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kleinerfisch

EUWAX II vs. XETRA Gold

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Tenno
Posted
vor 6 Stunden von Glory_Days:

…..aber wer tradet schon mit Gold? :D

@xfklu

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Bärenbulle
Posted · Edited by Bärenbulle
vor 8 Stunden von Glory_Days:

Ich finde es einfach lächerlich, wie Privatanleger sich immer wieder in den kleinsten Details verlieren - ...

Naja wer hier wohl kleinkariert ist schwer auszumachen. Dein Statement mag für Positionsgrößen von 2000 EUR gelten, dann ist aber eh schon alles egal. Bei ner Million reden wir schon von 26.000 EUR pro Round Trip. Wer 2,6% nicht ernst nimmt, hantiert vermutlich mit falschen historischen Renditvorstellungen, denn das ist immerhin mehr als Tagesgeld in 10 Jahren erwirtschaftet. Und Gold hat auch nicht grad ne viel höhere hohe Renditeerwartung. Nicht wenige ernsthafte Researcher sehen die Forward-Rendite amerikanischer Aktien auch nicht so viel darüber.

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reko
Posted · Edited by reko
vor 9 Stunden von Glory_Days:

Dass sich jährlich (bzw. täglich) anfallende, auf den Anlagebetrag bezogene prozentuale Kosten im Laufe der Zeit genauso exponentiell verhalten wie der positive Zinseszinseffekt bei den oftmals herangezogenen geometrischen Renditen.

Zuerst mal muß man überhaupt verstehen wie ein Produkt funktioniert, dann kann man entscheiden ob man die Vertriebskosten akzeptiert. Es ist klar, dass auch Euwax nichts verschenkt.

 

Ich muß mich entscheiden welchen Betrag ich wie lange mit wie viel Sicherheit anlegen will. Abhängig davon fällt die Lösung aus. Euwax ist dabei nicht annähernd immer die beste Lösung.

Will ich eine Auslieferung und der Kaufpreis ist etwas gleich mit dem lokalen Handel, dann sehe ich nicht ein warum ich Euwax verwenden soll.

Brauche ich keinen Eigentumsanspruch oder will liquide handlungsfähig sein, dann gibt es auch ähnlich geeignete Alternativen (nicht nur Xetra). Hat man das Prinzip verstanden, dann ist es eine einfache Rechnung was günstiger ist. In diesen Forum wird häufig aus Prinzip um 0,1% gefeilscht. Warum soll das hier anders sein?

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Glory_Days
Posted · Edited by Glory_Days
vor 8 Stunden von reko:

In diesen Forum wird häufig aus Prinzip um 0,1% gefeilscht. Warum soll das hier anders sein?

Keine Ahnung - aber langfristig hohe Kosten spart man v.a. ein, indem man die an die Anlagesumme gekoppelten prozentualen Kosten gering hält (Unterscheidung zwischen einmaligen und wiederkehrenden Kosten). Einmalige Stückkosten in absoluter Höhe verlieren mit zunehmendem Anlagebetrag immer mehr an Bedeutung (bei sehr geringen Anlagesummen sind diese natürlich bedeutsam). Ein naives Kostenverständnis ist natürlich u.U. auch gefährlich (d.h. nicht notwendigerweise ist das kostengünstige Produkt das für alle Zwecke/Fälle am besten geeignetste) - aber man sollte schon einschätzen können, worauf es sich lohnt seine Energie und Zeit zu verwenden und worauf eben nicht. Und da hilft dieser Optimierungswahn nur bedingt weiter, wenn man deswegen an anderer Stelle wichtige Fragen nur oberflächlich behandelt, die langfristig weit größeren Einfluss haben können als die genannten 0,1%.

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dreizehn
Posted
17 hours ago, Glory_Days said:

Ich finde es einfach lächerlich, wie Privatanleger sich immer wieder in den kleinsten Details verlieren - anstatt ihre Zeit für die wirklich wichtigen Fragen einzusetzen.

Das würde ich so unterschreiben.

 

Zuerst sollte man sich Gedanken darüber machen, wieso man in Gold anlegen möchte.

Für mich gehts da um Absicherung in schwierigen Zeiten für Anleihen und hoher Inflation.

Im Endeffekt ist es vermutlich völlig egal, in welches der beiden Produkte man investiert.

 

Ich selbst bin in XETRA-Gold investiert.

Weil die Kosten für mich transparent sichtbar (0,36% p.a.) sind und der Spread sehr gering ist.

Es ist gut möglich, dass ich damit auf lange Sicht Mehrkosten von 0,x% habe im Vergleich zu EUWAX II.

 

ariva.de sagt im Übrigen zur kumulierten Performance der letzten 3 Jahre:

EUWAX II: +55,91%

XETRA-Gold: +57,91%

 

Ob das stimmt, ich weiß es nicht. Es ist mir ehrlich gesagt aber auch egal.

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Glory_Days
Posted · Edited by Glory_Days
vor 19 Minuten von dreizehn:

ariva.de sagt im Übrigen zur kumulierten Performance der letzten 3 Jahre:

EUWAX II: +55,91%

XETRA-Gold: +57,91%

 

Ob das stimmt, ich weiß es nicht. Es ist mir ehrlich gesagt aber auch egal.

Da müsste man schon auf die Geld-Brief-Kurse schauen zu den jeweils gleichen Start- und Endzeitpunkten, um einen fairen Vergleich herzustellen. Diese Daten liegen mir für die beiden Produkte nicht vor - insofern kann man diese Zahlen zwar zur Kenntnis nehmen, es bleibt aber letztendlich unklar, ob sich diese Zahlen auf die gleiche Grundlage beziehen oder nicht. Die Frage ist auch, ob ein möglicher Unterschied in der Vergangenheit konsistent in die Zukunft extrapoliert werden kann, oder ob die nächsten 3 Jahre in der Rückschau genau umgekehrt ausschauen werden (am besten würde man die Analyse mit rollierenden Renditen unterschiedlicher langer Zeitfenster durchführen). Und genau das meine ich mit dem Verlieren in den Details...

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ceekay74
Posted
Am 29.4.2022 um 22:03 von Bärenbulle:

Bewegt sich der Geldkurs (Verkauf) stets sehr nah am Spotkurs? Wäre das der Fall (also Geldkurs = 100g-Spot) dann sind beide Spread (Geld/Brief und Geld/Spot) sehr eng bei einander bzw. gleich.

Es gibt bei EWG2LD nicht "den einen Spread"...

 

Die auf den Basiswert von 100 Gramm Gold bezogene Kursstellung des Market-Makers in STU hat große Ähnlichkeit mit dem phyischen Handel großer Edelmetallhändler bzw. Scheideanstalten und liegt irgendwo bei "Spot" zu "Spot plus Aufgeld für 100-Gramm-Kleinbarren".

 

Angezeigt als Taxe plus Stückzahl wird bei EWG2LD in STU allerdings nicht immer der Spread des Market-Makers, sondern jeweils nur die erste Geld-/Brief-Order des im Gegensatz zu Xetra-Gold nicht einsehbaren aber oftmals sehr dünnen Orderbuchs und eine enge Taxe bringt mir nix wenn die gebotene Stückzahl nicht ausreicht.

 

Erfolgen sowohl Kauf als auch Verkauf zu Kursen des Market-Makers hat man trotz ggf. zum Orderzeitpunkt enger Taxierung den vollen Spread des Market-Makers gezahlt.  Handelt man antizyklisch zu Taxen "unter Privaten" kann der gezahlte Spread durchaus auch negativ werden.

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Undercover
Posted
vor 4 Stunden von ceekay74:

 Handelt man antizyklisch zu Taxen "unter Privaten" kann der gezahlte Spread durchaus auch negativ werden.

Was sollte ein negativer Spread sein?

 

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Bärenbulle
Posted · Edited by Bärenbulle
vor 57 Minuten von Undercover:

Was sollte ein negativer Spread sein?

Man kann (selten) beobachten, dass der Papierkurs sogar mal unter dem 100g-Spotpreis liegt. Ich hatte gestern mal die Spotpreise mit den Schlusskursen verglichen. Wobei ich nicht genau weiß, ob der Vergleich auch wirklich immer Uhrzeitgenau ist. Außerdem bieten Schlusskurse vielleicht ein sehr verzerrtes Bild, denn tagsüber scheint der Geld-/Brief-Spread deutlich schlanker als zum Ende.

 

Ich würde da auch gerne nochmal tiefer in die Analyse einsteigen, aber das Problem ist, dass man die Geld-/Briefkurse nur eine Woche zurück bekommt. Oder kennt jemand eine Möglichkeit die länger zurück zu bekommen? Falls ja würde ich mal einen Abgleich mit Spotkursen zur Verfügung stellen.

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ceekay74
Posted
vor 16 Stunden von Bärenbulle:

Man kann (selten) beobachten, dass der Papierkurs sogar mal unter dem 100g-Spotpreis liegt.

Das eine Briefseite eines privaten Laien-Kleinanlegers nahe der Geldseite des Market-Makers liegt ist so selten nicht. Gleiches gilt für den entgegengesetzen Fall.

vor 16 Stunden von Bärenbulle:

Ich hatte gestern mal die Spotpreise mit den Schlusskursen verglichen. Wobei ich nicht genau weiß, ob der Vergleich auch wirklich immer Uhrzeitgenau ist. Außerdem bieten Schlusskurse vielleicht ein sehr verzerrtes Bild, denn tagsüber scheint der Geld-/Brief-Spread deutlich schlanker als zum Ende.

Welchen Erkenntnisgewinn versprichst du dir von einem solchen Vergleich? Ist es nun besser oder schlechter wenn der Schlusskurs vom 27.04.2022 auf Basis von 1 Gramm zu 58,14 Euro bei Kauf aus der Briefseite des Market-Makers erfolgt oder auf Basis eines Kaufs zu 58,10 Euro aus einer "privaten Briefseite" nahe der Geldseite des Market-Makers am 28.04.2022?

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Bärenbulle
Posted · Edited by Bärenbulle
vor einer Stunde von ceekay74:

Das eine Briefseite eines privaten Laien-Kleinanlegers nahe der Geldseite des Market-Makers liegt ist so selten nicht. Gleiches gilt für den entgegengesetzen Fall.

Welchen Erkenntnisgewinn versprichst du dir von einem solchen Vergleich? Ist es nun besser oder schlechter wenn der Schlusskurs vom 27.04.2022 auf Basis von 1 Gramm zu 58,14 Euro bei Kauf aus der Briefseite des Market-Makers erfolgt oder auf Basis eines Kaufs zu 58,10 Euro aus einer "privaten Briefseite" nahe der Geldseite des Market-Makers am 28.04.2022?

Der Erkenntnisgewinn ist eher überschaubar, daher ja meine Frage nach historischen Brief/Geldkursen.

 

Eine Erkenntnis war aber dennoch, dass der Spread "Schlusskurs zu Gold-Spot" (Mittelwert) über die Jahre ansteigt.

 

image.png.6aae863e36ba92b6873c3ced3ce49877.png

 

Zumindest wenn man ausliefern lassen will, dann ist der Spotkurs relevant. Das kann man - bei aller Unschärfe - als versteckte Preiserhöhung interpretieren.

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