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Chips

Notgroschen - wie oft und wofür nutzt ihr diese?

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Aktie
Posted
vor 19 Minuten von McScrooge:

Das Geld in einer HR ist gut angelegt!

Da wären wir wieder bei der Abhängigkeit von der Lebenssituation, die hier schon häufiger angesprochen wurde. Die Einrichtung für meine Mietwohnung nach dem Studium (vorher möbliert gewohnt, also alles neu angeschafft) hat mich 6 TEUR gekostet. Alles neu zu beschaffen wäre für mich nicht existenzbedrohend und dann würde ich dafür auch keine Versicherung abschließen.

 

vor 19 Minuten von McScrooge:

 Evtl. Zieht die Freundin aus der gemeinsamen Wohnung aus und du musst auszahlen... Alles schon passiert :-*

Und wenn ihr gemeinsam ein Haus bewohnt, legst du 300 TEUR als Notgroschen zurück, falls sie auszieht? Das wäre für mich wirklich kein Fall, für den ich einen Notgroschen habe. Wenn es soweit kommt, gibt es ja verschiedene Optionen (verkaufen und zur Miete wohnen, Depot auflösen zum Auszahlen, in Raten bei ihr abzahlen, behalten und gemeinsam vermieten usw.)

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McScrooge
Posted

Es geht um grundsätzliches. Die meisten hier leben nicht in einer Studentenwohnung.

 

Es geht auch nicht um ein rundum-Sorglospaket sondern um etwas „Lebensrealität“.

 

Aber wahrscheinlich müsst ihr es einfach mal selbst erleben. Das bringt mehr als diese Diskussion hier ...

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Chips
Posted
vor 49 Minuten von McScrooge:

Es geht um grundsätzliches. Die meisten hier leben nicht in einer Studentenwohnung.

 

Es geht auch nicht um ein rundum-Sorglospaket sondern um etwas „Lebensrealität“.

 

Aber wahrscheinlich müsst ihr es einfach mal selbst erleben. Das bringt mehr als diese Diskussion hier ...

Wie gesagt: Jede Aktie und Anleihe, die du sehr zeitnah veräußern kannst, wären im Notfall liquide Mittel. Falls die Aktien dann grad hoch stehen (Stundungseffekt geht verloren) oder niedrig (niedriger als die Notfallreserve nach eventuell 10-20 Jahren bei praktisch 0 Zinsen?)?

 

Im Notfall wäre das doch völlig unwichtig. 

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Schwachzocker
Posted
vor 11 Stunden von PiusAugustus:

...Sehe es auch so wie manch anderer hier. Wenn wirklich irgendwas komplett unvorhergesehenes passiert, dann kann ich mir im sozialen Umfeld Geld leihen...

Aber was, wenn die auch keinen Notgroschen haben, weil sie 100% in "sicheren" Dividendenaktien angelegt haben?

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LosMintos
Posted

Interessant wären mal *konkrete* Beispiele, bei denen der Notgroschen genutzt wurde.

 

Darüber hinaus scheint es oft nach dem Motto zu gehen "Wer hat, der kann". Hier haben einige mutmaßlich mehr Notgroschen als die Mehrheit der Bevölkerung überhaupt an Vermögen besitzt. (Ich schreib das völlig wertfrei.)

 

Und noch ein Aspekt: Notgroschen vs. Hauskredit (gemeint ist der typische Immobilienkredit für das selbst genutzte Wohneigentum). Wieviel Cash haltet ihr, wenn ihr gar kein Vermögen habt, sondern ein Haus, eine Eigentumswohnung abbezahlt und sondertilgen könnt? (Es mögen seltene Fälle sein in diesem Forum.)

 

PS: Ich fühle mich wohl mit 5000 bis 10 000 Euro verfügbar auf dem Tagesgeld und 1000 Euro bar zu Hause. Letzteres nenne ich liebevoll Malta-Reserve. Wir sind zwei Erwachsene und zwei Kinder, sozialversicherungspflichtig angestellt, Eigenheim, nicht lastenfrei.

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PiusAugustus
Posted · Edited by PiusAugustus
4 hours ago, Schwachzocker said:

Aber was, wenn die auch keinen Notgroschen haben, weil sie 100% in "sicheren" Dividendenaktien angelegt haben?

Du kannst gerne wen anders mit deinem ewig gleichen Müll belästigen. Vielen Dank :thumbsup:

 

@McScrooge

Wenn meine Freundin auszieht, dann ziehe ich auch aus. In eine kleinere Wohnung. Ich besitze keine Wohnung, wüsste also nicht, was ich da auszahlen sollte. Und wieder ein Fall wo man kein schnelles unmittelbares Geld braucht, also alles kein Problem. 

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dev
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vor 3 Minuten von LosMintos:

Hier haben einige mutmaßlich mehr Notgroschen als die Mehrheit der Bevölkerung überhaupt an Vermögen besitzt. (Ich schreib das völlig wertfrei.)

Hier im WPF befinden sich vor allem Bevölkerungsteile die zu den oberen Einkommensschichten gehören, die anderen haben gar kein Geld übrig, um ans investieren zu denken.

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Schwachzocker
Posted
vor 4 Minuten von PiusAugustus:
vor 4 Stunden von Schwachzocker:

Aber was, wenn die auch keinen Notgroschen haben, weil sie 100% in "sicheren" Dividendenaktien angelegt haben?

Du kannst gerne wen anders mit deinem ewig gleichen Müll belästigen. Vielen Dank :thumbsup:

Sorry, dann formuliere ich anders::lol:

 

Wieso glaubst Du, dass andere, die mühselig einen Notgroschen aufgebaut haben, Dir diesen leihen, nur um Deine Risiken zu finanzieren?

Wenn mich jemand anpumpt, von dem ich weiß, dass er zu 100% in Aktien investiert ist, dann pfeife ich darauf. Der kann schön seine Aktien verkaufen. Ich benötige meinen Notgroschen selbst. Ich habe kein Auto. Wenn ich aber plötzlich beruflich an einen anderen Ort versetzt werden, dann benötige ich eines, und zwar zügig. Wieso soll ich da meinen Notgroschen hergeben?

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OceanCloud
Posted · Edited by OceanCloud

Gab es vor vielen Monaten nicht ne Umfrage, wie viel Geld man auf die Schnelle auftreiben kann, sollte man es brauchen ?

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Bast
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vor 18 Minuten von LosMintos:

Interessant wären mal *konkrete* Beispiele, bei denen der Notgroschen genutzt wurde.

Der Notgroschen ist wie ein Airbag im Auto. Ob Du mit einem gelben Tesla, einem roten Pickup oder einem Brückenpfeiler kollidierst: Der Unfallhergang ist egal. Entscheidend ist, dass Du nicht ungebremst auf das Armaturenbrett aufschlägst. 

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McScrooge
Posted · Edited by McScrooge
vor 32 Minuten von LosMintos:

Interessant wären mal *konkrete* Beispiele, bei denen der Notgroschen genutzt wurde.

 


Wie oft nutzt man eine Risiko-Lebensversicherung???
 

Bestenfalls garnicht :-*

 

vor 24 Minuten von PiusAugustus:

Du kannst gerne wen anders mit deinem ewig gleichen Müll belästigen. Vielen Dank :thumbsup:

 

@McScrooge

Wenn meine Freundin auszieht, dann ziehe ich auch aus. In eine kleinere Wohnung. Ich besitze keine Wohnung, wüsste also nicht, was ich da auszahlen sollte. Und wieder ein Fall wo man kein schnelles unmittelbares Geld braucht, also alles kein Problem. 


Dann hoff mal dass du mit der Einstellung „kein Problem“ so weiterkommst...

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pillendreher
Posted · Edited by pillendreher
vor 42 Minuten von LosMintos:

...

Und noch ein Aspekt: Notgroschen vs. Hauskredit (gemeint ist der typische Immobilienkredit für das selbst genutzte Wohneigentum). Wieviel Cash haltet ihr, wenn ihr gar kein Vermögen habt, sondern ein Haus, eine Eigentumswohnung abbezahlt und sondertilgen könnt? (Es mögen seltene Fälle sein in diesem Forum.)

...

In diesem theoretischen Fall, würde ich in etwa so aufgestellt sein:

- Immobilienkredit schnellstmöglich tilgen, alle Sondertilgungen nutzen

- Zukünftige mögliche Sondertilgungen nur in RK1-Bankeinlagen anlegen

- Sparplan für die Rente (in etwa 10% vom Netto) in einen MSCI World ETF zu 100%, einfach konstant kaufen, niemals verkaufen, 10 Jahre vor Rentenbeginn Risiko (etwas) rausnehmen.

 

vor 42 Minuten von LosMintos:

PS: Ich fühle mich wohl mit 5000 bis 10 000 Euro verfügbar auf dem Tagesgeld und 1000 Euro bar zu Hause. Letzteres nenne ich liebevoll Malta-Reserve. Wir sind zwei Erwachsene und zwei Kinder, sozialversicherungspflichtig angestellt, Eigenheim, nicht lastenfrei.

Passt doch!

Solange du Schulden tilgen musst, braucht es nicht einen Gedanken über eine sinnvolle Depotzusammensetzung, da dieses ja dann fremdfinanziert ist.

Noch eine fixe Summe für die Kinder jeden Monat auf die Seite legen (50% RK1 und 50% MSCI World) und Sparplan bis zur Rente zu 100% in einen MSCI World ETF, siehe oben.

Wenn du schuldenfrei bist, solltest du Dir neue Gedanken machen.

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LosMintos
Posted
vor 13 Minuten von Bast:

Der Notgroschen ist wie ein Airbag im Auto.

Na ja, schönes Beispiel, weil es ja vielfältige konkrete Unfallsituationen gibt und auch Risiko-minimierende Maßnahmen (angepasste Geschwindigkeit, um nur eine zu nennen) oder Schadens-begrenzende Maßnahmen (konstruktiv, Knautschzone als Beispiel). Mit anderen Worten: Es ließen sich unzählige konkrete Autounfälle zitieren und man könnte auch konkret den jeweiligen Nutzen des Airbags benennen. (Gegenbeispiel ist dann der Parkplatzrempler.)

 

vor 8 Minuten von McScrooge:

Wie oft nutzt man eine Risiko-Lebensversicherung?

Kommt darauf an, sie nutzt schließlich dem/den Hinterbliebenen. Im Sinne der Notgroschen-Diskussion ist es für mich so, dass ich "große" Risiken versichert habe (Kranken-, Renten-, Arbeitslosen-, Gebäude-, Risikolebens-, Berufsunfähigkeitsversicherung, ...). Beispiel: Wenn das Haus abbrennt, dann springt die Versicherung ein. Um ggf. die 2...3 Tage zu überstehen, bis das alles [hoffentlich] geklärt ist, kann ich ein Hotel auch mit der Kreditkarte bezahlen [wenn ich sie noch habe, andernfalls hat die Bank m.W.n. einen Kurierdienst].

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PiusAugustus
Posted

Ich habe nie behauptet dass es keine Probleme geben kann. Ich sage nur, dass es sehr sehr unwahrscheinlich ist, dass alles gleichzeitig eintritt. Dazu habe ich eben nicht viel Besitz, um den ich mich sorgen muss. Ich habe kein Auto, keine Wohnung, keine Kinder, keine teuren Hobbies und ansonsten Versicherungen, die große Schadensfälle abdecken. Ich sehe einfach nicht den Sinn darin mehr als 3K auf dem Girokonto zu haben, weil ich es einfach nicht brauche. 

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dev
Posted · Edited by dev
vor 23 Minuten von LosMintos:

dass ich "große" Risiken versichert habe (Kranken-, Renten-, Arbeitslosen-, Gebäude-, Risikolebens-, Berufsunfähigkeitsversicherung, ...).

Die fett gemachten Versicherungen habe ich nicht bzw. nicht mehr, denn die Versicherungen machen nichts anderes als ich mit dem Kapital, sie legen es an und leider nicht so Renditestark wie ich.

So manchem Frugalist würde mein aktueller Depotstand schon ausreichen, mir noch nicht - gegenüber einigen hier hab ich aber fast nix.

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pillendreher
Posted
vor 10 Minuten von PiusAugustus:

Ich habe nie behauptet dass es keine Probleme geben kann. Ich sage nur, dass es sehr sehr unwahrscheinlich ist, dass alles gleichzeitig eintritt. Dazu habe ich eben nicht viel Besitz, um den ich mich sorgen muss. Ich habe kein Auto, keine Wohnung, keine Kinder, keine teuren Hobbies und ansonsten Versicherungen, die große Schadensfälle abdecken. Ich sehe einfach nicht den Sinn darin mehr als 3K auf dem Girokonto zu haben, weil ich es einfach nicht brauche. 

 

Daran würde ich mich zuerst "ranwagen", damit Geldanlage, Notgroschen oder allgemeiner "das Leben überhaupt" Sinn machen. ;)

(Bitte nicht zerpflücken, nur eine kleine Anregung)

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Schwachzocker
Posted
vor 17 Minuten von PiusAugustus:

Ich habe nie behauptet dass es keine Probleme geben kann. Ich sage nur, dass es sehr sehr unwahrscheinlich ist, dass alles gleichzeitig eintritt. Dazu habe ich eben nicht viel Besitz, um den ich mich sorgen muss. Ich habe kein Auto, keine Wohnung, keine Kinder, keine teuren Hobbies und ansonsten Versicherungen, die große Schadensfälle abdecken. Ich sehe einfach nicht den Sinn darin mehr als 3K auf dem Girokonto zu haben, weil ich es einfach nicht brauche. 

Siehst Du denn überhaupt einen Sinn im Leben?

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McScrooge
Posted
vor 6 Minuten von pillendreher:

 

Daran würde ich mich zuerst "ranwagen", damit Geldanlage, Notgroschen oder allgemeiner "das Leben überhaupt" Sinn machen. ;)

(Bitte nicht zerpflücken, nur eine kleine Anregung)


Sowas habe ich mir auch gerade gedacht. :thumbsup:

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hund555
Posted
vor 22 Minuten von dev:

Die fett gemachten Versicherungen habe ich nicht bzw. nicht mehr, denn die Versicherungen machen nichts anderes als ich mit dem Kapital, sie legen es an und leider nicht so Renditestark wie ich.

Bei umlagefinanzierten Rentensystem wird nichts angelegt.

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dev
Posted
vor 8 Minuten von hund555:

Bei umlagefinanzierten Rentensystem wird nichts angelegt.

Das stimmt nur bei der staatlichen Rentenversicherung.

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McScrooge
Posted
vor 21 Minuten von hund555:

Bei umlagefinanzierten Rentensystem wird nichts angelegt.


Richtig, sonst kannst Du das Geld auch gleich aus dem Fenster werfen... ^_^

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PiusAugustus
Posted · Edited by PiusAugustus
37 minutes ago, pillendreher said:

 

Daran würde ich mich zuerst "ranwagen", damit Geldanlage, Notgroschen oder allgemeiner "das Leben überhaupt" Sinn machen. ;)

(Bitte nicht zerpflücken, nur eine kleine Anregung)

 

35 minutes ago, Schwachzocker said:

Siehst Du denn überhaupt einen Sinn im Leben?

 

Okay, jetzt wird es langsam albern. Seht ihr etwa den Sinn im Leben nur in Wohnung, Auto, Kindern und teuren Hobbies? Achso und @Schwachzocker sieht natürlich auch einen Sinn darin in diesem Forum mit den immer gleichen suggestiven Fragen zu Trollen. Das hatte ich vergessen :)

 

Ich brauche kein Auto, da ich jeden Tag U-Bahn fahre, Wohnungen sind in Hamburg absurd teuer, Menschen gibt es schon genug auf der Welt und ich bin glücklich mit Netflix und zwei Büchern im Monat ;)

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Holgerli
Posted
vor 14 Stunden von McScrooge:

Gold sollte man eh halten - mind. 3-5% physisch 

Warum?

Und warum mind. 3-5% physisch?

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Holgerli
Posted
vor 2 Stunden von Bast:

Der Notgroschen ist wie ein Airbag im Auto.

In den meisten Notfällen sollte es aber auch reichen einfach nur angeschnallt zu sein.

Sicher ist ein Airbag besser (am besten sogar in einer fetten S-Klasse mit viel, viel passiver Sicherheit), aber im Endeffekt kenne ich niemanden persönlich, wo der Airbag in der Relität schonmal benutzt wurde.

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McScrooge
Posted · Edited by McScrooge
vor 41 Minuten von Holgerli:

Warum?

Und warum mind. 3-5% physisch?


Weil es sonst nur eine Spekulation ist und man über Indizies auf steigende Kurse wettet.

Gold ist inflationsgeschützt und verliert seinen Wert nicht. 
Währungen überstehen meist ein Jahrhundert nicht, wie man schon sehr oft erleben konnte.

Viele Privatbanken und Unternehmen haben die Kriege überstanden, weil sie Gold und Aktien besaßen.

 

Seit Jahrtausenden wird Gold als Zahlungsmittel verwendet und hat sich als sehr wertbeständig erwiesen. Die Zentralbanken legen große Goldbestände zur Währungssicherung an. Selbst wenn Gold über Jahrzehnte ungenutzt gelagert wird, bleibt es von Inflationsrisiken vollständig verschont. 
Anders als bei Papiergeld haben die Notenbanken keine Möglichkeit, Gold in beliebiger Masse auf den Markt zu werfen.

Falls der Euro also knallt, wird Gold seinen Wert behalten. Es ist eigentlich der Notgroschen überhaupt.

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