Jump to content
Sign in to follow this  
ManWithHat

Natürlich Anfänger & Fragen

Recommended Posts

ManWithHat
Posted

Guten Abend allerseits,

 

ich bin 51 und aus dem schönen Bodenseekreis. Nach langer Zeit habe ich jetzt ein bisschen Ruhe um mich mit dem Thema Börse und Aktien auseinanderzusetzen.

Jedoch ist die Flut an Informationen überwältigend. Da ich nicht ganz auf den Kopf gefallen bin und mir schon einiges aneignen kann und im kaufmännischen auch groß geworden bin,

habe ich eigentlich für den Anfang nur zwei Fragen zu Themen/Begriffen die ich nicht ganz so nachvollziehen kann.

Zum einen den Hebel und zum anderen Optionsscheine. Was diese sind, das ist mir bekannt, nur wie benutze ich diese Instrumente?

 

Falls jemand ein gutes Tutorial kennt oder eine gute Quelle die diese beiden Themen nicht nur erklärt auch vorführt, wäre ich dankbar.

 

Danke im Vorfeld

Der Hutträger

Share this post


Link to post
satgar
Posted · Edited by satgar

Hebel und Optionen sind Produkte für absolute Profis, die sogar mehr „Kosten“ können als nur den Totalverlust, sondern sogar noch die Pflicht, mehr eigenes Geld nachzuschiessen. Der kleine Privatanleger ist auch der viel schwächere Vertragspartner als der Herausgeber dieser Produkte. Dieser Herausgeber weiß also, wie er die Produkte generell konstruieren muss, um letztlich damit zu gewinnen, und nicht der Investor.

 

Warum willst du dich ausgerechnet damit beschäftigen und nicht am normalen Börsenmarkt mit Aktien und Anleihen bleiben, die für Normalpersonen völlig ausreichend sind!?

Share this post


Link to post
ManWithHat
Posted

@satgar danke dir. du hast vollkommen recht. Mir ging es nur um das Verständnis dafür. Ich arbeite mich langsam mit kleinen und bis jetzt guten Ergebnissen für mich durch.

Mir würde es nie in den Sinn kommen mich mit Sachen zu beschäftigen, von denen ich nichts verstehe. 

Share this post


Link to post
satgar
Posted

Bist du denn schon absolut sattelfest bei Aktien und Anleihen, ETFs und dergleichen? Falls nein, bleib erstmal dabei.

 

Lass die Finger von Optionen, Optionsscheinen, Zertifikaten, Hebelprodukten und Konsorten. 

Share this post


Link to post
Lazaros
Posted
vor 4 Minuten von ManWithHat:

@satgar danke dir. du hast vollkommen recht. Mir ging es nur um das Verständnis dafür. Ich arbeite mich langsam mit kleinen und bis jetzt guten Ergebnissen für mich durch.

Mir würde es nie in den Sinn kommen mich mit Sachen zu beschäftigen, von denen ich nichts verstehe. 

Wobei man ManWithHat folgendes zugutehalten muss

vor 33 Minuten von ManWithHat:

Da ich nicht ganz auf den Kopf gefallen bin und mir schon einiges aneignen kann und im kaufmännischen auch groß geworden bin,

Das heißt für mich, dass da schon Wissens-Potential dahinter steckt.

Share this post


Link to post
Cai Shen
Posted
Am 18.10.2020 um 15:24 von Cai Shen:

Morgan Stanley

Société Générale

Goldman Sachs

HSBC

Produktwissen zu Zertifikaten und Optionsscheinen

 

Du könntest bei den Emittenten der Optionsscheine anfangen, deren Broschüren sollen für Anfänger zur Einarbeitung ganz gut geegnet sein.
Produktwissen for free, leider funktionieren gerade nur 2 meiner 4 früher rausgesuchten Links noch.

 

 

 

Share this post


Link to post
Norica
Posted · Edited by Norica
vor 18 Stunden von ManWithHat:

Zum einen den Hebel und zum anderen Optionsscheine. Was diese sind, das ist mir bekannt, nur wie benutze ich diese Instrumente?

Es würde hier ein Unterforum geben, in dem man in den einzelnen Kategorien dazu konkretere Fragen stellen darf.

Man benutzt die angesprochenen Dinge so wie Aktien auch: Die Scheine kaufen und verkaufen, wobei der Hebel ein Anteil oder ein Vielfaches des Underlyings sein dürfte, je nach Ausgestaltung des Papiers.

Persönlich würde ich mich jedoch nur mit Optionen befassen und die Optionsscheine den Profis überlassen. :-*

 

 

vor 18 Stunden von ManWithHat:

....und zum anderen Optionsscheine....

 

vor 18 Stunden von satgar:

Hebel und Optionen sind Produkte für absolute Profis,...

Optionen sind keine Optionsscheine. Übrigens sind Hämmer nur für absolute Profis geeignet, man kann sich damit auf die Finger hauen und wenn man nicht aufpasst, kann man anderen den Kopf damit einschlagen...:shit:

 

vor 18 Stunden von satgar:

Bist du denn schon absolut sattelfest bei Aktien und Anleihen, ETFs und dergleichen? Falls nein, bleib erstmal dabei.

Oh, da habe ich wohl bisher Glück gehabt, mein Anleihenwissen geht gegen Null, von Optionen weiß ich aber ein wenig.:(

 

 

 

LG

Share this post


Link to post
Cinquetti
Posted
vor 2 Stunden von Norica:

Optionen sind keine Optionsscheine. Übrigens sind Hämmer nur für absolute Profis geeignet, man kann sich damit auf die Finger hauen und wenn man nicht aufpasst, kann man anderen den Kopf damit einschlagen...:shit:

+1

 

Ich verstehe die Ablehnung gegenüber Derivaten auch nicht wirklich.

Solange man mit moderaten Hebeln arbeitet und ein wenig Erfahrung mit Knockouts und Optionsscheinen hat, spricht nichts gegen diese Instrumente.

 

@ManWithHat

Mir hat damals dieses Video sehr geholfen:

 

Share this post


Link to post
Malvolio
Posted · Edited by Malvolio

Man darf vor allen Dingen nicht Äpfel und Birnen vergleichen. Optionen und Futures sind Derivate und werden u.a. an entsprechenden Derivate- bzw. Terminbörsen gehandelt. Bei den meisten Brokern hat man da als normaler Kunde gar keine Möglichkeit, solche Kontrakte zu handeln .... und wenn doch, sollte man hier sehr genau wissen, was man tut ... denn man kann hier unter Umständen leicht hohe Verluste (theoretisch sogar unendlich hohe Verluste) erleiden, wenn es nicht so läuft wie geplant. Das ist in jedem Fall nur etwas für jemanden, der genau weiß, was er tut.

 

Optionsscheine und Zertifikate sind sog. "Strukturierte Produkte" für "Retail-Kunden", die von einem Emittenten in der Form einer Schuldverschreibung angeboten werden und in denen z.B. Optionen (oder andere Instrumente) eingebettet sind (z.B. bei Optionsscheinen). Diese Zertifikate werden dann wie normale Wertpapiere an den gängigen Handelsplätzen gehandelt. Typischerweise kann man hier "nur" seinen Einsatz verlieren ... insofern ist das Risiko i.d.R. nicht ganz so hoch wie bei den "richtigen" Termingeschäften (Derivaten) .... aber man sollte natürlich trotzdem wissen, was man da kauft und welche Einflüsse es auf die Wertentwicklung gibt. Auch sollte klar sein, dass man hier immer auch mit dem Emittenten (der in der Regel auch der Market-Maker ist, also die Kurse für das Instrument stellt) auch immer noch einen "Partner" mit im Boot hat, der auch an dem Geschäft etwas verdienen will. 

Share this post


Link to post
Cinquetti
Posted

Was man vielleicht noch erwähnen sollte ist, dass man mit Knockouts und Optionsscheinen sehr einfach short gehen kann ohne sich gleich Aktien leihen zu müssen.

Für mich war das der Einstieg in das Thema Leerverkauf:

 

image.thumb.png.b25069c3732b9349a1fba2c6a132e2f8.png

Share this post


Link to post
HalloAktie
Posted

Der Begriff "Hebel" / engl. Leverage bezieht sich, meinem Verständnis nach, nicht auf ein bestimmtes Produkt, sondern auf die Art des Investments. Du kannst in Eigeninitiative "hebeln", indem du beispielsweise mit geliehenem Geld Aktien kaufst. 

Du kannst auch mit Optionsscheinen / engl. Warrants oder sonstigen Zertifikaten hebeln. Das Prinzip dürfte immer sein, mit weniger als 1:1 Geldeinsatz in einen Basiswert (z.B. Dax-Index) zu investieren und dennoch theoretisch voll an Kursschwüngen beteiligt zu sein. 

Der Emittent des Zertifikats oder des Hebelpridukts ermöglicht dir das aber nur unter Bedingungen und die sind so schlecht, dass die Verlustwahrscheinlichkeit gigantisch ist. Also quasi eine Sportwette. 

 

Ich würde mich damit nicht allzu lange beschäftigen- es lohnt sich wahrscheinlich nicht. Ich habe mit Optionsscheinen knapp 1000 Euro versenkt und damit hat es sich auch :-)

Share this post


Link to post
Schlumich
Posted

Der Hutmann hat sich seit gestern nicht mehr gemeldet und ich bin mir nicht sicher, ob er jetzt Optionen oder Optionsscheine meint (ich vermute, er weiß es selbst nicht). Daher ist jeder Rat unsinnig.

Share this post


Link to post
Cai Shen
Posted
vor 4 Stunden von Schlumich:

ich bin mir nicht sicher, ob er jetzt Optionen oder Optionsscheine meint

Was für das Verständnis meiner Meinung nach zweitrangig ist.

Die prinzipielle Funktionsweise ist identisch, Optionen eben vielseitiger verwendbar und in der Preisfindung transparenter, dafür in Deutschland schwerer handelbar.

Share this post


Link to post
Mira Kuli
Posted
Am 7.5.2024 um 16:06 von Cinquetti:

Was man vielleicht noch erwähnen sollte ist, dass man mit Knockouts und Optionsscheinen sehr einfach short gehen kann ohne sich gleich Aktien leihen zu müssen..

Da es ein Anfänger-Thread ist, möchte ich Dich korrigieren:

Du kannst Dir CALL oder PUT-Scheine kaufen- damit bist Du aber nicht short, sondern immer LONG.

Bei einem CALL setzt Du LONG auf steigende Kurse- bei einem PUT setzt Du LONG auf fallende Kurse.

Gegen Dich läuft dabei immer der Zeitwert-Verlust bzw. bei Zertifikaten eine täglich angepasste KO-Schwelle.

Die Beschriftung der Buttons ist streng genommen nicht korrekt.

Es geht daher auch besser:

1509590491_Screenshot2024-05-14191506.png.1c9dfdba1d4615d0e073b5e31458c8e8.png

 

 

 

Short wäre- wie bei Aktien ein Leerverkauf- das geht aber nur mit Optionen selber- nicht mit Scheinen.

Sinn ist, eine verkaufte Option billiger wieder zurückzukaufen oder verfallen zu lassen.

Der Zeitwertverlust läuft hier für Dich.

Share this post


Link to post
Cinquetti
Posted

@Mira Kuli

Stört Dich der Begriff "Short" bei den Hebelprodukten von Trade Republic so sehr?

Bei zero haben die Hebelprodukte auch die Typisierung "Long" bzw. "Short".

 

Im realen Leben sagt ja auch niemand "ich gehe LONG auf einen fallenden DAX".

 

grafik.png.40205481cac42f101fc092e3b1d36446.png

 

 

Share this post


Link to post
Mira Kuli
Posted · Edited by Mira Kuli
vor 11 Stunden von Cinquetti:

Im realen Leben sagt ja auch niemand "ich gehe LONG auf einen fallenden DAX".

Man geht auf den DAX short oder long.

 

Gekaufte Optionen (Zeitwertverlust arbeitet gegen Dich):

Long CALL= steigende Kurse werden erwartet

Long PUT = sinkende Kurse werden erwartet

Verkaufte Optionen (Zeitwertverlust arbeitet für Dich):

Short CALL = sinkende,(ggf. leicht steigende) oder gleichbleibende Kurse werden erwartet

Short PUT = steigende,(ggf. leicht fallende) oder gleichbleibende Kurse werden erwartet

 

Wie gesagt- Du kannst einen Optionsschein oder ein Zertifikat nur kaufen, um "short" oder "long" zu sein.

Der Zeitwertverlust arbeitet immer für den Emittenten.

 

Es ist auch "sehr einfach" möglich, das Du trotz fallender Kurse  einen Verlust mit einem solchen "Short"-Produkt machst- gerade

bei den von Dir als Beispiel ausgewählten Produkten auf den DAX.

Hier schlägt der Zeitwertverlust voll durch.

Gleiches gilt für einen CALL bei steigenden Kursen.

 

Manche Banken haben sogar die korrekten Bezeichnungen.:)

267281088_Screenshot2024-05-15070521.png.1af9cb72c4e88453ee0d45e02b1ce378.png

Share this post


Link to post

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now
Sign in to follow this  

×
×
  • Create New...