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Jose Mourinho

Im Alter wird das Haus oft zur Last

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Crasher
· bearbeitet von Crasher
Ich schmeisse auch nochwas dazu

 

Als Eigenheimbesitzer bin ich ausserdem deutlich flexibeler in der gestaltung meiner Energiekosten

bzw in der senkung dieser durch Isolierung, alternative Energiegewinnung etc...

 

Was ja zum Glück vollig kostenlos ist und auch keine laufenden Kosten verursacht ;) *Ironie*

 

Energie kann und wird nicht zum Luxus werden. Soviel mal dazu. Wer im Monat 500 € an Energiekosten hat, der nennt entweder ein Schloss, ein Haus ohne Fenster und Türen sein eigen oder hat sie nicht mehr alle :)

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dollarjoe
· bearbeitet von dollarjoe

ich finde auch, dass ein haus nicht nur finanziell zur belastung wird, sondern auch physisch. wenn man älter wird, kann man das doch gar nicht mehr alleine pflegen und sauber halten. und wenn man alles altersgerecht umrüsten lässt, sind wir wieder beim geld...

hier ein interessanter artikel zum altersgerechten wohnen auf der seite http:/www.finanzen.de:

Wohnen im Alter: Rechtzeitig vorsorgen

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Berrent
und in 30 Jahren kannst du wieder anfangen und ein Vermögen in Reparaturen, Renovierungen o.ä. zu stecken, damit du nach deinem Gusto drin leben kannst oder die Hütte wieder für einen brauchbaren Preis los wirst. Wer daran glaubt einmal 20 Jahre lang 100.000 in Raten zu zahlen und fertig der irrt sich gewaltig.

 

So, so :rolleyes:

 

Meine Hütte ist bezahlt.

 

Wer laufend neue Badezimmer baut, der wird auch laufend die Einrichtung "seiner" Wohnung austauschen.

 

Ich habe mit 25 Jahren in einer Großstand gekauft...........20 Jahre Streßfrei parken, Garage fürs Mopped, entspannt schrauben, im Garten grillen usw.........

 

Ach ja, die lieben Mietnachbarn, pack mal Parkett in "deine Wohnung" und lass dann mal die Kinder mit nem Bobby Car fahren :w00t:

 

Die Preise sind gefallen in den letzten 20 Jahren, na und???? Wenn ich die Hütte jetzt verkaufe habe ich trotzdem jede Menge Zusatzkohle in der Tasche :thumbsup:

 

 

Das Problem an der Diskussion ist m.E., entweder man ist nicht der Typ Hausbewohner (vollkommen ok) oder die Kohle reicht nicht (dann einfach mal Klappe halten :lol: )

 

Die unmassgebliche Meinung von

 

Berrent

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Crasher
· bearbeitet von Crasher
Das Problem an der Diskussion ist m.E., entweder man ist nicht der Typ Hausbewohner (vollkommen ok) oder die Kohle reicht nicht (dann einfach mal Klappe halten :lol: )

 

irgendwie unlogisch. Man ist doch der Meinung das ein Eigenheim günstiger ist. Wer also 700€ für eine Mietbude hat der kann damit auch einen Kredit abzahlen :) Also beschränken wir es mal darauf "entweder ist man der sesshafte-Eigenheimtyp oder der Umzieh-Mietwohnungs-Typ oder man hat einfach keinen Bock auf den ganzen Eigenheimstreß".

 

Wenn man ausserdem bedenkt wie viele Leute ein Haus bauen, es nicht bezahlen können oder schon während der Bauphase pleite sind, da kann man günstig was schießen wenn man will :)

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klausk
· bearbeitet von klausk

Ich betrachte diese Diskussion aus der Ferne (USA). Lassen wir mal die derzeitige Immobilienkrise hier beiseite (die ja auf einer Preisblase basierte). Auf die Dauer steigen Immobilienpreise aus einem kühlen Grunde: Häuser werden älter und werden eines Tages abgerissen und ein neues wird gebaut, aber Keiner produziert Grundstücke. -- Steigen Grundstückspreise in Deutschland möglicherweise nicht (oder weniger als anderswo), weil die Bevölkerung schrumpft? Und die Nachfrage mithin geringer wird? Kinder haben kostet Geld; keine Kinder haben kostet auch Geld (sogar noch mehr), nicht nur bei der Rente. Nicht zu investieren ist nur scheinbar billiger. -- Ich habe vier Kinder und einen Enkel. Der arme Kerl, jetzt sieben Jahre alt, soll eines Tages für die Versorgung von acht Erwachsenen aufkommen.

 

Irritierend an dieser Diskussion finde ich die durchgängige Meinung, dass Mieten billiger sei als Kaufen. Mein Ältester lebt in Deutschland und glaubt das auch. Sein Argument gegen Hauseigentum: Dann kommt die Stadt, macht irgendwas an der Strasse und will Anliegerkosten kassieren. Mag ja sein, aber 1) was immer die Stadt tut, steigert (oder wenigstens erhält) das nicht den Wert der Immobilie (selbst wenn es "nur" um die Erneuerung des Abwasserkanals geht)? Und 2) glaubt Jemand, dass ein Vermieter seine Kosten nicht in die Miete einrechnet?

 

Das Argument der Energiekosten. Energie wird durch Mieten nicht billiger. Ein Eigentümer hat mehr Kontrolle darüber als ein Mieter. Falls Wernwärme billiger ist, gibts die nur für Mietwohnungen? Nicht für ETWs? -- Bitte nicht mit der Frage vermischen, ob man lieber in der Stadt wohnt (mit direkten Nachbarn) oder auf dem Land mit viel Raum rundherum.

 

Irritierend finde ich auch das Argument der Flexibilität. Umziehen, wegen Job oder was auch immer, kann ein Eigentümer auch; er verkauft eben sein Haus und kauft sich am neuen Ort was Anderes. Oder kleben Deutsche wirklich an der "Scholle"?

 

Gruss, klausk.

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Grumel

Gib da einige Aspekte:

- Konsumnachfrage nach Eigenbesitz

- hohe Transaktionskosten beim Eigentums Kauf/Verkauf

- schlechte Portfoliodiversifikation

 

 

Wenn man sich mal irgendwo dauerhaft niedergelassen hat sieht das bischen ander aus:

 

-wer selbst besitzt muß dem Vermieter keinen Risikoaufschalg zahlen für nicht zahlende Mieter oder solche die die Wohnung herunterwirtschaften.

 

-Eigenheim veringert die Volatilität der Konsumausgaben um das Selbe zu erreichen. ( Wer möchte mit 70 wegziehen falls der eigene Wohnort zum Nobelviertel wird ? )

 

Vergleiche dabei junger im Arbeitsleben:

 

Der ist doppelt erledigt wenn die wirtschaftliche Lage schlecht wird in seiner Region, muß umziehen und die Immobilie ist deutlich weniger wert. Wird die Miete dagegen teuerer verbessern sich meist auch die Jobaussichten

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Crasher
· bearbeitet von Crasher

@ klausk: Nach unseren Babyboomern wird es aber auch schwer in 20 Jahren das Haus an den Mann zu bringen :) Wie wir alle wissen is das nicht so dolle mit dem Nachwuchs. Von daher glaube ich eher das viele Hütten leer stehen, verscherbelt werden oder verschwinden.

 

Und keiner hat gesagt das ein Eigenheim teurer ist als eine Mietwohnung. Ganz im Gegenteil. Nur die "100.000 € Kredit-und-dann-war-es-das"-Einstellung, funktioniert nicht. Real ist ein Eigenheim sicherlich auf´s Leben umgerechnet günstiger, aber (je nach Bauherr) u.U. nicht so viel günstiger das sich die vielen Nachteile, Risiken und die viele Arbeit für den Mehrwert lohnt. Und schon gar nicht bleibt es real bei den 100.000 €. Je nach Anspruch/Lage/Zustand/Situation u.s.w kann da die gleiche Summe (oder auch mehr) dazu kommen.

 

Und im übrigen ist man mit einem Eigenheim wahsinnig unflexibel. Glaub mal nicht das du von heute auf morgen einen Käufer für dein Haus findest und dann noch für einen anständigen Preis. Wie soll das denn gehen? Da ist 1. die Bürokratie im Wege und 2. der Mensch selber, der immer nach dem i-Tüpfelchen sucht und somit sehr lange zum Entscheiden, finanzieren u.s.w braucht. Immerhin ist es ein fremdes Haus in das man sich eindenken muss. Ein Haus baut/kauft man nicht mal eben so nebenbei, das gilt für den Häuslebauer wie für den Häuslekäufer.

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Raccoon
irgendwie unlogisch. Man ist doch der Meinung das ein Eigenheim günstiger ist. Wer also 700€ für eine Mietbude hat der kann damit auch einen Kredit abzahlen :) Also beschränken wir es mal darauf "entweder ist man der sesshafte-Eigenheimtyp oder der Umzieh-Mietwohnungs-Typ oder man hat einfach keinen Bock auf den ganzen Eigenheimstreß".

Du vergisst, dass beim eigenen Heim Kosten fuer Reparaturen und Renovierungen anfallen, die sonst der Vermieter zahlt; es bleibt daher nicht nur beim Abzahlen der 700 Euro. Wie ich aber schon weiter vorne im Thread sagte muss man aber auch davon ausgehen, dass Mieten nicht konstant bleiben und im Laufe der Zeit eher erhoeht werden, weil der Vermieter natuerlich seine Kosten teilweise oder ganz auf den / die Mieter abwaelzen will.

 

Keine Ahung was besser ist, weiss man wahrscheinlich erst nachher ...

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klausk
· bearbeitet von klausk
@ klausk: Nach unseren Babyboomern wird es aber auch schwer in 20 Jahren das Haus an den Mann zu bringen :)

Beim Verkaufen kommt es vor allem auf Eines an: den Preis. Das wird sich auch in 20 Jahren nicht ändern.

 

Ich kannte mal Einen hier in CA, der bot sein Haus zum Verkauf an. Als ich ihn auf den meiner Meinung nach überhöhten Preis ansprach, sagte er, "ich weiss, was mein Haus wert ist" (er war ein Deutscher, natürlich :o ), und blieb prompt darauf sitzen. Bis er tatsächlich wegzog und Hals über Kopf alles verscherbelte. Über den erzielten Preis hat er sich nicht ausgelassen; er hat sich nicht mal verabschiedet, obwohl wir bis dahin befreundet waren.

 

Die Preisvorstellungen des Verkäufers besagen nichts über den Wert. Der Wert steht im Kaufvertrag. Und wie ebay beweist: Man kann alles verkaufen, wenn der Preis stimmt -- auch in 20 Jahren.

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Boersifant

Solche Beispiele soll mal einer verstehen. 100000 Euro Kredit für ein Eigenheim, dafür bekommst du in einer Vorstadt einer Großstadt gerade einmal ein kleines unbebautes Grundstück. Inkl. Haus und Ausstattung ist unter 200000 nichts zu machen und da reichen dann auch 700 Euro für die Tilgung nicht mehr.

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Crasher
· bearbeitet von Crasher

Du hasst dir die Antwort doch schon selber gegeben. Wenn man nicht in der Vorstadt einer Großstadt wohnt und andere Ansprüche hat geht auch das. Ausserdem ist es ein Beispiel für das visuelle Verständnis der eigentlichen Aussage.

 

@ Raccon: Ja, genau das erzähle ich ungefähr seit bestehen des Threads :)

 

@ klausk: "wenn" der Preis stimmt. Es ist aber nicht mal eben von heut auf nächste Woche verkauft. Wir leben in Deutschland, du hast dich wohl schon mit der "in den USA ist alles möglich" Mentalität angesteckt :) soweit ist man hier noch nicht, weder von Seiten des Staates noch vom Denken der Bürger. Geiz ist geil, Unzufriedenheit gehört dazu wie der tägliche Toilettengang. Wie soll man da schnelle Entscheidungen erwarten ?? Alles schon erlebt. Ausnahmen gibt es immer, wenn bloß die Regel nicht wär.

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

So unmöglich viel Aufwand ist es auch wieder nicht, eine Immobilie zu kaufen oder verkaufen. Ärgerlich finde ich die ganze Abzockerei in dem Zusammenhang (Grunderwerbsteuer, Kosten für Grundbuch, Notar, etc. ). Da kommt ein schönes Sümmchen zusammen, das man nie wieder sieht, mit Makler sogar noch mehr.

 

Und was preiswerte Häuser angeht - es gibt sie schon

In verkehrsgünstiger Lage mit interessantem Grundriss bevorzugte Objekte für Handwerker und engagierte Heimwerker. Wenn man dann noch bereit ist aufs Land zu gehen, gibt es da eine Reihe von Schnäppchen sogar noch unter 50.000 Euro.

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Boersifant

Na die Schnäppchen würde ich gerne mal sehen. Wahrscheinlich mit entsprechender Umgebung und Arbeitslosenzahl...

Es muss ja kein Müncher Vorort sein, aber neues bescheidenes Eigenheim und kleines Grundstück für unter 100000 Euro ist in jeder allgemein akzeptablen Gegend utopisch.

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Crasher

für dich, Boersi. Es gibt aber noch andere Menschen auf diesem Planeten.

 

@ Sapine: Den Aufwand - das Haus zu verkaufen - habe ich noch nicht berücksichtigt. Es ist einfach schwer sein Haus schnell an den Mann zu bringen, ganz gleich in welcher Gegend es steht. Ausnahmen gibt es vielleicht, aber so aus eigener Erfahrung zum Großteil nicht so einfach und schnell wie sich das manche hier vorstellen. Es wird laufend verhandelt, dann werden noch 10 andere Häuser in die Auswahl genommen. An jedem wird was gemeckert, dann muss erstmal überlegt werden ob und was man ändert, was der Umbau kostet, ob das ins Budget passt-> wenn nicht muss wieder verhandelt werden u.s.w ! Ich glaube kaum das es viele Leute gibt die sich ein paar Häuser anschauen, durch laufen und nach einer Woche den Kaufvertrag unterschreiben. Und es kann echt problematisch werden (bei der ganzen Bürokratie) wenn man ein Haus an der Backe hat, einen Kredit tilgen muss, evtl. Verlust macht und eine Restsumme abstottern darf, doppelt miete zahlen muss, die Ungewissheit ob man es überhaupt schnell für einen anständigen Preis los wird u.s.w. Es gibt mehr als genüg Gründe die sowas in die Länge ziehen.

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Basti
· bearbeitet von Basti

mal abgesehen von irgendwelchen unvorhersebaren Schicksalschlägen, wird jeder Mensch - der ein Haus kaufen will - sich das vorher genau durch rechnen. ich glaube kaum, das man mal eben so ein Haus kauft und gut ist. Das ist nur das Ergebnis einer langen Entscheidungskette bzw. Suche nach dem richtigen Objekt.

 

wer sich ein Haus zulegt, weiß i.d.R. schon, was für Kosten auf ihn zukommen.. egal ob Vertragskosten, Tilgungs- oder Reperaturkosten etc.

 

ich bin jetzt 31 Jahre, Haus ist meine, ggf. noch 2-3 Jahre "Baustress" (was eigentlich ein Hobby ist) - fertig. Ich ziehe nicht mehr weg, ich bleib da wohnen. Ende. Für den einen langweilig - für den anderen die Erfüllung.

 

Sicherlich sind hier im Osten, die Preise nicht mit München, Stuttgart, Hamburg, FF/M zu vergleichen. Aber Börsi muß ich recht geben mit seiner Einschätzung. Will man nicht wirklich in der Pampa leben - sondern ein Siedlungshäuschen o.ä. haben - wären die 100T sicherlich die untere Grenze (je nach Zustand bzw. Ausstattung des Hauses).

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highline

jeder sollte selber wissen, was er macht - es gibt keine universelle lösung.

 

ich kann nur sagen, dass ich mit meiner lösung sehr zufrieden bin.

 

meine mutter hat zwei häuser auf zwei benachbarten grundstücken. in einem haus lebt sie, das andere haus haben wir umgebaut und renoviert. in dem umgebauten haus befinden sich jetzt zwei wohnungen (eine bewohnt mein bruder, die andere bewohne ich). wir zahlen sehr wenig miete (kein vergleich zu mietwohnungen von "fremden vermietern".). meine mutter zockt uns nicht ab und freut sich, "dass das geld in der familie bleibt".

 

in vorraussichtlich 5 jahren werde ich mir eine größere eigentumswohnung kaufen (2 zimmer wären für eine familie dann doch zu wenig) und später dann ein grundstück inkl. haus erben - ebenso mein bruder.

dann kann ich die ETW immer noch vermieten, verkaufen, meinen kindern schenken oder das gleiche mit dem geerbten haus.

 

wir wohnen im speckgürtel von hamburg und sehen keinen grund, später woanders hinzuziehen. wirtschaftlich geht es uns gut, wir haben sehr nette nachbarn und fühlen uns wohl.

 

ich finde wohneigentum gut und würde nie auf die idee kommen und 700 EUR für miete zahlen um dann irgendwo anonym in einem block zu leben!

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