Wertpapier Forum: ARERO-Der Weltfonds

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ARERO-Der Weltfonds Thema bewerten: ****- 15 Stimmen

#1 Mitglied ist offline   indigo 

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Geschrieben 26. Oktober 2008 - 18:47

Neuer Weltfonds nach BIP mit Aufteilung 60% Aktien, 25% Renten und 15% Rohstoffe.

Anlageschwerpunkt: ARERO - Der Weltfond bildet die ARERO Weltstrategie nach Dr. Martin Weber ab. Dabei handelt es sich um eine regelbasierte Strategie, die sich aus Sub-Indizes verschiedener Anlageklassen (Aktien, Renten, Rohstoffe) zusammensetzt.

TER: erfreuliche 0,45%

KAG: DWS

Auflagedatum: 20.10.2008

Fondmanager: Dr. Matthias Reimer

Benchmark: keine

AA: Kein Ausgabeaufschlag

Steuerl. Angabe: Thesaurierend

Fondvermögen: z.Zt. 4,6 Mio €

Meiner Meinung nach eine sehr solides Basisinvest mit sehr günstiger Kosten-/Gebührenbelastung und automatischer Anpassung jedes Jahr ohne Zukäufe bzw. Verkäufe.

Weitere interssante Infos unter folgenden Links:
http://www.arero.de/..._broschuere.pdf
http://www.arero.de/...flyer_arero.pdf
http://www.behaviora...de/index_a.html

Auf eine angeregte und interessante Diskussion bin ich gespannt, nachdem ja bisher unterschiedliche Meinungen zu den beiden Veritas Dachfonds hier stattgefunden haben.

Los gehts :thumbsup:
indigo

 Weiterführende Informationen:

#2 Mitglied ist offline   ghost_69 

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Geschrieben 26. Oktober 2008 - 19:45

Ist noch etwas zu frisch,
da gibt es noch keine richtigen Daten,
aber warum machen die alle so kurz vor Toresschluß noch neue Fonds auf ?

Ghost_69 :-
Jung bleiben, reich werden und Zeit haben alles zu genießen !

Laß Deine Freunde Deine Vermögensverhältnisse nicht wissen; wenn Du reich bist, beneiden Sie Dich, wenn Du arm bist, verlassen Sie Dich.


Der Oktober ist einer der besonders gefährlichen Monate, um in Aktien zu spekulieren. Die anderen gefährlichen Monate sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Februar. Mark Twain

Banken sind gefährlicher als stehende Armeen. Thomas Jefferson

Die meisten Leute interessieren sich für Aktien, wenn alle anderen es tun. Die beste Zeit ist aber, wenn sich niemand für Aktien interessiert. Warren Buffett


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#3 Mitglied ist offline   Fleisch 

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Geschrieben 26. Oktober 2008 - 19:54

klare sache...abgeltungssteuerpanik

interessant fände ich jetzt mal, wäre klasse wenn indigo das noch nachliefern könnte, welche fonds die dws bisher hat und sich deckt.

irgendwie erinnert mich die auflegung nämlich an die diskussion beim global value, aber der ist ja hier nicht thema
Fond - Flüssigkeit zum Braten, Dünsten, Kochen
Fonds - Geldanlage

Eine Investition ist dann nachhaltig, wenn sie aus finanzieller, gesellschaftlicher, ethischer und ökologischer Sicht sinnvoll ist.

#4 Mitglied ist offline   indigo 

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Geschrieben 26. Oktober 2008 - 20:41

Hallo Schnitzel
Habe mir mal den Global Value bei DWS angesehen, denke das dies ein ganz anderer Ansatz ist, was die Transparenz, die Kosten, das automatische Rebalancieren jedes Jahr, die Aufteilung nach BIP und 60% Aktien(Europa,Amerika,Asien,EM's), 25% Renten auf €-Basis und 15% Rohstoffe.
Abbildung in ARERO über die Aktienindizes von Morgan Stanley
Capital International (MSCI):
 Hoher Diversifikationseffekt bereits innerhalb der Anlageklasse
durch weltweite Streuung auf 4 Regionen:
 Europa
 Nordamerika
 Pazifikraum
 Schwellenländer
 Orientierung an der realwirtschaftlichen Leistungskraft der Regionen
 Gewichtung auf Basis des BIP
 Substanz statt Marktkapitalisierung
Abbildung in ARERO über den IBOXX Euro Sovereign Index der
Deutschen Börse:
 Marktbreite Abdeckung des Anleiheuniversums
 Anleihen mit unterschiedlichen Laufzeiten
 Anleihen mit unterschiedlichen Bonitäten
 Reduzierung des Risikos durch Beschränkung auf Staatsanleihen
an Stelle von Unternehmensanleihen
 Ausschließliche Anlage in den Euro-Raum zur Vermeidung von
Währungsrisiken
Abbildung in ARERO über den DB Platinum Commodity Euro Fonds**:
 Nachbildung des Deutsche Bank Commodity Euro Index
 Breite Diversifikation über 12 Rohstoffe aus 4 Warengruppen
(Energie, Edelmetalle, Basismetalle und Landwirtschaft)
 Weitgehende Absicherung gegen Währungsrisiken über 1-Monats-
Devisenterminkontrakte

Diese Vorgehensweise sehe ich bei anderen DWS Produkten nicht.

Grüße indigo

#5 Mitglied ist offline   Luxor 

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Geschrieben 26. Oktober 2008 - 21:02

was mich mal interessieren würde: bildet der fonds die indices ab in dem er a. etf kauft oder b. indem die enthaltenen papiere kauft?
das ist nämlich auf den internetseiten und in den nicht klar herausgekommen.
in fall a. würden ja die gebühren für die fonds noch obendraufkommen. oder kann man annehmen, dass das managent kostenlos arbeitet?

#6 Mitglied ist offline   skeletor 

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Geschrieben 26. Oktober 2008 - 21:22

Man sollte auf keine Fall wegen der Abgelstungssteuer in einen Fonds investieren der überhaupt noch keinen Track-Record vorzuweisen hat.

Lieber auf die Fonds setzten die sich über Jahre schon bewährt haben.
Ist der Kluge derjenige, der weiss, dass er nichts weiss?

#7 Mitglied ist offline   empirico 

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Geschrieben 27. Oktober 2008 - 19:55

Ich finde das Konzept interessant. Da die Regeln so klar sind und der Fonds im Grunde genommen Passiv ist und nur rebalanciert (hab ich doch richtig verstanden oder ?) ist das mit dem Track-Record irrelevant. Oder anders gesagt ergibt sich der Track Rcord aus der Rückrechnung (immer vorrausgesetzt die Regeln sind fest).

Meine Frage geht in die Richtung von Luxor: angenommen das Konzept wird über Indizes umgesetzt, ergibt sich daraus nicht ein Emittenten-Risiko ? Das wäre dann ein Nachteil.

Gruß
empirico

#8 Mitglied ist offline   pfropfenstopfer 

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Geschrieben 28. Oktober 2008 - 15:48

Hallo zusammen,

habe mir das Konzept jetzt auch mal intensiv angeschaut:

1) Von der Kostenseite scheint es mir das mit Abstand günstigste auf dem Markt. Der Veritas Dachfonds z.B. hatte in 2007 einer TER von 1,62% (!). Außerdem fällt keine Performance-Fee an, das finde ich bei Veritas ziemlich unverschämt: Das setzt falsche Anreize für den Fondsmanager - ich will, dass er mein GEld möglichst gleichmäßig vermehrt, er hingegen ist vielleicht versucht zu zocken, um einen fetten Bonus zu kassieren. Der Vergleich hinkt meiner Meinung nach ohnehin, denn im Gegensatz zu Veritas ist das Konzept hier passiv bzw. regelbasiert (je nachdem, ob man fundamentale Gewichtung als rein passiv ansieht oder nicht). Wer an effiziente Märkte glaubt, und daher in erster Linie Diversifikation und Gebühren im Blick hat, sollte sich das mal anschauen.

2) Denke auch, dass der Auflegungstermin wegen der Abgeltungssteuer bewusst so gewählt wurde - andererseits: Was man jetzt braucht, sind gute langfristige Anlagemöglichkeiten. Da finde ich das Konzept als passiver "Weltfonds" mit automatischer Rebalancierung und Offenlegung der Zusammensetzung schon attraktiv. Wenn ich jetzt auf einen aktiven Fonds setzen würde - was passiert, wenn der Fondsmanager wie üblich nach 1,2 Jahren plötzlich wechselt und eine ganz andere Strategie fährt? Woher weiß ich überhaupt, in was der Fondsmanager investiert und inwiefern dass aus Diversifikationssicht zu meinen anderen Anlagen passt? (die ganze aktiv. vs. passiv Debatte ohnehin mal außen vorgelassen).

3) Track Record gibt es zwar nicht, aber es basiert ja auf bekannten passiven Indizes - insofern kann man ihn ja selber zurückrechnen. Außerdem scheint das Konzept auf wissenschaftlichen Studien zu beruhen, in denen einem diese Arbeit schon abgenommen wird - in den Dokumenten auf der Homepage steht ziemlich viel zu seiner Leistungsfähigkeit über die letzten 35 Jahre...und nach einem ersten Durchlesen würde ich behaupten, es ist deutlich weniger schöngefärbt als der typische Fondsprospekt...

#9 Mitglied ist offline   Sweetowski 

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Geschrieben 31. Oktober 2008 - 13:01

Gibt es den Fonds schon bei einer der üblichen Fondverwahrungsstellen?

#10 Mitglied ist offline   Grumel 

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Geschrieben 31. Oktober 2008 - 13:05

Ist das nun nen Dachfonds oder nen Fonds? Im Dachfonds fall wärs vielzuteuer, wenns ne normaler Fonds ists prima.

#11 Mitglied ist offline   Sweetowski 

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Geschrieben 31. Oktober 2008 - 13:51

Mal von der Homepage kopiert:
"Im Rahmen des Indexkonzepts werden Aktien (über den MSCI Europa, MSCI Nordamerika, MSCI Pazifik und den MSCI Schwellenländer) mit 60%, Renten (über den IBOXX Euro Sovereign) mit 25% und Rohstoffe (über den DB Commodity Euro Fonds) mit 15% gewichtet."
Quelle

Also wenn ich das richtig verstehe ist das ein einfach ein ETF- Portfolio was automatiisch am Jahresende neu gewichtet wird.

Dieser Beitrag wurde von Sweetowski bearbeitet: 31. Oktober 2008 - 22:37


#12 Mitglied ist offline   Grumel 

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Geschrieben 31. Oktober 2008 - 13:54

Dann ist der Fonds schweineteuer. Wieso sowas kaufen?

#13 Mitglied ist offline   Sweetowski 

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Geschrieben 31. Oktober 2008 - 13:58

Angehängte Grafik: ARERO.JPG

Also wenn ich das richtig verstehe ist die TER einfach der Durchschnitt der zugrunde liegenden Indexe und nicht "on the top".

#14 Mitglied ist offline   indigo 

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Geschrieben 31. Oktober 2008 - 20:17

Sehe ich auch wie Sweetowski, die TER ergibt sich aus den vers. Bausteinen / benutzten ETF's. Von dem ausgehend ist diese BIP- Konstruktion mit automatischer Rebalancierung wohl kaum günstiger zu bekommen.
Grüße indigo

#15 Mitglied ist offline   otto03 

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Geschrieben 31. Oktober 2008 - 20:29

Aus dem Verkaufsprospekt:

Artikel 20 Kosten und erhaltene
Dienstleistungen
Der Fonds zahlt eine Kostenpauschale von bis zu
0,45% p.a. auf das Netto-Fondsvermögen auf Basis
des am Bewertungstag ermittelten Netto-Inventarwerts.
Aus dieser Vergütung werden insbesondere
Verwaltung, Fondsmanagement, Vertrieb
und Depotbank bezahlt. Die Kostenpauschale
wird dem Fonds in der Regel am Monatsende entnommen.


Die Kosten fallen natürlich im Fonds an; zusätzlich zu den in den einzelnen Komponenten anfallenden Kosten.
Zielrendite p.a. 0% bis x,xx% nach Kosten, Steuern, Inflation

#16 Mitglied ist offline   Sponge Bob 

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Geschrieben 31. Oktober 2008 - 21:29

Aus Arero Präsentation und Broschüre:

Zitat

ARERO - Der Weltfonds ist kein Dachfonds, d.h. es findet keine Investition in diese Produkte statt.
Aber: - weiter Handelskosten ( Maklercourtage, Bid-Ask-Spread )

Dieser Beitrag wurde von Sponge Bob bearbeitet: 31. Oktober 2008 - 21:32


#17 Mitglied ist offline   postguru 

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Geschrieben 02. November 2008 - 09:03

Auszüge aus dem vereinfachten Verkaufsprospekt:

Zur Umsetzung der Anlagepolitik und des Anlageziels werden
voraussichtlich Swap-Verträge mit Finanzinstituten erster Ordnung,
die auf dieser Art von Geschäften spezialisiert sind, abgeschlossen.



Der Kontrahent wird an jedem Bewertungstag einen nachvollziehbaren
Bewertungspreis für den Swap zur Verfügung stellen.
Hinsichtlich des Einsatzes von Swaps können bestimmte Risiken
auftreten, die in den Risikohinweisen erläutert werden.
Sollte der Kontrahent der Swap-Verträge zu irgendeinem Zeitpunkt
nicht mehr in der Lage sein, den Swap-Vertrag zu handeln
oder weiterzuführen (da beispielsweise die Strategie oder
einzelne Sub-Indizes der Strategie für diesen Kontrahenten
nicht mehr handelbar sind), und sollte die Verwaltungsgesellschaft
keinen anderen Kontrahenten für einen entsprechenden
Swap-Vertrag finden, behält sich die Verwaltungsgesellschaft
das Recht einer vorzeitigen Fondsauflösung vor.



Es ist beabsichtigt, pro umlaufenden Anteil ein Nominal von
100 Euro der Speziellen Derivate zu erwerben.


Das ist nichts für mich.

#18 Mitglied ist offline   pfropfenstopfer 

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Geschrieben 02. November 2008 - 16:20

Was ist an dieser Formulierung ungewöhnlich?

1. Swap-Geschäfte sind im Fondsmanagement absolut üblich; Derivate werden z.B. häufig auch von Garantiefonds eingesetzt. Viele ETF-Anbieter (z.B. dbxtrackers, lyxor, z.T. ishares) setzen ähnliche SWAP-Techniken ein. Wenn man wie hier ein wirkliches Weltaktienportfolio (u.a. Schwellenländer) mit mehr als 2000) Aktien nachbildet, würde eine Full Replication Methode zu höheren Handelskosten, Market Impact und Tracking Error (und damit einem weiteren Risiko) führen. Unabhängig von der hier schon exzessiv geführten Debatte, ob die SWAP-Abbildung nun aus steuerlichen oder sonstigen Gründen etwas besser oder schlechter ist, ein "Schreckgespenst" ist sie mit Sicherheit nicht. Der maximale Wert eines Swaps (der ja ohnehin positiv und negativ sein kann) ist etwa aufgrund von gesetzlichen Vorgaben aus 10% des NAV beschränkt - in der Praxis aufgrund von häufiger Glattstellung meist viel geringer. Aus meiner Sicht sind vor diesem Hintergrund etwa Marktpreisrisiken viel bedeutender - und die lassen sich durch Diversifikation senken, was wiederum hier meiner Auffassung nach gut und transparent gelöst wird.

2. Nahezu alle ETF-Anbieter etwa halten sich den Einsatz von Derivaten zumindest für die Zukunft offen. Hier mal zum direkten Vergleich ein paar Auszüge aus dem ausführlichen Verkaufsprospekt des iShares DJ STOXX 600 (DE) - weil hier z.T. die Auffassung vertreten wurde, iShares sei einer der wenigen verbliebenen Anbieter "klassischer, echter ETFS".

"Zur Nachbildung des zugrunde liegenden Index
dürfen ausschließlich die folgenden Vermögensgegenstände
erworben werden:
– Wertpapiere, die im Wertpapierindex enthalten
sind oder im Zuge von Indexänderungen in
diesen aufgenommen werden
(Indexwertpapiere),
– Wertpapiere, die auf den zugrunde liegenden
Index begeben werden (Indexzertifikate),
– Wertpapiere, die auf Einzeltitel des zugrunde
liegenden Index begeben werden
(Einzeltitelzertifikate),
– Terminkontrakte auf den zugrunde liegenden
Index (Indexterminkontrakte),
– Terminkontrakte auf Einzeltitel des zugrunde
liegenden Index (Einzeltitelterminkontrakte),
– Optionsscheine auf den zugrunde liegenden
Index (Indexoptionsscheine),
– Optionsscheine auf Einzeltitel des zugrunde
liegenden Index (Einzeltiteloptionsscheine)
sowie
– Investmentanteile gemäß § 8 der „Allgemeinen
Vertragsbedingungen“.


"14.14. Änderung der Vertragsbedingungen;
Auflösung oder Verschmelzung.
Die Gesellschaft behält sich in den Vertragsbedingungen
für das Sondervermögen das Recht vor, die
Vertragsbedingungen zu ändern. Ferner ist es ihr
gemäß den Vertragsbedingungen möglich, das
Sondervermögen ganz aufzulösen oder es mit
einem anderen, ebenfalls von ihr verwalteten Sondervermögen
zu verschmelzen. Für den Anleger
besteht daher das Risiko, dass er die von ihm geplante
Haltedauer nicht realisieren kann."

Insofern sind die entscheidenden Fragen meiner Ansicht nach: Ist das Konzept überzeugend und wird es günstig umgesetzt?

Dieser Beitrag wurde von pfropfenstopfer bearbeitet: 02. November 2008 - 16:21


#19 Mitglied ist offline   postguru 

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Geschrieben 02. November 2008 - 16:36

Beitrag anzeigenpfropfenstopfer, 02.11.2008, 15:20:

Was ist an dieser Formulierung ungewöhnlich?
...
Der maximale Wert eines Swaps (der ja ohnehin positiv und negativ sein kann) ist etwa aufgrund von gesetzlichen Vorgaben aus 10% des NAV beschränkt
...

Insofern sind die entscheidenden Fragen meiner Ansicht nach: Ist das Konzept überzeugend und wird es günstig umgesetzt?


Es ist beabsichtigt, pro umlaufenden Anteil ein Nominal von
100 Euro der Speziellen Derivate zu erwerben.


Was verstehen die hier unter Derivaten ?? Sind hiermit auch ETFs gemeint, dann wäre es ein Dachfonds. Dies soll der Fonds ja nicht sein.

Ein umlaufender Anteil (ein Fondsantei) war bei der Ausgabe 100 Euro wert. Ich finde den Einsatz von 100% in Derivate schon hoch.

Bin ich jetzt zu doof das in Einklang zu bringen auf der einen Seite 10% Begrenzung auf der anderen Seite die Aussage um Verkaufsprospekt


Ich habe mal eine Mail an info@arero.de geschrieben. Weiß nicht ob das die richtige Adresse zur Beantwortung meiner Fragen ist oder ob besser die DWS das beantworten kann.

Fragen u.A.
Wer dient im Moment als Swap-Partner ist dies wie bei den DBX Trackern nur die Deutsche Bank oder nutzen Sie in Zeiten wie diesen zur Senkung des Emittenten Risikos mehrere Swappartner?

Welche Wertpapiere hält der Fonds die dann per SWAP getauscht werden?

#20 Mitglied ist offline   Marcise 

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Geschrieben 02. November 2008 - 16:56

Ich bitte zu bedenken, dass es sich hierbei um "Das wissenschaftlich fundierte Basispaket für den langfristigen Vermögensaufbau" handelt. Dieser Satz ist insb. durch die Beteiligung von Prof. M. Weber, welcher der ETF-Gemeinschaft wohl ein Begriff sein sollte, interessant. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Weber hier die Grundpfeiler des passiven Anlegens sowie sein eigenes Ansehen durch kostentreiberische Vermarktung aufs Spiel setzt. Sollte es doch der Fall sein (ich habe die Dokumente noch nicht genauer angeschaut), dann wäre das schon ein wenig lächerlich...

Die Tatsache dieser Rahmenbedingungen macht den Fonds für mich schon sehr interessant. Ich bin gespannt auf die weiteren Erkenntnisse...

Dieser Beitrag wurde von Marcise bearbeitet: 02. November 2008 - 16:56


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