Wertpapier Forum: Sonderaktion BU mit vereinfachter Risikoprüfung - Volkswohlbund

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Themen über Versicherungen und Risikovorsorge

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Sonderaktion BU mit vereinfachter Risikoprüfung - Volkswohlbund Thema bewerten: -----

#1 Mitglied ist offline   Peter Wolnitza 

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Geschrieben 16. September 2016 - 10:28

a) hoffe, dass ich nicht wieder gegen irgendwelche regeln verstosse, denke aber, die Info kann für viele wichtig sein, die nach einer BU suchen, aber aus gesundheitlichen Gründen keine bekommen

b) habe das ganze einfach aus meinem Blog rüberkopiert, so gut es ging, hoffe, alle "bösen" Links,Hinweise entfernt zu haben

Im Rahmen seiner Aktion BU 2016 bietet der Volkswohlbund ab sofort die Möglichkeit, eine selbstständige BU Versicherung bis zu einer monatlichen Rentenhöhe von 750.- € mittels einer vereinfachten Gesundheitsprüfung abzuschliessen.
Schauen wir uns diese Option im Folgenden etwas genauer an. Sie sollten auch unbedingt einen Blick auf unsere Gesamtübersicht zum Thema Sonderaktionen mit vereinfachter Gesundheitsprüfung werfen.

Zu den Rahmendaten:

Wer kann an dieser Aktion teilnehmen?


- Alle Personen mit Berufen in den Berufsklassen A1 - B3 (Details bitte bei uns erfragen!) und
- maximales Eintrittsalter 45 Jahre

Wie lange gilt diese Aktion?

- gilt für alle Versicherungsbeginne vom 01.10.2016 bis 31.03.2017, spätester Antragstermin ist der 31.12.2016

Welche Tarife können agbeschlossen werden?

- alle selbstständigen BU Versicherungen
- alle selbstständigen BU Versicherungen mit Pflegeschutzbrief (BU Plus)
- alle Einsteiger-Varianten mit reduziertem Anfangsbeitrag, ebenfalls incl. Pflgeschutzbrief

Welche Optionen können eingeschlosen werden?

- Dynamik gem. Verbraucherpreisindex (min. 2,5%) ohne Summen- oder Altersbegrenzung
- garantierte Rentensteigerung im Leistungsfall zwischen 1 und 3%

Welche Einschränkungen sind zu beachten?

- maximal versicherbar im Rahmen dieser Aktion: 750.- € mtl. BU Rente
- keine andere Dynamikform als die o.g. wählbar
- keine Nachversicherungs- / Anpassungs- / Erhöhungsoptionen
- kein Einschluß der AU Leistung möglich
- nur in Schicht 3, d.h. keine Basisrentenkoppelung, keine betriebliche Altersvorsorge

Welche Gesundheitsfragen sind zu beantworten?

Hier sollte man sehr genau hinschauen! Der Voklswohlbund wirbt zwar mit "nur 3 Gesundheitsfragen plus Angaben zu Größe und Gewicht", allerdings haben es diese Fragen in sich und bestehen zum Teil aus Zusammenfassungen mehrer Einzelfragen.
Wenn eine dieser drei Fragen mit JA beantwortet werden muss, kann ggfls. eine individuelle Risikoprüfung erfolgen - mit den bekannten Konsequenzen (Ablehnung, Risikozuschlag, Leistungsausschluß). Ebenso kann der errechnete BMI zu einer individellen Prüfung führen.

Hier die Gesundheitsfragen: - siehe Anhang

Bewertung der Aktion, Empfehlung:

Der Volkswohlbund gehört mit seinen Vertragsbedingungen (das Kleingedruckte) schon zu den oberen Plätzen in der Bundesliga. Keine Champions League, aber knapp drunter.
Mit den Einschränkungen im Rahmen der Aktion kann man leben - auch wenn jetzt 750.- € versicherbare Rente in vielen Fällen nicht die Lösung aller BU Absicherungsprobleme darstellt.
Sicherlich werden bis Ende des Jahres noch andere Gesellschaften mit ähnlichen Aktionen nachziehen. Durch Kombination dieser Anbieter lässt sich durchaus eine brauchbare BU Absicherung aufbauen - auch für Personen, für die bisher eine BU Absicherung aus gesundheitlichen Gründen nicht erreichbar schien.

Wichtig: Auch diese Aktion, so einfach und unverfänglich die Fragen auch scheinen mögen, eignet sich nicht für Do it Yourself - sondern gehören in die Hände eines Fachmannes - gerade wenn evtl. zukünftig mehrere dieser Sonderaktionen kombiniert werden sollen!
Hier gilt es, sorgfältig alle Spielregeln zu beachten, um diese Möglichkeit nutzen zu können.

Hier nochmals die Gesundheitsfragen und einige weitere Infos:

gesundheitsangaben_vwb_bu_aktion.pdf (58.66 KB)

Angehängte Datei(en)


Dieser Beitrag wurde von Peter Wolnitza bearbeitet: 16. September 2016 - 10:29

Wann ist aus Sex, Drugs und Rock´n´Roll eigentlich Veganismus, Lactose-Intoleranz und Helene Fischer geworden? (unbek. Autor)

 Weiterführende Informationen:

#2 Mitglied ist offline   polydeikes 

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Geschrieben 16. September 2016 - 10:51

Zitat

Welche Gesundheitsfragen sind zu beantworten?

Hier sollte man sehr genau hinschauen!


Ich warne ausdrücklich vor (Fehlinterpretationen der vermeintlich verkürzten Fragen bei) dieser Aktion. Die Fragen sind zeitlich unbefristet. Heißt im Klartext auch, wenn ein bspw. 30jähriger hier abschließen möchte, muss er gem. Frage 1 schon sicher sein, in den letzten 30 Jahren bspw. nie psychische Störung oder bspw. Stoffwechselstörung oder bspw. Bandscheibenvorfall DIAGNOSTIZIERT bekommen zu haben.

Das Fettgedruckte ist der maßgebliche Unterschied zu regulären BU Fragen. Es wird nicht gefragt, ob etwas "besteht oder bestand" (die Aufhebelung von Fristen bei bspw. degenerativen Stories) oder "untersucht, behandelt, beraten" (die zeitlich auf bspw. 5 Jahre befristeten Fragen) wurde. Es wird nach "festgestellt" gefragt.

Heißt: DIAGNOSEN SIND ANGABEPFLICHTIG, unbefristet!

---

"Sehr genau hinschauen" wird dem Risiko der Fragestellungen noch nicht annähernd gerecht. Andererseits, nicht auszuschließen, dass irgendwer theoretisch in das Raster der Fragemuster passt und ansonsten Probleme mit regulären BUs hätte.

Dieser Beitrag wurde von polydeikes bearbeitet: 16. September 2016 - 11:05

Wenn dir jemand seine Zeit schenkt, denke daran, dass er dir etwas gibt, was nie wieder ersetzt werden kann ... Also verschwende sie nicht.

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#3 Mitglied ist offline   Peter Wolnitza 

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Geschrieben 16. September 2016 - 18:48

Beitrag anzeigenpolydeikes, 16. September 2016 - 10:51:

Zitat

Welche Gesundheitsfragen sind zu beantworten?

Hier sollte man sehr genau hinschauen!


Ich warne ausdrücklich vor (Fehlinterpretationen der vermeintlich verkürzten Fragen bei) dieser Aktion. Die Fragen sind zeitlich unbefristet. Heißt im Klartext auch, wenn ein bspw. 30jähriger hier abschließen möchte, muss er gem. Frage 1 schon sicher sein, in den letzten 30 Jahren bspw. nie psychische Störung oder bspw. Stoffwechselstörung oder bspw. Bandscheibenvorfall DIAGNOSTIZIERT bekommen zu haben.

Das Fettgedruckte ist der maßgebliche Unterschied zu regulären BU Fragen. Es wird nicht gefragt, ob etwas "besteht oder bestand" (die Aufhebelung von Fristen bei bspw. degenerativen Stories) oder "untersucht, behandelt, beraten" (die zeitlich auf bspw. 5 Jahre befristeten Fragen) wurde. Es wird nach "festgestellt" gefragt.

Heißt: DIAGNOSEN SIND ANGABEPFLICHTIG, unbefristet!

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"Sehr genau hinschauen" wird dem Risiko der Fragestellungen noch nicht annähernd gerecht. Andererseits, nicht auszuschließen, dass irgendwer theoretisch in das Raster der Fragemuster passt und ansonsten Probleme mit regulären BUs hätte.


Hooo, Brauner..brrr..gaaanz ruhig.... soviel rote Farbe und Fettdruck wäre gar nicht notwendig gewesen... Eingefügtes Bild

alles nicht ganz so dramatisch, wie es ausschaut:
a ) zum einen wird nach ganz bestimmten Diagnosen gefragt, insgesamt 9 an der Zahl. Mit vertretbarem Aufwand sollte jeder in der Lage sein, fest zu stellen, ob so eine Diagnose jemals bei ihm gestellt wurde.
b ) die Gefahr einer Fehlinterpretation nach dem Motto "alles locker und easy" sehe ich zwar auch, daher ja die Hinweise "sehr genau hinschauen" und "nix für do it yourself"
c ) 2 konkrete Fälle von heute, die "irgendwie theoretisch" in das Muster passen: (2012- letztmalig) mehrere Meniscus OPs und Kreuzbandplastik links und im anderen Fall ein Morbus Duputryen rechte Hand

Auch wenn einer der beiden aktuellen Fälle an der Frage 3 scheitern wird - sehe ich hier durchaus Konstellationen, in denen es vorteilhaft sein kann, so eine Aktion zu nutzen.
Natürlich sind die Basics auch hier zu beachten: Das wahrheitsgemäss zu beantworten, wonach der Versicherer in Textform fragt - denke, da haben wir beide aber schon genug drauf hingewiesenEingefügtes Bild

EDIT: ..und denk nur mal an die ganzen "gefährlichen" Hobbies...oder bevorstehende Auslandsaufenthalte...oder...

Dieser Beitrag wurde von Peter Wolnitza bearbeitet: 16. September 2016 - 18:56

Wann ist aus Sex, Drugs und Rock´n´Roll eigentlich Veganismus, Lactose-Intoleranz und Helene Fischer geworden? (unbek. Autor)

#4 Mitglied ist offline   polydeikes 

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Geschrieben 16. September 2016 - 19:26

Ich halte mal 2 Fälle dieser Woche dagegen:

A - Kennen Sie einen Anbieter der x nur 3 Jahre zurückfragt? (x war eine Storie die nie enden oder abgeschlossen sein kann)
B - Ich habe gelesen, die y fragt Psyche nur 5 Jahre rückwirkend zurück ... (dem war es wert mich mit 3 Anrufen zu nerven, weil er meine Antwort einfach nicht glauben wollte)

Insofern nein: Man kann gar nicht ansatzweise genug rote Farbe und fette Schrift verwenden und darauf hinweisen, dass diese Aktion für Ottonormal eine einzige schwebende VVA ist.

Hält man bspw. die anlassbezogene Barmenia-Aktion dagegen, stellt man sich in quasi jedem Punkt besser (VVA / technische Anpassungen / Höchstsummen / keine BG Einschränkung usw.).

Bei deren Fragen sind wirklich relativ viele Blankochecks drin, bspw. nur verordnete Medikamente, zeitlich geschlossene Fragen, kein "bestehen oder bestanden" usw. usf. ...

---

Und ich bleib dabei, der "Mehrwert" der VWB Aktion ist für äußerst kleine Zielgruppen und da dann noch nicht einmal als summentechnisch tragfähige Lösung "hoch theoretisch" geeignet.

"Hier gibt es was einfacher" ist, was hier beim durchschnittlichen Leser hängen bleibt, gefährlich und bestenfalls euphorisiert halbwahr.

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Losgelöst von zuvor Geschriebenem unterstelle ich dir ja nicht, dass du die Fallstricke der Konstruktion nicht sehen oder Kunden erklären könntest / würdest. Hab ich nie gemacht, liegt mir fern.

Ich gehe aber sehr wohl davon aus, dass der Ursprungspost zu völlig falschen Schlussfolgerungen beim durchschnittlichen Leser führt. Da kannst du dich über mein rot / fett amüsieren, wie auch immer du möchtest.

Dieser Beitrag wurde von polydeikes bearbeitet: 16. September 2016 - 19:28

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#5 Mitglied ist offline   manzvm80 

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Geschrieben 18. September 2016 - 15:44

Ist bei der 2. Frage, ob „ein GdB vorliege“, ein ärztlich/amtlich festgestellter GdB zu verstehen? Oder muss der GdB (in dem Falle eine Fehlbildung am Fuß, geschätzt als 10-20 %) lediglich bestehen, um die Frage mit „ja“ beantworten zu müssen?

Dieser Beitrag wurde von manzvm80 bearbeitet: 18. September 2016 - 15:50


#6 Mitglied ist offline   polydeikes 

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Geschrieben 18. September 2016 - 19:49

Die Frage lautet "liegt ... vor". Der GdB ist ärztlich in Zehnteln festzustellen. Ist das nicht geschehen, liegt in landläufiger Denkweise kein GdB vor. Problem: Die Behinderung selbst ist im §2 SGB IX definiert. Bestehen also die Beeinträchtigungen gem §2 SGB, "liegt" der GdB streng genommen "vor", auch wenn nicht durch einen Arzt festgestellt oder noch ausstehend.

---

Für den konkreten Fall sehe ich persönlich zwei Möglichkeiten.

a- Man kann den Versicherer selbst um Stellungsnahme in Textform bzgl. vorliegender Situation bitten.

b- Man kann generell (losgelöst von der Aktion hier) auf Basis einer Rivo den vorliegenden Umstand detailliert beurteilen lassen. Das folgende Votum bezieht sich auf den Umstand, der Umstand wurde nach bestem Wissen und Gewissen angegeben, ob dann das Kreuz im Antrag nun halb-, dreiviertelrichtig oder falsch gesetzt wurde, spielt für die VVA keine Rolle.

---

Mögliche Konsequenzen ...

a- Versicherer sieht GdB im Umstand und macht LA oder lehnt ab. Oder Versicherer sieht keinen GdB, im Antrag ist die Angabe nicht zu bewerten, wäre dann medizinisch glatt.

b - Wird vermutlich und in Unkenntnis der Details mind. auf einen LA hinauslaufen.
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#7 Mitglied ist offline   polydeikes 

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Geschrieben 29. September 2016 - 13:26

HDI schießt aktuell noch eine echte (lohnenswerte) Aktion nach, allerdings begrenzt auf VWI Mitglieder und deren direkte Angehörige (Ingenieure in der freien Wirtschaft, im weitesten Sinne, Berufsverband).

- Aktion ist zunächst befristet bis 31.01.2017

Die zwei Antragsfragen sind deutlich entschärft:

Zitat

Waren Sie in den letzten zwei Jahren *** aus gesundheitlichen Gründen länger als zwei Wochen durchgehend oder sind Sie derzeit aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage, Ihre berufliche Tätigkeit auszuüben?

*** erfolgte der Diensteintritt innerhalb der letzten 2 Jahre: seit Diensteintritt


Zitat

Besteht bei Ihnen eine anerkannte Erwerbsminderung (MdE/GdS), Behinderung (GdB), Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit oder wurde ein solcher Antrag in den letzten zwei Jahren gestellt?


---

Diese Gesundheitsfragen sind ein massives Geschenk für die nicht so kleine Zielgruppe. Es geht eben nur um tatsächliche Arbeitsunfähigkeit von 14 Tagen durchgehend oder länger + aktuell arbeitsunfähig. Alles andere ... wayne ...

Geschenke dieser Art werden natürlich immer technisch eingeschränkt, so auch hier:

- max BU Rente 1.200 mtl.
- max. Eintrittsalter 45
- max. 3 % Beitragsdynamik
- keine Leistungsdynamik, keine Nachversicherung

---

Voraussetzungen VWI Mitgliedschaft btw. hier zu finden:

http://www.vwi.org/h...liedschaft.html
http://www.vwi.org/u...antrag-2016.pdf


---

edit:

Weil die Frage kam: Nein, es bedarf keines Ingenieurabschlusses / Studiums, die Tätigkeit muss dem Schwerpunkt des VWI entsprechen. So kann bspw. auch ein Dipl. Kaufmann mit entsprechender Tätigkeit Mitglied des VWI sein, auch wenn der Abschluss als solcher nicht typisch Ingenieur ist.

Dieser Beitrag wurde von polydeikes bearbeitet: 29. September 2016 - 13:33

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#8 Mitglied ist offline   gstarrr 

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Geschrieben 26. Oktober 2016 - 21:35

Bei der VWI Aktion gibt es folgende Frage:

"Übersteigt die zu versichernde Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsrente (inkl. Bonusleistung aus der Gewinnbeteiligung) – einschließlich bereits bestehender oder beantragter Versicherungen für den Fall der Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit – 80% bei Abschluss einer betrieblichen Vorsorge bzw. 60% bei Abschluss einer privaten Vorsorge Ihres zum Zeitpunkt der Antragstellung aktuellen jährlichen Bruttoeinkommens?"

Müssen hier Ansprüche aus der gesetzlichen RV in die Berechnung mit einbezogen werden?

#9 Mitglied ist offline   polydeikes 

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Geschrieben 26. Oktober 2016 - 21:56



Es gibt diesen Fall am Markt durchaus, dann steht aber sinngem. auch "inkl. ... , ... , gesetzlicher Ansprüche ..." in den Bedingungen oder Beschreibungen, oder Fragen, oder wo auch immer drin.

Dieser Beitrag wurde von polydeikes bearbeitet: 27. Oktober 2016 - 09:41

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#10 Mitglied ist offline   polydeikes 

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 18:52

Die HDI Aktion (VWI / Akademiker) wurde bis 30.06.2017 verlängert. Die VWB Aktion wurde ebenfalls verlängert.
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#11 Mitglied ist offline   hansetrader 

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 23:54

Muss man für die HDI Aktion dauerhaft Mitglied im VWI sein oder ist dies nur bei Antrag zwingend nötig?

#12 Mitglied ist offline   polydeikes 

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Geschrieben 12. Januar 2017 - 00:01

Nur während des Antrags, also ein Jahresbeitrag.
Wenn dir jemand seine Zeit schenkt, denke daran, dass er dir etwas gibt, was nie wieder ersetzt werden kann ... Also verschwende sie nicht.

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#13 Mitglied ist offline   cl9 

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Geschrieben 12. Januar 2017 - 22:54

@VWI von HDI: Wo ist der Haken?
Nähere Infos zum Angebot gibt es nur im geschützten Bereich für Mitglieder (Login). Hat jemand mehr Infos, evtl. Polydeikes? Weitere Antragsfragen? Versicherungsbedingungen? Prozessquote? Prämie?

Dieser Beitrag wurde von cl9 bearbeitet: 12. Januar 2017 - 23:20


#14 Mitglied ist offline   polydeikes 

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Geschrieben 12. Januar 2017 - 23:37

Die Prämien sind die ganz normalen BU Prämien gem. BG Katalog der HDI. Also nicht teurer als eine normale BU.

Der Haken sind die technischen Restriktionen von max. 1200 Euro BU-Rente, nur 3 % Beitragsdynamik usw., das steht oben. Die Antragsfragen nochmal siehe beigefügtem Bild.

Die Story ist daher nicht prominent erkennbar, weil es ein geschlossener Rahmenvertrag eines Maklerkollegen ist. Heißt im Klartext, wenn man da rein vermitteln will, benötigt man die Zustimmung des Kollegen.Die Zugangsvoraussetzungen sind also in Form der teilnehmen Vermittler stark limitiert.

Und der meines Wissens nach einzige Kollege, der sich zu offensiver "Bewerbung" der Aktion hinreißen lassen hat, war der geschätzte Kollege Helberg.

Eine leidlich aktuelle Liste weiterer Aktionen führen die Maklerkollegen Bierl unter: finanzberatung-bierl.de/leistungen/berufsunfaehigkeit/bu-sonderaktionen/

Die Aussage der Verlängerung bekam ich aber vom Inhaber des Rahmenvertrags persönlich, also definitiv bis 30.06.2017 verlängert (und nicht wie auf obiger Übersicht nur bis 31.01.2017).

---

Für meinen Teil halte ich nicht viel davon diese Aktionen zu bewerben. Meiner Erfahrung nach führt das idR dazu, dass die Leute aus Bequemlichkeit dann von vornherein solche Aktionen haben wollen, statt den teilweise durchaus mühevollen Weg über sorgsame Aufbereitung der Gesundheitshistorie zu gehen.

Zudem möchte ich anmerken, dass solche Aktionen kein Allheilmittel sind. Hierzu bitte bspw. die durchaus folgenschwere Argumentation des nachfolgend verlinkten Urteils (nur LG, kein wirkliches Problem, nix Referenzcharakter, nur erste Instanz) bedenken:
http://joehnke-reich...-lg-heidelberg/

Anders formuliert: Ich halte nicht viel von Bequemlichkeit, die bedarfsgerechten BU Schutz verhindert und ich halte nichts von der Suggestion einfachen BU Schutz zu bekommen.

IdP sind die Antragsfragen solcher vereinfachter Anträge durchaus tricky, siehe bspw. auch Diskussionsverlauf weiter oben.

Angehängte Miniaturbilder

  • Angehängte Grafik: antragsfragen-hdi-aktion.jpg

Dieser Beitrag wurde von polydeikes bearbeitet: 13. Januar 2017 - 01:55

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#15 Mitglied ist offline   cl9 

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Geschrieben 13. Januar 2017 - 01:14

Polydeikes, besten Dank für deine ausführliche Antwort und für deine persönliche Einschätzung; sehr hilfreich!






#16 Mitglied ist offline   polydeikes 

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Geschrieben 13. Januar 2017 - 01:57

Ungeachtet dessen, natürlich, wenn diese Aktionen der einzige Weg zur BU sind, dann sollte man sie mitnehmen. Und die HDI Aktion für sich ist als solche schon durchaus herausragend, attraktivere vergleichbare Angebote gibt es nur in größeren Konzernen mit Rahmenverträgen. Lufthansa geht die gleiche Story mit Dienstfähigkeitserklärung bspw. sogar bis 2.000 Euro. Das Unternehmen unterhält über die eigene Vermittlertochter diverse Rahmenverträge, bspw. auch mit der AL um bei Piloten den Loss of Licence absichern zu können, was der normale Markt so gar nicht mehr hergibt.
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#17 Mitglied ist offline   cl9 

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Geschrieben 13. Januar 2017 - 08:23

Beitrag anzeigenpolydeikes, 13. Januar 2017 - 01:57:

Ungeachtet dessen, natürlich, wenn diese Aktionen der einzige Weg zur BU sind, dann sollte man sie mitnehmen.


Jetzt wird es interessant: Gilt das auch, wenn eine BU mit "normalen" Gesundheitsfragen zwar möglich ist, jedoch nur mit Zuschlägen und Leistungsausschlüssen?

#18 Mitglied ist offline   polydeikes 

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Geschrieben 13. Januar 2017 - 11:36

Führt zu weit in den Einzelfall, als das man sowas hier noch brauchbar diskutieren könnte.

Grundsätzliche / pauschalisierte Einschätzung:

BU gegen RZ ist erstmal nicht per se etwas Schlimmes. RZ schränken die Versicherbarkeit nicht ein, sie machen die BU halt teurer. IdR wird man bei brauchbarer BU-Absicherung mehr als 1200 Euro haben wollen. Somit kommen diverse Überlegungen in Betracht, bspw. das Aufsplitten auf zwei Verträge, einen zur Ergänzung mit RZ.

LAs sind ein wesentlich komplexeres Thema und hier im Forum quasi generell nicht darstellbar, da höchst individuell. Grundsätzlich bevorzuge ich eine mäßige BU ohne Beschneidung der statistischen Leistungswahrscheinlichkeit klar vor einem sehr guten Bedingungswerk mit nachteiligem LA.

Es gibt aber wiederum LAs, die man mit einem Lächeln nehmen kann. Bspw. LAs für Sprunggelenke bei Bürotätigen können mir bestenfalls ein Lächeln abringen, mpMn.

Zudem dann noch die Frage, ob LA wirklich sein muss. Meine persönliche Erfahrung sagt, die meisten produzierten LAs entstanden durch falsche oder schlechte Aufbereitung der Gesundheitshistorie.

Womit wir wieder bei der Basis sind: Auch die vereinfachten GP-Stories ersetzen das sorgsame Aufbereiten der Gesundheitshistorie nicht. Und wenn dann am Ende tatsächlich nur LAs möglich sind, muss man halt individuell abwägen, wie man technisch gestaltet und welche Kröte man schluckt.
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#19 Mitglied ist offline   Goorin 

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Geschrieben 14. Januar 2017 - 15:56

Könnte man diesen HDI Tarif zweimal in verschiedenen Sonderaktionen abschließen um so auf eine sinnvolle Absicherungshöhe zu kommen oder hat die HDI das irgendwie eingeschränkt?

#20 Mitglied ist offline   polydeikes 

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Geschrieben 14. Januar 2017 - 16:37

Nette Idee, funktioniert nicht, wird berücksichtigt. Die zeichnen das Risiko nur einmal. Die Kombination von Aktionen verschiedener Versicherer ist zum Teil möglich, muss man aber die jeweiligen Regelungen zur wirtschaftlichen Angemessenheit berücksichtigen.

Es ist aber durchaus möglich, dass bspw. auch eine HDI zukünftig noch mal eine Aktion für Ergänzungs-BUVs hat. Diese Aktionen wären frei von der Restriktion, wüsste aber nicht, dass die das schon einmal gehabt hätten.
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