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Ich habe heute von Union Investment, wo ich einen Altersvorsorgervertrag laufen habe (Riesetr Rente) eine Abrechnung bekommen.
Aus der geht hervor, dass alle UnionGlobal Anteile auf einen Schlag in UniEuroRenta Anteile getauscht wurden.
Ich kann das auss Sicht von Union Investment nachvollziehen, da sie ja die eingezahlten Beiträge garantiert wieder auszzahlen müssen.
Dennoch halte ich den Zeitpunkt, nun inder (vremeintlichen) Talsohle in sichere Papiere zu investieren, für falsch.
Zumal mir das ganz erheblich an die Rendite gehen wird.
Nun habe ich dort angerufen und man hat mir mitgeteilt, dass diese Rentenanteile nie wieder in UniGlobal Anteile umgeschichtet werde. Was Rente ist bleibt Rente.
Das ärgert mich nun ganz gewaltig, ich kann aber lt. Union Investment nichts dagegen machen.
Ich hatte im Ergebnis bis jetzt ca. 8.500 € eingezahlt, der aktuelle Wert ist gut 5.000 €. Mit dem Betrag kann ich wohl nichts mehr reißen, wird er die nächsten 20 Jahre (ich bin 47) eher vor sich herdümpeln.
Ist es eventuell sinnvoll, nun den Vertrag ruhen zu lassen und wonaders einen neuen Vertrag, auf dem auch die Zuschüße eingezahlt werden und der nur in Fonds investiert, abzuschließen.
Aus Renditesicht habe ich durch die Entscheidung von Union Investment, im ungünstigsten Moment umzuschichten, die "A...." - Karte gezogen.
Es mag dich überraschen, aber was da jetzt bei deinem Riester passiert, ist nicht weiter als der Preis dafür, dass du bisher eben einen sehr hohen Aktienanteil hattest. Wenn man so will, ist es ärgerlich, dass das Umschichten gerade jetzt nach dem Verfall bei Aktien und bei stark gestiegenen Anleihekursen passiert. Aber letztlich kann es die Rettung deiner Rente sein - die Union hat im Grunde kein Wahl, dein Vermögen ist jetzt soweit zurückgegangen, dass es zu riskant wäre, weiterhin alles in Aktien zu lassen. Die Union muss dir ja den Erhalt der eingezahlten Beträge garantieren - und letztlich verlässt du dich ja auch darauf, dass sie das tut.
Wenn der Aktienmarkt im Herbst noch die Kurve gekriegt hätte, dann wärest du jetzt immer noch voll in Aktien. Das ist das Konzept der Union: so viel wie geht in Aktien so lange es geht. Wenn es aber nicht mehr geht, dass beherzt und total in Anleihen. Wenn du einen weniger radikalen Ansatz willst, dann sind evtl. die DWS-Angebote was für dich. Ohne den Crash wäre die Union mit diesm Konzept wahrscheinlich als langfristiger Sieger hervorgegangen.
Eines ist wichtig zu beachten: man kann Crashs nicht zuverlässig vorhersagen, sich also auch nicht wirklich darauf vorbereiten (natürlich gelingt das im Rückblick einzelnen Anlegern, aber man kann eben nicht im Vorhinein sagen, welchen es gelingen wird) - sonst müsste man natürlich von der Union erwarten, dass sie schon früher umgeschichtet hätte. Und vielleicht noch wichtiger: wenn die Aktienmärkte mal ein Jahr fallen, heißt das leider nicht, dass für das folgende Jahre die Chancen auf einen Anstieg höher sind als normal. D.h. praktisch: es kann durchaus sein, dass in zehn Jahren sich herausstellt, wie genial es war von der Union, in diesem Herbst, also noch bevor der richtige Absturz kam komplett ausgestiegen zu sein.
Die Union kann halt nicht wissen, wie es weiter geht, und sie kann einfach jetzt nichts mehr riskieren, weil dein Vermögen zu klein geworden ist. Bitter, aber simpel. und es ist nicht so, dass man heute eher Aktien kaufen sollte als Anfang des Jahres. Die Chancen für einen Anstieg sind heute nicht besser als damals.
Vielleicht als kleiner Trost: meines Wissens können neu eingezahlte Beträge durchaus in den UniGlobal fliessen, nur eben die alten werden nicht wieder umgeschichtet.
Dieser Beitrag wurde von Delphin bearbeitet: 03. Dezember 2008 - 15:40
Vielleicht als kleiner Trost: meines Wissens können neu eingezahlte Beträge durchaus in den UniGlobal fliessen, nur eben die alten werden nicht wieder umgeschichtet.
Laut telef. Auskunft leider nicht. Auch künftige Einzahlungen fließen automatisch in den UniEuroRenta!!! Bis Union Investment der Ansicht ist die Märkte seien wieder stabil.
Und ich, der unbedingt aufgrund der langen Zeit bis zur Rente (20 Jahre) noch richtig in Fonds investieren wollte, kann dies bei Union Investment nicht.
Deswegen meine Frage - zu einem anderen Abieter wechseln?
Laut telef. Auskunft leider nicht. Auch künftige Einzahlungen fließen automatisch in den UniEuroRenta!!! Bis Union Investment der Ansicht ist die Märkte seien wieder stabil.
Ja, hab ich schlecht ausgedrückt. Ich meinte, die neuen Beträge dürfen immerhin in Aktienfonds fließen, während das bisherige Kapital meines Wissens nicht mehr aus dem Rentenfonds rauskommt.
Zitat
Und ich, der unbedingt aufgrund der langen Zeit bis zur Rente (20 Jahre) noch richtig in Fonds investieren wollte, kann dies bei Union Investment nicht.
Das ist für Aktien jetzt nicht so besonders lang. Die Union hat nicht freiwillig oder aus Blödheit in Renten umgeschichtet, sondern weil die garantierten 0% Rendite in Gefahr waren. Wenn du jetzt das verbleibende Vermögen komplett in Aktienfonds steckst, risikierst du nur deine Rente.
Du hast doch mit dem Union-Vertrag bewusst auf hohes Risiko (= hohe Renditemöglichkeit) gesetzt, nun sind Aktien leider nicht so gut gelaufen, jetzt geht es darum, immerhin die 0%-Rendite zu sichern. So ist das halt mit Aktien: es gibt die Chance auf sehr hohe Rendite, aber es muss nicht klappen, kann auch schief gehen. Genau diese Spiel geht ja bewusst ein, wer für die Rente mit Aktienfonds spart.
Das Ärgerliche ist eben eigentlich, dass jeder nur einmal für seine Rente anlegt - man hat halt leider nicht 10-mal einen 30-Jahres-Zeitraum zur Vefügung.
Aber nochmal zu deiner Frage: Sobald es wieder geht (das wird ja ausgerechnet bei der Union), fließen deine Beträge auch weider in Aktien. Wenn es einen entsprechenden Boom geben sollte in den nächsten Jahrzehnten, dann stehen die Chancen auch gut, dass du da noch dabei bist. Ich denke schon, dass das immer noch was anderes ist, als wenn de nen Riester-Banksparplan gemacht hättest.
Die DWS fährt glaube ich ein geringfügig anderes Konzept, die haben schon länger auch Rentenfonds mit drin, und sind auch jetzt noch zum Teil in Aktien. Und sicher, ein Banksparplan kann dir natürlich zuverlässiger eine Rendite garantieren, aber da gibts natürlich dann keine Hoffnungen nach oben (aber eben auch keine Überraschungen nach unten).
Dieser Beitrag wurde von Delphin bearbeitet: 03. Dezember 2008 - 16:15
Du hast doch mit dem Union-Vertrag bewusst auf hohes Risiko (= hohe Renditemöglichkeit) gesetzt, nun sind Aktien leider nicht so gut gelaufen, jetzt geht es darum, immerhin die 0%-Rendite zu sichern. So ist das halt mit Aktien: es gibt die Chance auf sehr hohe Rendite, aber es muss nicht klappen, kann auch schief gehen. Genau diese Spiel geht ja bewusst ein, wer für die Rente mit Aktienfonds spart.
Das Risko ist mir bewußt. Bei einem Anlagehorizont von 20 Jahren sehe ich abeer keine besondere Gefahr, sondern weiß von den Wellenbewegungen. Bei einem größeren Auf, und dann der Absicherung, fände ich das ganz o.k..
Aber nun....
Ich kann das aus Sicht von Union Investement durchaus nachvollziehen, aber das geht auf meine/ unsere Kosten.
Niemand rät Akienfondssparer nun, d.h. jetzt, alles zu verkaufen, sondern das auszusitzen, Besonder wenn noch ein Anlagezeitraum von 20 Jahren vorliegt.
Das hier geht aus meiner Sicht komplett auf Kosten der Rieser Sparer bei Union Investment.
Gäbe es denn für mich folgende Möglichkeiten:
Vertrag komplett bei Union kündigen und die Summe (auch wenn weniger herauskommt als eingezahlt) bei einem anderen Anbieter anlegen, der voll in Fonds investiert? Das sollte renditeträchtiger sein als mit dem vorhandenen Geld in Rentenfonds zu bleiben, da es in den nächsten 10 Jahren deutlich aufwärts gehen sollte mit dem Aktienmarkt. Und dann in Renten wechseln.
nur weil in der Vergangenheit alles so lief, muss das in Zukunft nicht so sein!
Ich versteh echt nicht, warum immer alles so bei Fonds verallgemeinert wird???
Datt kann auch wie von 1960-1980 laufen...da haste mit dem gar "nix" verdient...das Chancen/Risikoverhältnis muss einem bewußt sein, auch wenn irgendwelche Magazine immer was anderes predigen!!!
Wichtig ist, dass du auf mehreren Fundamenten mit deiner Altersvorsorge stehst...
Meine Beiträge stellen keine Finanzberatung/Anlageberatung dar, vielmehr sollen sie zum Nachdenken und genauem Prüfen anregen!
Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln. Otto von Bismarck
Ich kann das aus Sicht von Union Investement durchaus nachvollziehen, aber das geht auf meine/ unsere Kosten.
Würde ich nicht sagen, es wird zu deinem Schutz gemacht. Mehr Aktien bedeutet keineswegs mehr Rendite - leider.
Zitat
Niemand rät Akienfondssparer nun, d.h. jetzt, alles zu verkaufen, sondern das auszusitzen, Besonder wenn noch ein Anlagezeitraum von 20 Jahren vorliegt.
Wenn konkrete Verpflichtung mit dem Vermögen bedient werden sollen, also z.B. ein Haus in 20 Jahren o.ä., dann dürfte man nicht so leichtfertig auf rücksichtsloses Halten drängen, denke ich. Die Ratschäge richten sich immer an Aktiendepots ohne konkretes Ziel, da rät man oft einfach zum Halten, aber wenn's da schief geht, geht's halt schief. Bei der Rente, wäre ich da ein wenig penibler - und bei Riesterverträgen ist das staatlich vorgeschrieben, dass 0% Rendite garantiert werden müssen - wer eigenständig spart kann sich natürlich den Luxus erlauben und riskanter anzulegen und sich selbst keine 0%-Rendite garantieren. Das kann dann zu einer höeren rendte führen, aber eben auch zu einer unter 0% - genau das, was bei den Riester-Verträgen ausgeschlossen werden muss. Aber diese Ausschließen kostet natürlich, man muss die Chancen nach oben dafür etwas beschneiden, das ist leider so.
Zitat
Das hier geht aus meiner Sicht komplett auf Kosten der Rieser-Sparer bei Union Investment.
Sehe ich nicht so. "Auf Kosten" schon gar nicht, sie sorgen nur für die dir versprochenen Garantien. Wenn du die nicht willst, musst du in der Tat kündigen, denke ich. Andere Riester-Fondssparpläne habe alle diese Garantien, dann müsstest du selbst anlegen, denke ich.
Zitat
da es in den nächsten 10 Jahren deutlich aufwärts gehen sollte mit dem Aktienmarkt. Und dann in Renten wechseln.
Nun wenn du das weißt (warum auch immer?), dann musst du es vielelicht selbst in die Hand nehmen. Die Union wird wohl die neuen Beträge wieder in den AKtienmarkt investieren, wenn sie zu derselben Überzeugung kommen sollte wie du, aber wie gesagt nicht die alten. Denn im Gegensatz zu dir, weiß ja die Union nicht genau, wie sich die Märkte entwickeln und kann kein Risiko eingehen - du selbst natürlich schon, dir schreibt ja keiner vor, dass aus dem Betrag später wirklich ne Rente wird.
Bei Riester wird nur der Einzahlungsbetrag garantiert? Das bietet aber großes Missbrauchspotential für die Anbieter, finde ich. Zumindest dort, wo umgeschichtet werden kann.
Dieser Beitrag wurde von Stephan1 bearbeitet: 03. Dezember 2008 - 17:19
Wir haben die Lösung gefunden:/Krieg den eignen Kunden!/Dieweil der deutsche Kapitalist/Gemüt hat und Exportkaufmann ist./Wußten Sie das nicht schon früher?/Gott segne die Wirtschaftsverführer!
Theobald Tiger
Er kaufte sich eine Peitsche und einen kleinen dazugehörigen Hund.
Peter Panther
Bei Riester wird nur der Einzahlungsbetrag garantiert? Das bietet aber großes Missbrauchspotential für die Anbieter, finde ich. Zumindest dort, wo umgeschichtet werden kann.
Überrascht dich, die 0%-Garantie? Noch vor wenigen Monaten haben sich alle beschwert über die Garantie, weil sie Performance kostet, viele hätten es offenbar lieber riskanter gehabt.
Wenn du mehr Garantie willst, gibt es ja noch Versicherungen, dei bieten so etwas oft, natürlich für den Preis, dass noch weniger "Ausreißer nach" oben bei der Renidte möglich sind.
An welchen Missbrauch denkst du?
Zitat
Wird diese Umschichtung eigentlich bei allen Union Kunden gemacht, oder ist das von Alter( Laufzeit/ etc. abhängig?
Ist eine Weile her, dass ich mal mit der Union in Frankfurt telefoniert habe, aber wenn ich mich recht entsinne, wird das für jeden einzeln ausgerechnet. Solch eine Entscheidung kann man ja eigentlich auch nur individuell fällen. Das ist ja weniger eine generelle Markteinschätzung als einfach die mathematische Notwendigkeit. Diese Garantie-Fonds-Modelle, die da verwendet werden haben wir glaube ich in den entsprechenden Threads auch schon diskutiert - generell schweigen sich die Gesellschaften über die Details aber meist aus. Und die Berater bei der bank natürlich auch, weil sie die Modelle ja auch gar nicht verstehen würden.
Ich habe mich mit Riester nicht auseinedergesetzt, aber wenigstens eine Mindestverzinsung von 2 1/4 % wie bei der LV fände ich schon angemessen. Sonst ist das ja ein reines Minusgeschäft. Ich gehe davon aus, dass es irgendwann auch wieder Inflation geben wird, und es auch eher der Normalfall ist.
Das Missbrauchspotential, es muss nicht so sein, sehe ich da, dass die Bank nicht aus Anlegersicht sinnvoll umschichtet, sondern aus Bankensicht.
Die offenen Immobilienfonds leiden ja zur Zeit an hohen Abflüssen, und da könnte es für die Bank schon eine Versuchung sein, Gelder dahin umzuschichten, um die Liquidität des Fonds aufrecht zu erhalten, ähnliches könnte man auch auf Renten- oder Geldmarktfonds übertragen.
Ist jetzt nur ein Beispiel und muss, wie gesagt, nicht so sein, allerdings besteht diese Möglichkeit.
Dieser Beitrag wurde von Stephan1 bearbeitet: 03. Dezember 2008 - 17:39
Wir haben die Lösung gefunden:/Krieg den eignen Kunden!/Dieweil der deutsche Kapitalist/Gemüt hat und Exportkaufmann ist./Wußten Sie das nicht schon früher?/Gott segne die Wirtschaftsverführer!
Theobald Tiger
Er kaufte sich eine Peitsche und einen kleinen dazugehörigen Hund.
Peter Panther
Ich habe mich mit Riester nicht auseinedergesetzt, aber wenigstens eine Mindestverzinsung von 2 1/4 % wie bei der LV fände ich schon angemessen. Sonst ist das ja ein reines Minusgeschäft. Ich gehe davon aus, dass es irgendwann auch wieder Inflation geben wird, und es auch eher der Normalfall ist.
Die 0% im Gestzt sind nur das Minimum, das ein Anbieter versprechen muss. Er darf selbstverständlich mehr versprechen. Bei den Reister-Fonds-Verträgen tut das aber keiner, weil die dann genau wie die Versicherungen hauptsächlich festverzinslich anlegen müssten.
Wenn du eine höhere Rendite sicher willst, dann bleiben dir noch Banksparpläne. Auf Realzins-Basis wär das ne super Sache finde ich, aber gibt's nicht.
Zitat
Das Missbrauchspotential, es muss nicht so sein, sehe ich da, dass die Bank nicht aus Anlegersicht sinnvoll umschichtet, sondern aus Bankensicht.
Die offenen Immobilienfonds leiden ja zur Zeit an hohen Abflüssen, und da könnte es für die Bank schon eine Versuchung sein, Gelder dahin umzuschichten, um die Liquidität des Fonds aufrecht zu erhalten, ähnliches könnte man auch auf Renten- oder Geldmarktfonds übertragen.
Na ja, das Problem hast du immer, wenn du dein Vermögen verwalten lässt. Auch bei einem normalen Fonds kann der Manager gegen deine Interessen handeln. Man hofft halt, dass die Konkurrenzsituation dazu führt, dass jeder sich Mühe gibt. Das ist übrigens der Grund, warum bei Riester-Verträgen gesstzlich vorgeschrieben ist, dass man sie wechseln können muss, man erhofft sich davon Wettbewerb. (Den Versicherungen hat man da leider ein Zugeständnis gemacht und die Zillmerung erlaubt, die das Wechseln der Verträge wirtschaftlich erschwert.)
Dieser Beitrag wurde von Delphin bearbeitet: 03. Dezember 2008 - 18:23
Ich bin meinem Anbieter völlig ausgeliefert, er kann umschichten wie er will. Ich zahle monatlich über 150 € und habe null Einfluss.
Ich will ja hier nicht den Klugsch*****r machen, aber genau das ist doch der Grund, warum man die Vermögensverwaltung abgibt. Wenn du selbst das besser kannst, dann sind Riester-Verträge eher nix für dich, würde ich tippen, denn wenn du selbst umschichten darfst, wie soll dann der Anbieter die Garantie sicherstellen?
Zitat
Der Anbieter muss mir nur garantieren, dass er das eingezahlte wieder auszahlt.
Ja super!!
Zitat
Da bin ich mit jedem Banksparplan oder VS besser dran, wo ich zumindest 2 oder 3 Prozent garantiert bekomme.
Von der Garantie-Rendite her ja. Aber wer auf Fondssparpläne setzt, der will ja gerade diese Garantie am liebsten nicht, sondern eben lieber Risiko.
Ich persönlich finde Banksparpläne ganz interessant. Aber bei dir hatte ich jetzt gerade den Eindruck, dass du dich beschwerst, dass die Union jetzt für dich jetzt aus AKtien rausgeht, weil du lieber weiterhin Aktien hättest.
So ganz ist mir nicht klar, was du willst, und inwiefern das für dich ein Lehrstück war. Dass die Union so umschichten würde, das war doch bekannt, dachte ich immer.
Wenn du eine höhere Rendite sicher willst, dann bleiben dir noch Banksparpläne. Auf Realzins-Basis wär das ne super Sache finde ich, aber gibt's nicht.
Ist es nicht so, daß bei Riester-Banksparplänen auch nur das einbezahlte Geld garantiert wird?
„Soziale Weiterentwicklung und die Realisierung von Gerechtigkeit ist nur möglich, wenn sich Privilegierte mit Unterprivilegierten solidarisieren.”
Für Gering- und Normalverdiener ist ein Aktien(fonds)anteil bei der Altersvorsorge die einzige Chance, der Grundsicherung im Alter zu entkommen und ein Vermögen in Höhe einer Existenzsicherung aufzubauen.
Ist es nicht so, daß bei Riester-Banksparplänen auch nur das einbezahlte Geld garantiert wird?
richtig!
außerden: "BSP und eine höhere Rendite sicher?"--> das sind zwei paar Schuh die nun wirklich nicht zusammenpassen...hat hier jemand mal den Banksparplan Thread komplett gelesen und kennt daher die "Haken"? Bei 20 Jahren Laufzeit bekommste nicht wirklich viel von der Zinstreppe mit...der beste Banksparplan in Finanztest hat "stolze" 4,27% geschafft...das aber über eine längere Laufzeit...toll...dann noch der Abzug für die Leibrente (ca. 34% vom Kapital) ...bleibt ja richtig was über ...
Bleibt also nur ein Vertrag der an die Umlaufrendite gekoppelt ist...da bekommste dann wiederum mit deinen Rentenfonds mehr raus!
cya
Dieser Beitrag wurde von GlobalGrowth bearbeitet: 03. Dezember 2008 - 19:22
Meine Beiträge stellen keine Finanzberatung/Anlageberatung dar, vielmehr sollen sie zum Nachdenken und genauem Prüfen anregen!
Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln. Otto von Bismarck
So ganz ist mir nicht klar, was du willst, und inwiefern das für dich ein Lehrstück war. Dass die Union so umschichten würde, das war doch bekannt, dachte ich immer.
Mir ist Riester ohne Garantie auch lieber. Union schichtet nämlich ewig lange nicht um, und dann wenns knapp wird 100%. D.h. wenn die einmal umschichten, dann bekommst du auch wirklich NUR das eingezahlte zurück. Wenn sie mit Rentenzins die Garantie nicht mehr in 20 Jahren erreichen, dann wars zu spät. Da die späteren Einzahlungen jederzeit gekappt werden können, können sie sich darauf nicht verlassen und konsequenterweise auch nicht offensiver kalkulieren.
Lösung: Riester auszahlen lassen und von vorne beginnen. Ich hoffe mal, dass mich diese Umschichtung nicht trifft.
Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Friedrich Nietzsche)
Ich Meckere nicht darüber das mein Depotwert deutlich zurück gegangen ist. Das ist mein Risiko, das war mir bekannt.
Ich gehe davon aus das es auch in absehbarer Zeit wieder aufwärts geht, Und wenn nicht - mein Risko.
Ich meckere auch nicht, wenn Union Investment die Aktienfondsanteile in Rentenanteile umschichtet. Das darf sie.
Aber ich mecker wenn ides erst dann geschieht, wenn der Dax gaaanz weit unten ist. Sehr weit.
Hier hätte ich erwartet das, wenn man das schon parktiziert, früher gemacht hätte.
Vielleicht geht es bald wieder aufwärts, und dann stehe ich da mit den Rentenpapieren. Ich will aber jetzt noch keine Renetnpapier.
Und diese werden, obwohl noch 20 Jahre anstehen, nie wieder getauscht. Und auch in nächster Zeit könnte ich nur noch Rentenpapiere kaufen, so wie Union Investment das will. Nicht wie ich das will.