Jump to content
Chips

Notgroschen - wie oft und wofür nutzt ihr diese?

Recommended Posts

Holgerli
Posted · Edited by Holgerli
vor 4 Stunden von Ecke908090:

1. im Grunde genommen lebe ich aktuell noch wie ein zu 100 % ungebundener Student

2. mein soziales Umfeld ist recht ausgebaut und mir war es nie ein Kraus im privaten Umfeld Geld zu leihen (und auch zu verleihen)

Halte ich für eine sehr wichtige Aussage: Ich habe mich nach meinem Studium gut ein 3/4 Jahr mit 200 Euro (wovon 120 Euro für die GKV weggingen) und frei Kost & Logis bei den Eltern über Wasser gehalten. Ist alles möglich.

 

vor 4 Stunden von Ecke908090:

zu 1. Anschaffung Auto/Immobilie/..., Entwicklung eines Familienverhältnisses und/oder Selbstständigkeit

Heute könnte ich nicht mehr mit 200 Euro auskommen aber die Zeit hat mich dann doch irgendwie geprägt.  Meine monatlichen Ausgaben sind so angelegt, dass ich als Single meine Ausgaben sehr schnell auf unter 300 bis 400 Euro (plus Miete) zurückdrehen könnte.

 

Statt zu sagen, dass man (zwingend) 6 Monatsnettogehälter oder Monatsausgaben zurücklegen soll, würde ich auch anregen die monatl. Aussagen präventiv so zu strukturieren, dass man im Notfall die Ausgaben sehr schnell, sehr stark runterfahren kann.

Share this post


Link to post
McScrooge
Posted
vor 42 Minuten von Holgerli:

Ok, dass relativiert die Aussage "6 Monats(netto)gehälter in bar" aber ganz schön.

 

Ja, habe ich auch. Nur stelle ich mir hier die Frage, warum an verschiedenen Standorten?

Was willst Du damit bezwecken? Einbruchschutz? Feuerschutz?


Man kann sein Bargeld nicht nur im Bankschliessfach haben, denn da kommt man eben auch nicht täglich sofort dran. Darum verschiedene Standorte.

Share this post


Link to post
The Statistician
Posted
vor 20 Stunden von Chips:

Die goldene Frage ist, welche Fälle es gibt, wo man nicht 1-2 Tage bis zum Verkauf einer Anleihe warten kann und kein Dispokredit zur Überbrückung reicht. 

 

Wenn es ein Notfall wäre, wären da die 8% Dispozinsen absolut entscheidend? 

 

Situationen, in welchen man binnen eines Tages oder gar weniger Stunden Cash organisieren müsste, werden wohl kaum bzw. gar nicht vorkommen, außer man hat sich in einem zwilichtigen Umfeld verschuldet. Potentielle Notfälle kann es jedoch viele geben: Reparaturen am Auto, am Eigenheim, der Tod eines Familienmitglieds und damit verbundene Kosten, Tierarztkosten und vieles mehr. Wobei letztlich die potentiellen Notfälle von der individuellen Lebenssituation abhängig sind, wodurch es keine allgemeine Antwort geben kann.

 

Ich finde diese Diskussion auch immer wieder etwas unsinnig, da pauschale Aussagen eben nie getroffen werden können. Letztlich hängt der Notgroschen von den potentiellen Kosten ab, die erheblich von der Lebenssituation abhängig sind. Ausgehend dessen kann man auch nicht pauschal eine Anzahl von Monatsgehältern benennen, da hier die Relation keinesfalls berücksichtigt wird. Eine Person, die 3000 Netto verdient und noch so lebt wie zu Studienzeiten oder ggf. minimal höhere Ausgaben hat, wird deutlich weniger Notfallreserven benötigen wie eine Person, die das selbe Einkommen hat und deutlich höhere Fixkosten sowie potentielle Reparaturkosten hat. Ich kann mit meinem Nettoeinkommen beispielsweise problemlos alle monatlichen Fixkosten für 3-4 Monate bezahlen. Sonstige außergewöhnliche Kosten können derzeit nicht hinzukommen. Wieso sollte man da dann also minimum 3-4 oder gar 6 Monatsgehälter als Notreserve vorliegen haben? Bei anderen hingegen können dann wieder erhebliche potentielle Kosten auftreten (Reperatur Eigenheim, Auto o.Ä.). Alles eben sehr individuell.

 

Ebenso kommt noch die berufliche Sicherhheit hinzu. Wenn diese sehr hoch ausfällt, so kommen eigentlich nur noch potentielle Mehrkosten in Frage, welche jedoch i.d.R. problemlos mit einem Lombardkredit gelöst werden könnten, einen Dispo würde ich mal ganz weit hinten auf die Liste der potentiellen Lösungen stellen, viel zu teuer. Wobei ich auch einen Bekannten habe, der sich gerne mal am Dispo bedient um sich mal ein paar größere Sachen anzuschaffen (zusätzliches Auto o.Ä.)...muss man nicht verstehen, aber gibts alles.

 

Zudem verstehe ich nicht ganz wieso manche scheinbar zwischen Notgroschen und Cashbestand differenzieren möchten. Der gesamte Cashbestand kann schließlich für Notfälle genutzt werden und ich stelle mal etwas in Frage, dass die meisten hier zu 100% in Assets investiert sind, welche in kritischen Zeiten schwer zu liquidieren wären. TG/FG hat doch fast jeder, auch wenn man in Aktien, Anleihen und Immos investiert ist. Für mich stellt der Cashbestand u.a. eine Volatilitätsbegrenzung dar und natürlich indirekt auch einen Notgroschen, da in entsprechenden Situationen darauf zugegriffen werden würde. Ob solch eine Situation nun am Ende vorkommt oder nicht, kann mir eigentlich egal sein...

 

Man sieht auch hier am Thread ein wenig, dass unterschiedliche Lebenssituation und/oder Sicherheitsbedürfnisse indirekt aufeinander treffen, die jedoch eher selten thematisiert werden bzw. Teil der Diskussion sind. Das Thema ist eines von vielen wo man sich selbst überlegen muss wie man in welchen Situationen agieren wollen würde.

Share this post


Link to post
dev
Posted · Edited by dev
vor 11 Minuten von The Statistician:

Man sieht auch hier am Thread ein wenig, dass unterschiedliche Lebenssituation und/oder Sicherheitsbedürfnisse indirekt aufeinander treffen, die jedoch eher selten thematisiert werden bzw. Teil der Diskussion sind.

:thumbsup: Die Welt ist bunter als mancher denkt.

Share this post


Link to post
Aktie
Posted

Ich halte im Moment 20 TEUR Tagesgeld und 2-5 TEUR auf dem Girokonto. Das Tagesgeld ist für mich eher so eine mittelfristige Rücklage und in etwa der Betrag, den ich als Vielfahrer in den nächsten 1-3 Jahren für ein neues Auto ausgeben muss (junger Gebrauchter, Mittelklasse). Ich nehme es manchmal geringfügig in Anspruch, aber eher im Sinne einer mentalen Buchführung (d.h. ich könnte zwar die ungeplante Autoreparatur aus dem laufenden Gehalt ausgleichen, nehm das Geld aber lieber vom Tagesgeld weil es eben keine laufenden Ausgaben sind). Wirklich zur Inanspruchnahme gezwungen war ich aber noch nie, selbst meine aktuell laufende Fortbildung für 10 TEUR kann ich aller Voraussicht nach aus dem laufenden Gehalt zahlen.

 

Ich tendiere aber inzwischen auch dazu, mein Tagesgeld deutlich zu reduzieren. Allein in diesem Jahr hat mich das Tagesgeld ca. 4 TEUR Opportunitätskosten gekostet (ausgebliebene Rendite bei rund 20% Wertzuwachs der ETFs). Durch meine relativ hohen monatlichen Sparraten kann ich schnell einen gewissen Puffer aufbauen, wenn ich eine zeitlang keine neuen ETFs kaufe. Zudem stünden mir 6,6 TEUR Kreditkartenlimits, 12,5 TEUR Lombardkredit (Beleihungswert läge deutlich höher) und 7 TEUR Dispo zur Verfügung.

 

Wahrscheinlich reduziere ich mein Tagesgeld auf höchstens die Hälfte. Mit 10 TEUR könnte ich meine Fixkosten für 1 Jahr decken. Ich bin 27 und nach dem Studium gut im Job angekommen, den ich erstens als sicher ansehe und wenn ich mir meine letzte Bewerbungsphase anschaue, finde ich durch meine örtliche Ungebundenheit von heute auf morgen einen neuen Job. Ich lebe außer der größeren Wohnung noch fast wie ein Student. Die Wohnkosten könnte ich wenns hart auf hart kommt, jederzeit durch einen Umzug in eine kleinere Wohnung reduzieren oder halt wieder bei den Eltern einziehen, dann hätte ich quasi keine Fixkosten mehr. Wenn dann das Auto mit einer Vorwarnzeit von <6 Monaten ersetzt werden müsste, müsste ich halt für ein halbes Jahr auf höchstens 10 TEUR Lombardkredit zurückgreifen. Würde mich aktuell 250 Euro kosten, so what.

 

Was mir aber bewusst ist: Ein Großteil meiner Investmentkarriere fand in Traumjahren statt. Vielleicht ändert sich meine Einstellung nach dem nächsten Bärenmarkt. Aber manchmal muss man ja durch Schmerzen lernen. :D

Share this post


Link to post
Holgerli
Posted
vor einer Stunde von Aktie:

Was mir aber bewusst ist: Ein Großteil meiner Investmentkarriere fand in Traumjahren statt. Vielleicht ändert sich meine Einstellung nach dem nächsten Bärenmarkt. Aber manchmal muss man ja durch Schmerzen lernen.

Finde ich auch eine sehr gute und wichtige Einschätzung. Manchmal schaue ich etwas neidisch auf die Jungspunde di quasi aus dem Studium / der Ausbildung in den gut bezahlten Job fallen und ja, mein Einstieg in den Job war damals bei über 10% Arbeitslosenquote nicht witzig aber durch Schmerzen lern man in der Tat.

Share this post


Link to post
Bast
Posted

Zum Lombardkredit:

 

Zitat

Bei Kursverlusten kann die Bank die Kreditzinsen deutlich erhöhen, Wertpapiere verkaufen und den Kredit kündigen.

Quelle: Finanztip

 

Wie relevant ist dieses Risko?

 

In einem absoluten worst-case-szenario (Rezession mit Arbeitslosigkeit und massiven Kursverlusten) würde ich mich ungern auf einen Lombardkredit verlassen. 

 

Mein Notgroschen ist definitiv nicht so hoch wie @pillendrehers, deckt aber 6-8 Monatsausgaben ab. Ohne würde ich mich nicht wohl fühlen. 

Share this post


Link to post
dev
Posted · Edited by dev
vor 7 Minuten von Bast:

In einem absoluten worst-case-szenario (Rezession mit Arbeitslosigkeit und massiven Kursverlusten) würde ich mich ungern auf einen Lombardkredit verlassen.

Als ich damals einen hatte, wurde der Verfügungsrahmen den Kursschwankungen bzw. Depotwert zeitnah angepasst.

Share this post


Link to post
Holgerli
Posted

Oder man lässt ihn direkt erstmal bei 25 bis 33% des jetzigen Depotwertes.

Share this post


Link to post
Schwachzocker
Posted
vor 3 Minuten von Holgerli:

Oder man lässt ihn direkt erstmal bei 25 bis 33% des jetzigen Depotwertes.

Bekommt man denn überhaupt mehr?

Share this post


Link to post
PiusAugustus
Posted

Ich habe 2-3 Tausend Euro auf dem Girokonto und das war es. Brauche aber auch kaum was ausser Nahrung und Miete. ;)

 

Sehe es auch so wie manch anderer hier. Wenn wirklich irgendwas komplett unvorhergesehenes passiert, dann kann ich mir im sozialen Umfeld Geld leihen, Sparpläne unterbrechen oder habe gewisse Kreditrahmen. 

Share this post


Link to post
dev
Posted · Edited by dev
vor 13 Minuten von Schwachzocker:

Bekommt man denn überhaupt mehr?

Kommt drauf an was man im Depot hat, gibt für jede Anlageklasse, Indexzugehörigkeit usw. unterschiedliche Beleihungsgrenzen.

Share this post


Link to post
McScrooge
Posted · Edited by McScrooge
vor 42 Minuten von PiusAugustus:

Ich habe 2-3 Tausend Euro auf dem Girokonto und das war es. Brauche aber auch kaum was ausser Nahrung und Miete. ;)

 

Sehe es auch so wie manch anderer hier. Wenn wirklich irgendwas komplett unvorhergesehenes passiert, dann kann ich mir im sozialen Umfeld Geld leihen, Sparpläne unterbrechen oder habe gewisse Kreditrahmen. 


Bisher... 

 

Ich finde die Einstellung allgemein etwas fragwürdig, selbst nichts zurückzulegen und im Notfall dann anderswo etwas zu leihen.

 

Diszipliniert nicht gerade. 
 

vor 58 Minuten von Bast:

In einem absoluten worst-case-szenario (Rezession mit Arbeitslosigkeit und massiven Kursverlusten) würde ich mich ungern auf einen Lombardkredit verlassen. 

 

Mein Notgroschen ist definitiv nicht so hoch wie @pillendrehers, deckt aber 6-8 Monatsausgaben ab. Ohne würde ich mich nicht wohl fühlen. 


Eben, das verlassen auf andere ist eine eigenartige Mentalität mit der ich mich nicht wohlfühle.

Man ist auf andere angewiesen... was ja garnicht sein müsste.

Share this post


Link to post
odensee
Posted

@The Statistician: schön zusammengefasst!

Share this post


Link to post
McScrooge
Posted
vor 2 Stunden von Aktie:

 

 

Was mir aber bewusst ist: Ein Großteil meiner Investmentkarriere fand in Traumjahren statt. Vielleicht ändert sich meine Einstellung nach dem nächsten Bärenmarkt. Aber manchmal muss man ja durch Schmerzen lernen. :D

 

Gut, dass dir das bewusst ist. Vielen mittlerweile hier im Forum scheint eben genau das nicht bewusst zu sein, dass es nämlich auch mal anders laufen kann. Besser man lernt vorher ^_^

Share this post


Link to post
PiusAugustus
Posted
35 minutes ago, McScrooge said:


Bisher... 

 

Ich finde die Einstellung allgemein etwas fragwürdig, selbst nichts zurückzulegen und im Notfall dann anderswo etwas zu leihen.

 

Diszipliniert nicht gerade. 
 


Eben, das verlassen auf andere ist eine eigenartige Mentalität mit der ich mich nicht wohlfühle.

Man ist auf andere angewiesen... was ja garnicht sein müsste.

Ich habe ja mindestens drei Optionen aufgeschrieben. Nur eine davon involviert andere, von denen ich mir etwas leihen würde. Bei einem Kredit wird der gläubiger ja bezahlt.

 

Ich bin ehrlich, ich sehe aber auch einfach nicht die Wahrscheinlichkeit für den schwarzen Schwan. Da muss ja schon einiges passieren, dass ich sofort Unsummen von Geld brauche, dabei gerade meinen Job verloren habe, und der Markt um 80% eingebrochen ist. Dass alles gleichzeitig passiert sehe ich nicht. Vor allem wüsste ich nicht mal, wofür ich auf einmal unfassbar viel Geld berappen muss. Ich habe fast nix, was kaputt gehen kann. Insgesamt kann man die Einstellung als naiv bezeichnen, ich lebe aber ganz gut damit. 

 

 

Share this post


Link to post
OceanCloud
Posted · Edited by OceanCloud

Ich habe ein Depot bei meiner Hausbank seit Kindheitstagen, das jetzt 12€ im Quartal kostet. Also habe ich dort nur 23k IKB Anleihe 17-27 liegen, was fast an die Depotgebühr hinkommt. Das sehe ich als meinen Notgroschen an und beabsichtige , ihn bis 2027 nicht anzurühren. 

In 2019 habe ich es zum ersten Mal geschafft, dass die Höhe der Nettokapitalerträge höher war als alle im Januar 2019 feststehenden regelmäßigen Ausgaben für 2019.

Also alles ausser Nahrung, Kleidung, Urlaub, Freizeit

Share this post


Link to post
McScrooge
Posted
vor 18 Minuten von OceanCloud:

Ich habe ein Depot bei meiner Hausbank seit Kindheitstagen, das jetzt 12€ im Quartal kostet. Also habe ich dort nur 23k IKB Anleihe 17-27 liegen, was fast an die Depotgebühr hinkommt. Das sehe ich als meinen Notgroschen an und beabsichtige , ihn bis 2027 nicht anzurühren. 

In 2019 habe ich es zum ersten Mal geschafft, dass die Höhe der Nettokapitalerträge höher war als alle im Januar 2019 feststehenden regelmäßigen Ausgaben für 2019.

Also alles ausser Nahrung, Kleidung, Urlaub, Freizeit

https://www.faz.net/aktuell/finanzen/anleihen-zinsen/geldanlage-riskante-ikb-anleihe-mit-vier-prozent-rendite-15138610.html

 

Du weißt aber schon, dass das alles andere als eine sichere Sache ist?

Share this post


Link to post
OceanCloud
Posted

Natürlich. Der eigentliche Cash ist in etwa so hoch wie bei @pillendreher

 

Share this post


Link to post
PiusAugustus
Posted · Edited by PiusAugustus
57 minutes ago, OceanCloud said:

 

In 2019 habe ich es zum ersten Mal geschafft, dass die Höhe der Nettokapitalerträge höher war als alle im Januar 2019 feststehenden regelmäßigen Ausgaben für 2019.

Also alles ausser Nahrung, Kleidung, Urlaub, Freizeit

:thumbsup: Ein Träumchen! Für mich zumindest (noch!) ;)

Share this post


Link to post
morini
Posted · Edited by morini
vor 43 Minuten von OceanCloud:

Natürlich. Der eigentliche Cash ist in etwa so hoch wie bei @pillendreher

 

 

Meine liquiden Reserven (Tagesgeld; so gut wie kein Bargeld) sind noch höher, weil ich mich beim Gedanken, mein komplettes Geld in Aktien investiert zu haben, nicht wohlfühlen würde.

Außerdem habe ich gerne ausreichend Geld zur ständigen Verfügung, um im Crashfall nachkaufen zu können. 

Share this post


Link to post
Chips
Posted · Edited by Chips
vor 3 Stunden von Bast:

In einem absoluten worst-case-szenario (Rezession mit Arbeitslosigkeit und massiven Kursverlusten) würde ich mich ungern auf einen Lombardkredit verlassen. 

Ich hoffe, es kommt nicht noch die Hyperinflation dazu. Vlt. sollte man den Notgroschen doch gleich lieber in Gold halten. Wenn dann aber auch noch die Aliens angreifen, und mit ihren Lasern Fels in Gold umwandeln können, hat man den Salat. 

 

Ne im Ernst. Wenn jemand zB. 6 Monatsgehälter als Notgroschen hat, warum nimmt man dann nicht einfach 12 Monatsgehälter als Aktiennotgroschen? Falls dann die Kurse um 50% purzeln und die persönliche Notsituation kommt, hätte man die erwünschten 6 Monatsgehälter + man hätte in den Nicht-Notzeiten die volle Aktienrendite. 

 

Man könnte in so einem Fall aber auch 3 Monatsgehälter in Tagesgeld halten + 6 Monatsgehälter in Aktien. 

Share this post


Link to post
McScrooge
Posted
vor 13 Minuten von Chips:

Vlt. sollte man den Notgroschen doch gleich lieber in Gold halten


Gold sollte man eh halten - mind. 3-5% physisch :thumbsup:

Share this post


Link to post
Ex-Studentin
Posted · Edited by Ex-Studentin

Als Berufseinsteiger bekommt man meines Wissens erst nach 1 Jahr Berufstätigkeit Arbeitslosengeld, weswegen man gerade da einen hohen Puffer sammeln sollte. Auch als Selbstständiger ohne Krankengeld et. ist ein hoher Puffer ratsam.

Mein Puffer schwankt. So bei 25k auf dem Tagesgeldkonto fühle ich mich am sichersten. Im Notfall kann ich nicht bei meinen Eltern einziehen odermir kein Auto leihen etc, ich bin finanziell auf mich alleine gestellt. Hab auch keine Hausrat oder RSV.

Hab mal 20.000€ davon gebraucht, weil ich kurzfristig Geld in der Familie leihen musste. Zudem halte ich Ausschau nach einer Wohnung und/oder passenden Aktien, sodass ich gerade sogar etwas mehr "unnütz" geparkt habe.

 

Von der Rendite her wäre das Geld bisher immer besser im Depot aufgehoben gewesen. Die letzten Jahre gab es an der Börse & dem Arbeitsmarkt viel Sonnenschein und im Falle einer Krise schlafe ich ruhiger, falls es doch "crasht". Da bei meinem letzten AG dieses Jahr Massenentlassungen stattfanden, habe ich dank Puffer besonders gut geschlafen (leider) im Vergleich zu vielen Kollegen.

 

Share this post


Link to post
McScrooge
Posted · Edited by McScrooge
vor einer Stunde von Ex-Studentin:

Hab auch keine Hausrat oder RSV.

 Eine gute Hausrat kostet keine 100,- EUR im Jahr. Die sollte man investieren, weil sie im Notfall die Existenz und das Zuhause retten kann.

 

Ich habe 2 Fälle im Bekanntenkreis, die ohne bzw. eine HR mit zu geringer Deckung hatten:

Der eine Fall stand nach einem Brand vor dem nichts, der andere bekommt vom Einbruch noch einen Bruchteil wieder.

Das Geld in einer HR ist gut angelegt!

vor 3 Stunden von PiusAugustus:

Ich habe ja mindestens drei Optionen aufgeschrieben. Nur eine davon involviert andere, von denen ich mir etwas leihen würde. Bei einem Kredit wird der gläubiger ja bezahlt.

 

Ich bin ehrlich, ich sehe aber auch einfach nicht die Wahrscheinlichkeit für den schwarzen Schwan. Da muss ja schon einiges passieren, dass ich sofort Unsummen von Geld brauche, dabei gerade meinen Job verloren habe, und der Markt um 80% eingebrochen ist. Dass alles gleichzeitig passiert sehe ich nicht. Vor allem wüsste ich nicht mal, wofür ich auf einmal unfassbar viel Geld berappen muss. Ich habe fast nix, was kaputt gehen kann. Insgesamt kann man die Einstellung als naiv bezeichnen, ich lebe aber ganz gut damit. 

 

 


Vielleicht hast Du mal was?

Ein Notfall fällt oft vom Himmel ... und dann betteln gehen..?

 

Evtl. Zieht die Freundin aus der gemeinsamen Wohnung aus und du musst auszahlen... Alles schon passiert :-*

Share this post


Link to post

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now

×
×
  • Create New...