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Reigning Lorelai

Politikthread

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thomas80
Wie sieht es z.b. mit Kindergärtnern, Lehrern, Professoren, Krankenschwestern und Ärzten aus?

Kindergärtner braucht man hier leider kaum noch. Wie schon erwähnt; der Geburtenrückgang in Deutschland ist Fakt. Ich gehe ja auch an die 30 zu und hab eine langjährige Freundin. Ich möchte sie aber derzeit nicht schwängern. :lol:

 

Lehrer und Professoren sind unkündbar und haben folglich keinen besonderen Schutz verdient.

 

Wieviel Hausärzte gibt es im Osten ? Wieviel Ärzte brauchen wir ? Wer studiert am längsten ?

 

Krankenschwestern dürfen meines Wissens nach kaum was selbst machen; immer muss ein Arzt dabei sein, oder ? Tja; dann sind sie doch recht nutzlos :)

 

 

Meinst du nicht, dass Studiengebühren eher junge Menschen daran hindern ein Studium anzufangen, weil sie es sich ganz einfach nicht leisten können?

 

Ich hatte zu meinen Studienzeiten immer einen Job ( zum Teil Hiwi zum Teil in den Ferien rumgearbeitet). Wenn man dann noch Bafög bekommt ,gehts doch. Ansonsten studiert man halt da, wo die Eltern leben. Viele wollen ja weit weg studieren und zahlen fröhlich 350 Euro Miete, aber an den 100 Euro Studiengebühren regen die sich fürchterlich auf.

 

 

Viele US-Amerikaner haben nach dem Studium 50.000 $ Schulden. Solche Schulden wird hier kein Student haben.

 

 

Was für ein Blödsinn. Wer Fusel trinkt und Kippen kauft unterstützt den Staat UND das Gesundheitssystem, in dem er sein Geld schnell ausgibt und schneller in die Kiste springt.

 

So schnell sterben die aber nicht. Die siechen erstmal jahrelang dahin. Und wenn die dann Leber- und oder Lungenkrebs haben, wirds richtig teuer.

 

 

@ all: Natürlich schreibe ich hier polemisch. Aber ich lese hier auch nur polemische und hohle Phrasen. Es wird nur an den Symptomen rumgedoktort. Ich hab jedes Jahr eine sehr hohe Steuernachzahlung. Meine Schwester, die in den USA lebt, hat eine sehr viel geringere Steuerbelastung und kommt ganz ohne Steuerberater aus. Das kotzt mich mittlerweile mächtig an

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DON
Wenn das Studium dann mal 5 Järchen dauert sind es ja nur günstige 6500. Die verdien ich mal so nebenbei, monatlich versteht sich. Die Miete, falls ich außerhalb studieren muss, und das Auslandssemester, welches ja schon zu einem vernünftigen Lebenslauf dazugehört, spendiert dann die Uni.

Diese 6500 sind dann für den Studenten natürlich ein Witz und der Studienkredit wird dann noch witziger, wenn man in einer Zeit fertig wird, in der man nicht sofort einen Job bekommt. Dann kommen die Tränen also vom Lachen.

Merkste selbst...ist doof, ne?

 

war klar...

 

Für die Miete kommen entweder die Eltern auf oder halt Bafög. Für Auslandssemester gibts Auslandsbafög, außerdem hat fast jede Uni Austauschprogramme mit Partner Unis, sodass auch das bezahlbar ist.

 

Die Kredite sind flexibel und man muss sie nicht einen Monat nach dem Abschluss zurückzahlen, aber darauf hättest sogar du irgendwie kommen können. So ein 10k EUR Kredit ist also kein Problem, wenn man einen ordentlichen Abschluss hat. Ich kenne genug Leute, die das machen und damit wunderbar zurechtkommen, gerade ausländische Studenten, die sich über einen 6500 EUR Kredit kaputtlachen.

Merk ich selbst...ist nicht doof!!

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Duder
Wenn man was studiert wo ein Auslandssemester zu einem vernünftigem Lebenslauf dazu gehört, dann hat man die 7 TEUR in 3 Monaten beisamen...

Selbst ich, der vor meinem Berufsleben nicht studiert habe, würde das schaffen... Aber Jammern ist immer leichter als Verantwortung zu übernehmen.

 

Als Dirne? :P

 

Oder beziehst du diese Aussage auf die Zeit nach dem Studium? Dazu wird jedoch erst einmal ein Job benötigt ;)

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BenjaminGraham
Viele US-Amerikaner haben nach dem Studium 50.000 $ Schulden. Solche Schulden wird hier kein Student haben.

 

Noch nicht. Wenn sich Studiengebühren erstmal als veritable Geldquelle für Staat und Universitäten etabliert haben wird an der Schraube gedreht werden. Mit Sicherheit.

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Black Jack
Kindergärtner braucht man hier leider kaum noch. Wie schon erwähnt; der Geburtenrückgang in Deutschland ist Fakt. Ich gehe ja auch an die 30 zu und hab eine langjährige Freundin. Ich möchte sie aber derzeit nicht schwängern.

 

Super Ausrede.

 

Meinst Du vor 50 Jahren war es leichter, Kinder aufzuziehen und zu versorgen? Oder bist Du der Meinung, es wird alles noch viel schöner und bunter?

 

Ich habe zwei Wunschinder, BJ

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DrFaustus
· bearbeitet von DrFaustus
Als Dirne? :P

 

Oder beziehst du diese Aussage auf die Zeit nach dem Studium? Dazu wird jedoch erst einmal ein Job benötigt ;)

 

Ich seh schon du passt gut zur Linken. Deine Beleidigung kannst du dir trotzdem gerne sparen.

Natürlich beziehe ich mich auf die Zeit nach dem Studium.

 

 

Universitätsabsolventen des Prüfungsjahrgangs 2001 waren fünf Jahre nach dem Examen laut einer neuen Studie nur drei Prozent arbeitslos. Unter den Absolventen der Fachhochschulen desselben Jahrgangs hatten zwei Prozent keine Arbeit.

Also FHler die Fächer studieren die nicht rein ideologisch sind, sondern sich dazu eignen nach dem Studium ins Berufsleben einzutreten, finden zu 98% innerhalb der ersten 5 Jahre nach dem Abschluss nen Job. Noch Fragen?

 

Quelle: http://www.flensburg-online.de/blog/2008-0...nd-studium.html

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Duder
Ich habe zwei Wunschinder, BJ

 

Ich hoffe das war nur ein lustiger Schreibfehler :blink:

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Black Jack
Ich hoffe das war nur ein lustiger Schreibfehler :blink:

 

 

Ich kaufe ein K

 

 

BJ

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Duder
· bearbeitet von Duder
Also FHler die Fächer studieren die nicht rein ideologisch sind, sondern sich dazu eignen nach dem Studium ins Berufsleben einzutreten, finden zu 98% innerhalb der ersten 5 Jahre nach dem Abschluss nen Job. Noch Fragen?

 

Als Leiharbeiter auf dem nächsten Bauernhof?

 

Halten wir kurz fest. 1300 Studiengebühren sind nicht viel. Studentenkredite sind günstig. Weil die Studiengebühren in anderen Ländern höher sind, ist es kein Problem, wenn sie bei uns auch teurer werden. 10k Kredite sind für junge Leute kein Problem. Essensmarken sind der richtige Ansatz um das soziale Ungleichgewicht in unserem Land zu lösen. Thomas80 hat einen schlechten Steuerberater und Dr. versteht kein Spaß.

 

Ist ja alles in Butter, viele Grüße, Duder.

 

 

@ BJ kriegst eins geschenkt :santa2: <---- ist übrigens auch ein roter.

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berliner
Jaja die Linke will den Sozialismus zurück....und CDU/FDP holen die absolute Mehrheit :lol:

Wenn sie könnten, wollten sie. Die Linke ist nun mal immer noch im wesentlichen die SED.

 

Hi,

Dir ist schon klar, daß die Soziale Marktwirtschaft von Neoliberalen erfunden wurde?! Aber die Sozialisten wollten ja schon früher die Planwirtschaft...

Das ist leider den Meisten überhaupt nicht klar. Die verwenden den Begriff nur als pauschalierende Diffamierung mangels differenzierterer Argumentation. Die würden sich wundern, was "neoliberal" eigentlich bedeutet.

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DrFaustus
Das ist leider den Meisten überhaupt nicht klar. Die verwenden den Begriff nur als pauschalierende Diffamierung mangels differenzierterer Argumentation. Die würden sich wundern, was "neoliberal" eigentlich bedeutet.

 

Das sagen die ganzen linken Politiker in den Talksendungen immer zu ihren politischen Gegnern. Von daher muss es einfach schlecht, böse, nahezu abscheulich sein! :thumbsup:

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berliner
· bearbeitet von berliner
Was sind schon 200 Mrd. für neue Jobs im Gegensatz zu den Milliarden für Banken/Banker und andere Zocker?

Das eine sind Einmalkosten (und teilweise sogar Investitionen, die Gewinn abwerfen), das andere sind wiederkehrende Posten, die man auch in Zukunft jährlich aufbringen muß.

Im öffentlichen Sektor gibt es noch genug Möglichkeiten neue Jobs zu schaffen.

Das muß korrekt heißen:

Im öffentlichen Sektor gibt es noch genug Möglichkeiten Jobs abzuschaffen.

 

Ausgaben für den öffentlichen Dienst in % vom BIP (Quelle EU Kommission):

 

EU-Durchschnitt 10,5%

 

GB 11,1%

 

Dänemarkt 16,9%

 

Schweden 15,6%

 

DEUTSCHLAND 6,9%

mag sein, dafür leistet der ÖD in anderen Ländern auch mehr. In Deutschland muß man sehr vieles noch extra bezahlen.

 

Für was braucht man eine Kinderbetreuung wenn ehh alle Arbeitslos sind?

Damit die Kids eine andere Sozialisierung bekommen als ihnen ihre rauchenden, saufenden, bildungsfernen Eltern bieten können. ok, der war böse, aber es ist was dran.

 

Da haben wir schon eins der kompliziertesten Steuersysteme überhaupt und dann kommt so eine Kacke bei raus :angry:

Das ist Absicht. Das entspricht dem katholisch-konservevativen Familienbild insbesondere im Süden. Man erinnere sich nur an die Herdpräme.

 

Immerhin können sie schreiben und lesen. Das müssen erst einmal ca. 20% der amerikanischen Schüler nachmachen.

Schau dir die Ohrtographie im Forum an und du wirst eines Besseren belehrt.

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Orwell

Die NWO-Politiker brauchen noch mehr Staatsbürgen für das marode System...

 

Wegen rückläufiger Einbürgerungszahlen plädiert sie für eine genaue Ursachenforschung.Wir brauchen eine sehr gründliche Analyse. Während die Einbürgerungszahlen in den Vorjahren deutlich gestiegen seien, gebe es jetzt einen Rückgang, das bereitet mir sehr viel Kopfzerbrechen, sagte sie.

 

http://www.bild.de/BILD/politik/2009/05/12...n-deutsche.html

 

Na, die hat Sorgen...

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berliner
Meinst du nicht, dass Studiengebühren eher junge Menschen daran hindern ein Studium anzufangen, weil sie es sich ganz einfach nicht leisten können?

Wenn du aber der Meinung bist, dass es ja Studentenkredite gibt, damit man sich schon in jungen Jahren maßlos überschulden kann und soll, dann ist es ja natürlich was gaaanz anderes :rolleyes:

BaFÖG ist auch ein Kredit. Nur zur Hälfte rückzahlbar und zinslos, aber dennoch baut man Schulden auf. Bei mir waren das 12000 . Hat mich keine Minute beunruhigt. Ehrlich gesagt, hätten es auch 24000 plus Zinsen sein können. Das kann man auch noch zurückzahlen. Dazu kommt, daß man dann einfach schneller studiert.

 

Ich bin trotzdem gegenüber Studiengebühren skeptisch, weil ich nicht glaube, daß die Unis mit dem Geld gut umgehen, falls es überhaupt bei den Unis ankommt.

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thomas80
Ich bin trotzdem gegenüber Studiengebühren skeptisch, weil ich nicht glaube, daß die Unis mit dem Geld gut umgehen, falls es überhaupt bei den Unis ankommt.

Ich musste keine Studiengebühren zahlen, war davor schon fertig. Hab aber meinem Lehrstuhl eine Spende zukommen lassen.

Die Gebührenverwendung wird an meiner Uni sehr transparent geregelt. Wenns an anderen Unis nicht so gehandhabt wird, ist das ein Versäumnis.

 

Siehe hier :

 

https://portal.uni-mannheim.de/mittelverwen...lverwendung.php

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Orwell
BaFÖG ist auch ein Kredit. Nur zur Hälfte rückzahlbar und zinslos, aber dennoch baut man Schulden auf. Bei mir waren das 12000 . Hat mich keine Minute beunruhigt. Ehrlich gesagt, hätten es auch 24000 plus Zinsen sein können. Das kann man auch noch zurückzahlen. Dazu kommt, daß man dann einfach schneller studiert.

 

Ich bin trotzdem gegenüber Studiengebühren skeptisch, weil ich nicht glaube, daß die Unis mit dem Geld gut umgehen, falls es überhaupt bei den Unis ankommt.

 

12.000 . Irre. Den brechend vollen Hörsaal gibt's gratis obendrauf.

 

Präsenzunis sind wirklich fürn Ar****...

 

:lol:

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berliner
· bearbeitet von berliner
12.000 . Irre.

Finde ich nicht.

Den brechend vollen Hörsaal gibt's gratis obendrauf.

Nur bei den Basisvorlesungen und je leichter die Verantaltung, desto voller. Ich hatte im Hauptstudium Schwerpunkt Prozeßdatenverarbeitung und Robotik. Da saßen nur ein paar Dutzend Studenten drin, vielleicht so 20 bis 40.

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Orwell

Der Bafög-Kredit dürfte für viele Studenten lediglich der Einstiegskredit in einen lebenslangen Kredit sein... Ist das Studium vorbei, kommt der Kredit für den Möbelkauf, dann kommt der Auto-Kredit, bei einigen der Selbstständigen-Kredit... Und der Immobilien-Kredit... Das alles in dem Glauben, einen vermeintlich sicheren Arbeitsplatz zu haben. Aber die so genannten Fachkräfte spüren die Krise auch schon...

 

Arbeitslosigkeit macht das neue Interesse am Ingenieursberuf zunichte, fürchtet die Metallbranche - und will vorsorgen: Fachkräfte sollen bei drohendem Jobverlust unterstützt und in neuen Beschäftigungsgesellschaften betreut werden.

 

http://www.impulse.de/politik_steuern/1006506.html

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Duder

Studie der OECD

 

Bei Spitzenverdienern beträgt die Abgabenlast gut 50 Prozent. Der bislang detaillierteste Vergleich der OECD brachte eine Besonderheit des deutschen Systems ans Licht: Anders, als die progressive Einkommenssteuer vermuten lässt, sinkt die Belastung ab einem bestimmten Niveau wieder.

 

Besonders weit über dem OECD-Mittel liegt die Belastung für Alleinerziehende mit geringem Einkommen.

 

 

Da scheiss doch einer die Wand an. Was soll man dazu noch sagen? Sowas nennt man wohl soziale Gerechtigkeit. Unten nehmen, oben geben. So viel zum Thema "höhere Abgabenlast der Leistungsträger".

Aber ich weiß, das ist alles nur linkes Gelaber und Statistiken darf man so oder so nicht trauen B)

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Orwell
Besonders weit über dem OECD-Mittel liegt die Belastung für Alleinerziehende mit geringem Einkommen.

 

Mag sein, man sollte aber dazu sagen, dass Alleinerziehende zu 40 % Sozialfälle sind. In Berlin sollen es sogar 70 % sein. Die echte Belastung tragen also andere.

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Valeron
· bearbeitet von Valeron
Bei Spitzenverdienern beträgt die Abgabenlast gut 50 Prozent. Der bislang detaillierteste Vergleich der OECD brachte eine Besonderheit des deutschen Systems ans Licht: Anders, als die progressive Einkommenssteuer vermuten lässt, sinkt die Belastung ab einem bestimmten Niveau wieder.
Da scheiss doch einer die Wand an. Was soll man dazu noch sagen? Sowas nennt man wohl soziale Gerechtigkeit. Unten nehmen, oben geben. So viel zum Thema "höhere Abgabenlast der Leistungsträger".

Aber ich weiß, das ist alles nur linkes Gelaber und Statistiken darf man so oder so nicht trauen B)

CDU und FDP haben es sich beide zum Ziel gesetzt den Mittelstandsbauch abzuflachen, wie es da bei der Linken aussieht weiß ich nicht.

 

Mathe ist scheinbar nicht deine stärke Duder. "Oben nehmen unten geben" seh ich nirgendwo auf der Welt. 10% von einer Millionen sind immernoch mehr als 30% von 80.000. Nicht dass ich der Meinung bin, große Einkommen sollten prozentual weniger besteuert werden, aber es ist einfach so.

 

Das einzige Steuersystem in dem die kalte Progression und somit die schleichende Mehrbelastung der Mittelschicht nicht auftreten würde wäre übrigens eine Flat-Tax. Ist es das, was du willst?

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berliner
· bearbeitet von berliner
Unten nehmen, oben geben. So viel zum Thema "höhere Abgabenlast der Leistungsträger".

Es wird nicht oben gegeben und unten genommen. Das hat der Berd001 schon behauptet. Korrekt wäre allenfalls: "oben weniger als möglich nehmen und unten nicht genug geben"

 

Mir sind solche Details wichtig, denn wenn ich schon mit meinen Steuern erheblichen Sozialtransfer leiste, dann will ich das wenigstens gewürdigt wissen und nicht ständig hören, daß mir noch "von unten gegeben wird".

 

Aber was soll man reden, wenn es nur um Parolen geht...

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SIRIS
· bearbeitet von SIRIS

Weil hier kurz darüber debattiert wurde, möchte ich nocheinmal zum Thema Studiengebühren einhaken.

 

Es wird oft das US-Amerikanische Modell herangezogen und behauptet dort gäbe es keine Probleme mit solch hohen Gebühren. Wissen wir denn das tatsächlich?

Die Studiengebühren in den USA und England usw. sind erst in den letzten 10-20 Jahren so explodiert, vorher waren sie erheblich niedriger bzw. ganz kostenlos. Das heist, es gibt noch fast keine Erfahrungswerte ob die heutige Studentengeneration in der Lage sein wird die Schulden zu tilgen. Die durchschnittliche Verschuldung eines Studenten in den USA ist wirklich immens. Ich habe selbst einige kennengelernt, die z.T. deutlich mehr als 50.000$ in der Kreide standen. Die werden einen erheblichen Teil ihres Arbeitslebens damit verbringen Schulden zu tilgen, von der eigentlich obligatorischen privaten Altervorsorge gar nicht zu sprechen.

Ob diese Rückzahlung in Zukunft so problemlos verlaufen wird ist noch völlig offen.

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Stephan09
· bearbeitet von Stephan1

Das ist doch der Sinn von Studiengebühen:

a) Man haelt sich dummes Proletarierpack vom leibe

B) Auch qualifizierte Angestellte werden demnaechst auch um einiges bescheidener auftreten, da ihnen ein Schuldenberg im Hintergrund droht.

c) Man führt wirtschaftsnahe/hoerige Wissenschaften in eine leitposition, da die Verwertbarkeit in den Vordergrund tritt. Und ploetzlich steht bei unbequemen Menschen ein roter Punkt des CHE's, womit sie überflüssig werden.

Art. 5 ist toter als tot, Internetzensur ist nur die konsequente Fortführung. Genauso wie 8,10,11,12,13.

Aber wenn man Elite ist, muss man sich mit solchen Nebensaechlichkeiten nicht aufhalten. Es zaehlt, dass die leistungstraeger unterstützt werden, auch wenn es ein 500 Mrd. Blankocheck ist, wie bei der Soffin geschehen. Sind die Banken die neue Kohlegruben im Pott? Würde sagen ja. Und diese Menschen beherrschen immer noch das Denken. Echt faszinierend.

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Boersifant
· bearbeitet von Boersifant

....................................

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Gast
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