Wertpapier Forum: Pflegeversicherung "Pflege-Bahr"

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Themen über Versicherungen und Risikovorsorge

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Pflegeversicherung "Pflege-Bahr" ab 2017 attraktiver? Thema bewerten: -----

#1 Mitglied ist offline   Maverick75 

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 12:19

2. Basisangaben zur persönlichen Situation

2.1 Alter, Familienstand, Kinder, geplanter Renteneintritt
42, verheiratet, 1 Stiefkind, 2040

2.2 Berufliche Situation / Bruttojahreseinkommen / wieviel Geld bleibt bei Abzug aller Kosten im Monat übrig
Angestellter im öffentlichen Dienst / etwa 15.000 Euro / 15.000 Euro (momentan sponsored by Mama)

2.3 mtl. reserviertes Kapital für Altersvorsorge insgesamt
200 Euro (+ Entgeltumwandlung 242 Euro)

2.4 Risikotyp / Risikobereitschaft / Umgang mit Verlusten
teils/teils / wenig (teils/teils) Riskobereitschaft / Verluste kann ich schon verkraften

2.5 bisherige Risikovorsorge
Unfallversicherung, Haftpflichtversicherung

2.7 bisherige Erfahrung mit Altersvorsorgeanlagen
Erfahrung mit Riester und privater Rente

3.1 Gesetzliche Rente
420 Euro

3.2 kapitalbasierende, staatlich geförderte Rente wie Riester, Rürup, Eichel
Riester-Rentenversicherung (da meine Frau gut verdient)

3.3 Arbeitgeberfinanzierte Rente (bAV), AVWL-Zahlung möglich ?
VBL-Klassik

3.4 private Vorsorge aus Eigenmitteln (Lebensversicherungen, Fonds, ETFs usw. bei Fondspolicen bitte die WKN / ISIN des Fonds angeben)
Riester-Rentenversicherung (2.000 Euro)
Rentenversicherung (7.000 Euro)
Tagesgeld/Sparplan (20.000 Euro)

3.5 Zusammenfassung / Umrechnung in monatliches Rentenäquivalent

3.6 benötigte Rente und erwartete Rentenlücke nach bisheriger Kalkulation
2.000 Euro benötigte Rente, Rentenlücke von etwa 1.500 Euro

4. Sonstige Vermögenssituation (Wünsche und Ziele)

4.1 aktuelle Sparleistungen
15.000 Euro im Jahr

4.2 Schulden (Bitte Kredithöhe, Kreditzinsen und Gesellschaft nennen)
keine

4.3 absehbare Investitionen und preisliche Vorstellung der Wünsche und Ziele in x Jahren (Urlaub, Auto, Wohnung, Haus)
jedes Jahr Urlaub (3000 €), Auto in 7 Jahren (30.000 €), evtl. Immobilie


Ich interessiere mich für eine private Pflegeversicherung und zwar den "Pflege-Bahr". Aufgrund meiner Krankheiten kann ich nichts anderes abschließen in dieser Richtung.

Kann das sein, dass der "Pflege-Bahr" seit 2017 attraktiver geworden ist?

Eine private Pflegeversicherung ist doch eigentlich nur etwas für sehr gut verdienende Personen, bei den das Sozialamt nicht einspringt (vor oder während dem Rentenalter), falls die gesetzlich Pflegeversicherung nicht ausreicht? Oder sehe ich das falsch? Denn die Freibeträge für das Einkommen meiner Frau, falls ich ein Pflegefall werden würde, sind doch sehr hoch angesetzt. Und Immobilien sind geschützt.

Wie ist da eure Meinung dazu?


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#2 Mitglied ist offline   Matthew Pryor 

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 12:34

Was meinst du denn, wie hoch diese vermeintlichen Freibeträge sein sollen? Was das verwertbare Vermögen betrifft: SGB XII, § 90.

Dieser Beitrag wurde von Matthew Pryor bearbeitet: 11. Januar 2017 - 12:37

Man kann beliebig viele Postkutschen aneinanderreihen-und trotzdem wird daraus niemals eine Eisenbahn.

#3 Mitglied ist offline   DrFaustus 

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 12:34

Beitrag anzeigenMaverick75, 11. Januar 2017 - 12:19:

Kann das sein, dass der "Pflege-Bahr" seit 2017 attraktiver geworden ist?

Eine private Pflegeversicherung ist doch eigentlich nur etwas für sehr gut verdienende Personen, bei den das Sozialamt nicht einspringt (vor oder während dem Rentenalter), falls die gesetzlich Pflegeversicherung nicht ausreicht? Oder sehe ich das falsch? Denn die Freibeträge für das Einkommen meiner Frau, falls ich ein Pflegefall werden würde, sind doch sehr hoch angesetzt. Und Immobilien sind geschützt.

Wie ist da eure Meinung dazu? [/b]


Nur meine Meinung:

Der Pflege Bahr lohnt sich sowieso nur für Fälle, die eine Prüfung nur mit hohen Aufschlägen überstehen würden. Ob er attraktiver geworden ist kann ich nicht beurteilen. Ich wüsste allerdings nicht wieso.

Hast du Kinder? Wenn ja, solltest du die in deine Betrachtung einbeziehen. Ich hätte es nur sehr ungern, wenn meine Kinder für mich im Alter einen dicken Batzen Geld monatlich zahlen müssten, um mir ein Pflegeheim zu finanzieren.
Die Freibeträge für das Einkommen mögen hoch sein (ich konnte da auf die schnelle nicht viel finden, vielleicht hast du eine Quelle?), für das Vermögen sind sie es nicht. Das sind meines Wissens nur ein Betrag für mögliche Bestattungskosten, der verschont wird (3-4 TEUR oder so). Es sei denn ihr habt Gütertrennung o.ä., da wird das vermutlich anders geregelt sein. Heißt also alles Ersparte ist futsch. Urlaub wird kaum drin sein. Ein neues Auto? Da müsste man sich sehr strecken, etc....
Heißt im Umkehrschluss aber auch: Wenn, wie du sagst, Einkommen hoch verschont wird, müsste deine Frau nahezu alles unmittelbar ausgeben, sonst steigt ihr Barvermögen, was wiederum dann abzuführen ist.

Dieser Beitrag wurde von DrFaustus bearbeitet: 11. Januar 2017 - 12:36

"Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."
(Bertolt Brecht)

#4 Mitglied ist offline   Maverick75 

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 13:42

Also ich habe heute mit jemandem gesprochen, der hat gemeint, dass wie bei einem möglichen Elternunterhalt es hohe Freibeträge gibt. Das ist ja im Netz zu finden, dass pi mal Daumen ein "durschnittlicher Haushalt" mehr als sagen wir mal ganz grob 4000 Euro netto Einkommen im Haushalt sein muss, damit das Sozialamt nicht einspringt. Also auch wegen einer Verschonung eines Kindes ist ein Pflege-Bahr doch eigentlich unsinnig (bei Geringvediener). Ich mein, ich will nicht dem Staat auf der Tasche liegen, aber ich hab es auch nicht gerade so gut, dass ich Geld zu verschenken habe.

Müsste ein Stiefkind auch für mich evtl. zahlen im Alter oder nur leibliche Kinder?

Stimmt, für Vermögen sind die Freibeträge ziemlich gering.

Ich muss mal gezielt im Netz danach suchen, nach dem "monetären Einspringen" der Frau für eine Pflege ihres Mannes ...

Attraktiver ist der Pflege-Bahr vielleicht deswegen geworden, weil es eine neue Staffelung der prozentuellen Zahlung nach den Pflegestufen gibt. Vielleicht wird mehr gezahlt, obwohl man noch nicht so eine hohe Pflegestufe erhält. Aber da muss ich auch noch nachforschen

Dieser Beitrag wurde von Maverick75 bearbeitet: 11. Januar 2017 - 13:44


#5 Mitglied ist offline   no sleep 

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 15:41

Beitrag anzeigenMaverick75, 11. Januar 2017 - 13:42:

Müsste ein Stiefkind auch für mich evtl. zahlen im Alter oder nur leibliche Kinder?

Nein. Nur wenn das Kind adoptiert wurde.




#6 Mitglied ist offline   DrFaustus 

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 16:00

Beitrag anzeigenMaverick75, 11. Januar 2017 - 13:42:

Also ich habe heute mit jemandem gesprochen, der hat gemeint, dass wie bei einem möglichen Elternunterhalt es hohe Freibeträge gibt. Das ist ja im Netz zu finden, dass pi mal Daumen ein "durschnittlicher Haushalt" mehr als sagen wir mal ganz grob 4000 Euro netto Einkommen im Haushalt sein muss, damit das Sozialamt nicht einspringt. Also auch wegen einer Verschonung eines Kindes ist ein Pflege-Bahr doch eigentlich unsinnig (bei Geringvediener). Ich mein, ich will nicht dem Staat auf der Tasche liegen, aber ich hab es auch nicht gerade so gut, dass ich Geld zu verschenken habe.

Müsste ein Stiefkind auch für mich evtl. zahlen im Alter oder nur leibliche Kinder?

Stimmt, für Vermögen sind die Freibeträge ziemlich gering.

Ich muss mal gezielt im Netz danach suchen, nach dem "monetären Einspringen" der Frau für eine Pflege ihres Mannes ...

Attraktiver ist der Pflege-Bahr vielleicht deswegen geworden, weil es eine neue Staffelung der prozentuellen Zahlung nach den Pflegestufen gibt. Vielleicht wird mehr gezahlt, obwohl man noch nicht so eine hohe Pflegestufe erhält. Aber da muss ich auch noch nachforschen


Ich habe mich jetzt etwas eingelesen. Die Sache mit dem Einkommen ist wohl so einfach nicht. Ja, es muss wohl individuell ermittelt werden, wie bei Kindern auch. 4000 EUR netto halte ich aber für weit zu hoch gegriffen. http://www.elternunt...alt-rechner.php
Bei 4000 netto, würde man hier bei zusätzlichen Aufwendungen für Versicherungen u.ä. von 1000 EUR auf rund 840 EUR Zuzahlung kommen. Die Ehefrau hat ja keine Unterhaltsverpflichtungen mehr den Kindern gegenüber und zählt dann quasi wie ein Single.

Die Formel ist wohl:

Bereinigtes Nettoeinkommen
- 1800 EUR
- (bereinigtes Nettoeinkommen - 1800 EUR)/2
-------------------------------------------------------------
= Zuzahlung

Das Bereinigte Nettoeinkommen berücksichtigt einen Wohnvorteil für ein Eigenheim i.H.v. 480 EUR und sonstige Aufwendungen für Versicherungen o.ä.

Dieser Beitrag wurde von DrFaustus bearbeitet: 11. Januar 2017 - 16:04

"Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."
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#7 Mitglied ist offline   Maverick75 

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 16:27

Also, wenn ich bei dem Rechner beim Unterhaltspflichtigen 2000 Euro eingebe, beim Ehegatten ebenfalls 2000 Euro eingebe, bei der Miete 800 Euro eingebe und dann die anderen Felder leer lasse, dann kommt bei mir 0;00 Euro Elternunterhalt raus.

Zusätzliche Aufwendungen, wie du sie erwähnst, werden doch eigentlich in Abzug gebracht.

Wenn ich 2200 Euro netto beim Unterhaltspflichtigen, 2200 Euro netto beim Ehegatten und die Miete von 800 Euro eingebe, dann kommt ein Unterhalt von 40 Euro.

Klar kann man das nicht pauschalisieren mit den 4000 Euro netto, aber ganz grob ...

Edit: Aaaaaa. Ich seh grad, es kommt ja auch darauf an, ob das Einkommen auf beide Ehepartner gleich verteilt ist. Okay

Dieser Beitrag wurde von Maverick75 bearbeitet: 11. Januar 2017 - 16:32


#8 Mitglied ist offline   DrFaustus 

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 16:31

Dann haben wir unterschiedliche Rechner. Bei mir kommt mit den Zahlen 209 EUR bzw. 319 EUR raus.
Wobei ich vorsichtig wäre, das Ganze als Ehepaar zu berechnen. Da wäre ich mir nicht sicher ob das so korrekt ist. Aber wenn beide gleich verdienen macht das wohl kaum einen Unterschied.
Auch ein Singlehaushalt ist ein Haushalt und da bekommst du für 4000 EUR Haushaltseinkommen ganz andere Werte. Ebenso bei einem Haushalt mit Kindern.

Dieser Beitrag wurde von DrFaustus bearbeitet: 11. Januar 2017 - 16:32

"Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."
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#9 Mitglied ist online   Xeronas 

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 22:24

Um zur Ausgangsfrage zurückzukommen: Die höchste prozentuale Leistung, die mir in 2016 bekannt war, hatten die Tarife der Signal Iduna bzw. DeutscherRing.
Ob diese in 2017 auch zu den Tarifen mit den höchsten prozentualen Leistungen gehören, kann ich jedoch noch nicht beurteilen.
Alternativ gibt es bei der Alte Leipziger noch den Tarif 'Olga flex', kein PflegeBahr, d.h. kein Annahmezwang, jedoch mit relativ vereinfachter Gesundheitsprüfung.


#10 Mitglied ist offline   Maverick75 

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Geschrieben 14. Januar 2017 - 16:40

Ich habe heute ein Angebot des ersten von mir ausgewählten Pflege-Bahr-Anbieters erhalten (bin so gut wie 42 Jahre alt und männlich)

Pflegegrad 1: 10 %
Pflegegrad 2: 30 %
Pflegegrad 3: 60 %
Pflegegrad 4: 100 %
Pflegegrad 5: 100 %

Alternative 1:
monatliche Leistung bei 100 %: 600 Euro
monatlicher Beitrag: 17,02 Euro

Alternative 2:
monatliche Leistung:bei 100 %: 900 Euro
monatlicher Beitrag: 28,03 Euro

Alternative 3:
monatliche Leistung bei 100 %: 1200 Euro
monatlicher Beitrag: 39,04 Euro

#11 Mitglied ist offline   Matthew Pryor 

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Geschrieben 14. Januar 2017 - 18:33

Und wolltest uns freundlicherweise nur mitteilen, dass du dir ein Angebot eingeholt hast?
Man kann beliebig viele Postkutschen aneinanderreihen-und trotzdem wird daraus niemals eine Eisenbahn.

#12 Mitglied ist offline   Maverick75 

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Geschrieben 15. Januar 2017 - 06:46

Beitrag anzeigenMatthew Pryor, 14. Januar 2017 - 18:33:

Und wolltest uns freundlicherweise nur mitteilen, dass du dir ein Angebot eingeholt hast?


Einmal dies und es kann aber jeder seinen Senf dazu geben Eingefügtes Bild

#13 Mitglied ist online   Xeronas 

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Geschrieben 15. Januar 2017 - 09:31

Es wäre noch interessant zu wissen, welche Versicherer du angefragt hast.

#14 Mitglied ist offline   Maverick75 

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Geschrieben 15. Januar 2017 - 09:55

In Beitrag #10 ist es die HUK.

Angefragt habe ich noch bei der Signal Iduna und beim Deutschen Ring.

Ich bin davon ausgegangen: Pflegebahrübersicht

Mir ist es wichtig, dass schon in Pflegegrad 2 und 3 ein relativ hoher Prozentsatz gilt.

(Klar ist, dass die Versicherung die Beiträge erhöhen kann.)

Auf der Homepage der R + V findet man einen Beitragsrechner:

Pflegegrad 1: 10 %
Pflegegrad 2: 30 %
Pflegegrad 3: 70 %
Pflegegrad 4: 100 %
Pflegegrad 5: 100 %

monatliche Leistung bei 100%: 600 Euro
monatlicher Beitrag: 15,32 Euro

Eine Frage stellt sich mir noch:

Die zusätzliche Pflegeversicherung hält sich an den vergebenen Pflegegrad der Krankenkasse oder haben die Ihre eigenen Sachverständigen?

#15 Mitglied ist offline   Serafiena 

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Geschrieben 15. Januar 2017 - 10:06

Beitrag anzeigenMaverick75, 15. Januar 2017 - 09:55:

In Beitrag #10 ist es die HUK.

Angefragt habe ich noch bei der Signal Iduna und beim Deutschen Ring.

Ich bin davon ausgegangen: Pflegebahrübersicht

Mir ist es wichtig, dass schon in Pflegegrad 2 und 3 ein relativ hoher Prozentsatz gilt.

(Klar ist, dass die Versicherung die Beiträge erhöhen kann.)

Auf der Homepage der R + V findet man einen Beitragsrechner:

Pflegegrad 1: 10 %
Pflegegrad 2: 30 %
Pflegegrad 3: 70 %
Pflegegrad 4: 100 %
Pflegegrad 5: 100 %

monatliche Leistung bei 100%: 600 Euro
monatlicher Beitrag: 15,32 Euro

Eine Frage stellt sich mir noch:

Die zusätzliche Pflegeversicherung hält sich an den vergebenen Pflegegrad der Krankenkasse oder haben die Ihre eigenen Sachverständigen?



Ich hatte mich auch kundig gemacht.

Barmenia

Pflegegrad 1: 10 %
Pflegegrad 2: 30 %
Pflegegrad 3: 60 %
Pflegegrad 4: 80 %
Pflegegrad 5: 100 %

Wer noch relativ hohe Prozente bietet sind meiner Recherche nach die R & V und die Debeka.

Debeka:
Pflegegrad 1: 15 %
Pflegegrad 2: 30 %
Pflegegrad 3: 65 %
Pflegegrad 4: 95 %
Pflegegrad 5: 100 %

Envivas über die TK hat relativ hohe Summen in der 5, allerdings die anderen Grade halten sich an die gesetzlichen Vorgaben von den Prozenten, was dann eher dürftig ist. Dürfte bei der Central als "Mutter" nicht anders sein. Die DEVK bietet noch und der LVM auch. Einfach da mal schauen.

So wie ich gelesen haben, auch den Bedingungen genügt es, wenn dier MDK (bei der GKV) einen Grad festlegt. Dann müssen die auch zahlen.

Dieser Beitrag wurde von Serafiena bearbeitet: 15. Januar 2017 - 10:09


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