Jump to content
snackyss

"Finanzielle Lebens-Planung"

Recommended Posts

snackyss
Posted

Hallo zusammen,

 

ich bin schon seit einigen Monaten stiller Mitleser in den verschiedenen Threads.
Heute habe ich mich nun endlich registriert und frage Euch nach Eurem Rat/ Ideen.

 

Was ich bislang in den verschiedenen Threads gelesen habe, hat mich teilweise sehr beeindruckt, was die Leute hier bisher im Leben alles erreicht haben.

Ich möchte Euch gerne fragen, wie Ihr meine "Finanzen aufstellen würdet".

Denn ich bin der Meinung von nix kommt nix und ohne Pläne kann man nichts erreichen.
Pläne motivieren mich persönlich sehr.

Leider wusste ich nicht so recht, in welche Foren-Kategorie ich den recht allgemeinen Thread packen soll,



Zu mir:
-26 Jahre alt, komme ursprünglich aus der Finanzbranche, möchte finanziell gerne irgendwann "unabhängig sein" und nicht bis 75 arbeiten müssen

Meine Finanzen:
-ETW 2014 durch Zwangsversteigerung im Rohbau gekauft. Finanziell selbst aufgestellt. Unterm Strich inkl. Nebenkosten (inkl. teilweise Küche usw) 140.000€ reingesteckt.
Aufgenommen 127.000€ , Markt-Wert nun ca. 240,000€. Aktuell sind noch 104.000€ offen. 1,97% Darlehenszins
- Ziemlich viel Geld in Crypto versenkt (Scam-Exit, Shitcoins usw., hat mich durchaus mitgenommen). Portfolio mit BTC und recht soliden alts nun knapp 20.000€.
-Bausparverträge (1,4% Darlehenszins, bespare ich nicht, außer 50€ mtl.) insgesamt knapp 6.500€
-Girokonto knapp 10.000€
-1000€ in Forex Trading gesteckt, bislang nur minus, werde es 1 Woche laufen lassen und höchstwahrscheinlich wieder raus ziehen
- Steuerrückerstattung ausstehend, ca. 5000€ - 10.000€

Gehalt/ Anlagen/ Verpflichtungen:
Angestellt, Gehalt erfolgsabhängig.
Sehr Variabel..2018 Jahresbrutto 65.000€
2019 knapp 120k, habe "einfach" deutlich mehr gearbeitet und mir den Hintern aufgerissen.
-450€ Mieteinnahmen

-Darlehen Wohnung: 450€ im Monat, also unter 2% Tilgung..
-ETF-Sparen 400€ mtl.
-Auto-Leasing inkl. Wartung und Verschleiß (ohne Versicherung, Sprit (~200€) usw) 350€
-PKV, UV, Ri-LV, BU, RS usw. sind auch nochmal über 500€ im Monat

Teure Hobbys außer 2-3 im Jahr recht günstig in den Urlaub habe ich/ wir nicht.

Meine weiteren Ziele:
-Irgendwann eine Haus in der Nähe kaufen, da die Wohnung für Nachwuchs kein Kinderzimmer bietet. Wir wohnen zwischen Köln und Bonn, es ist echt nicht günstig hier.
- "Die Weichen für das Haus finanziell stellen"
-Kind in frühstens in 3-5 Jahren
-evtl. in 1-2 Jahren ein halbes Jahr reisen, da wir nach dem Abi direkt die Ausbildung gemacht haben und uns das Reisen reizt
-laufende Kosten (besonders Auto, Handyvertrag aktuell 50€ im Monat) senken

Bislang habe ich in dem Thread so einen Post wie meinen bislang nicht gelesen, da es schon sehr konkret ist.
Ich denke ich sollte mein EK bzw. Notgroschen aufbauen und langfristig versuchen so wie letztes Jahr zu verdienen

Also kurz gesagt:
-Was sagt ihr bisher zum "sparen"?
-Wie viel € würdet Ihr in meiner Situation monatlich worein stecken?
-Rate der Wohnung erhöhen? Sondertilgung (ich kann jährlich max. 14.000€ kostenfrei sonder tilgen)?

Oder was würdet Ihr mir konkret empfehlen um das zu erreichen, was Ihr teilweise erreicht habt und sich mit meinen Zielen deckt?

Danke Euch! :)

Share this post


Link to post
Bast
Posted
vor 10 Minuten von snackyss:

- "Die Weichen für das Haus finanziell stellen"

Dann Festgeld/Tagesgeld bei Hauskauf in < 10/15 Jahren.

vor 10 Minuten von snackyss:

- Ziemlich viel Geld in Crypto versenkt (Scam-Exit, Shitcoins usw., hat mich durchaus mitgenommen). Portfolio mit BTC und recht soliden alts nun knapp 20.000€.
-1000€ in Forex Trading gesteckt, bislang nur minus, werde es 1 Woche laufen lassen und höchstwahrscheinlich wieder raus ziehen

Nicht mit dem Geld zocken. Bei ausreichendem Anlagehorizont solide Anlagen wählen.

vor 11 Minuten von snackyss:

-Rate der Wohnung erhöhen? Sondertilgung (ich kann jährlich max. 14.000€ kostenfrei sonder tilgen)?

Wenn ich es richtig verstanden habe, ist die Wohnung vermietet und Du kannst die Zinsen steuerlich absetzen?

Share this post


Link to post
Sapine
Posted

Mal die wesentlichen Punkte für die Finanzplanung. In 3-4 Jahren Kind und dann Haus, da Wohnung zu klein. 

 

Die aktuelle Finanzsituation wirkt eher chaotisch auf mich. Ich vermute mal Du testest alles ein wenig aus, ohne wirklich für irgendwas zu brennen. Andererseits hast Du mit der ETW vermutlich schon den ersten guten Deal Deines Lebens gemacht. 

 

Sofern ein Hauskauf in wenigen Jahren ansteht, würde ich nur wenig Geld in andere Anlagen stecken (lediglich zu Übungszwecken) und die ETW zügig abzahlen. Mehr Zinsen als 1,97 % wirst Du nicht bekommen für risikoarme Anlagen. 

 

Share this post


Link to post
Aktie
Posted · Edited by Aktie

Meine wichtigste Empfehlung: Hör auf mit dem windigen Scheiß und renne nicht jedem heißen Ding hinterher, von dem du in diesem Internet liest. Also beende deine Forex- und Krypto-Experimente. Rein prophylaktisch: Fang auch nicht mit P2P-Krediten, Optionen und ähnlichem an.

 

Mit der Wohnung hattest du Glück, die trägt ja offensichtlich ihren Kapitaldienst durch die Mieteinkünfte selbst. Die Miete würde ich regelmäßig überprüfen und im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten und der Grenzen des Anstands ggf. anpassen. Zweite Priorität nach Auflösung der Spielereien wäre die Tilgung des Kredits. Dafür könntest du das Geld aus Forex- und Krypto-Auflösung nehmen und den Rest aus dem laufenden Gehalt, sodass du neben der monatlichen Tilgung jedes Jahr auch die volle Sondertilgung in Anspruch nimmst. Je nachdem, wo du finanziert hast, ließe sich bestimmt auch mit der Bank reden, ob die Tilgungsrate erhöht werden kann. Das geht bei einer regionalen Hausbank besser als bei einer Onlinebank. Der große Vorteil wäre nämlich, dass du eine schuldenfreie Wohnung eines Tages hervorragend als Sicherheit für einen Hauskredit nehmen kannst.

 

Überschlägig hast du von deinem Geld bisher relativ viel immer ausgegeben, da von der Wohnung relativ wenig getilgt ist und auch sonst wenig nennenswertes Vermögen da ist und das, obwohl du gerade erst 120 TEUR im Jahr verdient hast.  Die beste Option ist immer Einkommen erhöhen, aber das machst du schon sehr gut. Also gehts an die Ausgaben: Dann würde ich mich mal mit den verschiedenen Kontenmodellen auseinandersetzen. Soll heißen, dass du dir zum Beispiel neben deinem Girokonto zwei Sparkonten anlegen kannst. Soll heißen: Gehalt geht am Monatsanfang ein und dann direkt Versicherungen, Miete und ein Dauerauftrag auf dein(e) Tagesgeldkonto/-en. Möglich wäre zum Beispiel ein Tagesgeldkonto für mittelfristige Ziele (Urlaub...) und eins für Altersvorsorge/Immobilie (und da gilt: Finger weg!). Immer dich selbst zuerst bezahlen. Das hat den Vorteil, dass am Monatsende das Geld optisch etwas knapper wird und man es nicht sinnlos ausgibt. Alle außerplanmäßigen Einnahmen (Steuererstattung, ...) werden direkt auf die Tagesgeldkonten weitergeleitet.

 

Zudem ließe sich bei der Gelegenheit gleich dein Konsumverhalten überdenken. Warum ein geleastes Auto? Für 10-12 TEUR gibt es schöne junge gebrauchte Autos. Risiko-LV wofür? Du musst doch niemanden absichern und hast bisher kein Haus, in dem deine Partnerin mit Kindern lebt (nur als Denkanstoß, das musst du für dich entscheiden). Wo sickert das ganze Geld hin (Haushaltsbuch?)?

 

Und wenn dann in ein paar Jahren 200 TEUR Tagesgeld angespart hast (Achtung: über 100 TEUR vllt. auf mehrere Banken streuen und denk an den ersten Absatz; lass den Scheiß mit Tagesgeldern in Bulgarien und co.), dann hast du zusammen mit einer schuldenfreien Wohnung eine bombastische Grundlage für ein Eigenheim. Dann kannst du immer noch entscheiden, ob du die Wohnung verkaufst oder der Bank eine Grundschuld einträgst. Oder du verkaufst, redest mit deinen Eltern (vorgezogenes Erbe spart Erbschaftsteuer) und sie schießen dir den Rest dazu, dann brauchst du nicht mal mehr einen Kredit aufnehmen.

 

Wenn dann das Eigenheim abbezahlt ist, dann kommst du nochmal zu uns und wir sehen weiter.

Share this post


Link to post
Sapine
Posted

Das mit den Mieteinnahmen hatte ich übersehen. Dann ist Tilgung nicht zwingend, da Finanzkosten steuerlich absetzbar sind und es sinnvoller sein kann, EK für das Haus aufzubauen. Muss man abwägen. Man könnte die ETW zwar auch als Sicherheit nutzen, aber dann bist Du bei eventuellen Verkäufen später eingeschränkt. 

 

Share this post


Link to post
Seabushy
Posted

Vieles wurde schon erwähnt, ich würde das Ganze mal etwas strukturiert in Folgende Aspekte unterteilen:

1) Einnahmen und Ausgabensituation

Dein Verdienst scheint gut bis sehr gut zu sein, aber auf der Ausgabenseite ist wohl ein wenig Unordnung. Unbedingt ein Haushaltsbuch führen, wenn auch nur für 3,4 Monate. Und das Auto hast du ja selbst schon erkannt, das geht deutlich günstiger. 350€ Leasing plus 200€ Sprit klingt nicht grad nach Kleinwagen. Muss es diese Größe sein? Was aktuelles oder gebraucht, 3 oder 4 Jahre alt, das tut es vielleicht auch? Versicherungen checken (Leistung, Beiträge, Notwendigkeit) - 500€ klingt irre viel!

Ich will dir deine aktuelle Situation nicht "madig" machen, aber wenn du was ändern willst, sind das die Ansatzpunkte.

 

2) Zielsetzung/ Asset Allokation: Diese musst du ganz für dich allein treffen. Niemand hier kann dir sagen: monatlich 200 € in A und 500 € in B. Dafür ist auch deine Sparrate und dein ZIEL gar nicht klar. Ist der Plan, in 3 Jahren definitiv ein Haus zu kaufen oder eher eine langfristige Altersvorsorge über Sparpläne aufzubauen? Wenn beides geht, Glückwunsch - in der aktuellen Ausgabensituation sehe ich das nicht. Und, bitte, auch mal die Frau / Lebensgefährtin fragen und ihre Wünsche berücksichtigen. Sie taucht hier im ersten Post nämlich nur als "Randnotiz" auf. 

 

3) Ist-Situation mit Punkt 2) abgleichen und nach und nach anpassen. Hier dann auch die vermietete Immobilie einbeziehen. 2% Tilgung sollten es allgemein schon sein - meine Meinung. Die Frage ist, ob du das Risiko, dass der Mieter deine Schulden abbezahlt, tragen willst oder nicht. Willst du diese Immobilie behalten oder verkaufen, um EK zu generieren? Für EK-Sparen ggfs. den ETF-Sparplan kürzen oder ganz streichen.

Share this post


Link to post
penga
Posted

Halte es einfach. Einen Sparplan fürs Haus, einen Sparplan für langfristigen Vermögensaufbau.

Was hat dir bislang am meisten Vermögenszuwachs beschert? Deine Arbeit! Nimm dort mit, was geht und was du stemmen kannst, leg es dann langfristig an und greife nicht nach den Sternen durch windige Experimente. Denn das kostet dich häufig, was du vorher verdient hast.

Share this post


Link to post
snackyss
Posted · Edited by snackyss

Einen schönen guten Abend,

 

vielen Dank für die netten und ehrlichen Worte, das schätze ich sehr.

 

@Bast In der Wohnung lebt meine Lebensgefährtin und ich selber. Die angesprochenen 450€ Mieteinnahmen sind keine Mieteinnahmen, sondern ist eine Pauschale meiner Partnerin für Essen, Auto, "Leben" an mich, da sie aktuell noch nicht so viel verdient als ich.
Ich für mich selber sehe es unterm Strich aber als +450€ neben meinem Gehalt.
Deswegen kann ich aktuell auch keine Zinsen steuerlich absetzen.

Trading, Crypto und P2P bin ich raus. Solide Anlangen sind  ein gutes Stichwort, dazu bräuchte ich bitte Deine Expertise.

@SapineDu hast es auf den Punkt gebracht. Hauskauf ist definitiv ein Wunsch in 4-6 Jahren- Ausgetestet und probiert. Das brauche ich aktuell nicht nochmal.. Und dankeschön für Das Kompliment mit dem Deal.

Zum Thema schnell abbezahlen habe ich mir überlegt, dass ich die 450€ nutze, um eine Dauerüberweisung/Dauer-Sondertilgung auf das Darlehen laufen zu lassen, was hälst Du davon?

@Aktie (Geiler Forenname in dem diesem Forum btw)
Jap die anderen spekulativen "Anlagen" sind aktuell raus aus meinem Kopf.
 

Tilgungsrate erhöhen ist eine interessante Idee. Ich weiß, dass ich 1-2 während der Laufzeit die Tilgung kostenfrei ändern kann.
Crypto rausziehen macht leider aktuell keinen Sinn, dick minus und ich kann nur 10% sondetilgen, das wären rund 11k€ p.a.
Wenn ich fleißig beruflich arbeite, sollte dies hoffentlich auch ohne Crypto möglich sein.
Kommt natürlich drauf an, auf wie viel € ich die Tilgung von aktuell 450€ hochsetze.
Dabei habe ich nur etwas Sorgen, falls mal wirklich etwas ist (Trennung Partnerin, Geschäft läuft nicht so gut oder sonstiges), dass ich mtl. zu hohe Fixkosten habe. Wie habt Ihr dies gehandhabt?

Zum Einkommen, ich werde versuchen dieses Jahr ähnlich „viel“ zu verdienen. Das ist einfacher gesagt als getan, da ich letztes Jahr mein Gehalt ja im Vergleich zuvor verdoppelt hatte..
Davor die 2x Jahre hatte ich 65k€ verdient. Aus der Ausbildung bin ich erst seit 2016. Deshalb hatte ich jetzt bislang keine 5 Jahre wo ich so stark verdient habe, denn da war ich noch fast in der Lehre :)
Mein teuerstes Hobby ist tatsächlich mein Urlaub. Das sind keine Luxus Urlaube oder ähnl., in der Summe aber pro Jahr schon um die 3000-4000€, was ja auf dem Monat gerechnet auch einiges ist.

Kontenmodell hatte ich schon länger überlegt dies auch zu machen. Hört sich etwas nach Bodo S. an, ist interessant. Da ich selber sehr stark schwankende Gehälter habe, ist es für mich persönlich schwer zu bestimmen, wie viel denn nun unterm Strich auf welches Konto soll. Einen konkreten Prozentsatz im Sinn?

Risiko LV sind 13€ im Monat mehr nicht, falls mir was passiert, möchte ich, dass mein kleiner Bruder eine fast abbezahlte Wohnung hat..Grundsätzlich gebe ich dir aber Recht.

Über Auto habe ich auch schon länger nachgedacht. Da wird sich Ende des Jahres was tun, denn das Auto kostet so viel wie mich meine Wohnung kostet. Ich muss nur mal eine Kostenübersicht erstellen, was ein junger gebrauchter unterm Strich kostet. Hast Du eine Empfehlung für ein Auto?

Ziel also Eigenkapital aufbauen.

Ich hatte langfristig eh dran gedacht, weiter in ETF’s zu investieren, da bräuchte ich nur Hilfe/ Rat.

 

@Seabushy Haushaltsbuch wird ab dem 01.04 gemacht, gute Idee.

1. Es ist ein Audi A3 Limousine, muss zugeben sehr vernünftig ausgestattet, Listenpreis 52k. In den 350€ Leasing ist jedoch Wartung, Verschleiß enthalten. Da ich im AD beschäftigt bin, fahre ich recht viel im Jahr, also 200€ Sprit noch recht überschaubar. In der Summe dennoch richtig viel Holz, da würde ich gerne mehr einsparen.

2. Meine Partnerin möchte am liebsten so schnell wie möglich Eigentum erwerben. Dabei ist es ihr egal, ob sich dieses Eigentum lohnt. EK baut sie leider viel zu wenig auf. Bei dem Thema BU stoße ich bei ihr auf Granit, weil sie zu viele Ausgaben hat. Deshalb ist es aktuell recht schwer mit ihr sachlich über das Thema zu reden, da sie leider noch viel zu viel träumt (noch viel mehr als ich hoffte mit Crypto nie wieder arbeiten zu müssen) und leider für „Ihren Traum“ nicht agiert, spart..
Das Haus ist erst an der Reihe wenn ein Kind in Planung ist. Dafür muss ich und auch meine Partnerin bereit sein, sie ist recht neu in ihrem Job und möchte erstmal Karriere machen, D.h. 4-5 Jahre + Schwangerschaft. Also 6 Jahre plus bis dahin. So viel zur Planung. Aktuell genieße ich es, dass ich recht "frei" bin und nicht noch eine weitere Verpflichtung wie ein Haus an der Backe habe.

3. Die Immobilie wollte ich eigentlich auch beim Hauskauf behalten, da ich denke, dass hier die Mietpreise die nächsten Jahrzehnte noch steigen werden.
Falls ich aber eine super laufende ETF Anlage habe, kann ich da immernoch später umschwenken.

 

@penga
Was genau verstehst du genau unter Sparplan? Tagesgeld oder Geldanlage in Form von bsp. ETF?
Ja die Arbeit macht mir auch Spaß, ich habe im letzten halben Jahr auch täglich von Mo-Fr, locker 10-12 Stunden gearbeitet (vielleicht wollte ich deshalb oft in den Urlaub :D) , es hat sich aber gelohnt.

Schöne und passende Worte, danke sowas motiviert mich für die Arbeit! :)

 

Zum Thema Geldanlage/ Sparplan/ Vermögensplan:

 

Aktuell sieht’s so aus:

-337 € in Ein Global Shares (https://www.debeka.de/produkte/versichern/lebens_rentenversich/fonds_globalshares/Factsheet-Debeka_Global_Shares.pdf)
(Bestehend aus: DE000A2PMYC3, DE000A2PMYD1 und DE000A2PMYB)
1. https://www.debeka.de/produkte/versichern/lebens_rentenversich/fonds_globalshares/Factsheet_Debeka-Nordamerika-ESG.pdf
2. https://www.debeka.de/produkte/versichern/lebens_rentenversich/fonds_globalshares/Factsheet_Debeka-Aktien-Europa-ESG.pdf
3. https://www.debeka.de/produkte/versichern/lebens_rentenversich/fonds_globalshares/Factsheet_Debeka-Aktien-Asien-ESG.pdf

Der debeka global shares (bzw. der Vertrag mit der Anlage/Versicherung) hat eine effektive Gesamt-Kostenquote (also Abschluss, Verwaltung, Fondskosten usw) von 0,5% p.a.
Rebalancing z.B. wird automatisch mtl. gemacht.
Um die 30-40€ sind in dem Beitrag BU mit enthalten.

 

Aufgrund der positiveren Besteuerung im Alter, nämlich Hälfte der Erträge zum individuellen Steuersatz, kommt unterm Strich für eine sehr lange Anlage oft mehr raus, also bei einem eigenen ETF-Sparplan. Auch bei höheren Steuersätzen als 20%+-40% als Rentner
Damit hatte ich mich das fast das ganze Wochenende beschäftigt und einige ETF-Sparpläne + zinsen-berechnen.de Fondssparrechner+ Versteuerung durchgespielt.


also unterm Strich um die 290-300€ spare ich da monatlich rein.

Dennoch würde ich gerne noch etwas investieren und nicht alles auf ein Pferd (das auch noch mein AG ist) setzen.
EM sind ja ein kleiner Teil bereits vorhanden, aber nicht wirklich viel, oder?

-85 € in Ishares Europe Stoxx 600.
Laut factsheet doppeln sich einige Top Positionen zum o.g. ESG Europe. Also ziemlich doppelt und unnötig oder?

 

Ich denke die 85€ könnte man dennoch besser / gestreut anlegen ?

 

-Um die 200€ hatte ich vor in EM zu gehen, empfohlen werden aber ja eher 30% EM, 70% World, deswegen sind die 200€ denke ich etwas viel oder?

-Einst hatte ich vor 100€ mtl. auf Bondora zu sparen, davon bin ich aber wie schon erwähnt weg. Das bedeutet weitere 100€ wären noch frei.

Das heißt unterm Strich hätte ich im Monat noch 385€-400€ zum Verteilen.
 

Wie genau würdet ihr mein "Portfolio" ergänzen und in was aufteilen?

 

Zusätzlich wollte ich gerne 3000-5000€ aktuell bei dem Corona-Sale möglichst zeitnah investieren.

Macht es Sinn etwas in meinen o.g. Global Shares (dieser ist auch um rund 19% gefallen) reinzubuttern oder lieber direkt Anteile von EM zu erwerben und dann einen Sparplan moderat starten?

 

Meine kommenden Gehälter werden erstmal gespart und genutzt um EK auf dem Girokonto (bzw. durch Kontenmodell auf Tagesgeld) zu erhöhen.
Die Steuererstattung wird vollständig in die Sondertilgung der Wohnung fließen.


Es war ein sehr langer Text durch das Antworten auf Eure bisherigen Tipps.. Ich würde mich sehr über konkrete Ideen (mit Fonds + Höhe+ gerne auch Anbieter, da ich die Kosten Sparplan + TER sehr intransparent finde. Beispiel Trade Republic hat ein Core Fonds 0,18% TER, laut TR kommen aber jährl. 0,16% für den Sparplan drauf, da bin ich dann direkt bei 0,34%..)) freuen, wie Ihr es persönlich macht bzw. in meiner Situation machen würdet.

Vielen lieben Dank und gute Nacht! :)



 

 

 

 

Share this post


Link to post
snackyss
Posted

Edit (vanity): Themen zusammengeführt, dadurch tw. Dopplung mit vorhergehendem Beitrag.

 

Hallo zusammen,

 

angelehnt an   bitte ich um Eure Einschätzung als Fonds-und ETF Profis, die den Markt sehr gut kennen.

Kurz zu mir:
-27 Jahre alt

-Komme aus der Finanzdienstleistungsbranche
-Gehaltsmäßig versicherungsfrei und angestellt
-ETW vor 5 Jahren gekauft, 100k€ offen, Wert nun rund 250k€
-Sondertilgungen sollen ab diesem Jahr in die Wohnung fließen, dennoch möchte ich noch mtl. etwas Geld streuen
-Aktuell in einer festen Partnerschaft
-Hauskauf / Kinder "geplant" in frühstens 5-6 Jahren, ggf. o,g, als Sicherheit oder Verkaufen um EK vorzuweisen
-Aktuelle Reserven sind bei ca. 40k€

 

--> Ich wünsche eine langfristige Anlage, ja mindestens bis zum Hauskauf. Ob ich dann weiter "halte" oder verkaufe, kann man ja dann immernoch entscheiden oder?

 

 

Aktuell sieht’s so aus:

-337 € in Ein Global Shares (https://www.debeka.de/produkte/versichern/lebens_rentenversich/fonds_globalshares/Factsheet-Debeka_Global_Shares.pdf)
(Bestehend aus: DE000A2PMYC3, DE000A2PMYD1 und DE000A2PMYB)
1. https://www.debeka.de/produkte/versichern/lebens_rentenversich/fonds_globalshares/Factsheet_Debeka-Nordamerika-ESG.pdf
2. https://www.debeka.de/produkte/versichern/lebens_rentenversich/fonds_globalshares/Factsheet_Debeka-Aktien-Europa-ESG.pdf
3. https://www.debeka.de/produkte/versichern/lebens_rentenversich/fonds_globalshares/Factsheet_Debeka-Aktien-Asien-ESG.pdf

Der debeka global shares (bzw. der Vertrag mit der Anlage/Versicherung) hat eine effektive Gesamt-Kostenquote von 0,5% p.a.
Um die 30-40€ sind in dem Beitrag BU mit enthalten.

 

Aufgrund der positiveren Besteuerung im Alter, nämlich Hälfte der Erträge zum individuellen Steuersatz, kommt unterm Strich für eine sehr lange Anlage oft mehr raus, also bei einem eigenen ETF-Sparplan. Auch bei höheren Steuersätzen als 20%+ als Rentner
Damit hatte ich mich das fast das ganze Wochenende beschäftigt und einige ETF-Sparpläne + zinsen-berechnen.de Fondssparrechner+ Versteuerung durchgespielt.


also unterm Strich um die 290-300€ spare ich da monatlich rein.

Dennoch würde ich gerne noch etwas investieren und nicht alles auf ein Pferd (das auch noch mein AG ist) setzen.
EM sind ja ein kleiner Teil bereits vorhanden, aber nicht wirklich viel, oder?

-85 € in Ishares Europe Stoxx 600.
Laut factsheet doppeln sich einige Top Positionen zum o.g. ESG Europe. Also ziemlich doppelt und unnötig oder?

 

Ich denke die 85€ könnte man dennoch besser / gestreut anlegen ?

 

-Um die 200€ hatte ich vor in EM zu gehen, empfohlen werden aber ja eher 30% EM, 70% World, deswegen sind die 200€ denke ich etwas viel oder?

-Einst hatte ich vor 100€ mtl. auf Bondora zu sparen, davon bin ich aber wie schon erwähnt weg. Das bedeutet weitere 100€ wären noch frei.

Das heißt unterm Strich hätte ich im Monat noch 385€-400€ zum Verteilen.
 

Wie genau würdet ihr mein "Portfolio" ergänzen und in was aufteilen?
Der o.g. Fonds soll möglichst clever ergänzt werden und vielleicht auch ein kleinerer Teil in ertragsreichere Fonds wie robotic gesteckt werden, spätestens da fehlt mir aber die Expertise, welche Fonds genau über welchen Anbieter mit wie viel  € (um gewisse % vom Portfolio zu erreichen) rein fließen sollen, damit es "clever" ist.

 

Zusätzlich wollte ich gerne 3000-5000€ aktuell bei dem Corona-Sale möglichst zeitnah investieren.
Bevor ich einen Sparplan starte, macht es doch aktuell Sinn die einzelnen Fonds eine teilweise höhere Summe zu kaufen und dann ab dem 16. oder 01. den Sparplan zu starten oder?


Macht es Sinn etwas in meinen o.g. Global Shares (dieser ist auch um rund 19% gefallen) reinzubuttern oder lieber direkt Anteile von EM zu erwerben und dann einen Sparplan moderat starten?

 

Meine kommenden Gehälter werden erstmal gespart und genutzt um EK auf dem Girokonto (bzw. durch Kontenmodell auf Tagesgeld) zu erhöhen.
Die Steuererstattung wird vollständig in die Sondertilgung der Wohnung fließen.

 

Ich würde mich sehr über konkrete Ideen (mit Fonds + Höhe+ gerne auch Anbieter, da ich die Kosten Sparplan + TER sehr intransparent finde. Beispiel Trade Republic hat ein Core Fonds 0,18% TER, laut TR kommen aber jährl. 0,16% für den Sparplan drauf, da bin ich dann direkt bei 0,34%..)) freuen, wie Ihr es persönlich macht bzw. in meiner Situation machen würdet.
Wenn Ihr, ich ,mit Eurem Wissen und Erfahrung wärt, was würdet ihr an meiner Stelle machen? :)

Vielen lieben Dank und noch einen angenehmen Tag! :)

Share this post


Link to post
Seabushy
Posted

Also, halten wir fest:

1. Die Wohnung wird selbst bewohnt, daher können keine steuerlichen Vorteile genutzt werden. Die Tilgung ist in dieser Konstellation sehr niedrig! Wenn du dir mit der Erhöhung der Tilgungsrate nicht sicher bist, versuche erstmal über einen längeren Zeitraum z.B. die 450€ Zuschuss deiner Freundin für Sondertilgungen zu nutzen. Da gehst du keine dauerhaft höhere Verpflichtung ein, aber dein Kredit wird trotzdem schneller getilgt. Wenn die Änderung der Raten nur begrenzt möglich ist, ist das eine gute Möglichkeit für einen "Testlauf" in dieser Hinsicht.

2. Sind die 337 € für das Debeka-Produkt in deiner "Versicherungssumme" von 500€ monatlich enthalten? Falls ja, ziehe ich das mit der großen Summe zurück. Falls nein, würde ich BEVOR irgendwelche anderen Dinge gestartet werden da dran und alles checken. Über 300€ sind auch viel Geld, bist du von diesem Produkt überzeugt bzw. passt es in dein neues Konzept? Du fragst hier schon nach einzelnen Aufteilungen / Summen / etc., dabei weißt du noch gar nicht a) wie viel Geld du dafür übrig hast und b) wie dein neues GESAMTKONZEPT aussieht. Wenn du da in 3-4 Monaten mehr weißt, meldest du dich nochmal ;). Bis dahin hast du auch genügend Zeit, selbst ein Informationen zu sammeln und Gedanken zu sortieren.

3. Du nutzt dein Auto also für den Außendienst und scheinst auch sehr an diesem Gefährt zu hängen. Vielleicht kannst du mit deinem Arbeitgeber einer Dienstwagenregelung inkl. Sprit aushandeln, das kann sich je nach Ausgestaltung lohnen. Deinen Willen, hier zu sparen, sehe ich ehrlich gesagt als eher gering (habe zu Hause selbst jemanden, der niemals am eigenen PKW sparen würde...).

4. Wenn du für die Hauskaufpläne sparen willst, würde ich erstmal weg von ETFs und Tages- oder Festgeld anstreben. Es sei denn, deine Wohnung ist bis dahin (nahezu) vollständig abbezahlt und du möchtest diese beleihen (ggfs. Einschränkungen beim Verkauf durch die Bank!)

Share this post


Link to post
Pfennigfuchser
Posted

Warum so kleinteilig, wenn Du auf ein Haus sparen willst? Ich sehe hier keinen Plan, kein Ziel.

 

Hauskauf Region Köln/Bonn sollte je nach Nähe zur Stadt/Lage/Ausstattung mit sicher 400-600K + NK zu Buche schlagen. 

 

Also EK dafür ansparen, ggf. die Wohnung miteinrechnen. Wieviel EK benötigst Du, wieviel hast Du schon, welche Sparrate ist dafür notwendig, wieviel trägt Deine Partnerin bei? Wie lange wollt ihr abzahlen? Wenn Das bestimmt ist, kannst Du, wenn es denn unbedingt sein muss, den Rest in Spielereien/Vermögensaufbau stecken. 

 

Ich würde ganz klein anfangen, indem ich erst einmal die Ausgaben erfasse: Haushaltsbuch für Freundin und Dich. Das wäre auch der Punkt, an dem die Freundin mitziehen muss, wenn es denn ein Haus werden soll. Dann Sparpotentiale haben, o.g. Rechnung aufmachen, Dauerauftrag einrichten und beide fünf Jahre arbeiten. Zwischendurch bitte nicht alles für Investexperimente, teure Hochzeit oder dgl auf den Kopf hauen.

Share this post


Link to post
snackyss
Posted

@Seabushy

1. Genau so siehts aus.  Danke. Das steht nun fest. --> 1. Aktion: 450€ Dauerauftrag auf "Darlehen" ab dem 01.04.

2. Die ~500€ Versicherung sind ohne die 337€ Debeka Fonds.
   

500€ mtl. hören sich sehr viel an. Der Hauptteil ist aber die PKV mit Arbeitnehmer Beitrag von ~300€. GKV würde im Monat locker 2-300€ mehr kosten bei deutlich schlechteren Leistungen. Daran ändere ich natürlich auch nichts. (Die Beiträge übern Daumen gepeilt) Dazu KFZ Versicherung 90€, Unfall 30€, RS 30€, Hausrat und Wohngebäude, Haftlicht, Risiko LV 13 € usw.
Also unterm Strich alles halb so wild.
Ach was ich vergessen hatte, ich habe noch eine bAV. Der AG zahlt 2/3 der Beiträge. netto sind das rund 30€. Also auch positiv.

Das "Absicherungs-Konzept" steht, überversichert bin ich nicht, doch sehr vernünftig versorgt.

Ja von dem Produkt bin ich überzeugt. Es soll ausschliesslich fürs Alter sein. Meine Ansprüche an die gesetzliche Rentenversicherung sind wenn ich bisher so weiter verdiene wie bisher, knapp 2600€ brutto. (-Inflation bis in 40 Jahren will ich gar nicht ausrechnen) Das ist aus der Praxis sehr vernünftig für mein Alter. Doch wenn ich überlege, dass ich letztes Jahr im Monat knapp 10.000€ brutto hatte, ist der Bedarf für mich persönlich vorzusorgen aufgrund dessen, dass ich auch hoffentlich in der Zukunft über Beitragsbemessungsgrenze zur GRV verdiene, definitiv da.
(Bis dahin auch hoffentlich abbezahlte/s) Wohnung und Haus sind natürlich auch als Altersvorsorge zuzurechnen.

a) Ich denke 337€ in den World ist fürn Anfang gar nicht so übel. Ich würde vielleicht noch die 85€ aus dem Stoxx 600 oben drauf packen und in den Global Shares packen oder einen neuen World ETF mit 85€ mtl. machen

b) Konzept finanziell (wie viel "frei" ist) steht eigentlich.


1. Finanzierung Wohnung:
a) Übergangsweise 450€ in Sondertilgung stecken um finanzielle Belastung zu testen. Besonders auf Hinblick meines Jahresgehaltes, ob ich dieses Jahr auch ähnlich wie letztes Jahr verdiene (letztes Jahr habe ich es ja verdoppelt, deshalb meine "Vorsicht")

 

b) Steuererstattung in die durch die 450€ mtl. verringert mögliche Sondertilgung packen, Differenz auf Tagesgeld. Tagesgeld nicht anrühren, "Notgroschen" oder EK (Nebenkosten)-Haus.

c) Langfristig mtl. Rate der Tilgung erhöhen. (dann die 450€ mtl. Sondertilgung stoppen) Dabei weiter die Steuererstattung in Sondertilgung.

 

--> Zusätzlich Kontenmodell entwickeln, gerne nehme ich dazu Tipps an. :)

 

2. "Aktion": 337€ weiterhin in den Global Shares

3. Ja das Auto ist essentiell für mich, denn ohne Termine -> kein Geld. Vorher hatte ich einen "jungen Gebrauchten" der nach 60kkm einen Motorschaden hatte. Zum Glück hatte ich noch Händlergarantie / Versicherung. Das hin und her mir Werkstätten hat Monate lang gedauert. Das hat so viel Zeit und Nerven gekostet, sodass ich mich für einen "Garantie-Wagen", also Leasing entschieden habe. Weil ich im Notfall durch Ersatzwagen mobil bin. Durch Wartung und Verschleiß Paket habe ich recht fixe und planbare Kosten. Das war eigentlich die Motivation hinter dem Leasing.

Ich bin durchaus motiviert in die Richtung zu sparen. Auch wenn ich im Gewerbe Sektor und "gut betuchten" Kunden unterwegs bin, ist für mich ein Auto kein Statussymbol. Der Kunde sieht eh nicht, was ich für ein Auto fahre. Mein Papa hat früher auch ähnlich verdient und ist immer 10-15 Jahre alte Autos gefahren. Ich hatte heute das gesehen . Also sein vernünftig ausgestatteter Seat Leon. Für 190€ im Monat. Wartung, Verschleiß kommt noch dazu. Also denke ich dennoch, dass man um die 100€ mtl. spart. Oder eine gebrauchte C/E Klasse von 2011, Diesel 70-100kkm gelaufen, Kosten ungefähr 11.000€. (auch da ist es egal, "wer sonst solche Wagen fährt") Lt. eines guten Freundes, der selber einen Fährt und aus einer KFZ Familie kommt, ist es seine Empfehlung.

Dienstwagen, Diensthandy, Werbung und und Debeka in einem Satz..das wird es niemals geben. Also leider keine Alternative.

4. Das ist definitiv mein Wunsch und Ziel. Deshalb ja auch die Überlegung mit Sondertilung + Rate erhöhen. Ein Bekannter aus dem Bereich Finanzierung sagte mir, die Zinsen bleiben die nächsten Jahrzente so niedrig, warum die Rate erhöhen?
Das sehe ich etwas anders, denn jeden € der weiter abbezahlt wird, erhöhe ich meine Liquidität und EK.

 

--> Es bleibt also dabei, dass ich rund 300-400 mtl. zusätzlich am Kapitalmarkt investieren möchte und überlege mit einem "Startkapital" von 3000-5000€ in die Fonds zu investieren. Da bräuchte ich nur bitte Eure konkreten Tipps.

 

Share this post


Link to post
Pfennigfuchser
Posted

@snackyss

 

Ich habe Dein Konzept noch nicht verstanden.

 

Willst Du nun ein Haus oder nicht? Zieht die Freundin mit?

 

In die Wohnung sparen ist ja keine schlechte Idee, wenn man sie selbst nutzt, dann kann man sie später verkaufen/beleihen und hat einen gewissen Hedge gegen die Preissteigerungen der Region (Wir hatten eine ETW in BN, haben uns zwar über die Mordshauskaufpreise im Umland geärgert, einen Teil der Preissteigerung hat allerdings die ETW aufgefangen, die sich im Wert fast verdoppelt hatte).

Was mir fehlt in Deinen Überlegungen, ist mal gegenzurechnen, wie viel Kapital Du so grob brauchen wirst und welche Implikationen das hat. Denn wenn Du das gemacht hast, kannst Du den Rest mit gutem Gewissen als Spielgeld einsetzen. So wie Du es derzeit beschreibst, weißt Du eigentlich noch nicht, ob Du Dir den Aktieninvest leisten kannst. 

Share this post


Link to post
snackyss
Posted · Edited by snackyss

Also aktuell bin ich in der Wohnung mit meiner Partnerin sehr glücklich. Uns fehlt es eigentlich an nichts. Eigentlich bin ich froh, dass ich keinen Garten oder ähnl. habe, den ich unterhalten muss.

Deshalb könnte es sein, dass ich in 6 Jahren ein Haus haben wollen würde. Nur ein Kind wäre die Motivation eins zu kaufen.

Ja der Immomarkt ist einfach verrückt..

Dass eine Planung, also wie viel Geld wir für ein Haus mit 120qm + Makler + Nebenkosten bräuchten, sinnvoll ist, gebe ich Dir absolut recht. Letzendlich werde ich es nicht schaffen, so viel Geld zu verdienen / zurück zu legen, dass ich in 6-7 Jahren ein Haus bar zahlen kann.
Die Wohnung zu verkaufen, zu beleihen, wird (leider) so oder so zwingend nötig sein.

Was ich nicht so recht verstehe ist, was gegen einen günstigen zusätzlichen ETF spricht, der die nächsten Jahre 8-10% p.a. macht und ich in 6 Jahren das Geld rausziehe um EK  (egal für welche Kosten des Hauses) zu haben?

Denn wenn ich nun 6 Jahre monatlich x spare, verliere ich durch die Inflation doch einiges..

Ich werde so oder so versuchen so viel wie möglich zu verdienen, möglichst geringe laufende Kosten zu haben und möglichst viel zur Seite zu legen.

Danke für Deine Hilfe! :)

Share this post


Link to post
west263
Posted
vor 13 Minuten von snackyss:

Letztendlich werde ich es nicht schaffen, so viel Geld zu verdienen / zurück zu legen,

solange deine Freundin nicht auch mitzieht und auf das gleiche Ziel hinarbeitet, wirst Du es sowieso nicht schaffen.

Share this post


Link to post
Aktie
Posted
vor 20 Minuten von snackyss:

Was ich nicht so recht verstehe ist, was gegen einen günstigen zusätzlichen ETF spricht, der die nächsten Jahre 8-10% p.a. macht und ich in 6 Jahren das Geld rausziehe um EK  (egal für welche Kosten des Hauses) zu haben?

Respekt erstmal, dass du in diesen Tagen noch solchen Optimismus an den Tag legst. Das spricht für mich schonmal dafür, dass du grundsätzlich ein relativ erfolgreicher passiver Anleger wärst (der auch in schwierigen Zeiten nicht panisch wird).

 

Aber gerade die letzten paar Tage zeigen halt auch, was passieren kann. Wärt ihr 5 Jahre weiter und gerade jetzt auf Haussuche, wäre innerhalb von wenigen Tagen/Wochen vielleicht ein Viertel vom Eigenkapital weg gewesen. Und dass die Kursverluste auch noch 50 % oder mehr erreichen können, ist ja nicht ausgeschlossen. Wenn man dann für den Hauskauf das Depot auflösen muss, wäre das die unglücklichste Situation, die man haben kann. Wenn man widerum flexibel genug ist um dann halt den Hauskauf zu verschieben und einfach noch ein paar Jahre zur Miete wohnt bis sich die Kurse wieder erholt haben, dann könnte es hingegen vertretbar sein.

Share this post


Link to post
vanity
Posted
vor 22 Minuten von snackyss:

Was ich nicht so recht verstehe ist, was gegen einen günstigen zusätzlichen ETF spricht, der die nächsten Jahre 8-10% p.a. macht und ich in 6 Jahren das Geld rausziehe um EK  (egal für welche Kosten des Hauses) zu haben?

Dagegen spricht in erster Linie, dass dir auch ein kostengünstiger ETF nicht verspricht, die nächsten Jahre 8-10% p. a. zu machen. Schaue einfach mal 6 Jahre in die Vergangenheit, was gewesen wäre, wenn du damals vor der Entscheidung gestanden hättest.

Share this post


Link to post
Nachdenklich
Posted · Edited by Nachdenklich

@snackyss

Hmmm ....

 

Ein eigenes Haus? Mit der Freundin?

Am 11.3.2020 um 00:23 von snackyss:

......   EK baut sie leider viel zu wenig auf. .... Deshalb ist es aktuell recht schwer mit ihr sachlich über das Thema zu reden, da sie leider noch viel zu viel träumt (noch viel mehr als ich hoffte mit Crypto nie wieder arbeiten zu müssen) und leider für „Ihren Traum“ nicht agiert, spart..
Das Haus ist erst an der Reihe wenn ein Kind in Planung ist. Dafür muss ich und auch meine Partnerin bereit sein, sie ist recht neu in ihrem Job und möchte erstmal Karriere machen, D.h. 4-5 Jahre + Schwangerschaft. Also 6 Jahre plus bis dahin. So viel zur Planung. Aktuell genieße ich es, dass ich recht "frei" bin und nicht noch eine weitere Verpflichtung wie ein Haus an der Backe habe.

vor 2 Stunden von snackyss:

Also aktuell bin ich in der Wohnung mit meiner Partnerin sehr glücklich. Uns fehlt es eigentlich an nichts. Eigentlich bin ich froh, dass ich keinen Garten oder ähnl. habe, den ich unterhalten muss.

 

vor 2 Stunden von snackyss:

Was ich nicht so recht verstehe ist, was gegen einen günstigen zusätzlichen ETF spricht, der die nächsten Jahre 8-10% p.a. macht und ich in 6 Jahren das Geld rausziehe um EK  (egal für welche Kosten des Hauses) zu haben?

Denn wenn ich nun 6 Jahre monatlich x spare, verliere ich durch die Inflation doch einiges..

 

Wenn Du den festen Plan hast, zu einem bestimmten Zeitpunkt das Geld für den Kauf/Bau eines Hauses haben zu wollen, dann sind Aktien/ETF immer mit der Unsicherheit verbunden, ob dann nicht zu dem definierten Zeitpunkt die Kurse gerade (so wie jetzt) gefallen sind. Dann fehlt Dir evtl. das notwendige Eigenkapital.

Wenn Du aber unsicher bist, ob Du überhaupt und wenn ja wann Du kaufen/bauen willst, dann würde ich mit Aktien/Fonds/ETF darauf hin sparen. Du hättest jetzt einen relativ günstigen Anfang. Wenn es gut läuft, dann kannst Du einen passablen Eigenkapitalanteil ansparen, der durch Kurssteigerungen noch anwächst. Wenn es schlecht läuft, dann verschiebt Ihr den Erwerb eines Hauses halt noch. Du bist Dir ja sowieso nicht sicher, ob Du wirklich ein Haus (mit Rasenmäher) haben willst und wann Deine Freundin für ein Kind bereit ist.

Du hast nämlich recht, daß es schwierig sein kann, mit renditearmen Anlagen gegen die Inflation anzusparen.

 

Und jetzt bekomme ich vermutlich gleich Haue von der risikoaversen Fraktion.

 

Am 25.2.2020 um 17:39 von snackyss:

Wir wohnen zwischen Köln und Bonn, es ist echt nicht günstig hier.

Stimmt!

Ich habe mich daher schon vor 26 Jahren entschlossen weiter raus zu gehen. Ein Grundstück im Norden von Rheinland-Pfalz (ca 40 km südöstlich von Bonn) war auch damals schon deutlich günstiger.

Und die Luft ist hier oben auch besser. ;)

Die Auffahrt zur A3 ist nur ein paar Kilometer weg und von dort aus kann ich den Dom sehen. Von meiner Terrasse schaue ich ins Siebengebirge.

(Nur so eine Randbemerkung zum Gesichtspunkt "nicht günstig".)

 

Am 25.2.2020 um 17:39 von snackyss:

-26 Jahre alt, komme ursprünglich aus der Finanzbranche,

Und dann suchst Du hier Rat? Finde ich überraschend.

 

Am 25.2.2020 um 18:43 von Aktie:

Meine wichtigste Empfehlung: Hör auf mit dem windigen Scheiß und renne nicht jedem heißen Ding hinterher, von dem du in diesem Internet liest. Also beende deine Forex- und Krypto-Experimente. Rein prophylaktisch: Fang auch nicht mit P2P-Krediten, Optionen und ähnlichem an.

:thumbsup:

 

Es macht keinen Sinn, über einzelne Produkte nachzudenken, bevor Du Dir nicht mehr Klarheit über grundsätzliche Dinge geschaffen hast. Wenn Du Dir klar wirst, daß die Hauskaufgeschichte noch schwammig ist, dann spricht nichts gegen einen günstigen ETF. Aber das sollte erst geklärt werden.

 

 

Share this post


Link to post
snackyss
Posted
vor 13 Stunden von Nachdenklich:

Wenn Du den festen Plan hast, zu einem bestimmten Zeitpunkt das Geld für den Kauf/Bau eines Hauses haben zu wollen, dann sind Aktien/ETF immer mit der Unsicherheit verbunden, ob dann nicht zu dem definierten Zeitpunkt die Kurse gerade (so wie jetzt) gefallen sind. Dann fehlt Dir evtl. das notwendige Eigenkapital.

Wenn Du aber unsicher bist, ob Du überhaupt und wenn ja wann Du kaufen/bauen willst, dann würde ich mit Aktien/Fonds/ETF darauf hin sparen. Du hättest jetzt einen relativ günstigen Anfang. Wenn es gut läuft, dann kannst Du einen passablen Eigenkapitalanteil ansparen, der durch Kurssteigerungen noch anwächst. Wenn es schlecht läuft, dann verschiebt Ihr den Erwerb eines Hauses halt noch. Du bist Dir ja sowieso nicht sicher, ob Du wirklich ein Haus (mit Rasenmäher) haben willst und wann Deine Freundin für ein Kind bereit ist.

Du hast nämlich recht, daß es schwierig sein kann, mit renditearmen Anlagen gegen die Inflation anzusparen.

 

Und jetzt bekomme ich vermutlich gleich Haue von der risikoaversen Fraktion.

 

 

@Nachdenklich Und genauso sieht es aktuell aus. Ich weiß nicht, ob und wann ich meine Partnerin heiraten soll.
Ob wir dann Kinder möchten.
Möchte man denn dann ein Haus kaufen, findet man hier in der Region überhaupt was?
Unsere Wohnung hat kein separates Zimmer, im Schlafzimmer wäre aber für ein Kinderbett genug Platz. Das heißt 1-2 Jahre kann man locker noch mit Kind hier leben,

Also wären wir schon bei 8-9 Jahren..

vor 13 Stunden von Nachdenklich:

Stimmt!

Ich habe mich daher schon vor 26 Jahren entschlossen weiter raus zu gehen. Ein Grundstück im Norden von Rheinland-Pfalz (ca 40 km südöstlich von Bonn) war auch damals schon deutlich günstiger.

Und die Luft ist hier oben auch besser. ;)

Die Auffahrt zur A3 ist nur ein paar Kilometer weg und von dort aus kann ich den Dom sehen. Von meiner Terrasse schaue ich ins Siebengebirge.

(Nur so eine Randbemerkung zum Gesichtspunkt "nicht günstig".)

 

Das hört sich schön an. Darüber habe ich auch schon öfters drüber nachgedacht. Dadurch, dass ich keine "erste Tätigkeitsstätte" habe und dadurch 1-2 Mal während des Arbeitstages zu Hause bin, wäre die Strecke + Zeit in meinem Job leider nicht vertretbar. Zumal meine Kunden hier in Köln, Bonn sind..

 

 

vor 13 Stunden von Nachdenklich:

Und dann suchst Du hier Rat? Finde ich überraschend.

Ich habe schon immer versucht über den Tellerrand zu schauen. Deswegen "meine verrücke Idee" während der Ausbildung eine ETW durch Zwangsversteigerung zu erwerben. Hat sich gelohnt, Preis verdoppelt innerhalb von 4-5 Jahren.
Deswegen frage ich Leute wie Euch die sich mit dem Thema entweder beruflich oder hobbymäßig beschäftigen.
Damit möchte ich erreichen, dass ich nicht "betriebsblind werde".

 

vor 14 Stunden von Nachdenklich:

Es macht keinen Sinn, über einzelne Produkte nachzudenken, bevor Du Dir nicht mehr Klarheit über grundsätzliche Dinge geschaffen hast. Wenn Du Dir klar wirst, daß die Hauskaufgeschichte noch schwammig ist, dann spricht nichts gegen einen günstigen ETF. Aber das sollte erst geklärt werden.

Mit dem Hauskauf ist nicht nur schwammig, sondern es ist eher Treibsand. Also noch so überhaupt nicht fest..

Daher würde ich mich sehr über konkrete Empfehlungen zur Ergänzung des o.g. World Fonds freuen, wie Ihr es machen würdet.

Danke! :)

Share this post


Link to post
snackyss
Posted · Edited by snackyss
vor 18 Stunden von west263:

solange deine Freundin nicht auch mitzieht und auf das gleiche Ziel hinarbeitet, wirst Du es sowieso nicht schaffen.

Das sehe ich auch so. Aufgrund eines kürzlichen Todesfalls im sehr engen Kreis, hat sie zur Zeit eher die Priorität/ Invest auf Leben anstatt sparen. Wobei ich sagen muss, dass sie 100€ auch fürs alter in einen Fonds zahlt und monatlich um die 200€ zur Seite legt. Könnte deutlich mehr sein. Denke aber darauf braucht man jetzt nicht so rumreiten..Dennoch gebe ich dir vollkommen Recht, dass man an einem Strang ziehen muss, damit eine gesunde Finanzierung eines Hauses überhaupt möglich ist.

 

 

vor 18 Stunden von Aktie:

Respekt erstmal, dass du in diesen Tagen noch solchen Optimismus an den Tag legst. Das spricht für mich schonmal dafür, dass du grundsätzlich ein relativ erfolgreicher passiver Anleger wärst (der auch in schwierigen Zeiten nicht panisch wird).

 

Aber gerade die letzten paar Tage zeigen halt auch, was passieren kann. Wärt ihr 5 Jahre weiter und gerade jetzt auf Haussuche, wäre innerhalb von wenigen Tagen/Wochen vielleicht ein Viertel vom Eigenkapital weg gewesen. Und dass die Kursverluste auch noch 50 % oder mehr erreichen können, ist ja nicht ausgeschlossen. Wenn man dann für den Hauskauf das Depot auflösen muss, wäre das die unglücklichste Situation, die man haben kann. Wenn man widerum flexibel genug ist um dann halt den Hauskauf zu verschieben und einfach noch ein paar Jahre zur Miete wohnt bis sich die Kurse wieder erholt haben, dann könnte es hingegen vertretbar sein.

Naja ich denke die Weltwirtschaft wird immer lt. Statistik nach oben gehen. Dass Sicherheiten nicht mehr existieren, zeigt unsere Corona Situation ja deutlich. Nur irgendwas muss man machen. Die meisten Leute in meinem Alter leben auf Pump, konsumieren viel zu viel und legen keinen Cent zurück. "wird schon alles", "lohnt sich doch eh nicht", "wenn die Zinsen wieder da sind, dann fange ich an zu sparen", "Altersvorsorge? bis zum Rentenalter bin ich eh schon verstorben"

Meine Crypto Erfahrung hat mich "abgehärtet". Deshalb verfalle ich ja auch aktuell nicht in Panik und sage "Aktien, Etfs sind teufelszeug" sondern möchte gerne langfristig einen Plan aufstellen, um nun a) nachzukaufen und b) Sparpläne aufzubauen.

 

Wenn die Situation kommen sollte und ich weiterhin ähnlich verdiene sollte eine Hausfinanzierung mit der dann bis dahin fast abbezahlten ETW möglich sein. Mein Partnerin verdient aktuell um die 50k€ im Jahr, wird die nächsten Jahre vermutlich etwas mehr werden. Ich denke die Ausgangssituation ist gut. Wenn ich nun noch mein Jahresgehalt bestätige, mtl. Kosten runterfahre (z.B. Auto, in dem ich mir einen gebrauchten für 12k€ kaufe oder einen Seat Leon für ~200€ (ersparnis um die 100€ im monat inkl. Wartung usw) lease) und nun Eigenkapital nachhaltig und mit "Zinsen" aufbaue, freue ich mich, darauf hin zu arbeiten.

 

vor 18 Stunden von vanity:

Dagegen spricht in erster Linie, dass dir auch ein kostengünstiger ETF nicht verspricht, die nächsten Jahre 8-10% p. a. zu machen. Schaue einfach mal 6 Jahre in die Vergangenheit, was gewesen wäre, wenn du damals vor der Entscheidung gestanden hättest.

Ich beziehe ich auf eine Statistik eines Weltweiten Aktienindex von 1970 bis 2018 die zeigt:

a) niedrigste Rendite
b) mittlere Rendite
c) höchste Rendite

Laufzeit:
5 Jahre:
a)-10,2%
b) 7,9%

c) 28,8%

10 Jahre:
a:)-4,2%

b) 7,9%

c) 19,1%

 

15 Jahre:

a) 1,5%

b) 8,2%
c)14,8%

 

20 Jahre:
a) 2,8%

b)8,3%
c)15,8%

 

25 Jahre:
a)5%

b)8,4%
c)13,9%

 

 

Daher kam ich auch ~8% p.a.

Meine konkreten Fragen:
1. Lohnt es sich die mtl. 85€ in den ishares Europe Stoxx 600 weiter einzuzahlen, obwohl in meinem World Fonds ~50% Europa vertreten ist?
Wenn nein, worein damit?

 

2. Wo soll ich die restlichen 300€ mtl. einzahlen? In meinen o.g. World Fonds? Welchen ETF konkret? Ausschüttend macht ja für mich keinen Sinn, da ich den Zinseszins Effekt ja möglichst hoch halten möchte und die Ausschüttungen aktuell "nicht brauche" bzw. nicht richtig verwenden kann oder? Oder die 300€ aufteilen?
 

3. Macht es Sinn ein 2. kleineres "risikoreicheres Portfolio" zu bauen?
In einem anderen Forum habe ich gelesen, dass jemand diese in diesem 2. Portfolio hat (siehe Anhang) und er einen gewissen "verkraftbaren" mtl.


Also anders ausgedrückt:

715€ mtl. gesamt soll aufgeteilt werden:
-Bisher 330€ in World (ohne viel EM)
-Bisher 85€ Europe 600 (die ja am besten woanders rein laufen sollten ne? )

Teil in 1. World / EM Portfolio
in ein 2.  kleineres "Rendite orientierteres Porfolio" (?)

Genug geschrieben, nun würde ich mich sehr über konkrete € Beträge und ETFs sehr freuen! :)

Vielen Dank!

 

2. Porfolio.png

Share this post


Link to post

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now

×
×
  • Create New...