Hedgefonds Nachrichten

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Managed Futures-Fonds

Man AHL Diversified Markets EU

 

Gem. Mitteilung von Man Investments ist neben dem Man AHL Diversified plc., ISIN IE0000360275 inzwischen auch der zum Euro währungsgesicherte Man AHL Diversified Markets EU, ISIN NL0000319606 in Deutschland steuertransparent.

 

Quelle: Man Investments

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Hedgefonds-Anbieter Man mit voller Kriegskasse Übernahmen geplant

05.06.2008

 

Laut einem aktuellen Bereicht von Thomson Merger News verfügt man beim weltweit größten börsennotierten Hedgefonds-Anbieter Man Group plc über genügend Cash-Reserven um künftig kleinere Hegdefonds-Anbieter übernehmen zu können.

 

Der neue Man-CEO Peter Clarke erklärte, dass die Kreditkrise die Preise für Hedgfonds-Unternehmen auf ein interessantes Einstiegsniveau gebracht hat. Bereits Ende März diesen Jahres wies die Man Group in ihrer Bilanz Cash-Reserven in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar aus, hiervon soll bereits ein Großteil für Übernahmen reserviert sein. Durch die hohen Cash-Reserven erhofft man sich bei Man, dass man sich gegenüber möglichen Mitbietern, wie etwa Investmentbanken, die ihr frisches Kapital derzeit aufwenden müssen um die ihre Bilanzen zu reparieren, durchsetzen wird können. Erst mit Ende März sicherte man sich um 235 Millionen Euro einen 50 Prozent Anteil am Kreditmarkt-Spezialisten Ore Hill. Dabei will Clark künftig vor allem das Produktspektrum in den Bereichen Multi-Strategy und Asien erweitern. Man verfügt derzeit über 74,6 Milliarden US-Dollar under Management. (gp)

 

Quelle: FONDS professionell

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06.06.2008

 

Man Group geht strategische Partnerschaft mit Nephila Capital ein

 

Man Group plc, ein weltweit führender Anbieter alternativer Investmentprodukte, übernimmt 25 Prozent an Nephila Capital Ltd.Nephila ist spezialisiert auf alternative Anlagen auf der Basis von Versicherungsinstrumenten wie Insurance-linked Securities, Katastrophenanleihen, Insurance Swaps und Wetterderivaten. Dank proprietärer Investmentstrategien offeriert Nephila Renditequellen, die mit anderen Anlageklassen nicht korrelieren.

 

Nephila wurde 1998 gegründet und hat ihren Hauptsitz auf den Bermudas. Das Unternehmen beschäftigt 25 Mitarbeitende und verwaltet Vermögen in Höhe von 2,4 Mrd. USD . Nephilas spezifisches Knowhow kombiniert mit den Ressourcen und der Marktpräsenz von Man eröffnet Vorteile für alle involvierten Investoren und Aktionäre.

 

Die Minderheitsbeteiligung in Nephila Capital übernimmt Mans Private Equity Manager Man ECO, der sich auf Umweltfinanzprodukte konzentriert. Die drei geschäftsführenden Direktoren von Nephila, Frank Majors und Greg Hagood, beide Mitgründer des Unternehmens, sowie Barney Schauble, sind weiterhin für die Geschäftsleitung und die Fondsanlagen zuständig.

 

Der CEO von Man Group plc, Peter Clarke, erklärte: "Es ist Teil unserer Strategie, die Anlagemöglichkeiten unserer Investoren zu erweitern. Katastrophenanleihen und Wetterderivate sind alternative Investments mit hohen Renditechancen und einer geringen Korrelation zu allen anderen Anlageformen. Wir freuen uns über die Aussichten, die diese strategische Partnerschaft unseren und Nephilas Investoren bringen.

 

Frank Majors kommentierte: Durch die Partnerschaft mit Man haben wir Zugang zu internationalen Märkten und können uns auf die Evaluation von Anlagemöglichkeiten und auf das Portfolio-Management konzentrieren."

 

Quelle: Institutional Money

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Hier ein Artikel zum Pharos Fund. Ein direkter Erwerb des in Deutschland steuertransparenten Pharos Fund, ISIN KYG5276A1067 ist ab einem Mindestanlagebetrag von 50.000,00 EUR möglich.

 

Aquila: Pharos-Strategie leuchtet mit echtem Alpha

12.06.2008

 

Er war eines der Sieben Weltwunder der Antike: der große Leuchtturm von Alexandria, nach der Insel, auf der er stand, auch Pharos genannt. Entsprechende Leuchtkraft bescheinigte jüngst einer der weltweit renommiertesten Finanzwissenschaftler, Prof. Harry M. Kat, der gleichnamigen Hedgefonds-Strategie des Investmenthauses Aquila Capital: Die Pharos-Strategie produziert echtes Alpha.

 

In der Hedgefonds-Branche hat sich Kat vor allem als Analyst einen Namen gemacht, der in großem Umfang Hedgefonds-Returns mit dem Ziel unter die Lupe nimmt, sie durch andere statistische Methoden zu replizieren. Nur ein Fünftel der über 2000 von ihm getesteten Strategien entziehen sich seinen Möglichkeiten. So die Pharos-Strategie: Sie gehört zur Gruppe der effizienten Top 20 Prozent aller untersuchten Strategien! erläutert Kat.

 

Pharos gehört zu den sogenannten Managed-Futures-Strategien und profitiert sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen durch Engagement in Futures Märkten. Durch ihre Ertragsstärke, insbesondere auch in unruhigen Börsenphasen, eignet sich die Strategie in besonderer Weise zur Diversifikation klassischer Portfolios. Anders als klassische Trendfolgesysteme nutzt Pharos selbst kleinste Trends und verzeichnet so auch bei Seitwärtsbewegungen des Marktes Erfolge.

 

Im Kern beinhaltet die Strategie ein computergestütztes, systematisches Handelsprogramm, welches auf die Ausnutzung von Kurs-, Statistik- und Zeitmustern an über 15 Märkten spezialisiert ist. Die zugleich an Aktien- und Commodity-Märkten arbeitenden Systeme erkennen frühzeitig, wenn plötzliche und unerwartete Ereignisse auftreten und profitieren von den hieraus folgenden Tagestrends.

 

Verantwortlich für die Entwicklung und Umsetzung der Pharos-Strategie ist seit seiner Auflage in 2001 Fondsmanager Andreas Iske. Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung an den Kapitalmärkten ist er Team Head für die Managed-Futures-Strategien der Aquila Capital Alphagroup und dies erfolgreich. Die Pharos-Strategie profitiert insbesondere auch von schwierigen Aktienmarktphasen. Im Vergleich zum DAX konnte sie von Juli 2007 bis Ende Mai 2008 eine Outperformance von 58,33 Prozent verbuchen. Alleine in der ersten Juniwoche gewann Pharos 6,8 Prozent.

 

Seit dem Start in 2001 beträgt die jährliche Durchschnittsrendite der Strategie 19,48 Prozent.

 

Noch im Juni wird Aquila Capital die bis jetzt institutionellen Anlegern vorbehaltene Strategie über ein Zertifikat öffentlich zugänglich machen.

 

Quelle: FONDS professionell

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12.06.2008

 

Dank der Bankenkrise kann Salus Alpha gut qualifizierte Mitarbeiter für die Expansion finden

 

BE-Interview: Oliver Prock, CIO von Salus Alpha, über das Salus Alpha Aktienturnier und die vier Indizes, die er selbst ins Rennen um den Sieg schickt

 

Börse Express: Herr Prock, parallel zur Euro 2008 gibt es das Salus Alpha Aktienturnier auf http://www.boerse-express.com/aktienturnier ebenfalls mit einem Duell Österreich gegen Deutschland. Dazu auch vier Ihrer Indizes. Stellen Sie diese doch unseren Lesern kurz vor.

 

Oliver Prock: Bei unseren Indizes handelt es sich um die ersten investierbaren Alternative Investment Indizes, die an einer Börse notiert sind. Sie bieten Investoren eine unverzerrte Referenz der Wertentwicklung alternativer Vermögenswerte.

- der EDX - Event Driven Index bildet die Sub-Strategien Event Driven, Distressed Securities und Merger Arbitrage ab und hat einen Zielertrag von 8 bis 10 Prozent p.a.. Der Index setzt sich aus bis zu 20 qualifizierten Event Driven Managern weltweit zusammen.

- der LSX - Long/Short Equity Index deckt die Wertentwicklung der Direktionalen und Marktneutralen Long/Short Equity Sub-Strategien ab, bei einem Zielertrag von 10 bis 15 Prozent p.a.. Der LSX setzt sich aus bis zu 30 etablierten Long/Short Aktien Fonds Managern zusammen.

- der MFX - Managed Futures Index ist der Massstab für CTAs und Global Macro Manager und weist einen Zielertrag von 10 bis 15 Prozent p.a. auf. Er setzt sich aus 10 bis 20 qualifizierten Trendfolgeexperten zusammen.

- der DMX - Directional Markets Index wiederum spiegelt die Wertentwicklung eines breit gefächerten Portfolios global gehandelter Futures Kontrakte wider und bietet einen Zielertrag von 20 bis 25 Prozent p.a..

 

BE: Von wem und wo werden die Indizes berechnet?

 

Prock: Tägliche Indexwerte werden von der Wiener Börse berechnet, und sind ebenso via Reuters (Seite ALTINDEX), Bloomberg und andere Daten-Terminals abrufbar. Die Indizes wurden von der Alternative-Index GmbH, einer Tochtergesellschaft von Salus Alpha, aufgelegt.

 

BE: Welche Investmentlösungen bauen auf diesen Indizes auf?

 

Prock: Wir haben weltweit die ersten UCITS III Fonds, die Hedge Fonds Indizes tracken, auf den Markt gebracht. Bis jetzt gibt es drei UCITS III Hedgefonds Index Tracker und es werden dieses Jahr noch zwei weitere folgen.

- der Salus Alpha Equity Hedged trackt den LSX. Es handelt sich um einen Long/Short Aktienfonds, der erwartete Renditen von 10 bis 12 Prozent p.a. erwirtschaftet - bei gleichzeitiger Sicherheit für das Kapital und täglicher Liquidität. Er bietet optimale Diversifikation und Risikostreuung.

- der Salus Alpha Event Driven trackt den EDX. Der Fonds nutzt spezielle Situationen auf dem Markt aus, um Erträge für die Investoren zu erwirtschaften. Er zeichnet sich durch erwartete Renditen von 10 bis 15 Prozent p.a. bei gleichzeitiger täglicher Liquidität aus.

- der Salus Alpha Managed Futures trackt den MFX. Er zeichnet sich durch geringe Volatilität, die Möglichkeit des täglichen Verkaufs und erwartete Renditen von 10 bis 15% p.a. aus. Der Fonds ermöglicht es Privatanlegern erstmals Long/Short an Commodities zu profitieren.

- den Den Salus Alpha Directional Markets, der den DMX trackt, gibt es derzeit nur als Managed Accounts für institutionelle Investoren.

Wir wollen aber noch im Herbst dieses Jahres ebenfalls einen Fonds für Privatanleger auf den Markt bringen. Unsere Fonds sind sowohl in Österreich als auch in Deutschland sowie in Schweden zugelassen. Derzeit läuft der Zulassungsprozess für Finnland, Norwegen, Dänemark, Italien, Spanien und UK.

 

BE: Als Chief Investment Officer von Salus Alpha sind Sie für die Entwicklung der Produkte verantwortlich. Wie sieht da Ihr Plan für die nächsten Jahre aus?

 

Prock: Ende dieses Jahres werden zwei weitere Fonds auf den Markt kommen. Dadurch haben wir dann unseren Plan, für alle unsere Indizes Tracker-Fonds zu lancieren, abgeschlossen. Als nächstes grosses Ziel sehen wir eindeutig die Ausweitung der Vertriebszulassung in Kontinentaleuropa und UK. Die aktuelle Bankenkrise stellt sich für uns eher positiv dar, da wir dadurch sehr gut qualifizierte Mitarbeiter für diese Expansion finden. Der Zulassungsprozess für Finnland, Norwegen, Dänemark, Italien, Spanien und UK läuft bereits und sollte auch noch Ende dieses Jahres abgeschlossen sein.

 

BE: Und wie sieht es mit dem Mitbewerb auf dem Gebiet der UCITS III Hedge Fonds Index Tracker aus?

 

Prock: Wir haben 2003 den ersten UCITS I mit Hedgefonds Exposure und 2007 den ersten UCITS III Hedge Fonds Index Tracker auf den Markt gebracht und Anfang 2008 gleich zwei weitere Tracker lanciert. Wir sehen die Einführung von ähnlichen Produkten durch Mitbewerber als Bestätigung unserer Arbeit und freuen uns, dass die Standards, die wir gesetzt haben, von globalen Investmentbanken kopiert werden, die die notwendige Awareness beim Kunden schaffen. Performancetechnisch machen wir uns überhaupt keine Sorgen. Wir haben den Bedarf an dieser Asset Klasse vor allen anderen erkannt und haben durch das richtige Know-How, die passenden Produkte entwickelt. Was noch keiner geschafft hat, ist die tägliche Liquidität zu kopieren.

 

BE: Eine Frage mit Augenzwinkern: Wer wird Ihrer Meinung nach der Sieger dieses Aktienturniers?

 

Prock: Das ist schwer zu sagen. Natürlich hoffe ich, dass unsere Indizes im Finale dabei sein werden. Aber es ist auf den Märkten genauso wie beim Fussball, oft entscheidet die Tagesverfassung über den Ausgang des Matches. Die Märkte sind in letzter Zeit wieder sehr volatil geworden, dadurch ist es sehr schwer die weitere Entwicklung voraus zu sagen. Das Turnier geht immerhin über drei Wochen, da kann Einiges auf den Märkten passieren. Unsere Indizes zeigen aber eine stabile Performance, deshalb denke ich, dass wir das eine oder andere Tor schiessen werden und vielleicht reicht es am Ende für den grossen Pokal.

 

BE: Und bei der Fussball Europameisterschaft, wer wird da den Pokal mit nach Hause nehmen können?

 

Prock: Nach dem Auftritt am Montag würde ich sagen die Niederlande. Sie sind in sehr starker Verfassung und haben mit Ruud van Nistelrooy und Wesley Sneijder richtige Torjäger. Durch die starke Spitze und das gut aufeinander abgestimmte Mittelfeld der Niederlande werden Mannschaften mit Schwächen in der Verteidigung das Nachsehen haben. Und wenn einmal ein Ball durch die Verteidigung der Niederländer durchkommt, dann muss erst einmal Edwin van der Sar überwunden werden, der wieder einmal in Topform ist.

 

Quelle: Börse Express

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09.06.2008

 

Credit Suisse bringt ersten Hedgefonds-Indextrackerfonds

 

Credit Suisse Solutions (Lux) CS Tremont AllHedge Index auch für Privatanleger

 

Mit Credit Suisse Solutions (Lux) CS Tremont AllHedge Index steht Anlegern ab sofort der erste Hedgefonds-Indextrackerfonds mit einer äußerst regulierten UCITS-Struktur aus dem Hause Credit Suisse auf dem österreichischen Markt zur Verfügung. Erst vor kurzem hat das Komitee der Europäischen Wertpapieraufsichtsbehörden (CESR) entschieden, dass Hedgefonds-Indizes als Finanzindizes betrachtet werden können, wenn sie gewisse Bedingungen erfüllen.

 

"Mit diesem innovativen Produkt bauen wir gezielt unsere Produktpalette im Bereich Alternative Investments weiter aus", kommentiert Thomas Albert, Leiter Retail Distribution des Asset Management in Deutschland. Der Fonds ermöglicht Anlegern, kosteneffizient an der Performance eines repräsentativen Index der Hedgefonds-Branche teilzuhaben und umgeht dabei den schwierigen Prozess der Manager- und Strategieauswahl.

 

Der Credit Suisse Solutions (Lux) CS Tremont AllHedge Index bildet die Performance des Credit Suisse/Tremont All Hedge Index nach. Der Credit Suisse/Tremont AllHedge Index ist ein diversifizierter, anlagefähiger Index, der aus dem breiter gefassten Credit Suisse/Tremont Hedge Fund Index abgeleitet ist - der ersten vermögensgewichteten Benchmark für die Performance der Hedgefonds-Branche.

 

Zum AllHedge Index gehören die zehn Sector Invest Indices, die entsprechend der Gewichtungen für den breiten Index nach jeder halbjährlichen Neuausrichtung gewichtet werden. Der AllHedge Index ist für das anlagefähige Hedgefonds-Universum repräsentativ und umfasst über 100 Fonds. Indexperformancedaten werden wöchentlich und monatlich mitgeteilt.

 

Quelle: Börse Express

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Posted · Edited by norisk

20.05.2008

 

Rum für alle. Man AHL Diversified (ISIN NL0000319606), MiFID-Risikoklasse 5.

 

Bis 1970 hatte jeder Matrose der Royal Navy das Recht, um 16 Uhr eine Ration Rum zu erhalten. Wo auch immer in der Welt er sich gerade befand. Als James Man 1783 mit der Navy einen Exklusivvertrag abschloss, die Männer weltweit mit Rum zu versorgen, kam dies einer Lizenz zum Gelddrucken gleich. Man betrieb eigene Zuckerrohrplantagen, Destillen und Transportnetze. Noch heute ist die Hedgefondsgesellschaft in London ansässig am Sugar Quay zwischen London Bridge und Tower Bridge. Die Nähe zu den Warenterminmärkten ist also nicht verwunderlich und bis heute ein Markenzeichen der nun im schweizerischen Pfäffikon residierenden Gesellschaft Man Investments. 1982 führte Man als erstes Investmenthaus in den deutschen Markt Global Futures ein. Der Track Record lässt sich bis 1990 zurückverfolgen. Mit einem Marktanteil von 24 Prozent ist Man führend im deutschen Markt der Alternativen Investments.

 

Mit einer Marktkapitalisierung von 19,3 Milliarden US-Dollar ist die Man Group auch weltweit einer der größten Anbieter in diesem Segment. In dieser exponierten Position investiert Man viel Engagement in die Verbesserung des "Heuschrecken"-Images der Branche. Die FondsGesellschaft initiierte eine Arbeitsgruppe "Hedge Fund" um Sir Andrew Large, die die Selbstregulierung der Branche vorantreibt. Da die Man Group an der London Stock Exchange notiert und im FTSE 100-Index gelistet ist, unterliegt sie der britischen Börsenaufsicht. Die Knackpunkte bei Alternativen Investments sind hier klar geregelt: Die in Deutschland vertriebenen Man-Produkte sind börsentäglich handelbar und nicht nur monatlich oder gar quartalsweise. Und die Reports sind MiFID-konform. Sie entsprechen der seit dem 1. November 2007 in Deutschland geltenden EU-Richtlinie zum Anlegerschutz.

 

Der Man AHL Diversified wird von AHL verwaltet. Die Man-Tochter ist ein Trendfolger, der von London aus seit 1987 mehr als 20,9 Milliarden US-Dollar verwaltet. Von Ende 1990 bis Ende 2007 hat das Diversified-Programm auf Eurobasis eine Rendite von 17,12 Prozent p.a. erzielt. Ohne ein Verlustjahr. Im laufenden Jahr beträgt die Wertentwicklung 13,18 Prozent. Unruhige Börsenzeiten mit hoher Volatilität und entsprechenden Marktineffizienzen sind gut für Trendfolgeprogramme. Doch jetzt flacht die Volatilität langsam ab und mit ihr die Rendite. In den zurückliegenden 30 Tagen erzielte das Programm lediglich 0,68 Prozent Wertentwicklung. Trotz dieser leichten Schwächephase beeindruckt der Fonds über drei Jahre mit einem Alpha, also einer Mehrrendite durch reine Managementleistung, von 19,91 Prozent p.a.

 

Dennoch liegt der Hauptfokus des Diversified nicht auf der Renditemaximierung, sondern auf der Risikoabsicherung. Streuung ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Ein Computersystem untersucht weltweit 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche 140 Märkte nach Ineffizienzen, die das FondsManagement entweder durch Long- oder durch Short-Investitionen nutzen kann. Aktuell sind Währungen mit 23,2 Prozent am stärksten gewichtet. Dahinter folgen Anleihen mit 19,6 Prozent, Energietitel mit 18,4 Prozent, Aktien mit 16,9 Prozent, Metalle mit 8,3 Prozent, Zinsen mit 7,9 Prozent und die Landwirtschaft mit 4,5 Prozent. Eine konstante Volatilität von nur 0,4 Prozent zeugt zudem von gutem Risikomanagement. Alle acht Stunden überprüft das Computersystem seine Kauf- oder Verkaufentscheidungen und tätigt bei Bedarf neue Transaktionen, und zwar innerhalb von drei bis fünf Minuten an bis zu 36 internationalen Börsen. Das schafft ein privater Investor nicht.

 

SJB Fazit.

 

Mit dem Man AHL Diversified kommt ein Produkt auf den deutschen Markt, das die Vorzüge von Single-Hedgefonds mit denen von Funds of Hedgefunds verbindet: Die Anlagestrategie ist so geradlinig, dass die üblichen Verwässerungseffekte in der Wertentwicklung von Dachfonds wirksam vermieden werden. Und die Anlageklassen, in die das Programm investiert, sind so vielfältig, dass durch Diversifikation die Schwankung auf ein Minimum reduziert wird. Keine hässliche Heuschrecke, sondern ein schöner Falter.

 

SJB FondsSkyline OHG 1989

FondsEcho-Kolumne: SJB FondsEcho.

Autor: Dr. Georg Wolf, Masterconsultant in Finance

 

Quelle: finanzen.net

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16.06.2008

 

Das Erfolgsgeheimnis von Harvard und Yale

 

Das Erfolgsgeheimnis von Harvard und Yale sind nicht korrelierende Anlagen im Portfolio, da sie der sicherste Weg zur Risikoreduktion sind und langfristig den größten Erfolg bringen, meint das Bankhaus Kathrein & Co.

 

Die Vermögensstruktur eines Portfolios ist für dessen Ertrag wesentlich entscheidender als das Market-Timing und letztlich das Erfolgsgeheimnis der renommierten Universitätsstiftungen von Harvard und Yale. Das ist das Ergebnis sehr umfangreicher und langfristiger Untersuchungen, die Elroy Dimson, Professor für Investment Management der London Business School und Spezialist für die Veranlagungsstrategie von angelsächsischen universitätsnahen Stiftungen, durchgeführt hat. Dimson, der in diesen Tagen bei der Wiener Privatbank Kathrein & Co. als Vortragender der hauseigenen Akademie zu Gast war, zitierte eine Studie (Prof. Dimson et al.), wonach 91,5 Prozent der Schwankungen des Ertrages in einem Portfolio von der strategischen Zusammensetzung, der Asset Allocation, und nur ein verschwindend kleiner Teil von 1,8 Prozent, vom Market-Timing, also der laufenden Veränderung der jeweiligen Asset Klassen, abhängt.

 

Stabile Portfolios

 

Als erfolgreiche Beispiele dieses Investmentansatzes nennt Dimson die legendären Stiftungsfonds der US-amerikanischen Elite-Universitäten Harvard und Yale. Die Zusammensetzung der Portfolios beider Stiftungen sind über lange Zeiträume sehr stabil und erzielen damit außergewöhnlich gute Resultate: Harvard erreichte in den Jahren 1985 bis 2007 eine durchschnittliche Jahresrendite von 15,92 Prozent, bei Yale lag die jährliche Rendite zwischen 1985 und 2006 im Schnitt sogar bei 17,14 Prozent.

 

Beide Universitäts-Stiftungen sind damit zu Modellen für eine Veranlagungsstrategie geworden, die langfristig auf eine breite Diversifikation in möglichst nicht korrelierende Anlagen, wie Private Equity, Hedge Fonds, Immobilien, Rohstoffe, Aktien von Entwicklungsländern, internationale Anleihen und internationale Aktien setzen. Während in der Krise von 2000 bis 2003 britische Aktien um 45 Prozent eingebrochen sind, hat ein gut gemischtes Portfolio nach dem Muster von Harvard und Yale nur um 12 Prozent an Wert verloren. Auch ein international diversifiziertes Portfolio, das nur in drei nicht korrelierende Anlagenkategorien investiert war, hatte lediglich einen Verlust von 28 Prozent zu verzeichnen, zeigt Elroy Dimson in seinen Rechenmodellen.

 

Auch Kathrein & Co. hat in allen Publikationen immer die Position vertreten, dass nicht korrelierende Anlagen und Stabilität im Portfolio auf lange Sicht die besten Empfehlungen sind, erklärt Christoph Kraus, Vorstandsvorsitzender von Kathrein & Co.

 

Bedeutende geografische Unterschiede

 

Elroy Dimson bestätigt auch nachhaltig die allgemeine Meinung, daß Aktien über einen langen Zeitraum zweifelsfrei einen besseren Ertrag abwerfen als Anleihen: In den letzten 108 Jahren haben alle wesentlichen Kapitalmärkte eindeutig bessere inflationsbereinigte Resultate für Aktien gebracht als für Anleihen. Allerdings hat der Investmentexperte festgestellt, dass die Aktienprämie also der Mehrertrag, der mit Aktien erzielt wird von Land zu Land durchaus unterschiedlich ausfiel. (siehe Anhang). Er schwankte zwischen 2 Prozent in der Schweiz und 6,4 Prozent in Australien. Aktien waren sowohl im Falle von Kriegen als auch bei einer galoppierenden Inflation attraktiver als Staatsanleihen.

 

Seine langfristigen Untersuchungen über die Verlustwahrscheinlichkeit bei Aktieninvestments zeigen die Wichtigkeit von geografischer Diversifikation: Über einen 20-Jahreshorizont, von dem üblicherweise angenommen wird, daß die Verlustwahrscheinlichkeit mit einem breitgestreuten Aktienportfolio bei 0 liegt, traf dies nur für wenige Ländern wie USA, Kanada, Australien oder Dänemark zu. Im Falle der Kriegsverlierer Japan, Deutschland und Italien erreichte der jährliche Verlust über 20 Jahresperioden bis zu 12,5 Prozent. Damit zeigt sich, daß eine geographische Diversifikation der Kapitalmärkte eine Absicherung bringt.

 

Quelle: Institutional Money

 

Yale Endowment David Swensen, Stand: 30.6.2007

1. Absolute Return (Hedgefonds): 23,3 %

2. US-Aktien: 11,0 %

3. Anleihen: 4,0 %

4. Internationale Aktien: 14,1 %

5. Private Equity: 18,7 %

6. Sachwerte (z.B. Immobilien, Wald): 27,1 %

7. Kasse: 1,9 %

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Damit sind wir wieder beim Thema. Ich hätte gerne genaueren Einblick in das Portfolio von Yale und Harvard..

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Posted · Edited by Grumel

Hier nochmal ein Highlight für mein Lieblingsthema, selbstverständlich im themenüblichen copy & paste scheiß auf Links und Copyrights Stil ( zugegeben, die Werbetexter der sonstigen Meldungen freuen sich sicher über weite kostenlose Verbreitung ).

 

 

Prosecutors allege two ex-Bear Stearns hedge fund managers misled investors. Perhaps, but Wall Street has long been kidding itself about the credit crunch.

NEW YORK (Fortune) -- Coming soon to a docket near you: The first criminal case of the credit crunch.

 

Two former Bear Stearns hedge fund managers, Ralph Cioffi and Matthew Tannin, were indicted Thursday by a federal grand jury on charges they intentionally misled investors in two funds that collapsed last summer under the weight of wrong-way bets on mortgage-backed securities. Cioffi and Tannin, who surrendered Thursday morning to the FBI, face charges of conspiracy, securities fraud and wire fraud. Cioffi faces an additional charge of insider trading.

 

The case turns on the question of what the men knew when they told investors they were hopeful about the funds' prospects - at a time when their performance was deteriorating and some investors were trying to withdraw money.

 

"The indictment alleges that by March 2007, the defendants believed that the funds were in grave condition and at risk of collapse," Benton Campbell, U.S. attorney for the Eastern District of New York, said in a statement. "However, rather than alerting the funds' investors and creditors ... the defendants made misrepresentations to stave off withdrawal of investor funds and increased margin calls from creditors in the ultimately futile hope that the funds' prospects would improve and that the defendants' incomes and reputations would remain intact."

 

In an echo of prosecutions following the collapse of the technology stock boom, the government's case relies in part on e-mails that allegedly show the managers had private doubts even as they were publicly expressing confidence.

 

In an April 2007 message to Cioffi, for instance, Tannin wrote that the market for subprime-related securities - bonds the funds had made big leveraged bets on - "looks pretty damn ugly. ... If we believe [our internal modeling] is ANYWHERE CLOSE to accurate I think we should close the funds now."

 

Tannin went on to write that if the firm's modeling was accurate, "then the entire subprime market is toast." If highly-rated securities were downgraded, he added, "there is simply no way for us to make money - ever."

 

Yet at the same time, prosecutors allege, "the defendants led investors and creditors to believe that, despite the challenges presented in the market, the funds would continue to generate an increasing net asset value."

 

Lawyers for Cioffi and Tannin said in a joint statement Thursday that the subprime mess "took everyone by surprise, including the Fed and Treasury," and led to more than $300 billion of losses at financial firms.

 

"Because his funds were the first to lose might make him an easy target but doesn't mean he did anything wrong," said Cioffi lawyer Ed Little. "Indeed, Mr. Cioffi had no motive to do anything wrong. He did not and could not have profited by doing anything the government now claims he did." Susan Brune, attorney for Tannin, said her client "is being made a scapegoat for a widespread market crisis. He looks forward to his acquittal."

 

What did they know?The case against Cioffi and Tannin will take a while to play out. But what's clear today - and appears to be central to the managers' defense - is that the Bear Stearns managers were far from alone in failing to warn investors of the sea change in the credit markets. Indeed, top guns on Wall Street have spent a lot of time deceiving themselves about the depth of the mortgage mess.

 

The prosecution comes almost exactly a year after reports of problems at the funds, called the High-Grade Structured Credit Strategies and High-Grade Structured Credit Strategies Enhanced Leverage funds, bubbled to the surface. The funds' subsequent descent into bankruptcy exposed the first cracks in the teetering edifice that was Bear Stearns, then the nation's No. 5 brokerage firm. Bear narrowly survived a confidence crisis in August before collapsing this spring into the arms of JPMorgan Chase (JPM, Fortune 500). Prosecutors made clear Thursday that they believe Cioffi and Tannin misled investors in their funds, but that they don't hold the men responsible for the collapse of corporate parent Bear Stearns.

 

The more aggressive of the two Bear Stearns funds, the so-called Enhanced fund, was launched in 2006 to take advantage of the peak of the credit boom, in part by betting - using large amounts of borrowed money - on the decline of indexes representing the value of subprime-related securities. But both the Enhanced fund and the original High Grade fund - which had been launched in 2003 and had, until early 2007, been profitable every month since - began running into trouble as the value of subprime securities plunged.

 

That turn, together with the funds' heavy leverage, meant losses mounted quickly. Merrill Lynch, alarmed by the losses and unimpressed by Bear Stearns' plan to restructure the funds, then stepped in and seized some bonds the funds had put up as collateral - further unnerving investors.

 

Reports of troubles at the High Grade funds didn't appear in the business press until last June. But by then, Bear was already indulging in the self-defeating damage-control cycle that since has been evident at almost every turn in the credit crisis.

 

In April, for instance, Cioffi reassured hedge fund investors on a conference call that he was "very comfortable" with the funds' financial position. The comments came a month after Cioffi had moved $2 million of his own money out of one of the troubled funds into a third Bear Stearns hedge fund, and even as Tannin and Cioffi expressed doubt about the funds' ability to weather the subprime storm. Tannin, for his part, was assuring investors that he was boosting his investment in the funds - an assurance that proved false, prosecutors said. Cioffi's decision to move the money, without informing investors of his decision to do so, led to the charge of insider trading against Cioffi, prosecutors said.

 

As it turned out, Cioffi had little to be optimistic about. The Enhanced fund eventually found it had lost 19% of its value in April alone - despite, according to prosecutors, the efforts of Cioffi to force Bear Stearns Asset Management's pricing committee that the loss was just 6%. When asked to document his claim for the committee, Cioffi "was unable to produce any evidence supporting his alternative pricing method," prosecutors allege.

 

Cioffi and Tannin also sought to mislead investors about whether the funds were facing the requests for withdrawals known as redemption requests, prosecutors said. On May 3, for instance, prosecutors say Tannin told a lender to the funds that they didn't expect large redemption requests. In fact, the government says, by that time 13 investors - including the fund's biggest investor, who wasn't identified, and Cioffi himself had sought redemptions.

 

Prosecutors say Tannin and Cioffi misled their superiors at Bear Stearns Asset Management about the funds' parlous state. That said, Bear itself didn't cover itself in glory with its handling of the problems at the funds.

 

Under pressure from lenders threatening to seize the funds' collateral, Bear in late June issued a public statement blandly promising to "stabilize the situation," then promised to lend as much as $3.2 billion to keep the funds from collapsing. But in July, as the funds were preparing for a bankruptcy filing, the firm admitted that investors in the funds would recoup less than a dime on every dollar they invested. As it turns out, they recouped nothing.

 

Wall Street kids itselfThe bad news at Bear should have warned others on Wall Street to dig into their exposure to risky mortgage-related bets. Yet even as the collapse of the High Grade funds was being dissected in the press, other big subprime-writedown losers such as UBS (UBS), Merrill Lynch (MER, Fortune 500) and Citigroup (C, Fortune 500) remained in denial - initially underestimating eventual losses and eroding investor confidence by citing supposedly unforeseeable market conditions. Top execs were forced out at all three firms.

 

Even now, a year after the High-Grade funds started to wobble and months after the house cleanings that cost Chuck Prince and Stan O'Neal their jobs, those simple lessons are still being learned.

 

At AIG (AIG, Fortune 500), CEO Martin Sullivan was forced out after he oversaw two record quarterly losses just months after blithely reassuring investors the insurer's subprime exposure was limited. At Lehman Brothers (LEH, Fortune 500), two top execs were demoted last week after the firm insisted it wouldn't need to raise more capital to offset future losses, only to later do so twice.

 

In both instances, the firms claimed they had a handle on their mortgage-related problems, only to admit otherwise later - at great cost to shareholders.

 

Now Cioffi and Tannin will serve as the criminal test case. And however it ends, the events of the past year have shown that people who should have known better were all too willing to be misled

 

http://money.cnn.com/2008/06/19/news/newsm...sion=2008061914

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Posted · Edited by zocker

20.05.2008

 

Rum für alle. Man AHL Diversified (ISIN NL0000319606.....

 

 

....wie ist das denn mit dem "Man AHL Diversified"

 

- ist der zu den intransparenten Anlageprodukten mit deutscher Strafbesteuerung zu rechnen?

- bei comdirekt läuft er unter WKN 334898

- was ist besser dieser direkt oder eines der "Apano"-Produkte, die das in BRD verkaufen?

 

gruß zocker

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Posted · Edited by norisk

....wie ist das denn mit dem "Man AHL Diversified"

 

- ist der zu den intransparenten Anlageprodukten mit deutscher Strafbesteuerung zu rechnen?

- bei comdirekt läuft er unter WKN 334898

- was ist besser dieser direkt oder eines der "Apano"-Produkte, die das in BRD verkaufen?

 

gruß zocker

Hallo zocker,

der Man AHL Diversified Markets EU ist seit diesem Jahr steuertransparent - Klick.

334898 ist die Schweizer Valorennummer, nicht die WKN.

Ein Zertifikatemantel als Alternative bei einem Hedgefonds, der investierbar und steuertransparent ist, wäre für mich kein Thema - schon gar nicht, wenn es sich (wie in diesem Fall bei Apano) um ein Garantiezertifikat handelt.

 

EDIT: Letzten Satz editiert, zwecks besserer Verständlichkeit.

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13.06.2008

Pioneer und Goldman sehen attraktive Investmentmöglichkeiten

 

Dr. Wolfgang Kirschner, Geschäftsführer bei der Pioneer Investments Kapitalanlagegesellschaft mbH und Axel Hörger, Leiter des Goldman Sachs Asset Management in Deutschland beschreiben im aktuellen Absolut|report die Chancen, die sich aus der aktuellen Finanzmarktkrise ergeben. Die damit einhergehende Neubewertung mancher Assets erschliesst Investoren attraktive Anlagemöglichkeiten.

 

Dr. Wolfgang Kirschner, verweist in seinem Kommentar insbesondere auf die Möglichkeiten, die sich derzeit mit einem Investment in ausgewählte Hedgefondsstrategien ergeben. Die Strategien Distressed und Restructuring sollten demnach von dem für sie günstigen Umfeld profitieren. Er geht aber auch davon aus, dass eine Marktbereinigung in diesem Segment stattfinden wird: "Bei den Hedgefonds-Managern wird sich so die Spreu vom Weizen trennen. Denn nur die hoch spezialisierten unter ihnen werden in der Lage sein, die Intransparenz vieler Titel wie ABS und dergleichen zuverlässig zu bewerten."

 

Auch Axel Hörger sieht im derzeitigen Umfeld Opportunitäten für Anleger. "Anlagechancen finden sie bei Investments in Wertpapiere, die sich durch eine Kombination von Sicherheit und geringer Liquidität auszeichnen. Wertpapiere dieser Art haben in den letzten Monaten massiv verloren und sich damit von ihrem fundamentalen Wert entfernt. Als Beispiele lassen sich erstklassige Asset-Backed-Securities- und Mortgage-Backed-Securities-Wertpapiere, Bank Loans, Investment-Grade-Corporate-Anleihen, aber auch High-Yield-Anleihen nennen." Die Autoren heben hervor, wie bedeutend es gerade jetzt ist, eine sorgfältige Auswahl der Manager bzw. Emittenten durchzuführen.

 

Quelle: Absolut|report

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13.06.2008

Institutionelle Anleger und Hedgefonds investieren wieder in ABS und Leveraged Loans

 

Hedgefonds und andere Großanleger haben damit begonnen Leveraged Loans und Asset-Backed Securities anzukaufen. Für viele Marktteilnehmer ist dies ein Anzeichen dafür, dass die Kreditkrise weitestgehend überwunden ist, da der Verkauf dieser Wertpapiere die Banken wieder mit Mitteln versorgt, um ihr Geschäft auszudehnen.

 

Weitere Indikatoren sind Kreditindizes wie die Markit iTraxx und LevX oder der Standard & Poor's European Leveraged Loans Index. Diese sind in den letzten zwei Monaten wieder moderat gestiegen.

Einer Meldung der Financial News zufolge gehören zu den Käufern der kreditgesicherten Wertpapiere Centaurus Capital (4 Mrd. US-Dollar Assets under Management) und Cerberus Capital Management (26 Mrd. US-Dollar Assets under Management). Centaurus Capital kommentierte, dass bislang nur speziell sondierte Titel angekauft wurden, der Markt für diese Wertpapiere sei weiterhin sehr riskant.

 

Auch Dach-Hedgefonds wie GAM, Permal, Thames River Capital und UBP haben mit der Allokation von Hedgefonds begonnen, die in strukturierte Finanztitel investieren. Shoaib Khan von UBP schätzt, dass einige dieser Wertpapiere in ein bis zwei Jahren wieder zum Nennwert notieren. Der Markt erholt sich und daher lohnt sich ein Kauf zu aktuellen Werten, so Khan.

 

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass die Anleger noch graduell und nur in ausgewählte Titel investieren, die Stimmen aus der Branche sind allerdings wieder vorsichtig optimistisch.

 

Quelle: Absolut|report

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16.06.2008

 

Hedgefondsstrategie Asset Based Lending (ABL) profitiert von der Kreditknappheit

 

Mit der zunehmenden Abneigung von Banken gegenüber der klassischen Kreditvergabe infolge der Liquiditätsschwierigkeiten im Zuge der Kreditkrise leihen sich Unternehmen zunehmend Geld von Hedgefonds, wie die Herald Tribune berichtet. Dabei stellen diese auf Asset Based Lending (ABL) spezialisierten etwas mehr als hundert Fonds Darlehen zu deutlich höheren Zinnsätzen als Banken zur Verfügung. Auch Big Player des Hedgefondsmarkts wie etwa Fortress oder Citadel werden über kurz oder lang in das Geschäft einsteigen.

 

"Wer heute Darlehen sucht, wendet sich an Hedgefonds", resümiert Matthew Hoffman, CIO von Weston Capital Management, einem Dachhedgefonds aus Connecticut. "Diese Fonds werden mit Anfragen überflutet, die angefragten Volumina haben sich wohl verfünffacht." Geschenkt gibt es freilich nichts, im Schnitt nehmen die spezialisierten ABL-Fonds 3,2 Prozent mehr an Zinsen als Banken.

 

Wie HedgeFund.net mitteilt, habt sich die Anzahl der ABL-Fonds in den letzten drei Jahren vervierfacht, trotzdem werden die neuen Intermediäre wohl kaum die Kreditlücke zur Gänze schließen können, die sich dadurch auftut, dass Banken ihre Ausleihungsstandards deutlich angehoben haben. Denn diese quasi Bankgeschäft betreibenden Hedegfonds haben 12 Milliarden US-Dollar an Kapital für Darlehen zur Verfügung, vor drei Jahren waren es nur 900 Millionen gewesen. (kb)

 

Quelle: Institutional Money

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Posted · Edited by unser_nobbi

Hallo zocker,

der Man AHL Diversified Markets EU ist seit diesem Jahr steuertransparent - Klick.

334898 ist die Schweizer Valorennummer, nicht die WKN.

Zertifikate als Alternative für einen investierbaren, steuertransparenten Hedgefonds wären für mich kein Thema.

 

Ich habe mal im e-bundesanzeiger gesucht und habe unter der ISIN NL0000319606 keinen Eintrag gefunden ....

 

Muesste dort nicht bei steuerlicher Transparenz ein Eintrag zu finden sein ?

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Ich habe mal im e-bundesanzeiger gesucht und habe unter der ISIN NL0000319606 keinen Eintrag gefunden ....

 

Muesste dort nicht bei steuerlicher Transparenz ein Eintrag zu finden sein ?

 

onvista kennt ihn nicht, comdirekt handelt ihn nicht, bin mal gespannt wo ich ihn zweifelsfrei gelistet finde, ich frag am Montag mal bei meiner Bank nach...

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Erfolgsformel

 

Der HI Varengold CTA Hedge ist ein erfolgreicher Dachfonds auf Managed

Futures. Investierbar ist er entweder direkt oder über ein neues Zertifikat.

 

Das schwache Börsenumfeld hat eine Anlageklasse wieder in den Blickpunkt der Investoren gerückt, die in den vergangenen Monaten mit einer erstaunlich guten Performance aufwarten konnte. Die Rede ist von Managed Futures. Hinter den in der Öffentlichkeit noch wenig bekannten Anlageprodukten verbergen sich aktiv gemanagte Strategien, deren Ziel es ist, mit Terminkontrakten, insbesondere Futures und Optionen, positive Erträge zu erzielen. Und zwar unabhängig vom gerade vorherrschenden Marktumfeld.

 

Das versuchen zwar auch klassische Hedgefunds. Im Unterschied zu diesen kommen bei Managed Futures-Strategien jedoch nur standardisierte, börsengehandelte Derivate zum Einsatz. Das erhöht die Transparenz und sorgt für eine gute Bewertbarkeit. Das Anlageuniversum kann Aktien, Renten, Rohstoffe und Währungen umfassen. Managed Futures-Manager können also Diversifikationseffekte bestmöglich nutzen. Außerdem lässt sich innerhalb der Marktsektoren durch Positionierung mit Long- oder Short-Produkten sowohl von steigenden als auch fallenden Kursen profitieren. Die Handelsentscheidungen treffen die Manager in der Regel nicht intuitiv, sondern meist auf Basis von computergestützten Handelssystemen. Diese ermitteln zum Beispiel kurz- oder mittelfristige Trends und leiten daraus bestimmte Investmententscheidungen ab. Einen speziellen Anlagefokus gibt es dabei nicht. Es wird immer dort investiert, wo die Systeme möglichst eindeutig mit fallenden oder steigenden Kursen rechnen.

 

In Deutschland zählen Managed Futures-Fonds zur Kategorie der Hedgefunds und sind daher nur als Dachfonds zum öffentlichen Vertrieb zugelassen. Zu den erfolgreichsten gehört der HI Varengold CTA Hedge-Dachfonds. Er hat von August 2007 bis Mai 2008, also während der Subprime-Krise rund neun Prozent zugelegt und damit Aktien und Renten klar outperformt. Seit dem Handelsstart im Juli 2006 hat der Fonds mehr als 14 Prozent erwirtschaftet (nach Gebühren). Das Risiko gemessen an der Volatilität ist mit einem Wert von 6,01 Prozent erfreulich gering.

 

Für die Auswahl der im Dachfonds enthaltenen Managed Futures sind die Experten der Hamburger Varengold Wertpapierhandelsbank verantwortlich, der ersten deutschen Investmentbank mit ausschließlichem Fokus auf dem Bereich der Managed Futures. Die Selektion erfolgt nach qualitativen und quantitativen Kriterien, wobei Varengold das Portfolio in fünf verschiedene Managed-Futures Substrategien unterteilt. Diese Klassifizierung soll eine

breite Streuung gewährleisten. Die fünf Kategorien sind: Trend-Following (aktuelles Gewicht: 33 Prozent), Short-Term Trading (30,4 Prozent), Global Macro (13,1 Prozent), Discretionary Trading (10,2 Prozent) und FX-Trading (derzeit nicht im Portfolio). Der Cash-Anteil liegt momentan bei 13,3 Prozent.

In den HI Varengold CTA Hedge können Privatanleger auf zwei Arten investieren: Direkt durch den Kauf von entsprechenden Fondsanteilen oder über ein Partizipations-Zertifikat auf den Fonds. Solche wurden vor kurzem von der Société Générale im Auftrag von Varengold emittiert. Nun mag sich der Leser fragen, warum den Umweg über Zertifikate gehen, unterliegen diese doch einem Emittentenrisiko und verfügen über keinen steuerlichen Bestandsschutz.

Trotzdem gibt es Argumente, die für die Zertifikate-Variante sprechen.

 

Zum Beispiel können diese (mit der Société Générale als Market Maker) börsentäglich gehandelt werden, während der Kauf und die Rückgabe von Fondsanteilen relativ unflexibel und teuer ist. So wird der Fonds von vielen Depotbanken gar nicht angeboten. Eine Rückgabe kann nur wöchentlich erfolgen, wofür eine separate Gebühr von bis zu drei Prozent erhoben werden kann. Ein weiterer Vorteil sind die etwas niedrigeren fortlaufenden Kosten. Beim Fonds betragen die jährlichen Verwaltungsgebühren 2,05 Prozent. Beim Zertifikat fallen dagegen lediglich laufende Aufwendungen von 1,85 Prozent p.a. an (1,35 Prozent Fondsgebühr plus 0,5 Prozent Strukturierungsgebühr für das Zertifikat).

 

ZJ-Fazit: Der HI Varengold CTA Hedge-Dachfonds stellt aufgrund seiner geringen Korrelation mit Aktien ein interessante Beimischung für das Portfolio dar. Ob sich Anleger nun für den Fonds oder das Zertifikat entscheiden das liegt an den persönlichen Präferenzen. Für den Fonds sprechen die Kriterien Steuer und Sicherheit, für das Zertifikat die Punkte Flexibilität und Kosten. Aber Vorsicht: In richtungslosen Märkten können trendfolge-basierte Managed-Futures-Systeme sehr schnell versagen. Die Experten von Varengold steuern diesem Risiko durch flexible Gewichtung der Stile entgegen. So erzielt der Dachfonds

einen großen Teil seiner Performance derzeit aus den stark gewichteten Short Term Trading-Strategien, die gerade in trendlosen und hochvolatilen Märkten gut abschneiden.

WILLI WEBER

 

Quelle: ZertifikateJournal

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Ich habe mal im e-bundesanzeiger gesucht und habe unter der ISIN NL0000319606 keinen Eintrag gefunden ....

 

Muesste dort nicht bei steuerlicher Transparenz ein Eintrag zu finden sein ?

Ist erst sei diesem Jahr steuertransparent. Ersteintrag im e-bundesanzeiger erfolgt, wenn die nächsten steuerrelevanten Daten zur Veröffentlichung anliegen.

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18.06.2008

 

Lupus alpha startet mit zwei neuen Absolute Return-Fonds

 

Mit dem Lupus alpha LS Duration Invest (DE000A0M9946) und dem Lupus alpha Premium Invest (LU0350802285) erweitert Lupus alpha seine Absolute Return-Palette um zwei neue Fondskonzepte. Erstmals startet der Frankfurter Asset Manager jetzt mit einer Rentenstrategie.

 

Der am 7. April 2008 aufgelegte Lupus alpha LS Duration Invest basiert auf einem aktiven Durationsmanagement, um unabhängig von der Zinsentwicklung positive Erträge zu erzielen. Im Gegensatz zu klassischen Rentenportfolios profitiert der Fonds dabei auch von einem schwierigen Marktumfeld mit steigenden Zinsen und fallenden Rentenkursen. Mit einer Long-Short-Duration-Strategie können Anleger von steigenden und von fallenden Kursen profitieren. Möglich ist diese Strategie für Publikumsfonds durch die Erweiterung der gesetzlichen Anlagemöglichkeiten im Rahmen von UCITS III, die einen erweiterten Derivate-Einsatz zulassen. Grundlage für die Steuerung ist ein Trendfolgesystem auf den Bund-Future. Das Basisinvestment des Lupus alpha LS Duration Invest besteht aus kurz laufenden Euro-Anleihen mit sehr hoher Bonität, mit denen durch entsprechende Kupons ein hoher ordentlicher Ertrag erzielt wird. Die Duration des Rentenportfolios wird aktiv mittels Bund-Futures innerhalb einer vorher festgelegten Bandbreite von ungefähr -4 und +4 gesteuert. Portfolio Manager des neuen Rentenfonds ist Dr. Egbert Sauer, der seit dem 1. Februar bei Lupus alpha an Bord ist und sich seit über zehn Jahren mit der Entwicklung von Trendfolgern im Portfolio Management beschäftigt.

 

Die Zielrendite liegt bei dem 6-Monats-Euribor plus 100 Basispunkte. In den ver-gangenen zwei Monaten erzielte der Lupus alpha LS Duration Invest eine Performance von 2,00 Prozent und konnte so die Benchmark um 100 Basispunkte übertreffen. Aktuell haben Anleger in diese Strategie rund 200 Millionen Euro investiert, davon entfallen 40 Mio. Euro auf den Publikumsfonds.

 

Bei dem Lupus alpha Premium Invest, aufgelegt am 13. Mai 2008, handelt es sich um einen prognosefreien Ansatz, der systematische Risiken übernimmt und darüber Risikoprämien generiert. Der Fonds investiert dazu in fünf unterschiedliche Risikoprämien. Diese Risikoprämien beruhen nicht auf temporären Ineffizienzen, sondern auf den zentralen ökonomischen Mechanismen der Risikotransformation an Kapitalmärkten und stellen damit die nachhaltigste aller möglichen Renditequellen dar, umreißt Ulf Becker, Managing Partner, die Grundidee des neuen Absolute Return-Fonds. Zusammen mit seinem Kollegen Alexander Raviol haben beide Portfolio Manager für den Lupus alpha Premium Invest einen prognosefreien Ansatz entwickelt, der seine Performance nicht über die Prognose der künftigen Marktentwicklung generiert, sondern in Form von Risiko-prämien als Entschädigung für die Übernahme systematischer Risiken.

 

Der Fonds investiert direkt in fünf unterschiedliche, möglichst unabhängige Risikoprämien, die nur in sehr geringem Maße von den Entwicklungen an den Aktien- und Rentenmärkten abhängen. Aktuell investiert der Fonds über Derivate in die Risikoprämien Volatilität, Korrelation, Währung, Ereignis und Liquidität. Bei der Volatilitätsrisikoprämie nutzt der Fonds beispielsweise die Tatsache, dass die implizite Volatilität (d.h. Schwankungsbreite von Kursen) strukturell höher ist als die realisierte Volatilität. Der Verkäufer von Volatilität erhält für die Übernahme des Volatilitätsrisikos eine Prämie. Als Instrument zur Umsetzung werden Variance Swaps auf Aktienindizes eingesetzt. In hektischen Marktphasen steigt die Korrelation in der Regel an, so dass der Verkäufer eine Korrelationsrisikoprämie für das übernommene Risiko erhält.

 

Die Währungsrisikoprämie erhält man durch Anlage in Hochzinswährungen bei gleichzeitiger Verschuldung in Niedrigzinswährungen (Carry-Trade). Im Mittel wird die Zinsdifferenz zur Basis-Shortwährung erzielt, indem der Investor für das eingegangene Länderrisiko kompensiert wird. Bei bestimmten Ereignissen (bspw. Take Over, Quartalszahlen) steigt die implizite Volatilität von Aktien spürbar an, der Verkauf dieser Volatilität bietet eine weitere Möglichkeit zur Vereinnahmung einer Risikoprämie. Zusätzlich können Investoren für die Bereitstellung von Liquidität auf Aktienmärkten eine Prämie für das damit eingegangene Kursrisiko vereinnahmen.

 

Die Zielrendite des Absolut Return-Fonds liegt mittelfristig bei einer jährlichen Outperformance von 400 Basispunkten gegenüber dem 3-Monats-Euribor bei einer angestrebten Volatilität von 8-10 Prozent pro Jahr. Aktuell liegt das Fondsvolumen bei 60 Millionen Euro.

 

Seit Auflegung haben Anleger in Summe bereits über 250 Mio. Euro in die beiden neuen Strategien investiert. 2008 lag der Nettoabsatz für benchmarkfreie Absolute Return-Strategien bei rund 400 Mio. Euro. Insgesamt verwaltet Lupus alpha in dem Geschäftsfeld Absolute Return knapp 3,2 Mrd. Euro.

 

Quelle: Institutional Money

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Posted · Edited by norisk

Salus Alpha: Zwei neue Fonds bis Jahresende massive Vertriebsexpansion

 

19.06.2008

 

Ende 2008 wird der Alternative Investment Experte Salus Alpha zwei neue Fonds auf den Markt bringen: Dieses Jahr sollen noch der Salus Alpha Directional Markets und der Salus Alpha FX Strategies als UCITS III Fonds auf den Markt kommen, kündigte Marketingmitarbeiterin Andrea Luksch im Telefoninterview mit FONDS professionell ONLINE an. Damit sei dann der Plan, für alle Indizes Tracker-Fonds zu lancieren abgeschlossen.

 

Auch vertriebsseitig soll Einiges geschehen: Als nächstes großes Ziel steht die Ausweitung der Vertriebszulassung in Kontinentaleuropa und UK im Vordergrund. Der Zulassungsprozess für Finnland, Norwegen, Dänemark, Italien, Spanien und UK läuft bereits und sollte demnächst abgeschlossen sein, so Luksch. Auch Osteuropa wolle man vertriebsmäßig abdecken, in Polen würden bereits Gespräche dazu laufen. Bis Ende 2009 sollten die Salus-Alpha-Produkte in ganz Europa zum Vertrieb zugelassen sein.

 

2007: Erster UCITS III Hedge Fonds Index Tracker

 

2007 hat Salus Alpha den ersten UCITS III Hedge Fonds Index Tracker auf den Markt gebracht und Anfang 2008 gleich zwei weitere Produkte lanciert. Somit gibt es insgesamt drei UCITS III Hedgefonds Index Tracker aus dem Hause Salus Alpha:

 

Der Salus Alpha Equity Hedged, bei dem es sich um einen Long/Short Aktienfonds handelt, erwirtschaft eine erwartete Rendite von 10 bis 12 Prozent pro Jahr. Der Fonds bietet laut Salus Alpha eine optimale Diversifikation und Risikostreuung an. Der Salus Alpha Event Driven, der spezielle Situationen auf dem Markt ausnutzt, zeichne sich durch eine erwartete Rendite von 10 bis 15 Prozent pro Jahr bei gleichzeitiger täglicher Liquidität aus. Schließlich der Salus Alpha Managed Futures, welcher sich durch geringe Volatilität, die Möglichkeit des täglichen Verkaufs und erwarteter Rendite von 10 bis 15 Prozent pro Jahr auszeichne. Der Fonds ermöglicht es Privatanlegern Long/Short an Commodities zu profitieren.

 

Alle Fonds sind sowohl in Österreich als auch in Deutschland, sowie in Schweden zugelassen.

 

Quelle: FONDS professionell

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Hedge-Fonds Gift Oder Heilmittel?

 

20.06.2008

 

Bonn (pressrelations) - Hedge-Fonds Gift Oder Heilmittel?

 

Preisträger des 5. Postbank Finance Award stehen fest

 

Die Deutsche Postbank AG hat heute in Bonn drei Studententeams aus Bonn, Köln und Regensburg mit dem Postbank Finance Award 2008 ausgezeichnet. Mit dem Preis will die Bank Studenten aller Fachrichtungen ermutigen, sich mit aktuellen Fragen der Finanzwirtschaft zu beschäftigen. Das Preisgeld fließt zu 80 Prozent in die Ausstattung der prämierten Hochschulen. Der mit 70.000 Euro höchstdotierte deutsche Hochschulpreis wurde bereits zum fünften Mal vergeben.

 

Insgesamt 48 Teams aus 40 Universitäten und Fachhochschulen aus Deutschland und Österreich haben sich in den vergangenen acht Monaten der von der Postbank vorgegebenen Aufgabe gestellt, die 'Chancen und Risiken von Hedge-Fonds' zu analysieren. Sie haben mit ihren Arbeiten auch zur Versachlichung der kontrovers geführten Diskussion über Hedge-Fonds beigetragen. 'Das Engagement der Teilnehmer hat uns gezeigt, dass praxisnahe Finanzthemen so begeistern können, dass man gerne bereit ist, viele Monate lang zusätzlich zum Studium hart daran zu arbeiten', sagte Dr. Wolfgang Klein, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Postbank AG und Schirmherr des Wettbewerbs bei der Preisverleihung. 'Die Studentinnen und Studenten haben bewiesen, dass sie etwas bewegen wollen und dass auch wir von ihnen und von ihrer Kreativität noch etwas lernen können'.

 

Die Preisträger und ihre Ideen

Den 1. Preis in Höhe von 40.000 Euro gewannen Daniel Bembennek, Leonie Gerhards, Jasmin Gider, Timo Schilz und Moritz Weigand von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Unterstützt wurde das Team vom Lehrstuhl-Assistenten Dr. André Betzer. Unter dem Titel 'Hedge-Fonds Aktivismus in Deutschland' fragten die Studenten, nach welchen Kriterien Hedge-Fonds in ein Unternehmen einsteigen, dessen Entwicklung sie aktiv beeinflussen wollen (sog. 'aktivistische' Hedgefonds) und ob dieses Engagement tatsächlich die Rendite steigert. Sie kommen zum Ergebnis, dass aktivistische Hedge-Fonds bevorzugt in Unternehmen einsteigen, in denen Manager-Eigentümer-Konflikte bestehen und dass es ihnen gelingt, mit ihren Aktionen Überrenditen zu erzielen. Die Jury begeisterte an diesem Beitrag, dass die Studenten in Pionierarbeit einen umfassenden Datensatz erhoben haben und dass ihre Arbeit originäre neue Einsichten zu den Wirkungen aktivistischer Hedge-Fonds in Deutschland liefert.

 

Der 2. Platz, dotiert mit 20.000 Euro, ging an Christian Maschner, Andreas Metzen, Jonas Nahry und Erik Yankulin von der Universität zu Köln. Mit Unterstützung von Prof. Dr. Alexander Kempf untersuchten sie, ob sich das Rendite-Risiko-Profil eines Anleger-Portfolios durch das Hinzufügen von Hedge-Fonds verbessern lässt. Die Arbeit kommt für den Zeitraum 1998 bis 2007 zu dem empirisch untermauerten Ergebnis, dass die Beimischung von Hedge-Fonds das Rendite-Risiko-Profil signifikant verbessert hätte. Es wird außerdem illustriert, dass die Ergebnisse in Bullen- und Bärenmärkten relativ stabil sind.

 

Über den 3. Preis und 10.000 Euro konnten sich Johannes Gerer, Eva-Maria Ferstl, Christopher Priberny und Manuel Seitz von der Universität Regensburg freuen. Sie untersuchten gemeinsam mit Prof. Dr. Gregor Dorfleitner, in welchem Rahmen Hedge-Fonds-Zertifikate bei Privatanlegern das Risiko-Rendite-Verhältnis eines Anlage-Portfolios aus Aktien und festverzinslichen Wertpapieren verbessern können. Sie haben dazu ein eigenes Computer-Programm entwickelt.

 

Ausgewählt wurden die Preisträger von einer siebenköpfigen Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien. Den Vorsitz hatte Prof. Dr. Dr. h.c. Günter Franke von der Universität Konstanz.

 

Der Wettbewerb

Der Postbank Finance Award wird seit 2003 jährlich ausgeschrieben. Ziel ist es, unter dem Motto 'Zukunft verstehen - Zukunft gestalten' innovative und wissenschaftlich fundierte Antworten auf aktuelle finanzwirtschaftliche Fragen zu fördern. Durch den Award will die Postbank den teilnehmenden Studierenden darüber hinaus Anregung und Hilfestellung für die weitere Studien- und Karriereplanung bieten.

 

Weitere Informationen im Internet unter http://www.postbank.de/finance-award/

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ING plant Fonds auf Hedge-Fonds-Index

 

(DAS INVESTMENT) Mittwoch, 25. Juni 2008

 

ING Investment Management (ING IM) hat einen strukturierten Fonds aufgelegt, der die Wertentwicklung von Hedge-Fonds abbildet. Der neue Alternative Beta (ISIN: LU0370038167) hat den HFRI-Index des US-Indexanbieters Hedge Funds Research zum Vorbild: ING IM entwickelte ein quantitatives Modell, mit dem die Entwicklung des HFRI durch eine Kombination bestimmter Anlageklassen nachgeahmt wird.

 

Zwei Drittel des Fonds wird in Derivate investiert. Mit Swaps, Futures und Optionen sollen die jeweiligen Märkte abgebildet werden, die dem Portfoliomanagement vom Quant-Modell vorgegeben werden. Der Rest wird als Barmittel gehalten oder in Anleihen und Währungen angelegt.

 

Wann genau der Fonds nach Deutschland kommen soll, teilte ING IM auf Anfrage von DAS INVESTMENT.com nicht mit.

 

Von: Christian Hilmes

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Ausgabe 12 vom 19.06.2008

 

JMP Highbridge Stat. Market Neutral Fund kaufen

 

Endingen (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Der Fonds Analyst" halten den JMP Highbridge Statistical Market Neutral Fund (ISIN LU0273792142/ WKN A0LHKW) weiterhin für kaufenswert.

 

Kaum ein in Deutschland zugelassener Publikumsfonds, der sich eine marktneutrale long-/short-Strategie auf die Fahne schreibe, könne dauerhaft überzeugen. Der JMP Highbridge Statistical Market Neutral Fund sei eine Ausnahme. Die Experten hätten ihn bereits mehrfach als aussichtsreiche Portfoliobeimischung empfohlen. Seit Beginn des Jahres notiere der Fonds mit 7,68% im Plus.

 

Seit der Markteinführung im November 2006 habe der Fonds nur einen Malus: Die Phase von August bis Oktober 2007, als im Sog der Kreditmarktkrise viele quantitative Strategien in Mitleidenschaft gezogen worden seien. "Die Märkte verhielten sich aufgrund des De-Leveragings zahlreicher Hedgefondsmanager irrational: Diese mussten ihre liquiden und fundamental guten Titel, die sie "long" hielten, verkaufen, um mit den Erlösen das mit den leer verkauften Short-Positionen verbundene Risiko abzubauen", erkläre Boudewijn Hoogenraad, Geschäftsleiter bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt. Hierbei hätten günstige, substanzstarke Aktien an Wert verloren. Überbewertete Titel seien hingegen noch weiter gestiegen. Wie sich nun bestätige, sei dies eine temporäre Erscheinung gewesen. Die seitdem spürbar reduzierte Liquidität in diesem Marktsegment bzw. das ausgedünnte Feld an Mitbewerbern sowie die erhöhte Volatilität sei für einen Statistical Arbitrage-Investmentansatz ein nahezu optimaler Nährboden.

 

Der JMP Highbridge Statistical Market Neutral Fund bleibt nach Ansicht der Experten von "Der Fonds Analyst" unverändert kaufenswert.

 

Quelle: aktiencheck.de AG

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