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MikeDD

Wohin mit dem Geld ?

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MikeDD
Posted

Hallo zusammen,

 

ich würde hier gern ein paar Meingungen sammeln, wie ich mit meinem angesammelten Geld am besten verfahren kann. 

Rahmendaten: 

m42 Jahre, 3 Kinder, Sachsen. Ich und Partnerin im ÖD angestellt (ALGII-Bereich => krisensicher wie nur geht). Gehalt überdurchschnittlich, hohe "Sparquote" weil null  Luxusbedürfnis.

 

Bereits seit 1998 interessiere ich mich für die Börse und war - zwischenzeitlich - auch aktiv dabei. Habe den Crash am neuen Markt mitgenommen (zum Glück nur die ersten Ersparnisse nach der Bundeswehrzeit versenkt). Und den Crash 2008 gleichfalls mitgenommen. Seit 2008 stehe ich fast durchgehend an der Seitenlinie, weil ich nicht mit einer anhaltenden Erholung an den Märkten gerechnet hatte (zu viel schwachsinnige Schwarzseher-Informationen konsumiert, Grüße an Eichelburg und Co). Hier und da paar mit geringem Einsatz erfolreich mit kleinen Einsätzen spekuliert (Goldaktien gehebelt; Fukushima-Situation...). 

Die größte Party aller Zeiten aber insgesamt verpasst, so wie ich das sehe. Pech gehabt, aber immerhin hat sich bissl was angesammelt. 

Aufteilung wie folgt:

 

Haus: 139K Restschuld / Wert um 600k (Haus in der Siedlung, quasi identisch, ging kürzlich für 640k weg - unfassbar). 

Edelmetalle: 40k

Crypto: 50K

Bar (auf Konto) aktuell überflüssig: 60k

Kleinkram wie irgenwelche Prämiensparverträge und Aktien-Reste und ÖD-Zusatzrentensystem lasse ich weg. 

 

Die Frage ist - wohin mit dem Girokontogeld??. Ich wäre bereit, 30k riskant zu investieren (100 % Verlust akzeptiert). 

 

Meine Erwartung für die kommende Zeit ist wie folgt: 

Kurzfristig: steigende Lebenshaltungskosten im Bereich des Grundbedarfs jenseits 8 % pro Jahr. Nix transitory.

Mittelfristig: Die finanziellen Folgen der Corona-Krise werden, in Kombination mit anderen Effekten aus anderen Krisenherden, als Begründung für eine "Umstellung des Währungssystems" hergenommen. Digitale Währung in irgendeiner Form (nur nicht Bitcon, lel) ersetzt Bar zu 99%. Bedingungsarmes Grundeinkommen Nähe ALGII-Regelsatz.


 

Was würdet ihr tun - Bühne frei :). Gern auch Tips betr. Informationsquellen zur Meinungsbildung. Ich favorisiere Anlagen die unabhängig von der Gefahr der Insolvenz des Herausgebers sind (kein gemanagten Fonds oder etc.). Ja, in letzter Konsequenz bleiben eigentlich nur Wertgegenstände und "fassbares", aber ein Mittelweg muss möglich sein.  

 

 

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Malvolio
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Das ist wahrscheinlich ein guter Startpunkt.

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Bast
Posted · Edited by Bast
vor 38 Minuten von MikeDD:

Ich favorisiere Anlagen die unabhängig von der Gefahr der Insolvenz des Herausgebers sind (kein gemanagten Fonds oder etc.).

Warum sind (gemanagte oder anderweitige) Fonds abhängig von der Insolvenz des Herausgebers? Die Wertpapiere sind Sondervermögen.

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Mojo-cutter
Posted

Mit Crypto bist du ja schon im Hochrisikobereich unterwegs.

Haustilgung läuft? Sondertilgung möglich? Die Zinsersparnis könntest du mitnehmen.

Ansonsten 30K in All World ETF (=Sondervermögen) und regelmäßig zusparen. Allerdings „nur“ Marktrendite, aber auch kein Verlustrisiko von 100%.

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odensee
Posted
vor 53 Minuten von MikeDD:

Kurzfristig: steigende Lebenshaltungskosten im Bereich des Grundbedarfs jenseits 8 % pro Jahr. Nix transitory.

Mittelfristig: Die finanziellen Folgen der Corona-Krise werden, in Kombination mit anderen Effekten aus anderen Krisenherden, als Begründung für eine "Umstellung des Währungssystems" hergenommen. Digitale Währung in irgendeiner Form (nur nicht Bitcon, lel) ersetzt Bar zu 99%. Bedingungsarmes Grundeinkommen Nähe ALGII-Regelsatz

Hmm, bist du sicher, dass dir das...

vor 53 Minuten von MikeDD:

zu viel schwachsinnige Schwarzseher-Informationen konsumiert

... aktuell nicht passiert? ;)

 

Ich würde dem Rat von Malvolio folgen.

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Barqu
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1 hour ago, MikeDD said:

Ich wäre bereit, 30k riskant zu investieren (100 % Verlust akzeptiert)

Ich schlage Roulette vor.

Um mit Aktien ein 100% Verlustrisiko zu erzeugen und selbiges zu realisieren, muss man schon sehr viel falsch machen und Pech haben.

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oktavian
Posted

Würde die Anlageklasse der Aktien auch nutzen zum Beispiel mit ETFs. Eher Rohstoffe/Crypto reduzieren. Kredit beim Haus auch tilgen wenn Zinsen positiv, oder eben Aktienspekulation auf Pump für den risikobereiten. Macht ja keinen Unterschied ob du Restschuld 130k hast oder keine Schulden und dann 139k aufnimmst um 40l edelmetall 50k crypto und z.B. 30k Aktien + 19k auf Giro zu machen. Viel Erfolg!

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slowandsteady
Posted
vor 3 Stunden von MikeDD:

m42 Jahre, 3 Kinder, Sachsen. Ich und Partnerin im ÖD angestellt (ALGII-Bereich => krisensicher wie nur geht). Gehalt überdurchschnittlich, hohe "Sparquote" weil null  Luxusbedürfnis.

Das Lebensrisiko ist dann also abgesichert. 

 

vor 3 Stunden von MikeDD:

Haus: 139K Restschuld / Wert um 600k (Haus in der Siedlung, quasi identisch, ging kürzlich für 640k weg - unfassbar). 

Edelmetalle: 40k

Crypto: 50K

Bar (auf Konto) aktuell überflüssig: 60k

Aktuell also 461k Immo, 40k Edelmetall, 50k Crypto, 60k Cash. Macht 611k Vermögen, Asset Allocation beträgt 75% Immobilie, 6.5% Edelmetalle, 8.2% Crypto, 9.8% Cash. Da Haus verkaufen nicht zur Wahl stehen dürfte, ist das liquide Vermögen nur 150k und davon 26% Edelmetalle, 33% Crypto, 40% Cash.

 

Ich bin kein Fan von Crypto und Edelmetallen - würde hier den Anteil deutlich reduzieren auf max. je 10%. Würde bedeuten Edelmetalle/Crypto nur noch max. 2x15k. Da mit 2xÖD die Jobs recht sicher sein dürften, brauchst du keinen großen Notgroschen, hier würde ich nur 20k ansetzen. Dann verbleiben 100k liquides Vermögen. 

 

Dein Problem wird aber die Psyche sein. Du scheinst jemand zu sein, der nicht gut mit Aktienverlusten klarkommt und sich erst in Aktien traut, nachdem sie jahrelang gestiegen sind. Daher würde ich max. 50k der 100k in ETFs investieren und den Rest sondertilgen. Dein Risiko gegenüber aktuell reduzierst mit 50k World ETF trotzdem durch Reduktion von Crypto / Edelmetallen, die ich persönlich für deutlich riskanter als einen World-ETF halte. 

 

Disclaimer: Ich besitze weder Edelmetalle noch Cryptos.

 

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west263
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vor 17 Minuten von slowandsteady:

Dein Problem wird aber die Psyche sein. Du scheinst jemand zu sein, der nicht gut mit Aktienverlusten klarkommt und sich erst in Aktien traut, nachdem sie jahrelang gestiegen sind. 

aktuell würde ich dem nicht ganz zustimmen.

Interessant wäre zu wissen, wie die 50k Krypto entstanden sind. 50k frisch eingezahlt oder vor geraumer Zeit z.b. 15k investiert und nun mittlerweile auf 50k gewachsen.

 

vor 3 Stunden von MikeDD:

Ich wäre bereit, 30k riskant zu investieren (100 % Verlust akzeptiert). 

wenn Du hier gekommen bist, um einen Zockertipp für schnelles weiteres Geld zu bekommen, muss ich dich leider enttäuschen. Dann hast Du das falsche Forum erwischt.

Hier geht es hauptsächlich um langfristiges solides Anlegen.

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slowandsteady
Posted · Edited by slowandsteady
vor 4 Minuten von west263:

aktuell würde ich dem nicht ganz zustimmen.

Ich hatte die Risikoaversion des OPs bzgl Aktien aus dem folgenden Zitat abgeleitet, kann mich natürlich täuschen:

vor 4 Stunden von MikeDD:

Bereits seit 1998 interessiere ich mich für die Börse und war - zwischenzeitlich - auch aktiv dabei. Habe den Crash am neuen Markt mitgenommen (zum Glück nur die ersten Ersparnisse nach der Bundeswehrzeit versenkt). Und den Crash 2008 gleichfalls mitgenommen. Seit 2008 stehe ich fast durchgehend an der Seitenlinie, weil ich nicht mit einer anhaltenden Erholung an den Märkten gerechnet hatte (zu viel schwachsinnige Schwarzseher-Informationen konsumiert, Grüße an Eichelburg und Co).

Klingt für mich so, als hätte er immer nur nach großen Anstiegen über Aktien nachgedacht.

vor 4 Minuten von west263:

Interessant wäre zu wissen, wie die 50k Krypto entstanden sind. 50k frisch eingezahlt oder vor geraumer Zeit z.b. 15k investiert und nun mittlerweile auf 50k gewachsen.

Das ist für mich irrelevant: OPs Crypto-Anteil wäre mir persönlich aktuell viel zu hoch und es wäre an der Zeit für Rebalancing, egal, ob er ursprünglich 1K oder 100K in Cryptos investiert hat.

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das_letzte_Hemd
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vor 5 Stunden von MikeDD:

"Umstellung des Währungssystems"

Wenn ich das glauben und für realistisch halten würde, dann würde ich darüber nachdenken, was daraus folgt. Vereinfacht: Bei Währungsreform werden natürlich auch die geschoren, die Sachwerte besitzen, Stichworte Hauszinssteuer Lastenausgleichgesetz, man kann das auch für Gold und Kryptos getrost annehmen, dass derr Fiskus sich zu bedienen wissen wird. Und wenn der Staat im Zuge solcher Wirren nicht mehr genug Steuereinnahmen produziert und/oder sich über neue Schulden nicht mehr finanzieren kann, dann ists auch vorbei mit dem "ÖD". Insofern würde ich die  30k ins Humankapital stecken und noch mal was Neues studieren oder erlernen. Gefragt sein könnten Waffenschmiede (Armbrust), Theologen (ew. Leben, letzte Ölung) usw

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Goldhamster80
Posted · Edited by Goldhamster80
vor 17 Minuten von das_letzte_Hemd:

Wenn ich das glauben und für realistisch halten würde, dann würde ich darüber nachdenken, was daraus folgt. Vereinfacht: Bei Währungsreform werden natürlich auch die geschoren, die Sachwerte besitzen, Stichworte Hauszinssteuer Lastenausgleichgesetz, man kann das auch für Gold und Kryptos getrost annehmen, dass derr Fiskus sich zu bedienen wissen wird. Und wenn der Staat im Zuge solcher Wirren nicht mehr genug Steuereinnahmen produziert und/oder sich über neue Schulden nicht mehr finanzieren kann, dann ists auch vorbei mit dem "ÖD". Insofern würde ich die  30k ins Humankapital stecken und noch mal was Neues studieren oder erlernen. Gefragt sein könnten Waffenschmiede (Armbrust), Theologen (ew. Leben, letzte Ölung) usw

An eine Währungsreform glauben nur die Verschwörer und eher die bildungsfernen der Gesellschaft.

Weil das System mit Staatverschuldung und Inflation läuft doch wie geschmiert, wo ist das  Problem!

Hierbei droht aus meiner Sicht keine Gefahr die so nur durch eine Währungreform repariert werden müsste.

 

Der Clo hierbei ist das System zu antipizieren...darüber würde ich mal nachdenken.

 

Stichwort Schulden gegen Sachwerte.

 

Wenn die Moderation hier löscht dann bitte um Info!

 

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PKW
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vor 4 Minuten von das_letzte_Hemd:

Gefragt sein könnten Waffenschmiede (Armbrust), Theologen (ew. Leben, letzte Ölung) usw

Er hat dem Eichelburg doch abgeschworen und jetzt fängst Du damit an :P

 

vor 6 Stunden von MikeDD:

Ich wäre bereit, 30k riskant zu investieren (100 % Verlust akzeptiert). 

Dann warte bis Bitcoin etwas zurücksetzt und stecke die dort rein.


Ich persönlich würde 3 Dinge in die nähere Abschätzung für die 30k nehmen
- in den A1JX52 stecken
- Sondertilgung Haus
- Streuobstwiese als Zeltplatz/Abenteuerspielplatz für die Kinder kaufen. Achtung, das kostet Geld, bringt keine Zinsen, macht viel Arbeit, ggfs. sogar sehr viel Arbeit

 

PS: wenn das BGE in ausreichender Höhe eingeführt wird, dann sind euer Jobs alles andere als krisensicher

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Goldhamster80
Posted · Edited by Goldhamster80
vor 10 Minuten von PKW:

PS: wenn das BGE in ausreichender Höhe eingeführt wird, dann sind euer Jobs alles andere als krisensicher

Genau so ist es...aber dann bekommen die Jobcenter Workers auch BGE

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Bassinus
Posted
vor 9 Stunden von MikeDD:

Die Frage ist - wohin mit dem Girokontogeld??. Ich wäre bereit, 30k riskant zu investieren (100 % Verlust akzeptiert). 

Mauerstraßenwetten auf reddit

 

Und ja, da gibt es tatsächlich Tipps die Gold wert sind. Die Frage ist nur ob du den richtigen unter 100 findest. Von Totalverlust bis #toothemoon ist da tatsächlich alles dabei. Viel Glück.

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Flex
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vor 14 Stunden von Goldhamster80:

An eine Währungsreform glauben nur die Verschwörer und eher die bildungsfernen der Gesellschaft.

Weil das System mit Staatverschuldung und Inflation läuft doch wie geschmiert, wo ist das  Problem!

Woran glaubt denn die Bildungselite was passieren wird? Das einfach alles ohne Probleme funktioniert?

Wir stehen erst am Anfang der Inflation, von daher lasse ich mich gerne belehren was passieren wird.

Wenn du die 70er betrachtest, wurde Anfang der 80er der Zinssatz in den USA auf 10-15% erhöht, das ist nicht möglich. Betrachte die US Schulden, grob 30 Billionen, Einnahmen sind grob 3 Billionen, wenn die Zinsen auf 10% steigen, würde der gesamte Staatshaushalt für Zinszahlungen aufgewendet werden, finde den Fehler.

vor 14 Stunden von Goldhamster80:

Wenn die Moderation hier löscht dann bitte um Info!

Einerseits Dinge als Verschwörungstheorie hinstellen, andererseits denken das jeder Beitrag zensiert wird.

 

Für den TO, die sicherste Option ist es per Sondertilgung deinen Kredit zu tilgen.

Wenn du Aktien suchst, es gibt zu jeder Zeit günstige Aktien. Wenn du an Edelmetalle glaubst, die meisten Goldminen sind von den Kennzahlen her betrachtet ziemlich günstig. Ansonsten gibt es noch andere Rohstoffe mit interessanten Firmen, aber auch in anderen Bereichen gibt es viele Möglichkeiten. Wichtig ist es sich zu überlegen mit wieviel Buchverlust du entspannt leben kannst.

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odensee
Posted
vor 15 Minuten von Flex:

Für den TO, die sicherste Option ist es per Sondertilgung deinen Kredit zu tilgen.

Bei einer erwarteten Inflation von 8%? :w00t:

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chirlu
Posted
vor 22 Minuten von Flex:

Einerseits Dinge als Verschwörungstheorie hinstellen, andererseits denken das jeder Beitrag zensiert wird.

 

Bitte den Ironiedetektor für einen Wartungstermin anmelden.

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Goldhamster80
Posted
vor 41 Minuten von Flex:

Woran glaubt denn die Bildungselite was passieren wird? Das einfach alles ohne Probleme funktioniert?

Wir stehen erst am Anfang der Inflation, von daher lasse ich mich gerne belehren was passieren wird.

Wenn du die 70er betrachtest, wurde Anfang der 80er der Zinssatz in den USA auf 10-15% erhöht, das ist nicht möglich. Betrachte die US Schulden, grob 30 Billionen, Einnahmen sind grob 3 Billionen, wenn die Zinsen auf 10% steigen, würde der gesamte Staatshaushalt für Zinszahlungen aufgewendet werden, finde den Fehler.

Einerseits Dinge als Verschwörungstheorie hinstellen, andererseits denken das jeder Beitrag zensiert wird.

 

 

Falsch: Auch das würde gehen, denn die FED hält die Staatschulden und schüttet den Gewinn an wenn wieder aus???

 

Den US Staat

 

PS:  es braucht keine 10% um die Inflation zu bekämpfen.

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Flex
Posted
vor 50 Minuten von Goldhamster80:

Falsch: Auch das würde gehen, denn die FED hält die Staatschulden und schüttet den Gewinn an wenn wieder aus???

 

Den US Staat

 

PS:  es braucht keine 10% um die Inflation zu bekämpfen.

Das verstehe ich nicht komplett.

Angenommen die FED wäre der einzige Gläubiger von Staatsanleihen, und würde sich Geld ausschließlich bei sich selber leihen, und immer mehr Geld drucken, die Preise würden stabil bleiben? Dann könnte der Staat auch auf Steuern verzichten und einfach das Geld drucken bzw. bei sich selber leihen?

Nehmen wir die Doktorarbeit von Ingo Sauer, die als beste Doktorarbeit des Jahres ausgezeichnet wurde, und beweist, dass eine Hyperinflation dadurch entsteht, dass eine Zentralbank die Währung nicht mehr verteidigen kann. Würden in dem Fall nicht Russland und China den Dollar unter Druck bringen?

 

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Goldhamster80
Posted

Sorry aus meiner Sicht vermute ich mal.

Hält die FED die meisten Staatsanleihen und das ist 100 % klar gibt Sie diese Zinsgewinne wieder durch ihre Gewinnausschüttung an den Staat zurück.

Der damit die Zinsen wieder bedienen kann.

 

Sie schöpft neues Fiat Geld durch den Aufkauf von Anleihen. Solange das nicht mengenmässig aus den Ruder läuft, funktioniert das auch mit der Geldstabilität.

 

 

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Yerg
Posted
vor 9 Stunden von Flex:

Wenn du die 70er betrachtest, wurde Anfang der 80er der Zinssatz in den USA auf 10-15% erhöht, das ist nicht möglich. Betrachte die US Schulden, grob 30 Billionen, Einnahmen sind grob 3 Billionen, wenn die Zinsen auf 10% steigen, würde der gesamte Staatshaushalt für Zinszahlungen aufgewendet werden, finde den Fehler.

Fehler gefunden: deine Annahme, dass die Zinssätze der existierenden Anleihen sich ändern würden, ist falsch. Die Anleihekurse würden sinken, sodass die Marktrendite auf 10% steigt, aber die Zinscoupons ändert sich dadurch nicht. Für neu emittierte Anleihen müssten die Staaten natürlich entsprechend höhere Zinscoupons bieten. Das betrifft aber nicht sämtliche Staatsschulden auf einmal.

 

vor 8 Stunden von Flex:

Angenommen die FED wäre der einzige Gläubiger von Staatsanleihen, und würde sich Geld ausschließlich bei sich selber leihen, und immer mehr Geld drucken, die Preise würden stabil bleiben? Dann könnte der Staat auch auf Steuern verzichten und einfach das Geld drucken bzw. bei sich selber leihen?

Wäre das die sogenannte "Modern Monetary Theory"? Habe ich mich aber noch nicht mit beschäftigt, daher kann ich dazu nicht mehr zu sagen als dir das Stichwort für weitere eigene Recherche hinzuwerfen.

 

P.S. Federal Reserve Bank und US Treasury sind nicht das gleiche!

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Flex
Posted
vor 13 Stunden von Goldhamster80:

Sorry aus meiner Sicht vermute ich mal.

Hält die FED die meisten Staatsanleihen und das ist 100 % klar gibt Sie diese Zinsgewinne wieder durch ihre Gewinnausschüttung an den Staat zurück.

Der damit die Zinsen wieder bedienen kann.

 

Sie schöpft neues Fiat Geld durch den Aufkauf von Anleihen. Solange das nicht mengenmässig aus den Ruder läuft, funktioniert das auch mit der Geldstabilität.

 

 

Ab wann ist der Zeitpunkt wo es aus dem Ruder läuft? Es gab in der Eu das Maastricht kriterium, 60% vom BIP ist zu viel. Welches Land in der Eurozone ist unter dem Level? Ich habe keine Ahnung, Weber und Stark sind zurückgetreten, Weidmann wird in den Medien als Idiot dargestellt. Ich setze auf Rohstoffe und hoffe, dass ich falsch liege.

vor 4 Stunden von Yerg:

Fehler gefunden: deine Annahme, dass die Zinssätze der existierenden Anleihen sich ändern würden, ist falsch. Die Anleihekurse würden sinken, sodass die Marktrendite auf 10% steigt, aber die Zinscoupons ändert sich dadurch nicht. Für neu emittierte Anleihen müssten die Staaten natürlich entsprechend höhere Zinscoupons bieten. Das betrifft aber nicht sämtliche Staatsschulden auf einmal.

 

Wäre das die sogenannte "Modern Monetary Theory"? Habe ich mich aber noch nicht mit beschäftigt, daher kann ich dazu nicht mehr zu sagen als dir das Stichwort für weitere eigene Recherche hinzuwerfen.

 

P.S. Federal Reserve Bank und US Treasury sind nicht das gleiche!

Die Anleihen würden im Kurs fallen, weil höher verzinste Anleihen ausgegeben würden. Aber die neuen Anleihen müssten höher als die Inflation sein. Ich hoffe ich liege falsch, und es wird ein Kaninchen aus dem Hut gezaubert, ich verliere einen mittleren 5-stelligen Betrag und die Währungen werden gerettet? Ich bin gerne bereit den Betrag abzuschreiben, mein Silber ist hoffentlich nichts wert und ich kann es vererben, mich würde die These interessieren, wie das funktioniert?

Ich sehe den Weg, dass der Euro durch massives Gelddrucken seine Kaufkraft verliert, die letzten Jahre gab es den Vorteil, dass alle westlichen Länder zuviel gedruckt haben, und somit gab es ein Gleichgewicht.auf einem kranken Niveau. Ich hoffe immer noch, dass mir jemand der intelligenter als ich ist ist erklärt wie man aus der Situation raus kommt.

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