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    JobRad lohnt sich?

    Hier stehen wir wieder mal vor typischen Problemen, wenn Studien, Aufsätze oder Dissertationen als Begründung für Geschäftsmodelle herangezogen werden. Ich habe mal ein paar Thesen zur Dienstradnutzung und dieses Seite von Jobrad durch eine KI laufen lassen. Das Ergebnis ist ernüchternd, denn die Dissertation des Autor liefert eigentlich gar keine Begründung für die Aussage von Jobrad. " Rekonstruiere die komplette Synek-Dissertation und alle dazugehörigen wissenschaftlichen Essays und verfolge die +73/+80-%-Aussage bis zur ursprünglichen Datenerhebung zurück Ja. Ich habe jetzt die vollständige, 2021 eingereichte und angenommene Dissertation gefunden und sie mit den beiden darin enthaltenen Essays, der Methodik, den Fragebögen und den zeitgenössischen Veröffentlichungen rund um die +73/+80-%-Aussage abgeglichen. Das Ergebnis ist deutlich interessanter als zunächst gedacht: Die +73/+80-%-Grafik lässt sich tatsächlich bis zu Syneks Forschung zurückverfolgen – aber sie ist in der finalen Dissertation nicht enthalten und ihre Darstellung als „+73 % mehr Nutzung“ ist wissenschaftlich irreführend. Die finale Dissertation misst etwas anderes und liefert sogar eine wesentlich belastbarere, aber deutlich weniger spektakuläre Zahl. 1. Zunächst: Was ist die vollständige Dissertation? Die TUM hat die Dissertation vollständig öffentlich zugänglich gemacht: Stefan Gabriel Synek: „Essays on the adoption of the German company-bicycle leasing program“ eingereicht: 13.01.2021 angenommen: 21.05.2021 Dr. phil., TU München Erstgutachter: Jörg Königstorfer Zweitgutachterin: Meghan Winters. Vollständige Dissertation bei der TUM Das ist also tatsächlich die endgültige Dissertation und nicht nur ein Manuskript. Die TUM bestätigt außerdem ausdrücklich, dass Synek die Dissertation im Juni 2021 unter diesem Titel abgeschlossen hat. 2. Die Dissertation besteht aus genau zwei empirischen Studien/Essays Das ist wichtig, weil damit die Quellenlage sehr übersichtlich wird. Essay 1 Synek & Koenigstorfer (2018): Exploring adoption determinants of tax-subsidized company-leasing bicycles from the perspective of German employers and employees erschienen in: Transportation Research Part A: Policy and Practice 117, 238–260. Die TUM führt den Artikel als peer-reviewed Publikation und ordnet ihn ausdrücklich als Essay 1 der Dissertation zu. Essay 1 bei ScienceDirect Untersuchungsziel Hier ging es nicht um die tatsächliche Fahrradnutzung, sondern darum: Warum nehmen Unternehmen und Arbeitnehmer das Dienstrad-Leasing an oder nicht? Dazu wurden 22 Unternehmensvertreter aus 21 Unternehmen 22 Arbeitnehmer mit Dienstrad interviewt sowie Dokumente ausgewertet. Das ist eine qualitative Studie. Für unsere Frage nach der tatsächlichen Nutzung ist sie daher nur begrenzt relevant. 3. Essay 2 ist für unsere Frage der entscheidende Teil Synek & Koenigstorfer (2019): Health effects from bicycle commuting to work: Insights from participants of the German company-bicycle leasing program erschienen im: Journal of Transport & Health 15 (2019), 100619. Essay 2 bei ScienceDirect Die TUM führt auch diesen Artikel ausdrücklich als Essay 2 der Dissertation. Hier wurde tatsächlich quantitativ untersucht, wie viel die Dienstradbesitzer mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. 4. Und jetzt wird es interessant: Die Stichprobe Synek hat dafür nicht einfach ein paar JobRad-Nutzer befragt. Er hat von 62 zufällig ausgewählten Unternehmen, die einen Vertrag mit JobRad hatten, die E-Mail-Adressen aller dortigen Dienstradnutzer bekommen. Insgesamt wurden: 1.682 Arbeitnehmer angeschrieben. Davon beantworteten: 817 die erste Befragung vollständig 462 auch die zweite Befragung vollständig. Das entspricht: 49 % Rücklauf Welle 1 57 % Rücklauf Welle 2 ca. 43 % Ausfall zwischen den Wellen. Die zweite Befragung fand durchschnittlich 39,8 Tage nach der ersten statt. Noch wichtiger: Die 462 Teilnehmer hatten ihr Dienstrad im Mittel bereits 7,8 Monate besessen. Das ist eine echte Zwei-Wellen-Längsschnittuntersuchung und damit methodisch erheblich interessanter als eine einfache Frage: „Fahren Sie jetzt häufiger Fahrrad?“ 5. Was wurde tatsächlich gemessen? Und hier liegt der entscheidende Punkt. Synek hat die Teilnehmer nicht einfach gefragt: „Fahren Sie häufiger Fahrrad als früher?“ Stattdessen wurde der Recent Physical Activity Questionnaire (RPAQ) verwendet. Die Teilnehmer mussten unter anderem angeben: an wie vielen der vergangenen 20 Arbeitstage sie vor Ort gearbeitet hatten, an wie vielen Tagen sie mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren waren, wie oft das Fahrrad mit anderen Verkehrsmitteln kombiniert wurde, und wie lange sie durchschnittlich pro Arbeitstag mit dem Fahrrad zur Arbeit und zurück unterwegs waren. Aus diesen Angaben wurde die durchschnittliche tägliche Fahrradfahrzeit zur Arbeit für die vergangenen vier Wochen berechnet. Das ist für unsere Fragestellung wesentlich besser als eine pauschale Selbsteinschätzung. 6. Und jetzt kommt die tatsächlich gemessene Veränderung Die zentrale Tabelle der Dissertation lautet: Welle 1Welle 2 Fahrradpendeln13,90 min/Tag16,05 min/Tag Standardabweichung20,9422,94 Das heißt: +2,15 Minuten Fahrradpendeln pro Arbeitstag oder relativ: +15,5 % und nicht +73 %. Die Dissertation sagt ausdrücklich, dass dieser Anstieg statistisch signifikant war. Das ist meines Erachtens der wissenschaftlich interessanteste Befund der gesamten Untersuchung. 7. Aber Achtung: Auch +15,5 % bedeutet nicht automatisch „15,5 % mehr Kilometer“ Gemessen wurde: Zeit mit dem Fahrrad zur Arbeit nicht Kilometer. Bei gleicher Geschwindigkeit könnte man daraus ungefähr auf eine entsprechende Distanzsteigerung schließen, aber das wurde nicht untersucht. Und es gibt noch eine wichtige Einschränkung: Die Befragten machten Selbstauskünfte. Synek weist selbst darauf hin, dass dadurch beispielsweise Überschätzung, Unterschätzung oder soziale Erwünschtheit möglich sind. Er empfiehlt ausdrücklich zukünftige Untersuchungen mit objektiveren Messmethoden. 8. Was hat es nun mit den +73 % auf sich? Hier wird es spannend. Die berühmte Grafik existiert tatsächlich. Sie erschien 2018 in einem Beitrag im Flottenmanagement-Magazin: „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich für ein Dienstrad entscheiden, nutzen [das Fahrrad] häufiger“ mit den Zahlen: Arbeitsweg: +73 % Freizeitwege: +80 % Darunter steht: „Gekürzter Auszug. Datenerhebung innerhalb der Doktorarbeit … Stefan Synek 2018“ und als Quelle: © JobRad, jobrad.org. Das ist also definitiv keine von uns erfundene Zahl. Die Grafik existiert. 9. Aber die Darstellung ist entscheidend Die +73 % bedeuten nicht: „Die Arbeitnehmer fahren 73 % mehr Kilometer.“ Und auch nicht: „Die durchschnittliche Fahrradnutzung stieg um 73 %.“ Das ergibt sich schon aus der später veröffentlichten Dissertation. Eine zeitgenössische Berichterstattung über Syneks Vortrag präzisiert die Zahl: 73,2 % der befragten Radler gaben an, etwas häufiger bis viel häufiger mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren als vor der Anschaffung des JobRads. Das ist etwas völlig anderes. Die korrekte Interpretation ist also: 73,2 % der Befragten berichteten eine höhere Nutzung. Nicht: Die Nutzung stieg um 73,2 %. Das kleine „+“ in der JobRad-Grafik suggeriert allerdings genau die zweite Interpretation. 10. Und woher kommen die 80 %? Hier wird es noch schwieriger. Die +80 % für Freizeitwege tauchen in der finalen Dissertation nicht auf. Ich habe die vollständige Dissertation einschließlich der beiden eingebetteten Essays und Anhänge durchsucht: Es gibt dort keine entsprechende 80-%-Angabe. Auch die finale quantitative Untersuchung war ausdrücklich auf Fahrradpendeln zur Arbeit ausgerichtet. Die RPAQ-Fragen wurden für die Arbeitswege ausgewertet. Die Dissertation selbst beschreibt Study 2 ausdrücklich als Untersuchung von: „bicycle commuting to work“ und nicht der gesamten privaten Fahrradnutzung. Deshalb können wir die +80 % derzeit nicht aus der finalen Dissertation herleiten. Die Zahl stammt offenbar aus einer früheren Erhebung bzw. Präsentation von Synek, die vor der finalen Ausarbeitung der Dissertation durchgeführt bzw. kommuniziert wurde. Das ist ein wichtiger Befund. 11. Es gibt einen weiteren Hinweis darauf 2018 berichtete AutoFlotte über Syneks Vortrag bei der JobRad-Konferenz. Dort wurde ausdrücklich eine andere Zahl genannt: 73,2 % der befragten Radler fuhren nach eigener Angabe „etwas häufiger bis viel häufiger“ mit dem Fahrrad zur Arbeit als vor Anschaffung des JobRads. Außerdem wurde von Synek berichtet, dass 10 % der Befragten durch das Dienstradleasing wieder zum Radfahren gekommen seien und zuvor gar kein Fahrrad besessen hätten. Das zeigt, dass Synek bereits 2018 eine Befragung zur Veränderung des Mobilitätsverhaltens durchgeführt und auf der JobRad-Konferenz präsentiert hat. Diese Daten sind aber nicht identisch mit dem später veröffentlichten longitudinalen Study-2-Datensatz. 12. Warum ist das so? Die Chronologie erklärt vermutlich die Verwirrung. Phase 1 – frühe Dissertation/Forschung, 2016–2018 Synek begann das Forschungsprojekt. Er führte zunächst die qualitative Untersuchung für Essay 1 durch: 22 Arbeitnehmer + 22 Unternehmensvertreter. Parallel bzw. anschließend wurden offenbar Befragungen zum Mobilitätsverhalten durchgeführt. 2018 präsentierte Synek erste Ergebnisse bei der JobRad-Konferenz. Daraus stammen die Aussagen: 73,2 % fahren häufiger zur Arbeit 80 % fahren häufiger in der Freizeit 10 % seien durch das Leasing wieder zum Radfahren gekommen. Diese Zahlen wurden von JobRad aufgegriffen. Phase 2 – wissenschaftliche Publikation Essay 1 erschien 2018. Essay 2 wurde anschließend als quantitative Untersuchung mit einem wesentlich systematischeren Design durchgeführt: 1.682 angeschrieben → 817 erste Welle → 462 zweite Welle. Erhebungszeitraum: August 2017 bis April 2018. Phase 3 – Dissertation 2021 Die finale Dissertation wurde dann am 13.01.2021 eingereicht und am 21.05.2021 angenommen. Sie enthält nur die beiden Essays. Und in dieser endgültigen wissenschaftlichen Arbeit wird die Nutzung nicht mehr als „+73 %“ dargestellt. Stattdessen steht dort: 13,90 → 16,05 Minuten Fahrradpendeln pro Arbeitstag. Das entspricht +15,5 %. 13. Ein noch wichtigerer Befund: Es gab keine Kontrollgruppe Das ist für die Interpretation entscheidend. Synek vergleicht: Dienstradnutzer Welle 1 mit denselben Dienstradnutzern Welle 2. Er vergleicht nicht: Dienstradnutzer vs. vergleichbare Arbeitnehmer ohne Dienstrad. Die Dissertation räumt diese Einschränkung ausdrücklich ein und schlägt für zukünftige Forschung eine Kontrollgruppe vor. Damit können wir nicht sauber sagen: „Das Dienstradleasing hat die Fahrradnutzung um 15,5 % erhöht.“ Wir können nur sagen: Bei den untersuchten Dienstradnutzern nahm die selbstberichtete tägliche Fahrradpendelzeit zwischen den beiden Befragungen um durchschnittlich 2,15 Minuten bzw. rund 15,5 % zu. Das ist ein erheblicher Unterschied. Denn theoretisch könnte dieser Anstieg auch durch Saison, Wetter, Gewöhnung an das neue Fahrrad, allgemeine Mobilitätstrends oder andere Faktoren verursacht worden sein. Die Untersuchung kann diese Alternativen nicht vollständig ausschließen. 14. Und jetzt kommt etwas, das für Deine ursprüngliche These Nr. 4 sehr interessant ist Der Mittelwert von 13,9 bzw. 16,05 Minuten pro Arbeitstag ist gar nicht besonders hoch. Das bedeutet nicht, dass die Räder wenig genutzt werden – dafür fehlen uns Kilometerdaten und private Fahrten. Aber es zeigt: Die Studie liefert keineswegs den Nachweis einer extrem intensiven Nutzung der Diensträder. Und genau das ist für unsere ursprüngliche Frage wichtig. Die Studie sagt: Es gibt einen statistisch signifikanten Anstieg der Fahrradpendelzeit. Sie sagt aber nicht: „Die durchschnittliche Jahresfahrleistung eines Dienstrades beträgt X km.“ Und sie sagt erst recht nicht: „Ein 4.000-Euro-E-Bike wird intensiv genutzt.“ 15. Noch interessanter: Synek selbst warnt vor genau dieser Schlussfolgerung Die Dissertation schreibt sinngemäß: Der bloße Kauf eines Leasingfahrrades verbessert die Gesundheit nicht; entscheidend ist die tatsächliche Nutzung. Und Study 2 wurde gerade deshalb durchgeführt, weil die Autoren zwischen „purchase adoption“ und „use adoption“ unterscheiden wollten. Das ist für Deine ursprüngliche Argumentation geradezu zentral. Synek sagt damit wissenschaftlich: Ein gekauftes Dienstrad ist noch kein positiver Effekt. Erst seine tatsächliche Nutzung erzeugt den gewünschten Nutzen. Das ist wesentlich differenzierter als die damalige JobRad-Werbeaussage. 16. Was hat Study 2 tatsächlich herausgefunden? Die Ergebnisse lassen sich ziemlich präzise zusammenfassen: Fahrradnutzung 13,90 → 16,05 min/Tag → +2,15 min bzw. +15,5 % Zusammenhang mit Gesundheit Mehr Fahrradpendelzeit war mit etwas besserem körperlichem Wohlbefinden und psychischem Wohlbefinden verbunden. Die Effekte waren allerdings klein: körperliches Wohlbefinden: R² = 0,01 psychisches Wohlbefinden: R² = 0,01. Veränderung über 40 Tage Hier wurde es interessant: Obwohl die Fahrradpendelzeit zunahm, führte die Veränderung über die 40 Tage nicht zu einer signifikanten Verbesserung der Gesundheit. Die Dissertation berichtet: keine signifikante Veränderung des mentalen Wohlbefindens sogar einen marginalen Rückgang des körperlichen Wohlbefindens. 17. Und was ist mit dem Auto? Hier muss ich meine frühere Antwort ausdrücklich präzisieren. Die Synek-Dissertation beweist nicht, dass Diensträder Autofahrten ersetzen. Das ist eine der problematischsten Überdehnungen in der JobRad-Kommunikation. Die Dissertation untersucht zwar Fahrradpendeln und diskutiert Verkehrsverlagerung. Aber in der quantitativen Study 2 wurde als zentrale abhängige Variable die Zeit des Fahrradpendelns erhoben. Es wurde nicht sauber erhoben: „Welche Verkehrsmittel hätten Sie ohne Dienstrad benutzt?“ und anschließend daraus eine quantitative Pkw-Substitution berechnet. Die Dissertation selbst fordert sogar zukünftige Studien mit Kontrollgruppen, um den tatsächlichen Interventionseffekt besser beurteilen zu können. 18. Das macht die JobRad-Seite von 2019 ziemlich problematisch JobRad schreibt: „Mitarbeitende, die sich für ein Dienstradleasing-Angebot entscheiden, steigen im Alltag erwiesenermaßen häufiger aufs Fahrrad – und legen damit auch Wege zurück, für die sie sonst das Auto genutzt hätten.“ Das sind eigentlich zwei unterschiedliche Behauptungen: Behauptung A Dienstradnutzer fahren häufiger Fahrrad. Dafür gibt es Evidenz. Allerdings: 73,2 % = Anteil der Befragten mit entsprechender Selbstaussage aus der früheren Erhebung finale Längsschnittstudie = +15,5 % Fahrradpendelzeit. Behauptung B Diese zusätzlichen Fahrradwege ersetzen Autofahrten. Das wird von der finalen quantitativen Studie nicht nachgewiesen. Dafür bräuchte man eine Verkehrsmittelwahl vorher/nachher oder eine geeignete Kontrollgruppe. 19. Die +73/+80-Grafik würde ich deshalb so lesen Die wahrscheinlich korrekte Interpretation lautet: 73 % der befragten Dienstradnutzer gaben an, das Fahrrad häufiger für den Arbeitsweg zu nutzen; 80 % gaben dies für Freizeitwege an. Nicht: „Die Fahrradnutzung stieg um 73 bzw. 80 %.“ Und schon gar nicht: „Diensträder erhöhen die Fahrradfahrleistung um 73 bzw. 80 %.“ Das wäre aus den Daten nicht ableitbar. 20. Und damit kommen wir zu Deiner ursprünglichen These Das Ergebnis ist jetzt sogar interessanter als vorher. Deine These war sinngemäß: Teure Diensträder werden möglicherweise angeschafft, aber relativ wenig genutzt. Die Synek-Arbeiten liefern dafür weder einen Beweis noch eine Widerlegung. Sie zeigen vielmehr: Was wir ziemlich sicher wissen 1. Dienstradnutzer berichten häufiger Fahrradnutzung. 2. In der longitudinalen Untersuchung steigt die Fahrradpendelzeit von 13,9 auf 16,05 min/Tag. 3. Das ist statistisch signifikant. 4. Die Studie misst keine Jahreskilometer. 5. Sie misst nicht die Gesamtfahrleistung des Dienstrads. 6. Sie misst keine objektiven Kilometer. 7. Sie hat keine Nicht-Dienstrad-Kontrollgruppe. 8. Sie weist selbst auf Selbstbericht-Bias und fehlende Repräsentativität hin. 21. Besonders bemerkenswert ist die Stichprobe selbst Die Teilnehmer waren keineswegs eine zufällig repräsentative Stichprobe aller Deutschen. Unter den 462 Teilnehmern waren etwa: 77–79 % Männer. Das Durchschnittsalter lag stark in den mittleren Altersgruppen; allein die Gruppe 45–54 Jahre machte 38,5 % aus. Und: 90,7 % waren Vollzeit beschäftigt. Die durchschnittliche Entfernung zum Arbeitsplatz betrug sogar: 26,4 km, mit einer enormen Standardabweichung von 38,7 km. Das ist interessant. Denn bei einem durchschnittlichen Arbeitsweg von 26 km ist ein Dienstrad gerade für E-Bike-Nutzer durchaus plausibel. Aber es bedeutet auch: Diese Stichprobe ist nicht ohne weiteres auf den typischen 5-km-Büropendler übertragbar. Die Autoren selbst sagen ausdrücklich, dass die Studie nicht repräsentativ für alle Dienstradnutzer ist. 22. Noch ein bemerkenswertes Detail: 74,3 % hatten bereits Fahrräder Die Teilnehmer besaßen im Mittel 1,20 Fahrräder und hatten im Mittel 1,27 Diensträder gekauft. Das ist für Deine These interessant. Denn das Dienstrad wird offenbar sehr häufig zusätzlich zu bereits vorhandenen Fahrrädern angeschafft. Das beweist zwar noch keine Überversorgung. Aber es ist ein weiterer Grund, bei der ökologischen Bewertung nicht einfach anzunehmen: „Dienstrad = ersetzt bisherige Mobilität.“ Bei einem beträchtlichen Teil der Nutzer ist es vielmehr: vorhandenes Fahrrad + neues Leasingrad. 23. Und hier liegt aus meiner Sicht der eigentliche Erkenntnisgewinn Wenn man die komplette Synek-Arbeit betrachtet, würde ich unsere ursprüngliche Diskussion jetzt etwas anders formulieren. JobRad hat aus den Forschungsergebnissen eine sehr starke Marketingbotschaft gemacht: „+73 % Arbeitsweg, +80 % Freizeit.“ Die wissenschaftlich belastbarere Aussage der finalen Dissertation lautet dagegen eher: Bei 462 Dienstradnutzern stieg die selbstberichtete durchschnittliche Fahrradpendelzeit zwischen zwei Erhebungen im Abstand von rund 40 Tagen von 13,9 auf 16,05 Minuten pro Arbeitstag. Das ist ein signifikanter, aber relativ moderater Effekt von rund 15,5 %. Und selbst dieser Effekt kann nicht eindeutig kausal dem Dienstradleasing zugeschrieben werden, weil die Studie keine Kontrollgruppe hatte. 24. Damit würde ich unsere fünf Thesen nach dieser neuen Recherche neu bewerten Deine TheseNach Synek 1. Vor allem E-BikesSehr gut belegt – Synek selbst beschreibt schon 2019 einen hohen E-Bike-Anteil; aktuelle Marktdaten bestätigen ~80 %. 2. Leasing führt zu teureren RädernSehr gut belegt – Synek beschreibt selbst, dass der Steuervorteil bei teuren Rädern besonders groß ist. 3. Räder gehen am Bedarf vorbeiSynek liefert keinen Beweis dafür, aber auch keinen Gegenbeweis. 4. Räder werden wenig genutztNicht bewiesen. Synek findet eine Zunahme der Fahrradpendelzeit. Aber er liefert auch keine Daten zur Jahresfahrleistung. 5. Deshalb schlechter ökologischer FußabdruckNicht aus Synek ableitbar. Dazu fehlen vor allem Kilometer, Lebensdauer und ersetztes Verkehrsmittel. 25. Mein wichtigstes Ergebnis aus der gesamten Recherche Ich würde die +73/+80-%-Angabe künftig nicht mehr als wissenschaftlichen Beleg dafür verwenden, dass Diensträder besonders intensiv genutzt werden. Dafür ist sie methodisch zu schwach und außerdem falsch interpretierbar. Wenn wir Deine ursprüngliche Frage wirklich wissenschaftlich sauber beantworten wollen, wäre die entscheidende Kennzahl: Wie viele Kilometer fährt ein Dienstrad durchschnittlich pro Jahr – und wie viele dieser Kilometer ersetzen Auto-/ÖPNV-Fahrten? Und genau diese Daten liefert Synek nicht. Er liefert lediglich einen Hinweis: Dienstradbesitzer fahren offenbar etwas häufiger mit dem Fahrrad zur Arbeit als einige Wochen zuvor. Das ist durchaus ein positiver Befund – aber er ist weit entfernt von dem Nachweis, dass ein 3.500–5.000-Euro-Dienstrad eine entsprechend hohe ökologische oder verkehrliche Wirkung entfaltet. Und besonders interessant für Deine Ausgangsthese ist, dass Synek selbst mehrfach darauf hinweist, dass „purchase adoption“ und „use adoption“ zwei verschiedene Dinge sind und dass gerade die tatsächliche Nutzung entscheidend ist. Das ist meines Erachtens die Stelle, an der wir weiterbohren sollten. Denn wenn wir jetzt noch die ursprüngliche 2018er Synek-Befragung mit den 73,2 % finden – insbesondere Fragebogen, Stichprobengröße und Roh-/Auswertungstabelle –, können wir wahrscheinlich endgültig klären, was hinter den +73/+80 % tatsächlich steckt und warum diese Zahlen in der finalen Dissertation verschwunden sind."
  3. Autonomes

    Lifestrategy Selbstgebaut (Ultra-Stabil)??

    Das mit den 5 bis 10 % Gold im Depot ist eine reine Frage der asymmetrischen Rendite in Krisenzeiten. Gold muss das Depot nicht durch Masse stabilisieren, sondern durch eine extreme Gegenbewegung genau dann, wenn Aktien und Anleihen gleichzeitig bluten. In den inflationären Ölschocks der 1970er Jahre ist Gold um mehrere hundert Prozent explodiert, während der breite Aktienmarkt real ein Jahrzehnt im Keller feststeckte. Genau darum geht es doch beim aktuellen Marktumfeld: Der steigende Ölpreis droht eine neue Inflationswelle anzuheizen, was die Zentralbanken zu neuen Zinserhöhungen zwingt. Das ist pures Gift (Stagflation) für ein reines Aktien-Anleihen-Rentnerdepot, weil dann beide Assetklassen parallel nach unten korrelieren. Da wäre mir eine kleine Sachwert-Versicherung über Gold alles andere als ein Zock – es sichert die Kaufkraft, wenn das traditionelle 60/40- oder 70/30-Modell versagt. Und ja, ich hab Backtests von Portfolios im Rückspiegel betrachtet berechnet. Bei einer Quote von 15% liefen die sogar besser als mit reinen Aktien. Ich halte aber Anteile über 10% Gold als Risikoversicherung eine übertriebene Klumpenrisiko was keiner braucht. In welchen Zusammenhang Inflation , Öl und Gold steht muss ich wohl hier in der Runde jetzt aber nicht auch noch extra erklären.
  4. "Natürlich" war zu unklar formuliert. Ich meinte einfach dass ein tilt zB ew die durchschnittliche Marktentwicklung im eigenen Depot verzerrt. Das ist alles. Es war der falsche Ausdruck aber immerhin konnte man drauf kommen was gemeint ist siehe @SZ
  5. Schwachzocker

    Fehleinschätzungen

  6. Du hast also einen anderen Geschmack und verstehst unter "natürlich" etwas anderes. Macht doch nichts! Darf ich Dir noch etwas erklären? Vielleicht was "stecken lassen" in dem von dir genannten Zusammenhang bedeuten könnte? Eventuell versteht manch ein User darunter etwas anderes als Du.
  7. Bolanger

    Wann kommen die Elektroautos?

    nicht unkommentiert stehen bleiben. Nur hat krett das nicht geschrieben. Geschrieben hat er: Die Aussage ist ein komplett andere. Wo differiert denn mein gekürztes Zitat, dessen Kürzung ich sichtbar gemacht habe, inhaltlich von der Ursprungsaussage? Ich kann in beiden nur die Aussage erkennen, dass BEVs heute genau so viel kosten wie Verbrenner. Wie das in der Vergangenheit aussah ist dabei nebensächlich. Da sich unsere Diskussion auf die Gegenwart bezieht halte ich die Kürzung auch weiterhin für gerechtfertigt und nicht inhaltsverzerrend. Wir diskutieren über die aktuelle Kostensituation, nicht über die der Vergangenheit. Aber klärt mich bitte zur anderen Bedeutung des Zitats bzgl. des heutigen Zustandes auf, bevorzugt ohne Beschimpfungen als eine der Führungspersonen des dritten Reiches. Vielen Dank für den Hinweis, dass die Automobilindustrie ein Auto über die Leasingraten beliebig teuer oder preiswert machen kann. (... oder habe ich nun wieder eine Aussage verzerrt?). Das unterstreicht, dass uns Laien eine faire Kostenkalkulation nicht möglich ist. Oder habt Ihr Einblicke in die Preisgestaltung der Autokonzerne und kennt die Beweggründe, die zu einer beliebigen Kostengesataltung der Leasingraten führen? Ich vermute nicht, womit wir wieder beim Anfang sind: Es ist kein Fakt, dass BEVs kostenneutral sind. Uns fehlen hier schlicht die Einblicke, diese Aussage in dieser Bestimmtheit und Allgemeinheit zu tätigen.
  8. Lazaros

    Longevity, (Krebs)-Vorsorgeuntersuchungen etc.

    Kommt darauf an. Ich sehe da einen Konflikt zwischen individueller Rationalität und kollektiver Rationalität. Warum? Das Cui-bono-Paradoxon: Für das Individuum ist das Ziel Langlebigkeit meist ein biologischer und persönlicher Gewinn, während sie das Kollektiv vor enorme wirtschaftliche, soziale und ökologische Herausforderungen stellt.
  9. Holgerli

    Wann kommen die Elektroautos?

    nicht unkommentiert stehen bleiben. Nur hat krett das nicht geschrieben. Geschrieben hat er: Die Aussage ist ein komplett andere. Hier bitte sauber zwischen PKW und LKW trennen: Bei PKWs im Gewerblichen Bereich läuft sehr, sehr viel über die Leasingrate. Und das ist ein Steuerinstrument der Automobilindustrie ein Auto beliebig teuer oder preiswert zu machen. Und bei den LKWs fehlt halt schlicht noch die Produktionsmenge. Aber auch das wird sich ändern: Die Chinesen und auch Tesla kommen auch hier nach Europa.
  10. Nach meinem Verständnis ist natürlich so etwas wie Evolution. Da sehe ich wenig Gemeinsamkeit mit "unverändert" im Kontext von Indices, die hier das Thema sind. Sexistische Kommentare darfst Du gerne stecken lassen. Die fallen in die Kategorie "Geschmacklosigkeit"
  11. Nochmal: Es bedeutet "unverändert"! Deshalb kann man es als "natürlich" bezeichnen. Das steht im Gegensatz zu dem Vorbau von Pamela Anderson. Der ist nicht natürlich. Vielleicht schön, vielleicht erotisch, aber nicht natürlich. Genau wie bei Equal-Weihgt! Jetzt gerallert?
  12. Das wäre zu einfach. Aber vielleicht kannst Du das mit der natürlichen Meinungsbildung klarer darstellen. Mir ist unverständlich was daran natürlich ist.
  13. Heute
  14. Gemeint ist die weitgehend unveränderte kapitalgewichtete Meinung aller Markteilnehmer, die sich in MCAP abbildet. Und ich wette, gleich kommt die Frage: Was ist der Markt? Ich nehme noch Wetten an. Ich wollte eigentlich das Gegenteil ausdrücken. Ja, aber es hätte keinen Zweck. Ich versuche ja auch nicht, einem Dalmatinerwelpen das Pokern beizubringen.
  15. Lazaros

    Lifestrategy Selbstgebaut (Ultra-Stabil)??

    Drei Fragen dazu: 1. Wie soll das mit nur 5% bis 10% Goldanteil gehen? Anders: Ausgehend vom aktuell Niveau, wie viel muss Gold steigen, dass man das "Risiko effektiv abfedert"? 2. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Goldpreis und Ölpreis? https://www.goldavenue.com/de/blog/newsletter-edelmetall-spotlight/gold-und-rohoel?srsltid=AU7gw4XkMQdeFe1Hmb5BRORq7CxNgESGMRe-n9Nq-2bzE9ucmjF4xHPd 3. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Goldpreis und Inflation? https://www.justetf.com/de/academy/inflation-und-gold.html#intro ( @FlintheartG. wenn es dich stört, einfach löschen)
  16. krett

    Wann kommen die Elektroautos?

    Nein. Viele würden einen Verbrenner kaufen, auch wenn sie sich zu 100% sicher sind, das ein Elektroauto exakt das gleiche kostet (Kauf und Unterhalt). Stimmt. Aber ist komplexer. Privat, Gewerblich, Mietwagen, Eigenzulassungen usw. usw. So einfach wie du, kann man das nicht betrachten. Ist schwer wenn man sich nicht jeden Tag mit dem Thema beschäftigt. Kosten sind bei PKW nicht immer alles, weder bei Firmenkunden noch bei Privatkunden. Und wie gesagt, die 2/3 kann man hier so nicht nehmen. Also inhaltlich kommst du nicht weiter, deswegen manipulierst du meine Zitate. Ich habe geschrieben: Du machst daraus "Es ist unbestreitbarer Fakt das Elektroautos (...) genauso viel Kosten wie Verbrenner." Wenn man keine Argumente hat, kommt der Göbels raus.
  17. Bigwigster

    JobRad lohnt sich?

    Eine Studie der TU München bildet die Grundlage für die Aussage von JobRad, welche diese Frage bejaht. In meinem ursprünglichen Post bereits verlinkt.
  18. Moneycruncher

    comdirect first

    Genau so ist es. Ich benötige als Bevollmächtigter keinen "teuren Berater", der irgendwelche Deka-Fonds verkauft. Als Bevollmächtigter für ein Depot mit größerem Volumen brauche ich aber eine Vertrauensbeziehung, die schnelles und einfaches Handeln ermöglicht. Genaus das geht mit der Kombi Sparkasse + S Broker. Das klingt nett, ist aber in der Praxis häufig nicht möglich: Eingeschränkte Mobilität z.B. Und auch persönliche Unterschriften können sich im Alter verändern, was zu Komplikationen führt. Eine Filiale vor Ort mit einem persönlichen Ansprechpartner, der die ganze Familie kennt, ist dann sehr wertvoll.
  19. Holgerli

    Wann kommen die Elektroautos?

    Nee, das ist nicht egal. Und das sieht man gerade an der deutschen Autoindustrie. Das angebliche "Verbrennerverbot" sollte 2035 kommen. So schnell wie gerade der Markt zu Gunsten der BEVs kippt, wird aus 2035 nun vielleicht schon 2030. Und das ohne "Verbot". Es gab auch kein Dummes-Handy-Verbot zu Gunsten der Smartphones und auch kein CTR-Röhren-TV-/Monitor-Verbot zu Gunsten von TFT-Fachbildschirmen. Es kippt einfach gerade. Deswegen heisst es ja auch Tipping-Point oder Kipp-Punkt.
  20. Bolanger

    Wann kommen die Elektroautos?

    Ich habe keine Vorbehalte gegen BEVs und würde mir auch keinen Verbrenner mehr kaufen. Wie ich oben dargelegt habe kann ich aber auch nicht glauben, dass selbst Profi-Neuwagenkäufer in so großer Zahl zu dumm sind, um eine Kostenkalkulation aufzumachen. Es gibt viele Konstellationen, bei denen BEVs vorteilhaft sind. Es gibt auch viele Konstellationen, in denen BEVs nachteilig sind. Da sollte hier Konsens bestehen. Und gerade wegen der Diversität dürfen Aussagen wie nicht unkommentiert stehen bleiben.
  21. ghost_69

    Humor

  22. Holgerli

    Wann kommen die Elektroautos?

    - Erstens waren diese "nur" 26% BEVs in den ersten 8 Monaten eine Steigerung über 53% zum Vorjahreszeitraum - Zweitens lag der Anteil im August schon bei fast 33%, was eine Steigerung über 75% zum Vorjahreszeitraum entsprach - Drittens wurden im Augst fast 38% und über 17% WENIGER Benziner und Diesel im Vgl. zum Vorjahreszeitraum zugelassen Diese Werte kannst Du in den Pressemitteilungen des KBA nachlesen. - Viertens und da passt genau gerade diese Diskussion zwischen Dir und gefühlt allen anderen rein: Es gibt immer Leute mit Vorbehalten. Gab es damals auch bei den LEDs: "Wenn 'die' mir Glühbirnen verbieten, dann kaufe ich halt so viele, dass ich bis zu meinem Lebensende genug habe!"
  23. Bolanger

    Wann kommen die Elektroautos?

    Ob nun 1/4tel oder 1/3 ist egal und das schwankt auch, wie wir beim vorübergehenden Entfall der Förderung gesehen haben. OK, Du vertrittst also die Meinung, dass die Mehrheit der Neuwagenkäufer die Kostengleichheit nicht berechnen kann. KI sagt, dass etwa 2/3 der Neuwagen gewerblich gekauft werden, als Firmenwagen, Leasingwagen etc. Nur 1/3 ist privat gekauft. Dieses 1/3 der Privatkäufer durchblickt die Gesamtrechnung also nicht bzw. bleibt emotional beim Verbrenner hängen. Die verbleibenden 2/3 des Marktes sind Profis, denen man eine Kostenkalkulation zutrauen sollte. Wenn BEVs etwa 1/3 der Neuzulassungen ausmachen, dann verbleibt ein weiteres Drittel der Neuwagenzulassungen bzw. die Hälfte der Profi-Zulassungen beim Verbrenner. Warum bleiben so viele Profis beim Verbrenner, wo doch gerade in diesem Bereich Emotionen keine Rolle spielen? Sind die auch zu blöd zu erkennen, dass ein BEV kostengleich zum Verbrenner ist, aber unbestreitbare Vorteile bei Laufruhe und Leistung haben? Ich möchte nicht glauben, dass es so viele Volldeppen gibt.
  24. chirlu

    JobRad lohnt sich?

    Trotz Stadt mit hoher Diebstahlrate und hochwertigen Rädern ist mir noch nie eines weggekommen. Ich parke auch öfter am Bahnhof, einschließlich nachts, allerdings nie lange (< 20 Stunden). Entscheidend ist das Anschließen (An-!) mit einem guten Schloss in Verbindung mit einem Schlaufenseil. Dann gibt es gerade am Bahnhof genügend andere, schlechter gesicherte Diebstahlgelegenheiten.
  25. krett

    Wann kommen die Elektroautos?

    Wer sagt denn das plötzlich alle umschwenken, nur weil Kostenparität erreicht wird? Kostengleichheit ist eben nur Kostengleichheit. Viele Käufer achten nur auf die reinen Anschaffungskosten, nicht die laufenden Kosten. Und ich behaupte: 80% der Käufer schätzt die laufenden Kosten als zu niedrig ein. Für andere Käufer ist das Thema zudem sehr emotional (Verbrennerliebhaber, Reichweitenangst, Grünenhass oder oder oder) Speditionen, bei Elektro LKW, rechnen anders. Die schauen nicht nur auf die Anschaffungskosten, sondern genauso auch auf die laufenden Kosten. Und das ganze komplett ohne Emotionen (meistens) Wenn ein PKW Käufer dann zu dem Schluss kommt, dass ein Elektro PKW kaum Kostenvorteile hat oder nur geringe, kauft er das, was er kennt, erst recht wenn die Anschaffungskosten gleich sind. Aktuell sind übrigens 1/3 der Neuwagen Elektrisch in Deutschland glaube ich.
  26. https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/steuern/steuern-verfassungsurteil-zu-aktienverlusten-rueckt-naeher-05/100214870.html liest sich recht positiv für Anleger
  27. Nein, kannst Du oder Schwachzocker es vielleicht noch mal ausführlich erklären? Worin besteht die Natürlichkeit eines Marktes? Kann man das irgendwie philosophisch begründen? Jetzt bist Du etwas großem auf der Spur!! Investmentporn - hast Du keine richtige Quelle? EDIT: Hier ohne das Gewäsch https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=6438198 Geht um eine Neuauflage der Untersuchung von 2018. Sprich alter Kaffee bestätigt.
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