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Mixalot

Steuerliche Situation von ETF in Österreich

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3mg4
Posted

@bestox eventuell überdenkt man die Verwendung des Wortes "Hochfinanz", ich gehe zwar davon aus es wurde hier humoristisch verwendet, aber als Hinweis

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hochfinanz

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AFC2000
Posted · Edited by AFC2000
On 5/10/2022 at 7:11 PM, bestox said:

Es scheint so als versteckt sich hinter einem der Avatare hier im Forum ein Redakteur der Zeitschrift der österreichischen Hochfinanz: den Oberösterreichische Nachrichten - unter Insidern OÖN abgekürzt!

Schon Möglich - für mich ein klarer Kontraindikator: wenn die OÖN über ETFs schreibt, will man nicht mehr long gehen. Btw. is beim Gold ähnlich - Kleinanleger haben die Banken seit Ende Februar gestürmt um Gold zu kaufen - ist seitdem gefallen und wird weiter fallen, da die Zinsen steigen werden und die Bilanzsumme der Zentralbanken verkürzt wird...

... heißt nicht, dass man in 20 Jahren nicht im Plus raus kommt - was Zukäufe anbelangt macht man allerdings nichts falsch mal 1 Jahr (oder mehr) zu warten bis der Zinszyklus beendet ist...

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Andreas1209
Posted

Hallo ihr Lieben, 

 

Ich bin gerade dabei meine Einkommenssteuererklärung 2021 für meine ausländischen Kapitalerträge (ETFs) zu machen (nicht-Steuereinfacher Neo-Broker aus DEU) und hätte eine Frage bezüglich der korrekten Anwendung der Jahresdatenmeldungen.

 

Hier die Frage am Beispiel des Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1C (IE00BJ0KDQ92):

Muss ich für die Einkommensteuererklärung 2021 die Jahresdatenmedung vom 27.04.2022 (Begin Geschäftsjahr 01.01.21 und Ende 31.12.21) oder die Jahresdatenmedung vom 28.04.2021 (Begin Geschäftsjahr 01.01.20 und Ende 31.12.20) verwenden?

Ich frage deswegen weil ich verstanden habe, dass bei thesaurierenden Melde-Fonds die Kapitalertragssteuer zum Meldestichtag des steuerlichen Vertreters des Fonds fällig wird und man prüfen muss wie viel Anteile im Depot zum Zeitpunkt des Zuflusses (Meldestichtag) vorhanden waren. Demtsprechend hätte ich die Jahresdatenmedung vom 28.04.2021 verwendet, da ich am 28.04.2021 ingesamt 161 Stück des ETFs im Depot hatte - am 28.04.2022 jedoch 0 Stück, da ich alle meine ETFs im März 2022 verkauft habe und zu einem österreichischen steuereinfachen Broker gewechselt bin. 

 

Somit würde es meines Erachten mehr Sinn machen die Jahresdatenmeldung vom 28.04.2021 zu verwenden, da ich bei der Verwendung der Jahresdatenmedung vom 27.04.2022 die jeweiligen Werte pro Anteil mit 0 Stück multiplizieren müsste und somit keine ausschütungsgleiche Erträge hätte.

 

Wäre super dankbar für eure kurze Hilfe!

 

Danke und LG

 

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nougat
Posted · Edited by nougat
Am 12.5.2022 um 10:11 von Andreas1209:

Hallo ihr Lieben, 

 

Ich bin gerade dabei meine Einkommenssteuererklärung 2021 für meine ausländischen Kapitalerträge (ETFs) zu machen (nicht-Steuereinfacher Neo-Broker aus DEU) und hätte eine Frage bezüglich der korrekten Anwendung der Jahresdatenmeldungen.

 

Hier die Frage am Beispiel des Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1C (IE00BJ0KDQ92):

Muss ich für die Einkommensteuererklärung 2021 die Jahresdatenmedung vom 27.04.2022 (Begin Geschäftsjahr 01.01.21 und Ende 31.12.21) oder die Jahresdatenmedung vom 28.04.2021 (Begin Geschäftsjahr 01.01.20 und Ende 31.12.20) verwenden?

Ich frage deswegen weil ich verstanden habe, dass bei thesaurierenden Melde-Fonds die Kapitalertragssteuer zum Meldestichtag des steuerlichen Vertreters des Fonds fällig wird und man prüfen muss wie viel Anteile im Depot zum Zeitpunkt des Zuflusses (Meldestichtag) vorhanden waren. Demtsprechend hätte ich die Jahresdatenmedung vom 28.04.2021 verwendet, da ich am 28.04.2021 ingesamt 161 Stück des ETFs im Depot hatte - am 28.04.2022 jedoch 0 Stück, da ich alle meine ETFs im März 2022 verkauft habe und zu einem österreichischen steuereinfachen Broker gewechselt bin. 

 

Somit würde es meines Erachten mehr Sinn machen die Jahresdatenmeldung vom 28.04.2021 zu verwenden, da ich bei der Verwendung der Jahresdatenmedung vom 27.04.2022 die jeweiligen Werte pro Anteil mit 0 Stück multiplizieren müsste und somit keine ausschütungsgleiche Erträge hätte.

 

Wäre super dankbar für eure kurze Hilfe!

 

Danke und LG

 

Einkommenssteuererklärung 2021: Alle Kapitalbewegungen im Kalenderjahr 2021 -> Jahresmeldung vom 28.4.2021 bezogen auf die Stückzahl die zu diesem Stichtag gehalten hast.

Jahresmeldung vom 27.4.2022 -> Einkommenssteuererklärung 2022

(genauso wird es auch automatisiert bei inländischen Brokern durchgeführt)

 

Das Geschäftsjahr des Fondsanbieter ist für dich persönlich nicht relevant, das muss nämlich nicht mal am 1. Jänner anfangen (siehe Vanguard).

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AFC2000
Posted
On 5/12/2022 at 10:11 AM, Andreas1209 said:

Hallo ihr Lieben, 

 

Ich bin gerade dabei meine Einkommenssteuererklärung 2021 für meine ausländischen Kapitalerträge (ETFs) zu machen (nicht-Steuereinfacher Neo-Broker aus DEU) und hätte eine Frage bezüglich der korrekten Anwendung der Jahresdatenmeldungen.

 

Hier die Frage am Beispiel des Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1C (IE00BJ0KDQ92):

Muss ich für die Einkommensteuererklärung 2021 die Jahresdatenmedung vom 27.04.2022 (Begin Geschäftsjahr 01.01.21 und Ende 31.12.21) oder die Jahresdatenmedung vom 28.04.2021 (Begin Geschäftsjahr 01.01.20 und Ende 31.12.20) verwenden?

Ich frage deswegen weil ich verstanden habe, dass bei thesaurierenden Melde-Fonds die Kapitalertragssteuer zum Meldestichtag des steuerlichen Vertreters des Fonds fällig wird und man prüfen muss wie viel Anteile im Depot zum Zeitpunkt des Zuflusses (Meldestichtag) vorhanden waren. Demtsprechend hätte ich die Jahresdatenmedung vom 28.04.2021 verwendet, da ich am 28.04.2021 ingesamt 161 Stück des ETFs im Depot hatte - am 28.04.2022 jedoch 0 Stück, da ich alle meine ETFs im März 2022 verkauft habe und zu einem österreichischen steuereinfachen Broker gewechselt bin. 

 

Somit würde es meines Erachten mehr Sinn machen die Jahresdatenmeldung vom 28.04.2021 zu verwenden, da ich bei der Verwendung der Jahresdatenmedung vom 27.04.2022 die jeweiligen Werte pro Anteil mit 0 Stück multiplizieren müsste und somit keine ausschütungsgleiche Erträge hätte.

 

Wäre super dankbar für eure kurze Hilfe!

 

Danke und LG

 

@nougat hat vollkommen Recht:

 

1. du nimmst nur die Jahresmeldung von  28.04.2021

2. zum EZB Referenzkurs vom 28.04.2021 umrechnen, also zu 1.207

 

sind dann

 

bei Kennzahl 937: 1.999

bei Kennzahl 998: 0.11839

 

3. das ganze mit den Stück des ETFs, die du am 28.04.2021 gehalten hast, multiplizieren

 

Fertig!

 

 

 

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mike351
Posted

Da es ja bei Flatex immer Schwierigkeiten gibt mit der richtigen Besteuerung der ETF (besonders der ausschüttenden Vanguard World ETF) gibt und man hier immer zu viele Steuern zahlt, habe ich jetzt überlegt den Broker zu wechseln.

Da bin ich auf diese Seite gestoßen:

https://www.finanzen.at/online-broker-vergleich

 

Es gibt hier den Broker etoro wo angeblich alles gratis sein soll. Hat jemand schon Erfahrungen mit diesem Broker gemacht?

 

Es macht eigentlich nur Sinn zu einem Broker zu gehen, der die richtige Versteuerung der ETF automatisch hinbekommt ohne dass man immer den Broker anschreiben muss um ihn auf den Fehler hinzuweisen.

 

Welcher Broker in Österreich schafft die richtige Versteuerung und ist hier preislich am günstigsten? (wenn möglich sollte es auch ein Broker ohne Negativzinsen sein, das stört mich nämlich auch bei Flatex)

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chirlu
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vor 2 Minuten von mike351:

Es gibt hier den Broker etoro wo angeblich alles gratis sein soll. Hat jemand schon Erfahrungen mit diesem Broker gemacht?

 

Dort hast du keine Probleme mit der Versteuerung von ETFs oder Aktien, weil du gar keine bekommst. :-* Wie die Besteuerung von CFDs (die du stattdessen bekommst) in Österreich ist, weiß ich nicht; aber ich würde mich auf Etoro und Co. nicht einlassen.

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Superwayne
Posted
vor 30 Minuten von mike351:

Welcher Broker in Österreich schafft die richtige Versteuerung und ist hier preislich am günstigsten? (wenn möglich sollte es auch ein Broker ohne Negativzinsen sein, das stört mich nämlich auch bei Flatex)

Unterm Strich (nach Berücksichtigung von steuerlichen Ineffizienzen, Negativzinsen, etc.) gibt es (ganz wenige Grenzfälle abgesehen), wohl keinen günstigeren österreichischen Anbieter als Flatex. Ich würde an deiner Stelle Thesaurierer besparen und Cash woanders lagern. Durch das T+2 Settlement und die relativ großzügige, automatische Margin von Flatex braucht man eigentlich nicht unbedingt so viel Geld sofort verfügbar.

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bestox
Posted
vor 9 Stunden von Superwayne:

Unterm Strich (nach Berücksichtigung von steuerlichen Ineffizienzen, Negativzinsen, etc.) gibt es (ganz wenige Grenzfälle abgesehen), wohl keinen günstigeren österreichischen Anbieter als Flatex. Ich würde an deiner Stelle Thesaurierer besparen und Cash woanders lagern. Durch das T+2 Settlement und die relativ großzügige, automatische Margin von Flatex braucht man eigentlich nicht unbedingt so viel Geld sofort verfügbar.

T+2 settlement bedeutet, dass das Geld erst 2 Tage nach Sparplanausführung am Flatex-Cash Konto sein muss.

Was verstehst du unter großzügiger, automatischer Margin?

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