Aktien selbst ausgeben ?

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35 posts in this topic

Posted · Edited by Apfelbrot

Hallo,

ich bin neu hier und konnte meine Frage über die Suchfunktion bisher nicht klären.

Ich möchte mich in absehbarer Zeit selbständig machen mit einer GmbH & Co. KG auf Aktien (vinkulierte Namensaktien).

 

Kurze Erklärung warum ich bisher zu dieser Form tendiere und anschließend meine Frage ;)

Ich benötige zusätzliche Gelder zur Eröffnung des Geschäfts, bin aber kein Freund von Banken und Krediten.

Über Aktien brauche ich höchstens eine Dividende zahlen, daher eine günstige Finanzierung.

Ich muss die Aktien nicht zurückzahlen, bzw. kann diese zurückkaufen sobald es die finanzielle Situation zulässt.

Zu vinkulierte Namensaktien ist mein derzeitiger Gedanke, dass ich nicht möchte, dass mein Unternehmen ein Spielball an der Börse wird.

Und ich auch eine schleichende (oder gar feindliche) Übernahme durch die Konkurrenz vermeiden möchte.

GmbH natürlich zur Haftungsbeschränkung um mein Privatvermögen bei einer möglichen Insolvenz zu schützen.

Eine KG, um alle Entscheidungen in der Hand behalten zu können, selbst bei Sperrminorität. (die es bei einer KGaA glaube ich eh nicht gibt)

Außerdem möchte ich die Möglichkeit haben, nach einigen Jahren das Unternehmen oder Teile davon verkaufen zu können.

 

 

Jetzt zu den Fragen:

 

1. Ist mein bisheriges angedachtes Konstrukt soweit schlüssig, oder hat jemand eine sinnvollere Idee einer Rechtsform, um meine Vorbehalte bei Banken Rechnung zu tragen ?

 

2. Ich würde gern 500 x 100€ = 50% der Unternehmensanteile als Aktien ausgeben. Wie genau geschieht die Ausgabe in diesem Fall ?

2.1. Kann ich die Aktien wie eine normale Handelsware verkaufen ?

2.2. Muss dann noch 19% USt. drauf ?

2.3. Oder kann ich die nur über eine Bank emittieren ?

 

In der Schule und im Studium lernt man immer nur die Standards der Kapitalerhöhung, aber die haben mir bisher nicht weitergeholfen. Die Leute von der IHK war schon mit KGaA überfordert. Hätte ich noch von vinkulierten Namensaktien angefangen wären die mir rücklings vom Stuhl gekippt.

 

Ich freue mich auf eure Anregungen und vielen Dank schon Mal.

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Überleg dir wieviel Aufwand das bedeutet - vor allem bzgl. Bilanzierungsregeln, Rechenschaft und so weiter im laufenden Betrieb. Setzte das ins Verhältnis zu den gesparten Kreditkosten bei einer Fremdfinanzierung (wir reden hier von einem Minibetrag von 50k).

 

Und das ist nur an der Oberfläche gekratzt. Mir fallen noch einige andere Punkte ein...

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Ja was denkst du denn warum die Leute bei der IHK sowas kaum kennen?!

Weil es einfach 10 Nummern zu groß ist für "normale" Unternehmen.

 

Schau dir mal die GmbH & Co KG genauer und sprech dann mit einem Anwalt und einem Steuerberater.

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Du willst also das Geld anderer Leute. Die sollen Aktien kaufen, haben aber keine Stimmrechte. Wegen der Vinkulierung können sie ihre Aktien auch nicht frei handeln. Du willst „höchstens mal eine Dividende zahlen“.

Wer soll Dir also Geld geben / die Aktien kaufen und warum?

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vor 36 Minuten schrieb Apfelbrot:

Hallo,

ich bin neu hier und konnte meine Frage über die Suchfunktion bisher nicht klären.

Ich möchte mich in absehbarer Zeit selbständig machen mit einer GmbH & Co. KG auf Aktien (vinkulierte Namensaktien).

 

Kurze Erklärung warum ich bisher zu dieser Form tendiere und anschließend meine Frage ;)

Ich benötige zusätzliche Gelder zur Eröffnung des Geschäfts, bin aber kein Freund von Banken und Krediten.

Über Aktien brauche ich höchstens eine Dividende zahlen, daher eine günstige Finanzierung.

Ich muss die Aktien nicht zurückzahlen, bzw. kann diese zurückkaufen sobald es die finanzielle Situation zulässt.

Zu vinkulierte Namensaktien ist mein derzeitiger Gedanke, dass ich nicht möchte, dass mein Unternehmen ein Spielball an der Börse wird.

Und ich auch eine schleichende (oder gar feindliche) Übernahme durch die Konkurrenz vermeiden möchte.

GmbH natürlich zur Haftungsbeschränkung um mein Privatvermögen bei einer möglichen Insolvenz zu schützen.

Eine KG, um alle Entscheidungen in der Hand behalten zu können, selbst bei Sperrminorität. (die es bei einer KGaA glaube ich eh nicht gibt)

Außerdem möchte ich die Möglichkeit haben, nach einigen Jahren das Unternehmen oder Teile davon verkaufen zu können.

 

 

Jetzt zu den Fragen:

 

1. Ist mein bisheriges angedachtes Konstrukt soweit schlüssig, oder hat jemand eine sinnvollere Idee einer Rechtsform, um meine Vorbehalte bei Banken Rechnung zu tragen ?

 

2. Ich würde gern 500 x 100€ = 50% der Unternehmensanteile als Aktien ausgeben. Wie genau geschieht die Ausgabe in diesem Fall ?

2.1. Kann ich die Aktien wie eine normale Handelsware verkaufen ?

2.2. Muss dann noch 19% USt. drauf ?

2.3. Oder kann ich die nur über eine Bank emittieren ?

 

In der Schule und im Studium lernt man immer nur die Standards der Kapitalerhöhung, aber die haben mir bisher nicht weitergeholfen. Die Leute von der IHK war schon mit KGaA überfordert. Hätte ich noch von vinkulierten Namensaktien angefangen wären die mir rücklings vom Stuhl gekippt.

 

Ich freue mich auf eure Anregungen und vielen Dank schon Mal.

Das ganze hört sich mehr an, als ob Du eine Hausarbeit für die Uni oder so schreibst.

 

Jedenfalls ist das ganze mehr als abenteuerlich, nur mal ein paar Anmerkungen:

Aktionäre die sich an Deiner Neugründung beteiligen sind Risikokapitalgeber und erwarten dementsprechend vermutlich eine Rendite die über einem Fremdkapital-Bankzins liegen dürfte, insbesondere über Neugründer-Darlehen von Banken und der KfW usw. , auch wenn Du hoffst diese Rendite vielleicht über Kurssteigerungen zu erwirtschaften.

Von daher erwarten die Risikokapitalgeber entweder eine nennenswerte Dividende oder Rendite durch Kurssteigerungen.

Außerdem ist Deine o.g. Konstruktion extrem unfreundlich für Kapitalgeber, die sich an Deiner Firma beteiligen sollen. Wer würde das tun? Da muss Dein Unternehmen schon

außergewöhnlich gute Gewinnchancen bieten. Und das ist das eigentliche Kernproblem: Du willst nicht das Dein Unternehmen ein "Spielball" an der Börse wird, willst praktisch

keine Dividende Zahlen (s.o.) und machst Deinen Mitaktionären gleichzeitig das Leben an der Börse schwer, überhaupt Kursgewinne zu erwirtschaften. Und mit lächerlichen 500 Stück wird ein Börsenhandel sowie quasi nicht funktionieren mangels Liquidität. Unabhängig davon ob sich überhaupt jemand für eine solche "Klitsche" von gerade 100K Eigenkapital interessiert.  

 

Ansonsten wünsche ich Dir mit Deiner Unternehmensgründung viel Erfolg.

 

PS: Die 19% USt. werden nicht fällig.

 

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vor einer Stunde schrieb John Silver:

PS: Die 19% USt. werden nicht fällig.

Also könnte ich einfach Zettel (Aktien) drucken und wie Ware verkaufen, richtig ?

Müsste ich auch eine Art Aktienprospekt vor dem Verkauf erstellen ?

 

Der Handel der Aktien ist zwar stark eingeschränkt, es gibt aber eine Plattform, die nicht-börsennotierte Aktien aufkauft und dann im eigenen Namen wieder verkauft, und somit etwas handelbar macht.

Ich würde einem Verkauf/Handel der Aktien auch grundsätzlich zustimmen, solang es nicht die Konkurrenz ist oder ein Aktionär mehr als 20% halten würde.

Gut, die Dividende (oder sonstige Vergünstigung auf Grund der Aktie) sollte schon attraktiv sein, soweit schon klar. Ich vermute mal jährlich 10% und mehr, oder ?

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vor 2 Stunden schrieb Apfelbrot:

2.2. Muss dann noch 19% USt. drauf ?

 

Vor allem Mindeshaltbarkeitsdatum und Allergenhinweise

 

vor 1 Stunde schrieb Ramstein:

Du willst also das Geld anderer Leute. Die sollen Aktien kaufen, haben aber keine Stimmrechte. Wegen der Vinkulierung können sie ihre Aktien auch nicht frei handeln. Du willst „höchstens mal eine Dividende zahlen“.

Wer soll Dir also Geld geben / die Aktien kaufen und warum?

Naja, wenn man sich anschaut was bei Subordinated Corporates so alles funktioniert... vermutlich ist das (derzeit) noch das geringste Problem ;-) 

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Gerade eben schrieb Apfelbrot:

Der Handel der Aktien ist zwar stark eingeschränkt, es gibt aber eine Plattform, die nicht-börsennotierte Aktien aufkauft und dann im eigenen Namen wieder verkauft, und somit etwas handelbar macht.

 

Die Crowdfunding-Plattform "Bergfürst" offerierte mal einen internen Handel für Eigenvermarktungen. Inzwischen sind diese Start-Ups alle pleite. 

Erinnert retrospektiv ein bisschen an Dein Geschäftsmodell. Viel Risiko, wenig Chancen. Genug Deppen haben sich aber gefunden.

Also alles nicht so aussichtslos.

 

BTW: Der Bergfürst vermittelt derzeit nur noch Immofinanzierungen.

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Naja, so risikoreich ist das Geschäftsmodell eigentlich nicht.

Meine Größte Sorge ist eher ein Bankkredit, bei dem mir die Bank immer noch alle wegnehmen, selbst wenn nur die letzte Rate zu spät gezahlt wird, während die Bank nur ein paar Zahlen im PC eintippt.

Deshalb möchte ich deren Modell möglichst aus dem Weg gehen, daher die Idee über die GmbH & Co. KGaA.

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Gerade eben schrieb Rubberduck:

Genug Deppen haben sich aber gefunden.

Also alles nicht so aussichtslos.

 

BTW: Der Bergfürst vermittelt derzeit nur noch Immofinanzierungen.

Das dumme Geld geht so schnell nicht aus, es gibt auch noch veh.de - dort kann man nicht notierte Aktien handeln.

 

Die Bayreu. Bier AG handelt dort leider mit 90€ Spread und kostet knapp 4 Scheine (und es gibt wohl nur 5€ als Ausgleichszahlung). Mir ginge es ohnehin ausschließlich um die HV-Teilnahme, kapitalistisch motiviertes Binge drinking. 

  

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Mal wieder ein überaus possierlicher Faden. :thumbsup:

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vor 10 Minuten schrieb Apfelbrot:

Naja, so risikoreich ist das Geschäftsmodell eigentlich nicht.

Meine Größte Sorge ist eher ein Bankkredit, bei dem mir die Bank immer noch alle wegnehmen, selbst wenn nur die letzte Rate zu spät gezahlt wird, während die Bank nur ein paar Zahlen im PC eintippt.

Deshalb möchte ich deren Modell möglichst aus dem Weg gehen, daher die Idee über die GmbH & Co. KGaA.

So kennt man die Schuldner: von vornherein damit planen die Raten nicht bedienen zu wollen ;-) Alternativ kannst du es bei P2P Plattformen versuchen: da parken frugalistische Millenials ihr Hab und Gut um schnell "finanziell frei" zu werden durch passives Einkommen. Nimm einfach einen der Vermittler aus Litauen, das sollte dein Risiko reduzieren. 

 

Aber die Idee mit der KGaA finde ich sympathischer, noch zwei Fragen für einen möglichen Investment Case: wo findet deine Hauptversammlung statt und welches Bier wird dort kredenzt? Die Bayreuther Bier AG legt in der unnotierten Peer group die Messlatte nämlich schon hoch. 

 

 

Gerade eben schrieb Ramstein:

Mal wieder ein überaus possierlicher Faden. :thumbsup:

Qualität verpflichtet :thumbsup:

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Ich plane schon meine Raten pünktlich und vollständig zu zahlen. Ich möchte nur einige Szenarien ausschalten, die ich bei anderen gesehen habe. zB dass Banken funktionierende und gut wirtschaftende Unternehmen zerstören, weil die Bank selbst unfähige Mitarbeiter hat oder schlecht wirtschaftet, oder wie bei einem Freund den Kredit verkauft hat, der neue Eigentümer den Kredit kündigt und die Restschuldsumme binnen einen Monat bezahlt haben wollte. Glücklicherweise, ging daran der neue Krediteigentümer auch pleite.

 

Die Hauptversammlung wird in einer deutschen Metropole stattfinden. Das örtliche Bier ist wohl bekömmlich und wurde schon zu Zeiten der Hansa nach ganz Europa verkauft. ;)

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Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber wie alt bist du und was für ein Unternehmen möchtest du gründen?

 

Für mich klingt das bisher alles sehr naiv und unausgereift.

Es macht nicht den Eindruck als hättest du dich mit den Pflichten eines Unternehmers auseinandergesetzt und nachhaltig im geschäftlichen Leben Erfahrungen gesammelt.

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vor 11 Minuten schrieb Apfelbrot:

Ich möchte nur einige Szenarien ausschalten, die ich bei anderen gesehen habe. zB dass Banken funktionierende und gut wirtschaftende Unternehmen zerstören, weil die Bank selbst unfähige Mitarbeiter hat oder schlecht wirtschaftet, oder wie bei einem Freund den Kredit verkauft hat, der neue Eigentümer den Kredit kündigt und die Restschuldsumme binnen einen Monat bezahlt haben wollte.

In welchem Kreditvertrag ist die Bank denn berechtigt, den Kredit ohne besonderen Anlass sofort fällig zu stellen?
Bei einem Verkauf tritt doch der neue Kreditgeber nur in den Vertrag - mit allen Rechten und Pflichten - ein.

 

Ich werde das Gefühl nicht los, dass der "Freund" kurz vor der Pleite stand.

vor 30 Minuten schrieb chaosmaker85:

Nimm einfach einen der Vermittler aus Litauen, das sollte dein Risiko reduzieren.

Völlig unnötig, schon die deutschen P2P Portale schaffen es auch mit Inkasso und Rechtsanwalt mit ziemlicher Sicherheit nicht nach einem Ausfall die Schuldner und Bürgen ausfindig zu machen.
Hab da noch so einen Fall an der Backe, mein einziges Projekt mit A-Bonität.
Im Gegensatz dazu haben die HY-Schuldner alle zurück gezahlt.

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Bin 35 und nicht ganz unerfahren was Unternehmerische Tätigkeit anbelangt. Das Geschäftsmodell basiert auf Produkten im Einzelhandel, die speziell für den jeweiligen Kunden angefertigt werden.

Ich hab lediglich eine kleine Phobie gegen Banken und deren Geschäftsgebaren.

Daher meine ungewöhnliche Firmenkonstruktion.

Möglicherweise sind meine Bedenken übertrieben, daher auch die Frage, ob die Idee an sich sinn macht, oder jemand eine bessere hat.

Auch ging es mir um grundsätzliches Verständnis der Ausgabe von Aktien. Vinkulierte Namensaktien sind schon sehr speziell, aber kein absolutes Muss. Bin in dem Punkt noch flexibel.

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vor 14 Minuten schrieb Cai Shen:

Ich werde das Gefühl nicht los, dass der "Freund" kurz vor der Pleite stand.

Völlig unnötig, schon die deutschen P2P Portale schaffen es auch mit Inkasso und Rechtsanwalt mit ziemlicher Sicherheit nicht nach einem Ausfall die Schuldner und Bürgen ausfindig zu machen.
Hab da noch so einen Fall an der Backe, mein einziges Projekt mit A-Bonität.
Im Gegensatz dazu haben die HY-Schuldner alle zurück gezahlt.

Ja ich fürchte da wird nach wie vor viel Schabernack getrieben...

 

Beim Thema Schabernack: 

vor 4 Minuten schrieb Apfelbrot:

Möglicherweise sind meine Bedenken übertrieben, daher auch die Frage, ob die Idee an sich sinn macht, oder jemand eine bessere hat.

Auch ging es mir um grundsätzliches Verständnis der Ausgabe von Aktien. Vinkulierte Namensaktien sind schon sehr speziell, aber kein absolutes Muss. Bin in dem Punkt noch flexibel.

Noch vor einem Jahr hätte ich dir geraten den Blockchain Hype mit zu reiten und einen eigenen Coin herauszugeben. Aber das hat sich zumindest aktuell wohl erst mal erledigt (?)

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vor 14 Minuten schrieb Apfelbrot:

Bin 35 und nicht ganz unerfahren was Unternehmerische Tätigkeit anbelangt

 

Dann ist dein Ansatz noch unverständlicher. Warum 10.000 Kosten verpulvern, um 40.000 Kapital zu besorgen? Das Kleingeld holt man sich von Freunden und Familie. Oder der Bank.

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Crypto-Coins sind leider von der ursprünglich guten Idee des reinen Wert-Messinstrument zu einer extremen "Investment"-Blase korrumpiert. Aber das ist ein anderes Thema ;)

 

In wie fern würde die Ausgabe eigener Aktien rund 10.000 Euro kosten ? Was weiß ich in diesem Bezug noch nicht ?

Wenn ich die Aktien selbst ausgeben kann, muss ich nur einen Zettel drucken und per Post verschicken, oder abholen lassen.

Die jährlichen Dividenden wären +- wie Zinszahlungen an die Bank. Ich kann dem Aktionär auch statt einer monetären Dividende einen Rabatt auf eines der Produkte geben (in höhe der möglichen Dividende). Was dazu führt, dass meine eigentlichen Kosten nochmals günstiger wären, da die Marge recht groß ist.

 

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Posted · Edited by chaosmaker85

vor 42 Minuten schrieb Apfelbrot:

In wie fern würde die Ausgabe eigener Aktien rund 10.000 Euro kosten ? Was weiß ich in diesem Bezug noch nicht ?

Wenn ich die Aktien selbst ausgeben kann, muss ich nur einen Zettel drucken und per Post verschicken, oder abholen lassen.

Die jährlichen Dividenden wären +- wie Zinszahlungen an die Bank. Ich kann dem Aktionär auch statt einer monetären Dividende einen Rabatt auf eines der Produkte geben (in höhe der möglichen Dividende). Was dazu führt, dass meine eigentlichen Kosten nochmals günstiger wären, da die Marge recht groß ist.

 

Guggst du bei BaFin: du brauchst wohl möglich einen Wertpapierprospekt. Allein dafür bist du kostenseitig schnell bei einer Viertel Mio, und das "Übliche" für die GmbH (Bilanzierungs-, Publizitätspflicht) kommt freilich noch mit dazu. Einfach Zettel drucken reicht nicht aus, wo kämen wir denn da hin ;-) 

 

Der Crypto-Coin ist vermutlich schneller gebastelt (und die BaFin ist wohl auch auf dem Auge ziemlich blind). Nur die Euphorie bei potenziellen Abnehmern ist da aktuell etwas gedämpft... 

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vor 8 Stunden schrieb Apfelbrot:

In wie fern würde die Ausgabe eigener Aktien rund 10.000 Euro kosten ? Was weiß ich in diesem Bezug noch nicht ?

Wenn ich die Aktien selbst ausgeben kann, muss ich nur einen Zettel drucken und per Post verschicken, oder abholen lassen.

 

Du weisst sehr sehr viel nicht.

Für die Gründung ca. 2.000 Euro Notar, Eintragung, etc. Dann brauchst du jährlich testierte Abschlüsse und 3 Leute für den Aufsichtsrat, die auch Geld sehen wollen, vermutlich auch eine D&O Versicherung. 

Aktien druckt man nicht als "Zettel", sondern als fälschungssichere Urkunde. Besser man druckt sie überhaupt nicht, sondern führt von Aktienregister.

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Notar - ja.

 

Prospekt - eher nein: "sich das Angebot im Inland an weniger als 150 nicht qualifizierte Anleger richtet. Die Angebotsmitteilung darf dann nur für maximal 149 Personen zugänglich sein. Also müssen entweder gezielt höchstens 149 konkrete Personen angesprochen werden, oder es muss durch technische Maßnahmen verhindert werden, dass mehr als 149 Personen die Angebotsmitteilung lesen können."

 

Aufsichtsrat - einfach mit den "Aktionären" besetzen, die das mit Blick auf die Dividende und das irre Wachstumspotential erst einmal ehrenamtlich machen.

 

Jahresabschluss - auch da holt sich OP idealerweise einen "Aktionär" mit ins Boot, der das ehrenamtlich macht.

 

 

@OP: Ich finde die Idee sehr gut; Nachteile für dich gibt es kaum. Wenn du solche Schwachmaten findest, die bei deinem Projekt - zu den von dir dargestellten Konditionen - mitmachen, würde ich gerne eine Vetriebsfirma mit dir gründen - du hast dann offensichtlich ein Händchen dafür, Leute dazu zu bringen, dir ihr Geld zu geben.

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Bei vielen Antworten hier frage ich mich, wer der Diskutanten (außer mir) schon einmal eine Aktiengesellschaft gegründet hat.

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Posted · Edited by ImperatoM

vor 21 Stunden schrieb Ramstein:

Du willst also das Geld anderer Leute. Die sollen Aktien kaufen, haben aber keine Stimmrechte. Wegen der Vinkulierung können sie ihre Aktien auch nicht frei handeln. Du willst „höchstens mal eine Dividende zahlen“.

Wer soll Dir also Geld geben / die Aktien kaufen und warum?

:D   :thumbsup:

 

"Ich will das Geld von anderen, aber sie sollen möglichst nichts dafür bekommen (oder höchstens mal eine Dividende, falls mir gerade danach ist - und wenn, dann sowieso nur als Rabatt auf meine Produkte)"

 

Mal ganz abgesehen vom ganzen Aufwand, den Du mit der Einrichtung und dem Betrieb einer AG hast (und die das Projekt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit äußerst unattraktiv machen): Wieso sollte Dir jemand zu derart schlechten Bedingungen Geld geben wollen?

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Da du Produkte herstellst und die Summe Pipikram ist: wie wäre eine Finanzierung über Kunden bspw. Via Kickstarter?

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