weiteres Vorgehen Wohnriester

By Bavarese in Alternative Kapitalanlagen,
Hallo zusammen,   ich darf mich mit einer Frage zu Wohnriester an euch wenden. In 2011 haben meine Frau und ich zwei gleiche Verträge abgeschlossen, da wir Zinssicherheit für die Finanzierung unseres Eigenheims wollten. Der Grund für 2 Verträge war, dass wir beide Verträge für Wohnriester nutzen wollten. Nach Jahren des Einzahlens und des veränderten Zinsniveaus stellt sich für uns die Frage wie man mit den Verträgen und dem Guthaben in Zukunft verfahren soll.   Vertragsdetails: (sind für beide Verträge gleich) Bausparsumme: 2x 53.000€ (gesamt: 106.000€) Vertragsbeginn: 07.01.2011 Tarif: LBS-F6+ R Regelsparbetrag: 212€ Monatlicher Sparbetrag: 159€ Jahresentgelt: 18€ Verzinsung der Sparzahlungen: 1% Zinsbonus: keiner Effektivzins: 3,89%   Vertrag Frau: Kontostand zum 31.12.2017: 21.286,01 Am 18.07.2011 wurde aus einem alten Riestervertrag eine Kapitalübertragung i.H.v. 5.771,20€ durchgeführt. In 2017 nur noch Einzahlungen bis einschließlich April i.H.v. 636€, in 2018 noch keine Einzahlungen   Vertrag Mann: Kontostand zum 31.12.2017: 18.315,49 Am 18.07.2011 wurde aus einem alten Riestervertrag eine Kapitalübertragung i.H.v. 5.147€ durchgeführt. In 2017 nur noch Einzahlungen bis einschließlich April i.H.v. 636€, in 2018 noch keine Einzahlungen   Restschuld Darlehen: 31.03.2021 – Restschuld: 90.000 BayernLabo 30.12.2020 – Restschuld: 14.400€ endfälliges Darlehen 30.03.2023 – Restschuld: 18.000€ Annuitätendarlehen Gesamt:  ca. 122.000€   Guthaben BSV: Ca. 40.000€ (Mann: ca. 18.300€, Frau 21.200€) Der Bausparvertrag (2x 53.000€, gesamt 106.000€) wurde so gerechnet, dass er mit einer monatlichen Einzahlung von 159€ im Juni 2020 zuteilungsreif wird und dann das Darlehen der BayernLabo (90.000€) und das endfällige Darlehen (Rest: 14.400€) ablösen kann.   Es stellt sich die Frage wie wir mit den Verträgen weiter umgehen: Weiter einzahlen und Bauspardarlehen aufnehmen. Aufgrund der hohen Darlehenszinsen und der aktuell möglichen Annuitätendarlehen ist das nicht sinnvoll. Bei Fälligkeit der Darlehen Entnahme des Geldes aus BSV und Reduzierung der Restschuld um ca. 40.000€. Es wäre dann nach der Tilgung noch eine Restschuld von ca. 82.000€ vorhanden. Danach nur noch Abschluss einer Anschlussfinanzierung i.H.v. 82.000€. Wenn ich aber das Wohnförderkonto mit den Werten von 2017 hochrechne, komme ich in 25 Jahren auf ca. 70.000€ (Frau auf:  37.800€, Mann: 32.500€), die dann verteuert werden müssten. Wenn man diesen Weg wählt, sollte man sich m.E. in der Zukunft mit der Minderung des WFK auseinandersetzen. Einzahlungen für 2018: Seit April 2017 wird nichts mehr in die Bausparverträge eingezahlt. Meine Tendenz ist, dass ich für meine Frau in 2018 noch eine Einzahlung mache, damit sie die volle Zulage für sich und beide Kinder erhält. In meinen Vertrag würde ich erstmal keine weitere Einzahlung vornehmen, auch wenn ich dann keine Zulagen für mich erhalte. Einzahlungen für die Zukunft: Ist es sinnvoll in beide Verträge ab 2019 wieder jeweils 159€ pro Monat einzuzahlen?   Wie sollte ich mit dem Vertrag und dem Guthaben weitermachen bzw. sollen dieses Jahr noch Einzahlungen in den Vertrag der Frau geleistet werden?   Vielen Dank für eure Anregungen   Beste Grüße Bavarese
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