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Randa-Michi

Strompreise: Wo geht die Reise hin?

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Bonny
Posted
vor 10 Minuten von oktavian:

kann der Facharbeiter der die Heizung wartet diese abrufen und dann auch mit Standardsoftware automatisiert optimieren oder man nutzt das Internet

 

vor 30 Minuten von oktavian:

aber ich denke mit offenen Schnittstellen und Standards könnte jeder eine Anlage individuell noch besser optimieren

Ich bezog mich auf "jeder".

Wenn ich mich so umschaue, wie gering das technische Verständnis in der Breite ist ...

Die Zukunft liegt wohl eher in automatischer Überwachung und Fernwartung, als im "selbst Hand anlegen" .

Ein gut befreundeter Heizungs- und Klimabauer sieht die zunehmende Verkomplizierung der Technik allerdings als kontraproduktiv.

Die mögliche Einsparung wird durch Defekte und Fehler zunichte gemacht, oder diverse Wartungsprogramme fahren regelmässig die Anlage hoch um zu messen.

Mir widerstrebt es schon jedesmal, bei der Jahreswartung im Sommer die dann kalte Anlage hochzufahren.

Kaum ist der Fachmann weg, kommt der Kaminfeger und macht das Gleiche nochmal - sinnfrei in meinen Augen.

 

 

 

 

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oktavian
Posted
vor 47 Minuten von Bonny:

Die mögliche Einsparung wird durch Defekte und Fehler zunichte gemacht, oder diverse Wartungsprogramme fahren regelmässig die Anlage hoch um zu messen.

Mir widerstrebt es schon jedesmal, bei der Jahreswartung im Sommer die dann kalte Anlage hochzufahren.

man muss das nicht im Sommer machen, wenn die Heizung komplett aus ist. Unnötiges Hochfahren der Heizung könnte man bei opensource selbst deaktivieren. Was will man denn messen, wenn die Heizung aus ist? Wie geschrieben braucht man standardisierte Schnittstellen. Wenn die Heizung aus ist, kann z.B. die Solarthermie-Regelung noch Messdaten liefern.

vor 49 Minuten von Bonny:

Ich bezog mich auf "jeder".

Wenn ich mich so umschaue, wie gering das technische Verständnis in der Breite ist ..

jeder kann auch sein Portfolio optimieren, indem man es per API an Optimierer weiter reicht. Also Daten liefern und Optimierung wieder in Anlage reinladen. Das geht dann auch automatisiert z.B. per weboberfläche am handy URL des Optimierers reinkopieren. Im besten Fall würden Prüfinstitute testen welche Algos für welchen Fall am besten sind und dann nimmt man einfach den. 

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reko
Posted
vor 1 Stunde von oktavian:

Unnötiges Hochfahren der Heizung könnte man bei opensource selbst deaktivieren.

Oder Putin könnte es aktivieren für einen Zusammenbruch des Stromnetzes

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chirlu
Posted
vor 11 Minuten von reko:

Oder Putin könnte es aktivieren für einen Zusammenbruch des Stromnetzes

 

Offensichtlich hast du keine Ahnung von Computersicherheit und Open Source.

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Cepha
Posted
vor 6 Stunden von Bonny:

 

Diesen Bericht sollte man aber lesen, falls man sich für Wärmepumpen interessiert :

 

https://www.haustec.de/heizung/waermepumpen/waermepumpen-praxistest-die-effizienz-ist-niedriger-als-erwartet

 

Diesen aber auch:

 

Auch in Bestandsgebäuden funktionieren Wärmepumpen zuverlässig und sind klimafreundlich – Feldtest des Fraunhofer ISE abgeschlossen - Fraunhofer ISE

 

https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2020/warmepumpen-funktionieren-auch-in-bestandsgebaeuden-zuverlaessig.html

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Ramstein
Posted
vor 9 Minuten von Cepha:

Diesen aber auch:

 

Auch in Bestandsgebäuden funktionieren Wärmepumpen zuverlässig und sind klimafreundlich – Feldtest des Fraunhofer ISE abgeschlossen - Fraunhofer ISE

 

https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2020/warmepumpen-funktionieren-auch-in-bestandsgebaeuden-zuverlaessig.html

Die wesentliche Frage ist doch "Ist es kosteneffizient?" Ich habe die Studie nicht im Detail gelesen, sondern nur nach "Kosten" gesucht und keine relevante Aussage dazu gefunden. Also von Überzeugungstätern für Überzeugungstäter geschrieben?

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Cepha
Posted · Edited by Cepha
vor 17 Minuten von Ramstein:

Die wesentliche Frage ist doch "Ist es kosteneffizient?" Ich habe die Studie nicht im Detail gelesen, sondern nur nach "Kosten" gesucht und keine relevante Aussage dazu gefunden. Also von Überzeugungstätern für Überzeugungstäter geschrieben?

Die Kosten kann und muss sich doch jeder selber ausrechnen.

 

Und wer sich ausrechnet, dass es sich nicht rechnet mag bitte in 10 Jahren nicht rumjammern, wenn der Vertrieb von Heizöl verboten wird oder die CO2 Abgabe bei 300€/7 landet.

 

Wir kennen alle die politische Zielstellung. Verbrennen von Heizöl kommt darin in 15 Jahren nicht mehr vor.

 

Daran wird sich auch wenig ändern, das Problem wird ja immer schlimmer und drängender.

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BWL0815
Posted
1 hour ago, Cepha said:

Die Kosten kann und muss sich doch jeder selber ausrechnen.

 

Und wer sich ausrechnet, dass es sich nicht rechnet mag bitte in 10 Jahren nicht rumjammern, wenn der Vertrieb von Heizöl verboten wird oder die CO2 Abgabe bei 300€/7 landet.

 

Wir kennen alle die politische Zielstellung. Verbrennen von Heizöl kommt darin in 15 Jahren nicht mehr vor.

 

Daran wird sich auch wenig ändern, das Problem wird ja immer schlimmer und drängender.

Eben deswegen würde ich Stand heute garnichts machen, Heizöl ließe sich notfalls mit Biodiesel ersetzen und nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird. Niemand weiß was in 15 Jahren sein wird.

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YingYang
Posted · Edited by YingYang

Nur um sich das mal vor Augen zu führen:

 

Frankreichs AKWs liefern aktuell im Peak rund 15 GW weniger als vor einem Jahr. 15 GW oder 38%.

15 GW oder fast 4mal so viel wie die deutschen AKWs zusammen produzieren.

 

Was wird eigentlich für diese AKWs an Reservekapazität vorgehalten wenn mal wieder eine Trockenphase im Sommer stattfindet? Analog zur berühmten Dunkelflaute, die noch nie länger als 1 Woche gedauert hat?

Systemkosten Atomkraft?! 

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reko
Posted
vor 8 Stunden von YingYang:

Was wird eigentlich für diese AKWs an Reservekapazität vorgehalten wenn mal wieder eine Trockenphase im Sommer stattfindet? 

Früher gab es Reservekapazität durch fossile Kraftwerke. Man ging irrtümlich davon aus, dass nicht alle Atomkraftwerke gleichzeitig ausfallen werden. Offensichtlich braucht man für eine stabile Energieversorgung nicht nur Redundanz sondern auch Diversität, zumal bei Sonne und Wind wo das Wetter für weite Regionen ähnlich ist. Es reicht aber nicht über das ideale Energiesystem der Zukunft zu philosophieren, die Herausforderungen ist jetzt den Übergang hinzubekommen. Auch hier gibt es eine Pfadabhängigkeit.

 

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