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Beratung: Banksparplan ändern in fondsgebundene Riester Rentenversicherung Condor-Tarif C70 Comfort

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Posted · Edited by Djin

Hallo zusammen,

 

aktuell habe ich einen Banksparplan, auf welchem etwa 5.500 € angespart sind. Da die Kosten hierfür zwar gegen Null tendieren, dafür aber auch nur die Zulagen und 0,01 % Zinsen übrig bleiben, wollte ich den Riestervertrag umändern. Hierfür bräuchte ich bitte einmal eure Expertise.

 

Ich habe ein Angebot der Condor Versicherung "Congenial riester garant" im Tarif C70 Comfort vorliegen, also eine fondsgebundene Riester Rentenversicherung.
Aufmerksam wurde ich auf die Möglichkeit der fondsgebundenen Riester Rentenversicherung u.a. aufgrund folgenden Links. Ursprünglich hatte ich vor meinen Vertrag in den Fondssparplan DWS TopRente umzuwandeln, aber dieser bietet große künftige Unsicherheiten. Und mit meiner Altersvorsorge möchte ich möglichst wenig spekulieren.
Oftmals werden im Internet (Finanztip etc.) fondsgebundene Riester Rentenversicherungen kritisch gesehen, da die Kosten sehr hoch seien. Bei dem mir vorliegendem Angebot halte ich diese für überschaubar.

 

https://www.finanzberatung-bierl.de/leistungen/altersvorsorge/riester-ueber-deka-dws-oder-union-no-go/

 

Einige Rahmendaten von mir:
- keine Kinder, aber geplant, ledig, 31 Jahre alt

 

Rahmendaten der Condor Versicherung:

 

- Monatlicher Beitrag: 100,00 €, auch künftig geplant die volle staatliche Zulage zu erhalten

- garantierter Rentenfaktor 27,85 €
- Garantierte monatl. Altersleistung 133,48 €
- Chancen-Risiko-Klasse 4
- Förderquote 27,79 %
- Frei Wahl des Fonds, aktuell Angebot für MSCI World 100 %

- Effektivkosten: 1,33 %, hier genauer beschrieben:

 

- Kosten.JPG

 

 

Was haltet ihr von diesem Angebot der Condor Versicherung?

 

Vielen Dank euch!



 

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Kann mir zu meiner Frage tatsächlich niemand etwas sagen?
Gibt es keinerlei Erfahungen mit der Condor Riester Versicherung?

 

Ich danke auch!

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Posted · Edited by odensee

vor 11 Stunden schrieb Djin:

Kann mir zu meiner Frage tatsächlich niemand etwas sagen?
Gibt es keinerlei Erfahungen mit der Condor Riester Versicherung?

Die Condor kommt hier im Forum ganz gut weg, Abschluss als "Nettotarif" vorausgesetzt. Keine Ahnung, ob Bierl das bietet, ich selbst habe auch keine Erfahrung mit Condor. Aber das Netz vergisst nicht: https://www.google.com/search?q=riester+condor+site%3Awww.wertpapier-forum.de

 

Was mich stutzig macht: Förderquote von 27,79%

 

1) Die Förderquote hat nichts mit dem Vertrag zu tun, die ist bei deinem Banksparplan die gleiche.

2) Diese Förderquote ist ziemlich niedrig. Bist du sicher, dass das Konzept "Riester" für dich passend ist?

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Posted · Edited by Studi24

Am 17.3.2019 um 13:27 schrieb Djin:

Ursprünglich hatte ich vor meinen Vertrag in den Fondssparplan DWS TopRente umzuwandeln, aber dieser bietet große künftige Unsicherheiten. Und mit meiner Altersvorsorge möchte ich möglichst wenig spekulieren.
Oftmals werden im Internet (Finanztip etc.) fondsgebundene Riester Rentenversicherungen kritisch gesehen, da die Kosten sehr hoch seien. Bei dem mir vorliegendem Angebot halte ich diese für überschaubar.

 

Das Problem an diversen (oft sehr pauschalen) Internetempfehlungen ist, dass das Ganze wenig mit den eigenen Bedürfnissen abgestimmt ist. Dir ist bewusst,

wie bspw. Finanztip sich finanziert? Das hat überhaupt nichts mit einer bedarfsgerechten Tarifauswahl gemeinsam und eine Beratungshaftung gibt es auch nicht.

Bei fondsgebundenen Riester-Rentenversicherungen gibt es eine riesige Kostenspanne. Von preiswerten Tarifen (bspw. bei der Condor), bis hin zu extrem teuren

Tarifen (bspw. bei der AM). Da muss immer genauer hingeschaut werden.

 

Am 17.3.2019 um 13:27 schrieb Djin:

Was haltet ihr von diesem Angebot der Condor Versicherung?

Ob Riester überhaupt eine sinnvolle Lösung für dich ist, darf aufgrund der aktuellen Fördersituation bezweifelt werden. Eine passende bAV (betriebliche Altersvorsorge)

wäre in deiner aktuellen Situation wahrscheinlich die bessere Lösung (für eine geförderte Altersvorsorge). Dafür fehlen natürlich noch die genauen Rahmenbedingungen.

Der Tarif gehört aktuell, aus meiner Sicht, zu den besten Angeboten am Markt. Du hast jetzt den Bruttotarif vorliegen, als Nettotarif ist der Tarif nochmal ein ganzes 

Stück preiswerter, dafür muss die Vermittlung extern bezahlt werden.

 

Gruß

Studi24

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Was mich interessieren würde, worin liegen die "großen künftige Unsicherheiten" der DWS TopRente, die diese Versicherung nicht hat?

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Posted · Edited by Studi24

vor 57 Minuten schrieb Malvolio:

worin liegen die "großen künftige Unsicherheiten" der DWS TopRente, die diese Versicherung nicht hat?

Vereinfacht gesagt, Verrentungsbedingungen und vor allem Verrentungskosten sind noch nicht festgelegt. Die DWS behält sich außerdem vor, bis zu 100,00 % p.a. des Kapitals

an Verwaltungskosten für die Investmentfonds in der Ansparphase anzusetzen. Des Weiteren hat man, bekannterweise, keine Möglichkeit eines Fondswechsels innerhalb des Vertrags.

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Vielen Dank für eure Antworten!

 

vor 12 Stunden schrieb odensee:

Die Condor kommt hier im Forum ganz gut weg, Abschluss als "Nettotarif" vorausgesetzt. Keine Ahnung, ob Bierl das bietet, ich selbst habe auch keine Erfahrung mit Condor. Aber das Netz vergisst nicht: https://www.google.com/search?q=riester+condor+site%3Awww.wertpapier-forum.de

 

Was mich stutzig macht: Förderquote von 27,79%

 

1) Die Förderquote hat nichts mit dem Vertrag zu tun, die ist bei deinem Banksparplan die gleiche.

2) Diese Förderquote ist ziemlich niedrig. Bist du sicher, dass das Konzept "Riester" für dich passend ist?

 

Inwiefern sind 27,29 % Förderquote niedrig? (Ehrlich gemeinte Frage)
Künftig wird diese vermutlich noch steigen, da ein konkreter Kinderwunsch besteht und 300 € pro Kind gefördert werden. Wäre die Förderquote mit Kind bedeutend positiver, sicherlich ja?

 

Das Konzept Riester sehe ich als einen Teil der privaten Altersvorsorge, eine BAV besteht zusätzlich. Einen ETF-Sparplan ziehe ich ebenfalls in Betracht + ggf. ein Einzelaktien mit Dividendenausschüttung.

Welche Vorsorge hälst du bei einen Durchschnittsverdiener für angebracht?

 

vor 11 Stunden schrieb Studi24:

Das Problem an diversen (oft sehr pauschalen) Internetempfehlungen ist, dass das Ganze wenig mit den eigenen Bedürfnissen abgestimmt ist. Dir ist bewusst,

wie bspw. Finanztip sich finanziert? Das hat überhaupt nichts mit einer bedarfsgerechten Tarifauswahl gemeinsam und eine Beratungshaftung gibt es auch nicht.

Bei fondsgebundenen Riester-Rentenversicherungen gibt es eine riesige Kostenspanne. Von preiswerten Tarifen (bspw. bei der Condor), bis hin zu extrem teuren

Tarifen (bspw. bei der AM). Da muss immer genauer hingeschaut werden.

 

Ob Riester überhaupt eine sinnvolle Lösung für dich ist, darf aufgrund der aktuellen Fördersituation bezweifelt werden. Eine passende bAV (betriebliche Altersvorsorge)

wäre in deiner aktuellen Situation wahrscheinlich die bessere Lösung (für eine geförderte Altersvorsorge). Dafür fehlen natürlich noch die genauen Rahmenbedingungen.

Der Tarif gehört aktuell, aus meiner Sicht, zu den besten Angeboten am Markt. Du hast jetzt den Bruttotarif vorliegen, als Nettotarif ist der Tarif nochmal ein ganzes 

Stück preiswerter, dafür muss die Vermittlung extern bezahlt werden.

 

Gruß

Studi24

 

Danke für deinen Hinweis der nicht-Unabhängigkeit von Finanztip. Ich versuche mir anhand diverser Richtungen - auch diesem Forum - eine Meinung zu bilden.

 

Eine bAV besteht ebenfalls und wird mit 60€ vom Arbeitgeber bezuschusst. Aktuell läuft der Beitrag bei 254 € - 60 € + dem Steuervorteil.
Hier bin ich aber am zweifeln, ob der hohe Eigenanteil meinerseits und dem damit verbundenem Bruttogehaltsabzug sinnvoll ist. Wie ist hierzu eure Meinung?

 

vor 10 Stunden schrieb Studi24:

Vereinfacht gesagt, Verrentungsbedingungen und vor allem Verrentungskosten sind noch nicht festgelegt. Die DWS behält sich außerdem vor, bis zu 100,00 % p.a. des Kapitals

an Verwaltungskosten für die Investmentfonds in der Ansparphase anzusetzen. Des Weiteren hat man, bekannterweise, keine Möglichkeit eines Fondswechsels innerhalb des Vertrags.

 

Genau, deshalb habe ich von den Fondsparplänen vorerst Abstand genommen.

 

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vor 52 Minuten schrieb Djin:

Inwiefern sind 27,29 % Förderquote niedrig? (Ehrlich gemeinte Frage)
Künftig wird diese vermutlich noch steigen, da ein konkreter Kinderwunsch besteht und 300 € pro Kind gefördert werden. Wäre die Förderquote mit Kind bedeutend positiver, sicherlich ja?

Die Grundlagen von Riester und vor allem die "lohnende" Förderkonstellation findest Du ausführlich im gespeicherten "Riester -  Tipps und Tricks"-Faden erklärt: https://web.archive.org/web/20160909023947/http://www.wertpapier-forum.de/topic/35416-riester-rente-tipps-und-tricks/ . Danach sollte eine Förderquote von mind. 42% erreicht werden.

Eine Förderquote von 27% ist schon deshalb niedrig, weil Riester bei der Verrentung zu 100% versteuert wird - da kommt sicher ebenfalls eine Quote von 25%+ raus (bei steigenden Steuersätzen wohl eher mehr).

Effektiv hast Du dann gar keine Förderung mehr.

(Du kannst auch überschlägig vereinfacht rechnen: 27% Förderung auf jeden Einzahlbetrag, verteilt auf 36 Jahre, macht eine Förderung von jährlich 0.75%. Dafür nimmst Du Produktkosten von über 1% in Kauf - da kann kein Gewinn drin liegen.)

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Hi moonraker,

 

die 100 % Verrentung von Riester ist selbstverständlich zu beachten. Das die Zulagen für Kinder die Einkommensschuld wieder erhöhen war mir in der Form nicht bekannt, danke für den Link! (Die Seite 2 funktioniert nicht)

In deiner Rechnung vernachlässigst du aber die jährliche Steuererstattung mit der Steuererklärung?! Es ist ja nicht so, dass ich nur im Alter Steuern zahlen muss und jetzt keine Steuererstattung bekäme.

 

Aus deinem Beitrag lese ich also heraus, dass du mir riestern aktuell nicht empfehlen würdest? Mein Einkommen wird sicherlich noch steigen und 1-2 Kinder sind geplant.

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vor einer Stunde schrieb Djin:

Hi moonraker,

 

die 100 % Verrentung von Riester ist selbstverständlich zu beachten. Das die Zulagen für Kinder die Einkommensschuld wieder erhöhen war mir in der Form nicht bekannt, danke für den Link! (Die Seite 2 funktioniert nicht)

In deiner Rechnung vernachlässigst du aber die jährliche Steuererstattung mit der Steuererklärung?! Es ist ja nicht so, dass ich nur im Alter Steuern zahlen muss und jetzt keine Steuererstattung bekäme.

 

Aus deinem Beitrag lese ich also heraus, dass du mir riestern aktuell nicht empfehlen würdest? Mein Einkommen wird sicherlich noch steigen und 1-2 Kinder sind geplant.

 

Den Riester-Faden gibt es auch noch hier im Forum, allerdings ohne Bilder/Grafiken:

https://www.wertpapier-forum.de/topic/35416-riester-rente-tipps-und-tricks/

 

Die Steuererstattung muss natürlich in die Förderquote eingerechnet werden, sonst macht das keinen Sinn.

Ich bezog mich nur auf Deinen geposteten Wert von 27% und Deine Nachfrage, warum das schlecht sei. Dein Einkommen hast Du ja nicht geschrieben...

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Am 19.3.2019 um 08:40 schrieb odensee:

Die Condor kommt hier im Forum ganz gut weg, Abschluss als "Nettotarif" vorausgesetzt. Keine Ahnung, ob Bierl das bietet, ich selbst habe auch keine Erfahrung mit Condor. Aber das Netz vergisst nicht: https://www.google.com/search?q=riester+condor+site%3Awww.wertpapier-forum.de

 

Was mich stutzig macht: Förderquote von 27,79%

 

1) Die Förderquote hat nichts mit dem Vertrag zu tun, die ist bei deinem Banksparplan die gleiche.

2) Diese Förderquote ist ziemlich niedrig. Bist du sicher, dass das Konzept "Riester" für dich passend ist?

 

Hallo,

 

zwischenzeitig habe ich mir vom Vermittler auch die Möglichkeit eines Nettotarifes bestätigen lassen, bislang war also von einem Bruttotarif die Rede.
Hierzu würden mir dann aber „Abschlusskosten separat in Rechnung gestellt werden“. Dieses ist doch dennoch sinnvoll, da hierbei keine Provisionen an den Vermittler anfallen würden? Ist das richtig?

 

 

Am 20.3.2019 um 19:36 schrieb moonraker:

 

Den Riester-Faden gibt es auch noch hier im Forum, allerdings ohne Bilder/Grafiken:

https://www.wertpapier-forum.de/topic/35416-riester-rente-tipps-und-tricks/

 

Die Steuererstattung muss natürlich in die Förderquote eingerechnet werden, sonst macht das keinen Sinn.

Ich bezog mich nur auf Deinen geposteten Wert von 27% und Deine Nachfrage, warum das schlecht sei. Dein Einkommen hast Du ja nicht geschrieben...

 

Die genannte Förderquote wird sich in absehbarer Zeit auf > 40 % erhöhen (Kind(er) + Jobwechsel/Gehaltserhöhung), wodurch das Produkt vorauss. interessant für mich werden wird.
Dieses habe ich mit dem SwissLife-Rechner simuliert. Mir ist bewusst, es sind noch Eventualitäten dabei, aber relativ Wahrscheinliche.

 

Würdet ihr die genannte Versicherung empfehlen mit der Annahme mind. 42 % Förderquote + Nettotarif?

 

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vor 27 Minuten schrieb Djin:

Die genannte Förderquote wird sich in absehbarer Zeit auf > 40 % erhöhen (Kind(er) + Jobwechsel/Gehaltserhöhung), wodurch das Produkt vorauss. interessant für mich werden wird.

Dann brauchst du jetzt noch nicht abschließen. Wie schreibt @polydeikes...

Zitat

Die konzeptionelle Eignung der Riester Rente ist immer eine individuelle Momentaufnahme der aktuellen Förderkonstellation, die es jeweils zunächst zu beurteilen gilt.

 

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Ja das ist sicherlich eine Möglichkeit. Werde ich mir auch durch den Kopf gehen lassen.

 

Könnt ihr mich bitte auch zu der Frage bzgl. des angesprochenen Nettotarifs aufklären, was es damit auf sich hat?

 

Danke euch!

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Posted · Edited by Cai Shen

Was möchtest du den dazu wissen? 

 

Ein normaler Bruttotarif führt an Kosten auf:

- Abschlusskosten

- Verwaltungskosten

- Fondskosten

 

Abschlusskosten werden meist einmalig am Anfang berechnet, können aber auch längere Zeit von jeder Einzahlung abgestottert werden. 

Kosten häufig (bevor sich wieder jemand neu anmeldet und uffregt) 2,5%, es wurden aber auch schon 4% gesichtet. 

Ein Nettotarif kann den Kostenblock auf 0% reduzieren, da allerdings kein Verkäufer leer ausgehen soll wird der Vermittler dir ca. 150 - 500 Euro an Vermittlungsgebühr für seinen Aufwand berechnen. 

 

Verwaltungskosten fallen in jedem Fall an, bei einem Nettotarif kann die Versicherung allerdings einen geringeren Satz einräumen. 

Üblich sind um die 1%, netto sind evtl 0,5% machbar. 

Bei lang laufenden Verträgen kann die Senkung der Verwaltungskosten sogar mehr ausmachen als die teilweise gesparten Abschlusskosten. 

 

Die Fondskosten sind als "externe Gebühren" bei jedem Vertrag gleich, hier lässt sich auch bei einem Bruttotarif über Auswahl möglichst günstiger Fonds (ETF) Geld sparen. 

Ich würde nicht mehr als maximal 0.5%TER für Standardindizes akzeptieren, ausser es muss unbedingt ein Spezialfonds als kleine Beimischung sein. 

 

Alle Kostenarten zusammengenommen kommt man bei der Condor mit einem MSCI World / EM wahrscheinlich knapp unter 1% Kosten p.a., noch breiter aufgestellt bietet die Fondsauswahl nur Dimensionals mit TER von 0,35 - 0,5% und der Unkostenbeitrag wird ganz knapp über 1% liegen. 

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Posted · Edited by Djin

Danke für deine Ausführungen!

 

Mein Vermittler teile mir auf Nachfrage zum Nettotarif mit, dass mir die 1.050 € aus dem Auszug im Ausgangspost einmalig für die Vermittlung in Rechnung gestellt werden. Hier würde ich wohl nicht drum herum kommen. Ob die Vermittlungsgebühr so hoch sein muss, sei mal dahingestellt.

Bei einem Nettotarif sind die Verwaltungskosten minimal geringer (0,01 %), die Kosten für den eingezahlten Beitrag sind auch geringer von 4,1 % auf 2,1% !

Dazu sinkt der Beitrag der vereinbarten Beiträge von 2,5 % auf 0 %.

 

Die Effektivkosten sinken von 1,33 % auf 0,90 %, also deutlich weniger! Siehe hierzu auch den Auszug.

 

Hat der Nettotarif auch Nachteile für mich?

 

Im Nettotarif.JPG

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Posted · Edited by Cai Shen

vor 50 Minuten schrieb Djin:

Mein Vermittler teile mir auf Nachfrage zum Nettotarif mit, dass mir die 1.050 € aus dem Auszug im Ausgangspost einmalig für die Vermittlung in Rechnung gestellt werden

Ja, beim Bruttotarif. 

Wie dein eigener Auszug mitteilt, gibt es diese Kosten beim Nettotarif nicht. 

Dafür zahlst du dem Vermittler selbst eine Provision, die "frei" ausgehandelt wird. 

Wenn er meint die 1050 € einfach selbst in Rechnung zu stellen, dann entspricht das nicht unbedingt deinen Interessen. 

 

Nachteil: der Vermittler bekommt eine einmalige kleine Provision und ist wohl kaum gewillt, dir jahrelang Support zu deinem Vertrag zu bieten (und wenn dann über eine Servicevereinbarung, nur dann bleibt man eben besser bei der Bruttovariante). 

Die Nettotarife lohnen sich also eher bei Verträgen, die am Anfang etwas Arbeit machen und danach jahrelang Selbstläufer sind. 

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Ist die Frage, inwieweit der Vermittler bereit ist, bzgl. der 1050 € zu verhandeln..

Im Prinzip ist dieser Vertrag doch anfangs zu optimieren und später wird ggf. mal der Beitrag angepasst oder in einen anderen Fond gewechselt?

 

Welche großartige Beratung wäre in diesem Fall denn später zu beachten, welche ich 'vermissen' würde?

 

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Posted · Edited by bondholder

vor 2 Stunden schrieb Djin:

Welche großartige Beratung wäre in diesem Fall denn später zu beachten, welche ich 'vermissen' würde?

Hat dich der Versicherungsverkäufer darüber beraten, dass es keine besonders kluge Idee ist, jetzt ein Riester-Produkt in der Erwartung abzuschließen, dass es irgendwann später eventuell geeignet sein könnte?

 

Zitat

Im Prinzip ist dieser Vertrag doch anfangs zu optimieren

Optimierung: jetzt nichts unterschreiben

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vor 2 Stunden schrieb Djin:

Ist die Frage, inwieweit der Vermittler bereit ist, bzgl. der 1050 € zu verhandeln..

Wenn der Vermittler dir die Abschluss- und Vertreibskosten des Bruttotarifs einfach 1 zu 1 beim Abschluss des Nettotarifs in Rechnung stellen möchte dann bitte ihn dir ein Angebot im Bruttotarif mit einem Beitrag von monatlich 5,00 Euro zu erstellen. Dort betragen dann die Abschluss- und Vertreibskosten ~50 Euro. ;)  Anschließend bittest du ihn den Nettotarif mit einem Beitrag von monatlich 5,00 Euro abzuschließen und zahlst dann ihm dann eben die ~50 Euro als Provision. Den Beitrag kannst du dann nach dem Abschluss bei der Versicherung einfach hochsetzen.

 

Alternativ: Online gibt es einen Makler der für den Abschluss des Nettotarifs ~150 Euro berechnet.

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Lässt sich denn ein bestehendes Guthaben (z.B. von einem Banksparplan) in diesen Tarif bei der Condor übertragen und wie hoch sind denn die Gebühren dafür?

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vor 3 Stunden von Dr. Octagon:

Lässt sich denn ein bestehendes Guthaben (z.B. von einem Banksparplan) in diesen Tarif bei der Condor übertragen und wie hoch sind denn die Gebühren dafür?

Sollte möglich sein, sofern die Grundkriterien einen Abschluss noch ermöglichen (Alter etc.). Die Übertragungsgebühr legt der Anbieter des Banksparplans fest.

Oftmals sind das sogar 0 €.

 

Gruß

Studi24

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Am 19.3.2019 um 22:19 von moonraker:

Die Grundlagen von Riester und vor allem die "lohnende" Förderkonstellation findest Du ausführlich im gespeicherten "Riester -  Tipps und Tricks"-Faden erklärt: https://web.archive.org/web/20160909023947/http://www.wertpapier-forum.de/topic/35416-riester-rente-tipps-und-tricks/ . Danach sollte eine Förderquote von mind. 42% erreicht werden.

Nur um nochmal die gemeinsame Grundlage zu bestätigen. Wenn wir hier von Förderquote reden, dann immer von der "realen" Förderquote? Sprich (Zulagen + Steuererstattung) / Nettobeitrag.

Wir reden NICHT von der BMF Förderquote.

 

Wie hier bereits öfter gesagt wurde, kommt Riester erst dann, und nur dann, in Frage, wenn die Förderkonstellation passt. Dies muss immer wieder erneut geprüft werden um den Vertrag in einer ungünstigen Konstellation dann evtl. beitragsfrei zu stellen oder sonst wie an die Situation anzupassen.

Auf jeden Fall also mit Riester warten, bis sich eine günstige Förderkenstallation ergibt. 

 

 

 

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Danke Studi24. Meine Frage zielte vor allem auf den Condor Congenial Riester garant Tarif. Kennt sich jemand im Detail mit den Vertragsbedingungen aus und kann mir sagen, was die Condor beim Übertrag von Guthaben an gebühren nimmt? Ich werden leider aus den veröffentlichten Unterlagen diesbezüglich nicht schlau

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