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180 posts in this topic

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Mit einem ETF sind EM Investments nicht schwieriger als andere. 

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vor 45 Minuten schrieb Portfolio2055:

Mit einem ETF sind EM Investments nicht schwieriger als andere. 

Ich bin aber kein ETF Anleger. :blink:

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Posted · Edited by odensee

vor 22 Minuten schrieb Marfir:

Ich bin aber kein ETF Anleger. :blink:

Auch Einzelaktienanleger brechen sich keinen Zacken aus der Krone, wenn sie solche Märkte mit Fonds abdecken (falls man in dem Markt investieren möchte natürlich nur...)

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Einzelaktien schließen ETF nicht aus. Gerade in solchen Märkten sind sie eine willkommene Erleichterung. Alternativ kannst du natürlich die Top 3 der Top 3 Länder eines EM ETF in Einzelaktien stecken. 

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Ist hier denn jemand mit Einzelaktien aus dem EM im Portfolio unterwegs? Es gibt hier eine Vielzahl von "Problemen" (Ordergebühren, Spread, Verfügbarkeit, ADR/GDR) und die Tatsache das man oft in den Sektoren Finanzen, Rohstoffe oder Energieversorger investiert. Dass muss dann auch zum Portfolio passen. Die Klassisker sind am Ende dann wahrscheinlich Gazprom, Sberbank of Russia, Vale, Taiwan Semiconductor, Samsung oder der ein oder andere Chinese.

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Posted · Edited by Sovereign

vor 3 Stunden schrieb Marfir:

In EM zu investieren stelle ich mir ziemlich schwierig vor. Die verfügbaren Informationen sind noch geringer und es gibt eine sprachliche und kulturelle Hürde.

Die Aktienkultur ist eine völlig andere als in den angelsächsischen Staaten oder in der EU.

 

Du stößt z.B. bei Einzelinvestitionen in BR und RU laufend auf irgendwelche Patriarchen die eigentlich ein solides Business betreiben, trotzdem Beamte bestechen, dabei auffliegen (der auch nicht) und wo dann der Kurs abgestraft wird. Zudem betreiben beide Staaten ihren Minenbusiness so als ob es keine Umwelt gäbe die dabei fürchterlich zu Schaden kommt. Da ist es manchmal ethischer in Waffenproduzenten zu investieren als in EM Minenbetreiber.

 

China ist da ganz anders: Die lokalen Aktienbesitzer mögen das spielen und wetten, das kann die Kurse ganz gut treiben. Andererseits regieren in China Kommunisten die schon mal verhindern das Du die Dividenden ausser Landes bringen kannst wenn es ander Zeit ist den Yuan zu stützen. Und China ist eine üble Wahl wenn es darum geht geht verschuldet zu sein, keine korrekten Zahlen zu reporten und dadurch nicht nur die eigene Wirtschaft ins Wanken zu bringen sondern gleich die ganze Weltwirtschaft.

 

Indien hat eine Staatswirtschaft, die habe ich noch nicht ganz kapiert. Und es ist, im Vergleich zu China, nicht einfach indische Aktien zu kaufen. Südafrikanische Aktien könnte ich mir vorstellen aber angesichts der Politik ist mir das zu heiß.

 

EM für die nächsten Jahr(zehnt)e finde ich gut, aber ich würde trotzdem nicht ETF's kaufen. Ich kann ETF's nicht leiden.

 

 

 

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Danke für eure Anmerkungen.

 

Dazu kommen Betrügereien insb. bei kleinen chinesischen Firmen, Zwangsenteignungen (z. B. Russland, Venezuela) und z. T. immense Wechselkursschwankungen. Beispiel Rubel oder Türkische Lira.

 

Und dann stellt sich generell die Frage ob sich die optisch billigen Bewertungen dieser Märkte auch mal auflösen. Ein KGV von 4 nützt mir nur etwas, wenn ich entweder entsprechend hohe Ausschüttungen bekomme, die Firma wächst oder sich diese Bewertungen an die entwickelten Märkte anpasst. Eine Gazprom gibts schön länger zum einstelligen KGV. Die Kursentwicklung ist unterirdisch. Und bei der Sberbank schwankt der Kurs nur heftig, ohne dass es langfristig stetig nach oben geht.

Samsung ist eher die Ausnahme. Der Leuchtturm. Die Firmen die ich mir kurz angesehen habe, die im EM Fonds gelistet sind, hatten z. T. ihre Investoren bisher blamiert. Klar kann man mit einem ETF/breiten Fonds darauf hoffen die vielen Luschen mit guten Firmen auszugleichen. Aber ich bleibe dann doch lieber in entwickelten Märkten mit Firmen, die ihre Produkte in die EM verkaufen.

Viel Schrott und Risiko mit ein zu kaufen macht für mich keinen Sinn. Ein einstelliges KGV kann nicht für möglichen Bilanzbetrug oder Zwangsenteignung entschädigen.

 

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Sehr gerne!

Wir hatten tatsächlich etwas gebraucht bis das Eis gebrochen war. Aber in Video 2 und 3 wird es etwas lebendiger. Da geht es auch um das Thema Sprachbarrieren und kulturelle Hürde. Die Antwort war sehr spannend.

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vor einer Stunde schrieb ebdem:

Sehr gerne!

Wir hatten tatsächlich etwas gebraucht bis das Eis gebrochen war. Aber in Video 2 und 3 wird es etwas lebendiger. Da geht es auch um das Thema Sprachbarrieren und kulturelle Hürde. Die Antwort war sehr spannend.

Und wer von denen bist du? :)

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Der, der die Fragen stellt ;).

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vor 9 Stunden schrieb ebdem:

Der, der die Fragen stellt ;).

Das sind doch aber zwei Fragensteller im dem Video. :rolleyes:

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vor 13 Stunden schrieb Sovereign:

EM für die nächsten Jahr(zehnt)e finde ich gut, aber ich würde trotzdem nicht ETF's kaufen. Ich kann ETF's nicht leiden.

Aus welchen Gründen lehnst du ETFs pauschal ab?

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vor 1 Stunde schrieb Marfir:

Das sind doch aber zwei Fragensteller im dem Video. :rolleyes:

Also in dem Video mit Axel war nur ich :D.

Coole Debatte hier. Das Thema Kaufen in Emerging Markets kommt auch in Video 3. Schon mal so viel: Das kann man gut mit Urlaub verbinden ;).

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vor 13 Stunden schrieb Sovereign:

Die Aktienkultur ist eine völlig andere als in den angelsächsischen Staaten oder in der EU.

 

Man kann auch Anleihen kaufen. Und gerade da sind imho ETFs interessant (Streuung, Stückelung, Steuern etc etc.)

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vor 8 Stunden schrieb ebdem:

Also in dem Video mit Axel war nur ich :D.

Coole Debatte hier. Das Thema Kaufen in Emerging Markets kommt auch in Video 3. Schon mal so viel: Das kann man gut mit Urlaub verbinden ;).

Auch wenn ich mich nicht für Direktinvestments in Schwellenländern interessiere, so ist es doch interessant zu hören wo sich Value Investoren überall herum treiben. Gerne mehr davon. :)

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Kommt! Teil 2 und Teil 3 kommen am Freitag. Außerdem bald auch ein Interview mit einem Indien und einem Chinaexperten. Und einem richtig großartigen Investor.

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vor 20 Stunden schrieb Maciej:

Aus welchen Gründen lehnst du ETFs pauschal ab?

Lange Geschichte, kurz zusammengefasst:

 

ETF's machen Sinn wegen der Kosten und Performance wenn man sie mit gemanageten Fonds vergleicht.

Aber beim Kauf von ETF's legt man einfach nur Geld auf den Tisch ohne darüber nachzudenken das man die Milch kauft obwohl man auch die Sahne zum gleichen Preis kriegen könnte.

Man muß sich nur kümmern.

In der Regel ist das für/wider ETF ein hochaufgeladenes Thema. Das bespreche ich nicht so gern und auch lieber in einem anderen Thread.

 

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vor 23 Stunden schrieb ebdem:

Kommt! Teil 2 und Teil 3 kommen am Freitag. Außerdem bald auch ein Interview mit einem Indien und einem Chinaexperten. Und einem richtig großartigen Investor.

Aber ich gebe doch gar keine Interviews :rolleyes:

 

Habt Ihr auch mal vor jemanden zu interviewn der auch mit distressed assets sein Geld verdient? Die meisten Investoren präsentieren Portfolios/Strategien wo alles schön scheint, blinkt und geordnet ist. Wachstum oder Qualität. Dabei gibts auch noch andere Möglichkeiten Geld zu verdienen. Zur Abdeckung des breiten Specktrums wäre es interessant auch noch Interviews aus der anderen Ecke zu sehen. Jedenfalls gehts mir so.

Ansonsten weiter so! :thumbsup:

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Ja. YouTube will er wohl nicht, aber ich glaube wir machen mal einen Podcast. Das dauert aber noch etwas :).

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Hier findet ihr Episode 2 unseres Interviews mit Axel Krohne:

 

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vor 6 Stunden schrieb ebdem:

Hier findet ihr Episode 2 unseres Interviews mit Axel Krohne:

 

Super danke! :)

Aber wieso unterhalten sich zwei Menschen nicht in ihrer Muttersprache, zumal auch die Zuschauer aus der DACH Region kommen?

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Weil es viele englischsprachige Zuschauer da draußen gibt, die unsere Fragestellung auch interessant finden und unseren Kanal abonniert haben. Und weil wir uns auch Leuchtturm für das deutschsprachige Value Investing verstehen und Englisch nun mal die Frage ist, die auch nach außen verstanden wird und gerade für Value Investoren die Leitsprache ist. Siehe z.B. auch deine Signatur :).

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vor 10 Minuten schrieb ebdem:

Und weil wir uns auch Leuchtturm für das deutschsprachige Value Investing verstehen

 ... aha ....

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vor 2 Stunden schrieb ebdem:

Weil es viele englischsprachige Zuschauer da draußen gibt, die unsere Fragestellung auch interessant finden und unseren Kanal abonniert haben. Und weil wir uns auch Leuchtturm für das deutschsprachige Value Investing verstehen und Englisch nun mal die Frage ist, die auch nach außen verstanden wird und gerade für Value Investoren die Leitsprache ist. Siehe z.B. auch deine Signatur :).

Der Irrsinn mit dem Englisch

https://blog.wiwo.de/management/2010/03/06/der-irrsinn-mit-dem-englisch-eine-wiederholung/

 

Firmensprache Englisch: Kaskaden von Missverständnissen

https://blog.wiwo.de/management/2015/08/27/firmensprache-englisch-kaskaden-von-missverstandnissen-interview-mit-claudia-schmidt-von-mutaree/

 

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vor 5 Stunden schrieb ebdem:

Weil es viele englischsprachige Zuschauer da draußen gibt, die unsere Fragestellung auch interessant finden und unseren Kanal abonniert haben. Und weil wir uns auch Leuchtturm für das deutschsprachige Value Investing verstehen und Englisch nun mal die Frage ist, die auch nach außen verstanden wird und gerade für Value Investoren die Leitsprache ist. Siehe z.B. auch deine Signatur :).

Wenn der Leuchtturm nur für englische Schiffe leuchtet, dann nimmt man Schiffbrüchige anderer Nationen in Kauf. Flattert auf dem Turm eine deutsche Flagge, ist es sogar eine Mogelpackung.

 

Wie wäre es mit deutschem Ton und englischem Untertitel? Das wäre auch authentischer.

 

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