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Lauchsuppe

Sind Vorzugsaktien die besseren Aktien?

Geschrieben · bearbeitet von Lauchsuppe

Merci

 

edit: wäre es als Finanzdienstleister á la MSCI nicht sinnvoll einen Index aufzubauen z.B. World - nur konsequent mit Vz statt Stämmen. Eventuell bisl mehr Rendite und im Gegenzug bleiben die Stimmrechte für institutionelle Anleger?

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Geschrieben

vor 28 Minuten schrieb Lauchsuppe:

nur konsequent mit Vz statt Stämmen

Sicherlich eine interessante Fragestellung und ehrlich gesagt hatte ich mir da noch gar keine Gedanken gemacht. Ich habe jetzt mal schnell beim MSCI Germany Index nachgesehen, in dem Volkswagen VZ vertreten ist. Bei den Indexanbietern spielt natürlich dann auch noch die Replikation eine entscheidende Rolle. So tief habe ich aber dann doch noch nicht gegraben. 

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Geschrieben

vor 5 Stunden schrieb Lauchsuppe:

Merci

 

edit: wäre es als Finanzdienstleister á la MSCI nicht sinnvoll einen Index aufzubauen z.B. World - nur konsequent mit Vz statt Stämmen. Eventuell bisl mehr Rendite und im Gegenzug bleiben die Stimmrechte für institutionelle Anleger?

1.) Soviel ich weiß ist die Unterscheidung zwischen Stamm- und Vorzugsaktien eine deutsche Vorliebe. Wenn das so ist, wäre es schlecht mit einem "World".

2.) Wie kommst Du darauf, dass es für eines von beidem mehr Rendite gibt? War das in der Vergangenheit (welche?) so? Und was heißt in diesem Zusammenhang "eventuell"? Eventuell gibt es bei jeder Aktie bisl mehr Rendite. Aber eben nur "eventuell".

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Geschrieben · bearbeitet von DrFaustus

Was für ein Quatsch schon wieder hier. Ich wollte ja den Troll nicht füttern. Aber natürlich bringen VZ mehr Rendite als Stämme.

Und ja: Das war in der Vergangenheit so.

 

Beispiel?

 

VW sei 01.01.2000

Vorzüge: 11,3%p.a.

Stämme: 7,4% p.a.

 

Ist auch logisch, wenn man mal einen kurzen Moment sein Hirn einschalten würde.

 

Weitere:

Sixt Vz: 15,8%p.a.

Sixt Stamm: 13,6%p.a.

 

RWE Vz: 3,3%p.a.

RWE Stamm: 1,3%p.a.

 

usw.

usw.

usw.

 

Aber zur Frage: In der Regel sind die Vorzüge schon im Index, wenn welche vorhanden sind. Diese sind i.d.R. deutlich liquider und somit bevorzugt vom Index.

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Geschrieben · bearbeitet von Schwachzocker

vor 1 Stunde schrieb DrFaustus:

Was für ein Quatsch schon wieder hier. Ich wollte ja den Troll nicht füttern. Aber natürlich bringen VZ mehr Rendite als Stämme.

Und ja: Das war in der Vergangenheit so.

 

Beispiel?

 

VW sei 01.01.2000

Vorzüge: 11,3%p.a.

Stämme: 7,4% p.a.

 

Ist auch logisch, wenn man mal einen kurzen Moment sein Hirn einschalten würde.

...

Das hatte ich getan, und dabei kam mir sofort der Zeitraum bis zum Oktober 2008 in den Sinn. 

Es kommt halt darauf an, welche Vergangenheit man meint.

 

Trotzdem immer wieder ein schöner Taschenspielertrick. Daran erkennt man den echten Bankverkäufer mit Qualität.

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Geschrieben · bearbeitet von DrFaustus

Oh ja, der Short Squeeze ist ja auch der absolute Regelfall, der sich niemals wieder ausgleicht, wenn die Sondersituation aufgelöst wird.

BS mal wieder vom Feinsten.

Das ist kein Taschenspielertrick, das ist der Normalfall und reine Finanzmathematik. Dass dir das aber wieder zu hoch ist, braucht man glaube ich nicht zu erwähnen...

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Geschrieben

Schwachzocker- halte dich doch einfach bei Einzelaktien zurück- das du Herrn Kommer als ETF Guru verfallen bist - das habe ich verstanden, dennoch zähle ich dir auch nicht jedentag die Nachteile oder potenziellen Probleme von ETF-Anlagen mit.

Auf die Frage, was und wieviel du eigentlich so ,ETF‘st‘ hast auch nicht geantwortet. 

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vor 10 Minuten schrieb Portfolio2055:

Schwachzocker- halte dich doch einfach bei Einzelaktien zurück- das du Herrn Kommer als ETF Guru verfallen bist - das habe ich verstanden, dennoch zähle ich dir auch nicht jedentag die Nachteile oder potenziellen Probleme von ETF-Anlagen mit.

Auf die Frage, was und wieviel du eigentlich so ,ETF‘st‘ hast auch nicht geantwortet. 

 

1.) Du solltest einmal den Threadtitel lesen. Da geht es um ETFs

2.) Ich habe Kommer nie gelesen.

3.) Ich habe die Nachteile bereits in Nr. 42 aufgezählt, damit Du es nicht nochmal machen musst. Sozusagen eine Gefälligkeit meinerseits.

4.) Meine Vermögensverhältnisse gehen Dich nichts an.

5.) Du solltest endlich lernen, wie man ETFs schreibt, bevor Du hier sämtliche denkbaren (und undenkbaren) Schreibweisen durchprobiert hast.

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Was interessiert mich die korrekte Schreibweise! Mich interessiert eine konstruktive Diskussion! 

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Geschrieben

vor 49 Minuten schrieb DrFaustus:

Das ist kein Taschenspielertrick, das ist der Normalfall und reine Finanzmathematik. Dass dir das aber wieder zu hoch ist, braucht man glaube ich nicht zu erwähnen...

Was "normal" ist interessiert niemanden, weil es ohnehin niemand weiß.

Wie sieht es mit Henkel aus. Da sind die Stämme in den letzten drei Jahren deutlich vorn. Darf das sein? 

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Geschrieben · bearbeitet von DrFaustus

Was interessiert mich als Aktionär ein 3 Jahreszeitraum? 

5 Jahre sind VZ vorn. Seit Datenbeginn sind Vorzüge rund 100% besser gelaufen als die Stämme.

Kurzfristig kann es bei Stämmen Sondereffekte geben, weil sie eben illiquider sind. Langfristig wird zu 99,9% die Vorzugsaktie die Stammalktie outperformen. Das ist reine Mathematik, keine Meinung.

Jeder der geradeaus bis 3 denken kann, wird das feststellen wenn man mal sein Hirn einschaltet. Und vielleicht findet derjenige auch heraus, wann das 0,1% der Fälle eintritt...

 

Wenn jedes Jahr ein Gewinn X verteilt wird und der Stammaltionär bekommt 1/n tel des Gewinns, der Vorzugsaktionär bekommt 1,x/n tel des Gewinns, dann ist es nur eine Frage der Zeit und keine Frage des Kaufkurses und der Kursentwicklung, wann der Vorzugsaktionär vorne liegen wird.

Oder bildlich gesprochen: Als Stammaktionär gebe ich Jahr für Jahr einen Teil des mir zustehenden Gewinnes an den Vorzugsaktionär ab.

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Geschrieben

US-amerikanische preferred stocks sollten nicht mit hiesigen Vorzugsaktien gleichgesetzt werden. Stattdessen kommen diese vom Konstrukt her eher Genussscheinen näher. 

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Geschrieben

Reduzierung auch möglich auf:

- Stimmrecht?

Das ist bei Stammaktien immer der Fall!

Bei Vorzügen: meist nicht

Deshalb bekommen die Vorzüge auch mehr Dividenden. Bei Übernahmen haben hingegen die Vorzüge häufig einen höheren Rang.

In den USA gibt es auch zum Teil verschiedene Aktiengattungen. Als Beispiel: Google A, Google B, Google C.

Diese sind auch mit unterschiedlichen Stimmrechten verbunden. 

Google A: 1 Stimmrecht 

Google B: 10 Stimmrechte/Aktie/nicht öffentlich gehandelt 

Google C: kein Stimmrecht 

So stellt Google sicher, wer wann wo und wie die Mehrheit hält.

Der Verzicht auf das Stimmrecht wird durch die höhere Dividende entlohnt.

Somit kann jeder selbst entscheiden was er denn nun möchte. 

Eine Index nur mit Vorzügen oder Stämmen zu machen ist sinnlos. Ersten würde damit auf viele Unternehmen verzichtet werden und häufig liegen die Stämme zu großen Teilen in den Besitzerfamilien und sind daher illequider und für einen regen Handel weniger geeignet.

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Geschrieben

Ich würde sagen, kommt drauf an. Denn es kann auch passieren das die St preiswerter als die Vz sind, je nach dem welche Gattung im besseren Index ist.

Ansonsten muß man halt schauen welche Vorteile der Verzicht auf das Stimmrecht hat. Oft gibt es ein bis ein paar Cent mehr Dividende bzw. ist sogar eine Ausschüttung garantiert.

 

Wenn die Vz viel preiswerter als die St sind, ist die aktuelle Dividendenrendite höher und das kann sich langfristig lohnen.

 

Aber generalisieren, das Vz besser als die St sind - würde ich nicht und schon garnicht auf so einen Index setzen.

 

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