Dagobert

Michael Voigt: Das Große Buch der Markttechnik

31 posts in this topic

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Ok, streichen wir den marketwatch Link. War nur als Kurzzusammenfassung gedacht.

 

 

 

Beides richtig, ja.

Die Verlustperioden muss man aber noch relativieren, weil die wenigsten buy&hold Anleger ausschließlich in Aktien anlegen. Mit einem Anleihen/Immobilien-Anteil verkürzten sich die Verlustzeiträume schon. Ich würde auch nie behaupten, dass diese Anlagestrategie den Erfolg absolut gesehen garantiert, ich sage nur, dass es relativ die beste Anlagestrategie ist und das bezogen auf eine größere Anzahl an Anlegern, nicht Einzelfälle. Dass es einzelne Trader gibt, die eine hohe Rendite erwirtschaften ist klar, insgesamt ist es aber ein Verliererspiel, während die langfristige kostengünstige buy&hold Anlage für die Mehrheit erfolgreich sein kann und auch das natürlich nur, wenn man es konsequent umsetzt und nicht von einem Modefonds zum nächsten hüpft.

 

Stimmt.

Dennoch trade ich mit einem kleinen Anteil verschiedenste "Strategien" (mir ist bewusst, dadurch nicht reich zu werden. ich freue mich schon solange ich positiv bleibe).

Dafür gibts 2 Gründe:

1. So lerne ich unglaublich viel dazu (Handelsinstrumente, Strategien und deren Erfolg (meist Misserfolg), etc) und darüber hinaus macht das Lesen von Nachrichten mehr Spass, da das Konto ein wenig davon abhängt.

2. Langeweile

 

Mir fällt immer wieder auf, dass sich viele das Trading sehr einfach vorstellen. In der Vergangenheitsbetrachtung ist es das auch, auf der rechten Seite des Charts ist es aber nicht mehr so einfach. Es gibt keine Tradingstrategie, die unter allen Marktbedingungen funktioniert.

 

Das stimmt. Als Anfänger sieht man den Chart und malt sich aus, was gewesen wäre, wenn man 2003 eingestiegen wäre mit einem hochgehebelten Produkt. Traurig ist nur, wenn man sich nicht weiterentwickelt und Pleite geht.

 

 

Siehst du Buffet als Könner oder einen von Millionen Schimpansen an? Ich persönlich finde den Kult, der um ihn gemacht wird viel zu übertrieben, da sein Erfolg statistisch gesehen einfach in die Kategorie Zufall gehört. Um als Könner zu gelten müsste er viel länger traden/ mehr trades machen.

Will hier aber nicht wieder eine Buffett Diskussion, sondern nur kurz deine Meinung.

 

 

Und wie immer:

 

Belief perseverance. There is much evidence that once people have formed an

opinion, they cling to it too tightly and for too long [Lord, Ross and Lepper (1979)].

At least two effects appear to be at work. First, people are reluctant to search for

evidence that contradicts their beliefs. Second, even if they find such evidence, they

treat it with excessive skepticism. Some studies have found an even stronger effect,

known as confirmation bias, whereby people misinterpret evidence that goes against

their hypothesis as actually being in their favor.

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Siehst du Buffet als Könner oder einen von Millionen Schimpansen an? Ich persönlich finde den Kult, der um ihn gemacht wird viel zu übertrieben, da sein Erfolg statistisch gesehen einfach in die Kategorie Zufall gehört. Um als Könner zu gelten müsste er viel länger traden/ mehr trades machen.

Will hier aber nicht wieder eine Buffett Diskussion, sondern nur kurz deine Meinung.

 

Ich stimme zu, dass der Kult um ihn übertrieben wird. Seinen Erfolg völlig dem Zufall zuschreiben würde ich nicht. Er hat anscheinend schon früh den Drang zum Geldverdienen entwickelt, eine exzellente Ausbildung und sich früh Kapital beschafft und eine Gesellschaft aufgekauft und weiterentwickelt. Allein das trennt ihn schon davon ein glücklicher id*** zu sein, denn ein (unter)durchschnittlich Begabter könnte dies nicht. Auch die allgemeine Managementtätigkeit - Berkshire ist ja kein klassischer Fonds - erfordert viel Können. Dass der Erfolg seiner Börseninvestments aber zu einem großen Teil Glück zuzuschreiben ist, denke ich schon.

 

Anders verhält es sich aber mit traditionellen Fondsmanagern, sie sind in einem reinen Glücksspiel tätig. Ob Harvard oder Hauptschule macht keinen Unterschied.

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Was für ein nerviger Troll hier in dem Thema. 

 

Schade, dass nicht mehr über das Buch steht, ich habe ca. 100 Seiten hinter mehr und finde es ziemlich spannend. Es gab auch schon Aha-Effekte. Der Anfang war noch etwas nervig mit dem Praktikanten, der zu dumm dargestellt wird. Im Buch steht, dass er Bücher gelesen hat, also finde ich sollte er schon etwas mehr Ahnung haben und etwas besseren Erfolg vorweisen können als dauernd Minustrades zu erzielen. So etwas ist normal bei Leuten, die nur News lesen. Aber mit paar Büchern und einer gewissen Zeit an Erfahrung sollte es ein bisschen Erfolg schon geben, vielleicht noch kein langfristiger Erfolg.

Was mir nicht ganz gefällt ist die Beschreibung von wissen in 2 Teilen: einmal im Romanteil und einmal im sachlichen Teil. Das wirkt etwas konfus. So, jetzt kann ich aber weiter lesen :)

 

Schön, dass Murphys Buch empfohlen wird, das liegt bei mir schon auf dem Regal und wird sicherlich auch durchgelesen.

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vor 25 Minuten schrieb Dr.Polanski:

Was für ein nerviger Troll hier in dem Thema. 

 

 

 

Eine drollige Anmerkung nach fast 10 Jahren

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Was mich schon nach 150 Seiten nervt sind die vielen Fussnoten. Insgesamt fehlt dem Buch eine bessere Struktur, das ganze Buch ist eher ein Aufbau, einzelne Aspekte werden immer wieder aufgegriffen statt einen Aspekt abzuschliessen und mit einem neuen anzufangen. Das nervt, aber vielleicht ist es didaktisch besser, ich weiss es nicht. Da ich alle Bücher in Stichwörtern zusammenfasse, ist es für mich aber nervig.

Ausserdem bin ich auch der Meinung, dass man zuerst mit dem Einstieg, dann mit dem Ausstieg und dann mit dem Stopp anfängt und nicht umgekehrt. Aber nun ja, das hat der Autor ja bewusst so gemacht.

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Das Kapitel um automatische Handelssysteme und Qualität am Ende haben mich doch sehr genervt, zu viel Geschreibsel und banale Sachen.

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