

vor 20 Stunden schrieb Quailman:

Sparerpauschbeträge sind noch nicht ausgeschöpft. Würde daher auf Ausschütter setzen. Grade auch weil du selbst sagst, dass du anstrebst ihn auszuschöpfen.

 

Dann macht es sicher auch für mich Sinn in den Vanguard FTSE All-World (IE00B3RBWM25) zu investieren. Dann spare ich mir auch den EM, in den ich zum Glück bisher nicht eingezahlt habe. An dieser Stelle macht es sicherlich auch Sinn auf die monatliche Sparsumme ein wenig angestaubtes Tagesgeld zu investieren.

 

 

vor 25 Minuten schrieb Nachdenklich:

 

Hast Du mal geschaut, wie sich der DWS Top Dividende in den letzten 10 Monaten entwickelt hat? Im Vergleich zum generellen Markt?

 

Ich habe in meinem Depot auch einen Anteil DWS Top Dividende. Nicht etwa, weil ich auf die Ausschüttung (der Dividenden) aus bin, sondern weil der Fonds eine andere Zusammensetzung hat und der Kurs dieses Fonds sich über die Zeit hinweg anders entwickelt. In den letzten 10 Monaten waren meine Dividendenfonds über lange Zeit die einzigen Positionen im Depot, die (im Vergleich zum Anfang April 2018) im grünen Bereich waren. Der DWS Top Dividende hat in der Zeit 4,9% zugelegt.

Viele Anleger mischen risiko- und renditelose Anlagen (RK1) in ihr Depot, um dem Depot so mehr Stabilität zu geben. RK1 bringt aber im Moment wirklich keine reale Rendite sondern eher Kaufkraftverluste. Ich halte RK1 daher nur in dem Ausmaß, in dem ich Liquidität für sinnvoll halte.

Ich versuche statt dessen die Schwankungen etwas zu mildern, indem ich auch Fonds wie den DWS Top Dividende beimische. Ich bespare diesen Fonds nun per Sparplan seit Ende 2008 und habe über diese Zeit eine Rendite von 7,07% p.a. erzielt. 2017 lag er hinter der allgemeinen Marktentwicklung deutlich zurück, dafür hat er sich in den letzten Monaten aber gut gehalten und die Kursrückgänge der anderen Anlagen etwas abgemildert.

Natürlich kann man diesen Fonds nicht wie RK1 einsetzen. Aber dafür ist dieser Fonds ja auch nicht ertraglos.

 

Nur mal meine Gedanken zur Depotzusammensetzung in Ergänzung zu dieser Überlegung:

 

 

Da der Fonds nicht in meinem Depot liegt, habe ich das ehrlich gesagt nicht so detailliert verfolgt. Ich hatte halt immer die "hohen" Kosten, die der Fonds verursacht, im Hinterkopf und habe dabei die Performance eigentlich völlig "ignoriert". Man hört überall nur EFT MSCI Word oder EM - Die sind gut! und da dachte ich, dass alles andere ja "nur schlecht" sein kann. Vor allem weil es der "böse" Anlageberater damals so empfohlen hat.

 

Wahrscheinlich ist das auch ein typischer Anfängerfehler. :-*

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vor 1 Minute schrieb Palinka:

Man hört überall ....

... ist für mich keine ausreichende Entscheidungsgrundlage.

 

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Am 11.1.2019 um 13:13 schrieb Rubberduck:

Hast Du überschlagen was der Verkauf an Spesen kostet und wieviel Steuern runtergehen?

 

Okay, die Rückgabe über KAG kostet vermutlich nix. 

 

Bleiben die Steuern.

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