Aktiencrash

SIXT AG INHABER-AKTIEN O.N.

  • DE0007231326
373 Beiträge in diesem Thema

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vor 3 Stunden schrieb Layer Cake:

Mich würde mal interessieren, wie ihr den Verschuldungsgrad bei Sixt seht. Die Verschuldung steigt ja kontinuierllich, allerdings sinkt der Verschuldungsgrad leicht, da immer sehr gute Ergebnisse geliefert werden, bzw. auch die Anleihenkupons gesunken sind. Was, wenn mal die Zinden steigen oder die Gewinne nicht die Erwartungen übertreffen? Wäre es für Sixt nicht sinnvoll, die Schulden vorrangig abzubauen, auch wenn dies auf Kosten der Dividende ginge? Was ist eure Meinung diesbezüglich?

sixt.PNG

So isoliert kann ich dazu leider nichts sagen. Wie sieht denn die Eigenkapitalquote im Zeitverlauf aus?

In dem Diagramm sieht man doch eher einen stagnierenden oder leicht sinkenden Verschuldungsgrad?

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Geschrieben · bearbeitet von Layer Cake

vor 22 Minuten schrieb Kuffour:

So isoliert kann ich dazu leider nichts sagen. Wie sieht denn die Eigenkapitalquote im Zeitverlauf aus?

In dem Diagramm sieht man doch eher einen stagnierenden oder leicht sinkenden Verschuldungsgrad?

 

Das stimmt. Hatte ich ja oben angemerkt. Meine Skepsis bezog sich darauf, dass die Quote zwar sinkt, aber nur, da alte Verbindlichkeiten durch neue günstiger verzinste getauscht werden und der Umsatz stetig steigt. Ein potenzielles Risko sehe ich, sollte eines der beiden Kriterien nicht mehr erfüllt sein. Gemessen am Umsatz sind die Schulden ja recht hoch. Und mich interessiert, ob das andere auch so sehen. Vielleicht ist es ja in der Branche keine Seltenheit. Daher interessiert mich die Meinung anderer. Übrigens, die Grafik oben ist von Marketscreener. Die Entwicklung EK/FK Quoten könnte man z.B. hier sehen (Quelle: arriva.de):

 

ekfk.PNG

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vor einer Stunde schrieb Layer Cake:

Und mich interessiert, ob das andere auch so sehen.

Ich sehe das auch so.

 

Ich vermute aber, daß dies niemanden (außer Dir natürlich) interessiert.

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vor 8 Stunden schrieb Layer Cake:

Mich würde mal interessieren, wie ihr den Verschuldungsgrad bei Sixt seht.

In der Branche ist Sixt am geringsten verschuldet.

 

Der Bilanz 2017, ist zu entnehmen, daß das Leasingvermögen und der Bilanzwert der Vermietfahrzeuge in etwa der kompletten Verschuldung entspricht.

 

Ich sehe die Schulden als Triebmittel für das Geschäft, denn die meisten Autos sind für kurze Zeit im Unternehmen und werden dann über eigene Plattformen und teilweise wohl auch über Rücknahmegarantien weiterverkauft.

Der Wertverlust läßt sich sicherlich gut kalkulieren, womit der Wert der Flotte für die Schulden, eine gute Sicherheit darstellen sollten.

 

vor 9 Stunden schrieb Layer Cake:

Was, wenn mal die Zinsen steigen oder die Gewinne nicht die Erwartungen übertreffen?

Tja, das wäre durch den DriveNow-Verkauf im Frühjahr eine gute Gelegenheit gewesen die Schulden zu senken, aber die Familie hat sich für eine Sonderausschüttung entschieden.

Da habe ich mehr Vertrauen als Sorgen, immerhin gibt es dieses Unternehmen schon über 100 Jahre und da wurden schon einige Probleme und Krisen überlebt ;-)

 

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Ich sage nur >9 EUR pro Aktie für 2018 (incl. DN) und >2,50 Dividende.

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Am 6.6.2018 um 19:37 schrieb ImperatoM:

 

Seit 2009 war bei Sixt so ziemlich jeder Kurs eine gute Einstiegsgelegenheit.

... außer die im letzten halben Jahr.

Gibt es Gründe für den doch erheblichen Kursrückgang?

Beim Betrachten des Charts sieht es so aus, als ob ein Boden gesucht würde. Möglicherweise um die 40.- bei den VZ ?

 

 

 

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vor 18 Minuten schrieb Bonny:

... außer die im letzten halben Jahr.

Gibt es Gründe für den doch erheblichen Kursrückgang?

Beim Betrachten des Charts sieht es so aus, als ob ein Boden gesucht würde. Möglicherweise um die 40.- bei den VZ ?

Bestes Jahr in der Unternehmensgeschichte, weiter gute Ausichten auf Gewinnsteigerung.

Mir doch egal, wenn andere ihre Anteile verkaufen!

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Zitat

Sixt hat Meldungen über eine mögliche Übernahme des US-Konkurrenten Hertz strikt dementiert. „Aktuelle Marktspekulationen und Medienberichte in den USA, die Sixt SE habe Interesse an der Übernahme von Hertz, entbehren jeder Grundlage und sind falsch“

Quelle: Merkur

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Doofe frage - dividende ist doch bei stamm wie vorzügen gleich . Wieso sollte ich als Kleinanleger die teureren Stämme kaufen?

 

Überlege gerade ein paar Vorzüge zu kaufen - Limit 45 EUR

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vor 17 Minuten schrieb mobay1:

Doofe frage - dividende ist doch bei stamm wie vorzügen gleich . Wieso sollte ich als Kleinanleger die teureren Stämme kaufen?

 

Überlege gerade ein paar Vorzüge zu kaufen - Limit 45 EUR

 

Genau genommen gibts für die Vorzüge sogar satzungsgemäß 2 Cent Mehrdividende ggü. den Stämmen jedes Jahr. Ich kann kaum glauben, dass es Sixt jetzt für unter 50 Euro gibt, aber Kneifen weckt mich einfach nicht auf ;)

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Nachdem ich meine erste Position bereits vor kurzem bei ca. 55 Euro eröffnet habe (Vorzüge), werde ich wohl zum Monatsende die Position weiter aufstocken. Finde die aktuelle Bewertung attraktiv, hinzu kommt die nicht zu unterschätzende Dividendenrendite.

 

Für mich ist das aktuelle Chance / Risiko-Verhältnis einfach sehr gut.

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vor 1 Stunde schrieb BigBadVoodoo:

Nachdem ich meine erste Position bereits vor kurzem bei ca. 55 Euro eröffnet habe (Vorzüge), werde ich wohl zum Monatsende die Position weiter aufstocken. Finde die aktuelle Bewertung attraktiv, hinzu kommt die nicht zu unterschätzende Dividendenrendite.

 

Für mich ist das aktuelle Chance / Risiko-Verhältnis einfach sehr gut.

 

Denk daran, dass nach Weihnachten nur noch 2 Handelstage mit üblicherweise geringen Umsätzen liegen. Ich versuche, meine Geschäfte entweder vor Weihnachten oder erst im neuen Jahr abzuwickeln.

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Was ist denn eigentlich der Grund für diesen mittlerweile 40%igen Kursrückgang bei Sixt? Die Geschäfte laufen gut, man läuft von Rekord zu Rekord, die Entwicklungen rundum Project One klingen vielversprechend...:huh:

 

Mir gehts da wie ImperatoM...bei dem Preisniveau könnten demnächst ein paar Anteile im Depot landen. 

 

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Der Markt ist schwach. Rezession???

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https://www.gevestor.de/news/erich-sixt-deutschlands-groesster-autoverleiher-835035.html

 

1968 übernahm Erich Sixt das Unternehmen ... mit einer Fahrzeugflotte von 200 Autos und einem Jahresumsatz von 1 Mio. DM

Erich Sixt baute, unterstützt von seiner Frau Regine, Sixt zum Marktführer in Deutschland und Österreich mit heute 2,6 Mrd. Euro Jahresumsatz aus.

 

50 Jahre 0.5 Mio EUR > 2600 Mio EUR Umsatz > +18,6% p.a.

 

Heute besitzt Sixt eine Fahrzeugflotte von mehr als 250.000 Autos

 

50 Jahre 200 > 250000 > +15,3% p.a.

 

Aber ein einstelliges KGV.

 

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Hallo,

 

Zitat

50 Jahre 0.5 Mio EUR > 2600 Mio EUR Umsatz > +18,6% p.a.

Zitat

50 Jahre 200 > 250000 > +15,3% p.a.

Beides Milchmädchenrechnungen, Umsatz und Anzahl der Fahrzeuge lassen sich beliebig steigern.

 

Wenn dann musst du den Gewinn vergleichen. Und über einen so langen Zeitraum auch die Inflation mit einrechnen.

 

Stefan

 

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vor 9 Stunden schrieb reckoner:

Hallo,

 

Beides Milchmädchenrechnungen, Umsatz und Anzahl der Fahrzeuge lassen sich beliebig steigern.

 

Wenn dann musst du den Gewinn vergleichen. Und über einen so langen Zeitraum auch die Inflation mit einrechnen.

 

Stefan

 

Der Umsatz lässt sich beliebig steigern? Das wiederum glaube ich nicht. Ich gebe Dir Recht, entscheidend ist was als Gewinn (oder FCF) hängen bleibt. Aber wenn der Umsatz nicht steigt kann der Gewinn nicht in alle Ewigkeit steigen. Kostensenkungen, Effiziensteigerungen sind begrenzt. 

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Geschrieben

Hallo,

 

Zitat

Der Umsatz lässt sich beliebig steigern?

Naja, irgendwann ist das Marktende erreicht, da gebe ich dir recht.

Mir ging es darum, dass man den Umsatz relativ leicht steigern kann wenn man keinen Wert auf Gewinn legt. Ich betrachte jedenfalls die Kennzahl "Umsatz" oder auch "Umsatz pro Aktie" bzw. KUV praktisch gar nicht.

 

Außerdem: Die Vergangenheit - besonders die weit zurückliegende - ist nicht besonders Objektiv. Damals waren es andere Mitarbeiter, und insbesondere andere Märkte (als kleiner regionaler Autovermieter kann man natürlich viel einfacher wachsen als als Weltkonzern).

 

Grundsätzlich möchte ich Sixt auch nicht schlechtreden - im Gegenteil bin selbst investiert -, die Argumentation von dev war mir aber doch etwas zu einfach (man kann leicht zahlreiche ähnliche Unternehmen finden, gerade aktuell gibt es viele AGs mit KGV unter 10, und dabei sicher auch welche die ganz klein angefangen haben).

 

Stefan

 

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Geschrieben · bearbeitet von dev

Wenn du mir den Gewinn von vor 50 Jahre lieferst, dann würde ich mich freuen.

 

@reckoner Für mich waren das wieder mal passende langfristige Zuwachsraten.

Wenn die  Anzahl der Autos (Umsatzgrundlage) und auch die Umsätze über 15% p.a. steigen und ich annehme das die Marge über die Zeit ähnlich war, dürfte auch der Gewinn in dieser Dimension gesteigert worden sein.

Und wenn ich mir die Zahlen der letzten 24 Jahre anschaue (ältere Daten habe ich leider nicht), kann ich das bestätigen.

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vor 2 Stunden schrieb reckoner:

Hallo,

 

Naja, irgendwann ist das Marktende erreicht, da gebe ich dir recht.

Mir ging es darum, dass man den Umsatz relativ leicht steigern kann wenn man keinen Wert auf Gewinn legt. Ich betrachte jedenfalls die Kennzahl "Umsatz" oder auch "Umsatz pro Aktie" bzw. KUV praktisch gar nicht.

 

Außerdem: Die Vergangenheit - besonders die weit zurückliegende - ist nicht besonders Objektiv. Damals waren es andere Mitarbeiter, und insbesondere andere Märkte (als kleiner regionaler Autovermieter kann man natürlich viel einfacher wachsen als als Weltkonzern).

 

Grundsätzlich möchte ich Sixt auch nicht schlechtreden - im Gegenteil bin selbst investiert -, die Argumentation von dev war mir aber doch etwas zu einfach (man kann leicht zahlreiche ähnliche Unternehmen finden, gerade aktuell gibt es viele AGs mit KGV unter 10, und dabei sicher auch welche die ganz klein angefangen haben).

 

Stefan

 

Dann sind wir mit unserer Ansicht ziemlich nah beieinander. Allerdings betrachte ich auch den Umsatz. Ich würde mir z. B. keine IBM kaufen wegen des fehlenden Umsatzwachstums; gleiches gilt auch für eine Coca-Cola. 

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Geschrieben

Hallo,

 

Zitat

Wenn die  Anzahl der Autos (Umsatzgrundlage) und auch die Umsätze über 15% p.a. steigen und ich annehme das die Marge über die Zeit ähnlich war, dürfte auch der Gewinn in dieser Dimension gesteigert worden sein.

OK, das ist ein Argument.

Egal wie hoch der Gewinn in der Anfangszeit war, über dem Umsatz lag er bestimmt nicht; man könnte sogar hilfsweise den Umsatz von vor 50 Jahren mit dem Ergebnis von heute vergleichen, das Ergebnis dürfte nur leicht verfälscht sein (und zwar zu niedrig).

 

Zitat

 Ich würde mir z. B. keine IBM kaufen

Ich finde IBM aktuell als Value-Wert eigentlich ganz interessant (ist aber jetzt offtopic).

 

Stefan

 

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Geschrieben · bearbeitet von dev

vor einer Stunde schrieb reckoner:

OK, das ist ein Argument.

Egal wie hoch der Gewinn in der Anfangszeit war, über dem Umsatz lag er bestimmt nicht; man könnte sogar hilfsweise den Umsatz von vor 50 Jahren mit dem Ergebnis von heute vergleichen, das Ergebnis dürfte nur leicht verfälscht sein (und zwar zu niedrig).

Wann ist bei Dir die Anfangszeit?

 

Fam. Sixt ist über 100 Jahre im Autovermietgeschäft und hatte nach dem 2.WK nur noch ein Auto:

https://about.sixt.com/websites/sixt_cc/German/0/ueber-uns.html#Geschichte

 

1 > 250000 in 73 Jahren > 18,5% p.a.

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