Jump to content
Glory_Days

Offensiv/Defensiv-Portfolio

Recommended Posts

Madame_Q
Posted
vor 1 Stunde von pete1:

Dieses Jahr beispielsweise hättest du dir jedes diversifizieren sparen können. Anleihen haben YTD mehr verloren als Aktien. Gold läuft in die Grütze,

Stimmt nicht ganz.

So schlecht war Gold nicht.

Rohstoffe waren dieses Jahr bisher schon auch sinnvoll.

https://www.fondsweb.com/de/IE00B4WPHX27

Share this post


Link to post
pete1
Posted · Edited by pete1
vor einer Stunde von Madame_Q:

So schlecht war Gold nicht.

In Trends ja. Da hätte man dabei sein sollen. Allerdings ist der Trend gerade mehr als eindeutig, nämlich abwärts. Und da sollte man raus sein. Die Zinsen sind für Gold ein absolutes Killerargument. Aktuell sieht man das ziemlich deutlich, die Zinsen steigen, Gold fällt ins bodenlose... Und das obwohl es zurzeit sehr viele Krisenherde gibt. 

Share this post


Link to post
Madame_Q
Posted · Edited by Madame_Q
vor 4 Minuten von pete1:

Die Zinsen sind für Gold ein absolutes Killerargument.

Ich finde, das ist etwas übertrieben, weil die Lage aktuell nach wie vor zu unsicher ist.

Wo ich persönlich aber wieder mehr und mehr "Sinn" sehe, sind Anleihen. Aktuell ist es vielleicht noch ein bisschen zu früh, aber noch ein bisschen mehr "Einpreisung" und Anleihen können im Depot wieder Sinn machen.

Share this post


Link to post
pete1
Posted
vor 3 Minuten von Madame_Q:

Ich finde, das ist etwas übertrieben, weil die Lage aktuell nach wie vor zu unsicher ist.

Absolut. Aber die Zinsen scheinen Gold (zumindest aktuell) deutlich mehr zu schaffen zu machen. Grundsätzlich bin ich auch ein Freund von Gold, ganz klar. 

vor 6 Minuten von Madame_Q:

Wo ich persönlich aber wieder mehr und mehr "Sinn" sehe, sind Anleihen. Aktuell ist es vielleicht noch ein bisschen zu früh, aber noch ein bisschen mehr "Einpreisung" und Anleihen können im Depot wieder Sinn machen.

+1. 

Share this post


Link to post
Glory_Days
Posted · Edited by Glory_Days
Am 9.5.2022 um 20:27 von Madame_Q:

Heute ca. 3,5% Minus das Depot :o

Einzig der Consumer Staples konnte sich gerade so bei null Verlust halten.

Die Kryptos sind wieder Hand in Hand mit Tech abgestürzt und sogar Gold und Rohstoffe gingen heute baden.

Die letzten Tage waren insgesamt sehr interessant. Nach der Fed-Entscheidung sind alle Assetklassen auf breiter Front gestiegen, nur um anschließend auf breiter Front tiefer zu fallen. Das zeigt, sich Diversifkationseffekte durch die monetäre Ausgangssituation/das niedrige Zinsniveau in der Zukunft weiter abschwächen könnten. Dieses Thema wird u.a. in diesem interessanten Artikel aus dem Oktober 2020 thematisiert:

Zitat

Ist der Teller mit der einzigen kostenlosen Mahlzeit nun wirklich leer? Nein, ist er nicht. Aber moderne Risikosysteme und Geldpolitik haben kräftig zugelangt und einiges aufgefuttert. Weshalb Anleger selbstverständlich ihr Geld weiter streuen sollten. Aber sie müssen eben auch auf böse Überraschungen gefasst bleiben.

Quelle: Zerplatzte Träume - Was mit den Korrelationen von Anlageklassen passiert ist

Am 10.5.2022 um 07:50 von pete1:

Dieses Jahr beispielsweise hättest du dir jedes diversifizieren sparen können.

So funktioniert Diversifikation aber nicht. Diese Herangehensweise von Markettiming ist genau das Gegenteil von Diversifikation. Und ja, auch Diversifkation wirkt nicht immer gleich gut, ist aber weiterhin der beste Ansatz für die meisten Privatanleger.

Am 10.5.2022 um 10:48 von pete1:

[...] Da hätte man dabei sein sollen. Allerdings ist der Trend gerade mehr als eindeutig, nämlich abwärts. Und da sollte man raus sein. Die Zinsen sind für Gold ein absolutes Killerargument. Aktuell sieht man das ziemlich deutlich, die Zinsen steigen, Gold fällt ins bodenlose... Und das obwohl es zurzeit sehr viele Krisenherde gibt.

Die Konzeption des Portfolios beinhaltet diese Markettiming-Komponente gerade nicht. Wer alle Trends sicher vorhersagen kann, der muss sich über die Portfolio-Konstruktion sowieso keine Gedanken mehr machen. Dann sollte man einfach sein komplettes Geld in die Anlageklasse mit dem stärksten Trend stecken. Das erinnert mich an Regel Nr. 7:

Zitat

7) Cycles and Trends exist. That does not mean they are easy to predict or navigate.

Quelle: 20 Rules for Markets and Investing – 2020 Edition

Ich halte das auch für übertrieben. Die Drawdowns der Einzelkomponenten des Portfolios sind - bis auf Bitcoin und Ethereum - noch sehr überschaubar und so gesehen alle im Bereich des projizierten Möglichen. Meiner Meinung nach funktioniert das Konzept bisher relativ gut - denn man sieht sehr schön, wie wie die einzelnen Komponenten sich gegenseitig ausbalancieren und den Verlust nach hinten begrenzen.

Für das Portfolio aus dem OP ergibt sich aktuell:
 

grafik.thumb.png.90f79bc0e64efdc6f49394df189143c9.png

 

Für die defensivste Variante:

  

grafik.thumb.png.b73e56d21c8e326bb5255508d75cac7b.png

 

Grundsätzlich muss man aber festhalten, dass dieses Portfolio einem gewissen Zinsrisiko ausgesetzt ist und damit ist ein Szenario unerwartet stark steigender Zinsen gemeint. In diesem Fall könnten Anleger praktisch aus allen Anlageklassen gleichzeitig flüchten und dann kehrt sich die Vermögenspreisinflation der vergangenen Jahre eben in ihr Gegenteil um bzw. wird auf gesundes Maß zurückgestutzt. Diesem Szenario sollte man nicht mit Long-Only Instrumenten begegnen - allerdings ist alles andere für die meisten Privatanleger (inklusive mir) keine wirkliche Option, da zu riskant was das Timing angeht.

Share this post


Link to post
Madame_Q
Posted · Edited by Madame_Q

Ich sehe im Portfolio hier mehr und mehr, dass die Korrelation der Kryptos mit den Tech-Werten zu viel Risiko ist.

Die Kryptos machen zwar nur 10% vom Depot aus, wirken aber wie ein Hebel, womit ein zu großer Teil des Portfolios sozusagen einen "Tech-Klumpen" hat. Das ist schon sehr viel Wette auf sämtliche, sehr riskante Bereiche.

So gesehen müssen Gold, Rohstoffe und die beiden anderen Aktien-ETFs den Karren so gut wie immer recht sicher aus dem Dreck ziehen, falls es mal richtig rummst und ob das immer so klappt....puhhh.:'(???

Share this post


Link to post
Glory_Days
Posted · Edited by Glory_Days
vor 4 Stunden von Madame_Q:

Ich sehe im Portfolio hier mehr und mehr, dass die Korrelation der Kryptos mit den Tech-Werten zu viel Risiko ist.

Die Kryptos machen zwar nur 10% vom Depot aus, wirken aber wie ein Hebel, womit ein zu großer Teil des Portfolios sozusagen einen "Tech-Klumpen" hat. Das ist schon sehr viel Wette auf sämtliche, sehr riskante Bereiche.

Wir kennen den fundamentalen Treiber dahinter - das sind die steigenden Zinsen bzw. die Erwartung weiterer Zinssteigerungen durch die Marktteilnehmer. Das Zinsrisiko (in Form unerwartet stark steigender Zinsen) ist sicherlich ein wesentliches kurz- und mittelfristiges Risiko dieses Portfolios, aber damit steht es sicherlich nicht alleine da (und es ist schwierig zu mitigieren - siehe auch mein Kommentar oben). Wenn sich zukünftige Diversifkationseffekte abschwächen sollten, werden die defensiven Anteile naturgemäß weniger Schutz bieten können. Ich halte dieses Szenario für realistisch, da ich mir vorstellen kann, dass die zukünftigen Renditen vieler Assetklassen bei einer Normalisierung der Geldpolitik grundsätzlich unter Druck geraten könnten. Schon alleine das Wort Normalisierung zeigt, dass die letzten Jahre alles andere als normal waren - wovon aber viele Anleger mittlerweile fälschlicherweise ausgehen.

Nicht ohne Grund habe ich auf den hypothetischen historischen Maximal Drawdown hingewiesen (nicht mit der Erwartungshaltung, dass es so kommt, sondern als extremes Worst-Case Szenario). Bis jetzt sieht das im aktuellen Marktumfeld aber alles so wie erwartet aus - aktuell ist das ein sehr guter Test.

vor 4 Stunden von Madame_Q:

So gesehen müssen Gold, Rohstoffe und die beiden anderen Aktien-ETFs den Karren so gut wie immer recht sicher aus dem Dreck ziehen, falls es mal richtig rummst und ob das immer so klappt....puhhh.:'(???

Das kann nur die Zukunft zeigen - und natürlich kann man das Versagen des Diversifkationseffektes nie ausschließen. Das würde aber dann mehr oder minder alle Buy-and-Hold Portfolien betreffen - das eine mehr das andere weniger.

Share this post


Link to post
Glory_Days
Posted · Edited by Glory_Days

Nachfolgend einen Überblick über die aktuellen Drawdowns der Einzelkomponenten des Portfolios gemessen seit dem letzten All-Time-High - begrenzt auf das Zeitfenster der letzten 5 Jahre (in USD):

 

Nasdaq 100:
-27,92%  | Tiefstand letztmalig vor 1 Jahr 5 Monate 26 Tage

 

S&P 500 Technology Select Sector:

-25,43% | Tiefstand letztmalig vor 1 Jahr 0 Monate 6 Tage

 

S&P 500 Utilities Select Sector:
-8,35% | Tiefstand letztmalig vor 0 Jahre 0 Monate 23 Tage
 

S&P 500 Consumer Staples Select Sector:
-5,91% | Tiefstand letztmalig vor 0 Jahre 0 Monate 22 Tage

 

S&P 500 Health Care Select Sector:
-11,76% | Tiefstand letztmalig vor 0 Jahre 7 Monate 2 Tage

 

Gold (Comex):
-11,94% | Tiefstand letztmalig vor 0 Jahre 3 Monat 18 Tage

 

L&G Longer Dated Commodities

-5,42% | Tiefstand letztmalig vor 0 Jahre 1 Monate 10 Tage

 

Bitcoin:
-57,17% | Tiefstand letztmalig vor 1 Jahr 4 Monate 19 Tage

 

Ethereum:
-59,23% | Tiefstand letztmalig vor 0 Jahre 9 Monate 27 Tage


 

Zum Vergleich:
S&P 500:
-18,06% | Tiefstand letztmalig vor 1 Jahr 1 Monat 24 Tage

Share this post


Link to post
Glory_Days
Posted · Edited by Glory_Days

Ein interessanter Artikel aus 2011, der Bezug auf die wissenschaftliche Perspektive nimmt - passend zum Thema:

Zitat

Betrachtet man die durchschnittlichen Diversifikationseffekte zu allen anderen Indizes, jedoch auf Sektor und nicht auf Länderbasis, so blieb die durchschnittliche Korrelation zwischen allen Sektoren über sämtliche Marktphasen hinweg konstant. Dies bedeutet, dass selbst während der Finanzkrise kein Anstieg der Korrelationen zu beobachten war. Daher scheint eine Diversifikation zwischen Sektoren in Krisenzeiten stabiler zu funktionieren.

Quelle: https://de.extraetf.com/news/etf-news/kein-diversifikationseffekt-in-krisenzeiten

Die im Artikel erwähnte Studie habe ich angehängt.

An_Empirical_Study_of_Correlation_and_Volatility_Changes_of_Stock_Indices_and_their_Impact_on_Risk_Figures.pdf


Die zentrale Aussage:

Zitat

These surprising results demonstrate that diversification effects between sectors remain constant during crisis but not between countries, where structures of correlations change. Thus, diversification within the asset category “stocks” between countries seems to be impossible and the true risks are significantly larger than expected. Apart from that, correlations between stock indices are per se quite high. Hence, an asset allocation solely based on stocks is always risky.

Share this post


Link to post
Madame_Q
Posted
vor 10 Stunden von Glory_Days:

Nachfolgend einen Überblick über die aktuellen Drawdowns der Einzelkomponenten des Portfolios gemessen seit dem letzten All-Time-High - begrenzt auf das Zeitfenster der letzten 5 Jahre (in USD):

 

Nasdaq 100:
-27,92%  | Tiefstand letztmalig vor 1 Jahr 5 Monate 26 Tage

 

S&P 500 Technology Select Sector:

-25,43% | Tiefstand letztmalig vor 1 Jahr 0 Monate 6 Tage

 

S&P 500 Utilities Select Sector:
-8,35% | Tiefstand letztmalig vor 0 Jahre 0 Monate 23 Tage
 

S&P 500 Consumer Staples Select Sector:
-5,91% | Tiefstand letztmalig vor 0 Jahre 0 Monate 22 Tage

 

Gold (Comex):
-11,94% | Tiefstand letztmalig vor 0 Jahre 3 Monat 18 Tage

 

L&G Longer Dated Commodities

-5,42% | Tiefstand letztmalig vor 0 Jahre 0 Monate 40 Tage

 

Bitcoin:
-57,17% | Tiefstand letztmalig vor 1 Jahr 4 Monate 19 Tage

 

Ethereum:
-59,23% | Tiefstand letztmalig vor 0 Jahre 9 Monate 27 Tage

Super Übersicht :thumbsup:

Share this post


Link to post
Glory_Days
Posted · Edited by Glory_Days

Auch interessant sind die Korrelation seit 01.01.2022:
 

grafik.thumb.png.97037954a1af8de4a1426fec3bfd7b23.png


Quelle: Portfoliovisualizer

 

Wie man anhand der langlaufenden US Treasuries (Ticker TLT) sehen kann, ist die isolierte Betrachtung von Korrelationen irreführend und teilweise sogar gefährlich, was mögliche Schlussfolgerungen angeht (vgl. Return Spalte).

Share this post


Link to post
pete1
Posted
vor 3 Stunden von Glory_Days:

Wie man anhand der langlaufenden US Treasuries (Ticker TLT) sehen kann, ist die isolierte Betrachtung von Korrelationen irreführend und teilweise sogar gefährlich, was mögliche Schlussfolgerungen angeht (vgl. Return Spalte).

Ja, der heftige Abverkauf bei TLT ist echt ordentlich. Da ist vieles schon mit eingepreist. 

Share this post


Link to post
Madame_Q
Posted · Edited by Madame_Q
vor 20 Stunden von Glory_Days:

Auch interessant sind die Korrelation seit 01.01.2022:
 

grafik.thumb.png.97037954a1af8de4a1426fec3bfd7b23.png


Quelle: Portfoliovisualizer

 

Wie man anhand der langlaufenden US Treasuries (Ticker TLT) sehen kann, ist die isolierte Betrachtung von Korrelationen irreführend und teilweise sogar gefährlich, was mögliche Schlussfolgerungen angeht (vgl. Return Spalte).

Gut erkannt :thumbsup:

 

Allgemein muss man sagen:

Wer nicht weiß, was er tut beim "Mischen" (egal, ob nur innerhalb Aktien mit Faktoren/Branchen oder auch mit anderen Assetklassen), der setzt sich natürlich einigen Überraschungen/Gefahren aus. Man muss immer damit rechnen, dass die Vergangenheit im blödesten Fall nichts mehr wert ist und z.B. alles im Depot miteinander korreliert und baden geht (wenn auch hoffentlich in unterschiedlicher Stärke).

Wer das nicht akzeptieren kann oder durchdringt, der ist wohl mit einem simplen, breiten Aktienkorb+Cash am "gefahrlosesten" dran. 

 

Die große Frage aktuell ist ja, ob bei einem (noch möglichen/kommenden) Crash oder deutlicherem Abverkauf dann auch die bisher recht stabilen Aktien-Branchen mit hinunter gezogen werden oder weiterhin halten. Ich vermute eher Ersteres.

Auf der anderen Seite würde ich selbst bei Gold u. Rohstoffen nicht meine Hand ins Feuer legen, dass die stabil bleiben.

Share this post


Link to post
Glory_Days
Posted · Edited by Glory_Days
vor 1 Stunde von Madame_Q:

Man muss immer damit rechnen, dass die Vergangenheit im blödesten Fall nichts mehr wert ist und z.B. alles im Depot miteinander korreliert und baden geht (wenn auch hoffentlich in unterschiedlicher Stärke).

Ich würde behaupten, die Missinterpretation von Korrelationen liegt u.a. auch daran, dass viele die mathematische Definition des Korrelationskoeffizienten einfach nicht verstanden haben. Aber der Teil in Klammern ist die entscheidende Erkenntnis. Korrelation hin oder her, am Ende ist das Ausmaß des Drawdowns der Einzelkomponenten für den Gesamt-Drawdown des Portfolios entscheidend. Diese Einsicht ist essenziell für effektives Risikomanagement. Denn das systematische Marktrisiko wird man niemals los - aber die Drawdown-Abstufung bei verschiedenen Komponenten kann im Zweifel entscheidend sein.

vor 1 Stunde von Madame_Q:

Die große Frage aktuell ist ja, ob bei einem (noch möglichen/kommenden) Crash oder deutlicherem Abverkauf dann auch die bisher recht stabilen Aktien-Branchen mit hinunter gezogen werden oder weiterhin halten. Ich vermute eher Ersteres.

Auf der anderen Seite würde ich selbst bei Gold u. Rohstoffen nicht meine Hand ins Feuer legen, dass die stabil bleiben.

Ja, sehe es ähnlich - aber dann wahrscheinlich doch mit teilweise erheblichen Unterschieden (siehe meine Drawdown-Auswertung bei vergangenen Crashes auf Seite 2 dieses Threads). Wenn alles einbricht, kommt es im Bezug auf die Gesamtwirkung auf ein Portfolio auch darauf an, wie konzentriert auf der Zeitachse dieser Einbruch passiert. Bei verschiedenen Anlageklassen ist das Risiko verhältnismäßig am geringsten, dass diese alle zum gleichen Zeitpunkt ihren Tiefpunkt erreichen. Existent ist es aber natürlich trotzdem.

Share this post


Link to post
Glory_Days
Posted · Edited by Glory_Days

Spannende Börsenwoche wieder einmal - die Zeiten sind wie gemalt für einen Portfolio-Stresstest, daher ein kurzes Update:

Beginndatum 18.03.2022:

  • OP-Variante mit 50% Aktienanteil Offensiv (-7,45%):

grafik.thumb.png.ec3a7d7d7f24e67433775491e87fe58e.png

  • OP-Variante mit 40% Aktienanteil Offensiv (-5,67%):

grafik.thumb.png.2bcbeb520e126d05e5d2837d60eaa241.png

  • OP-Variante mit 30% Aktienanteil Offensiv (-3,89%):

grafik.thumb.png.f79945a6861457b45d91073a317246a3.png

  

Als Anhaltspunkt einige Aktienindizes im Vergleichszeitraum in EUR:
NASDAQ-100 (SXRV) | -13,42%
S&P 500 (SXR8) | -10,15%

MSCI World (EUNL) | -8,54%
 

Bis jetzt bin ich sehr zufrieden mit den Ergebnissen - das Portfolio und seine defensivere Varianten erweisen sich bisher als robust. Man sieht ganz klar den Diversifikationseffekt insbesondere in der Spalte "Kurssteigerung Anlageklasse". Wunderdinge (wie z.B. Gewinne) sind in dieser anspruchsvollen Marktphase von einem diversifizierten Long-Only Portfolio natürlich nicht zu erwarten.            

Share this post


Link to post
Madame_Q
Posted · Edited by Madame_Q
vor 13 Stunden von Glory_Days:

Als Anhaltspunkt einige Aktienindizes im Vergleichszeitraum in EUR:
NASDAQ-100 (SXRV) | -13,42%
S&P 500 (SXR8) | -10,15%

MSCI World (EUNL) | -8,54%

Der Nasdaq passt, aber bei den anderen komme ich mit meinen ETFs auf ein bisschen andere Werte (alles Xetra vom 18.03. bis gestern Abend):

 

20220521_102905.thumb.jpg.a6a674f2c17bba59cb12ffa408443a17.jpg

 

Jedenfalls danke für das Update.

Ich persönlich finde das defensivste Depot am besten. Die offensivste Variante schraubt das Klumpenrisiko Tech zu sehr hoch finde ich.

Trotzdem habe ich Zweifel, ob selbst das defensivste Portfolio eine Kiss-Mischung aus Vanguard All World + Cash (risikoangepasst = 90/10, 80/20???) langfristig schlagen kann nach Kosten u. Steuern.

 

Hoffen wir, dass die Rohstoffe weiter "halten". Ich habe da so meine Zweifel, wenn es dann doch mal voll abwärts gehen sollte (betrifft mich dann ja auch mit dem Arero).

Share this post


Link to post

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now

×
×
  • Create New...