Feedback und Ideen gesucht für 2 Millionen

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32 posts in this topic

Posted · Edited by cha1n94
Update von informationen

Hallo, ich habe vor Dezember 2017 einen Großteil meiner Cryptos verkauft und das letzte Jahr damit verbracht ein konservativeres Portfolio zu gestalten und versuche mein Mindset auf ein nachhaltiges Investmentverhalten zu ändern. Meine Informationen sind stark geprägt von Foren wie bogleheads und r/financialindependence. Nun gibt es in Deutschland keine 401ks oder IRAs und deswegen bin ich auf der Suche nach Tipps um mich für die deutschen Rahmenbedingung zu optimieren. Besonders bin ich an tipps interessiert wie ich mein Vermögen risikofrei nutzen kann (ich habe jetzt zum Beispiel jeweils 5000€ mit dem Wechsel zu Consorsbank und Targobank verdient. Da dies werte sind die ich eigentlich nur maximal 2 mal im Jahr rebalancen möchte, lohnt sich das). 

 

Mein Portfolio:

  • Eigentumswohnung (abbezahlt): 200k - Als absicherung sozusagen
  • Crypto: 150k - aus Hoffnung nach einem neuem hoch. Folgt einer strikten Liquidationsstrategie. Ich betrachte grundsätzlich mein Cryptoportfolio und mein Restporfolio getrennt voneinander.
  • Cash: 200k - weiß noch nicht genau was ich damit machen soll. Hier brauche ich die meiste Hilfe. Ist auf mehreren Konten verteilt 
  • Anleihen ETFs: 250k - Einerseits um mich Währungsunabhängiger zu machen und weil es eine relativ "sorgenfreie" Anlage ist. 
    • 34% iShares Global Aggregate Bond UCITS ETF EUR Hedged (Acc)
    • 33% iShares Global Aggregate Bond UCITS ETF 
    • 33% ishares euro government bond 
  • Aktien ETFs: 1.100k - Hier konnte ich mich nicht zwischen FTSE und MSCI entscheiden, also habe ich beides genommen
    • 50% FTSE All World
    • 50% MSCI Mix
      • 70% MSCI World
      • 30% MSCI EM
  • Einzelwerte: 100k - seperates Depot um zu schauen wie gut ich investieren kann.

 

Ich spiele ein wenig mit dem Gedanken mir professionelle Hilfe zu holen. Habe aber nicht das Gefühl die Kompetenz von Vermögensberater einschätzen zu können. Ich freue mich auf Feedback.

 

 

Edit:

 

24, ledig

Ziel: Vermögen erhalten, langfristig wachsen.

Risikotragfähigkeit: mittel-hoch

Finanzwissen: Mittel, teils sehr gut, teils nicht so gut. Kann ich nicht einschätzen

 

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vor 19 Minuten schrieb cha1n94:

Hallo, ich habe vor Dezember 2017 einen Großteil meiner Cryptos verkauft und das letzte Jahr damit verbracht ein konservativeres Portfolio zu gestalten und versuche mein Mindset auf ein nachhaltiges Investmentverhalten zu ändern.

Glückwunsch dass du den Absprung aus der Blase geschafft hast. Was mir unklar ist, ob du jetzt gedenkst von den Erträgen zu leben oder ob du noch einem Halbtags-/Vollzeitjob nach gehst?

Hast du dich schon mal mit value investing beschäftigt?

Nach dem du vorher mit Cryptos herum gespielt hast und jetzt konservativ investieren willst, wird das natürlich ein harter Umsturz im Kopf. Alles was du vorher gelernt hast kannst du weg werfen.

 

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Gibt es daneben weitere Einkommensquellen, von denen wir wissen sollten? Einen Job o.ä.?!

 

Ansonsten sieht es für mich so aus, als hättest du vieles richtig gemacht (Glückwunsch zum richtigen Timing des Austiegs) und hast erstmal finanziell ausgesorgt.

Die Vermögensaufteilung sieht ganz gut aus - das mit dem "Spielgeld" für die Einzelwerte ist grundsätzlich auch erst mal nicht verkehrt.

 

Wegen der 200k in Cash solltest du dir in der Tat erst mal nicht allzu viele Sorgen machen. Du hast hier ein echtes "Luxusproblem". Ich würde evtl. einen Bruchteil davon (20-30k) in Cash behalten und den Rest auf die bisherigen Assets verteilen. Oder du holst dir, um besser schlafen zu können, noch ein paar Rohstoffe wie Gold und Silber ins Portfolio.

 

Ansonsten nimm dir Zeit, ließ dich ein und mach weiter so - sieht bis hierher gut aus :thumbsup:

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Just now, Marfir said:

Glückwunsch dass du den Absprung aus der Blase geschafft hast. Was mir unklar ist, ob du jetzt gedenkst von den Erträgen zu leben oder ob du noch einem Halbtags-/Vollzeitjob nach gehst?

Hast du dich schon mal mit value investing beschäftigt?

Nach dem du vorher mit Cryptos herum gespielt hast und jetzt konservativ investieren willst, wird das natürlich ein harter Umsturz im Kopf. Alles was du vorher gelernt hast kannst du weg werfen.

 

An sich ist die Idee Value Investing ganz attraktiv, das ist was ich mit den 100k Einzelwerte versuchen möchte. Aber daraus eine Vollzeitbeschäftigung zu machen ist nicht mein Ziel. Erstmal möchte ich mein Glück in der Berufswelt versuchen. Die Angst ein gescheiterter "Lottomillionär" zu werden ist etwas zu groß. 

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7 minutes ago, Kezboard said:

Wegen der 200k in Cash solltest du dir in der Tat erst mal nicht allzu viele Sorgen machen. Du hast hier ein echtes "Luxusproblem". Ich würde evtl. einen Bruchteil davon (20-30k) in Cash behalten und den Rest auf die bisherigen Assets verteilen. Oder du holst dir, um besser schlafen zu können, noch ein paar Rohstoffe wie Gold und Silber ins Portfolio.

 

Danke für die Glückwünsche. Im nachhinein betrachtet war das schon eine Grundvoraussetzung..

Ich hatte ursprünglich an eine sehr konservative 60/40 oder 70/30 Aktien/Anleihen Aufteilung gedacht. Demenstprechend müsste ich alles in Anleihen stecken. Jedoch sind die Anleihen ETFs einfach nicht wirklich attraktiv. Bei sinkenden Zins gibts keine Zinsen und bei steigendem Zins sinkt der Wert. Klingt nach loose/loose. Alles in Cash zu behalten wegen Einlagensicherung auch nicht praktisch. Ein commerzbank berater hat versucht mir einen Allianzschatzbrief anzudrehen. Aber dann wäre es am Ende günstiger mit kleinen Summen auf den Referenzindex Optionen zu kaufen (nichts anderes machen die Jungs bei der Allianz auch nicht).

Physisches Gold wäre eine alternative, aber nicht die ganzen 200k.  

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Glückwunsch! Du hast ein schönes Portfolio. Wieviel Ertrag hast du denn durch Dividenden/Ausschüttung pro Jahr?

Ich würde die 200k Cash behalten um im Crash oder Setback dein Einzelaktiendepot aufzustocken. 10-20% Cashreserve zum nachinvestieren. 

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vor 5 Minuten schrieb cha1n94:

 

An sich ist die Idee Value Investing ganz attraktiv, das ist was ich mit den 100k Einzelwerte versuchen möchte. Aber daraus eine Vollzeitbeschäftigung zu machen ist nicht mein Ziel. Erstmal möchte ich mein Glück in der Berufswelt versuchen. Die Angst ein gescheiterter "Lottomillionär" zu werden ist etwas zu groß. 

Ok kann ich nachvollziehen. Wie wäre es dann du suchst dir einen Halbtagsjob? Bei 2 Mio. € sollte man sich schon Zeit nehmen jede Investition genau zu durchdenken. Die verlorenen Kohlen erarbeitet man mit einem normalen Job nicht mehr. :rolleyes:

Und wenn du scheiterst, dann hast du immer noch deine Wohnung und den Halbtagsjob, der dich ernährt. Das du erst mal nur mit 5% deines Vermögens selbst investierst ist gut. Dann kann anfangs nicht so viel schief gehen. Und wenn du genug gelernt und Erfahrung gesammelt hast, dann kannst du Stück für Stück deine ETFs auflösen.

200k cash bei 2 Mio. sind 10% Liquidität. Finde ich auch gut. So kannst du schnell mal eine Investitions-Chance wahr nehmen, ohne vorhandene Positionen liquidieren zu müssen. Das solltest du so beibehalten.

 

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Posted · Edited by Cef

 

Wichtige Informationen, bevor hier alle drauflosschreiben:

 

Ungefähres Alter, familiäre Situation, Zielsetzung des Vermögens, Risikotragfähigkeit, ...

 

Erst das Wohin. 

Dann die Frage der Verkehrsmittel 

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3 minutes ago, Portfolio2055 said:

Glückwunsch! Du hast ein schönes Portfolio. Wieviel Ertrag hast du denn durch Dividenden/Ausschüttung pro Jahr?

Ich würde die 200k Cash behalten um im Crash oder Setback dein Einzelaktiendepot aufzustocken. 10-20% Cashreserve zum nachinvestieren. 

 

Danke! Da die meisten ETFs nicht ausschüttend sind liegen die Dividenden bei etwa 10-12k. Hauptsächlich durch den FTSE All World. 

200k Cash für einen Börsen Crash/ Immobiliencrash. Oder für einmalige andersweitige Chancen ist aktuell mein backup plan.

Just now, Cef said:

Ungefäres Alter, familiäre Situation, Zielsetzung des Vermögens, Risikotragfähigkeit, ...

 

24, ledig

Ziel: Vermögen erhalten, langfristig wachsen.

Risikotragfähigkeit: mittel-hoch

Finanzwissen: Mittel, teils sehr gut, teils nicht so gut. Kann ich nicht einschätzen.

 

 

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mal was vor den Invests: Steuerfragen geklärt?

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Just now, Mentalmarkt said:

mal was vor den Invests: Steuerfragen geklärt?

Sehr wichtige Frage.

Noch nicht alles zu hundertprozent geklärt. Aber alle wesentliche Verkäufe hatten eine Haltedauer von deutlich über einem Jahr und sind somit steuerfrei.

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vor 24 Minuten schrieb cha1n94:

Ziel: Vermögen erhalten, langfristig wachsen.

Risikotragfähigkeit: mittel-hoch

 

 

Ich würde mich als Finanzberater anbieten. Die Kriterien passen auch auf mein Depot. :D

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vor 3 Stunden schrieb cha1n94:
24, ledig

... Student? Azubi?

 

Zumindest lese ich heraus, dass du noch nicht im Berufsleben angekommen bist. Dann nochmal Gratulation: du bist in der komfortablen Lage, dir deinen Traumjob zu suchen. Pfeif auf's Gehalt - dein Job soll dir Spaß machen und/oder du kannst das machen, was deinen Fähigkeiten am ehesten entspricht. Auch eine Selbständigkeit wäre durchaus denkbar, denn deine Altersvorsorge ist quasi schon durch (wenn du bereit bist, etwas Zeit zu investieren und deine Finanzen weiterhin selber erledigst).

Oder mach ein Sabbatical, bereise die Welt - du hast zumindest keinen finanziellen Druck.

 

vor 3 Stunden schrieb cha1n94:

Ich hatte ursprünglich an eine sehr konservative 60/40 oder 70/30 Aktien/Anleihen Aufteilung gedacht. Demenstprechend müsste ich alles in Anleihen stecken. Jedoch sind die Anleihen ETFs einfach nicht wirklich attraktiv. Bei sinkenden Zins gibts keine Zinsen und bei steigendem Zins sinkt der Wert.

 

Hier sehe ich durchaus Defizite in deiner Finanzbildung. Lass dir bloß nichts von irgendwelchen Beratern andrehen: die wollen nur dein Bestes, nämlich dein Geld.

Bei deiner Anlagesumme kannst du durchaus in Einzelaktien gehen. Am besten breit gestreut was Laufzeiten und Branchen angeht. Bau dir eine sog. bond ladder auf, alternativ (oder durchaus in Kombination) eine Sparbriefleiter mit verschiedenen Fälligkeiten. Aber lies dich erst intensiv in die Materie ein - du hast ja alle Zeit der Welt.

 

vor 3 Stunden schrieb cha1n94:

 

An sich ist die Idee Value Investing ganz attraktiv, das ist was ich mit den 100k Einzelwerte versuchen möchte. Aber daraus eine Vollzeitbeschäftigung zu machen ist nicht mein Ziel. Erstmal möchte ich mein Glück in der Berufswelt versuchen.

 

Keine Angst, du musst kein Vollzeittrader werden. Mit ETFs bist du erst mal auf der sicheren Seite. Wenn du nebenbei noch in dividendenstarke Einzeltitel investierst, hast du neben deinen Anleihen eine zweite Einkommesquelle. Davon sollte sich komfortabel leben können.

 

Wie gesagt, atme tief durch, nimm dir die Zeit und lass dein Depot erst mal so laufen, bis du der Meinung bist, etwas ändern zu müssen.

 

Viel Erfolg dabei!

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Nur aus Neugier: Welcher Anteil der 2Mio ist aus der Crypto-Spekulation? 

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vor 10 Stunden schrieb cha1n94:

 

Mein Portfolio:

  • Eigentumswohnung (abbezahlt): 200k - Als absicherung sozusagen
  • Crypto: 150k - aus Hoffnung nach einem neuem hoch. Folgt einer strikten Liquidationsstrategie. Ich betrachte grundsätzlich mein Cryptoportfolio und mein Restporfolio getrennt voneinander.
  • Cash: 200k - weiß noch nicht genau was ich damit machen soll. Hier brauche ich die meiste Hilfe. Ist auf mehreren Konten verteilt 
  • Anleihen ETFs: 250k - Einerseits um mich Währungsunabhängiger zu machen und weil es eine relativ "sorgenfreie" Anlage ist. 
    • 34% iShares Global Aggregate Bond UCITS ETF EUR Hedged (Acc)
    • 33% iShares Global Aggregate Bond UCITS ETF 
    • 33% ishares euro government bond 
  • Aktien ETFs: 1.100k - Hier konnte ich mich nicht zwischen FTSE und MSCI entscheiden, also habe ich beides genommen
    • 50% FTSE All World
    • 50% MSCI Mix
      • 70% MSCI World
      • 30% MSCI EM
  • Einzelwerte: 100k - seperates Depot um zu schauen wie gut ich investieren kann.

 

Ich spiele ein wenig mit dem Gedanken mir professionelle Hilfe zu holen. Habe aber nicht das Gefühl die Kompetenz von Vermögensberater einschätzen zu können. Ich freue mich auf Feedback.

 

Aus meiner Sicht gibt es da nicht soviel Kritik. 

Im Anleihenteil würde ich konsequent auf größtmögliche Sicherheit setzen: Staatsanleihen mit AAA-Rating in Euro als Kurzläufer (max. 3 Jahre Restlaufzeit). Das bedeutet momentan eine sichere Negativrendite, nützt aber nichts, wenn man diese Sicherheit will. Die Rendite wird bei den Aktien gemacht. Da muss man nicht den Anleiheanteil aufpimpfen. 

Das Risiko steuerst Du dann lediglich durch die Gewichtung des Anleihen- und Aktienanteils. Einmal im Jahr draufschauen und ggf. die Ursprungsgewichtung wieder herstellen.

 

Wieso musst Du denn mit den 200k in Cash unbedingt etwas machen? Warum hast Du es bisher nicht anlegt? 

 

Als weitere Anlageklassen bieten sich Rohstoffe und Immobilien an. Aber immerhin hast Du bereits eine Immobilie. In Rohstoffe solltest Du Dich eventuell mal einlesen. Die sind nicht pauschal zu empfehlen.

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2 hours ago, NoFlags said:

Nur aus Neugier: Welcher Anteil der 2Mio ist aus der Crypto-Spekulation? 

1,9. Ein frühes Erbe kommt noch dazu. 

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Ich würde persönlich die Anleihen konservativer aufstellen, insbesondere Unternehmensanleihen verhalten sich ähnlich zu Aktien. Da muss man sich dann schon fragen: Warum nicht gleich Aktien?

 

10% Cashreserve halte ich für vernünftig, ich würde die verbleibenden 10% in Gold stecken (80% EUWAX Gold 2 als Grundbaustein und 20% Xetra-Gold zum Rebalancen, wenn du das mal vorhast).

 

Die Einzelwerte würde ich sein lassen, wenn du nicht gerade Lust hast, einen Großteil deiner freien Zeit mit Recherchen zu verbringen. Entweder einfach in das Aktiendepot rein oder eine Branchenwette eingehen. Immobilienaktien würden sich anbieten (Haus "nur" 200K) oder etwas aktiver "unterbewertete Branchen". Da sparst du dir die Recherche und das Risiko auf Unternehmensebene und kannst trotzdem versuchen, Trends zu erkennen.

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vor 10 Stunden schrieb Sucher:

10% Cashreserve halte ich für vernünftig, ich würde die verbleibenden 10% in Gold stecken (80% EUWAX Gold 2 als Grundbaustein und 20% Xetra-Gold zum Rebalancen, wenn du das mal vorhast).

Dem Goldanteil würde ich prinzipiell zustimmen, warum aber zwei ETCs? Warum nicht alles in Xetra-Gold bzw. die anderen 80% physisch halten?

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Würde hier auch auf jeden Fall noch Gold (+ evtl. einen kleineren Anteil Silber) dazu nehmen.

 

Ich persönlich bevorzuge physisches Gold, aber da gibt es unterschiedliche Auffassungen was "besser ist"

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Am 18.2.2019 um 22:07 schrieb Maciej:

Dem Goldanteil würde ich prinzipiell zustimmen, warum aber zwei ETCs? Warum nicht alles in Xetra-Gold bzw. die anderen 80% physisch halten?

Warum 2 ETCs? Das liegt daran, dass EUWAX-Gold 2 die höheren Spreads, aber keine monatlichen Gebühren hat. Dementsprechend ist EUWAX-Gold 2 nach einigen Jahren Haltedauer günstiger als Xetra-Gold, aber eben erst dann. Als Langfristanlage ist EUWAX-Gold 2 dann wesentlich günstiger, Xetra-Gold bietet sich eher für Rebalancing und kürzere Zeiträume (<2 Jahre) an.

 

Physische Aufbewahrung würde ich davon getrennt sehen. Das hat natürlich ebenfalls seine Vor- und Nachteile. Ich habe alles drei.

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Eine kleine Cashreserve sehe ich ein, aber alles andere würde ich zugunsten der ETF, die immerhin eine gute Chance auf Rendite bieten, abstossen.

 

Wie ich mit deiner Situation umgehen würde:

  • Crypto ist vorbei, weg damit.
  • Deine Anleihenwerte haben geringe Renidte-Chance, dein Anlagehorizont ist lang. Also weg mit den Renditebremsen.
  • Kein Gold, zu wenig Renditechancen.
  • Ein Notgroschen macht Sinn, aber was will man mit 200k? Welcher Notfall soll das sein? 50k ist IMHO reichlich.
  • Einzelaktien würde ich verkaufen, zuviel Aufwand.
  • Alles in ausschüttende ETF. Da sollten so 2% Cashflow durch die Ausschüttungen rauskommen. Bei 1,65 Millionen wären das um die 24k im Jahr nach Steuer, ein monatliches Einkommen von 2k.

87,5% ETF, 10% Immobilie, 2,5% Cashreserve, das würde ich machen. Einfach und sicher genug.

 

Deine Werte werden, über einen langen Zeitraum gesehen, weiter wachsen. Einen Crash (oder auch mehrere, du bist ja jung) kannst du aussitzen. Und durch die 2000€ pro Monat kannst du jeden Job machen den du willst (du brauchst ihn nur für die Krankenkasse), Geld ist dabei keine Frage mehr.

 

 

Und nun die alten Pros die sich beschweren das man doch bitte mehr RK1 und weniger RK3 braucht, das alles viel zu einfach ist, das ganze nicht dem Forenstadard entspricht, das diese Allokation praktisch Selbstmord ist, das man eine Hausratversicherung braucht und Gold immer gut genug für uns war.

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vor 47 Minuten schrieb Einstiegskurs:

Eine kleine Cashreserve sehe ich ein, aber alles andere würde ich zugunsten der ETF, die immerhin eine gute Chance auf Rendite bieten, abstossen.

 

Wie ich mit deiner Situation umgehen würde:

  • Crypto ist vorbei, weg damit.
  • Deine Anleihenwerte haben geringe Renidte-Chance, dein Anlagehorizont ist lang. Also weg mit den Renditebremsen.
  • Kein Gold, zu wenig Renditechancen.
  • Ein Notgroschen macht Sinn, aber was will man mit 200k? Welcher Notfall soll das sein? 50k ist IMHO reichlich.
  • Einzelaktien würde ich verkaufen, zuviel Aufwand.
  • Alles in ausschüttende ETF. Da sollten so 2% Cashflow durch die Ausschüttungen rauskommen. Bei 1,65 Millionen wären das um die 24k im Jahr nach Steuer, ein monatliches Einkommen von 2k.

87,5% ETF, 10% Immobilie, 2,5% Cashreserve, das würde ich machen. Einfach und sicher genug.

 

Deine Werte werden, über einen langen Zeitraum gesehen, weiter wachsen. Einen Crash (oder auch mehrere, du bist ja jung) kannst du aussitzen. Und durch die 2000€ pro Monat kannst du jeden Job machen den du willst (du brauchst ihn nur für die Krankenkasse), Geld ist dabei keine Frage mehr.

 

 

Und nun die alten Pros die sich beschweren das man doch bitte mehr RK1 und weniger RK3 braucht, das alles viel zu einfach ist, das ganze nicht dem Forenstadard entspricht, das diese Allokation praktisch Selbstmord ist, das man eine Hausratversicherung braucht und Gold immer gut genug für uns war.

Genau so würde ich es auch machen. Gute Empfehlung!:thumbsup:

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11 hours ago, lennschko said:

Wie ich mit deiner Situation umgehen würde:

  • Crypto ist vorbei, weg damit.
  • Deine Anleihenwerte haben geringe Renidte-Chance, dein Anlagehorizont ist lang. Also weg mit den Renditebremsen.
  • Kein Gold, zu wenig Renditechancen.
  • Ein Notgroschen macht Sinn, aber was will man mit 200k? Welcher Notfall soll das sein? 50k ist IMHO reichlich.
  • Einzelaktien würde ich verkaufen, zuviel Aufwand.
  • Alles in ausschüttende ETF. Da sollten so 2% Cashflow durch die Ausschüttungen rauskommen. Bei 1,65 Millionen wären das um die 24k im Jahr nach Steuer, ein monatliches Einkommen von 2k.

87,5% ETF, 10% Immobilie, 2,5% Cashreserve, das würde ich machen. Einfach und sicher genug.

Danke für das Feedback. Das Vorgehen besticht natürlich durch Simpelheit.

  • Bei den Einzelaktien stimme ich zu, eigentlich habe ich nicht das relevante Wissen und die Zeit. 
  • Bei der Cashreserve scheint mir 5-10% mehr Sinn zu ergeben, da ich dann genug Cash für einmalige Chancen haben wie niedrig bewertete Immobilie, Startup Seed Investment etc.
  • Crypto. Nach vielen vielen Jahren Vollzeit Recherche ist es schwierig meine Meinung komplett zu ignorieren. Ich werde weiterhin einen Teil drinlassen da ich 5-10x in den nächsten 3 Jahren für relativ plausibel halte. 
  • Gold wurde ein paar mal von anderen erwähnt und an sich finde ich hier die Komponente attraktiv eine ganz andere Anlageklasse zu haben die wenig mit Anleihen, Aktien korreliert. Aber wenn würde ich einen kleinen Teil <3% phyisch halten.

 

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vor 15 Stunden schrieb cha1n94:

Gold wurde ein paar mal von anderen erwähnt und an sich finde ich hier die Komponente attraktiv eine ganz andere Anlageklasse zu haben die wenig mit Anleihen, Aktien korreliert. Aber wenn würde ich einen kleinen Teil <3% phyisch halten.

Ich meine mal in einem Paper gelesen zu haben, dass solche korrelationsschwachen Teile keinen oder kaum mehr einen Effekt auf das Gesamtportfolio haben, wenn der Anteil geringer als etwa 10% ist. Wenn es also nicht nur um einen Hedge gegen Extremszenarien geht, wären weniger als 3% evtl. zu gering.

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Am ‎20‎.‎02‎.‎2019 um 19:57 schrieb Einstiegskurs:

Eine kleine Cashreserve sehe ich ein, aber alles andere würde ich zugunsten der ETF, die immerhin eine gute Chance auf Rendite bieten, abstossen.

 

Wie ich mit deiner Situation umgehen würde:

  • Crypto ist vorbei, weg damit.
  • Deine Anleihenwerte haben geringe Renidte-Chance, dein Anlagehorizont ist lang. Also weg mit den Renditebremsen.
  • Kein Gold, zu wenig Renditechancen.
  • Ein Notgroschen macht Sinn, aber was will man mit 200k? Welcher Notfall soll das sein? 50k ist IMHO reichlich.
  • Einzelaktien würde ich verkaufen, zuviel Aufwand.
  • Alles in ausschüttende ETF. Da sollten so 2% Cashflow durch die Ausschüttungen rauskommen. Bei 1,65 Millionen wären das um die 24k im Jahr nach Steuer, ein monatliches Einkommen von 2k.

87,5% ETF, 10% Immobilie, 2,5% Cashreserve, das würde ich machen. Einfach und sicher genug.

 

Deine Werte werden, über einen langen Zeitraum gesehen, weiter wachsen. Einen Crash (oder auch mehrere, du bist ja jung) kannst du aussitzen. Und durch die 2000€ pro Monat kannst du jeden Job machen den du willst (du brauchst ihn nur für die Krankenkasse), Geld ist dabei keine Frage mehr.

 

 

Und nun die alten Pros die sich beschweren das man doch bitte mehr RK1 und weniger RK3 braucht, das alles viel zu einfach ist, das ganze nicht dem Forenstadard entspricht, das diese Allokation praktisch Selbstmord ist, das man eine Hausratversicherung braucht und Gold immer gut genug für uns war.

 

Selten so viel Kluges in einem Post gelesen (ja, TO-Antwort hab ich gesehen).

 

Meine 5 Cent:

 

"Gold" (insb. langfristig, insb. physisch) hält man als Versicherung oder gar nicht - jedenfalls nicht als Renditebringer.

  • 3%, also 60k, hätte ich nicht gerne physisch im Haus und würde mich dadurch eher weniger als mehr sicher fühlen, aber da ist jeder anders.
  • 60k, die man als 2kg in den Rucksack stecken kann, sind sicher eine kluge Versicherung gegen end-of-the-world [-without-civil-war] Szenarien. Sonst: weglassen.

 

"Und durch die 2000€ pro Monat kannst du jeden Job machen den du willst"

  • Nein - also, vielleicht ja, aber:
    • typische a) Anspruchsniveau- und b) Familienplanungs- inkl. Familienmodell-Frage.
      • Als Single oder mit selbstverdienendem/r Partner/in ohne Statusdenken: 100% d'accord.
    • junge Menschen (ich auch, als ich das war) unterschätzen systematisch die finanziellen Kosten einer Familie und/oder die psychischen Kosten (für viele) des Verzichts
    • es ist mit Familie keineswegs unwichtig, was du zu den 2k "zusätzlich" verdienst - was auch immer Du mit Mitte 20 denkst, mit hoher Wahrscheinlichkeit wird es Dir in 10-15 Jahren nicht egal sein. Selbst wenn es nur darum geht, dass Du das Familienmodell wählen kannst ein zweiter Verdienst nicht nötig ist, sondern eine frei getroffene Entscheidung. Jahre von 24 - 34 trotz Reichtum lieber mal nicht verdödeln.

 

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