Hedgefonds Nachrichten

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27.06.2008

 

London Calling: 39 von 50 Single-Manager-Hedgefonds der laut Ranking der Zeitschrift Alpha größten Firmen in Europa sind in Großbritannien ansässig

 

NEW YORK--(eMediaWorld - June 27, 2008) - Beim Thema europäische Hedgefonds hört man derzeit am meisten aus Großbritannien, wo Fonds zunehmend mit ihren US-amerikanischen Pendants Schritt halten können. Immerhin 39 der 50 Single-Manager-Firmen in der Rangliste Europäische Hedgefonds 2008 der Zeitschrift Alpha, darunter sieben der 25 besten Hedgefonds der Welt, sind dabei in London ansässig.

 

Die 50 aktuell von Alpha gelisteten Firmen verwalten insgesamt ein Vermögen von 405,3 Mrd. Dollar; dies entspricht 20 Prozent der weltweit 1,8 Billionen Dollar schweren Branche. Im Jahr 2004, als die Rangliste erstmals erschien, verwaltete die gesamte europäische Hedgefonds-Branche ein Vermögen von insgesamt nicht einmal 190 Mrd. Dollar.

 

Vier der 50 europäischen Spitzenfirmen sitzen in Paris, gefolgt von einzelnen Firmen in Bilbao, auf Zypern, in Genf, Moskau, Zürich und auf der britischen Insel Guernsey.

 

"Als wir vor 12 Jahren zum ersten Mal in Hedgefonds investierten, war es schwierig, außerhalb der USA wirklich gute Fondsmanager zu finden, erklärte Ibrahim Gharghour, einer der Hedgefonds-Verantwortlichen bei Investcorp. London hat sich inzwischen in Bezug auf die Qualität der Vermögensverwalter, die Infrastruktur, das Marktvolumen und den Standard der Beteiligten deutlich entwickelt. Auch US-Fonds, die wachsen wollen, müssen mittlerweile hier vertreten sein."

 

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Soros fordert Verbot von Rohstoff-Spekulationen

 

(DAS INVESTMENT) Mittwoch, 02. Juli 2008 - George Soros hat in einem Interview mit dem Magazin Stern restriktivere Vorgaben für den Handel mit Rohstoffen gefordert. Nach Auffassung des Milliardärs und Hedge-Fondsmanagers sollte angesichts der explodierenden Preise für Öl und Nahrungsmittel den amerikanischen Pensionsfonds der Handel mit Rohstoffen verboten werden.

 

Auch Hedgefonds sollten höhere Mindesteinsätze zahlen, wenn sie in Rohstoffmärkte investieren wollen", sagte die Wall-Street-Legende. Mit ihren Geschäften trieben Spekulanten die Preise vor allem im Rohstoffbereich, und das ist so, als ob man in einer Hungerkrise heimlich Lebensmittel hortete, um mit den steigenden Preisen Profite zu machen."

 

Wir stecken inmitten der tiefsten Finanzkrise seit den 30er Jahren", warnte Soros im "Stern"-Interview. Auch die Krise auf dem Immobilienmarkt sei bei Weitem noch nicht ausgestanden. Ich glaube, wir haben noch nicht einmal die Hälfte des Preisverfalls am Häusermarkt erlebt. Es findet gerade eine gewaltige Vernichtung von Vermögen statt."

 

Von: Malte Dreher

 

Kategorie: Märkte

 

Quelle

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--- (Doppelposting)

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23.06.2008

Dach-Hedgefonds Industrie wächst auch in 2007 weiterhin stark

 

In einer jüngst veröffentlichten Studie von Fitch Ratings geben die Autoren einen Überblick über die Entwicklung der Dach-Hedgefonds Industrie. Der Studie zufolge konnte die gesamte Branche, trotz der anhaltenden Kritik an der zusätzlichen Gebührenebene, erneut hohe Mittelzuflüsse im Jahr 2007 verzeichnen.

 

In der Studie wird neben der Entwicklung des Gesamtmarkts, mit Fokus auf den europäischen Markt, weiterhin die Entwicklung der Anleger, der Regulierung, und der Performance betrachtet. Der Studie zufolge durchlief die Branche in der Vergangenheit ein rasantes Wachstum. Von 1992 an stiegen die Assets under Management von ca. 100 Mio. US-$ auf ca. 1000 Mrd. US-$ (1 trn. US-$). Von diesen Assets werden ca. 50% in Europa Verwaltet.

 

Auch die Anlegerbasis hat sich geändert. Waren anfangs überwiegend wohlhabende Privatanleger investiert, hat nunmehr der Anteil institutioneller Anleger im Bereich der Dach-Hedgefonds stark zugenommen. Ihr Anteil an den Assets under Management beläuft sich der Studie zufolge auf etwa 50%. Anleger, die dieses Segment meiden, führen u.a. als Gründe Intransparenz und die Gebührenstruktur an.

 

Hinsichtlich der Regulierung sehen die Autoren langsame Verbesserungen in Europa. Zwar seien immer noch viele Dach-Hedgefonds offshore registriert, allerdings wird eine Zunahme in der onshore Registrierung verzeichnet. In ihrer Performanceanalyse kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass Dach-Hedgefonds sich gut zur Diversifikation eignen und zur Absicherung vor Verlusten beitragen.

 

Für die Zukunft sehen die Autoren Druck auf der Gebührenseite auf die Dach-Hedgefonds zukommen. Dieser Druck könnte, so die Studie, durch eine Zunahme von Replikationsstrategien und Multi-Strategy Single Hedge Funds aufgebaut werden. Sie sehen aber auch weiterhin Wachstumspotential durch die Änderung in der Regulierung und dem zunehmenden Interesse institutioneller Anleger an Dach-Hedgefonds in Europa.

 

Quelle: Absolut|report

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GAM: Hedge-Fonds in Investmentfonds-Hülle

 

(DAS INVESTMENT) Mittwoch, 04. Juni 2008

 

Der Londoner Vermögensverwalter Global Asset Management (GAM) kommt mit einem neuen Absolute-Return-Fonds an den Markt: Der GAM Star Absolute Eurosystematic setzt sowohl auf steigende als auch fallende Kurse an Europas Börsen. Gemanagt wird das Portfolio von einem Managerteam unter der Leitung von Ross Hollyman.

 

Die GAM-Manager wählen die Einzeltitel für den Fonds mit Hilfe von quantitativen Modellen aus. So analysieren sie etwa 3.000 Aktien aus Großbritannien und Kontinentaleuropa mit einem Börsenwert von mindestens 450 Millionen Euro. Für ihre Substanzstrategie wählen sie 100 bis 150 Unternehmen nach den Merkmalen Bewertung, Ertrags- und Kurspotenzial aus. Nach diesem Prinzip werden sowohl Long- als auch Short-Kandidaten ausgewählt.

 

GAM gehört zum Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär und konzentriert sich auf das Geschäft mit alternativen Investments. Die Londoner managen eigene Single-Hedge-Fonds und Hedge-Dachfonds. Die Vertriebszulassung ihres neuen Investmentfonds in Deutschland ist nach Unternehmensangaben beantragt.

 

Von: Christian Hilmes

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30.06.2008

 

Harcourt erhält den Titel "Fund of Hedge Funds Leader of the Year" verliehen

 

Harcourt Investment Consulting AG (Harcourt) hat von Alternative Investments News, einer Publikation des Institutional Investor, den Titel "Fund of Hedge Funds Leader of the Year" verliehen bekommen. Mit dieser Auszeichnung wurde Harcourt als eines der innovativsten und erfolgreichsten Dachhedgefondshäuser anerkannt. Nachdem man bereits 2007 nominiert wurde, konnte man dieses Jahr die Auszeichnung auch tatsächlich in Empfang nehmen.

 

Grund sind die hervorragende internationale Reputation sowie der Umstand, dass Harcourt mit dem "Belair Sustainable Alternatives SRI Fund" als erstes Haus einen auf SRI fokussierten Multi-Strategy Dachhedgefonds erfolgreich lancierte, der year-to-date mit positiver Performance überrascht.

 

Quelle: Institutional Money

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08.07.2008

 

Harcourt lanciert Belmont (Lux) Asset Based Lending Fund

 

Der renommierte Dachhedgefondsmanager Harcourt Investment Consulting AG (Harcourt) hat nunmehr einen Fund of Funds aufgelegt, der sich ganz auf die Nischenstrategie Asset Based Lending (ABS) fokussiert.

 

INSTITUTIONAL MONEY hat dieses Single Strategy in Heft 3/2007 auf Seite 44 ff. bereits ausführlich an Hand des Spezialisten Peak Partners vorgestellt. Es handelt sich dabei um Unternehmensfinanzierungen, die mit Aktiva als Sicherheit unterlegt werden und eine entsprechende Überdeckung als Sicherheitspolster aufweisen.

 

Der Belmont (Lux) Asset Based Lending Fonds wurde in enger Zusammenarbeit mit der IST Investmentstiftung für Personalvorsorge entwickelt, um den Bedürfnissen konservativ ausgerichteter institutioneller Klienten wie Pensionsfonds zu entsprechen. Dabei werden strikte Anlagerichtlinien für die Zielfonds definiert, so ist hier beispielsweise der Einsatz von Shortpositionen und Derivaten in Zielfonds ausgeschlossen und der Leverage mit 10 Prozent limitiert.

 

Des weiteren weist der Fonds eine große Streuung auf verschiedene Sub-Strategien im ABL-Segement auf, um möglichst stabile Returns mit gegen Null tendierender Korrelation zu den traditionellen Assetklassen wie Aktien und Bonds zu erwirtschaften. Die Netto-Zielrendite des Vehikels liegt bei LIBOR plus 250 Basispunkten, die Zeilvolatilität bei 2,5 Prozent p.a..

 

Risikominimierung soll auch durch eine gründliche Due Dilligence bei der Bottom-Up-Managerauswahl sowie die Auswahl von Strategien erreicht werden, die im jeweiligen wirtschaftlichen (rezessiven oder expansiven) Umfeld den Top-Down-Überlegungen entsprechen.

 

Harcourt Investment Consulting AG ist bereits seit mehreren Jahren erfolgreich im ABL Segment tätig und sieht die Lancierung dieses neuen Fonds mit 01.05.2008 als weiteren Baustein in der Verbreiterung der Dachhedgefondspalette an. Zudem ist die erstmalige Zusammenarbeit mit der größten Schweizer Investmentstiftung IST ein viel versprechender Beginn einer hoffentlich langen und fruchtbaren Partnerschaft.

 

Quelle: Institutional Money

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08.07.2008

 

Hedge-Fonds verpasst sich grünen Anstrich

 

von Elisabeth Atzler (Frankfurt)

 

Der weltgrößte Hedge-Fonds-Anbieter macht sich den Rohstoffboom zunutze. Man und die International Petroleum Investment Company (IPIC), die von der Regierung Abu Dhabis kontrolliert wird, starten gemeinsam einen Erdgasfonds, der 1,5 Mrd. $ einsammeln soll.

 

Man will in Projekte investieren, die bei der Ölförderung entstehende Gase zum Beispiel zur Stromerzeugung nutzen. Der Hedge-Fonds demonstriert damit zum einen die aktuelle Stärke der Gesellschaft, die den Turbulenzen an den Finanzmärkten trotzt. Sie hat das verwaltete Volumen im abgelaufenen Geschäftsjahr per Ende März auf fast 80 Mrd. $ gesteigert und auch ihren Vorsteuergewinn stark erhöht. Vor allem das Trendfolgemodell AHL verdiente in den schwankenden Märkten prächtig. Das Londoner Unternehmen muss detailliert über die Zahlen und Strategien berichten, weil es als einer der wenigen Hedge-Fonds börsennotiert ist.

 

Zum anderen reiht sich Man ein bei den Hedge-Fonds, aber auch den traditionellen Investmentfirmen sowie Beteiligungsgesellschaften, die mit erneuerbaren Energien Geld verdienen - oder sich zumindest einen grünen Anstrich geben wollen. So hatte GLG Partners, ein rund 24 Mrd. $ schwerer Fonds aus London, vergangenes Jahr einen Fonds gestartet, der sich an Umweltkriterien ausrichtet. Einige Gesellschaften suchen nach Unternehmen, die mit zukunftsweisender und sauberer Technik Geld verdienen. Andere Investoren setzen direkt bei der Energieerzeugung an.

 

Man gründet mit IPIC einen Fonds, in den Abu Dhabi direkt 300 Mio. Euro gibt. Man-Chef Peter Clarke rechnet weltweit mit einem "hohen Zuspruch" von Investoren. Er glaubt, dass immer mehr Anleger auf Investments aus sind, die sowohl zum Umweltschutz beitragen als auch eine attraktive Rendite liefern. Welchen Ertrag Man anstrebt, sagte er allerdings nicht. Ob und was der Hedge-Fonds selbst zum Start anlegt, will die Gesellschaft ebenfalls nicht preisgeben.

 

Der neue Fonds soll Projekte fördern, die Gase nutzen, die bisher bei der Ölförderung abgefackelt werden. Laut Weltbank wird bei der Öl- und Gasförderung jährlich Gas in einer Menge verbrannt, die 25 Prozent des Gaskonsums in den USA entspricht. Man hatte im Dezember einen ähnlichen Fonds mit gut 600 Mio. $ aufgelegt, der in Projekte in China investieren soll.

 

Der Hedge-Fonds-Anbieter zählt angesichts seiner komfortablen Lage zu den wenigen in der Branche, die zukaufen können. Anfang Juni erwarb Man für 50 Mio. $ 25 Prozent an Nephila Capital, einem Experten in Katastrophenbonds - mit diesen hochverzinslichen Anleihen sichern sich Versicherer gegen Schadensfälle ab. Ende März übernahm Man 50 Prozent am Kredit-Hedge-Fonds Ore Hill für 200 Mio. $.

 

Quelle: Financial Times Deutschland

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24.06.2008

Research: Man Investments liefert Update zur Hedgefonds-Entwicklung in der Kreditkrise

 

Das Analyse-Team von Man Investments hat in seinen Bericht zum 1. Quartal 2008 die derzeitige Situation an den Kapitalmärkten sowie die damit verbundenen Auswirkungen auf die Renditen von Hedge Fonds thematisiert. Diese verbuchten im ersten Quartal 2008 das schlechteste Quartal seit sechs Jahren. Die Autoren Thomas Della Casa, Mark Rechsteiner und Ayako Lehmann erörtern die Performance der verschiedenen Hedge Fonds Strategien, die abgesehen von Managed Futures Fonds, Verluste verzeichneten. Ein Grund dafür, so der Bericht, sei die mangelnde Liquidität in den Fixed Income Märkten, die Relative-Value Fonds besonders hart traf.

 

Im Gegensatz dazu konnten Managed Futures Funds von den herrschenden Markttrends profitieren und den besten Jahresauftakt seit sieben Jahren erzielen. Mit Rohstoffinvestments ließ sich auch weiterhin, aufgrund des schwachen US-Dollars und einer anhaltend hohen Nachfrage, positive Renditen erzielen.

 

Durch die Unsicherheit an den Kapitalmärkten und die Nachwirkungen der Sub-Prime Krise sowie nachlassender konjunktureller Impulse kam es zu Verunsicherungen bei den Anlegern, die von Aktien in Staatsanleihen oder Geldmarktanlagen umschichteten, um ihr Risiko zu reduzieren.

 

Die Subprime-Krise führte, laut Man Investments, weiterhin zu einer abnehmenden Risikobereitschaft bei Krediten und entzog den Märkten für Kreditprodukte die Liquidität. Durch die verschlechterten Konjunkturprognosen, hohe Abschreibungen auf strukturierte Kreditprodukte und Zwangsverkäufe weitete sich das Überangebot von Darlehen weiter aus. Den größten Schaden in der Krise erlitten bis dato die Investmentbanken, so der Bericht.

 

Die Analysten von Man Investments sehen vor allem Liquiditätsängste als Auslöser der gesunkenen Risikobereitschaft, da die volatilen aber liquiden High Yield Bonds vergleichsweise besser abschnitten, als beispielsweise Leveraged Loans. Zuletzt kauften aber einige Private-Equity Unternehmen und Hedge Fonds den Banken wieder Kredite ab, die durch einen frühzeitigen Wiedereinstieg auf hohe positive Renditen hoffen. Dennoch betonen die Analysten von Man Investments, dass Bankenkrisen in der Vergangenheit stets lange anhielten und sehen auch jetzt keine sofortige Erholung trotz der Entspannung an den Kreditmärkten Ende März. Ein Silberstreif ist allerdings die stabilisierende Wirkung der Schwellenländer auf das Wirtschaftswachstum.

 

Quelle: Absolut|report

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24.06.2008

Hedgefonds-Indizes erzielen im Mai erneut sehr gute Ergebnisse

 

Nachdem die globale Hedgefonds-Industrie im April wieder Boden gut machen konnte, wurde auch im Mai ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Die strategieübergreifenden Indizes von Credit Suisse/Tremont und Hedge Fund Research (HFR) konnten erneut positive Renditen verzeichnen. Der Credit Suisse/Tremont Hedge Fund Index stieg im Mai um 2,00%, der HFRI Fund Weighted Composite Index um 2,05%. Seit Jahresbeginn erzielte der Credit Suisse/Tremont Hedge Fund Index eine Rendite von 0,52% und der HFRI Fund Weighted Composite Index 0,11%. Damit liegen sie besser als der MSCI World Index Gross, der seit Januar 2,50% an Wert einbüßte und im Mai 1,65% gewann.

 

Besonders gut entwickelten sich im Mai erneut die auf die Aktienmarktentwicklung setzenden Hedgefonds. Der HFRI Equity Hedge (Total) Index stieg um 2,60%, der Credit Suisse/Tremont Long/Short Equity Index um 2,91%. Auch die Erholung nach der Subprime-Krise setzt sich fort. Die HFR Fixed Income Indizes erzielten erneut alle eine positive Rendite. Der Credit Suisse/Tremont Fixed Income Arbitrage legte ebenfalls zu und erzielte im Mai eine Rendite von 1,26%.

Die im Vormonat schlecht gelaufenen Hedgefonds aus den Bereichen Global Macro und Managed Futures konnten ihre Verluste stoppen. Sie zählen zu den seit Jahresbeginn am besten gelaufenen Strategien.

 

Die Dach-Hedgefonds konnten ebenfalls positive Renditen verbuchen. Der HFRI Fund of Funds Composite Index legte im Mai 1,92% zu.

 

Quelle: Absolut|report

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Versicherung gegen Hedgefonds-Betrug

 

Montag, 30. Juni 2008

 

Obwohl die Zahl der Betrugsfälle im Verhältnis zu den verwalteten Vermögen in der Hedgefonds-Industrie sehr gering ausfallen, halten sich doch viele Investoren aus gerade diesem Grund von derartigen Investments fern.

Integro, ein New York Versicherungsmakler und Amber Partners, eine Rating-Agentur für Hedgefonds, bieten eine entsprechende Versicherung gegen Hedgefonds Betrug an.

 

Bereits seit Januar wird so eine Police von Protean angeboten und nach eigenen Angaben sind bereits $10 Mrd Anlegergelder versichert worden, mit Aussicht auf weitere $20 - $30 Mrd, die in Kürze folgen werden.

 

In der Regel tritt der Versicherungsfall dann ein, wenn die Vermögenswerte eines Fonds von den Aufsichtsbehörden eingefroren wurden.

 

Die Kosten für diese Versicherung belaufen sich bei Protean auf 0,05-0,15 Prozent und bei Integro sollen die Kosten bei unter 0,2 Prozent vom angelegten Vermögen liegen.

 

Quelle: Hedgeweb

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Hedgefonds und Cat-Bonds

 

11.07.2008

 

(BoerseGo.de, Autor: Wolf Andreas, Redakteur) - Zu den Hedgefonds, die in den letzten zwölf Monaten mit am besten performt haben, gehören jene, die ihren Schwerpunkt auf den sogenannten ILS-Strategien (Insurance-Linked-Strategies) gelegt haben. Grund genug einmal zu beleuchten, was hinter dieser Anlagestrategie steckt.

 

Unabhängig vom Kapitalmarkt

Bei ILS-Strategien wird direkt in Versicherungs- und Rückversicherungsaktien investiert. Der entscheidende Vorteil dieser Anlageform liegt darin, dass die Wertentwicklung weitestgehend nicht von der Entwicklung am Finanzmarkt abhängt. Die Kursentwicklung an den Aktienmärkten ist dabei eher irrelevant. Somit besteht die Möglichkeit, dass Portfolio zu diversifizieren und gegen Marktschwankungen abzusichern.

 

Finanzierung von Schadensfällen

Im Regelfall geht es bei den Konstrukten um hochverzinsliche Anleihen, mit denen Versicherer- und Rückversicherer bestimmte Schadensfälle über den Kapitalmarkt finanzieren. Dies können zum Beispiel Schadenfälle sein, die durch Erdbeben oder Wirbelstürme ausgelöst werden. Um die aufgetretenen Schäden finanzieren zu können, wird ab einer bestimmten Schadenshöhe auf die emittierten Bonds zurückgegriffen. Der Inhaber der Papiere kann dann das Pech haben in Abhängigkeit von der Schadenshöhe auf die Zinszahlungen und oder die Rückzahlung des Nominalwertes der Papiere verzichten zu müssen.

 

Schadensfälle sind selten

Da diese Schadenfälle jedoch recht selten auftreten, sind die sogenannten CAT-Bonds oft eine attraktive Anlage, deren Rendite im Regelfall rund 3% über dem Satz des 3-Monatslibors liegt.

 

Hedgefonds sind schon da

Wo Geld zu verdienen ist, da sind auch die Hedgefonds schnell zur Stelle. Noch ist das Volumen der Cat-Bonds recht klein. Letztes Jahr kamen Cat-Bonds im Gesamtvolumen von 7 Milliarden USD auf den Markt. Das derzeit ausstehende Volumen liegt bei geschätzten 14 Milliarden USD. Wegen der attraktiven Renditen drängen derzeit immer mehr Hedgefonds in den Cat Bond-Markt, was die Preise in die Höhe treibt und die Renditen unter Druck setzt.

 

Fazit

Die vielzitierte Diversifikation ist mit Cat-Bonds tatsächlich möglich, wobei die Renditen recht ordentlich sind. Im Gegensatz zu anderen Anlageklassen, wo das Diversifikationsargument lediglich den Gehirnwindungen der Marketing-Experten entsprungen ist, liegt hierbei tatsächlich eine nicht korrelierte Anlageklasse zum klassischen Finanzmarkt vor.

(WA)

 

Große Schadenfälle treten immer öfter auf (Stichwort Klimaänderung). Könnte manche Rendite von 3% über Geldmarkt in den nächsten Jahren verhageln...

Ob der Autor das wohl berücksichtigt hat?

Hier ein reales Produkt zur Beobachtung der weiteren Entwicklung in der Praxis: Credit Suisse IRIS Balanced Certificates

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07.07.2008

 

Dachhedgefondsmanager Olympia Capital Management lanciert den Olympia Energy Fund

 

Mit dem auf Cayman domizilierten Olympia Energy Fund lanciert Oympia Capital Management einen diversifizierten Multi-Strategy Fonds, dessen Subhedgefonds das Thema Energie abdecken. Das Seed Money in der Höhe von 50 Millionen US-Dollar kommt dabei von einer führenden internationalen Energiegesellschaft.

 

Der Olympia Energy Fund wird über seine Zielfonds Ineffizienzen auf den Rohstoffmärkten für Energie aufspüren und für seine absolute Return-Strategie einsetzen. Es wird dabei in Hedgefonds investiert, die den Strategien CTA, Global Makro, Long/ Short, Equity Market Neutral und physischem Trading zuzuordnen sind. Der Zielertrag liegt bei LIBOR plus 5 bis 10 Prozent annualisiertem Ertrag über einen mittelfristigen Anlagehorizont von 3 Jahren, die Zielvolatilität liegt bei unter 15 Prozent.

 

Olympia Energy Fund ist damit der zweite Rohstoffdachhedgefonds der Olympia Gruppe. Im Juli 2007 hatte man erfolgreich den breit diversifizierten Olympia Sucden Commodity Fund an den Markt gebracht.

 

Olympia Capital Management wurde 1989 gegründet und ist ein unabhängiger Dachhedgefondsmanager mit Assets under Management von mehr als 6 Milliarden US-Dollar. Man ist international mit Bureaus in Paris, New York, London, Zürich und Hong Kong präsent, das Investment Team besteht aus mehr als 20 Professionals mit im Schnitt mehr als 10 Jahren Erfahrung. Flagschiff ist der Olympia Star I Fonds mit einem 17-jährigen Track Record. (kb)

 

Quelle: Institutional Money

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08.07.2008

 

Aquila Capital: Pharos als Zertifikat nun auch für Privatanleger zugänglich

 

HAMBURG, Deutschland--(BUSINESS WIRE)--

 

Lange schimmerte es verheißungsvoll am Horizont, jetzt ist es endlich da: das Pharos-Zertifikat des Investmenthauses Aquila Capital steht zum öffentlichen Erwerb bereit. Die bereits 2001 aufgelegte Pharos-Strategie ist dadurch auch Privatkunden zugänglich. Der bisherige Erfolg der Strategie überzeugt: Allein im Juni konnte Pharos 7,58 Prozent Gewinn verbuchen, während der DAX einen Verlust von 11,14 Prozent hinnehmen musste.

 

Emittent des neuen Pharos-Zertifikats ist die luxemburger Alceda Star S.A. Das Zertifikat ist auf einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren angelegt, die Mindestanlagehöhe beträgt 100 Euro.

 

Die Managed Futures-Strategie Pharos profitert insbesondere von schwierigen Aktienmarktphasen. Sie kann sowohl steigende als auch fallende Kurse effektiv nutzen und in allen Marktlagen Erträge erzielen. Dadurch eignet sich Pharos in besonderer Weise zur Diversifikation klassischer Portfolios. Anders als klassische Trendfolgesysteme nutzt Pharos selbst kleinste Trends und verzeichnet so auch bei Seitwärtsbewegungen des Marktes Erfolge. Im Hinblick auf diese Stärken ratete der renommierte Finanzwissenschaftler Harry M. Kat die Strategie zu den Top 20 Prozent der über 2.000 von ihm untersuchten Hedgefonds-Strategien.

 

Die Pharos-Strategie beinhaltet im Kern ein computergestütztes, systematisches Handelsprogramm, das auf die Ausnutzung von Kurs-, Statistik- und Zeitmustern an über 15 Märkten spezialisiert ist. Die Systeme investieren in Commodity- und Aktienmärkte und erkennen frühzeitig plötzliche und unerwartete Ereignisse. Anhand objektiver Regeln werten sie die Preisbewegungen aus und generieren auf dieser Basis selbstständig Kauf- sowie Verkaufssignale.

 

Fakten zum Zertifikat:

Name: Pharos-Zertifikat

Emittent: Alceda Star S.A.

Währung: Euro

Mindestanlagehöhe: 100 Euro

Agio: 5 Prozent

Laufzeit: bis zum 05.08.2018

Verwaltungsgebühr: 1,25 Prozent

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01.07.2008

Research: Trends und Markteffizienz in Währungsmärkten

 

Vorangegangene Studien haben gezeigt, dass Währungen Trends folgen. Durch technische Analyse von Währungstrends lassen sich statistisch und ökonomisch signifikante Gewinne erzielen. Von den Währungshändlern nutzen ca. 90% technische Analysemethoden, 30-40% sogar als zentrales Instrument. Der Erfolg von technischen Methoden steht allerdings im Widerspruch zur allgemein postulierten Markteffizienz. Währungsmärkte müßten also schwach ineffizient sein. Kuntara Pukthuanthong-Le von der San Diego State University und Lee R. Thomas III von Flint Rock Capital Management haben in ihrer kürzlich im Financial Analysts Journal erschienenen Studie "Weak-Form Efficiency in Currency Markets" die Trends von Währungen im Zeitraum 1975-2006 untersucht und herausgefunden, dass die Trends in einzelnen Währungen im Zeitablauf aussterben.

 

Auf der Basis von US-Dollar-Währungsfutures haben die Autoren ex ante definierte Trendmodelle für alle liquiden, illiquiden und jungen liquiden Währungen im genannten Zeitraum untersucht. Dabei wurden Momentumstrategien und sich überschneidende gleitende Durchschnitte (Moving Average Crossover, MAC) genutzt. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass alle Momentum- und MAC-Strategien und in den Leitwährungen (Yen, DM/EUR, Britisches Pfund, Schweizer Franken, Kanadischer Dollar, Australischer Dollar) im untersuchten Zeitablauf positve Renditen erwirtschafteten. Allerdings nehmen die Renditen von 1990-2006 stetig ab. Für die jungen liquiden Währungen (Rubel, Mexikanischer Peso, Rand, Neuseeländischer Dollar, Real) liefert die Untersuchung ähnliche Ergebnisse. Für die illiquiden Währungen ergibt sich ein gemischtes Bild.

 

Die Studie der Autoren kommt zu dem Schluss, dass Trends in Währungen existieren. Trends scheinen ein allgemeines Merkmal junger Währungen zu sein. Die Trends sterben im Zeitablauf aus und die Märkte der Leitwährungen sind mittlerweile schwach effizient. Die Gründe für die Trends sind noch nicht entschlüsselt. Eine Hypothese lautet, dass junge Währungen ineffizient sind, da Ineffizienz ein Merkmal junger Märkte ist. Eine weitere Hypothese verweist auf Zentralbankinterventionen. Beide Hypothesen werden nicht durch die Ergebnisse der Studie unterstützt. Allerdings vermuten die Autoren auch bei den jungen liquiden Währungen ein baldiges Aussterben der Trends. Einen aktuellen Artikel zum Thema Währungsstrategien finden Abonnenten in der Ausgabe 43 des Absolut|report.

 

Quelle: Absolut|report

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Macro- und marktneutrale Fonds entwickeln sich positiv

 

09. Juli 2008 Die Krise am Kreditmarkt und der Beginn der Baisse an den Börsen haben auch bei den Hedge-Fonds ihre Spuren hinterlassen. Sie erzielten im ersten Halbjahr in ihrer Gesamtheit die schlechteste Performance seit knapp zwei Jahrzehnten: Im Schnitt büßten die Hedge-Fonds in ersten sechs Monaten 0,75 Prozent ein, wie Daten des Branchenbeobachters Hedge Fund Research zeigen. Das ist der schlechteste Start in einem Jahr seit 1990, als das Unternehmen begann, die Daten zu sammeln.

 

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Allerdings sollte der Eindruck solcher Zahlen relativiert werden. Denn einzelne Strategien verbuchten in den vergangenen Monaten zum Teil deutliche Wertzuwächse. Allen voran die so genannten Macro-Fonds, die seit Jahresbeginn eine Performance von 14,1 Prozent verzeichnen konnten. Die Standardabweichung ist allerdings mit knapp neun Prozent relativ hoch. Auch marktneutrale und auf Mergers ausgerichtete Fonds entwickelten bei geringerer Volatilität positiv. Deutliche Kursverluste verzeichneten dagegen so genannte Relative-Value- und Convertible-Arbitrage-Strategien.

 

Kursverluste an den Börsen sind deutlich größer als bei Hedge-Fonds

 

Die Kursverluste der Hedge-Fonds in ihrer undifferenzierten Gesamtheit mögen zwar zu Schlagzeilen führen. Verglichen mit den Verlusten an den Aktienmärkten jedoch sind sie vergleichsweise bescheiden. Immerhin hätten europäische Anleger mit einer Investition in den Dow Jones Industrial einschließlich der Währungsverluste etwas mehr als 20 Prozent verloren. Das entspricht in etwa den Kursverlusten des Dax im bisherigen Jahresverlauf.

 

In den vergangenen Monaten verlangsamten sich trotzdem die Kapitalzuflüsse. Während Investoren im vierten Quartal des vergangenen Jahres noch 30,4 Milliarden Dollar in Hedge-Fonds pumpten, waren es in den ersten drei Monaten dieses Jahres per Saldo nur noch 16,5 Milliarden Dollar. Es zeigte sich, dass die Investoren weniger bereit sind, Verluste hinzunehmen. Sie verlagern Kapital hin zu Fondsmanagern, die bereits bewiesen haben, dass sie in turbulenten Zeiten gut abschneiden. Wir beobachten nicht, dass Investoren generell die Reißleine ziehen und Kapital abziehen, berichtet Antonio Munoz, Leiter von EIM Management Vereinigten Staaten in New York, die 15 Milliarden Dollar an Hedge-Fonds vergeben hat.

 

Unter Kapitalabflüssen haben beispielsweise Amber Capital Management und Polygon Investment Partners LLP gelitten. Polygon hatte in diesem Jahr bis Mai Abflüsse von etwa 1,5 Milliarden Dollar, nachdem ihr Global Opportunities Fund vier Prozent eingebüßt hat. Bei Amber Capital zogen Investoren zum 1. Juli 2,5 Milliarden Dollar ab. Der Hedge-Fonds hatte Investoren zufolge im ersten Halbjahr 9,5 Prozent an Wert verloren. Anfang des Jahres lag sein Anlagekapital bei 6,6 Milliarden Dollar. Fondsmanager Joseph Oughourlian konzentriert sich auf Unternehmen, die Veränderungen durchleben, wie beispielsweise Fusionen. Der Hedge-Fonds brachte 2006 einen Ertrag von 38 Prozent und 2007 einen Ertrag von 13 Prozent ein.

 

Die Investoren zeigen weniger als zuvor Geduld, schlechte Zeiten durchzustehen, berichtet Patrick Safvenblad von der norwegischen Bank DnB NOR ASA. Bei dem für institutionelle Anleger konzipierten Aktien-Hedge-Fonds von Renaissance Technologies ist das Kapital in diesem Jahr um 25 Prozent auf 15 Milliarden Dollar abgeschmolzen. Die Gründe: Der Hedge-Fonds ist 8,5 Prozent gesunken und Kunden haben Geld abgezogen, berichten Investoren. Fast das gesamte Kapital floss in den Futures Fund für institutionelle Investoren, der dieses Jahr 8,6 Prozent zugelegt hat und nun 7 Milliarden Dollar verwaltet.

 

Gewinner und Verlierer

 

Hedge-Fonds sind in der Regel Investmentpools für sehr vermögende Investoren und können sowohl auf fallende wie auf sinkende Kurse spekulieren. In den Vereinigten Staaten, Europa und Asien sind die Aktienkurse angesichts der steigenden Verluste aus Subprime-Hypotheken, dem steigenden Ölpreis und dem schwächeren Dollar seit Oktober gefallen. Der Standard & Poor's 500 Index hat seit seinem Gipfel vom 9. Oktober 19 Prozent eingebüßt und der Dax- Index hat 20 Prozent verloren.

 

Aktien-Hedge-Fonds haben in der ersten Hälfte des Jahres im Schnitt 3,3 Prozent eingebüßt, berichtet Hedge Fund Research. Auf Wandelanleihen spezialisierte Hedge-Fonds sind im Schnitt 7,6 Prozent gefallen. Nachdem die Branche jahrelang geklagt hat, sie bräuchte mehr Volatilität, konnten viele Fondsmanager jetzt nicht damit umgehen, erläutert Bob Michaelson, Leiter Kapitalanlagen bei Fleming Family & Partners Asset Management. Die Vermögensverwaltung mit Sitz in London hat etwa 25 Prozent ihres Anlagekapitals von vier Milliarden Pfund in Hedge-Fonds investiert.

 

Erfolgreich durch die gegenwärtige Marktlage navigiert haben dagegen John Paulson und Philip Falcone und das hat ihnen auch neue Investoren beschert. Paulson erzielte Investoren zufolge mit seinem Advantage Plus Fund bis Juni einen Ertrag von 26 Prozent. Falcone hat mit seinem Harbinger Capital Partners Fund einen Ertrag von 42 Prozent eingefahren. Quantitative Investment LLC hat mit ihrem wichtigsten Fonds ein Plus von 6,7 Prozent erreicht. Die Hedge-Fondsgesellschaft greift für ihre Anlageentscheidungen auf Computermodelle zurück. 700 Millionen Dollar flossen in den Hauptfonds, der mittlerweile auf 3,6 Milliarden Dollar angewachsen ist.

 

Quelle: FAZ.NET

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12.07.2008

 

Managed-Futures

Hedge Fonds setzen auf Termin-Strategie

 

von Udo Rettberg

 

Viele Hedge-Fonds-Manager haben sich auf die Anlage an den Terminmärkten spezialisiert. Dabei konnten sie die zuletzt stark ausgeprägten Auf- und Abwärtstrends an den Börsen Gewinn bringend nutzen. Bewährt hat sich hierbei besonders die Strategie Managed-Futures.

 

FRANKFURT. Auf der einen Seite haben die Hedge-Fonds-Manager von der Abwärtsbewegung der Aktien- und Anleihekurse sowie des US-Dollars profitiert. Andererseits konnten die Experten mit ihrer Managed Futures genannte Strategie (Commodity Trading Advisor (CTA)) Geld an den Märkten für energetische und agrarische Rohstoffe verdienen, die zuletzt stark haussierten.

 

In einem schwierigen Umfeld haben sich vor allem die Strategien Managed Futures und Global Macro überdurchschnittlich positiv entwickelt, beobachtet der US-Hedge-Fonds-Manager Roy G. Niederhoffer. Der vom Fachdienst Barclay Hedge errechnete CTA-Index weist für das erste Halbjahr 2008 ein Plus von rund 8,8 Prozent auf. In diesem Zeitraum haben die CTA meist ihre Long-Positionen am Energiemarkt beibehalten und so überdurchschnittlich profitiert, sagt Sol Waksman, Präsident von Barclay Hedge. Der von ihm entwickelte Hedge-Fonds-Subindex hat sich wesentlich besser entwickelt als die Hedge-Fonds-Gesamtindizes von CS Tremont, Hedge Fund Research (HFRX) und Dow Jones, die im ersten Halbjahr rund 0,7 Prozent verloren haben.

 

In diesen Zahlen zeigt sich erneut, dass sich die Strategie Managed-Futures gerade dann bewährt, wenn wie zuletzt die traditionellen Anlageklassen Aktien und Anleihen stark an Wert verlieren.

 

Bei ihren Managed-Futures-Strategien setzen CTA auf ausgeprägte Trends an den Futuresmärkten, die wichtigsten Terminbörsen dafür sind Chicago Mercantile Exchange, New York Mercantile, Eurex und EuronextLiffe. Das Motto der Strategen lautet dabei: The trend is your friend. Für die Umsetzung der Strategie spielt es dabei keine Rolle, ob es sich um Aufwärts- oder Abwärtstrends handelt. Wichtig ist für das Funktionieren nur, dass ein solch stark ausgeprägter Trend existiert.

 

Meist basieren die Strategiemodelle auf rein technischen Faktoren wie etwa historischen Kursverläufen, gleitenden Durchschnitten, Widerstands- und Unterstützungslinien. Werden bestimmte Kursmarken erreicht, über- oder unterschritten und damit ein Trend gebrochen, trifft das computergesteuerte Modell eine Anlageentscheidung. Auf diese Weise sollen menschliche Schwächen in der Umsetzung der Anlagepolitik vermieden werden.

 

Allerdings weisen Managed-Futures-Strategien in den vergangenen Jahren sehr starke Schwankungen in der Wertentwicklung auf. Positive Ergebnisse in der Vergangenheit bieten unter diesem Gesichtspunkt keine Garantie für ähnlich gute Gewinne in der Zukunft. Die Performance der CTA-Strategie lässt den Zahlen von Barclay Hedge zufolge immer dann zu wünschen übrig, wenn es an den internationalen Aktien- und Anleihemärkten stark bergauf geht wie zum Beispiel in den Jahren 1991/92 und 2004 bis 2006. In solchen Phasen tun sich CTA mit ihren Trendfolge-Modellen oftmals etwas schwer, weil sie einen großen Teil des Geldes traditionell außerhalb der Aktienbörsen anlegen.

 

Ungeachtet dessen gehören Managed Futures als Beimischung in jedes traditionelle Portfolio, raten Christian Baha, Gründer der Firma Superfund, als auch Stefan Zopp von Man Investment. In Zeiten hoher Volatilität an den Aktien- und Anleihemärkten bieten solche Strategien einen guten Schutz, da sie nahezu unkorreliert zu diesen Anlageklassen sind, sagt Zopp.

 

Anbieter wie zum Beispiel John W. Henry, Paul Tudor Jones, Superfund und nicht zuletzt der börsennotierten Marktführer Man Group über seine Tochter AHL betreiben die Strategie Managed Futures seit Jahrzehnten mit beachtlichem Erfolg.

 

Die Performance der Trendfolge-Modellen von AHL und Superfund bestätigen dies eindrücklich. Während der Russland-Krise im Jahr 1998 büßten die Weltaktienindizes zum Beispiel rund 15 Prozent ein, während die Anbieter von Managed Futures überdurchschnittlich gute Ergebnisse zwischen 20 und 25 Prozent erzielten. Von 2000 bis 2003 sackte der MSCI-World-Index fast 48 Prozent ab, während der Wert der AHL-Anteile mehr als 70 Prozent zulegte. Und auch in der aktuellen Subprime-Krise erzielte AHL von Juli 2007 bis Anfang des laufenden Monats ein Plus von 19 Prozent, während der MSCI World rund 15 Prozent verlor. Das Superfund-A-Zertifikat hat seit Jahresanfang rund 33 Prozent gewonnen.

 

Peter Clarke, Vorstandschef der Man Group, bezeichnet Managed Futures als eine interessante Strategie auch für das zweite Halbjahr 2008. Die Anleger scheinen diese Botschaft zu hören; denn die Man Group verzeichnet weiterhin große Nachfrage nach den eigenen Hedge-Fonds-Produkten. Im zweiten Quartal 2008 habe sich der Mittelzufluss bei der Man Group auf rund fünf Mrd. Dollar belaufen, so dass das verwaltete Vermögen der weltgrößten Hedge-Fonds-Gesellschaft Ende Juni 79,5 Mrd. Dollar erreichte, berichtete kürzlich Man-Chairman Jon Aisbitte.

 

Auch bei Apano, einem deutschen Anbieter des auf der Man-Strategie basierenden Global Futures Fund, wird von anhaltendem Anleger-Interesse gesprochen. Apano-Geschäftsführer Markus Sievers hat kürzlich ein Garantiezertifikat auf diesen Fonds emittiert. Diesen Weg geht auch die in Hamburg ansässige Alternativ-Investment-Gruppe Aquila Capital, die ihre Managed-Futures-Strategie in ein Zertifikat verpackt hat, das Privatanlegern zur Zeichnung angeboten wird.

 

Quelle: Handelsblatt

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30.06.2008

Produkt: Aquila Capital rekonfiguriert Statistical Value Market Neutral AR Fund

 

Die Hamburger Investmentgesellschaft Aquila Capital hat ihren Statistical Value Market Neutral Absolute Return Fund (SVMN) überarbeitet. So erschien zusätzlich zum ursprünglichen Offshore Fonds jetzt die UCITS III Version des Fonds. Zusätzlich wurde für das Risikomanagement die FundCreator Software von Harry M. Kat, Professor für Risk Management und Direktor des Alternative Investment Research Centre an der Cass Business School in London, implementiert. Die neue Software dient der Replikation von Hedgefondsrenditen sowie der Einhaltung von bestimmten Zielgrößen des Risikomanagements. Diese Zielgrößen sind eine Volatilität von 7%, ein maximaler monatlicher Drawdown von 4%, eine Schiefe (Skewness) und Wölbung (Kurtosis) der Renditeverteilung von Null und eine Korrelation zum Standard & Poor's 500 Index von Null.

 

Der SVMN investiert in Aktien, Anleihen, kurzfristige festverzinsliche Wertpapiere und Futures auf Rohstoffe. Der Fonds will den Umstand ausnutzen, dass Risikoprämien von den Märkten nicht konstant über die Zeit gezahlt werden, sondern unterschiedlichen Zyklen unterliegen. Mit statistischen Modellen wird gezielt auf diesen Zyklus eingegangen um die unkorrelierten Erträge zu erwirtschaften.

 

Die thesaurierende UCITS III Version des SVMN (ISIN: LU0326194015, WKN: A0M2SJ) verlangt von institutionellen Anlegern eine Mindestanlage von 1 Million Euro. Der Ausgabeaufschlag beträgt maximal 5%. Hinzu kommen 1,6% Advisory Fee, 15% Performance Fee High Watermark und Verwaltungsgebühren. Der Fonds strebt eine Rendite von 11% unter den angegebenen Risikomanagementzielen an. Die Offshore Version des Fonds ist auf den britischen Jungfraueninseln domiliziert und hat eine Zielrendite von 16% bei 12% Volatilität. In den vier Jahren seit Auflegung betrug die durchschnittliche Rendite 13% bei einer Volatilität von 9%.

 

Quelle: Absolut|report

 

Anteilsklasse B (EUR Privatkunden): ISIN LU0355228080 // WKN A0NH4J

Advisory Fee 2,1% p.a., Performance Fee 15% (High Water Mark)

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09.07.2008

 

Hedgefonds können weltweite Börsenverluste im Juni abfangen

 

GREENWICH, Connecticut--(BUSINESS WIRE)--

 

Sowohl der Greenwich Global Hedge Fund Index (GGHFI) als auch der Greenwich Composite Investable Index (GI2) haben nur einen Teil ihrer Gewinne aus dem Mai verloren und schlossen den Monat mit -0,42% bzw. -0,38% ab, weit vor den Aktienindizes S&P 500 Total Return (-8,43%), MSCI World Equity (-8,10%) und FTSE 100 (-7,06%). Im Jahresverlauf bleiben GGHFI und GI2 stabil und liefern ein identisches Ergebnis von -0,10%, während der S&P 500 Total Return, MSCI World Equity und FTSE 100 Ergebnisse von jeweils -11,92%, -11,76%, und -12,87% lieferten.

 

Die Absicherung nach unten, welche Hedgefonds kennzeichnet, zeigt sich wunderbar in diesem Jahr, da Aktienindizes mit ausschließlich langfristigen Positionen Verluste von 10% oder mehr verkraften müssen, während Hedgefonds im Wesentlichen stabil bleiben, bemerkt Geschäftsführerin Margaret Gilbert.

 

Die Manager von GGHFI Directional Trading waren die Gruppe mit der stärksten Performance im Juni und verzeichneten einen Ertrag von 2,02%. Marktneutrale Fonds wurden im Monat ihrer Beschreibung gerecht und gewannen 0,32% trotz der turbulenten Verhältnisse auf Renten- und Aktienmärkten. GGHFI Long-Short Aktienfonds lagen während des Monats hinter dem globalen Index, mit Verlusten von -1,30%. Die Schwäche in diesem Sektor wurde durchbrochen von einem außergewöhnlichen Monat für auf eine Baisse spekulierende Manager, die 9,39% gewannen, was sie zur Substrategie-Gruppe mit der zweitbesten Performance in diesem Jahr machte. Schließlich ist festzuhalten, dass die Manager der GGHFI Specialty Strategy unter den Fonds im Juni am schwächsten abschlossen, mit einem Durchschnittsergebnis von -1,86%.

 

Im Juni umfasste der GGHFI 1058 konstituierende Fonds. Die endgültigen Ergebnisse für Juni werden Anfang Juli unter www.greenwichai.com veröffentlicht, sobald die zusätzlichen Fonds ihre Ergebnisse übermittelt haben.

 

Der Greenwich Investable Index, der aus 48 konstituierenden Fonds besteht, fügt der Diversität und den Performancevorteilen des breiten GGHFI weitere Investitionsfähigkeit, aktives Management und Liquidität hinzu. Der Index bildet reale Hedgefonds-Instrumente ab, und keine separat geführten Konten oder andere Methoden, die zur Replizierung der Ergebnisse von Hedgefonds-Instrumenten verwendet werden. Der GI2 wird halbmonatlich abzüglich einer Indexberechnungsgebühr von 0,02% pro Berechnungszeitraum berichtet. Die historische Performance und Regeln für die Zusammensetzung des Index sind erhältlich unter www.greenwichai.com.

 

Quelle: Quartal Flife

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16.07.2008

 

Hege-Fonds muss Verluste hinnehmen

 

TCI verliert viel Geld

 

Der bekannte Londoner Hedge-Fonds TCI muss erneut einen heftigen Rückschlag verkraften. Nach Informationen der britischen Zeitung "Financial Times" hat der von Chris Hohn gegründete, aggressive Fonds im Monat Juni einen Verlust von einer Mrd. Dollar eingefahren, so viel wie noch nie in seiner Geschichte.

 

LONDON. Hohn zählt nach seinen Attacken auf die Deutsche Börse und die niederländische Großbank ABN Amro eigentlich zu den erfolgreichsten und gefürchtetsten Hedge-Fonds-Managern. Seit der Gründung 2004 bescherte TCI den Anlegern jährliche Renditen von 30 Prozent und mehr.

 

Doch in den vergangenen Wochen hat Hohns Nimbus der Unbesiegbarkeit einige empfindliche Schrammen bekommen. Nach Informationen eines Investors, der Geld in TCI investiert hat, musste der Hedge-Fonds bereits im ersten Quartal einen deutlichen Verlust verkraften. Das Minus lag bei rund zehn Prozent. Verantwortlich dafür war unter anderem Hohns Engagement bei der Deutschen Börse, deren Aktien deutlich an Wert verloren.

 

Dazu kamen weitere Rückschläge. In Japan musste TCI den Versuch, seinen Anteil an dem japanischen Stromversorger J-Power zu verdoppeln, vorerst aufgegeben. Damit endet eine sechs Monate währende Auseinandersetzung zwischen Hohns Fonds und der Regierung in Tokio mit einer Niederlage für den bislang so erfolgsverwöhnten Londoner Hedge-Fonds-Manager.mm

 

Quelle: Handelsblatt

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07.07.2008

Harcourt Investment bringt Global Emerging Markets Dach-Hedgefonds

 

Das Schweizer Asset Management Unternehmen Harcourt Investment Consulting hat im Juni einen neuen Multi-Strategie Dach-Hedgefonds lanciert, der weltweit in die Emerging Markets investiert. Der Belmont (Lux) Global Emerging Markets (ISIN: LU0366039252) investiert in mindestens 20 Single-Hedgefonds. Der Fonds streut dabei regional über Russland, Osteuropa, Asien und Lateinamerika, über verschiedene Hedgefondsstrategien und über verschiedene Anlageklassen. Aktuell besteht das Portfolio aus 29 Hedgefonds.

 

Zielrendite des Belmont (Lux) Global Emerging Markets ist LIBOR plus 4%. Die Zielvolatilität beträgt maximal 6%, gleichzeitig wird eine möglichst geringe Korrelation zum MSCI Emerging Markets Index angestrebt. Der Fonds ist in US-Dollar, Euro und Schweizer Franken erhältlich. Die Mindestanlagesumme beträgt 10.000 US-Dollar. An Kosten fallen 1,5% Managementgebühren und 10% Performancegebühren an.

 

Quelle: Absolut|report

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09.07.2008

Blackrock listet Dach-Hedgefonds an der LSE

 

Am 24. April 2008 hat die London Stock Exchange (LSE) den bedingten Handel mit dem geschlossenen Dach-Hedgefonds Blackrock Absolute Return Strategies Ltd. (BARS) aufgenommen. Insgesamt wurden 16.125.745 Aktien im Wert von 275 Millionen US-Dollar platziert, wobei mit rund 70% der größte Anteil in Britischen Pfund notiert. Die restlichen Aktien notieren in US Dollar (16%) und Euro (14%).

 

Durch BARS erhalten Anleger die Möglichkeit, an der Wertsteigerungsstrategie von Blackrock Alternative Investors (BAA) für Dach-Hedgefonds zu partizipieren. Anlageziel von BARS sind Renditen oberhalb kurzfristiger LIBOR-Werte bei gleichzeitiger Minimierung der Volatilität. Die Renditen sollen dabei unabhängig von der Entwicklung bestimmter Kapitalmarktsektoren erzielt werden. Der Schwerpunkt von BARS liegt auf marktneutralen Strategien. Seit der Auflage des Fonds vor zwölf Jahren wurden durchgängig positive Renditen erzielt.

 

Quelle: Absolut|report

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