andy Dezember 27, 2007 · bearbeitet Dezember 27, 2007 von andy Wir haben doch tatsächlich keinen eigenen Thread über die USA. Hiermit soll sich das ändern. Hier einige allgemeine Basis Informationen: Das Land umfasst etwa 40 % der Fläche Nordamerikas und ist der flächenmäßig drittgrößte Staat der Erde (nach Russland und Kanada). Die Vereinigten Staaten gingen aus den dreizehn britischen Kolonien hervor, die sich 1776 vom Mutterland unabhängig erklärten. Durch stete Immigration aus Europa, territoriale Expansion nach Westen und Industrialisierung gewannen die USA im 19. Jahrhundert rasch an weltpolitischem Einfluss. Am Ende des 20. Jahrhunderts waren die Vereinigten Staaten nach dem Sieg über den totalitären Faschismus und dem Zerfall der kommunistischen Sowjetunion die einzige verbliebene Supermacht. Einkommens- und Vermögensstruktur: Die großen Unterschiede im Einkommen haben sich in den letzten beiden Jahrzehnten des 20. Jh. weiter verschärft. Zwischen 1977 und 1999 stiegen die Einkommen im reichsten Hundertstel der Bürger nach Steuerabzug um 115 Prozent. Die Reallöhne für 60 % der Arbeitnehmer sind in dieser Zeit um 20 % gefallen. Diese Polarisierung hält auch im 21. Jahrhundert unvermindert an. Die Zahl der US-Amerikaner, die in Armut leben, ist 2002 um 1,7 Millionen Menschen auf insgesamt 34,6 Millionen gestiegen. Die Zahl der US-Amerikaner, die in extremer Armut leben (weniger als die Hälfte der offiziellen Armutsgrenze), stieg von 13,4 Millionen 2001 auf 14,1 Millionen im Jahr 2002 an. 2004 gab es laut Forbes in den USA 313 Milliardäre. Literatur: Diana Elizabeth Kendall, The Power of Good Deeds: Privileged Women and the Social Reproduction of the Upper Class, Rowman & Littlefield Publishers 2002 Die Armuts- und auch die Kinderarmutsrate variieren stark zwischen ethnischen Gruppen. Das reichste 1 Prozent der Bevölkerung erzielte im Jahr 2005 mit 524 Milliarden Dollar ein Einkommen, das 37 Prozent höher ist, als das der ärmsten 20 % der Bevölkerung (383 Milliarden Dollar). Wirtschaft: Die Vereinigten Staaten sind mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 13,5 Billionen US-Dollar (4. Quartal 2006) die größte Volkswirtschaft der Welt sowie mit 44.825 Dollar (ca. 34.800 Euro) das Land mit dem weltweit achthöchsten BIP pro Kopf. Der Dienstleistungssektor erwirtschaftet ca. 73 % des realen BIPs, davon etwa ein Drittel im Banken-, Versicherungs- und Immobiliengeschäft. Das verarbeitende Gewerbe trägt ca. 23 %, Landwirtschaft sowie Bergbau tragen jeweils knapp 1,6 % zum BIP bei. Die Arbeitslosenquote betrug 2006 im Schnitt 4,6 %, das Wirtschaftswachstum 3,4 %. Die Inflationsrate lag bei 2,5 %. Die Vereinigten Staaten werden von vielen für eine der am stärksten deregulierten und privatisierten Volkswirtschaften der Welt gehalten. Es gibt jedoch in vielen Wirtschaftsbereichen staatliche oder kommunale Aufsicht, so beispielsweise bei der Stromversorgung (Public Utility Commission) der einzelnen Bundesstaaten, die bei der Preisbildung einen bestimmten Mindestgewinn für die Versorgungsfirma garantiert oder in Bezug auf die zivilrechtlichen Antidiskriminierungsregelungen, die seit den 1960er Jahren bestehen. Ebenfalls zu nennen ist der Fair Housing Act sowie die vielen Regulierungen, die zwar nicht staatlich vorgeschrieben sind, sich jedoch aus Versicherungs- und Haftpflichtregelungen ergeben. Seit 1913 übernimmt das Federal Reserve System (Fed) die Aufgaben einer staatlichen Notenbank. Vorsitzender der Fed ist zur Zeit Ben Bernanke. Die Armutsschwelle wurde 2006 bei einem Jahreseinkommen von 20.614 US-Dollar (15.860 Euro) für eine vierköpfige Familie und von 10.294 US-Dollar (ca. 7.920 Euro) für eine alleinstehende Person angesetzt. Die Zahl der Menschen, die 2006 unterhalb der Armutsgrenze lebten, lag bei 36,46 Millionen, ein Minus von 0,5 Mio. gegenüber 2005. Die Rate fiel dementsprechend von etwa 12,6 % auf 12,3 % der Gesamtbevölkerung. Jeder achte Einwohner der Vereinigten Staaten lebt demnach laut Angaben der Zensusbehörde in Armut.[28] (Zum Vergleich: Deutschland: 13,5 %). 10,4 % der erwachsenen Bevölkerung und 17,2 % der Kinder hatten im Jahre 2006 nicht genug zu essen.[29] Der amerikanische Mindestlohn sichert den Angestellten einen Stundensatz von nicht unter 5,15 Dollar zu, zahlreiche Bundesstaaten schreiben allerdings in davon abweichenden Gesetzen einen zum Teil deutlich höheren Mindestlohn vor. Außenhandel: Der Import von Waren belief sich 2006 auf 1,860 Billionen US-Dollar, der Export auf 1,024 Billionen US-Dollar, womit ein hohes Handelsbilanzdefizit von 836 Mrd. US-Dollar ausgewiesen ist. Zudem wurden 2006 Dienstleistungen im Wert von 342 Milliarden US-Dollar importiert, während ca. 414 Milliarden US-Dollar an Exporten verzeichnet wurden. Der daraus resultierende Überschuss von 72 Milliarden US-Dollar trug dazu bei, dass 2006 das Gesamtdefizit im Außenhandel bei ca. 764 Mrd. US-Dollar lag. Der Median für das jährliche Bruttoeinkommen amerikanischer Haushalte lag laut Angaben der Zensusbehörde bei 43,389 US-Dollar. Dabei hatten circa 16 % aller Haushalte ein Bruttoeinkommen von über 100.000 US-Dollar. Die Verteilung von privatem Haushaltseinkommen wird in den Vereinigten Staaten mit Hilfe von Fünfteln gemessen. Demnach verdienten die oberen zwanzig Prozent aller amerikanischen Haushalte mehr als 88.030 US-Dollar im Jahr, während Haushalte im niedrigsten Fünftel ein Bruttoeinkommen von weniger als 18.500 US-Dollar vorwiesen. Der Median des Bruttohaushaltseinkommens pro Kopf lag im Jahre 2003 bei 22.966 US-Dollar. Die Bildung und Rasse einer Person hatten einen bedeutenden Einfluss auf das Bruttoeinkommen. Asiaten und Weiße hatten beispielsweise bedeutend höhere Einkommen als Spanisch sprechende und Schwarze. Während der Median des Bruttohaushaltseinkommens für asiatische Haushalte bei 57.518 US-Dollar lag, betrug er nur 30.134 US-Dollar für schwarze Haushalte. Bruttoeinkommen ist auch an den Bildungsstand gekoppelt. Der persönliche Median des Bruttoeinkommens für eine Person mit High-School-Abschluss betrug 25.900 US-Dollar, während das persönliche Bruttoeinkommen für Personen mit einem Doktortitel bei 81.400 US-Dollar lag. Quelle: Wikipedia.de Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
andy Dezember 27, 2007 Das Ende der Globalisierung? http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,522305,00.html Im US-Wahlkampf ist derzeit wieder ein Zweifel zu besichtigen, der sich als geschichtsmächtig erweisen könnte. Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton hat sich von der Freihandelstheorie losgesagt, die seit Ende des Zweiten Weltkrieges Amerikas Weltsicht prägt Hillary Clinton sagt sich jetzt vom Erbe ihrer Vorfahren los, auch von dem ihres Gatten. Sie glaubt nicht mehr daran, dass der Handel mit anderen Nationen automatisch Vorteile für ihr Land bringt. Die alte Theorie stimme nicht mehr, sagte sie jetzt der "Financial Times". Als Präsidentin wolle sie die laufende Welthandelsrunde, die einst in Doha gestartet wurde, nicht mehr zu Ende führen. Eine Handelspolitik, die da weitermache, wo Bush ende, komme für sie nicht in Betracht: "That is not an option." Führen Zweifel und Skepsis automatisch zur richtigen Politik? Leider nicht. Der Zweifel kann auch Zerstörung bedeuten, wie sich am Beispiel Michail Gorbatschows beweisen lässt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
andy Dezember 28, 2007 Immobilienkrise setzt US-Wirtschaft zu Die nächste Spekulationsblase kommt bestimmt http://www.tagesschau.de/wirtschaft/immobilienkrise6.html Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
AzadKing Dezember 28, 2007 Ich weiß zwar nicht ob die Zahl stimmt, hat vielleicht auch nix mit der Wirtschaft zu tun aber laut http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschamerikaner gibt es 50 Millionen Deutschamerikaner.. did you know that ? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Carlos Januar 1, 2008 · bearbeitet Januar 1, 2008 von Carlos G. Dollar Strategists Predict End of Bear Market in 2008 Dec. 27 (Bloomberg) -- The dollar is poised to end a two- year slide against the euro in 2008 as government-backed funds in Asia and the Middle East purchase U.S. assets, currency strategists say. The currency will gain 4.4 percent to $1.40 per euro by the end of the third quarter, according to the median forecast of 43 strategists surveyed by Bloomberg News. The dollar is down 9.8 percent this year to $1.4638 per euro, after weakening more than 10 percent in 2006. Merrill Lynch & Co., Morgan Stanley, Citigroup Inc. and Bear Stearns Cos., based in New York, sold $20 billion in stakes to bolster capital eroded by credit-market losses. International purchases of U.S. financial assets totaled $114 billion in October, the Treasury Department said Dec. 17, the fastest pace in five months. OK, nur eine Meinung, aber... "Sovereign wealth funds are getting cheap deals by buying some of these bombed-out assets,'' said Gerry Celaya, chief strategist at Aberdeen, Scotland-based research company Redtower Ltd., whose $1.23 per euro forecast is the most bullish. ``The U.S. economy is resilient and good at clearing out all the dead wood and bouncing back, and the dollar will follow.'' Weitere forecasts: Merrill Lynch, reeling from the biggest loss in its 93-year history, received a $5 billion investment from Singapore's state-owned Temasek Holdings Pte. this week. China Investment Corp., set up to manage the country's $1.46 trillion of currency reserves, last week purchased a $5 billion stake in Morgan Stanley, the second-largest U.S. securities firm. Citigroup said Nov. 27 that Abu Dhabi Investment Authority invested $7.5 billion in the biggest U.S. bank by assets. "Asia and the Middle East know they need to lend some support to the dollar, or they're all going to lose out,'' said Tony Morriss, a strategist in Sydney at Australia & New Zealand Banking Group Ltd., the second most-accurate dollar forecaster in Bloomberg surveys in the third quarter. He forecasts $1.39 per euro next year. A depreciating dollar boosted U.S. exports to a record in October. The shortfall in the current account, the broadest measure of trade, narrowed to $178.5 billion in the third quarter, the least in two years. ``I can't be too bearish on the dollar,'' said Richard Grace, a senior currency strategist in Sydney at Commonwealth Bank of Australia, the nation's second-largest bank and the most accurate currency forecaster in the second quarter. ``The current-account deficit should continue to improve.'' Commonwealth Bank forecasts the dollar at $1.32 per euro at the end of 2008. Rising exports won't prevent the U.S. economy from slowing to a 1.9 percent growth rate in 2008, lower than the 2.1 percent in Europe and 4.8 percent globally, the International Monetary Fund in Washington said. http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=206...refer=exclusive Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag