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DST

Meine Performance - Wie ich den Markt geschlagen habe

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Synthomesc
Posted
vor 22 Stunden von DST:

2020.png.9710ae9eb4c74548cf01f7835c897126.png

 

2020 war bisher mein mit Abstand bestes Jahr,

Eine IFZ von knapp 15 % in dem historischen Coronajahr nennst du mit Abstand dein bestes Jahr!?

Sehr ernüchternd wenn man es in den Kontext deiner Beiträge setzt...ansonsten ist dagegen nichts zu sagen.....

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Bauernlümmel
Posted · Edited by Bauernlümmel

Ich hab mal ne Frage zum TTWROR und IZF. Welche schlüsse kann ich ziehen, wenn  der IZF z.b. 10% höher ist als der TTWROR? Ist das positiv zu bewerten weil ich durch meine aktiven Entscheidungen mehr Rendite rausgeholt habe als wenn ich passiv gewesen wäre?

 

Edit: Noch was, dein Depot hat eine gesamt Vola von ca. 21%, ist da ein IZF von 11,3% nicht zu wenig? Ich hab immer geglaubt das man versuchen sollte den IZF deutlich höher zu halten als die Volatilität. Denn ich will doch durch meine hohe Volatilität auch belohnt werden.

 

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chirlu
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vor 6 Minuten von Bauernlümmel:

Ich hab mal ne Frage zum TTWROR und IZF. Welche schlüsse kann ich ziehen, wenn  der IZF z.b. 10% höher ist als der TTWROR?

 

Es kommt darauf an. Wenn du dein gesamtes Vermögen erfaßt, bedeutet es, daß die Zuflüsse oder Abflüsse zu günstigen Zeitpunkten erfolgt sind; also Glück. Ohne Sparleistung bzw. Entnahmen hättest du nur das erzielt, was die zeitgewichtete Rendite (TTWROR) angibt.

 

vor 10 Minuten von Bauernlümmel:

Ist das positiv zu bewerten weil ich durch meine aktiven Entscheidungen mehr Rendite rausgeholt habe als wenn ich passiv gewesen wäre?

 

Wenn du nur Vermögensteile betrachtest, in die bzw. aus denen du bewußt umschichtest („künstliche“ Zu- und Abflüsse), kannst du den Unterschied deinem aktiven Handeln zuschreiben.

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DST
Posted · Edited by DST
vor 10 Stunden von intInvest:
Am 9.3.2021 um 23:30 von DST:

Mein Benchmark wurde von meinem Gesamten Portfolio um 11,08 % (+1,13 % p.a.) outperformed und von meiner ETF-Strategie um 43,53 % (+4,44 % p.a.)

magst du vorrechnen wie du auf die Zahlen hier kommst?

Es handelt sich einfach nur um das relative Alpha:

 

((11,33% / 10,20% ) -1) * 100

((14,64% / 10,20% ) -1) * 100

 

vor 10 Stunden von vanity:

Alter Finanztaschenspielertrick: Die Überperformance ("Alpha") wird nicht in Prozentpunkten angegeben, sondern in Prozent (der Performancedifferenz in Prozentpunkten bezogen auf die Basisperformance in Prozent).

Der "Trick" besteht darin die relative Performance als absolute zu verkaufen bzw. die absolute zu verheimlichen. In der Zusammenfassung habe ich mein Alpha jedoch sowohl relativ als auch absolut (in Klammern) angegeben, da beide Methoden ihre statistische Daseinsberechtigung haben und ich die WPF-Mitglieder für intelligent genug erachte, um mit beiden Angaben umgehen zu können. In den Performance-Tabellen habe ich sogar ausschließlich die absoluten Differenzen angegeben.

 

Bisher gab es kaum ein Kommentar mit dem man mir kein Bein oder meine Vertrauenswürdigkeit infrage stellen wollte. Vor allem von dir als Moderator erwarte ich die normalerweise von dir gelebte Neutralität, auch wenn du mir mal wegen einem sexistischen Spruch eine Verwarnung gegeben hast, die ich zugegeben auch verdient hatte. Ich weiß deine WPF-Mitgliedschaft sehr zu schätzen und unterstelle dir genug Vernunft, um nicht auf diesen hier an den Tag gelegten Anti-DST-Zug aufzuspringen. Man mag mich lieben oder hassen, aber meine Performance sollte objektiv bewertet und diskutiert werden, ansonsten werde ich diesen Thread auf Kosten derjenigen, die nichts für das Verhalten anderer können, wieder dicht machen.

 

vor 9 Stunden von etherial:

- Du hast deine Strategie nicht offengelegt- nur deine Performance

Du hast dich anscheinend im Thread vertan:

 

 

Wenn dir meine dort veröffentlichte Strategie nicht offen genug ist, ist das nicht mein Problem. Das Leben ist kein Wunschkonzert, aber Charakterstärken wie Dankbarkeit oder konstruktive Kritikfähigkeit sind dennoch wünschenswert.

 

Zitat

- Du hast die Transaktionen und Bilanzen nicht offengelegt - wir müssen also vertrauen, dass du das richtig berechnet hast

Ihr müsst garnichts, genau so wenig wie ich, was hier aber anscheinend missachtet wird. Selbst wenn ich alles offenlege würde (was ich aus Gründen der Privatsphäre und Zeitverschwendung keinesfalls tun werde) könnte man mir noch immer Betrug und Falschangaben vorwerfen. Es hat schon seine Gründe warum ich den Disclaimer verfasst habe. Wenn du mir nicht zutrauen solltest mit PP umgehen zu können, welches ich weitestgehend automatisiert mit meinen Transaktionen füttere und dessen Zahlen ich lediglich der Übersicht halber für euch in eine Excel-Tabelle kopiert sowie mit einfachsten Rechenformeln versehen habe, um die Alphas zu berechnen, dann kann ich es nicht ändern. Für mich zählt nur, dass ich weiß, dass meine Performance auf die Kommastelle genau korrekt berechnet wird.

 

Zitat

- Bezüglich TTWROR überhaupt keine Outperformance hinbekommen, obwohl es eigentlich adäquat ist

Du scheinst Schwachzocker so langsam Konkurrenz zu machen. Bemerkenswert von jemandem mit deiner Intelligenz so eine einseitige Kritik lesen zu müssen. Du scheinst ein Fan der Theorie zu sein, aber für mich zählt vor allem das was am Ende real dabei raus kommt (IZF). Ich werde keine Namen nennen, aber die meisten WPF-Mitglieder geben nur ihren IZF an oder schreiben noch nicht mal dazu ob sich ihre Rendite auf die TTWROR oder den IZF bezieht. Darüberhinaus war die TTWROR meiner ETF-Strategie im Zeitraum der letzten drei Jahre minimal besser als die meines BM, was man somit auch als adäquat bezeichnen könnte. Muss man nun schon Falschinformationen verbreiten, um sich Kritikpunkte aus den Fingern zu ziehen, oder überfordert dich meine Performance?

 

Zitat

- Du hast eine Stichprobe von 3 Jahren und in einem Jahr (sowohl bei IZF also auch bei TTWROR) eine deutliche Underperformance

Wie konnte mir das nur passieren. Ich sollte am besten direkt wie du zum passiven Investor werden. Wer den Markt nicht mal drei Jahre in Folge schlagen kann sollte seine aktive Strategie besser ad acta legen.

 

Zitat

Wenn du möchtest, dass man das nicht als Zufallserfolg ansieht:

Es ist mir egal wie du das ansiehst, da für mich nur meine eigene Ansicht zählt, ich am besten einschätzen kann worauf mein Erfolg basiert und sich das auch nie ändern wird.

 

Zitat

- dann wirst du nicht umhin kommen deine Kriterien offenzulegen

Unmöglich wenn man situativ, intuitiv und teilweise einmalig agiert. Ich habe es mehrmals versucht dir meine Vorgehensweise zu erklären, aber du scheinst diese nicht akzeptieren zu wollen, da sie deinen rein systematischen und mathematischen Anspruch nicht erfüllt.

 

Zitat

- oder die Stichprobe um weitere 50 Jahre zu verlängern

Ich erfinde schnell mal eine Zeitmaschine, damit ich dir meine Ergebnisse in 50 Jahren heute schon auf einem Silbertablett servieren kann. Das ist übrigens eine der Gründe warum ich im Disclaimer die Sinnhaftigkeit meiner Performance-Offenlegung selbst anzweifle.

 

Zitat

- oder selbstbewusst drüber stehen

Einverstanden! Du darfst meinen Erfolg gerne als reinen Zufall werten. Das erspart mir dann hoffentlich auch weitere Diskussionen mit dir, von denen weder du noch ich etwas haben. Auch wenn du es nicht zugeben willst bist du wie Schwachzocker ein (zu) überzeugter EMH-Anhänger, der sich angegriffen fühlt, wenn man behauptet, man könne den Markt schlagen. Meine Performance wird daran auch nichts ändern, da Zufall ein Todschlagargument ist, dass beliebig lange fortgeführt werden kann.

 

Zitat

Und wenn man sich anschaut wo deien Outperformance herkommt: Durch die Entscheidung in der Coronakrise rechtzeitig, aber nicht zu früh zu investieren. Das ist aus meiner Sicht auch Glück. Ich habe in der Coronakrise auch investiert. Ich bin auch deutlich besser als der Benchmark wegen Corona-Tiefpunktinvestitionen, aber ich war mir zu jeder Zeit bewusst, dass der Markt hätte genauso weiter nach Süden hätte gehen können und ich damit die Katastrophe noch verschlimmert hätte. Ich werte diese eine glückliche Entscheidung von mir nicht als überlegenes Gespür, vermutlich weil ich in den vergangenen 10 Jahren schon genauso oft falsch gelegen habe (und so wie es aussieht hast du diesen Horizont ja noch gar nicht).

Bei dir war es vielleicht tatsächlich nur Glück. Ansonsten würdest du es ja nicht selbst so bewerten. Ich glaube jedoch nicht, dass es nur mit Glück zu tun hatte, dass ich den Markt bis dato z. B. mit SC EM und Dirty Energy geschlagen habe und in der Nähe des Corona-Crash-Tiefpunkts meinte nochmal auf Shopping-Tour gehen zu müssen, auch wenn mir ebenfalls bewusst war, dass die Kurse noch weiter fallen könnten. Es hat auch damit zu tun, dass ich (wie du?) mutig war als andere ängstlich waren und eine andere Auffassung von der Effizenz des Marktes und der Rationalität seiner Teilnehmer habe. Das sehe auch nicht nur ich so, sondern auch weit aus klügere Leute wie Buffett (erfolgreichster Investor aller Zeiten) oder Bernstein (der für den von dir so geschätzten Bärenbulle ungefähr das ist was für passive Investoren der Kommer ist), der sich vollkommen bewusst ist, wie schwer es ist den Markt zu schlagen, aber es dennoch mit dem richtigen Mindset für möglich erachtet.

 

Vielleicht ist dir auch nicht bewusst, dass du wie die meisten vielleicht einfach nicht zu den besten 10 - 20 % der Marktteilnehmer gehörst und dir daher keine andere Wahl bleibt als Entscheidungen auf reiner Glücksbasis zu treffen. Glück spielt eine signfikante Rolle, aber ich vermutete, dass du diesen Faktor überschätzt, weil du von dich auf andere schließt. Ich weiß die EMH sehr zu schätzen und empfehle daher auch fast jedem einen ETF auf den FTSE All-World, aber ich glaube dennoch, dass ich langfristig besser abschneiden kann als die "geldgewichtete Marktmeinung" und bis dato gibt mir meine Performance Recht, egal wie du sie drehen und wenden willst. Corona war natürlich ein Zufall, aber das möglichst vorteilhafte Nutzen damit einhergehender Opportunitäten erfordert Skill.

 

vor 9 Stunden von Madame_Q:
vor 9 Stunden von DST:

sowie Einnahmen (Zinsen, Prämien, Gutschriften, usw.)

Du meinst also auch Tank- und Amazongutscheine für Werbe-/Neukundenprämien etc?

Alles was meines Erachtens für meine Portfolio Performance relevant ist, also z. B. auch Neukundenprämien von Banken. Ich halte es für irrational Ausgaben an eine Bank zu werten, aber nicht das was ich dank ihr einnehme. Ich berücksichtige jeden einzelnen Cent, den ich im Rahmen meines Portfolios entweder eingenommen oder ausgegeben habe. Wem das nicht passt, hat wie immer Pech gehabt. Die angefragte Veröffentlichung meiner Strategie und Performance war eine an sich selbstlose Aktion, die sich bisher - wie zuvor von mir erwartet - noch nicht einmal mental rentiert hat und womöglich auch nie wird. Und falls ihr euch wundert wo Schwachzocker bleibt: Bisher musste ich jedes einzelne Kommentar von ihm entfernen, da sie ausschließlich aus inhaltslosen Provokationen bestanden. Hoffen wir mal, dass deine Frage darüber hinaus geht.

 

vor 9 Stunden von Life_in_the_sun:
vor 9 Stunden von DST:

Meine Performance enthält nicht nur meine Managementkosten - vergleichbar mit einer TER - sondern auch alle anderen Kosten (inkl. Steuern) sowie Einnahmen (Zinsen, Prämien, Gutschriften, usw.)

Welche Kosten ??

Transaktionskosten.

 

Zitat

Ist es sinnvoll die Performance nach Steuern zu berechnen ? Damit wird, so denke ich dass Ergebnis verfälscht und ist schlecht vergleichbar, da jeder eine andere steuerliche Situation hat. 

Wenn du mich fragst ja, da für mich nur meine eigene Situation zählt. Aber keine Sorge, bisher sind nicht genug Steuern angefallen, dass von einer "Verfälschung" der Performance gesprochen werden könnte. Das kann sich aber natürlich ändern, da ich es für falsch erachte Steuern nicht als Kosten zu werten. Würde ich das nicht machen käme vermutlich ein anderer um die Ecke und würde mir genau das dann vorwerfen. Ich kann es nicht allen Recht machen und möchte das auch gar nicht.

 

vor 9 Stunden von Madame_Q:
vor 9 Stunden von Life_in_the_sun:

Welche Kosten ??

Ist es sinnvoll die Performance nach Steuern zu berechnen ? Damit wird, so denke ich dass Ergebnis verfälscht und ist schlecht vergleichbar, da jeder eine andere steuerliche Situation hat. 

Richtig. Seltsam ist, dass er das jetzt erst preisgibt und nicht gleich zu Beginn.

Seltsam ist eher, dass ich es bereits im Disclaimer "preisgebe" und du diesen anscheinend nicht gelesen hast, aber dennoch meinst meine Vertrauenswürdigkeit infrage stellen zu müssen.

 

Zitat

Ob man die Steuern einbezieht oder nicht (in die Performance), ist ein dramatischer Unterschied, der größer gar nicht sein könnte.

Wenn man so etwas macht, braucht man gar keinen Benchmark heranziehen zum Vergleich.

Sobald meine Steuern eine signfikante Rolle spielen sollten werde ich vielleicht über eine Performance-Analyse mit und ohne Steuern nachdenken. Vielleicht werde ich es in Zukunft aber auch einfach sein lassen meine Performance zu teilen und höre mir dann wieder von euch an, dass ich mich nicht trauen würde die Hosen runter zu lassen.

 

vor 9 Stunden von stagflation:
Am 9.3.2021 um 23:30 von DST:

Meine Performance - Wie ich den Markt geschlagen habe

 

Kommer, Kapitel 2.5: "Fehler 2.5: Annehmen, den Markt schlagen zu wollen, sei einen Versuch wert"

Aus finanzieller Sicht war es bisher einen Versuch wert. Was erwartest du außerdem von jemandem, der sein Geld mit (der Vermarktung von) passiven Anlageformen verdient?

 

vor 9 Stunden von Life_in_the_sun:
vor 9 Stunden von stagflation:

 

Kommer, Kapitel 2.5: "Fehler 2.5: Annehmen, den Markt schlagen zu wollen, sei einen Versuch wert"

Na so schwer ist das jetzt auch nicht.......

Ich glaube, dass mindestens 80% langfristig daran scheitern, selbst wenn sie es noch nicht ein mal (bewusst) versuchen.

 

vor 9 Stunden von Madame_Q:
vor 9 Stunden von stagflation:

Kommer, Kapitel 2.5: "Fehler 2.5: Annehmen, den Markt schlagen zu wollen, sei einen Versuch wert"

Haben wir hier fast alle aber schon versucht. Daher ist das nicht schlimm, wenn man seine Erfahrungen sammelt. Drei Jahre halte ich aber ( besonders aufgrund des letzten Jahres)....um es vorsichtig auszudrücken...viel zu kurz, um sich mal schön auf die Schulter zu klopfen.

Dann muss meine Schulter wohl noch mindestens 20 Jahre oder besser noch 50 Jahre warten.

 

 

An die anderen: Keine Sorge, ich antworte euch noch. Ich denke für heute habe ich erstmal genug Kritik eingesteckt und ausgeteilt ;)

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Life_in_the_sun
Posted
vor 1 Stunde von DST:

Wenn du mich fragst ja, da für mich nur meine eigene Situation zählt. Aber keine Sorge, bisher sind nicht genug Steuern angefallen, dass von einer "Verfälschung" der Performance gesprochen werden könnte. Das kann sich aber natürlich ändern, da ich es für falsch erachte Steuern nicht als Kosten zu werten. Würde ich das nicht machen käme vermutlich ein anderer um die Ecke und würde mir genau das dann vorwerfen. Ich kann es nicht allen Recht machen und möchte das auch gar nicht.

Damit hier kein falscher Eindruck entsteht.

Erstmal Anerkennung Deinen Erfolg. 

Das mit der Steuer ist mir nur aufgefallen. Alle Performance-Übersichten und Daten werden auf allen Portalen ohne irgendeine Steuer angegeben, daher ist dann eben ein Vergleich mit dem eigenen Anlageerfolg schwierig bis unmöglich. Daher war meine Anmerkung nicht als grundsätzliche Kritik gemeint, sondern der Sachverhalt hat mich überrascht bzw verwundert. Das Du die Transaktionskosten berücksichtigst ist normal und üblich. Ich hatte nur das mit den Managementkosten nicht gleich verstanden.

 

Im übrigen wundert mich die Kritik hier jedoch nicht, da es ja nach Kommer nicht möglich ist den Markt ( dauerhaft ) zu schlagen. Die Aussage halte ich persönlich für Unsinn, aber wenn Hr. Kommer das sagt, muss es ja wahr sein :news:.

 

Ich wünsche Dir für die Zukunft jedenfalls maximale Anlageerfolge !

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stagflation
Posted · Edited by stagflation
vor einer Stunde von Life_in_the_sun:

Im übrigen wundert mich die Kritik hier jedoch nicht, da es ja nach Kommer nicht möglich ist den Markt ( dauerhaft ) zu schlagen.

 

Zwei Dinge sind wichtig:

  • Kommer spricht tatsächlich von "dauerhaft". Kurzfristig können Privatanleger die Märkte durchaus schlagen. Auf 1-Jahres-Sicht sollten fast 50% der Anleger besser sein als der Durchschnitt. 3 Jahre lang jedes Jahr den Markt zu schlagen, ist schon schwieriger - aber durchaus möglich. 10 Jahre lang jedes Jahr besser zu sein als der Durchschnitt - das ist schon sehr schwierig. Wenn das jemand schafft, beginne ich mich ernsthaft mit seinen Theorien auseinanderzusetzen. Und wenn es jemand 15 Jahre lang schafft: dann werfe ich mich vor ihm in den Staub!
     
  • Weiterhin ist wichtig: das gilt nur für Nicht-Insider. Insider schlagen die Märkte häufiger. Leider gilt aber auch: wo es Gewinner gibt (Insider, die besser sind als der Durchschnitt), gibt es auch Verlierer (die schlechter sind als der Durchschnitt). Und das sind in der Regel Privatanleger.
     
vor einer Stunde von Life_in_the_sun:

Die Aussage halte ich persönlich für Unsinn, aber wenn Hr. Kommer das sagt, muss es ja wahr sein :news:.

 

Das sagt nicht nur Herr Kommer, sondern das sagen viele Wirtschaftswissenschaftler. Sie begründen es auch recht gut.

 

Aber sie zeigen auch Schlupflöcher, wie man die Märkte vielleicht doch schlagen kann. Mein Eindruck ist, dass man mit viel Spezialwissen, sehr guten Netzwerken oder Insider-Wissen den Marktdurchschnitt vielleicht doch schlagen kann. Aber es ist illusorisch zu glauben, dass man als Privatanleger und Einzelkämpfer eine Chance hat.

 

Erst wenn Privatanleger die 3 sehr mächtigen Verbündeten "Zufall", "Statistik" und "Zeit" zu Hilfe nehmen, kommen sie auf den Marktdurchschnitt. Mehr geht nicht! Aber Marktdurchschnitt ist schon sehr, sehr gut! Ich bin immer wieder am Staunen, dass das für Privatanleger überhaupt möglich ist!

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Life_in_the_sun
Posted
vor 8 Minuten von stagflation:

Zwei Dinge sind wichtig:

  • Kommer spricht tatsächlich von "dauerhaft". Kurzfristig können Privatanleger die Märkte durchaus schlagen. Auf 1-Jahres-Sicht sollten fast 50% der Anleger besser sein als der Durchschnitt. 3 Jahre lang jedes Jahr den Markt zu schlagen, ist schon schwieriger - aber durchaus möglich. 10 Jahre lang jedes Jahr besser zu sein als der Durchschnitt - das ist schon sehr schwierig. Wenn das jemand schafft, beginne ich mich ernsthaft mit seinen Theorien auseinanderzusetzen. Und wenn es jemand 15 Jahre lang schafft: dann werfe ich mich vor ihm in den Staub!

10 Jahre sind ( für mich ) dauerhaft oder zumindest dicht dran. Ob man das schafft, hängt im wesentlichen von der Assetallokation ab. Wenn man natürlich nur in ETFs die ja

„den Markt“ abbilden investiert, ist es natürlich schwierig. D‘accord. Es gibt allerdings auch noch andere Assets die den Markt durchaus schlagen. 

Aber ich schweife ab.......

vor 14 Minuten von stagflation:

Das sagt nicht nur Herr Kommer, sondern das sagen viele Wirtschaftswissenschaftler. Sie begründen es auch recht gut.

Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum von Morgen. 

Mit der Auswahl von Daten kann man alles beweisen.......

vor 18 Minuten von stagflation:

Erst wenn Privatanleger die 3 sehr mächtigen Verbündeten "Zufall", "Statistik" und "Zeit" zu Hilfe nehmen, kommen sie auf den Marktdurchschnitt. Mehr geht nicht! Aber Marktdurchschnitt ist schon sehr, sehr gut! Ich bin immer wieder am Staunen, dass das für Privatanleger überhaupt möglich ist!

Etwas ganz wichtiges hast Du vergessen. Wissen und selbstständiges denken. Mit Zufall hat das nichts zu tun, auch wenn Hr. Kommer ua das immer wieder behaupten.

 

vor 20 Minuten von stagflation:

Weiterhin ist wichtig: das gilt nur für Nicht-Insider. Insider schlagen die Märkte häufiger. Leider gilt aber auch: wo es Gewinner gibt (Insider, die besser sind als der Durchschnitt), gibt es auch Verlierer (die schlechter sind als der Durchschnitt). Und das sind in der Regel Privatanleger.
 

Richtig.  

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Cef
Posted · Edited by Cef

Lieber @DST

 

ich persönlich glaube, das Deinen hier zutagetretenden persönlichen Gefühlen wie

“Nicht-verstanden-werden“ und „Zu-Unrecht-angegriffen-werden“ 

einfach Missverständnisse zugrunde liegen.

 

Wie Du in den berühmt-berüchtigten WIE-WAR-EURE-PERFORMANCE-IN-20XX - Threads sehen kannst, gab und gibt es immer zahlreiche Mitforisten, die nahezu jegliche Benchmark geschlagen haben.

 

Darum geht es eigentlich nicht. 

Sondern darum, das Du hier ziemlich breitbeinig auftrittst.

Und das man dann zwischen den Beinen weniger erblickt als es dem Auftreten gut tun würde.

Das will ich jetzt gar nicht mit Einzelzitaten belegen.

Die Stichworte INTELLIGENZ, KÖNNEN (von Dir) und ARROGANZ (von anderen über Dich) sollen da schon reichen.

 

Ich persönlich hatte daraufhin schon fast angenommen, das Du mit jeglicher Berechnungsmethode deutlich besser als Deine (imho korrekt gewählte) BM abgeschnitten hättest.

 

Ich persönlich könnte mir übrigens auch vorstellen, das die steuerliche Situation einen Einfluss auf die Allokation hat. Da Steuern bei Dir noch keine relevante Rolle spielen, können wir das nicht so richtig besprechen.

 

Ich würde an Deiner Stelle 

- die bestehenden Inkompatibilitäten noch klären, auf die einzelne User hingewiesen haben

- kritische Posts hier löschen 

- und dann den Thread schließen.

 

Dann müssen Dir die Spezialisten hier auch nicht mit Sprüchen wie 

„Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum von Morgen. 

Mit der Auswahl von Daten kann man alles beweisen“

zuhilfe kommen, was mir ausgesprochen peinlich wäre.

Weil Du nicht wissen kannst, ob Du nicht damit gemeint bist.

 

Mach Dein Ding, völlig verkehrt ist Deine Strategie ja nicht, ich hab schon dümmere Herangehensweisen gesehen.

Und dann nimm das Thema in 10 Jahren wieder auf.

Aber komm runter von Deinem hohen Ross. 

Bisher ist es eher ein Shetty.

 

Mein Fazit: Much adoe ....

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intInvest
Posted · Edited by intInvest
vor 9 Stunden von DST:

Es handelt sich einfach nur um das relative Alpha:

 

((11,33% / 10,20% ) -1) * 100

((14,64% / 10,20% ) -1) * 100

Auf die Idee das so anzugeben wäre ich nicht gekommen, bzw. habe ich hier im Forum so auch noch nicht gesehen, deshalb die Verwirrung im ersten Moment.

Ich muss aber schon sage, dass deine Darstellung,

vor 9 Stunden von DST:

Mein Benchmark wurde von meinem Gesamten Portfolio um 11,08 % (+1,13 % p.a.) outperformed und von meiner ETF-Strategie um 43,53 % (+4,44 % p.a.)

schon suggeriert, das du aktuell im Gesamtportfolio 11,08% höher stehst als die Benchmark und das durch die 1,13% p.a. über die Zeit erreicht wurde und würde man nur das Depot betrachten sogar mehr als 40% drüber.

 

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BuyNHold
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Schade das hier so eine negative Stimmung ggü. DST herrscht. Auch wenn er etwas polarisierend schreibt, finde ich lebt so ein Forum davon, dass Leute ihre Depots teilen und so ein Umgang kann andere  abschrecken.

Ich finde so viel Offenheit, sollte auch mit nützlichem Feedback belohnt werden, daher möchte ich ein paar Gedanken mit dir @DST teilen. Da ich viel Arbeit in ein eigenes Programm zum messen der Performance investiert hatte, bis ich gemerkt habe das Portfolio Performance 80% davon bereits abdeckt. :dumb:

 

Ich gehe mal davon aus, dass du wie ich (und die meisten?) im wesentlichen wissen willst, wie gut deine aktiven Investitionsentscheidungen ggü. einer passiven Strategie (Wertpapiersparplan in ETF) performen. Das eingesetzte Geld sollte also gleich sein und monatliche Zuflüsse erfolgen maßgeblich durch Gehalt, die wir also nicht aktiv beeinflussen können (Zeitpunkt).

Wichtige Punkte, die du nach meinem Verständnis berücksichtigt hast:

- fairer Benchmark inkl. Kosten  (MSCI ACWI ETF in EUR)  :thumbsup:

- Gesamtes investierbares Geld (Cash) wird erfasst. Idealerweise in PP als Verrechnungskonto inkl. Sparplan abgebildet. :thumbsup:

 

Punkte wo ich mir bei deinen Zahlen nicht sicher bin:

- Steuern/Bonus kann man berücksichtigen (mache ich auch, weil ich meine netto Rendite wissen will), muss man aber dann auch für die passive Strategie berücksichtigen. Hier muss man insbesondere beachten, dass durch die Steuern, die passive Strategie sogar einen Vorteil hat, da nie Geld ausgezahlt und versteuert wird. Wenn man sich das Leben einfach machen will ist ein vergleich der Brutto Renditen, aber ausreichend.

- Als Performance Kennzahl mach eigentlich nur TTWROR Sinn, da diese deine tatsächliche Performance des Gesamtdepots widerspiegelt. Der IZF ist hier irreführend, da im Vergleich zur passiven Strategie, gar keine Timing-Unterschiede vorliegen. Die einzigen Kapitalzuflüsse sind ja die monatlichen Sparraten, die sofort dem Gesamtdepot zugerechnet werden. Hier solltest du dich nochmal im Detail mit der Berechnung beschäftigen, ob der IZF wirklich eine relevante Kennzahl für dich ist.

- Zusätzlich zu den Zahlen sollte man auch immer kritisch hinterfragen, ob die Performance (egal ob besser oder schlechter als Benchmark) wirklich "Alpha" war oder nur Glück/Pech! Das kann man meiner Meinung nach nämlich mit keiner Kennzahl der Welt in Zeiträumen < 10/15 Jahre ablesen. Bei der Beschreibung bist du da aber bereits eingegangen, daher würde ich dir jetzt einfach mal zutrauen alles selbstkritisch zu reflektieren. Es ist aber sehr leicht sich da unbewusst etwas zu gut einzuschätzen. Dazu ein kleines Beispiel von mir: In meiner Anfangszeit (2016) habe ich mir mal 2X Hebel DAX ETF gegönnt, die sehr gut gelaufen sind. Verglichen mit heute hatte ich nur ein Bruchteil des Kapitals zu Verfügung, sodass es in absoluten Euro nicht so viel Gewicht hat. Wenn ich mir jetzt in Portfolio Performance meine TTWROR und IZF anschaue, habe ich dadurch natürlich eine sehr gute Gesamtperformance, weil die relative Performance sehr hoch war. Eine glückliche Entscheidung, mit wenig Geld, am Anfang pusht meine Gesamtperformance also auch noch 5 Jahre später über meinen Benchmark (die letzten 3 Jahre waren aber deutlich schlechter und mit viel mehr Kapital:'().

 

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Life_in_the_sun
Posted
vor 38 Minuten von Cef:

Dann müssen Dir die Spezialisten hier auch nicht mit Sprüchen wie 

„Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum von Morgen. 

Mit der Auswahl von Daten kann man alles beweisen“

zuhilfe kommen, was mir ausgesprochen peinlich wäre.

Dir ist etwas peinlich ?  Habe ich etwas verpasst ?

:news:

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DST
Posted · Edited by DST
vor 19 Stunden von etherial:
vor 22 Stunden von DST:

Meine Performance enthält nicht nur meine Managementkosten - vergleichbar mit einer TER - sondern auch alle anderen Kosten (inkl. Steuern) sowie Einnahmen (Zinsen, Prämien, Gutschriften, usw.) - vergleichbar mit einer Trackingdifferenz.

Das macht die Rechnung wiederum intransparent

 

- Steuern/Prämien sind beim Benchmark gar nicht mit drin

Du darfst deinen Benchmark gerne aufhübschen, aber ich mag Herausforderungen und belasse diesen daher so wie er ist, ohne diesem auch nur einen Cent an Kosten abzuziehen oder gar Zusatzerträge beizufügen. Da es sich dabei um einen ETF handelt. den man kostenlos kaufen kann und der auf einem Netto-TR-Index basiert (welcher der durchschnittlichen TD von rund 0% zufolge trotz hohem TE hinreichend genau repliziert werden dürfte), werden Kosten (0%) und Steuern (30% Quellensteuern, die aufgrund des irländischen Fondsdomizils in der Realität etwas niedriger ausfallen) bereits hinreichend genau berücksichtigt. Man kann seine Performance sicherlich schön rechnen, aber ich bevorzuge lieber die harten Fakten.

 

Steuern sind ein berechtigtes Thema und sobald diese in einen relevanten Bereich vordringen werde ich darüber nachdenken diese gesondert zu berücksichtigen, aber dabei zählt ausschließlich die für mich praktische Relevanz. Wenn mein Benchmark Steuern ewig vor sich her stundet anstatt diese zu zahlen (laut Kommer geht damit langfristig ein Rendite-Vorteil von etwa 1% p.a. einher und das ist auf lange Sicht deutlich mehr als es sich anhört), dann ist das für mich ein finanzieller Vorteil seiner passiven Strategieführung, den es zu akzeptieren sowie aktiv zu schlagen und nicht zu verfälschen gilt. Mein Benchmark kann nichts dafür, dass im Rahmen meiner aktiven ETF-Strategie Verkäufe und Steuern (frühzeitig) anfallen könnten.

 

Zitat

- Managementkosten einzurechnen wäre sicherlich sinnvoll, aber die Tatsache, dass du uns genau diese nicht transparent machst deutet irgendwie darauf hin, dass du die pauschaliert (z.B. mit 0,2%) abrechnest, anstatt den Betrag zu wählen, den du führ die gleiche Zeit an ehrlicher Arbeit brauchst. Eigentlich habe ich deine Aufstellung als Vorkosten-Outperformance betrachtet. Wenn du das anders siehst, wäre es schon ganz nett zu wissen, ob du dir deinen Managementkosten unter dem Selbstkostenpreis anbietest :p

Meine Kosten entsprechen exakt denen, die auch tatsächlich anfallen und von meinen Banken entsprechend abgerechnet werden. Teilweise wurde PP sogar extra auf meinen Wunsch hin erweitert, damit ich nahezu jedes Dokument automatisiert importieren kann, da es mein eigener Anspruch ist, meine Datenqualität so hoch wie möglich zu halten. Freizeit, die ich für das Management meines Portfolios investiere, berechne ich natürlich nicht und wird als Hobby abgebucht.

 

vor 16 Stunden von Synthomesc:
Am 9.3.2021 um 23:30 von DST:

2020.png.9710ae9eb4c74548cf01f7835c897126.png

 

2020 war bisher mein mit Abstand bestes Jahr,

Eine IFZ von knapp 15 % in dem historischen Coronajahr nennst du mit Abstand dein bestes Jahr!?

Sehr ernüchternd wenn man es in den Kontext deiner Beiträge setzt...ansonsten ist dagegen nichts zu sagen.....

Eine relative Outperformance von 130 % (ETF/BM) empfinde ich nicht als ernüchternd, wenn du bedenkst, dass mein primäres Ziel "einfach" nur darin besteht den Markt zu schlagen. Das erfüllt meines Erachtens sogar eher mein sekundäres Ziel (Renditemaximierung). Sicherlich hätte man im Corona-Jahr über diverse höchst riskante Investments wie Clean Energy, "Disruptive Technologien" oder TESLA deutlich mehr Rendite machen können, aber viele dieser Rendite-Raketen fliegen schon jetzt wieder Richtung Süden und entsprechende Investoren werden diese am Ende vermutlich auch meist erst zu ungünstigen Zeitpunkten wieder verkaufen. Ich hingegen bewege mich noch immer in der Nähe meines ATH.

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DST
Posted · Edited by DST
Am 10.3.2021 um 18:55 von vanity:
Am 10.3.2021 um 16:21 von Peter23:

Ich versuchs einfach nochmal: Wie hast Du es geschafft mit Cash Deine Gesamtperformance von -0,3% auf über 2% zu bringen, wenn Du scheinbar (fast) vollständig in Aktien warst? Wie hoch war die Cash-Rendite denn dann? 

Es war ja nicht vollständig in Aktien über den gesamten Zeitraum, und dann ist zeitgewichtet eine solche Konstellation einfach konstruiert, z. B.

 

Über den gesamten Zeitraum bringen sowohl Cash als auch Aktien 0%. Die Cashrendite ist konstant 0%, während die Aktienrendite sich aus einem Zeitraum mit -x% und einem Zeitraum mit +x% zusammensetzt. Beim Übergang von der Minusperiode in die Plusperiode wird von vorher Cash-Anteil 50% in Aktien umgeschichtet, so dass Cash-Anteil auf 0% sinkt. Dann ist die Gesamtrendite für den ersten Zeitraum -x/2% und für den zweiten Zeitraum +x%, macht über alles zeitgewichtet +x/2%. Und schon ist Cash auch mit 0% Rendite in der Lage, sich positiv auf die Gesamtrendite auszuwirken.

 

(Beispiel passt so aber nicht zu den IZF-Angaben - dazu muss man wohl noch zusätzlich Ein-/Auszahlungen reinkonstruieren)  

Deswegen hatte ich darauf hingewiesen, dass in meine Performance nicht nur alle relevanten Kosten sondern auch alle relevanten Einnahmen einfließen. Wenn man zusätzlich berücksichtigt, dass ich wenige Monate vor meiner ersten Investition noch nahe zu pleite war und somit nicht viel Zeit hatte Geld zum Investieren zu sparen (in dieser Phase habe ich mir meine Strategie überlegt) dürfte sich das Paradoxon auflösen. Wenn man nur wenig Geld zur Verfügung hat sollten Prämien und Zinsen hinreichend signifikant sein, um im Cash-Bereich ein Alpha (TTWROR) im Prozentbereich zu erzeugen. Ich weise aber nochmals darauf hin, dass die TTWROR nur eine theoretische Performanceangabe ist und der IZR als annualisierte Version der tatsächlichen Rendite negativ war. Ich habe in meinem ersten Jahr an der Börse den Markt weder mit meiner ETF-Strategie noch mit meinem gesamten Portfolio geschlagen, da das aufgrund der Realisierung des systematischen Aktienrisikos, das damals nahezu alle Aktien traf, mit meiner Long-Only-Strategie nahezu nicht möglich gewesen ist. Ich kann gerade nicht auf PP zugreifen, aber ich hoffe damit nun etwas Klarheit in die Angelegenheit gebracht zu haben.

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vanity
Posted

Prima, das ist doch eine plausible Erklärung für den scheinbaren Widerspruch.

 

Nach deiner Schilderung im Ausgangspost (VDAX auf Höchststand) müsstest du etwa im Februar 2018 mit den Aktien-Investitionen begonnen haben. Die Cash-only-Phase war dann nicht allzu lang, aber wenn die Rendite aufgrund von Prämien währenddessen groß war, geht sie bei Zeitgewichtung auch nicht mehr "verloren", selbst wenn das eingesetzte Kapital gering. Wie du schreibst, eine Besonderheit bei Zeitgewichtung, die man kennen sollte.

 

Generelle Anmerkungen:

- Erfassung der Cash-Äquivalente bei der Performance-Ermittlung, so wie hier, gehört m. E. zu einer aussagekräftigen Darstellung dazu.

- Parallele Führung der Performance zeit- und geldgewichtet finde ich auch gut, dann kann jeder den für sich passenden Vergleichswert sehen.

- Steuerabzug hingegen würde ich bei der Präsentation von Vergleichswerten eher nicht berücksichtigen, weil das sehr fallabhängig werden kann und damit die Vergleichbarkeit schmälert. Wenn aber, dann auch latente Steuern berücksichtigen (und die Benchmark auf netto umrechnen).

- Bei Darstellung der "relativen" Outperformance kommt man zu sensationellen Werten, wenn die Bezugsbasis klein ist (heute (2 °C) ist es doppelt so warm wie gestern (1 °C) :lol:) und wenn sie negativ ist, dann wird es ganz verrückt.

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Matunus
Posted
vor 3 Stunden von DST:

Du darfst deinen Benchmark gerne aufhübschen, aber ich mag Herausforderungen und belasse diesen daher so wie er ist, ohne diesem auch nur einen Cent an Kosten abzuziehen oder gar Zusatzerträge beizufügen. 

Dazu eine Verständnisfrage: Gibst du als BM-Performance die des ETFs an oder die Performance, die du gehabt hättest, wenn du passiv in den ETF investiert hättest (d.h. alle Zuflüsse fließen unverzüglich in den ETF, ohne Timing, alle Entnahmen würden ebenfalls ohne Timing zum letztmöglichen Zeitpunkt erfolgen)? Und müsstest du dann Depoteröffnungs/-übertragsprämien und ähnliche Boni (»Zusatzerträge«) nicht auch hier mit einbeziehen, sofern sie unter Beibehaltung der passiven Strategie  möglich gewesen wären?

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Synthomesc
Posted · Edited by Synthomesc
vor 8 Stunden von DST:
vor 22 Stunden von Synthomesc:
Am 9.3.2021 um 23:30 von DST:

2020.png.9710ae9eb4c74548cf01f7835c897126.png

 

2020 war bisher mein mit Abstand bestes Jahr,

Eine IFZ von knapp 15 % in dem historischen Coronajahr nennst du mit Abstand dein bestes Jahr!?

Sehr ernüchternd wenn man es in den Kontext deiner Beiträge setzt...ansonsten ist dagegen nichts zu sagen.....

Eine relative Outperformance von 130 % (ETF/BM) empfinde ich nicht als ernüchternd, wenn du bedenkst, dass mein primäres Ziel "einfach" nur darin besteht den Markt zu schlagen. Das erfüllt meines Erachtens sogar eher mein sekundäres Ziel (Renditemaximierung).

 

grafik.png.6332e3c4c9c31204825ce01994816bfd.png

 

 

Wir haben fast die identische Performance für das Jahr 2020.
Nur der große Unterschied zwischen Uns, ich halte es vorwiegend recht entspannt, du dagegen machst daraus eine Wissenschaft. Mir dem Ergebnis das du nicht besser abschneidest.
Ich denke viele stören sich einfach daran, dass du manchmal diesbezüglich den Mund recht voll nimmst und deswegen eine weit aus bessere Performance erwartet wurde.
 

vor 11 Stunden von Cef:

Darum geht es eigentlich nicht. 

Sondern darum, das Du hier ziemlich breitbeinig auftrittst.

Und das man dann zwischen den Beinen weniger erblickt als es dem Auftreten gut tun würde.

Ich persönlich habe damit kein Problem, hätte aber eine weitaus höhere Rendite erwartet, Stichwort " breitbeinig auftreten"....
 

Grundsätzlich aber: Chapeau das du es veröffentlicht hast, der Gegenwind war dir ja bewusst!

 

 

 

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DST
Posted · Edited by DST
Am 11.3.2021 um 01:22 von Life_in_the_sun:
Am 10.3.2021 um 23:21 von DST:

Wenn du mich fragst ja, da für mich nur meine eigene Situation zählt. Aber keine Sorge, bisher sind nicht genug Steuern angefallen, dass von einer "Verfälschung" der Performance gesprochen werden könnte. Das kann sich aber natürlich ändern, da ich es für falsch erachte Steuern nicht als Kosten zu werten. Würde ich das nicht machen käme vermutlich ein anderer um die Ecke und würde mir genau das dann vorwerfen. Ich kann es nicht allen Recht machen und möchte das auch gar nicht.

Damit hier kein falscher Eindruck entsteht.

Erstmal Anerkennung [für] Deinen Erfolg. 

Das mit der Steuer ist mir nur aufgefallen. Alle Performance-Übersichten und Daten werden auf allen Portalen ohne irgendeine Steuer angegeben, daher ist dann eben ein Vergleich mit dem eigenen Anlageerfolg schwierig bis unmöglich. Daher war meine Anmerkung nicht als grundsätzliche Kritik gemeint, sondern der Sachverhalt hat mich überrascht bzw verwundert. Das Du die Transaktionskosten berücksichtigst ist normal und üblich. Ich hatte nur das mit den Managementkosten nicht gleich verstanden.

 

Im übrigen wundert mich die Kritik hier jedoch nicht, da es ja nach Kommer nicht möglich ist den Markt ( dauerhaft ) zu schlagen. Die Aussage halte ich persönlich für Unsinn, aber wenn Hr. Kommer das sagt, muss es ja wahr sein :news:.

 

Ich wünsche Dir für die Zukunft jedenfalls maximale Anlageerfolge !

Danke für die Klarstellung und deine Charakterstärke. Sobald Steuern eine signfikante Rolle spielen werde ich diese ggf. gesondert betrachten. Mir ist es nur wichtig, dass der Erkenntnisgewinn nicht nur in der Theorie sondern vor allem für mich in der Praxis maximiert wird, und mit dem Thema möglichst realistisch umgegangen wird. Daher möchte ich z.B. nicht, dass mein BM seine massiven steurlichen Vorteile verliert, die langfristig in einer zusätzlichen (Netto-)Rendite von rund 1% p.a. münden, mit der eine ebenwürdige aktive Strategie bereits geschlagen wird.

 

Prinzipiell wäre eine Performance inkl. und exkl. Steuern denkbar, aber die von manchen geforderte Beschneidung meines Benchmarks finde ich fraglich. Denn würde man wie mein BM eine rein passive 1-ETF-Strategie verfolgen käme es nicht zu frühzeitigen Verkäufen, die sich außerhalb des Sparerpauschbetrags negativ auf seinen Steuerstundungseffekt auswirken. Warum sollte ich also meinen Benchmark um einen signfikanten Vorteil seiner Strategie beschneiden? Mit "passiv" hätte das nicht mehr viel zu tun.

 

Dass manche Leute hier das anscheinend trotzdem tun ist sicherlich auch irgendwie zu rechtfertigen, aber ich bin mir nicht sicher ob man sich damit nicht selbst betrügt, um seine Performance in ein besseres Licht zu rücken. Im Zweifel würde ich eher einen Performance-Nachteil in Kauf nehmen als meinem BM ein Handicap zu unterziehen. Ich sehe mein Vorhaben als persönliche Herausforderung und würde in keinem Spiel dieser Welt einem potenziell ebenwürdigem Gegner ein Handicap verpassen, da es mir einerseits den Spaß verderben würde und es anderseits den Lernprozess einschränken würde. Am liebsten lege ich mich daher mit leicht besseren Gegnern an und mein BM dürfte langfristig vermutlich sogar schon brutto besser als die aller meisten Anleger sein.

 

Am 11.3.2021 um 02:45 von stagflation:
Am 11.3.2021 um 01:22 von Life_in_the_sun:

Im übrigen wundert mich die Kritik hier jedoch nicht, da es ja nach Kommer nicht möglich ist den Markt ( dauerhaft ) zu schlagen.

  • Kommer spricht tatsächlich von "dauerhaft". Kurzfristig können Privatanleger die Märkte durchaus schlagen. Auf 1-Jahres-Sicht sollten fast 50% der Anleger besser sein als der Durchschnitt. 3 Jahre lang jedes Jahr den Markt zu schlagen, ist schon schwieriger - aber durchaus möglich. 10 Jahre lang jedes Jahr besser zu sein als der Durchschnitt - das ist schon sehr schwierig. Wenn das jemand schafft, beginne ich mich ernsthaft mit seinen Theorien auseinanderzusetzen. Und wenn es jemand 15 Jahre lang schafft: dann werfe ich mich vor ihm in den Staub!

Dito. Ich würde zwar keiner Person hinterherrennen und wikifolio wäre wohl pleite wenn jeder mein Mindset hätte, aber ich würde ihr Respekt zollen, es als Motivation auffassen und möglichst viel von ihr lernen. De facto mache ich das auch schon wenn man bedenkt wie viel ich von Warren Buffett halte und wie lächerlich ich es finde wenn passive Anleger glauben, dass sein Erfolg mehr mit Glück als mit seinem Mindset und Talent zu tun gehabt hätte (auch wenn er in letzter Zeit etwas nachgelassen hat, da er sich etwas schwer damit tut sich den aktuellen Begebenheiten anzupassen, was er aber selbst wissen dürfte). Jeder einzelne, der aktiven Erfolg vollkommen auf Glück schiebt, wird nicht mehr als mein Benchmark erreichen, und das ist auch vollkommen in Ordnung, wenn man sich nicht mehr zutraut, aber dieses dogmatische Abwerten aktiver Erfolge - wie es in diesem Thread mal wieder zur Schau gestellt wurde - basiert eher auf Neid und dem Schließen von sich auf andere.

 

Zitat
  • Weiterhin ist wichtig: das gilt nur für Nicht-Insider. Insider schlagen die Märkte häufiger. Leider gilt aber auch: wo es Gewinner gibt (Insider, die besser sind als der Durchschnitt), gibt es auch Verlierer (die schlechter sind als der Durchschnitt). Und das sind in der Regel Privatanleger.

Dito.

 

Zitat
Am 11.3.2021 um 01:22 von Life_in_the_sun:

Die Aussage halte ich persönlich für Unsinn, aber wenn Hr. Kommer das sagt, muss es ja wahr sein :news:.

Das sagt nicht nur Herr Kommer, sondern das sagen viele Wirtschaftswissenschaftler. Sie begründen es auch recht gut.

Dito.

 

Zitat

Aber sie zeigen auch Schlupflöcher, wie man die Märkte vielleicht doch schlagen kann. Mein Eindruck ist, dass man mit viel Spezialwissen, sehr guten Netzwerken oder Insider-Wissen den Marktdurchschnitt vielleicht doch schlagen kann. Aber es ist illusorisch zu glauben, dass man als Privatanleger und Einzelkämpfer eine Chance hat.

Kein Dito. Die Wissenschaft zeigt u. A. auch, dass zumindest einzelne Privatanleger mit diversen Strategien (Vgl. Factor-Investing) eine Chance haben dürften, den Markt langfristig zu schlagen. Selbst Kommer glaubt daran. Streng genommen ist er sogar ein aktiver Investor, da er in einem Interview mal zugegeben hat, dass er die USA bewusst untergewichtet und die EM übergewichtet und somit NICHT nach Markmeinung investiert. Anscheinend glaubt er klüger zu sein als der Markt.

 

Zitat

Erst wenn Privatanleger die 3 sehr mächtigen Verbündeten "Zufall", "Statistik" und "Zeit" zu Hilfe nehmen, kommen sie auf den Marktdurchschnitt.

Bei den meisten dürfte das so sein.

 

Zitat

Mehr geht nicht!

Ich denke schon.

 

Zitat

Aber Marktdurchschnitt ist schon sehr, sehr gut!

Dito.

 

Zitat

Ich bin immer wieder am Staunen, dass das für Privatanleger überhaupt möglich ist!

John Bogle hat es möglich gemacht und wir alle sind diesem daher über seinem Tod hinaus zu Dank verpflichtet. Buffett kennt niemanden, der mehr für Privatanleger getan hat und empfiehlt nicht grundlos den von Bogle erfundenen Vanguard S&P 500 Indexfonds, der bis dato - wie von Bogle erwartet wurde - den weltweiten Akienmarkt sowie die aller meisten aktiven Strategien geschlagen hat.

 

Am 11.3.2021 um 03:06 von Life_in_the_sun:
Am 11.3.2021 um 02:45 von stagflation:

Zwei Dinge sind wichtig:

  • Kommer spricht tatsächlich von "dauerhaft". Kurzfristig können Privatanleger die Märkte durchaus schlagen. Auf 1-Jahres-Sicht sollten fast 50% der Anleger besser sein als der Durchschnitt. 3 Jahre lang jedes Jahr den Markt zu schlagen, ist schon schwieriger - aber durchaus möglich. 10 Jahre lang jedes Jahr besser zu sein als der Durchschnitt - das ist schon sehr schwierig. Wenn das jemand schafft, beginne ich mich ernsthaft mit seinen Theorien auseinanderzusetzen. Und wenn es jemand 15 Jahre lang schafft: dann werfe ich mich vor ihm in den Staub!

10 Jahre sind ( für mich ) dauerhaft oder zumindest dicht dran. Ob man das schafft, hängt im wesentlichen von der Assetallokation ab. Wenn man natürlich nur in ETFs die ja „den Markt“ abbilden investiert, ist es natürlich schwierig.

Es ist schwierig den Markt langfristig mit ETFs zu schlagen, aber das heißt nicht, dass es mit Aktien einfacher wäre. Ich würde eher sagen, dass es das Risiko mindert all zu stark von der Markt-Performance abzuweichen, im negativen wie im positiven Sinne.

 

Zitat
Am 11.3.2021 um 02:45 von stagflation:

Das sagt nicht nur Herr Kommer, sondern das sagen viele Wirtschaftswissenschaftler. Sie begründen es auch recht gut.

Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum von Morgen. 

Mit der Auswahl von Daten kann man alles beweisen.......

Dito.

 

Zitat
Am 11.3.2021 um 02:45 von stagflation:

Erst wenn Privatanleger die 3 sehr mächtigen Verbündeten "Zufall", "Statistik" und "Zeit" zu Hilfe nehmen, kommen sie auf den Marktdurchschnitt. Mehr geht nicht! Aber Marktdurchschnitt ist schon sehr, sehr gut! Ich bin immer wieder am Staunen, dass das für Privatanleger überhaupt möglich ist!

Etwas ganz wichtiges hast Du vergessen. Wissen und selbstständiges denken. Mit Zufall hat das nichts zu tun, auch wenn Hr. Kommer ua das immer wieder behaupten.

Dito. Nicht alles kann wissenschaftlich/mathematisch/systematisch begründet oder gar bewiesen werden. Ob man das Potenzial hat, den Markt langfristig schlagen zu können, kann einem keine Studie dieser Welt verraten und schon gar nicht die Performance der letzten 3 Jahre, weswegen ich diese auch gar nicht erst veröffentlichen wollte und damit lieber 10 - 30 Jahre gewartet hätte, was ich aufgrund des von mir im Disclaimer erwarteten Shitstorms nun vielleicht auch besser tun werde. Den Markt zu schlagen erfordert nicht nur Wissen, sondern vor allem auch Talent, Selbstbewusstsein und Selbstreflexion.

 

Mindset und Charakter sind massiv unterschätzte Erfolgsfaktoren. Selbst die von mir an den Tag gelegte und von den meisten hier (aus nachvollziehbaren Gründen) gehasste Selbstüberschätzung führt Studien zufolge (und auch nach Kommer) zu mehr Motivation, Durchhaltevermögen und letztendlich finanziellem Erfolg, sofern die realen Ergebnisse zumindest annäherend damit in Einklang zu bringen sind. Mein primäres Ziel, den Markt zu schlagen, habe ich bis dato erreicht, de facto sogar etwas mehr (+4,4% p.a.). Dass ich die exorbitant hohen Erwartungen anderer ggf. nicht erfüllt habe oder auch zukünftig nicht erfüllen werde spielt dabei keine Rolle, da ich mich nur an meinen eigenen Maßstäben messen muss.

 

Zudem ist es zu erwarten, dass einem Erfolg nicht gegönnt wird, da man diesen lieber selbst hätte. Vemutlich wünschen mir die meisten sogar Misserfolg, damit ich von meinem hohen Roß runterkomme oder nicht so breitbeinig auftrete, was sie nicht nur mir nicht sondern niemandem zubilligen. Ich hingegen habe kein Problem damit anderen ihren Erfolg zu gönnen und von mir aus dürfen sie auch gerne Stolz darauf sein, sofern dieser auch verdient ist. Vermutlich handelt es sich dabei sogar um einen Erfolgsfaktor, da negative Emotionen (Neid/Eifersucht) die Qualität von Entscheidungen negativ beeinträchtigen.

 

Daher bin ich auch am überlegen meine WPF-Aktivität zur Freude anderer zu reduzieren, da mir diese negativen Emotionen und der fast schon etablierte Pessimismus (zu glauben man könne als kleiner Privatanleger den Markt nicht schlagen, obwohl die meisten institutionellen und professionellen Investoren selbst daran scheitern, was eher für das Potenzial des Privatanlegers als dagegen spricht) nicht zusagen. Ich bin zwar selbstbewusst genug, um mich davon nicht runterziehen oder gar von meinem Weg abbringen zu lassen, aber ich habe auch nichts davon. Ich vermisse hier positive Inspiration, die man aber ironischerweise trotz ihrer eigentlich passiven Investmentphilosophie sogar bei den Bogleheads finden kann.

 

Dort findet man z. B. einen Einzelkämpfer, der mit einer 3-fach gehebelten Aktien- und Anleihen-ETF-Strategie den Markt nicht nur geschlagen sondern regelrecht in den Schatten gestellt hat (sogar risikoadjustiert) und dafür auch seinen verdienten Respekt bekommt und sich nicht überwiegend für aus den Fingern gesaugten Kritikpunkte rechtfertigen muss. Die amerikanische Mentalität scheint sich diesbezüglich wohl von der deutschen zu unterscheiden.

 

Am 11.3.2021 um 08:53 von intInvest:
Am 10.3.2021 um 23:21 von DST:

Es handelt sich einfach nur um das relative Alpha:

 

((11,33% / 10,20% ) -1) * 100

((14,64% / 10,20% ) -1) * 100

Auf die Idee das so anzugeben wäre ich nicht gekommen, bzw. habe ich hier im Forum so auch noch nicht gesehen, deshalb die Verwirrung im ersten Moment.

Ich muss aber schon sage, dass deine Darstellung,

Am 10.3.2021 um 23:21 von DST:

Mein Benchmark wurde von meinem Gesamten Portfolio um 11,08 % (+1,13 % p.a.) outperformed und von meiner ETF-Strategie um 43,53 % (+4,44 % p.a.)

schon suggeriert, das du aktuell im Gesamtportfolio 11,08% höher stehst als die Benchmark und das durch die 1,13% p.a. über die Zeit erreicht wurde und würde man nur das Depot betrachten sogar mehr als 40% drüber.

Danke für deine konstruktive Kritik. Ich werde das die Tage mal anders formulieren, um Missverständnisse vorzubeugen.

 

 

An die anderen: Ich antworte euch noch...

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