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Klima-Fonds, Fair Trade Fonds

  • klima fair-Trade

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Hallo,

ich würde mal gern Eure Meinung zu "Klima"- und "Fair Trade"-Fonds (z.B. Nordea 1 Global Climate,  A0NEG") hören. Ich könnte mir vorstellen bei einer guten Mischung von Firmen könnte das rentabel sei und ökologisch sinnvoll.

Mal ganz allgemein ein Stimmungsbild...

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Interessiert bin ich an solchen Fonds- scheitere jedoch daran, dass wallstreet und co kein Interesse haben. Mir sind diese alle zu teuer. Die Zeit ist irgendwie nicht reif...

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Posted · Edited by JFI

Ich werde weiterhin nur in umfassende Fonds investieren (also solche, die z.B. einfach den MSCI World oder FTSE All World abbilden).

 

Zwar glaube ich, dass nachhaltige und grüne Wirtschaftspolitik (weltweit!) notwendig ist und kommen wird - allerdings sollte das am besten gesetzlich (sowohl national als auch durch internationale Abkommen) geregelt werden.

 

Den gesetzlichen Weg halte ich für den nachhaltigeren - wenn nur ein Teil der weltweiten Anleger in "grüne" Fonds investiert, bringt das meiner laienhaften Meinung nach nicht so viel.

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vor 4 Stunden schrieb Loschuh:

Hallo,

ich würde mal gern Eure Meinung zu "Klima"- und "Fair Trade"-Fonds (z.B. Nordea 1 Global Climate,  A0NEG") hören. Ich könnte mir vorstellen bei einer guten Mischung von Firmen könnte das rentabel sei und ökologisch sinnvoll.

Mal ganz allgemein ein Stimmungsbild...

Ich habe das für mich erstmal verworfen.

 

Wenn man nicht gerade ganz speziell in eine Richtung unterwegs ist (z.B. sich wirklich nur um das Klima sorgt, aber faire Bezahlung, Kinderarbeit, Waffen usw. für einen selbst keine Rolle spielen), fallen selbst bei geringen Ansprüchen zur Zeit fast alle ETFs und Fonds durch. In deinem Beispiel würden mir da sofort sowas wie die Wasserunternehmen ins Auge springen. Die sorgen zwar für Infrastruktur, lassen sich dieses "Grundbedürfnis" der Menschen aber gut bezahlen. Spätestens beim zweiten oder dritten Blick auf solche Unternehmen würden die dann bei mir rausfliegen (z.B. auch sowas wie der Handel mit CO2-Zertifikaten).

 

Und ganz wesentlich: Diversifikation (Länder, Branchen, Anlagestil) scheint mit solchen Standards im Moment einfach unmöglich zu sein. Sollte sich das eines Tages ändern, kann man das sicherlich nochmal neu überdenken.

 

Letztlich kann man die Unternehmen ja auch über Anteile nicht wirklich "belohnen" oder "bestrafen". Sie wissen weder dass du Anteile hältst/nicht hältst, noch warum/warum nicht. Insofern werde ich einfach weiterhin sehr bewusst konsumieren und damit meinen Teil dazu beitragen, dass sich Unternehmen mehr und mehr an in meinen Augen unverhandelbare Standards halten. Da geht das wesentlich sichtbarer und wirkungsvoller. Und dann kann ich auch mit gutem Gewissen bei der Altersvorsorge drauf verzichten, wenn das für mich eher mit Nachteilen verbunden ist. Die ganz schlimmen Branchen bzw. Unternehmen kann man ja trotzdem weitestgehend meiden.

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Klimafonds ist gut. CO2-frei. Atomkraft ja bitte. :P

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Kommt für mich nur in Betracht, wenn die Fonds selbst auch "fair" gehandelt werden - ich hoffe, die Handelsplätze berücksichtigen dies:w00t:

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Du willst ein Stimmungsbild? Es sieht düster aus.

 

Nein, im Ernst.

 

Halte ich nichts von. Es ist doch schon schwer genug real und nach Steuern eine gute Rendite zu erzielen. Zumal bei den hohen Assetbewertungen zum jetzigen Einstiegspunkt. Und die Mieten werden auch immer höher. Warum sollte ich es mir da zusätzlich noch schwerer machen, indem ich mich auf einen Teilbereich beschränke, von dem keiner weiß, wie gut er laufen wird?

 

Erinnert mich an die Investoren die viel Geld mit Solar- und Windkraftherstellern in Deutschland verloren haben.

 

In dem Moment wo jemand an Moral oder Ideologie appelliert, werde ich jedenfalls in allen Lebensbereichen hellhörig.

 

Es gibt sicher günstigere (bessere?) Wege Gutes zu tun.

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vor 16 Stunden schrieb Ramstein:

Atomkraft ja bitte. 

So sehr Du recht hast, der Anteil derjenigen, die zwar von Klimaschutz schwafeln, dann aber das Abschalten von Atomkraftwerken fordern, ist einfach zu groß.

In der Realität setzen sich vernünftige Lösungen halt leider nicht immer durch.

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Ich finde es persönlich ziemlich schwierig, ethische und moralische Einstellungen hinsichtlich Klimaschutz, Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung mit renditeträchtigen, breit gestreuten(!) und langfristigen Investments zu vereinen, und das hinterlässt bei mir auch immer wieder ein ungutes Gefühl. Als minimalen Kompromiss überlege ich, primär nur noch in ESG Screened MSCI Indices zu investieren (https://www.msci.com/esg-screened-indexes) – da werden zumindest die "ganz schlimmen der schlimmen" Unternehmen herausgefiltert. Konkret hieße das z.B. bei einer 70/30 Strategie dann MSCI World ESG Screened und MSCI EM IMI ESG Screened.

 

Ist es nur ein Tropfen auf dem heißen Stein? Vermutlich.
Sind die Indices nur Marketing um sensibilisierte Investoren zu solchen Investments zu bringen? Ich denke ja.
Ist das bis zu einem gewissen Grad auch nur Selbstbetrug, um mein Gewissen etwas zu erleichtern? Vermutlich auch das.

 

Trotzdem denke ich, dass ich damit immer noch besser schlafen könnte, als wenn ich wissentlich in Industriebranchen wie Waffenherstellung, Kohleabbau oder Unternehmen mit Verstößen gegen minimalste soziale und ökologische Mindeststandards investiere. Im Endeffekt muss das aber jemand für sich selbst entscheiden.

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vor 7 Minuten schrieb Nachdenklich:

So sehr Du recht hast, der Anteil derjenigen, die zwar von Klimaschutz schwafeln, dann aber das Abschalten von Atomkraftwerken fordern, ist einfach zu groß.

In der Realität setzen sich vernünftige Lösungen halt leider nicht immer durch.

Vernunftbegabt ist der deutsche Durchschnittsbürger schon lange nicht mehr. Insbesondere die volkswirtschaftliche Bildung ist quasi nicht-existent. Vom mündigen Bürger kann hier nicht mehr die Rede sein.

 

Spiegelt sich schön in Wahlen und Medien wieder. Wird mir jedes Mal schlecht von und verstärkt meinen Drang auszuwandern. Bisher hält mich noch zu viel anderes...

Zum Glück gibt es Schweizer Medien (NZZ), sowie BBC, NYT etc.

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