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Ich habe Ende Februar meinen 30sten Geburtstag gefeiert, bin Student.
Das außergewöhnliche daran: ich bin jetzt in das zweite Semester gewechselt, da ich erst letztes Jahr angefangen habe.
Mein Anliegen:
Im ersten Semester war ich unter der studentischen Versicherung, diese kann allerdings nur bis zum 30sten Lebensjahr genutzt werden.
Anschließend kann man sich freiwillig versichern;
Kostenpunkt bei mir: 146,- € im Monat für eine gesetzliche Versicherung.
Nun will ich wechseln, für rund 100,- € erhält man bereits gute Leistungen im privaten Bereich, ich möchte jedoch nicht blind auf
Test-/ Vergleich-/ Werbewebsites vertrauen.
ein bisschen mehr Angaben wären schon hilfreich. Kommst du über den zweiten Bildungsweg ? Hast du Hinderungszeiten wie längere Erkrankung, Schwangerschaft etc. gehabt ?
Hast du einen Nebenjob oder ähnliches ? Wie schaut's aus mit Familie, Kinder, Frau ?
Was versprichst du dir von der PKV, was soll drin sein, was nicht, kannst du teils in Vorleistung treten und und und. Erzähl uns mal ein bisschen. So können wir dir da leider noch nicht weiterhelfen
die eigene Wankelmütigkeit: Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln, und eine Ehrenrunde um den Acker! Das sieht toll aus, da kommt das Gefühl auf, nicht auf
der Stelle zu treten, das erweckt den Anschein, ein Macher zu sein. Nur kommt mit diesem Verhalten unter dem Strich nicht viel heraus.
theoretisch kann das jeder Herr S, wenn er die rechtlichen Voraussetzungen nach dem SGB V erfüllt. Ob das sinnvoll ist, ist ein anderes Thema
die eigene Wankelmütigkeit: Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln, und eine Ehrenrunde um den Acker! Das sieht toll aus, da kommt das Gefühl auf, nicht auf
der Stelle zu treten, das erweckt den Anschein, ein Macher zu sein. Nur kommt mit diesem Verhalten unter dem Strich nicht viel heraus.
Für Arbeitnehmer ja. Wir bewegen uns aber hier in einem anderen Absatz der entsprechenden Paragraphen. Ansonsten hast du aber Recht
die eigene Wankelmütigkeit: Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln, und eine Ehrenrunde um den Acker! Das sieht toll aus, da kommt das Gefühl auf, nicht auf
der Stelle zu treten, das erweckt den Anschein, ein Macher zu sein. Nur kommt mit diesem Verhalten unter dem Strich nicht viel heraus.
Wie unfair! Der Student darf sich besser und auch noch günstiger privat versichern und ich kann froh sein in 3 Monaten ein Termin beim Arzt zu kriegen!?
Ja, Schnitzel, du hast recht, das waren evtl. einige Angaben zu wenig.
Ich habe eine Ausbildung, eine Weiterbildung zum Techniker und zwischenzeitlich > 6 Jahre gearbeitet. Keine Zwischenfälle, keine chronischen Krankheiten, nichts in dieser Richtung.
Ich habe einen Nebenjob, ich verdiene offiziell 400,- als Minijob und bekomme 606,- € BAföG.
Ansonsten keine Kinder, ledig, gemeinsame Mietwohnung mit der Freundin.
Ich habe auch keine großen Ansprüche wie z.B. Einzelzimmer oder Chefarztbehandlung, ich möchte nur die nächsten 3 Jahre meines Studiums
etwas günstiger versichert sein als für 146,- €/M. in meiner gesetzlichen wenn ich für weniger Beiträge privat versichert sein kann.
ob der student besser versichert ist lass ich jetzt mal dahingestellt. es gibt leider genug tarife, die das papier nicht wert sind auf dem es gedruckt ist. wenn ich sehe das ein versicherer im dezember letzten jahres glaube war es einen krankenvollversicherungstarif für 98 € (!!!) auf den markt wirft und damit leute ködert wird mir echt schlecht. warum ? weil der vermeintlich günstige tarif durch leistungsbegrenzungen, eigenanteile etc. sehr schnell ziemlich teuer werden kann.
ich warne daher davor ausschließlich auf den preis zu achten auch wenn das ein in K_m's situation nachvollziehbares argument ist. growth wird da auch das passende zu schreiben können.
je nachdem, ob der arbeitgeber mitspielt gäbs für dich k_m auch die möglichkeit dich auf 401 €-Basis zu versichern. Knapp SV-Pflichtig, kaum Abzüge, aber eben krankenversichert. Allerdings könnte das bei dir zu Problemen mit dem Bafög führen. das würde ich mal prüfen. bekommst du aktuell eigentlich schon den kv-zuschuss vom bafög-amt ? vergessen nämlich relativ viele oder wissen es garnicht.
die eigene Wankelmütigkeit: Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln, und eine Ehrenrunde um den Acker! Das sieht toll aus, da kommt das Gefühl auf, nicht auf
der Stelle zu treten, das erweckt den Anschein, ein Macher zu sein. Nur kommt mit diesem Verhalten unter dem Strich nicht viel heraus.
Ja, der Zuschuss zur KV ist bei meinem BAföG Anteil schon mit drin.
Beim Verdienst über 4800,- €/ Jahr reduziert sich das BAföG allerdings drastisch, das ist keine Option.
Ich lese aus deinem letzten Posting herraus, dass die 146,- € für meine GKV garnicht so viel sind, da die Angebote der PKV's eher bescheiden sind?
das hab ich nicht gesagt. auch die private krankenversicherung hat interessante angebote. aus der erfahrung heraus waren aber viele, insbesondere der "günstigen" tarife nicht der knaller. ich bin, was die tarife angeht, aber auch nicht mehr auf dem aller neusten stand, da ich das tätigkeitsfeld gewechselt habe
die eigene Wankelmütigkeit: Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln, und eine Ehrenrunde um den Acker! Das sieht toll aus, da kommt das Gefühl auf, nicht auf
der Stelle zu treten, das erweckt den Anschein, ein Macher zu sein. Nur kommt mit diesem Verhalten unter dem Strich nicht viel heraus.
erst geöffnete und sehr junge Tarife sollten für die Wahl der PKV ein NO-GO sein. Auf diesem Weg wurde schon immer junges Wild geködert, was später durch geschlossene Tarife erhebliche Beitragsanpassungen erleben musste.
Wenn es was vernünftiges sein soll, was du nach dem Studium auch fortsetzen kannst, würde ich bei einem 30 Jährigen mit mind. 150-250€ rechnen. Bei optimaler Absicherung (Chefarzt etc.) ist man mit bis zu 300-400€ dabei. (natürlich enthalten diese Tarife Beitragsrückerstattung und Lohnfortzahlung etc. und sind ohne absolute Selbstbehalte)
Man muss bedenken, der Entschluss in die PKV zu gehen (mal von der Zeit des Studiums abgesehen) ist in der Regel eine einmalige Angelegenheit.
Wie beim Kfz- ständig zu wechseln, wird über die Jahre extrem teuer und teilweise durch Erkrankungen unmöglich.
Wenn aber keine Ambitionen bestehen später in die PKV zu gehen, würde ich in der GKV mit dem genannten Angebot bleiben.
cya
David
Dieser Beitrag wurde von GlobalGrowth bearbeitet: 24. März 2010 - 13:28
Meine Beiträge stellen keine Finanzberatung/Anlageberatung dar, vielmehr sollen sie zum Nachdenken und genauem Prüfen anregen!
Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln. Otto von Bismarck