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MONEYMANAGEMENT

74 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Ob bei Wein,Weib oder Würfelspiel wo ihr euer Geld verliert wiegt ihr allesamt nicht viel.

mfg

alter uzf Spruch

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Geschrieben

Sollte man überhaupt verkaufen, wenn man mit die Aktie als gutes Investment ansieht. Wenn man z.B. hauptsächlich Fonds und Blue Chips im Depot hat. könnte ich mir vorstellen, dass Nachkaufen eine sehr gute Moneymanagment Strategie ist.

Das ganze auch mit festen Regeln, z.B. bei 10% Verlust vom Maximalwert schieße den Grundeinsat nach, bei 20% Verlust schieße doppelten Grundeinsatz nach, bei 30% dreifachen Grundeinsatz... der Vorteil zur Casino Strategie ist, dass man nicht unendlich viel Geld investieren muss (denn bei 100% Verlust müsste man den 10fachen Grundeinsatz nachschießen - aber diesen spart man sich ja dann praktischerweise sogar noch! ;-))

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Geschrieben

Sollte man überhaupt verkaufen,

 

da ich eher nach festen regeln arbeite setze ich dein verkaufen mal mit stopp setzen gleich.

 

da gibt es meiner meinung nach nur 2 sinnvolle möglichkeiten,

 

ich setze den stop eng, das die wahrscheinlichkeit sehr hoch ist das ich billiger wieder reinkomme(wenn ich den gleichen wert kaufe)

 

ich setze den stop so weit weg das er nicht ausgelöst wird.

 

alles was dazwischen ist, ist weg geworfenes geld.

 

hauptsächlich Fonds und Blue Chips

 

was sind blue chips ?

 

es gibt jetzt noch einige dax werte die ihre alten hochs noch lange nicht gesehen haben.

im allgemeinen sprach gebrauch werden dax werte als blue chips benannt, von daher weiss ich nicht ob es wirklich sinnvoll ist sie zu halten wenn ich davon ausgehe das es noch einiges tiefer gehen kann.

 

Das ganze auch mit festen Regeln, z.B. bei 10% Verlust vom Maximalwert schieße den Grundeinsat nach, bei 20% Verlust schieße doppelten Grundeinsatz nach, bei 30% dreifachen Grundeinsatz...

 

bei einer korrektur von nur 40% was ja auch beim dax kein problem sein sollte brauchst du,

10% = 1

20% = 2

30% = 3

40% = 4

 

10 mal deinen grundeinsatz.

 

hast du den immer unter deinem kopfkisen liegen?

oder bist du die ganze zeit nur mit 10% von deinem kapital investiert?

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Geschrieben

bei martingale oder "nachkaufen" sollte man nicht mit % sondern mit rechnen

 

50% verlust und danach 50% gewinn macht nicht 100% sondern 75% -> also immernoch 25 % verlust

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Geschrieben

Denke Money-Mangement ist bei Investment Fonds eher sekundär oder gar nicht notwendig?

Hier war eigentlich alles auf Aktien bezogen - der direkte Handlungsbedarf gestaltet sich bei Fonds m.M. eher schwierig.

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Geschrieben

Denke Money-Mangement ist bei Investment Fonds eher sekundär oder gar nicht notwendig?

Hier war eigentlich alles auf Aktien bezogen - der direkte Handlungsbedarf gestaltet sich bei Fonds m.M. eher schwierig.

 

Money Management ist eine abstrakte Idee und lässt überall anwenden wo Chancen und Risiken anzutreffen sind.

's beste MM hilft nichts, wenns nicht anwendbar ist - also muss auch die Umgebung einbezogen werden, hier etwa Ausgabeaufschläge.

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Geschrieben

Stellt euch volgendes vor:

 

Wir haben eine Urne mit 60 Weissen und 40 Schwarzen Kugeln. Es wird nat. blind gezogen.

Nach dem ziehen wird die Kugel wieder zurückgelegt und neu vermischt.

 

Man hat also bei jedem zug einen positiven Erwartungswert von 60%.

 

 

Jetzt hat jeder der sich beteiligt 1000 Euro Startkapital. Bei einem Richtigen Tipp welche Kugel man zieht bekommt man seinen Einsatz verdoppelt.

 

Da man in der Praxis nicht unendlich lang spielen kann, sagen wir mal man darf 50 mal ziehen.

 

So meine frage nun:

 

Wie setzt ihr euer Geld?

Also bei der 1. Ziehung, dann bei der 2. Ziehung, bei der 3. usw?

 

viele von euch werden jetzt feststellen das sie selbst bei einem Roulette im Casino welches einen positiven erwartungswert hätte verlieren würden.

Bin sehr gespannt. Haut einfach mal ideen raus!

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Geschrieben

da kann ich jetzt nicht so pauschal drauf antworten:

 

1. mit zurücklegen oder ohne?

2. wenn ohne zurücklegen kann ich nicht bereits jetzt schon sagen wie viel ich setzten würde, da sich mit jeder gezogenen schwarzen oder weißen kugel die wahrscheinlichkeiten unterschiedlich verändern und ich dementsprechend auch unterschiedlich setzten würde.

3. kann ich den gewonnenen betrag erneut einsetzten oder habe ich max. die 1000 ?

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Geschrieben

Nach dem ziehen wird die Kugel wieder zurückgelegt und neu vermischt.

 

ja, man kann gewinne wieder einsetzen

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Geschrieben

1. ziehen 600 auf weiß

2. ziehen 60% des betrages auf weiß

3. ziehen 60% des betrages auf weiß

 

...

 

ist so die möglichkeit die mir auf anhieb einfällt. leider habe ich keine tabelle mit den binomialverteilungen zur hand sonst würde ich versuchen ne strategie mit hilfe der wahrscheinlichkeiten zu erstellen. vielleciht am wochenende

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Geschrieben

In der Theorie ist das ein Fall für optimal f.

Ich schätze mal aus dem Bauch, dass bei 0.6 Erwartungswert 30% angemessen sind, also 30% Equity per Bet.

 

Soweit das Zahlenspiel - in real life sind mir wesentlich geringere Einsätze lieber, 2% reicht.

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Geschrieben

für Aktien find ich immernoch den ersten link am besten... bei hebelprodukten ist es nicht leicht zu entscheiden

 

leider geht der erste Link nicht mehr, gibt es da einen aktuelleren oder kann mir jemand sagen worum es bei der Strategie geht?

 

Danke im Vorraus

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Geschrieben

leider geht der erste Link nicht mehr, gibt es da einen aktuelleren oder kann mir jemand sagen worum es bei der Strategie geht?

 

Danke im Vorraus

Der Link ist erneuert - nun kannst Du Dich reinstürzen ins Money Management

https://www.wertpapier-forum.de/index.php?s...ost&p=10485

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Geschrieben

In Bezug auf Die Abgeltungssteuer, kann man Stopkurse wohl vergessen.

Sonst fällt man aus der Steuer raus.

 

Ich streue daher auf 100 verschiedene Werte und lasse das ganze laufen (Ewiges Investment).

Mein Risiko ist begrenzt, da nur 25% des Gesamtvermögens in Aktien stecken.

 

Durch die Strategie spare ich Kosten für das hin und her.

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Geschrieben

Der Link ist erneuert - nun kannst Du Dich reinstürzen ins Money Management

https://www.wertpapier-forum.de/index.php?s...ost&p=10485

 

Vielen Danke :)

 

hab die 3 pdf's schon durch, werde sie aber nochmal lesen. Ich hab zwar bisher noch sehr wenig Ahnung von Börse, aber ich denke MM ist wohl sehr wichtig.

 

Gibt es weitere grundlegende Themen die ihr mir sagen könnt?

 

Den Anfängerthread hab ich bereits durch.

 

Grüße und danke!

Sebbo

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Geschrieben

Zu MoneyManagement möchte ich das gleichnamige Buch von Börse Online empfehlen.

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Geschrieben

Zu MoneyManagement möchte ich das gleichnamige Buch von Börse Online empfehlen.

meinst du das für 49.90 mit CD-ROm und MM-Tool?

 

Grüße

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Geschrieben

Ja, das meine ich.

Wusste gar nicht das das so teuer ist - meins war ein Geschenk der Börse München.

Eigentlich hab ichs nur aus Respekt gelesen, weil es mir etwas poplig aussah ... ca. die erste Hälfte ist ziemlich langweilig.

Dann geht's aber sehr gut zur Sache - einfaches verständliches Buch.

Und nach einigen komplexen Trader-Büchern mit optimal f und endlosen Zahlenreihen finde ich dieses die Nummer 1.

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Geschrieben · bearbeitet von Chemstudent

na eine ganz nette kleine Erklätung zum Thema findet sich ja auch auf Wikipedia oder wer es etwas ausführlicher haben will, kann da dem unteren Weblinkfolgen oder direkt auf Werbung entfernt nachlesen. Ist nicht die wilde Statistikertheorie sondern einfach nur ein kleiner Ansatz wie Moneymanagement sich auch als Privatanleger umsetzten lassen sollte.

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Geschrieben

Hallo zusammen,

 

erstmal danke für den herausragenden Thread! Durch die Infos hier habe ich gelernt, was Risiko-Management alles beinhalten kann (und sollte).

 

Nachdem ich inzwischen einiges dazu gelesen habe, habe ich noch zwei offene Fragen:

 

 

1. Macht das "Nachkaufen in Trends" bzw. das Pyramidisieren bei Aktien überhaupt Sinn? Mal angenommen, eine Aktie steht bei 20 und man kauft 50 Stück. Den ersten Stopp setzt man 5% tiefer (19 ). Sobald der Kurs um 1 steigt, zieht man den Stop um 1 nach und kauft weitere 50 Stück. Nach meiner Rechnung lohnt sich ein Pyramidisieren erst ab einer Kurssteigerung auf 24 (20 %!), wie folgendes Beispiel zeigt: (Gebühr von 9,9 je Trade angenommen, Slippage bei Stop-Auslösung fehlt)

 

post-21405-0-63696100-1322765123_thumb.png

 

Bei kleinen Kursbewegungen (<10%) erhöht sich durch das Pyramidisieren evtl. sogar der Verlust, falls ein Stopp-Kurs gerissen wird. Oder habe ich einen Fehler in der Rechnung?

Das würde für mich bedeuten: Entweder ich erwarte mehr als 20% Kurssteigerung, oder ich lasse lieber die Finger vom Nachkaufen. Aber wenn ich mit Sicherheit sagen könnte, dass ein Aktienkurs um 20% steigt (dann würde ich jetzt nicht hier posten! happy.gif), dann würde ich doch von Anfang an das volle Kapital investieren, und noch mehr Gewinn mitnehmen...

In anderen Worten: Nachkaufen macht bei Aktien in den seltensten Fällen Sinn, oder? Wie seht ihr das?

 

 

2. Wie würdet ihr Money-Management bei einem Fond-Sparplan betreiben? Ich habe bei der DAB gebührenfreie ETF-Sparpläne und habe dieses Jahr ein paar Mal dabei zugeschaut, wie einzelne Fonds ganz tief in die Verlustzone rutschen. Hier ein Stop-Loss zu setzen widerspricht aber ein bisschen der Sparplan-Anlagestrategie und würde bei jedem Stop Gebühren erzeugen. Hier bin ich noch ein wenig ratlos. Habt ihr einen Ansatz zum Moneymanagement bei Sparplänen?

 

Bin gespannt auf eure Antworten!

 

Grüße,

börsenpimpf

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Geschrieben · bearbeitet von BarbarossaII

Guten Tag zusammen,

 

welche unabhängigen Präsenz-Schulungen/Tagesseminare (keine Verkaufsveranstaltungen von Brokern) sind zum Thema Moneymanagement empfehlenswert?

 

 

Hatte per Google erstmal nur Seminare bei Brokern usw. gefunden; deren Seminarbeschreibung lies auf Verkaufsveranstaltung schliesen und ist für mich uninteressant.

 

Bestimmte Börsen bieten Schulungen an:

Börse Wien: www.wienerborse.at/beginner/akademie/seminare/risk-und-moneymanagement.html

Börse Frankfurt: www.deutsche-boerse.com/cma/dispatch/de/kir/gdb_navigation/cma/20_Seminars/10_Trainings_for_Private_Investors/_t_/product.do?productId=50804776DE

 

Die Beschreibung liest sich gut; leider sind Wien und Frankfurt für mich etwas weit weg - wohin lohnt sich die Anreise?

 

 

Danke & Gruß,

Barbarossa II

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Geschrieben

Es ist eine ganz einfach Regel.

 

1. Riskiere nur einen kleinen Teil

2. Gewinn größer als Verlust

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Geschrieben

Genau, die goldenen Regeln des Risikomanagements lauten:

1. Setze immer nur einen geringen Prozentsatz des gesamten Kapitals, das dir zur Verfügung steht, ein. Z. B. nur 5 Prozent davon als Investition pro einzelnem Trade.

2. Langfristig anlegen. Trades sollten nicht nach 1 Tag oder 1 Woche wieder verkauf werden, sondern mindestens einige Monate gehalten werden. Kleine Kurseinbrüche können ausgesessen werden.

3. Kaufe lieber in Krisenzeiten, wenn die Kurse bereits eingebrochen sind und verkaufe nachdem die Kurse lange Zeit angestiegen sind.

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