Interactive Brokers für Langzeit US-ETF Portfolio

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29 posts in this topic

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Hallo zusammen!

 

Ich habe seit Jahren bei IB (Interactive Brokers) ein Tradingkonto für Terminkontrakte und Optionen, und war hierbei fast ausschließlich im US Markt unterwegs.

 

Jetzt will ich Anfangen für die Altersvorsorge in ETFs zu investieren. Hierfür habe ich ein zweites Cash-Konto (nicht Margin) aufgemacht und plane jetzt erstmal 25k in ETFs zu investieren. Dann monatlich 2k.

 

Ich weiß das es z.B bei der DKB usw auch ETF Sparpläne gibt aber ich kenne die europäischen ETFs nicht so gut. Ein kurzer Vergleich mit dem was ich so aus dem Handel kenne (SPY, DIA, QQQ, VOO etc) scheint es aber so das die europäischen Versionen vergleichweise kaum Handelsvolumen haben und dazu noch höhere expense Ratios. Wenn ich mir dann noch die Kosten für einen einfachen Kauf eines ETF bei deutschen Brokern anschaue dann wüsste ich erstmal keinen Grund warum ich nicht US ETFs kaufen sollte. Ich weiss das es bei den Sparplänen günstiger ist aber man will ja auch mal spontan wenn's günstiger ist mehr nachkaufen als sonst, und eventuell sogar auch mal mit Optionen absichern in bestimmten Situationen. Bei den Sparplänen habe ich zudem aus meiner bisherigen Erfahrung mit deutschen Banken die Vermutung das diese sich vorsichtig gesagt nicht gerade Mühe geben was die Orderausführung angeht, was bei der geringen Liquidität umso problematischer wäre.

 

Nun bin ich mir aber nicht sicher wie es denn auf der steuerlichen Seite aussieht bzw. wie kompliziert die Sache wird/werden kann wenn ich für die nächsten 25 Jahre plane. Hat hier jemand Erfahrung? Einfach mal VOOs ins Depot legen und irgendwann verkaufen sollte kein Problem sein oder?

 

Ich würde von 15% Quellsteuer ausgehen plus Abgeltungssteuer, aber da ich mit MIFIID nicht durchblicke hoffe ich hier auf euren Rat.

 

Viele Grüße

 

Marco

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Das hängt von deiner Arbeitsbereitschaft bezüglich Steuererklärung ab. Wenn du das bisher bei all deinen Trades gemacht hast, so wären ETF ,einfach‘.

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Niemand hier der IB nutzt und/oder in US ETFs investiert?!

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Posted · Edited by Cai Shen

Doch Lynx, aber keine Fonds. 

Nach alter Besteuerung hätte man zu US Fonds mühsam Ausschüttungen und (Teil-) Thesaurierungen in Erfahrung bringen müssen. 

 

Nach neuer Regelung hat mir noch niemand sagen können, ob auch Anleger mit exotischen US Depots mit Fonds der Vorabbesteuerung unterliegen und entsprechende Beträge am Jahresanfang selbst melden und abführen müssen. 

 

Ich bevorzuge deshalb die Zwei-Depot Lösung. 

Da man US Fonds ohne Zielmarktdefinition als Europäer auch bei IB nicht kaufen darf, sind die Beschränkungen eines deutschen Gratisdepots zum steuereinfachen Fondskauf auch kein größeres Problem. 

 

 

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13 hours ago, Cai Shen said:

Doch Lynx, aber keine Fonds. 

Nach alter Besteuerung hätte man zu US Fonds mühsam Ausschüttungen und (Teil-) Thesaurierungen in Erfahrung bringen müssen. 

 

Nach neuer Regelung hat mir noch niemand sagen können, ob auch Anleger mit exotischen US Depots mit Fonds der Vorabbesteuerung unterliegen und entsprechende Beträge am Jahresanfang selbst melden und abführen müssen. 

 

Ich bevorzuge deshalb die Zwei-Depot Lösung. 

Da man US Fonds ohne Zielmarktdefinition als Europäer auch bei IB nicht kaufen darf, sind die Beschränkungen eines deutschen Gratisdepots zum steuereinfachen Fondskauf auch kein größeres Problem. 

 

Hi Cai,

 

Ja irgend so einen Irrsinn habe ich befürchtet. Man wird quasi gezwungen höheres Risiko einzugehen und irgendwelche Mini-ETFs mit bescheidener Liquidität zu kaufen und dabei noch deutschen Brokern und Anbietern die Taschen zu füllen.

 

Hast du einen Tip wo bei welchen Brokern es noch vergleichsweise günstig ist? Kann ja nicht sein das man irgendwie in 2019 noch 5 EUR pro Order abdrücken muss um ein paar ETFs zu kaufen?!

 

Viele Grüße

 

Marco

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vor 13 Stunden schrieb etf__investor:

 

Ja irgend so einen Irrsinn habe ich befürchtet. Man wird quasi gezwungen höheres Risiko einzugehen und irgendwelche Mini-ETFs mit bescheidener Liquidität zu kaufen und dabei noch deutschen Brokern und Anbietern die Taschen zu füllen.

 

Einen Vanguard FTSE All-World UCITS ETF mit 2.250 Mil. USD Volumen und 0,25 TER würde ich jetzt weder mini noch teuer nennen.

 

bei der ING-DIBA ist der auch gerade ab 500€ gebührenfrei zu kaufen.

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vor 23 Stunden schrieb etf__investor:

Man wird quasi gezwungen höheres Risiko einzugehen und irgendwelche Mini-ETFs mit bescheidener Liquidität zu kaufen und dabei noch deutschen Brokern und Anbietern die Taschen zu füllen.

Woran machst du die Liquidität fest? Bei ETFs ist das Handelsvolumen hier ziemlich egal, weil du ohnehin fast immer nur mit einem Market Maker handelst, wo der Spread während der Xetra-Handelszeiten auch bei geringem Volumen sehr gut ist.

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Posted · Edited by Roti
Rechtschreibkorrektur

Am 2.4.2019 um 19:42 schrieb etf__investor:

Ich habe seit Jahren bei IB (Interactive Brokers) ein Tradingkonto für Terminkontrakte und Optionen, und war hierbei fast ausschließlich im US Markt unterwegs.

 

Jetzt will ich Anfangen für die Altersvorsorge in ETFs zu investieren. Hierfür habe ich ein zweites Cash-Konto (nicht Margin) aufgemacht und ...

 

Ich weiß das es z.B bei der DKB usw auch ETF Sparpläne gibt aber ich kenne die europäischen ETFs nicht so gut. Ein kurzer Vergleich mit dem was ich so aus dem Handel kenne (SPY, DIA, QQQ, VOO etc) scheint es aber so das die europäischen Versionen vergleichweise kaum Handelsvolumen haben und dazu noch höhere expense Ratios. Wenn ich mir dann noch die Kosten für einen einfachen Kauf eines ETF bei deutschen Brokern anschaue dann wüsste ich erstmal keinen Grund warum ich nicht US ETFs kaufen sollte. Ich weiss das es bei den Sparplänen günstiger ist aber man will ja auch mal spontan wenn's günstiger ist mehr nachkaufen als sonst, und eventuell sogar auch mal mit Optionen absichern in bestimmten Situationen. Bei den Sparplänen habe ich zudem aus meiner bisherigen Erfahrung mit deutschen Banken die Vermutung das diese sich vorsichtig gesagt nicht gerade Mühe geben was die Orderausführung angeht, was bei der geringen Liquidität umso problematischer wäre.

 

Nun bin ich mir aber nicht sicher wie es denn auf der steuerlichen Seite aussieht bzw. wie kompliziert die Sache wird/werden kann wenn ich für die nächsten 25 Jahre plane. Hat hier jemand Erfahrung? Einfach mal VOOs ins Depot legen und irgendwann verkaufen sollte kein Problem sein oder?

 

Ich würde von 15% Quellsteuer ausgehen plus Abgeltungssteuer, aber da ich mit MIFIID nicht durchblicke hoffe ich hier auf euren Rat.

 

 

Hallo Marco,

 

würde ich persönlich heute nicht mehr so machen (alles bei einem Broker) und versteif dich nicht so auf Kosten und Orderausführung den IB kann man nicht mit heimischen Banken m. M. nach so vergleichen (Äpfel/Birnen). War aber auch in den 2000er Jahren bei IB, dann Lynx und nochmal Captrader (aber nur Alibi weil ich auf einen bestimmten Markt Zugriff haben wollte was dann später obsolet wurde). Die ganze Sache mit der Steuererklärung und deren Umwandlung aus dem IB-System (angelsächsische Systematik) in die deutsche Steuersystematik jedes Jahr auf´s neue mit dem dt. Finanzamt ist mir mittlerweile zu aufwendig. Mag es heutzutage einfacher oder noch aufwändiger sein (MiFID II, DSGVO, Investmentsteuerreform 2018, etc. etc.), ich weiss es nicht nur das mir die (Frei)Zeit heute viel mehr wert ist!

 

Darum trenne ich strikt kurzfrist und langfrist und halte langfristige, ewige Positionen nur bei inländischen Instituten und bekomme dann die passenden Steuerdokumente, Erträgnisaufstellungen sowie automatische Steuerverprobungen passend so dass jeder Wald und Wies´n Steuerhilfeverein damit was anfangen kann, mit IB Activity Reports eher deutlich weniger. Von den Quellensteuererstattungen mal ganz abgesehen was zumindest die entsprechenden Formulare und Meldungen betrifft.

 

Alleine was ich dann noch bei all meinen ETFs mit der aktuellen Steuerreform (InvStG 2018) bei den inländischen Banken an fiktiven Buchungen, Stornierungen und Wiedereinbuchungen samt dem Unterthema Teilfreistellung bekommen habe möchte ich mir nicht mit einem ausländischen Broker und einer selbst "gebauten" Steuererklärung Jahr für Jahr antun, vor allem wenn dann Vorabpauschelen im Spiel sind wenn irgendwann mal alles verkauft wird. Künftige Steuerreformen noch gar nicht bekannt und ggf. noch aufwendiger.

 

Als Anleger solltest du genau hinschauen, eine doppelte Besteuerung derselben Erträge sowohl auf Fondsebene als auch auf Anlegerebene möglichst weitgehend zu vermeiden oder mindestens abzumildern. Auch wenn über Teilfreistellungen auf Ebene bei dir als Anleger in bestimmten Grenzen insgesamt nicht höhere steuerliche Belastungen herauskommen, ist genau hinzuschauen, wie die Anlagebedingungen der jeweiligen ETFs/Indexfonds/Inverstmentfonds beschaffen sind, also der Erhalt von Teilfreistellungen durch dessen Klassifikation wie hoch diese dann ausfällt. Da habe ich diese ETFs/Indexfonds/Inverstmentfonds lieber im inländischen Depot und eine gewisse steuerliche Klassifikation und auch ggf. eine Reklamationsmöglichkeit falls ich Zweifel habe. Wie bspw. ein ETF in einem ausländischen Depot mit der Teilfreistellung umgeht und was du dann Reklamieren kannst oder nur über die jährliche Steuererklärung einen Ausgleich machen kannst, ist zu prüfen ob dieser Aufwand m.M. nach gerechtfertigt ist?!

 

Nebenbei und rein steuerlich betrachtet und als Trading(Margin)-Konto only hat es sich zu Abrechnung bei ausländischen Broker bewährt wenige Wochen vor Silvester alles glatt zustellen und alles in die Basiswährung EUR zurück zu konvertieren, also die rein steuerliche Abrechnung beim heimischen Finanzamt hier in D relativ einfach hinzubekommen und damit keine Schwierigkeiten bzw. Nichtanerkennung von denen zu bekommen …

Auch wenn dies "closing all" zum Jahresende tradingtechnisch und/oder investitionstechnisch "Schwachsinn" ist, den ein/e Trade/Investition läuft so lange wie dieser/e eben läuft auch über den Jahreswechsel hinaus!

 

Klar, wer sich ordentlich 'reinfuchst' kann auch mit Anbietern wie Interactive Brokers und Co beim langfristigen Investieren und der deutschen Steuergesetzgebung was ausrichten, doch mit welchen Zeitaufwand??

 

my two cetns  

 

 

Viel Erfolg.

 

 

Am 4.4.2019 um 19:39 schrieb Cai Shen:

Doch Lynx, aber keine Fonds. 

Nach alter Besteuerung hätte man zu US Fonds mühsam Ausschüttungen und (Teil-) Thesaurierungen in Erfahrung bringen müssen. 

 

Nach neuer Regelung hat mir noch niemand sagen können, ob auch Anleger mit exotischen US Depots mit Fonds der Vorabbesteuerung unterliegen und entsprechende Beträge am Jahresanfang selbst melden und abführen müssen. 

 

Ich bevorzuge deshalb die Zwei-Depot Lösung. 

Da man US Fonds ohne Zielmarktdefinition als Europäer auch bei IB nicht kaufen darf, sind die Beschränkungen eines deutschen Gratisdepots zum steuereinfachen Fondskauf auch kein größeres Problem. 

 

 

 

@Cai Shen

 

Genau das mit "exotischen US Depots mit Fonds der Vorabbesteuerung unterliegen und entsprechende Beträge am Jahresanfang selbst melden und abführen müssen" hätte ich auch gerne verbindlich gewusst … , REITS gehören da eigentlich auch mitzu seit 1.1.2018  ;)

 

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vor 4 Minuten schrieb Roti:

Nebenbei und rein steuerlich hat es sich zu Abrechnung bewährt wenige Woche vor Silvester alles glatt zustellen und in die Basiswährung EUR zurückkonvertieren, also rein steuerliche Abrechnung beim heimischen Finanzamt keine Schwierigkeiten bekommen…

Zur steuerlichen Optimierung habe ich das auch schon mit Teilen des Depots gemacht, vor allem Short Optionen mit wenig Restwert zurückkaufen etc. 

Mein inzwischen sechsstelliges Depot mit Aktien rund um den Globus jährlich komplett plattmachen kommt gar nicht in die Tüte. 

Ausländische Aktien und Anleihen sowie physisch hinterlegte ETC (bei denen intern keinen Zinsen anfallen) halte ich für steuerlich so unkompliziert, dass die Steueraufstellung relativ leicht von der Hand geht. 

Bei der Abrechnung von Transaktionen in Basiswährung EUR bin ich mir (fast) sicher, dass IB auch der deutschen Gesetzgebung entspricht. 

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17 hours ago, Totti3004 said:

 

Einen Vanguard FTSE All-World UCITS ETF mit 2.250 Mil. USD Volumen und 0,25 TER würde ich jetzt weder mini noch teuer nennen.

 

bei der ING-DIBA ist der auch gerade ab 500€ gebührenfrei zu kaufen.

 

Guter Tip mit der ING-DIBA, denke das könnte was für mich sein. Dann kann ich monatlich oder alle zwei Monate mit Limit Orders einkaufen und werde weniger wahrscheinlich über den Tisch gezogen als mit Sparplänen die zu dubiosen Handelszeiten "aus Gründen" ausgeführt werden.

 

Naja relativ zu den US ETFs eben, der SPY z.B. hat im Durchschnitt 80 mil Stück am Tag Umsatz und ein VOO immerhin 3 mil Stück. Natürlich jetzt nicht super wichtig aber Handelskosten summieren sich schon über 20 Jahre z.B. und dazu gehört nun mal auch der Spread.

7 hours ago, skrause said:

Woran machst du die Liquidität fest? Bei ETFs ist das Handelsvolumen hier ziemlich egal, weil du ohnehin fast immer nur mit einem Market Maker handelst, wo der Spread während der Xetra-Handelszeiten auch bei geringem Volumen sehr gut ist.

 

Am täglichen Handelsvolumen an der jeweiligen Börse. Der SPY ETF z.B. hat im Durchschnitt 80 mil Stück am Tag Umsatz und ein VOO immerhin 3 mil Stück. Natürlich jetzt nicht super wichtig aber Handelskosten summieren sich schon über 20 Jahre z.B. und dazu gehört nun mal auch der Spread. Und Market Maker machen nunmal unter anderem damit Geld bei Market-Orders usw. mal ordentlich was draufzuschlagen. 

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4 hours ago, Roti said:

 

Klar, wer sich ordentlich 'reinfuchst' kann auch mit Anbietern wie Interactive Brokers und Co beim langfristigen Investieren und der deutschen Steuergesetzgebung was ausrichten, doch mit welchen Zeitaufwand??

 

my two cetns

Super Beitrag, und nach aktuellem Stand geht's mir genau so. Werde weiterhin bei IB aktiv Handeln und für die 10-Jahre+ Investitionen bei der ING oder so ein Konto aufmachen und mit möglichst wenig Kosten in ETFs zu investieren. Scheint den Stress wirklich nicht wert zu sein, es ärgert mich nur das solche Besonderheiten gibt die einen so einschränken bzw. so schwer machen im wichtigsten und größten Markt der Welt zu investieren.

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vor 3 Stunden schrieb etf__investor:

Am täglichen Handelsvolumen an der jeweiligen Börse. Der SPY ETF z.B. hat im Durchschnitt 80 mil Stück am Tag Umsatz und ein VOO immerhin 3 mil Stück. Natürlich jetzt nicht super wichtig aber Handelskosten summieren sich schon über 20 Jahre z.B. und dazu gehört nun mal auch der Spread. Und Market Maker machen nunmal unter anderem damit Geld bei Market-Orders usw. mal ordentlich was draufzuschlagen. 

Der VOO hat in den USA einen durchschnittlichen Spread von 0,01%, der iShares Core S&P 500 (IE00B5BMR087) auf Xetra im Schnitt 0,0298% (siehe Xetra Liquiditätsmaß). D.h. einmal 2 Basispunkte mehr bei 20 Jahren Haltedauer "summiert sich"?

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vor 17 Stunden schrieb etf__investor:

Super Beitrag, und nach aktuellem Stand geht's mir genau so. Werde weiterhin bei IB aktiv Handeln und für die 10-Jahre+ Investitionen bei der ING oder so ein Konto aufmachen und mit möglichst wenig Kosten in ETFs zu investieren. Scheint den Stress wirklich nicht wert zu sein, es ärgert mich nur das solche Besonderheiten gibt die einen so einschränken bzw. so schwer machen im wichtigsten und größten Markt der Welt zu investieren.

Ich verstehe immer noch nicht, wieso du dich eingeschränkt fühlst.

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1) Fast alle amerikanische Fonds sind in einem amerikanischen Depot nicht handelbar, weil eine völlig am Ziel des Anlegerschutzes vorbei gehende Zielmarktdefinition der EU fehlt. 

2) Weil die steuerliche Behandlung von Fonds  auch für informierte do-it-yourself Anleger derzeit so undurchsichtig ist, dass man auch die noch handelbaren Fonds nicht in einem ausländischen Depot halten möchte. 

 

Reicht, um sich im Anlageverhalten eingeschränkt zu fühlen, oder? 

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21 hours ago, skrause said:

Der VOO hat in den USA einen durchschnittlichen Spread von 0,01%, der iShares Core S&P 500 (IE00B5BMR087) auf Xetra im Schnitt 0,0298% (siehe Xetra Liquiditätsmaß). D.h. einmal 2 Basispunkte mehr bei 20 Jahren Haltedauer "summiert sich"?

Erstmal ja, das summiert sich. Dann ist immer auch die Frage wie diese Mittelwerte errechnet werden. Und...wie ist die Liquidität wenn's mal wieder volatiler wird oder es an der Börse kracht? Dann wird's doch spannend und genau dann hauen die Marketmaker ordentlich was drauf. All das wird mich nicht wirklich beeinflussen für die geplante Haltedauer da gebe ich dir recht, aber einfach aus Prinzip ärgert's mich nunmal. Dazu kommen ja die in Deutschland nach wie vor lächerlich hohen Gebühren. Klar ist derzeit bei den tollen ETF-Aktionen kein Problem (außer du willst verkaufen) aber die wird's nicht ewig geben und dann 5 EUR für einen einfachen Kauf zu zahlen, da fühle ich mich definitiv abgezockt.

7 hours ago, Totti3004 said:

Ich verstehe immer noch nicht, wieso du dich eingeschränkt fühlst.

Naja weil ich entweder das quasi-Monopol bediene und letztendlich in einem Nischenmarkt meine ETFs kaufe oder so richtig Spaß mit den Trollen vom Finanzamt habe wenn ich in die ETFs investieren will die eigentlich für mich als Verbraucher günstiger, sicherer und liquidier sind.

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Am 6.4.2019 um 16:30 schrieb etf__investor:

Guter Tip mit der ING-DIBA, denke das könnte was für mich sein. Dann kann ich monatlich oder alle zwei Monate mit Limit Orders einkaufen und werde weniger wahrscheinlich über den Tisch gezogen als mit Sparplänen die zu dubiosen Handelszeiten "aus Gründen" ausgeführt werden.

Ich würde mich hier auch gerne noch einklinken. Stehe gerade nämlich vor der selben Frage wie ich am besten investieren soll: Sparplan vs. regelmäßige Limitorders. Sehen das mit der Sparplanausführung mehrere so kritisch? Mein Ursprungsplan war es eigtl. auch die Kurse zu beobachten und dann regelmäßig mit Limitorders zu handeln. Habe das ganze jetzt 2-3 Monate so verfolgt und bin für mich zu dem Schluss gekommen dass man  ja effektiv nie weiß ob jetzt ein guter Zeitpunkt zum Kaufen ist oder nicht und man praktisch immer noch länger warten könnte... Und die ganze Zeit die Kurse im Blick zu haben fand ich auf Dauer auch etwas ermüdend... Wie genau handhabst du das @etf_investor?

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Hallo,

 

im Moment habe ich ein Demokonto bei IB und möchte bald mit einem richtigen anfangen. Gibt es irgendwo eine Art Leitfaden, wenn das Ganze doch komplizierter ist als Gewinn minus Verlust?

 

Wird bei IB die Quellensteuer immer automatisch abgezogen? Das wäre mir fast lieber, auch wenn noch alles erneut angegeben werden muss. Aber dann könnte ich mit Gewissheit sagen das sind die richtigen 30%.

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Posted · Edited by Roti
Doppelposting

vor 38 Minuten schrieb 567:

Hallo,

 

im Moment habe ich ein Demokonto bei IB und möchte bald mit einem richtigen anfangen. Gibt es irgendwo eine Art Leitfaden, wenn das Ganze doch komplizierter ist als Gewinn minus Verlust? ...

 

 

Hallo,

 

gibt hier im Forum und anderen Foren sowie einigen Blocks diverse Anfragen zu Interactive Brokers (auch Banx, Captrader und Lynx) zu Steuererklärung, hier mal ein paar der unzähligen Links und den Erfahrungswerten/Ratschlägen der Leute (Privatanleger/-trader) zum selber durchlesen:

 

 

Steuerinformationen und Reporting (IB)

 

Interactive Brokers und Steuer Anlage-KAP (hier im Forum)

 

Steuerliche Behandlung Fremdwahrungskonto IB oder andere Broker (hier im Forum)

 

Interactive Brokers Verlustvortrag-Steuerbescheinigung (anderes Forum)

 

Interactive Brokers Steuern-Quellensteuer-Kest (anderes Forum)

 

 

Die Quellensteuer wird mit dem regulären Steuersatz abgezogen, inwieweit man diese sich zurückholen kann und zu welchen Kosten ist die andere Sache?!

 

 

Meine Links zu anderen Foren dienen rein zu Diskussions- und Informationszwecken, KEINE Werbung! 

 

Viel Erfolg.

 

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vor 2 Stunden schrieb sney:

Sparplan vs. regelmäßige Limitorders. Sehen das mit der Sparplanausführung mehrere so kritisch?

Ich sehe das nicht so kritisch. Meine Sparpläne bei der OnVista-Bank kaufen auf Xetra mal zu Tageshöchstkursen, mal zu Tagestiefstkursen und meistens irgendwo dazwischen. Das würde ich mit Limits auch nicht besser hinbekommen, also bin ich zufrieden. 

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vor 10 Minuten schrieb alsuna:

Ich sehe das nicht so kritisch. Meine Sparpläne bei der OnVista-Bank kaufen auf Xetra mal zu Tageshöchstkursen, mal zu Tagestiefstkursen und meistens irgendwo dazwischen. Das würde ich mit Limits auch nicht besser hinbekommen, also bin ich zufrieden. 

Geht mir genauso.

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vor 2 Stunden schrieb alsuna:

Ich sehe das nicht so kritisch. Meine Sparpläne bei der OnVista-Bank kaufen auf Xetra mal zu Tageshöchstkursen, mal zu Tagestiefstkursen und meistens irgendwo dazwischen. Das würde ich mit Limits auch nicht besser hinbekommen, also bin ich zufrieden. 

:thumbsup:

Ich bin auch mit der Sparplanausführung meines Anbieters zufrieden. (Ich bin allerdings nicht bei der OnVista. Ich habe zwei unterschiedliche Depots bei verschiedenen Anbietern in denen Sparpläne laufen. Die Frage, wann am Tag die Käufe getätigt werden, spielt auf die Dauer keine Rolle.)

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vor 2 Stunden schrieb Totti3004:

Geht mir genauso.

 

vor 24 Minuten schrieb Nachdenklich:

Ich bin auch mit der Sparplanausführung meines Anbieters zufrieden. (Ich bin allerdings nicht bei der OnVista. Ich habe zwei unterschiedliche Depots bei verschiedenen Anbietern in denen Sparpläne laufen. Die Frage, wann am Tag die Käufe getätigt werden, spielt auf die Dauer keine Rolle.)

Bei welchem Broker habt ihr eure Sparpläne?

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Ich habe mein Hauptdepot bei Fidelity/FFB und ein zusätzliches bei Consors.

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ING-DiBa

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14 hours ago, sney said:

Ich würde mich hier auch gerne noch einklinken. Stehe gerade nämlich vor der selben Frage wie ich am besten investieren soll: Sparplan vs. regelmäßige Limitorders. Sehen das mit der Sparplanausführung mehrere so kritisch? Mein Ursprungsplan war es eigtl. auch die Kurse zu beobachten und dann regelmäßig mit Limitorders zu handeln. Habe das ganze jetzt 2-3 Monate so verfolgt und bin für mich zu dem Schluss gekommen dass man  ja effektiv nie weiß ob jetzt ein guter Zeitpunkt zum Kaufen ist oder nicht und man praktisch immer noch länger warten könnte... Und die ganze Zeit die Kurse im Blick zu haben fand ich auf Dauer auch etwas ermüdend... Wie genau handhabst du das @etf_investor?

 

Mir geht es bei den LIMIT orders nicht darum damit zu scheitern das Tagestief zu erwischen. Mir geht's darum zu einer guten Handelszeit zu kaufen und dabei nicht irgendwelche Banken und Marketmaker zu füttern. Habe schon von ETF Sparplänen gelesen die um 8 Uhr deutscher Zeit "außerbörslich" ausgeführt werden. Da stellen sich bei mir nunmal die Nackenhaare. Ich denke es ist klar warum eine Bank so einen Zeitpunkt wählt. Ich würde hier dann lieber eine ehrliche Gebühr zahlen anstatt "kostenlos" kaufen zu können.

 

Ich werde es so handhaben das ich z.B. jeweils am 2. Dienstag des Monats alle 2-3 Monate um 16:00 Uhr kaufe und dabei dann eine LIMIT Order nutze die ich zum aktuellen Kurs bzw. zwischen BID/ASK platziere und gut ist. Das ist etwas zeitlicher Aufwand aber auch nicht mehr als 1-2 Stunden im Jahr und das ist es mir Wert. Wird sich jetzt finanziell wahrscheinlich nicht wirklich krass auswirken aber damit geht's mir emotional einfach besser ;)

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