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Roland20030_1

Rente für Selbstständige?

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Roland20030_1

Hallo stelle mich kurz vor bin 30 Jahre alt. Selbstständig seit 11 Jahren (Bau).Einzelunternehmer Umsatz ca. 80.000 . Zu verst. Einkommen ca. 35.000 .

Rente bis jetzt ( nichts ) getan. Mein denken mit 18 war, es macht keinen Sinn in eine Kapitalbildende Lebensv. 250 im Monat einzubezahlen für die Rente. Die wiederum auch vielleicht nur Wohnungen kauft und mir vielleicht sogar indirekt vermietet. Oder Geld aufnehmen zu müssen bei 10-12 % weil Ich meine Kapitalbildende Lebensv. bedienen muss.

Erst muß Ich schauen wie weit Ich mit meiner Firma komme. Mit 30 mach Ich mir dann gedanken über die Rente. Wenn Ich weiß wo Ich stehe und wo Ich hinwill.

 

Hab mir trotzdem vor 8 Jahren eine Wohnung gekauft.KP 100.000 (incl.Grunderw., Notar, Einbauküche und Edle Böden).

87,5% finanziert zu 3,85% + 1% Tilgung sind 4244 minus Eigenheimzulage 2500 sind 1744 / 12 Monate sind 145 Mietzins im Monat.

Billiger kann Mann nur bei Mama wohnen !

 

Zurück zum Wesentlichen.

Jetzt hab Ich mir (wie wahrscheindlich jeder) ausgerechnet.Ich brauche für die Rente (um nichts mehr arbeiten zu müssen) 600.000 zu 4% Tagesgeld sind 24.000

( zu versteuerdes Einkommen ) bis Ich 60 Jahre alt bin. (würde mir reichen).

 

Problem! vorrausgesetzt (was Ich bezweifle) Ich hätte mir bis 60 die 600.000 zusammengespart und zusammenverzinseszinst.

dann haben die 600.000 Euro in 30 Jahren nur noch eine Kaufkraft (bei 2% Inflation) von ca. 300.000 (sprich stand jetzt 12.000 Euro zu versteuerndes Einkommen (Kaufkraft)

zu wenig Ich bräuchteca 1.000.000 um in 30 Jahren die Kaufkraft von heute 600.000 zu haben, und das ist in meinen Augen unmöglich für mich diese Summe zusammen zu bekommen.

 

Lösung! Immobilien kaufen, weil durch die Mieterhöhung wie soll Ich sagen (habe kein BWL studiert) das Anlagekapital aufgebessert wird .

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Roland20030_1

bin noch nicht fertig muss weg beitrag wird erweitert bin aber für jede anregung dankbar.

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crosplit
· bearbeitet von crosplit

Hm, eine Million ist machbar bei 8% netto-Verzinsung dreißig jahrelang: macht eine Sparquote von 705 im Monat...

Problem: Inflation(-steuer) und vor allem Abgeltungsteuer ab nächstem Jahr!!!

 

Schau mal hier:

 

Vorruhestand aus Kapitalerträgen finanzieren, monatliche Entnahme von Kapitalerträgen:

 

https://www.wertpapier-forum.de/index.php?showtopic=17805

 

 

 

Wegen Immobilien:

 

Eigentumswohnung verkaufen - Immofonds kaufen, aber welche?

 

https://www.wertpapier-forum.de/index.php?showtopic=17617

 

 

Im Alter wird das Haus oft zur Last:

 

https://www.wertpapier-forum.de/index.php?s...21&hl=miete

 

 

Immobilie versus Wertpapierdepot:

 

https://www.wertpapier-forum.de/index.php?s...mp;hl=immobilie

 

Für mich hat sich das Thema Immobilie als Anlage erledigt (außer offene Immobilienfonds), interessant ist die Sache eh erst für Multi-Millionäre wegen Zinsabschreibung / Aufwand versus Ertrag...+ Risiko!

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Sisyphos
Problem! vorrausgesetzt (was Ich bezweifle) Ich hätte mir bis 60 die 600.000 zusammengespart und zusammenverzinseszinst.

dann haben die 600.000 Euro in 30 Jahren nur noch eine Kaufkraft (bei 2% Inflation) von ca. 300.000 (sprich stand jetzt 12.000 Euro zu versteuerndes Einkommen (Kaufkraft)

zu wenig Ich bräuchteca 1.000.000 um in 30 Jahren die Kaufkraft von heute 600.000 zu haben, und das ist in meinen Augen unmöglich für mich diese Summe zusammen zu bekommen.

 

Lösung! Immobilien kaufen, weil durch die Mieterhöhung wie soll Ich sagen (habe kein BWL studiert) das Anlagekapital aufgebessert wird .

 

 

Ich möchte nur vor drei zu optimistischen Annahmen warnen:

 

  1. In den vergangenen Jahren hatten wir zwar eine außergewöhnlich niedrige Inflationsrate von 2% (oder sogar etwas darunter), doch liegt der langjährige Durchschnitt bei rund 3 %. Rechnet man damit, wird in 30 Jahren eine Summe von 1,5 Mio EUR benötigt.
  2. Der Wert einer Immobilie hängt immer von Angebot und Nachfrage ab. Angesichts der Alterung der Gesellschaft und der sinkenden Bevölkerungszahl in Deutschland ist generell - also selbst in sehr guten Lagen - mit einer sinkenden Nachfrage aber einem noch steigenden Angebot zu rechnen. Daß eine Immobilie also wie in der Vergangenheit noch einen Wertzuwachs erzielt, ist eher fraglich. Ich würde günstigstenfalls mit einer Werterhaltung nach Inflation rechnen.
  3. Du hast sicher nicht vor mit 60 Jahren das Zeitliche zu segnen sondern willst noch eine Weile Deine Rente genießen. Dann mußt Du auch in der Rentenphase die Inflation berücksichtigen und darfst nicht von einem starren Wert ausgehen.

 

 

 

Zur Beantwortung Deiner Frage müßte man im übrigen noch wissen, ob Du nur Dich selbst oder auch eine Ehefrau oder Familie absichern mußt (z.B. im Hinblick auf die Frage, ob ein Kapitalverzehr möglich ist).

 

Schließlich noch eine Bemerkung: Warum denn starr mit einem Rentenbeginn von 60 Jahren rechnen? Als Selbstständiger hast Du doch die wunderbare Möglichkeit selbstbestimmt und damit vermutlich auch motivierter zu arbeiten als Angestellte. Warum also nicht einfacher länger arbeiten wollen?

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Sandale
· bearbeitet von Sandale

-gelöscht-

An threads von Personen, die keine Form wahren können und gleich mal lostreten möchte ich mich lieber nicht beteiligen. Insbesondere wenn sie erstmal selbst Milchmädchenrechnungen präsentieren...

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Roland20030_1

Bei Selbstständigen mit hohem Einkommen lohnt sich oft Rürup, weil das zu versteuernde Einkommen teilweise um die Rentenbeiträge gemindert wird. Bei Dir wäre das (2008) bei einem Beitrag i.H.v. 7000/Jahr allerdings nur ca. 2% Steuerersparnis (=ca. 160).

 

Bei dieser Aussage kann Ich nur feststellen das du Null in diesem Forum liest, und in Sachen Rendite gar nichts verstehst!

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ghost_69
· bearbeitet von ghost_69

Hallo Roland

 

Immobilien sind schon gut, doch weiß man nie welche Mieter man bekommt,

manche Hausen wie die Wandalen.

 

Es gibt Immobilienfonds die sehr stabil laufen,

schaue dafür doch mal im Fonds-Unterforum rein,

da wird alles genau unter die Lupe genommen,

es gibt im Schnitt ca. 4-6% Rendite pro Jahr

bei geringem Risiko. Das wären offene Immobilienfonds.

 

Jetzt gibt es aber auch noch geschlossene Immobilienfonds,

wenn Du da einen guten findest bringt dieser zwischen 6-9% steuerfrei,

der einzige Nachtteil ist, dass Du das Kapital erst nach der Laufzeit

zurück bekommst und Du zwischenzeitlich schauen solltest,

wo Du die Auszahlungen reinbutterst.

 

Für mich sind immer noch Sparpläne die Beste Vorsorge,

suche Dir da solide Fonds raus, die in jeder Marktlage gut abschneiden.

 

Als Beispiel dieser hier:

 

Carmignac_Patrimoine_FFB.pdf

 

Ghost_69 :-

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