Wertpapier Forum: Altersvorsorge

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Themen über alternative Renditeanlagen und Vorsorge

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Altersvorsorge Berichte, Meldungen, Infos Thema bewerten: -----

#21 Mitglied ist offline   Fleisch 

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Geschrieben 07. August 2008 - 13:06

zwei Artikel für euch

Steuern und Altersvorsorge - Nutzung der Steuerrückzahlung
www.ihre-vorsorge.de

Last des Alters - Gesnudheitskosten zweier Altersgruppen
www.ihre-vorsorge.de
Fond - Flüssigkeit zum Braten, Dünsten, Kochen
Fonds - Geldanlage

Eine Investition ist dann nachhaltig, wenn sie aus finanzieller, gesellschaftlicher, ethischer und ökologischer Sicht sinnvoll ist.

 Weiterführende Informationen:

#22 Mitglied ist offline   IefTina 

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Geschrieben 07. August 2008 - 17:11

Beitrag anzeigenSapine, 05.08.2008, 11:19:

Quelle Handelsblatt

Wer also eine Lebensversicherung vorzeitig mit Verlust beendet, sollte nicht vergessen, dies in seiner Steuererklärung anzugeben. Offensichtlich gibt es schon einige Steuerbescheide, die diese Verluste anerkannt haben.


Wäre der Punkt ein eigenes Thema wert ... ?

#23 Mitglied ist offline   Fleisch 

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Geschrieben 11. August 2008 - 07:36

Vorzeitig in Rente - Summen zum Ausgleich des Abschlages

klick
www.ihre-vorsorge.de

Riester-Rente und die Erstattungen

klick
www.ihre-vorsorge.de

Dieser Beitrag wurde von Schnitzel bearbeitet: 11. August 2008 - 07:37

Fond - Flüssigkeit zum Braten, Dünsten, Kochen
Fonds - Geldanlage

Eine Investition ist dann nachhaltig, wenn sie aus finanzieller, gesellschaftlicher, ethischer und ökologischer Sicht sinnvoll ist.

#24 Mitglied ist offline   Fleisch 

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Geschrieben 17. August 2008 - 17:57

Zitat

Schlupfloch bei Lebenspolicen geschlossen

Das Bundesfinanzministerium will ein Schlupfloch schließen, durch das Sparer der Abgeltungsteuer entkommen wollten. Damit würden Angebote uninteressant, wonach Anleger ihr Depot unter dem Mantel einer Kapitallebensversicherung weiterlaufen lassen wollten.


FTD-Artikel
Fond - Flüssigkeit zum Braten, Dünsten, Kochen
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Eine Investition ist dann nachhaltig, wenn sie aus finanzieller, gesellschaftlicher, ethischer und ökologischer Sicht sinnvoll ist.

#25 Mitglied ist offline   Fleisch 

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Geschrieben 17. August 2008 - 18:02

Zitat

Gesundheitsministerin will Mehrwertsteuer senken


Spiegel.de
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Eine Investition ist dann nachhaltig, wenn sie aus finanzieller, gesellschaftlicher, ethischer und ökologischer Sicht sinnvoll ist.

#26 Mitglied ist offline   Jose Mourinho 

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Geschrieben 20. August 2008 - 16:01

Die stärksten Lebensversicherer

http://www.manager-magazin.de/geld/geldanl...,573004,00.html
Es gibt keine günstigen oder teueren Kurse, sondern nur steigende oder fallende.
Gestern standen wir vor dem Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter.

Wenn ein Mann mit einem Fuß auf einem heißen Ofen und mit dem anderen in einer Kühltruhe steht, würde ein Statistiker sagen, daß der Mann sich durchschnittlich in angenehmer Temperatur befindet.

#27 Mitglied ist offline   Fleisch 

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Geschrieben 20. August 2008 - 20:35

interessant, für die Auswertung haben die sich Morgen & Morgen bedient. :thumbsup:
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Eine Investition ist dann nachhaltig, wenn sie aus finanzieller, gesellschaftlicher, ethischer und ökologischer Sicht sinnvoll ist.

#28 Mitglied ist offline   Jose Mourinho 

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Geschrieben 21. August 2008 - 10:58

Zitat

Vorsicht vor MLP-Beratern

Das bestätigt ein ehemaliger MLP–Berater: „Wir verkauften dem Kunden erst einmal so viele Versicherungen wie möglich: eine Riesterpolice, eine zusätzliche fürs Alter, eine für die Kinder, eine für den Hausbau – das lässt sich ja alles gut begründen. Erst dann vielleicht einen Fondssparplan." Diesen Fehlanreiz hat nicht MLP gesetzt, er ist Folge der Unterschiede in den Produkten. Fonds lohnten sich für die Verkäufer erst bei großen Summen und langfristig, während die Abschlussgebühren der Versicherungen schon in den ersten Jahren fließen.

Und das üppig. „Die Beiträge wurden so stark wie gerade noch vertretbar hochgeschraubt, denn die Provision hängt auch davon ab", gesteht der ehemalige MLP-Verkäufer. Ein ehemaliger Kunde, damals 22 Jahre alt, hat das auch so erlebt: „Ich hatte als Student vier Renten- und Lebensversicherungen und Mühe, die Beiträge zu zahlen. Aber der Berater hat mir die Notwendigkeit dafür überzeugend erklärt."



http://www.faz.net/s/RubBD6B20C3D01A48D58D...n~Scontent.html

Es gibt keine günstigen oder teueren Kurse, sondern nur steigende oder fallende.
Gestern standen wir vor dem Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter.

Wenn ein Mann mit einem Fuß auf einem heißen Ofen und mit dem anderen in einer Kühltruhe steht, würde ein Statistiker sagen, daß der Mann sich durchschnittlich in angenehmer Temperatur befindet.

#29 Mitglied ist offline   Gol43r 

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Geschrieben 21. August 2008 - 11:43

Hallo,

in der WIWO ist ein recht interessanter Artikel über die Zukunft der Versicherer, deren Produkte und der Kundenzufriedenheit. Am Ende gav es dann auch eine Zusammenfassung eines Interviews mit 2 Verbraucherschützern und jeweils einem Vorstand von der AXA und ERGO.

Sehr lesenswert.

Gruß

Gol43r

Dieser Beitrag wurde von Gol43r bearbeitet: 21. August 2008 - 15:06


#30 Mitglied ist offline   Fleisch 

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Geschrieben 21. August 2008 - 19:08

gibt's den auch online ?

hier mal was zum Bewusstsein der Altersvorsorge

klick
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Eine Investition ist dann nachhaltig, wenn sie aus finanzieller, gesellschaftlicher, ethischer und ökologischer Sicht sinnvoll ist.

#31 Mitglied ist offline   schwaebele 

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Geschrieben 21. August 2008 - 19:12

Beitrag anzeigenGol43r, 21.08.2008, 12:43:

Hallo,

in der WIWO ist ein recht interessanter Artikel über die Zukunft der Versicherer, deren Produkte und der Kundenzufriedenheit. Am Ende gav es dann auch eine Zusammenfassung eines Interviews mit 2 Verbraucherschützern und jeweils einem Vorstand von der AXA und ERGO.

Sehr lesenswert.

Gruß

Gol43r


hier ist das interview: klick

#32 Mitglied ist online   Sisyphos 

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Geschrieben 21. August 2008 - 20:30

Beitrag anzeigenSchnitzel, 20.08.2008, 21:35:

interessant, für die Auswertung haben die sich Morgen & Morgen bedient. :thumbsup:



Woher hast Du denn diese Information. Der Bericht im manager magazin basiert doch gerade auf Auswertung der Konkurrenz nämlich dem jährlichen map-Report von M. Poweleit. Im Gegensatz zur Analyse von Morgen&Morgen werden dadurch die Ablaufleistungen, also - um unseren ehemaligen Kundeskanzler zu zitieren - darauf, was "hinten 'rauskommt".

#33 Mitglied ist offline   Fleisch 

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Geschrieben 21. August 2008 - 20:44

Morgen & Morgen hat die gleiche Reihenfolge beim Kriterienfilter für die Bilanz und weite Teile des Services. Zum Vertrag kann ich nicht viel sagen, da ich ein anderes Modul nutze. Die dort angegebenen Kennzahlen können, sofern man das möchte, dann in einer Art Risikomatrix dargestellt werden. Allerdings bin ich immer für eine Detailprüfung eines Einzelbausteines. Ich würd' mir auch wenn ich zu nem vermeintlich freien Makler gehen würde dieses Ding geben lassen. Der Gesichtsausdruck bei konkreten Fragen ist zu schön anzusehen ^_^

Davon mal abgesehen ist M&M neben einigen anderen Anbietern eines der fähigsten Programme. Die Software hierzu ist auch nicht ganz billig, aber gerade die Detailauswertungsmodule für Tarife und Tarifbausteine sind an einigen Stellen echt gold wert.

Aber ich schweife ab...weiter geht's mit Nachrichten :-

Dieser Beitrag wurde von Schnitzel bearbeitet: 21. August 2008 - 20:50

Fond - Flüssigkeit zum Braten, Dünsten, Kochen
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#34 Mitglied ist offline   Sapine 

  • Tamara Jagellovsk oder doch lieber Lydia van Dyke?
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Geschrieben 25. August 2008 - 17:36

Zitat

Rente ohne Rendite
Zwischen dem bankenfinanzierten Institut für Altersvorsorge und der Deutschen Rentenversicherung ist ein Streit über die Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung ausgebrochen. Das Institut sieht ihre Höhe bei null.
...
Mit ihrer Studie wollen die Wissenschaftler des DIA in erster Linie für mehr private Vorsorge mit Kapitalmarktprodukten werben. Eine Mischung mit kapitalgedeckten Anlagen senke das Risiko der gesetzlichen Rente und steigere die Rendite. Der Studie zufolge haben sich seit 1970 für normale Rentner aller Jahrgänge die Renditeerwartungen um fünf bis sechs Prozentpunkte verschlechtert. Jüngere Jahrgänge seien besonders betroffen. Das Institut für Altersvorsorge hat als Gesellschafter die Deutsche Bank, deren Geschäft daran besteht, Rentensparpläne auf Basis von Aktien und Anleihen zu verkaufen.
Quelle: Financial Times Deutschland
Gruss Sapine
Walk the Talk and Talk the Walk
Daten können so lange gefoltert werden, bis sie alles gestehen.

#35 Mitglied ist offline   Jose Mourinho 

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Geschrieben 10. September 2008 - 22:10

Zitat

Ausstieg aus der Lebensversicherung auf Rekordniveau

In Deutschland wurden 2007 Lebensversicherungen im Wert von 13,5 Milliarden Euro storniert oder über den Zweitmarkt verkauft. Die vorzeitigen Leistungen der Versicherer lagen 2007 laut Angaben des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) bei 12,1 Milliarden Euro und damit nur geringfügig unter dem Vorjahreswert (12,2 Milliarden Euro). Das auf dem Zweitmarkt für Lebensversicherungen gehandelte Policenvolumen stieg dagegen im selben Zeitraum laut dem Bundesverband für Vermögensanlagen im Zweitmarkt um 0,3 Milliarden Euro auf 1,4 Milliarden Euro an.


"Durch den Policenhandel auf dem Zweitmarkt konnte 2007 das Stornovolumen leicht gesenkt werden, obwohl mehr Deutsche als im Vorjahr aus ihrem Lebensversicherungsvertrag ausgestiegen sind", fasst Max Ahlers, Geschäftsführer des Frankfurter Zweitmarktspezialisten Policen Direkt zusammen.

Etwa jede zweite deutsche Police wird vor Ablauf aufgegeben. Die Gründe sind vielfältig. Eine wichtige Rolle spielen Schulden, die mit dem freiwerdenden Kapital getilgt werden sollen sowie Arbeitslosigkeit, Umfinanzierungen, aber auch die Erfüllung privater Wünsche. Beim Storno müssen die Versicherungskunden allerdings deutliche Verluste hinnehmen - mehr als drei Milliarden Euro verlieren Sparer auf diese Weise jährlich, wie die Verbraucherzentrale Hamburg ermittelte. Der Policenverkauf auf dem Zweitmarkt kann diese Verluste abfedern: Zweitmarktunternehmen wie Policen Direkt zahlen nicht nur mehr, als der Versicherte im Kündigungsfall bekommt - es bleibt auch weiterhin ein Teil des Todesfallschutzes bestehen.

Vor dem Verkauf seiner Lebensversicherung sollte der Versicherte prüfen, ob diese zum Zweck der Alters- und Hinterbliebenenvorsorge weiter benötigt wird. Ist dies der Fall, empfiehlt sich anstelle des Verkaufs die Aufnahme eines Policenkredits, um finanzielle Engpässe zu überbrücken. Hierbei bleibt der Versicherungsschutz in voller Höhe bestehen und der Versicherte profitiert bei Ablauf des Vertrages von der gesamten Ausschüttung. In jedem Fall lohnt sich für den Verbraucher also der Blick auf den Zweitmarkt: Bei Abschluss eines Policendarlehens über versicherungsunabhängige Unternehmen wie Policen Direkt lassen sich meist günstigere Konditionen erzielen, als beim Versicherer selbst.

Die Policen Direkt Versicherungsvermittlung GmbH wurde 2004 gegründet und kauft, handelt und verwaltet deutsche und österreichische Kapitalversicherungen. Unter der Marke "policenkredit" bietet das Unternehmen darüber hinaus ein versicherungsunabhängiges Policendarlehen an. Die Vermittlung von Beteiligungen an geschlossenen Fonds unter der Marke "fondsdirekt" rundet das Leistungsangebot von Policen Direkt ab. Policen Direkt mit Sitz in Frankfurt am Main ist eine Tochter der Londoner European Policy Exchange Limited (EPEX), an der die WestLB AG beteiligt ist.

Quelle: Policen Direkt Versicherungsvermittlung

Es gibt keine günstigen oder teueren Kurse, sondern nur steigende oder fallende.
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#36 Mitglied ist offline   trader2006 

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Geschrieben 11. September 2008 - 17:35

Vielleicht für alle Rürupper interessant!? DWS bringt eine Rürupp Rente auf Basis der DWS Riesterrente Premium raus:
DWS Basisrente

#37 Mitglied ist offline   Fleisch 

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Geschrieben 09. Oktober 2008 - 00:24

Zitat

RENTENVERSICHERUNGEN
Versicherten drohte Totalverlust

Tausende deutsche Lebensversicherte sind möglicherweise knapp an einem Totalverlust vorbeigeschrammt.

Recherchen von boerse-online.de haben ergeben, dass die Besitzer von zertifikategebundenen Rentenpolicen keinen Schutz besitzen, wie er ansonsten bei deutschen Lebensversicherern üblich ist. Geht der Emittent des Zertifikats pleite, kann der Kunde sein eingesetztes Kapital teilweise oder komplett verlieren.


Mehr im Börse-Online-Artikel
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#38 Mitglied ist offline   Sapine 

  • Tamara Jagellovsk oder doch lieber Lydia van Dyke?
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Geschrieben 09. Oktober 2008 - 06:05

Hoffe mal die Versicherungen ziehen Schlüsse daraus. Wenn ich so einen Vertrag hätte, würde ich ihn auflösen oder falls die Versicherung die Möglichkeit bietet in ein anderes Produkt wechseln. Das Risiko mit Zertifikaten ist nicht kalkulierbar über so einen langen Zeitraum.

Dieser Beitrag wurde von Sapine bearbeitet: 09. Oktober 2008 - 06:05

Gruss Sapine
Walk the Talk and Talk the Walk
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#39 Mitglied ist offline   Fleisch 

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Geschrieben 10. Oktober 2008 - 21:29

Zitat

Ist die Altersvorsorge in Gefahr?

10. Oktober 2008 Die beruhigenden Worte der Behörde zuerst: Nach Ansicht der europäischen Versicherungsaufseher sind die Turbulenzen auf den Finanzmärkten für die Versicherer nicht bedrohlich. Das europäische System sei robust, teilte das Komitee der Aufsichtsbehörden (Ceiops) mit. Ein Zusammenbruch wie der des japanischen Versicherers Yamato Life Insurance sei nicht zu erwarten. Die Aufsichtsbehörden würden die Lage an den Finanzmärkten weiterhin beobachten und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit verbessern. „Wir sollten berücksichtigen, dass die Märkte in diesen schwierigen Zeiten überreagieren“, sagte Thomas Steffen, der oberste deutsche Versicherungsaufseher. „Dies passierte in ähnlicher Weise auch 2002. Versicherungen sind sehr langfristig orientiert. Es wäre deshalb grundfalsch, sie nur an Marktübertreibungen zu messen.“

FAZ.net
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#40 Mitglied ist offline   Fleisch 

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Geschrieben 01. November 2008 - 17:06

Zitat

Betriebsrente: Prüfen Sie die Arbeitgeber-Anpassung

[31.10.2008] -
Nach Beginn der Auszahlung einer Betriebsrente muss der Arbeitgeber alle drei Jahre den inflationsbedingten Kaufkraftverlust der Betriebsrente durch eine Erhöhung ausgleichen. Tut es das nicht, muss der Betriebsrentner nachhaken.

Als Alternative zur Anpassung alle drei Jahre ist die Verpflichtung des Unternehmens zu einer automatischen Steigerung der Betriebsrente um 1 Prozent p.a. möglich.

Was allerdings die meisten Betriebsrentner nicht wissen: Die Betriebsrentenanpassung ist eine Holschuld des Betriebsrentners. Sie muss vom Versorgungsempfänger zum jeweiligen Stichtag beim Versorgungsträger angefordert werden. Viele Betriebsrentner verzichten jedoch auf die Rentenanpassung und damit auf viel Geld. Denn zwei Drittel aller Unternehmen erhöhen von sich aus die Betriebsrenten nicht in korrekter Höhe. Das hat eine Erhebung des Bundesverbands der Betriebsrentner ergeben. Rund 54 Prozent der Arbeitgeber erhöhen die Betriebsrenten überhaupt nicht und 12 Prozent nur unzureichend.

Die Höhe der vorzunehmenden Anpassung richtet sich nach dem vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Kaufkraftverlust. Dieser betrug im Jahr 2007 relativ hohe 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Betriebsrentner sollte die Anpassung beim ehemaligen Arbeitgeber oder dessen Versorgungsträger entsprechend der aktuellen Entwicklung des Lebenshaltungskostenindex (LHI) oder des Verbraucherpreisindex (VPI) des Statistischen Bundesamts anfordern.

Allerdings kann der Arbeitgeber die Anpassung aus zwei Gründen verweigern:

* bei drohender Insolvenz oder
* bei einer übermäßigen Belastung des Unternehmens.

Eine übermäßige Belastung liegt vor, wenn das Unternehmen durch die Betriebsrenten ausgezehrt würde oder durch die Anpassung Arbeitsplätze in Gefahr geraten würden. Eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung darf nicht verhindert werden. Die Kosten einer Anpassung müssen daher aus den Erträgen eines Unternehmens und dessen Wertzuwachs finanzierbar sein. Um unkalkulierbaren Risiken hoher Inflationsraten entgegenwirken zu können, hat der Arbeitgeber die Möglichkeit, die Erhöhung der Betriebsrenten von vornherein auf jährlich 1 Prozent festzulegen (§ 16 Abs. 3 Nr. 1 BetrAVG).

Betriebsrentner müssen die fälligen Erhöhungen bei ihrem Ex-Arbeitgeber einfordern und notfalls einklagen. Dabei sollten sie durchaus hartnäckig sein. Bei Ablehnung einer Anpassung sollten Sie auf einer schriftlichen Begründung bestehen. Bei unzureichender Erhöhung der Betriebsrente sollten Sie innerhalb von drei Monaten Widerspruch gegen den Bescheid einlegen, sonst geht Ihr Nachholanspruch wegen "stillschweigender Zustimmung" verloren.

Bei unzureichender Anpassung kann die Rentenhöhe u. U. sogar bis zu 30 Jahre rückwirkend nachkalkuliert werden. Das kann zu Rentenerhöhungen von monatlich einigen 100 Euro führen. Beispiel: In den drei Jahren von 2004 bis 2007 ist der Verbraucherpreisindex um 4,2 Prozent gestiegen. Bei einer monatlichen Betriebsrente von 1000 Euro macht das eine Erhöhung von 42 Euro im Monat aus. Auf 30 Jahre hochgerechnet beträgt die monatliche Erhöhung sogar 420 Euro.

Musterbrief an den Arbeitgeber Sehr geehrte Damen und Herren,
seit dem XX.XX.XXXX beziehe ich eine Betriebsrente von Ihrem Unternehmen. Diese ist seit dem 1.1.2005 nicht erhöht worden. Gemäß § 16 BetrAVG besteht jedoch alle drei Jahre eine entsprechende Prüfungspflicht durch den Arbeitgeber.
Da die Lebenshaltungskosten in den vergangenen drei Jahren um insgesamt rund 4,5 Prozent gestiegen sind, bitte ich Sie, mir einen neuen Bescheid über meine Betriebsrente zu erstellen.
Das Betriebsrentengesetz sieht vor, dass die Betriebsrente erhöht werden muss, sofern der Lebenshaltungskostenindex (LHI) oder der Verbraucherpreisindex (VPI) des Statistischen Bundesamts für die vergangenen drei Jahre einen Kaufkraftverlust ausweist.
Mit freundlichen Grüßen


www.steuertipps.de
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