Luxusprobleme

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Posted · Edited by Maury

Hallo!

 

Ich möchte hier die Umstrukturierung des Familienvermögens, sowie alles weitere, was jetzt so anliegt, aufschreiben und erhoffe mir die eine oder andere Mithilfe oder interessante Diskussion.

 

Beteiligte Personen:

1. Ich, 40 J., momentan befristet angestellt, ca. 2400 netto, demnächst verbeamtet, ca. 4000 netto

2. mein Vater, 70 J., GRV + VBL-Rente, ca. 1750 netto, die komplett für den Eigenanteil der Pflegeheimkosten (PG) draufgehen

3. meine Partnerin (unverheiratet), 31 Jahre alt, ca. 1800 netto

 

Gesamtvermögen: mein Vater und ich zusammen ca. 600k nach Erbfall und Immo-Verkauf, meine Partnerin ca. 50k (soll hier außen vor bleiben).

 

Pflichtangagen:

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Bis Anfang 2017, keine. Ich bin immer wieder umgezogen, hatte Zeitverträge und ein Gesamtvermögen von ca. 50k TG. Meine Eltern waren Hausbesitzer und waren klassische Sparer. Von ihnen habe ich die Basics gelernt, systematisch sparen, Zinseszins, Inflation. Anfang 2017 ging aber alles ganz schnell. Pflegefälle bei beiden Elternteilen, Vollmachten, Tod, Immobilienverkauf und gleichzeitig Finanzwissen erarbeitet (danke an das Wertpapierforum!) Mein Vater hat keinerlei Interesse mehr am Geld. Ich habe sein vollstes Vertrauen und soll mich um alles kümmern, da ich sowieso einmal alles erbe. Er und möchte einfach nur in seinem Pflegezimmer sitzen, fernsehen und ab und zu was Leckeres zu essen von seinem Besuch gebracht bekommen.

 

2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (Fondsbezeichnung und ISIN angeben):

siehe unten

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage:

Meinen zeitlichen Aufwand für die Geldanlage betrachte ich als langfristigen Stundenlohn. Bei der Höhe des Vermögens sind ein paar Stunden monatlich sicherlich sehr gut investiert.

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten:

Es geht mir um den langfristigen Vermögenserhalt. Die langfristige Rendite sollte sich im Bereich von 1-3% p.a. nach Steuern und Inflation bewegen. Da ich nicht sehe, dass ich das in Wertpapieren angelegte Geld in irgendeiner Art und Weise jemals brauchen werde, denke ich, dass ich längere Verlustphasen locker aussitzen kann, habe aber noch keinen Crash mitgemacht. Dezember 2018 habe ich mutig nachgekauft und mich geärgert, dass ich kein Cash mehr hatte, da das Haus noch nicht verkauft war. Das Augenmerk liegt ganz klar auf dem langfristigen Vermögenserhalt, idealerweise über Generationen hinweg.

 

Was jetzt so anliegt:

Ich war bislang auf Zeitverträgen angestellt und habe nun eine feste Stelle als Beamter erhalten. Dies fällt zeitlich mit dem Verkauf meines Elternhauses zusammen, so dass sich nun einiges ändert und ein Plan her muss. Der grobe Plan sieht bislang so aus:

 

1. Umschichtung des Immobilienerlöses in Wertpapiere

2. Umzug, Eintritt in den Beamtenstatus und was so dazugehört (z.B. PKV und andere Versicherungen)

3. Umzug meines Vaters und meiner Partnerin (neues Pflegeheim und Jobsuche), Familiengründung(?), Heirat(??), Immobilie(???)

 

Punkt 1. Umschichtung des Familienvermögens in Wertpapiere

 

Momentan sieht das ganze so aus:

 

Das Wertpapier-Depot (momentan ca. 150k, also 25%):

  • 60% Aktien als BIP-Weltportfolio (50/30/20)
  • 20% Anleihen, davon 8% USD-EM-Staatsanleihen (A1439E), 6% HY EUR Corporate (A1C3NE), 6% AAA-AA Staatsanleihen (A1J40N)
  • 10% Offene Immobilienfonds (UniImmo: Deutschland und Wertgrund Wohnselect)
  • 10% Edelmetalle (physisch und EUWAX II)

Das Depot wurde seit Anfang 2017 nach und nach aufgebaut. Ich ca. 30k, mein Vater den Rest, wenn nicht anders angegeben alles als ETFs bei Onvista.

 

Der Cash-Anteil (momentan ca. 250k, also 42%):

  • angelegt in Tagesgeld, Festgeldleiter
  • ich habe noch einen Riester-Banksparplan (ca. 2k) und mein Vater einen Bausparer (von 2017 mit 0,5k)

 

Das Eigenkapital für einen Immobilienkauf (momentan 200k, also 33%):

  • liegt bei der Dorf-VoBa mit 3 Mon. Kündigungsfrist

 

Der Notgroschen (momentan 20k):

  • wenn das Auto auf einmal den Geist aufgibt

 

Ab hier editiert wegen:

vor 6 Stunden von Dandy:

Zuletzt vielleicht noch mal das Gesamtvermögen darlegen und in die Kategorien risikoarmer und risikoreicher Anteil einteilen. Dann bekommt man einen besseren Überblick. Im Eröffnungspost geht es drunter und drüber. Editieren wäre besser gewesen.

 

Der Plan sieht jetzt so aus:

 

Ziel-Allokation:

 

80% Das Wertpapier-Depot (320k, 53,3% vom aktuellen Gesamtvermögen + Sparrate)

20% Der Cash-Anteil (80k, 13,3% vom aktuellen Gesamtvermögen + Sparrate)

 

und außerdem:

Das Eigenkapital für einen Immobilienkauf (200k, 33,3% vom Gesamtvermögen)

Der Notgroschen (20k, zählt nicht dazu)

 


Dazu werde ich jetzt vom Cash-Anteil monatlich so viel in die Wertpapiere umschichten, dass die Ziel-Allokation in 2 Jahren erreicht ist. Ziel dieser insgesamt 400k ist der langfristige Vermögenserhalt und eine regelmässige Entnahme von aktuell 250 EUR monatlich als Taschengeld für meinen Vater. Mein Vater hat eine aktuelle Nichtveranlagungsbescheinigung. Mit dem Rest der Ausschüttungen sowie mit meiner Sparrate von demnächst >2000 EUR pro Monat wird Rebalancing betrieben (letzteres in meinem Depot, aber betrachtet auf 80/20).

 

Somit wäre ich in zwei Jahren bei 46% RK1 (Cash+EK-Immo) und 54% RK2+RK3 (siehe oben), wobei eine Immobilie erst in frühestens 5 Jahren geplant ist.

 

Oder im Detail:

 

80% Das Wertpapier-Depot:

  • 60% Aktien als BIP-Weltportfolio (50/30/20) = RK3
  • 20% Anleihen, davon 8% USD-EM-Staatsanleihen und 6% HY EUR Corporate (= RK3), 6% AAA-AA Staatsanleihen (= RK2)
  • 10% Offene Immobilienfonds (UniImmo: Deutschland und Wertgrund Wohnselect) = RK2
  • 10% Edelmetalle (physisch und EUWAX II) = RK3

 

20% Der Cash-Anteil = RK1

  • angelegt in Tagesgeld, Festgeldleiter
  • ich habe noch einen Riester-Banksparplan (ca. 2k) und mein Vater einen Bausparer (von 2017 mit 0,5k)

 

Und außerdem

Eigenkapital für einen Immobilienkauf (200k)

Der Notgroschen (20k)
 

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Klingt nach einem Grundsoliden Plan. Finde 80% ETF Quote auch nicht zu hoch bei deinen Vorraussetzungen.

Auch deine BIP Aufteilung macht Sinn, auch wenn es nicht meine Wahl sein würde. Aber das steht jetzt hier nicht zur Debatte.

 

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vor 2 Stunden von Maury:

 

Mein Vater hat keinerlei Interesse mehr am Geld. ... Er und möchte einfach nur in seinem Pflegezimmer sitzen, fernsehen und ab und zu was Leckeres zu essen von seinem Besuch gebracht bekommen.

 

Diese durchaus nicht unwahrscheinliche Zukunft, sollten sich manche als Merksatz an die Wand hängen.


 

Zitat

 

Neuer (angepasster) Plan:

1. Aufgrund der neuen Einkommenssituation und der lebenslang gesicherten Beamtenstelle inkl. Pension möchte ich das Risiko erhöhen. Die neue Verteilung soll 80% Wertpapier-Depot und 20% Cash werden. Dazu werde ich jetzt  7000 EUR p.M. in das Wertpapier-Depot verschieben. Meine eigene Sparrate erhöhe ich auf 2000 EUR monatlich in 25% RK1 / 75% BIP-Depot. Die gewünschte Verteilung ist dann in ca. 2 Jahren erreicht.

 

Und wie immer die wiederkehrende Frage: wenn's jetzt noch weitere 2 Jahre bergaufgeht und dann erst der Absturz erfolgt?

 

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Posted · Edited by morini

Mit 80% Wertpapier-Depot und 20% Cash solltest du angesichts der hohen Geldsumme allerdings stressresistent sein, falls es bei einem Crash mal 50 % und mehr abwärts gehen sollte. Nicht jeder kommt hiermit zurecht und begeht in einer solchen Situation gravierende Fehler.

 

 

vor einer Stunde von pillendreher:

Diese durchaus nicht unwahrscheinliche Zukunft, sollten sich manche als Merksatz an die Wand hängen.

 

Ein jeder neigt wohl dazu, solch ein Szenario zu verdrängen, wenn es um die eigene Person geht.

An die Vorstellung, dass man kurz nach dem offiziellen Rentenbeginn zum Pflegefall werden könnte, kann man sich nur schwer gewöhnen.

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vor 3 Stunden von Maury:

Mein Vater hat eine Nichtveranlagungsbescheinigung.

Behält er die, wenn er jetzt hohe Kapitalerträge kassiert?

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vor 1 Stunde von pillendreher:

 

Und wie immer die wiederkehrende Frage: wenn's jetzt noch weitere 2 Jahre bergaufgeht und dann erst der Absturz erfolgt?

 

 

vor 14 Minuten von morini:

Mit 80% Wertpapier-Depot und 20% Cash solltest du angesichts der hohen Geldsumme allerdings stressresistent sein, falls es bei einem Crash mal 50 % und mehr abwärts gehen sollte. Nicht jeder kommt hiermit zurecht und begeht in einer solchen Situation gravierende Fehler.


Danke für das Feedback und die mitfühlenden Worte!

 

Ich gehe von einem max. Rückgang von 50% aus, der sowieso mehrfach kommen wird in meiner erhofften „unendlichen“ Anlegerzeit, und dafür hoffe ich halt 1-3% Realrendite nach Inflation und Steuern zu bekommen. Haltet ihr das für realistisch? Für Doomsday-Szenarien hab ich physisches Gold, währungsdiversifizierte Staatsanleihen, gute Freunde im Ausland und als 10jähriger ein Judo-Ausbildung gehabt ;-)
 


 

vor 16 Minuten von odensee:

Behält er die, wenn er jetzt hohe Kapitalerträge kassiert?

 

Ja, die Nichtveranlagungsbescheinigung habe ich gerade erst mit den zu erwartenden Erträgen beantragt. Aufgrund der Pflegeheimkosten und einer 60% Schwerbehinderung gibt es da recht hohe Freibeträge.

 

 

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vor 17 Stunden von pillendreher:
vor 19 Stunden von Maury:

Mein Vater hat keinerlei Interesse mehr am Geld. ... Er und möchte einfach nur in seinem Pflegezimmer sitzen, fernsehen und ab und zu was Leckeres zu essen von seinem Besuch gebracht bekommen.

 

Diese durchaus nicht unwahrscheinliche Zukunft, sollten sich manche als Merksatz an die Wand hängen.

Hier hat das WPF einen blinden Fleck. Der Austausch darüber, wofür eigentlich das ganze Vermögen aufgebaut werden soll, kommt eindeutig zu kurz.

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vor 16 Stunden von Maury:

Ich gehe von einem max. Rückgang von 50% aus, der sowieso mehrfach kommen wird in meiner erhofften „unendlichen“ Anlegerzeit, und dafür hoffe ich halt 1-3% Realrendite nach Inflation und Steuern zu bekommen. Haltet ihr das für realistisch?

Ja. Diese Spanne halte ich für realistisch.

 

vor 16 Stunden von Maury:

Für Doomsday-Szenarien hab ich physisches Gold, währungsdiversifizierte Staatsanleihen, gute Freunde im Ausland und als 10jähriger ein Judo-Ausbildung gehabt ;-)

:lol::thumbsup:

 

 

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Steuerliche Seite auch betrachtet? Wird ja Erbschaftsteuer fällig, auch wenn der Vater das Restvermögen weitervererbt. Steuerlich könnte da ein Manöver mit Schenkung sinnvoll sein (falls der Vater dafür lange genug leben sollte), sollte man sich aber von einem guten Steuerberater beraten lassen. Da würde ich als erstes, falls nicht schon gemacht, Geld investieren.

 

Eine relativ riskante Verteilung ist angesichts der finanziellen Situation schon möglich, mir scheint hier aber eher die mangelnde Renditeerwartung des festverzinslichen Teils der Treiber für die hohe Risikobereitschaft zu sein als die benötigte Risikotragfähigkeit. Bei einer solchen Summe hat man schonmal tägliche Schwankungen die in den Bereich etlicher tausend € geht. Da locker zu bleiben sagt sich leichter als getan, insbesondere bei einem längeren Sturz.

 

Grundsätzlich finde ich die Beimischung von EM Anleihen nicht schlecht. USD-Hedging würde ich persönlich weglassen, da unsere Währung sowieso der Euro ist und das Hedging auf Dauer nur kostet aber nichts einbringt. Bei einem breit gestreuten EM-Anleihenfonds kann bzw sollte man meiner Meinung nach sogar auf die Währungsabsicherung verzichten.

 

Den High Yield ETF würde ich zum risikoreichen Teil zählen. Beim EM-Fonds kommt es ein bisschen auf die Kriterien an, aber auch eher risikoreich (im Schnitt gleicht sich das in der Regel aus). Die Staatsanleihen hoher Bonität kannst Du definitiv dem risikoarmen Anteil hinzurechnen.

 

Offene Immobilienfonds haben ja auch so ihre konstruktorischen Schwächen und wollen nicht so recht zur passiven Anlage passen. Teuer sind sie allemal. 

 

Edelmetalle finde ich prinzipiell gut, bei solchen Summen würde ich aber eine physische Anlage (Bankschließfach und versichert über Hausrat o. ä.) bevorzugen. Die Kosten sind da überschaubar, gilt aber aus steuerlichen Gründen leider nur für Gold. Andere Edelmetalle dann besser als ETF oder ETC, wenn möglich physisch hinterlegt. 

 

Den schrittweisen Einstieg finde ich auch gut, weil momentan die Bewertungen an den Aktienmärkten schon recht hoch ist und die Zeichen nicht unbedingt auf Sturm stehen. Dann kann man sich auch langsam an die Vermögensschwankungen gewöhnen, die das so mit sich bringt.

 

Zuletzt vielleicht noch mal das Gesamtvermögen darlegen und in die Kategorien risikoarmer und risikoreicher Anteil einteilen. Dann bekommt man einen besseren Überblick. Im Eröffnungspost geht es drunter und drüber. Editieren wäre besser gewesen.

 

Ich persönlich finde eine Aufteilung der folgenden Art gut:

15% Edelmetalle

15% Anleihen weltweit nicht gehedged (Fremdwährungskorb)

10% EUR Anleihen/Festgeld sicher angelegt

10% EUR Cash/Tagesgeld

50% Aktien

 

Weicht stark von den üblichen Vorschlägen hier ab, empfinde ich aber als guten Kompromiss für viele Szenarien bei gleichzeitig recht hoher Aktienquote. Damit sind auch Währungsprobleme im Euroraum (durch Fremdwährungsanleihen und teilweise die Aktien) und düstere Szenarien (durch Edelmetalle) abgedeckt.

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Posted · Edited by ttlozi

Am 13.10.2019 um 20:12 von Maury:

Immobilie(???)

Das sind drei Fragezeichen zuviel. 

 

Keine Anlage in Wertpapiere als Anfänger, wenn eine Immobilie geplant ist!! 

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Posted · Edited by ttlozi

vor 22 Stunden von Maury:

max. Rückgang von 50%

Begründung? Schall oder Rauch?

 

vor 4 Stunden von Dandy:

Wird ja Erbschaftsteuer fällig

Genau... Rechnung ohne den Wirt gemacht... 

 

vor 4 Stunden von Dandy:

insbesondere bei einem längeren Sturz.

Insbesondere als Anfänger!!

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Posted · Edited by Fondsanleger1966

Am 14.10.2019 um 00:16 von Maury:

Ich gehe von einem max. Rückgang von 50% aus

Das ist zu niedrig angesetzt, siehe 

 

EDIT: Das ist leider ein falscher Link

EDIT: Hier jetzt der richtige Link mit den historischen MDDs

 

Ansonsten Respekt für das, was Du jetzt alles auf die Reihe bekommen musstest und hast. 

 

Die Umschichtungen würde ich ruhiger angehen und die Aktienquote niedriger ansetzen. Das WPF hat einen deutlichen Bias und kann zu relativ hohen Aktienquoten verleiten.

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Posted · Edited by Maury

vor 7 Stunden von Dandy:

Steuerliche Seite auch betrachtet?


Erstmal danke für deinen konstruktiven Beitrag! Über vieles, was du schreibst hatte ich schon nachgedacht und mach es auch so. Z.B. der Freibetrag für die Erbschaft ist momentan 400k (hab den Zirkus ja grad mit meiner Mutter durch). Von den 620k gehören grad offiziell 230k mir und 390k meinem Vater. Das ging mit meinem Erbteil meiner Mutter und 4x5k zu Weihnachten und zum Geburtstag. Das sollte erstmal passen. An eine Schenkung denke ich frühestens in ein, zwei Jahren, wenn die 400k überschritten sein sollten.

 

Gold habe ich auch größtenteils physisch, aber etwas EUWAX ist mir bequemer um mal ein Rebalancing durchzuführen.

 

Aber das hier hat mich stutzig gemacht:

vor 7 Stunden von Dandy:

Grundsätzlich finde ich die Beimischung von EM Anleihen nicht schlecht. USD-Hedging würde ich persönlich weglassen, da unsere Währung sowieso der Euro ist und das Hedging auf Dauer nur kostet aber nichts einbringt. Bei einem breit gestreuten EM-Anleihenfonds kann bzw sollte man meiner Meinung nach sogar auf die Währungsabsicherung verzichten.

 

Ich habe den USD-DM-Staatsanleihen-ETF von UBS mit 3% Cap: A1J40N. Ich hatte es bislang so verstanden, dass das auf USD laufende Staatsanleihen sind und die nicht gehedgt sind. Sollte ich da etwas falsch verstanden haben?

 

 

vor 7 Stunden von Dandy:

Zuletzt vielleicht noch mal das Gesamtvermögen darlegen und in die Kategorien risikoarmer und risikoreicher Anteil einteilen. Dann bekommt man einen besseren Überblick. Im Eröffnungspost geht es drunter und drüber. Editieren wäre besser gewesen.


Ja, hab ich verstanden und editiert! War recht konfus geschrieben. :thumbsup:

 

 

vor 1 Stunde von Fondsanleger1966:

Das ist zu niedrig angesetzt, siehe 

 

 

Danke, dass du deine Erfahrungen hier auch nochmal teilst. Das ist sehr lehrreich und macht mir nochmals klar, dass so ein Depot auch auf lange Zeit im Minus stehen kann und man das dann auch aushalten können muss!

 

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vor 55 Minuten von Maury:

Danke, dass du deine Erfahrungen hier auch nochmal teilst. Das ist sehr lehrreich und macht mir nochmals klar, dass so ein Depot auch auf lange Zeit im Minus stehen kann und man das dann auch aushalten können muss!

Sorry, ich habe weiter oben den falschen Link erwischt. Ich meinte eigentlich diesen hier mit den historischen MDDs:

 

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vor 9 Stunden von Maury:


Erstmal danke für deinen konstruktiven Beitrag! Über vieles, was du schreibst hatte ich schon nachgedacht und mach es auch so. Z.B. der Freibetrag für die Erbschaft ist momentan 400k (hab den Zirkus ja grad mit meiner Mutter durch). Von den 620k gehören grad offiziell 230k mir und 390k meinem Vater. Das ging mit meinem Erbteil meiner Mutter und 4x5k zu Weihnachten und zum Geburtstag. Das sollte erstmal passen. An eine Schenkung denke ich frühestens in ein, zwei Jahren, wenn die 400k überschritten sein sollten.

Ok, ich sehe schon. Die steuerliche Seite wurde betrachtet. Dabei aber bedenken, dass eine spätere Schenkung bedeutet, dass Dein Vater entsprechend länger leben müsste, sonst wird Erbschaftssteuer im Nachgang erhoben. Glaube das waren bis zu 10 Jahre nach Schenkung. Sollte aber in dieser Konstellation noch überschaubar bleiben. Eine Schenkung vom Vater um 100-200k würde es vermutlich vermeiden helfen. Ist natürlich blöd, sowas zu fragen, aber wenn er das Geld eh nicht braucht/will. Lange genug leben müsste er für die Steuerfreiheit natürlich immer noch. Das soll jetzt keine steuerliche Beratung sein. Dafür braucht es einen Steuerberater der in dem Fall vermutlich gut angelegtes Geld wäre.

 

vor 9 Stunden von Maury:

 

Gold habe ich auch größtenteils physisch, aber etwas EUWAX ist mir bequemer um mal ein Rebalancing durchzuführen.

Ja, ist auch kein Schaden. Geht eher um den Anteil am Portfolio. Ein gewisser Teil Papiergold hilft beim Rebalancing das unbedingt und konsequent durchzuführen ist! Sonst entfaltet Gold nicht seine schwankungssenkende Wirkung im Portfolio.

 

vor 9 Stunden von Maury:

Ich habe den USD-DM-Staatsanleihen-ETF von UBS mit 3% Cap: A1J40N. Ich hatte es bislang so verstanden, dass das auf USD laufende Staatsanleihen sind und die nicht gehedgt sind. Sollte ich da etwas falsch verstanden haben?

Um ehrlich zu sein habe ich den Index/ETF nicht angesehen. Bin von Hedging ausgegangen, aber es gibt auch viele auf USD nominierte Anleihen. Die Frage ist aber auch, was da wie besichert ist bzw. welche Bonität dahinter steht. Das Factsheet muss man sich ganz genau durchsehen. Grundsätzlich würde ich eher breiter bei den Fremdwährungen streuen als nur EM. Es gibt auch global diversifizierte Anleihenfonds/-indizes mit sehr vielen Währungen. Ungehedged halte ich das für sehr sinnvoll in einem großen Depot. Zusammen mit Gold kann da kaum noch was schiefgehen (außer in irgendwelchen Endzeitszenarien natürlich).

 

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Am 14.10.2019 um 00:16 von Maury:

Ich gehe von einem max. Rückgang von 50% aus, der sowieso mehrfach kommen wird in meiner erhofften „unendlichen“ Anlegerzeit, und dafür hoffe ich halt 1-3% Realrendite nach Inflation und Steuern zu bekommen. Haltet ihr das für realistisch?

 

Zitat: "Auch den Dax rasierte die Finanzkrise zwischen Sommer 2007 und März 2009 um 55 Prozent. Noch massiver ging es nach dem Platzen der Dotcom-Blase ab März 2000 in den Keller: Binnen zwei Jahren hatte der Dax knapp drei Viertel seines Wertes eingebüßt." (Quelle: https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/boersen-angst-vor-dem-crash/23170644.html)

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