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BWL0815

Neue Öl-Heizung - Viessmann vs. Buderus

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ananbt
Posted

Ökofen sind führend, ETA sind auch sehr gut.

 

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BWL0815
Posted
22 hours ago, ananbt said:

Ökofen sind führend, ETA sind auch sehr gut.

 

 

Tanke für den Tipp, gibt bei mir in der Region aber kaum Servicepartner dafür, genauso wenig für Windhager, das wäre dann auch ein Ausschlußkriterium, im Umkreis von wenigstens 10 Km sollte es schon einen Servicepartner geben.

 

Da wir ohnehin vom Thema abgekommen sind, gibt es hier Erfahrungen mit Daikin Wärmepumpen?

 

Falls jemand in den letzten 5 Jahren eine neue Buderus oder Viessmann Ölheizung verbaut hat, wäre ich immer noch an Erfahrungsberichten interessiert.

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Bavarese
Posted

Bei uns haben in der Familie (u.a. mein Vater) und im Bekanntenkreis 4 Leute eine Fröling Pelletsheizung. Bisher gab es keine Beanstandungen, außer dass bei meinem Vater in 2020 oder 2021 das Bediendterminal (das Touchbedienteil) im Wohnbereich defekt war und dieses Teil über 600€ gekostet hat. 

Windhager und ETA werden auch immer wieder als Hersteller mit guter Qualität genannt.

vor 11 Stunden von BWL0815:

Tanke für den Tipp, gibt bei mir in der Region aber kaum Servicepartner dafür, genauso wenig für Windhager, das wäre dann auch ein Ausschlußkriterium, im Umkreis von wenigstens 10 Km sollte es schon einen Servicepartner geben.

Eine Anmerkung zum Servicepartner. Oftmals ist es so, dass der regionale (Service-)Partner die Heizung zwar vertreiben und einbauen darf, eine "normale" Wartung durchführen kann, aber Reparaturen ab einem gewissen Grad nur durch den Werkskundendienst erfolgen dürfen. Das kenne ich aus eigener Erfahrung von IDM, Stiebel Eltron und Buderus, könnte mir aber vorstellen, dass es ähnliche Regelungen auch von anderen Herstellern gibt. Selbst habe ich es vor Corona erlebt (2018 oder 2019), dass bei einem Defekt der Werkskundendienst kommen musste und da dieser ein größeres Gebiet betreut, sehr hohe Anfahrtkosten hatte. Ich glaube das waren damals über 150€. Das war mir damals auch nicht bewusst und da würde ich bei einer neuen Heizung mehr drauf schauen.

 

Gruß

Bavarese

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Ramstein
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vor 21 Minuten von Bavarese:

Eine Anmerkung zum Servicepartner. Oftmals ist es so, dass der regionale (Service-)Partner die Heizung zwar vertreiben und einbauen darf, eine "normale" Wartung durchführen kann, aber Reparaturen ab einem gewissen Grad nur durch den Werkskundendienst erfolgen dürfen. Das kenne ich aus eigener Erfahrung von IDM, Stiebel Eltron und Buderus, könnte mir aber vorstellen, dass es ähnliche Regelungen auch von anderen Herstellern gibt.

Schlimmer. Ich habe es an 2 Heizungen erlebt, dass der lokale Heizungsbauer sagte "Defekt, keine Ersatzteile mehr, unreparierbar, neue Heizung fällig!", aber der Werkskundendienst für 100-200 Euro für Reparatur und Ersatzteil das Problem behoben hat.

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slowandsteady
Posted · Edited by slowandsteady

Meine Eltern heizen ihr EFH in einem Dorf mit <100 Einwohnern mit Scheitholz + 30kW Holzvergaser von ETA. Sie erzeugen ihr Scheitholz auch selbst aus ihren ca. 2 Hektar Wald. Das Scheitholz schüren ist aber recht aufwendig, an kalten Wintertagen muss teilweise 2x pro Jahr angeschürt werden, was jedes Mal 5-10min dauert. Man darf auch nur absolut trockenes Holz (min 2 Jahre gelagert) verschüren, sonst versottet der Kessel und geht kaputt. Außerdem muss der Kaminkehrer recht oft kommen (mehrmals pro Jahr, nicht nur einmal wie bei der Gasheizung) und dann auch wirklich mit einer Bürste den gesamten Kamin reinigen, was durchaus auch Dreck verursacht.

 

Ich kenne auch ein paar Bauern mit Hackschnitzelheizungen, die haben den Nachteil, dass man einen extra Bunker bauen muss (teuer in Anschaffung), man einen Bauern in der Nähe für die Anlieferung braucht (bzw. selbst einen Traktor inkl. Kipper). Außerdem sind Hackschnitzel noch störungsanfälliger und insb. die Schnecke verstopft ab und an - kann man dann zwar selbst beheben, aber nervt trotzdem wenn man gerade länger unterwegs ist.

 

Zu Pellets-Heizungen kann ich kaum etwas sagen, nur dass ich diese für kaum billiger als Gas halte und die kann auch nicht der lokale Bauer herstellen - d.h. man ist wieder abhängig von Dritten und den Holzmarktschwankungen.

 

Ich würde mit Holz heizen nur empfehlen, wenn

  • man den damit verbundenen Dreck (Holzlagerung, Kaminreiningung) und Aufwand (ggf. tägliches Einschüren) akzeptiert.
  • Scheitholz nur bei "Selbstproduktion" (zumindest aus gefällten Rundlingen), denn Scheitholz einkaufen ist eher teuer (Scheitholz-Markt ist für "Städter", die ein paar wenige Scheite für ihren Komfortkamin brauchen und hohe Preise zahlen)
  • hohe laufende Kosten akzeptiert (die jährliche Wartung/Schornsteinfeger ist hier teurer, bei einer Gasheizung schadet es nicht, wenn mal ein Jahr Wartung ausgesetzt wird)

Letztendlich empfehle ich Heizen mit Holz nur fürs platte Land (=Dörfer mit 500 oder weniger Einwohnern), idealerweise wenn einem Waldarbeit in der Freizeit Spaß macht. Aufgrund des hohen Betreuungsaufwands sind Holzheizungen IMHO definitiv nichts für vermietete Wohnungen, wenn da dein Mieter regelmäßig zB Müll oder nasses Holz verschürt dann sind da schnell >10k Schaden bis hin zum Kaminbrand.

 

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bondholder
Posted
Am 8.8.2022 um 19:36 von BWL0815:

Tanke für den Tipp, gibt bei mir in der Region aber kaum Servicepartner dafür, genauso wenig für Windhager, das wäre dann auch ein Ausschlußkriterium, im Umkreis von wenigstens 10 Km sollte es schon einen Servicepartner geben.

Der Fachbetrieb, der unsere ÖkoFen-Pelletsheizung eingebaut hat und jedes Jahr wartet, hat seinen Sitz 22 km entfernt und berechnet als Pauschale für An- und Abfahrt 18 Euro plus MwSt. Alles zusammen bezahlen wir für die Wartung knapp 300 Euro. Damit können wir sehr gut leben.

 

Falls es im weiteren Umkreis gar einen Fachbetrieb gäbe, würde ich allerdings auch einen anderen Hersteller wählen.

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gruber
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Der Nachbar bei meinen Eltern hatte einen Scheitholzbrenner mit automatischer Beschickung. Das war so eine Art Holzstapel mit Rutsche in den Keller und mit einem Kettenwerk dazu. Darauf wurde das Holz aufgeschichtet und dann nach und nach verbraucht/verbrannt. Als der vor ca. 35 Jahren eingebaut wurde, kamen teilweise Leute aus den Nachbardörfern vorbei um sich das anzuschauen. Meine schnelle Google-Suche ergab, dass es sowas auch in "aktuell" gibt. Holz für 10 Tage in einen Vorratsbehälter und dann läuft das vollkommen automatisch ab.

 

Die Anlage vom Nachbarn wurde zwischenzeitlich übrigens stillgelegt, weil er einfach alles verheizt hat (nasses Holz, Palettenreste, Eisenbahnschwellen etc.) und er sich nicht an die Auflagen von Landratsamt/Kaminkehrer gehalten hat.

 

 

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