Wertpapier Forum: Rot-Rot-Grün greift die PKV an

Zum Inhalt wechseln

Themen über Versicherungen und Risikovorsorge

Aus Gründen der Qualitätssicherung dieses Forums bitten wir darum, sorgfältig die Stickys durchzulesen und jedes Thema und Fragen nach den Richtlinien zur Themeneröffnung zu eröffnen oder bereits bestehende Threads zu verwenden.
  • 14 Seiten +
  • 1
  • 2
  • 3
  • Letzte »
  • Du kannst kein neues Thema starten
  • Antworten nicht möglich

Rot-Rot-Grün greift die PKV an ... täglich grüßt das Murmeltier ... Thema bewerten: -----

#1 Mitglied ist offline   Diogenes 

  • Forenmitglied
  • Gruppe: Benutzer
  • Beiträge: 120
  • Registriert: 08. Oktober 14

Geschrieben 17. November 2016 - 10:08

Hallo,

heute stand bei FAZ online, dass die Abschaffung der PKV viele Arbeitsplätze in diesem Bereich kosten würde. Das ist zunächst mal nicht weiter überraschend.

Aufschrecken ließen mich allerdings die Pläne von R2G, die eine Bürgerversicherung einführen möchten. Das ist an sich auch nichts neues, ich fürchte nur, dass R2G diesmal ernst machen würden. Außerdem wollen Sie in die Bemessungsgrundlage sämtliche Einkommensarten einfließen lassen.

Hier der link zum Artikel:

http://www.faz.net/a...n-14531660.html

Da soll doch nun ein schlecht funktionierendes System ausgeweitet werden.

Wir sind auf dem besten Weg zu einem sozialistischen Überwachungs- und Ausbeuterstaat.

Ich hoffe inständig, dass es für R2G mit Sigi Pop als BK nach der nächsten BT-Wahl nicht reicht, obwohl die Chancen dafür möglicherweise gar nicht so schlecht stehen, jetzt da Steinmeier Präsident werden soll und damit aus dem Weg geräumt ist.

Grüße Diogenes

 Weiterführende Informationen:

#2 Mitglied ist offline   Matthew Pryor 

  • Forenmitglied
  • Gruppe: Benutzer
  • Beiträge: 3.446
  • Registriert: 19. August 12

Geschrieben 17. November 2016 - 10:22

Lächerlich, für diesen lauwarmen Kaffee einen neuen Thread aufzumachen. Aber darum geht es dir ja gar nicht, du wolltest wieder einmal dir unliebsame Politiker diffamieren. Ganz schwach. Aber ich will mal nicht so sein, gehe in den Keller, buddele ein tiefes Niveauloch und antworte entsprechend: Welche Position vertreten denn du und deine fremdenfeindlichen Freunde von der AfD? Möchte das Storchengesicht die PKV erschießen? Poggennarbe ein neues, 1000-jähriges Privatversicherungsreich ausrufen?

Dieser Beitrag wurde von Matthew Pryor bearbeitet: 17. November 2016 - 11:47

Man kann beliebig viele Postkutschen aneinanderreihen-und trotzdem wird daraus niemals eine Eisenbahn.

#3 Mitglied ist offline   B2BFighter 

  • Forenmitglied
  • Gruppe: Benutzer
  • Beiträge: 101
  • Registriert: 14. Oktober 14

Geschrieben 17. November 2016 - 11:47

Beitrag anzeigenDiogenes, 17. November 2016 - 10:08:

Hallo,

heute stand bei FAZ online, dass die Abschaffung der PKV viele Arbeitsplätze in diesem Bereich kosten würde. Das ist zunächst mal nicht weiter überraschend.

Aufschrecken ließen mich allerdings die Pläne von R2G, die eine Bürgerversicherung einführen möchten. Das ist an sich auch nichts neues, ich fürchte nur, dass R2G diesmal ernst machen würden. Außerdem wollen Sie in die Bemessungsgrundlage sämtliche Einkommensarten einfließen lassen.

Da soll doch nun ein schlecht funktionierendes System ausgeweitet werden.



Für die Bundestagswahl gilt mehr denn je aus den Erfahrungen der Brexit Abstimmung in Großbritannien und der US Wahl zu lernen. Unsere Politiker werden die Klientelpolitik in der in der Gesundheitspolitik nicht fortführen können. Alle Parteien müssen sich Fragen: "Was gehört zum Thema Gesundheitspolitik auf die Agenda der neuen Bundesregierung?

Völlig neutral betrachtet möchten doch alle Bürger eine optimale, flächendeckende wohnortnahe Gesundheitsversorgung. Den Menschen ist es dabei egal, ob die Kosten über eine GKV, PKV oder eine Bürgerversicherung gedeckt werden. Hauptsache ist, die Beiträge sind nicht zu hoch und der Arzt ist zeitnah erreichbar. Ob der Arzt in einer Praxis tätig, in einem Krankenhaus angestellt oder Teil eines Medizinischen Versorgungszentrums ist, spielt auch keine Rolle.

Und genau auf dieser Basis sollte einmal das System überdacht werden! Was sind denn die Vorteile einer PKV bzw. des kapitalgedeckten Systems, wenn 50% der Beiträge in Rücklagen zu 0,05% Zinsen angelegt werden bzw. gar keine Zinsen erwirtschaftet werden? Das Geld liegt brach. Wäre es nicht sinnvoller das Geld in medizinischen Fortschritt zu investieren bzw. das Geld aktiv in das Gesundheitssystem zu investieren. In Zeiten des Niedrigzinses spielt das Umlagesystem seine volle Stärke aus, Geld wird sofort umverteilt und wieder investiert. Lässt man die 2 Systeme weiter laufen, wird die PKV in der Vollversicherung ausbluten, in der Zusatzversicherung mehr denn je gebraucht.

Zudem merke ich immer mehr, dass die junge Generation trotz des Demografieproblems eine Solidaritätsversicherung in Ordnung findet. Junge Leute versichern sich zunehmend freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung und stocken durch private Zusatzversicherungen auf. Nur Beamte müssen zwangsversichert in die PKV und nur das rettet beispielsweise eine Debeka. Ältere Bürger erhalten momentan bei Einmalzahlungen in die Rentenversicherung eine höhere garantierte Rente, als jede private Versicherung bieten kann. So etwas können alle Politiker doch nicht mehr ausblenden.

Die Zahlen untermauern diese These: Absichtlich betrachtet, nur die zahlenden Mitglieder und nicht die beitragsfreien Versicherten in beiden Systemen.

Mitglieder: GKV

01.01.2010: 51,3 Mio , 01.01.2012: 52,2 Mio 01.01.2014: 52,67 Mio , 01.10.2016: 55,550 Mio --> ein Anstieg von über 4 Mio Mitgliedern in 6 Jahren

Mitglieder PKV

01.01.2010: 8,9 Mio , 01.01.2012: 9,0 Mio, 01.01.2014: 8,83 Mio , 01.10.2016: 8,77Mio --> Stillstand und seit 4 Jahren rückläufig (trotz FDP Maßnahmen pro PKV)

Dieser Beitrag wurde von B2BFighter bearbeitet: 17. November 2016 - 11:52


#4 Mitglied ist offline   Matthew Pryor 

  • Forenmitglied
  • Gruppe: Benutzer
  • Beiträge: 3.446
  • Registriert: 19. August 12

Geschrieben 17. November 2016 - 11:53

Zitat

Junge Leute versichern sich zunehmend freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung und stocken durch private Zusatzversicherungen auf.

Quelle?
Man kann beliebig viele Postkutschen aneinanderreihen-und trotzdem wird daraus niemals eine Eisenbahn.

#5 Mitglied ist online   sparfux 

  • Der einzig wahre Fux
  • Gruppe: Benutzer
  • Beiträge: 3.149
  • Registriert: 06. Oktober 05

Geschrieben 17. November 2016 - 12:23

dann schafft man die PKV ab wegen Niedrigzinsphase und die Zinsen steigen wieder ... .zusätzlich stellt man fest, was heute auch schon offensichtlich ist, dass Umlageverfahren zu sehr hohen Beiträgen für die Jüngeren führen, weil die Lebenserwartung steigt und gleichzeitig die Zahl der Beitragszahler sinkt. :D

Dieser Beitrag wurde von sparfux bearbeitet: 17. November 2016 - 12:31


#6 Mitglied ist offline   Okabe 

  • Forenmitglied
  • Gruppe: Benutzer
  • Beiträge: 187
  • Registriert: 17. Februar 16

Geschrieben 17. November 2016 - 12:25

Beitrag anzeigenB2BFighter, 17. November 2016 - 11:47:

Und genau auf dieser Basis sollte einmal das System überdacht werden! Was sind denn die Vorteile einer PKV bzw. des kapitalgedeckten Systems, wenn 50% der Beiträge in Rücklagen zu 0,05% Zinsen angelegt werden bzw. gar keine Zinsen erwirtschaftet werden? Das Geld liegt brach.


Das Geld liegt brach? Du meinst, die Versicherungen haben Koffer mit Geldscheinen im Keller liegen, die sie wieder hervorholen, sobald sie das Geld für dich im Alter für die Rechnungen benötigen?
Ein wenig naiv, findest du nicht? ;)

Zitat

In Zeiten des Niedrigzinses spielt das Umlagesystem seine volle Stärke aus


Einfach Quatsch, sorry. Die Höhe der Zinsen ist für die PKV nicht relevant. Relevant ist einzig und allein das (langfristige!) Verhältnis aus Zins UND (relevanter) Inflation.

Zitat

Zudem merke ich immer mehr, dass die junge Generation trotz des Demografieproblems eine Solidaritätsversicherung in Ordnung findet. Junge Leute versichern sich zunehmend freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung und stocken durch private Zusatzversicherungen auf. Nur Beamte müssen zwangsversichert in die PKV und nur das rettet beispielsweise eine Debeka.


Oh man... siehe MPs Antwort...


#7 Mitglied ist online   Ramstein 

  • When civilization ends, it ends fast.
  • Gruppe: Benutzer
  • Beiträge: 9.187
  • Registriert: 19. Oktober 09

Geschrieben 17. November 2016 - 12:43

Ich betrachte meine PKV rein subjektiv und recht simpel:
  • Beitrag 1979: 100 Euro (200 DM, schauen wir nicht aufs Kleingeld)
  • Beitrag 2016: 300 Euro

Beitrag hat sich auf 300% erhöht.

Wenn ich zum GKV-Beitrag in Internet suche, so finde ich
  • Beitrag 1979: 170 Euro (340 DM, schauen wir nicht aufs Kleingeld)
  • Beitrag 2016: 618 Euro

Beitrag hat sich also auf 360% erhöht und war immer teurer als in der GKV.

Da hoffe ich nur, dass für den Rest meines Lebens eine Bestandsgarantie der Alt-PKV-Verträge bleibt. Wie es heute für junge Gutverdiener aussieht? Prognosen sind immer schwierig, vor allem für die Zukunft.

Dieser Beitrag wurde von Ramstein bearbeitet: 17. November 2016 - 12:45

We don't receive wisdom; we must discover it for ourselves after a journey that no one can take for us or spare us. Marcel Proust
Why waste time learning, when ignorance is instantaneous? Hobbes/Bill Watterson
Informationen für neue Nutzer - Anleihen für Dummies - ETF Depot aufbauen
mein Bonddepot - mein ETF Weltdepot - Depots und Performance


#8 Mitglied ist offline   Licuala 

  • Forenmitglied
  • Gruppe: Benutzer
  • Beiträge: 4.982
  • Registriert: 21. Juli 07


Geschrieben 17. November 2016 - 13:54

Beitrag anzeigenB2BFighter, 17. November 2016 - 11:47:

Ob der Arzt in einer Praxis tätig, in einem Krankenhaus angestellt oder Teil eines Medizinischen Versorgungszentrums ist, spielt auch keine Rolle.


Das würde ich so pauschal nicht sagen. Wenn man Arzt in eigener Praxis ist, dürfte die Motivation, Patienten zuvorkommend zu behandeln, deutlich gesteigert sein - schon alleine aus wirtschaftlichen Gründen.

#9 Mitglied ist offline   B2BFighter 

  • Forenmitglied
  • Gruppe: Benutzer
  • Beiträge: 101
  • Registriert: 14. Oktober 14

Geschrieben 17. November 2016 - 13:58

Beitrag anzeigenMatthew Pryor, 17. November 2016 - 11:53:

Zitat

Junge Leute versichern sich zunehmend freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung und stocken durch private Zusatzversicherungen auf.

Quelle?


Wechselbewegungen GKV-PKV

Eingefügtes Bild




Anzahl der freiwilligen Mitglieder in der GKV (bundesweit) Quelle: https://www.bundesge...ersicherte.html
Man beachte, das sind alles (theoretisch) potentielle PKV - Kunden


Stand 07/2011: 4.988.037 freiwillige Mitglieder

Stand 07/2014: 5.533.679 freiwillige Mitglieder

Stand 07/2015: 5.688.863 freiwillige Mitglieder

Stand 07/2016: 9.128.544 freiwillige Mitglieder

Nahezu eine Verdopplung der freiwilligen Mitglieder....

Beitrag anzeigensparfux, 17. November 2016 - 12:23:

dann schafft man die PKV ab wegen Niedrigzinsphase und die Zinsen steigen wieder ... .zusätzlich stellt man fest, was heute auch schon offensichtlich ist, dass Umlageverfahren zu sehr hohen Beiträgen für die Jüngeren führen, weil die Lebenserwartung steigt und gleichzeitig die Zahl der Beitragszahler sinkt. :D


Wie löst die PKV ohne Zinsen dieses Demografieproblem?

Niedrige Beiträge in jungen Jahren und dann?

Dieser Beitrag wurde von B2BFighter bearbeitet: 17. November 2016 - 14:02


#10 Mitglied ist offline   Licuala 

  • Forenmitglied
  • Gruppe: Benutzer
  • Beiträge: 4.982
  • Registriert: 21. Juli 07


Geschrieben 17. November 2016 - 13:59

Beitrag anzeigenMatthew Pryor, 17. November 2016 - 11:53:

Zitat

Junge Leute versichern sich zunehmend freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung und stocken durch private Zusatzversicherungen auf.

Quelle?


Das liest man in der Tat häufiger. Permanente Erhöhungen der BBG KV würden dafür sorgen, dass der nötige Nachwuchs für die PKV deutlich gemindert wird - hinzu kämen Problematiken der Niedrigzinsen im Bereich der Altersrückstellungen.
So soll die Zahl der Neuversicherungen in der PKV kontinuierlich zurückgehen (mit Ausnahme des Beamtensektors).

#11 Mitglied ist offline   B2BFighter 

  • Forenmitglied
  • Gruppe: Benutzer
  • Beiträge: 101
  • Registriert: 14. Oktober 14

Geschrieben 17. November 2016 - 14:12

Beitrag anzeigenRamstein, 17. November 2016 - 12:43:

Ich betrachte meine PKV rein subjektiv und recht simpel:
  • Beitrag 1979: 100 Euro (200 DM, schauen wir nicht aufs Kleingeld)
  • Beitrag 2016: 300 Euro

Beitrag hat sich auf 300% erhöht.

Wenn ich zum GKV-Beitrag in Internet suche, so finde ich
  • Beitrag 1979: 170 Euro (340 DM, schauen wir nicht aufs Kleingeld)
  • Beitrag 2016: 618 Euro

Beitrag hat sich also auf 360% erhöht und war immer teurer als in der GKV.

Da hoffe ich nur, dass für den Rest meines Lebens eine Bestandsgarantie der Alt-PKV-Verträge bleibt. Wie es heute für junge Gutverdiener aussieht? Prognosen sind immer schwierig, vor allem für die Zukunft.



Ich bin der letzte der hier PKV bzw. GKV loben oder kritisieren möchte, ich bewerte einzig und allein die Fakten.

Als PKV Bestandskunde sehen die Zeiten natürlich noch besser aus, aber Neukunden treffen auf eine andere Tarifwelt, aufgrund der Niedrigzinsen.






Dieser Beitrag wurde von B2BFighter bearbeitet: 17. November 2016 - 14:14


#12 Mitglied ist offline   odensee 

  • Forenmitglied
  • Gruppe: Benutzer
  • Beiträge: 3.908
  • Registriert: 14. Januar 15

Geschrieben 17. November 2016 - 14:18

Beitrag anzeigenLicuala, 17. November 2016 - 13:59:

So soll die Zahl der Neuversicherungen in der PKV kontinuierlich zurückgehen (mit Ausnahme des Beamtensektors).


Siehe https://de.statista....rung-seit-1997/

#13 Mitglied ist offline   Matthew Pryor 

  • Forenmitglied
  • Gruppe: Benutzer
  • Beiträge: 3.446
  • Registriert: 19. August 12

Geschrieben 17. November 2016 - 14:31

Zitat

Ich bin der letzte der hier PKV bzw. GKV loben oder kritisieren möchte, ich bewerte einzig und allein die Fakten.

Daran habe ich so meine Zweifel:

Zitat

Stand 07/2016: 9.128.544 freiwillige Mitglieder

Nun hätte man ja von selbst darauf kommen können, dass ein Neuzugang von mehr als 3 Millionen freiwillig Versicherten innert eines Jahres irgendwie kurios anmutet. Stand Oktober 2016: 5.854.967 freiwillig Versicherte. Von einer Verdopplung kann ich da wenig entdecken, zumindest nicht im benannten Zeitraum.
Man kann beliebig viele Postkutschen aneinanderreihen-und trotzdem wird daraus niemals eine Eisenbahn.

#14 Mitglied ist offline   B2BFighter 

  • Forenmitglied
  • Gruppe: Benutzer
  • Beiträge: 101
  • Registriert: 14. Oktober 14

Geschrieben 17. November 2016 - 14:36

Beitrag anzeigenMatthew Pryor, 17. November 2016 - 14:31:

Zitat

Ich bin der letzte der hier PKV bzw. GKV loben oder kritisieren möchte, ich bewerte einzig und allein die Fakten.

Daran habe ich so meine Zweifel:

Zitat

Stand 07/2016: 9.128.544 freiwillige Mitglieder

Nun hätte man ja von selbst darauf kommen können, dass ein Neuzugang von mehr als 3 Millionen freiwillig Versicherten innert eines Jahres irgendwie kurios anmutet. Stand Oktober 2016: 5.854.967 freiwillig Versicherte. Von einer Verdopplung kann ich da wenig entdecken, zumindest nicht im benannten Zeitraum.


Oh, das war wirklich zu hoch gegriffen:

Aber auch diese Werte sind eindeutig.


Stand 07/2011: 4.988.037 freiwillige Mitglieder

Stand 07/2014: 5.533.679 freiwillige Mitglieder

Stand 07/2015: 5.688.863 freiwillige Mitglieder

Stand 10/2016: 5.854.967 freiwillige Mitglieder




#15 Mitglied ist offline   Matthew Pryor 

  • Forenmitglied
  • Gruppe: Benutzer
  • Beiträge: 3.446
  • Registriert: 19. August 12

Geschrieben 17. November 2016 - 14:38

Eindeutig ist nur, dass die Zahlen größer werden. Alles Weitere ist Mutmaßung.
Man kann beliebig viele Postkutschen aneinanderreihen-und trotzdem wird daraus niemals eine Eisenbahn.

#16 Mitglied ist offline   B2BFighter 

  • Forenmitglied
  • Gruppe: Benutzer
  • Beiträge: 101
  • Registriert: 14. Oktober 14

Geschrieben 17. November 2016 - 14:44

Beitrag anzeigenMatthew Pryor, 17. November 2016 - 14:38:

Eindeutig ist nur, dass die Zahlen größer werden. Alles Weitere ist Mutmaßung.


Die Zahlen der GKV werden nicht nur größer, sondern die der PKV nehmen auch noch ab. Jetzt ist alles andere Mutmaßung.






#17 Mitglied ist offline   Matthew Pryor 

  • Forenmitglied
  • Gruppe: Benutzer
  • Beiträge: 3.446
  • Registriert: 19. August 12

Geschrieben 17. November 2016 - 14:47

Zitat

Junge Leute versichern sich zunehmend freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung und stocken durch private Zusatzversicherungen auf.

Das bleibt Mutmaßung. Auch wenn du allen Ernstes aus ein bisschen Datenmaterial (deren korrekte Sichtung dir ja überdies schwerfällt) derartige Wanderbewegungen ableiten möchtest.
Man kann beliebig viele Postkutschen aneinanderreihen-und trotzdem wird daraus niemals eine Eisenbahn.

#18 Mitglied ist offline   B2BFighter 

  • Forenmitglied
  • Gruppe: Benutzer
  • Beiträge: 101
  • Registriert: 14. Oktober 14

Geschrieben 17. November 2016 - 15:09

Beitrag anzeigenMatthew Pryor, 17. November 2016 - 14:47:

Zitat

Junge Leute versichern sich zunehmend freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung und stocken durch private Zusatzversicherungen auf.

Das bleibt Mutmaßung. Auch wenn du allen Ernstes aus ein bisschen Datenmaterial (deren korrekte Sichtung dir ja überdies schwerfällt) derartige Wanderbewegungen ableiten möchtest.


Sie dürfen gerne weiter sticheln...

Da Ihnen die Quellensichtung nicht schwer fällt, erkennen Sie sicherlich, dass

2006: 158.069 freiwillige Mitglieder unter 35 in der GKV waren von insgesamt 4.793.942

2015: 852.287 freiwillige Mitglieder unter 35 in der GKV waren von insgesamt 5.688.863

Wie erklären Sie denn die Zunahme der jungen freiwilligen Mitglieder in der GKV?

Hinzu kommt, dass die PKV zunehmend private Zusatzversicherungen, insbesondere GKV Ergänzungstarife verkauft. Aber dies dürfte Ihnen bekannt sein.




#19 Mitglied ist offline   Okabe 

  • Forenmitglied
  • Gruppe: Benutzer
  • Beiträge: 187
  • Registriert: 17. Februar 16

Geschrieben 17. November 2016 - 15:30

Beitrag anzeigenB2BFighter, 17. November 2016 - 15:09:

Beitrag anzeigenMatthew Pryor, 17. November 2016 - 14:47:

Das bleibt Mutmaßung. Auch wenn du allen Ernstes aus ein bisschen Datenmaterial (deren korrekte Sichtung dir ja überdies schwerfällt) derartige Wanderbewegungen ableiten möchtest.


Wie erklären Sie denn die Zunahme der jungen freiwilligen Mitglieder in der GKV?


Gegenfrage: was bedeutet es denn, freiwilliges Mitglied in der GKV zu sein? Ist dies gleichbedeutend damit, dass diese Mitglieder die Wahl zwischen PKV und GKV hatten (auch praktisch, nicht nur theoretisch) und sich freiwillig und bewusst für die GKV entschieden haben, obwohl sie in die PKV hätten wechseln können? Denn das ist es ja, was du mit deiner Aussage impliziert hast.

#20 Mitglied ist offline   Matthew Pryor 

  • Forenmitglied
  • Gruppe: Benutzer
  • Beiträge: 3.446
  • Registriert: 19. August 12

Geschrieben 17. November 2016 - 15:37

Zitat

Wie erklären Sie denn die Zunahme der jungen freiwilligen Mitglieder in der GKV?

Zunächst einmal darfst du erklären, wie du auf diese Zahl kommst. Mir ist es zu müßig, die Traktate des BMG zu durchforsten.

Zitat

Hinzu kommt, dass die PKV zunehmend private Zusatzversicherungen, insbesondere GKV Ergänzungstarife verkauft. Aber dies dürfte Ihnen bekannt sein.

Ja. Und? Den gesetzlich Versicherten wird nun einmal zunehmend bewusst, dass der Leistungskatalog der Gesetzlichen mehr und mehr eingedampft wird.

Dieser Beitrag wurde von Matthew Pryor bearbeitet: 17. November 2016 - 15:38

Man kann beliebig viele Postkutschen aneinanderreihen-und trotzdem wird daraus niemals eine Eisenbahn.

 Weiterführende Informationen:

Themenoptionen:


  • 14 Seiten +
  • 1
  • 2
  • 3
  • Letzte »
  • Du kannst kein neues Thema starten
  • Antworten nicht möglich