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dummy

Alternativen zu Riester?

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dummy

Hallo,

 

wahrscheinlich könnt Ihr das Thema Riester langsam nicht mehr hören, habe hier viele Beiträge wiederholt gelesen und das hat mir auch schon einiges klarer gemacht als vorher.

Ich beschäftige mich noch nicht besonders lange mit dem Thema "Altersvorsorge" und bin noch sehr unsicher was ich diesbezüglich unternehmen werde.

Ich bin w, Anfang 30, ledig, kinderlos (denke, das wird auch so bleiben), verdiene nicht gerade rosig und erwarte auch nicht dass sich das mal grundsätzlich ändern wird, eher fürchte ich dass es noch magere Zeiten bzgl. Erwerbstätigkeit geben wird.

Allerdings habe ein finanzielles Polster (momentan weitgehend fest und "sicher" (Sparbrief) angelegt, soll eigentlich auch so bleiben).

Nun frage ich mich, was sinnvoll sein könnte. Im Prinzip finde ich manches an Riester gut und könnte bei meinem Alter auch die Chancen der Fondssparplan-Variante noch ausschöpfen. Da der monatliche (Mindest-)Beitrag zu Riester aber wirklich schon fast alles ist was ich momentan zum Sparen aufbringen könnte und ich damit quasi schon fast am Limit wäre und mir wenig nebenbei leisten könnte, muss das Geld auch sinnvoll angelegt sein. Wenn die Börse kurz vor meiner Rente mau aussieht, habe ich ziemliches Problem und werde die Entscheidung (Fondssparplan) verdammen... Versteht Ihr, Risiskobereitschaft hin oder her, es geht ums existentiell "Eingemachte"...

Daher hab ich mir schon die Banksparpläne angesehen. Der Zins ist gering, aber sicher.

 

Andererseits frage ich mich, ob es nicht besser wäre, etwas anderes als Riester zu machen! Mir gefällt z.B. nicht, dass das mühsam abgesparte Geld an Rentenzahlungen gebunden ist. Ich sehe nicht ein, nur wegen Riester zu heiraten, damit im Ernstfall noch jemand anderes etwas von meinem Geld hat...

Und die 30%, die ich rausnehmen kann, kann ich auch erst im Renteneintrittsalter rausnehmen - was weiß ich, was bis dahin passiert? Auch finde ich die 100%-Besteuerung der Rentenauszahlungen ziemlich heftig! Aber wer weiß, was dann noch alles wie hoch besteuert wird!

Ein anderes Problem habe ich mit der endgültigen Festlegung, soll heißen wenn ich mich einmal dazu entschlossen habe, meine Unterschrift unter einen "Riester" (welcher Art auch immer) zu setzen, muss es dabei bleiben, wenn ich nicht wieder viel verlieren will, es gibt dann ja höchstens einen Wechsel in ein anderes Produkt/Konzept...

Wenn ich z.B. die Fondssparvariante wage und vielleicht sogar Glück habe und nach 25 Jahren gut da stehe und das Geld gern "sichern" möchte - könnte ich dann SICHER zu einem anderen Vertrag (z.B. Banksparplan) wechseln? Wer garantiert mir, dass ich dort aufgenommen werde mit meinem bisher angesparten Kapital? Ich weiß, dass es Varianten gibt (z.B. DWS Top), die je nach Alter in Rentenfonds umschichten, aber die sind ja auch nicht gänzlich sicher, soweit mein geringes Dummywissen hier ausreicht...)

Wahrscheinlich schreien hier jetzt schon einige auf - wenn man so denkt, sollte man wahrscheinlich erst gar nicht zu Fonds greifen, oder?

 

Gut finde ich allerdings, dass das Geld Hartz4-sicher ist... Und da gibt es meines Wissens nichts anderes, was dieses Kriterium erfüllt? Außer selbstbewohntes Wohneigentum, oder?

 

An die Kritiker (und gern auch Befürworter) von Riester: vielleicht habt Ihr Lust, doch noch einmal etwas hierzu zu sagen?! Mich stört am ehesten die bindende ("lebenslange") Festlegung, die ich eingehe, die Unflexibilität, die Bindung des Kapitals - auf der anderen Seite ist die Förderung natürlich auch reizvoll (auch steuerlich) - und auch da gibt es irgendwie nichts anderes mehr, oder?...

Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht, ich weiß...

 

Würde mich freuen, da ich mich momentan mit all dem ziemlich überfordert sehe.

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Privatanleger
...Gut finde ich allerdings, dass das Geld Hartz4-sicher ist... Und da gibt es meines Wissens nichts anderes, was dieses Kriterium erfüllt?...

 

Doch, die betriebliche Altersversorgung ist Hartz-IV-fest. Die Leistungen werden im Fall der Arbeitslosigkeit nicht als Vermögen berücksichtigt, sie müssen also nicht aufgelöst werden.

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dummy
· bearbeitet von dummy

Hallo,

mit der betrieblichen hab ich mich ehrlich gesagt noch nicht wirklich beschäftigt. Werde mich erstmal informieren, glaube aber nicht, dass das bei mir möglich wäre.

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JavaDirk
Hallo,

Wenn die Börse kurz vor meiner Rente mau aussieht, habe ich ziemliches Problem und werde die Entscheidung (Fondssparplan) verdammen... Versteht Ihr, Risiskobereitschaft hin oder her, es geht ums existentiell "Eingemachte"...

Daher hab ich mir schon die Banksparpläne angesehen. Der Zins ist gering, aber sicher.

...

Wenn ich z.B. die Fondssparvariante wage und vielleicht sogar Glück habe und nach 25 Jahren gut da stehe und das Geld gern "sichern" möchte - könnte ich dann SICHER zu einem anderen Vertrag (z.B. Banksparplan) wechseln?

Also, praktisch alle Modelle sehen eine Art "Sicherungsphase" vor, in denen von Aktien in Renten umgeschichtet wird (z.B. DWS Top Rente Dynamik: 10 Jahre vor Rentenanfang wird damit angefangen). Allerdings kannst du das natürlich auch selber machen und zwar genauso wie du beschrieben hast: zu einer gewissen Zeit in einen Banksparplan wechseln. Es besteht allerdings die Gefahr, dass dann es vielleicht keinen Anbieter für Riester-Banksparpläne mehr gibt. Schon heute bieten das ja nur Sparkassen und Volksbanken an und viele haben ihr Angebot auch schon eingestellt.

Ich denke allerdings, dass die Sicherungsphase der Fondssparpläne schon funktionieren wird - wenn du eine zusätzliche Sicherung haben willst, wäre vielleicht die Höchststandsgarantie der DWS Riester Rente Premium interessant.

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Fleisch

Was heißt lebenslange Bindung ? du kannst den Vertrag ja vorzeitig auflösen (was sich finanziell nicht lohnt !!!) oder den Vertrag, wenn du die Beiträge nicht zahlen kannst beitragsfrei stellen.

 

Zu den Steuern muss man sagen, dass deine Eltern vor 30 Jahren sicherlich nicht daran gedacht haben, dass es zu einer solchen wirtschaftlichen Entwicklung kommt. Banksparpläne sind sicher, aber bieten extrem wenig Rendite. Die 2,25 % sind lediglich ein Placebo fürs Volk. Wenn man sich mal überlegt welche Inflationsrate wir haben wirst du feststellen, dass du damit im optimalsten Fall dein Kapital nur erhälst und in keinsterweise vermehrst, was ja eigentlich ein Ziel sein soll.

Gut finde ich, wenn ich mir deine Situation so anschau, z.B. die klassische Riesterrente von Cosmosdirekt. Die bieten für ne klassische ziemlich hohe Garantien, wobei auch hier nur eine Rendite unter Einberechnung von Basiszins und Überschussanteilen von 3,5-4,5 % aktuell drin ist.

Banksparplan würde ich nicht machen, da du sicherlich nicht vorhast schon in 15 Jahren in Rente zu gehen ;)

Lies dir mal das Finanztest Spezial "Altersvorsorge" durch. Da bekommst du einen guten Überblick über die Möglichkeiten und für wen sich was in etwa lohnt.

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dummy
· bearbeitet von dummy
Allerdings kannst du das natürlich auch selber machen und zwar genauso wie du beschrieben hast: zu einer gewissen Zeit in einen Banksparplan wechseln. Es besteht allerdings die Gefahr, dass dann es vielleicht keinen Anbieter für Riester-Banksparpläne mehr gibt. Schon heute bieten das ja nur Sparkassen und Volksbanken an und viele haben ihr Angebot auch schon eingestellt.

Das genau ist meine Befürchtung...

Dann könnte ich wohl aber immer noch in eine "klassische" umschichten?! Wer weiß, welche Modelle es bis dahin gibt...

 

Ich denke allerdings, dass die Sicherungsphase der Fondssparpläne schon funktionieren wird

es könnte aber doch auch sein, dass gerade in der Zeit, in der "sicher umgeschichtet" werden soll, nun gerade ein ziemlicher Tiefstand vorliegt? Woher weiß ich, dass die betreffenden Leute dann WIRKLICH in meinem Interesse handeln und das überhaupt können?

Diese Garantie gibt es eben nicht... (Sicherheitsfanatismus?)

 

- wenn du eine zusätzliche Sicherung haben willst, wäre vielleicht die Höchststandsgarantie der DWS Riester Rente Premium interessant.

Ja, das weiß ich. Ist nur unklar, ob das wirklich viele Vorteile bringt gegenüber dem Selbst-Umschichten. Außer die Garantie, dass es eben "garantiert" ist.

 

Gruß!

 

Was heißt lebenslange Bindung ? du kannst den Vertrag ja vorzeitig auflösen (was sich finanziell nicht lohnt !!!) oder den Vertrag, wenn du die Beiträge nicht zahlen kannst beitragsfrei stellen.

Ja, da hast Du recht, das verliere ich immer wieder aus den Augen, dass es ja keinen "Zahlungszwang" gibt...

 

Gut finde ich, wenn ich mir deine Situation so anschau, z.B. die klassische Riesterrente von Cosmosdirekt. Die bieten für ne klassische ziemlich hohe Garantien, wobei auch hier nur eine Rendite unter Einberechnung von Basiszins und Überschussanteilen von 3,5-4,5 % aktuell drin ist.

Werd ich mir mal ansehen. Hatte bloß den Eindruck, dass die klassischen "teuer" sind im Vergleich zu den Banksparplänen.

 

Lies dir mal das Finanztest Spezial "Altersvorsorge" durch. Da bekommst du einen guten Überblick über die Möglichkeiten und für wen sich was in etwa lohnt.

Hab ich, danach ist die Empfehlung ziemlich eindeutig: Fondsparvariante. (zumindest les ich das da)...

Gruß!

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Fleisch
Hatte bloß den Eindruck, dass die klassischen "teuer" sind im Vergleich zu den Banksparplänen.

 

Naja, du musst dir das schon durchrechnen. Wenn dir der Banksparplan 2,25 % oder von mir aus auch 3 % bringt, dir die "teure" klassische aber 4,5 % ist die Frage, was am Ende mehr erwirtschaftet hat. Rechne dir das wirklich mal im Detail durch. Achte drauf, dass es unterschiedlich hohe Verwaltungsgebühren für Eigenbeiträge und Zulagen etc. gibt. Mach auch mal eine Streuberechnung, d.h. mal 1 % mehr oder weniger und eine Variante in der du mal nur eigene Beiträge heranziehst.

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dummy

@Schnitzel:

Die garantierte Verzinsung der klassichen Riesterrente liegt ab 2007 bei 2,25%. Was die Rendite angeht: dazu finde ich wenig Angaben. Zitat Finanztest: "Eine garantierte Verzinsung des Sparanteils im Beitrag von [ab 2007] 2,25% ist Kunden sicher. Darüber hinaus können sie von einer Überschussbeteiligung profitieren, die aber nicht garantiert ist."

Das heißt also, dass auch nur mein eigener Sparanteil überhaupt sicher verzinst wird?

Die Abschlusskosten richten sich außerdem nach dem zu Beginn vereinbarten Vertrag. Wenn ich zwischenzeitlich aussetzen muss, hab ich also ziemlich viel bezahlt...

 

Bei den Banksparplänen gibt es welche, die die Zinsen der Zinsentwicklung anpassen (allerdings: keine festen Aussagen dazu), die steigen bei knapp 3% ein und die Zinsen steigen/fallen anhand der Entwicklung (aber liegen wahrscheinlich immer weit unter einem Niveau, das man z.B. bei Festanlagen hätte). Außerdem entstehen bei den Banksparplänen fast keine Kosten.

 

Da wird das "genau durchrechnen ziemlich kompliziert, aber nun gut... :huh:

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Fleisch
· bearbeitet von Schnitzel

zur klassischen :

 

Richtig, die 2,25 % sind dir auf den Sparanteil in jedem Fall sicher, quasi ein Inflationsausgleich. Außerdem bekommst du ja sicherlich die Zulage vom Staat, d.h. wenn du so willst eine Steigerung der Rendite.

Das, was nicht garantiert wird ist die sog. Überschussbeteiligung deiner Gesellschaft. Die kann bei 1 % liegen oder aber auch bei 10 %. Wobei ich langfristig eher mit ersterer kalkulieren würde.

Die Abschlusskosten müssen, zumindest ist das bei Verträgen ab 2007 so, über die ersten 5 Jahre verteilt geleistet werden. In der Zeit geht ein bestimmter Betrag flöten.

"Der zu Beginn vereinbarten Vertrag" versteh ich jetzt gerade nicht richtig, denke aber mal, dass du damit die Kosten für den Abschluss des Vertrages meinst. Deine Argumentation mit dem "ziemlich viel gezahlt" kann ich gerade nicht so ganz nachvollziehen. Guck dir mal die Bedingungen an, was passiert wenn du den Vertrag beitragsfrei stellst. Da sieht das Tarifkonstrukt nämlich anders aus ;) Es sinken hierbei auch die "sehr hohen Kosten" wie du sie beschreibst.

 

Zu den Banksparplänen:

Banksparpläne eignen sich v.a. für Leute, die noch einen Anlagehorizont von 10 - 15 Jahren bis zum Rentenbezug haben. Hier wird massiv auf Sicherheit gesetzt und die Rendite ist relativ gering. Bei den Sparplänen führst du an, dass die an das Zinsniveau angepasst werden. Ich frage mich somit, wie schnell werden die angepasst und an welchen Satz ? EONIA oder den durchschnittlichen Satz aller klassischen Geldanlagen oder woran ? Werden hierfür Gebühren erhoben ? Auch Banksparpläne sind nicht kostenfrei. Die Banken bieten sowas auch nicht zum Spaß an, sondern weil sie daran verdienen möchten.

Achte darauf, was für Kosten während der Besparung anfallen und was für Kosten im späteren Rentenbezug anfallen. Steuern zählen hier zunächst einmal nicht, da wir uns hier das Produkt und nicht die sonstigen Bedingungen angucken.

 

zu sonstigen Aussagen:

Außerdem führst du Festgeldanlagen an. Die sind zur Zeit allerdings, da die Strukturkurve derzeit fast einem Strich gleicht, nicht sonderlich attraktiv. Außerdem nicht Hartz-IV-sicher UND du weißt, dass du über das Geld verfügen kannst. Ich gehe so vor, dass das Geld, was ich für meine Altersvorsorge anlege, egal ob Riester oder Fond oder Anleihe, mir nicht zur Verfügung steht. Absolutes tabu !

 

MfG

Schnitzel

 

Edit: Die Berechnung mag auf den ersten Blick komplex erscheinen, man muss sich in das Thema auch etwas einlesen, aber Excel sei Dank, erleichert einem dies die Rechnung ungemein. Papier und Bleistift tun es natürlich ;-)

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highline
Hallo,

mit der betrieblichen hab ich mich ehrlich gesagt noch nicht wirklich beschäftigt. Werde mich erstmal informieren, glaube aber nicht, dass das bei mir möglich wäre.

wenn du angestellte bist, muss das auch bei dir gehen. dein arbeitgeber muss dir mindestens einen durchführungsweg anbieten!

aber als geringverdienerin würde ich dir doch riester empfehlen.

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dummy
"Der zu Beginn vereinbarten Vertrag" versteh ich jetzt gerade nicht richtig

Sollte "Betrag" werden.

 

zu sonstigen Aussagen:

Außerdem führst du Festgeldanlagen an. Die sind zur Zeit allerdings, da die Strukturkurve derzeit fast einem Strich gleicht, nicht sonderlich attraktiv. Außerdem nicht Hartz-IV-sicher UND du weißt, dass du über das Geld verfügen kannst. Ich gehe so vor, dass das Geld, was ich für meine Altersvorsorge anlege, egal ob Riester oder Fond oder Anleihe, mir nicht zur Verfügung steht. Absolutes tabu !

Das hab ich nicht auf eine mögliche Altersvorsorge bezogen, sondern nur auf die zu erwartende Zinshöhe. Ich habe bisher nur persönliche Erfahrungen mit kurzfristigen Geldanlagen und "klaren" Zinsen (Sparbrief, Tagesgeld), insofern ist das der Referenzwert, mit dem ich spontan etwas anfangen kann. Langfristige Gelddinge sind noch nicht lange in meinem Denkhorizont... Mir ist aber mittlerweile klar, dass es da durchaus etwas anders aussieht.

Aber dadurch sehe ich, dass ich mir noch ein paar weitere Gedanken und Berechnungen machen muss, bevor ich etwas unterschreibe...

 

Danke bisher für Eure Rückmeldungen.

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Fleisch

Bitte Bitte. Aber gut ist, dass du wenigstens Interesse am Thema zeigst und es dir nicht egal ist, was später mal ist. Da bist du weiter als viele viele andere. Falls weitere Fragen sind immer raus damit

 

MfG

Schnitzel

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JavaDirk
es könnte aber doch auch sein, dass gerade in der Zeit, in der "sicher umgeschichtet" werden soll, nun gerade ein ziemlicher Tiefstand vorliegt? Woher weiß ich, dass die betreffenden Leute dann WIRKLICH in meinem Interesse handeln und das überhaupt können?

*grins* Klar, diese Garantie kann dir keiner geben. Die Frage, die sich hier stellt, ist, inwieweit die Sicherungphase automatisiert geschieht oder nicht. Ich könnte mir auch vorstellen, dass in einem solchen Fall die Phase vielleicht erst später einsetzt... ist aber reiner Spekulatius meinerseits, müßte man mal bei der DWS o.ä. nachfragen.

 

Ich könnte mir vorstellen, dass für dich ein defensives Fondsprodukt geeignet ist, deine Risikobereitschaft scheint sich in Grenzen zu halten (soll kein Vorwurf sein, ist in deiner Situation sicherlich verständlich), da würden dann die DWS Top Rente Balance oder auch das Cominvest Förderdepot in Frage kommen. Da sind die Kosten niedriger (AA zu 100% rabattiert, also fällt nur die Depotgebühr von 10-15 Euro an) als bei einer klassischen Rentenversicherung und die Rendite höher, bei einem reduzierten Risiko gegenüber dem offensiveren Fondssparplan. Allerdings geht dir dort auch Rendite verloren... man kann eben nicht alles haben. :thumbsup:

 

Gruß, Dirk

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schnithooo
Hallo,

mit der betrieblichen hab ich mich ehrlich gesagt noch nicht wirklich beschäftigt. Werde mich erstmal informieren, glaube aber nicht, dass das bei mir möglich wäre.

 

als arbeitnehmer hast du ein recht auf betriebliche Altersvorsorge.

das einzige was dein arbeitgeber machen kann, ist zu sagen, dass du es bei einem bestimmten anbieter machen musst, z.B. allianz oder so.

 

wobei das für dich nicht unbedingt von nachteil sein muss, denn es gibt arbeitgeber die haben rahmenverträge mit den gesellschaften und dann kommt dann auch mehr für den arbeitnehmer im ende effekt dabei raus.

 

ist natürlich genau wie riester "geschützt" vor dir (du kannst nicht vor 60 ran) genau so wie geschützt vor hartz 4.

 

wohneigentum... ich könnte mir vorstellen das man hartz 4 empfänger auch dazu bringen kann erst wohneigentum zu verkaufen bevor man leistungen empfängt.

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fennichfuxer

hi,

 

wohneigentum... ich könnte mir vorstellen das man hartz 4 empfänger auch dazu bringen kann erst wohneigentum zu verkaufen bevor man leistungen empfängt.

 

zunächst sind sgb 2 §12 abs3 satz 4 - 6 interessant. es ist gerichtlich sehr genau geregelt worden, wieviel eigentum du im h4-fall besitzen darfst (wohnung 120qm, Haus 130qm). besitzt du nur ein wenig mehr, mußt du dies versilbern. welcher preis dabei angemessen ist, hängt stark vom einzelfall ab. da sollte immer kooperativ mit dem sachbearbeiter umgegangen werden.

 

eine gute übersicht findet sich hier.

 

grüssle ff

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