CFD Anfängerthread

89 Beiträge in diesem Thema

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begriff hin oder her, die kurse werden aufgrund des kurses eines bezugsobjekts ermittelt. das nenn ich underlying.

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CFDs sind Derivate bei denen es dem CFD Anbieter (Emittent ist zu hochgegriffen bei CFDs im Retailgeschaft) völlig überlassen bleibt, was er mit Deiner Kohle macht; versaufen, verhuren etc.

 

Ein klein wenig seriösere Anbieter werden sicherlich ihre Positionen "hedgen", aber der Begriff "Underlying" ist hier sicherlich fehl am Platz.

 

CFD anbieter gehen doch immer die gegenposition an der Börse ein, um sich selber abzusichern, oder habe ich ein Buch über CFDs gelesen, wo nur Müll drin steht!?

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Geschrieben

Bitte nicht schon wieder das "sind-cfd´s-gut?" thema...das wurde ausfühlrich an anderer Stelle behandelt.

 

zum Topic:

 

die nehmen als "underlying" den in den Kontraktangaben beschriebenen Future.

 

Bei deinem Beispiel mit Öl wird der normale Rohöl-Future (im Normalfall) genommen, der an der NYMEX gehandelt wird.

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Geschrieben

CFD anbieter gehen doch immer die gegenposition an der Börse ein, um sich selber abzusichern, oder habe ich ein Buch über CFDs gelesen, wo nur Müll drin steht!?

 

Die Anbieter KÖNNEN sich absichern. Müssen aber nicht.

Einige Anbieter (z.b. marketindex) sichern sich nicht ab, weil ein großteil der Kunden sowieso verliert und die Anbieter - statt sich abzusichern - mit dem Geld was sinnvolleres machen können.

Das sollte einem zu Denken geben.

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Geschrieben

Das sollte einem zu Denken geben.

 

zum beispiel indem man dieses irre geheble sein lässt.

wenn das denn geht. meine frage hab ich damals gestellt, weil bei währungen und rohstoffe passende instrumente zu finden etwas anstrengend ist und auch die orderkosten nicht ganz ohne.

 

wenn man z.b. eine währungsabsicherung immer ohne orderkosten anpassen könnte wäre das schon ein großer vorteil.

 

nur an der seriösität dieser broker habe ich so meine zweifel...

ist denn der hebel frei wählbar oder nehmen die nur ihre mindestmargins und nicht mehr?

 

wenn 1-5%-ige margins der normalfall sind wundert mich gar nicht, dass die meisten kunden verlieren.

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Geschrieben

Wenn ich long gehe, hat das dann Auswirkungen auf die Aktie / Index?

 

Man spricht ja dann immer von: Ich bin mit XY-10.000 im Markt - stimmt das überhaupt?

 

Kennt jemand eine Seite, die verständlich erklärt, was auf Seiten des Market-Makers passiert?

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Geschrieben

Wenn ich long gehe, hat das dann Auswirkungen auf die Aktie / Index?

 

Man spricht ja dann immer von: Ich bin mit XY-10.000 im Markt - stimmt das überhaupt?

 

Kennt jemand eine Seite, die verständlich erklärt, was auf Seiten des Market-Makers passiert?

Wie ich schon vor über einem jahr schrieb:

 

Die Anbieter von CFDs (marketindex, CMC etc.) verrechnen erstmal sämtliche short mit long Positionen. Die resultierende Netto-Position können (!) sie absichern, müssen sie aber nicht.

Wenn du also mit 10000 EUR "im Markt" bist, so ist das in aller Regel nicht wahr.

 

Anders bei CFD DMA (DMA = Direct Market Access). Hier kauft der Broker die entsprechende Bezugsposition direkt an der Börse.

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Geschrieben

Wenn ich long gehe, hat das dann Auswirkungen auf die Aktie / Index?

 

Man spricht ja dann immer von: Ich bin mit XY-10.000 im Markt - stimmt das überhaupt?

 

Kennt jemand eine Seite, die verständlich erklärt, was auf Seiten des Market-Makers passiert?

Wie ich schon vor über einem jahr schrieb:

 

Die Anbieter von CFDs (marketindex, CMC etc.) verrechnen erstmal sämtliche short mit long Positionen. Die resultierende Netto-Position können (!) sie absichern, müssen sie aber nicht.

Wenn du also mit 10000 EUR "im Markt" bist, so ist das in aller Regel nicht wahr.

 

Anders bei CFD DMA (DMA = Direct Market Access). Hier kauft der Broker die entsprechende Bezugsposition direkt an der Börse.

 

Hi, danke erstmal.

 

Was bedeutet konkret absichern? (Bei Netto-Long-Position)

 

Wenn ich z.B. nur ein Kontrakt kaufe, setze ich ja nur als Margin z.B. 150 (Je nach Hebel), bewege ja aber einmal den Dax also 5500.

Wenn jetzt der Broker sich absichern will, bezieht er dann meine Position (long) wirklich, und kauft für 5500? (Was? Einen Dax kann man ja schlecht kaufen...?)

Wie sichert sich der Broker ab, dass, wenn der Dax innerhalb von Minuten von 5500 auf 6000 Punkte steigt, mir minimum 500 (Je nach Hebel) überweist - bei ner Netto-Long-Position...

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Hi, danke erstmal.

 

Was bedeutet konkret absichern? (Bei Netto-Long-Position)

 

Wenn ich z.B. nur ein Kontrakt kaufe, setze ich ja nur als Margin z.B. 150 (Je nach Hebel), bewege ja aber einmal den Dax also 5500.

Wenn jetzt der Broker sich absichern will, bezieht er dann meine Position (long) wirklich, und kauft für 5500? (Was? Einen Dax kann man ja schlecht kaufen...?)

Wie sichert sich der Broker ab, dass, wenn der Dax innerhalb von Minuten von 5500 auf 6000 Punkte steigt, mir minimum 500 (Je nach Hebel) überweist - bei ner Netto-Long-Position...

 

Absichern heißt, der Broker hat kein Risiko bzgl. der Kursentwicklung des Basiswertes. Im einfachsten Fall kauft er also einfach den basiswert. (bei DAX-CFDs den Dax-Future, er könnte aber auch ein DAX-Portfolio kaufen, dass den Dax nachbildet)

In dem Fall ist es für ihn auch kein Problem, wenn der Dax in kurzer Zeit stark steigt.

 

Die wenigsten CFD-Broker werden aber tatsächlich ihre Positionen absichern. Zumindest RBS marketindex tut dies nicht, und bei den anderen, wirds ähnlich sein.

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Hi, danke erstmal.

 

Was bedeutet konkret absichern? (Bei Netto-Long-Position)

 

Wenn ich z.B. nur ein Kontrakt kaufe, setze ich ja nur als Margin z.B. 150 (Je nach Hebel), bewege ja aber einmal den Dax also 5500.

Wenn jetzt der Broker sich absichern will, bezieht er dann meine Position (long) wirklich, und kauft für 5500? (Was? Einen Dax kann man ja schlecht kaufen...?)

Wie sichert sich der Broker ab, dass, wenn der Dax innerhalb von Minuten von 5500 auf 6000 Punkte steigt, mir minimum 500 (Je nach Hebel) überweist - bei ner Netto-Long-Position...

 

Absichern heißt, der Broker hat kein Risiko bzgl. der Kursentwicklung des Basiswertes. Im einfachsten Fall kauft er also einfach den basiswert. (bei DAX-CFDs den Dax-Future, er könnte aber auch ein DAX-Portfolio kaufen, dass den Dax nachbildet)

In dem Fall ist es für ihn auch kein Problem, wenn der Dax in kurzer Zeit stark steigt.

 

Die wenigsten CFD-Broker werden aber tatsächlich ihre Positionen absichern. Zumindest RBS marketindex tut dies nicht, und bei den anderen, wirds ähnlich sein.

 

Was aber auch bedeutet, dass der Broker dergestalt Verlust macht, dass er die Gebühren für den Future aufbringen muss. Ob das mit nem Spread von 2 amortisiert ist, denke ich nicht. Der Broker wird also davon ausgehen müssen, dass mehr Trader mit CFDs Verlust machen als Gewinn. Clever...

 

Aber: Ist denn ein Future nachfragewirksam? Beeinflusst ein Future den Dax?

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Geschrieben · bearbeitet von Chemstudent

Was aber auch bedeutet, dass der Broker dergestalt Verlust macht, dass er die Gebühren für den Future aufbringen muss. Ob das mit nem Spread von 2 amortisiert ist, denke ich nicht. Der Broker wird also davon ausgehen müssen, dass mehr Trader mit CFDs Verlust machen als Gewinn. Clever...

Die Gebühren würde er dir in Rechnung stellen (bspw. über die Fin.-Kosten), da mach dir mal keine sorgen. ;)

(Bei DMA CFDs wird der Basiswert tatsächlich direkt gekauft und die dabei anfallenden Gebühren werden dir berechnet.)

 

Aber wie erwähnt: RBS marketindex sichert nicht ab. (und andere vermutlich auch nicht)

Die wetten also definitiv darauf, dass mehr Trader verlust statt Gewinn machen. Und das sollte einem prinzipiell zu denken geben.

 

 

Aber: Ist denn ein Future nachfragewirksam? Beeinflusst ein Future den Dax?

 

Ist er durchaus. Wir hatten das schonmal am Beispiel von Rohstofffutures diskutiert, daher verweis ich dich eifnach mal darauf.

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Was aber auch bedeutet, dass der Broker dergestalt Verlust macht, dass er die Gebühren für den Future aufbringen muss. Ob das mit nem Spread von 2 amortisiert ist, denke ich nicht. Der Broker wird also davon ausgehen müssen, dass mehr Trader mit CFDs Verlust machen als Gewinn. Clever...

Die Gebühren würde er dir in Rechnung stellen (bspw. über die Fin.-Kosten), da mach dir mal keine sorgen. ;)

(Bei DMA CFDs wird der Basiswert tatsächlich direkt gekauft und die dabei anfallenden Gebühren werden dir berechnet.)

 

Aber wie erwähnt: RBS marketindex sichert nicht ab. (und andere vermutlich auch nicht)

Die wetten also definitiv darauf, dass mehr Trader verlust statt Gewinn machen. Und das sollte einem prinzipiell zu denken geben.

 

 

Aber: Ist denn ein Future nachfragewirksam? Beeinflusst ein Future den Dax?

 

Ist er durchaus. Wir hatten das schonmal am Beispiel von Rohstofffutures diskutiert, daher verweis ich dich eifnach mal darauf.

 

 

Ok, danke.

 

Wenn ich als Trader short gehe, was macht dann der Broker? Einen Short-Future gibt es ja nicht?

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Geschrieben

Ok, danke.

 

Wenn ich als Trader short gehe, was macht dann der Broker? Einen Short-Future gibt es ja nicht?

Dann geht er einfach im Future short. D.h. er tritt als Verkäufer des Futures auf. (er verpflichtet sich also, zum Erfüllungszeitpunkt den Basiswert zu liefern)

Funktionsweise von (Rohstoff)Futures hab ich im Rohstoffforum skizziert.

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Geschrieben

Ok, danke.

 

Wenn ich als Trader short gehe, was macht dann der Broker? Einen Short-Future gibt es ja nicht?

Dann geht er einfach im Future short. D.h. er tritt als Verkäufer des Futures auf. (er verpflichtet sich also, zum Erfüllungszeitpunkt den Basiswert zu liefern)

Funktionsweise von (Rohstoff)Futures hab ich im Rohstoffforum skizziert.

 

Ah stimmt.

 

OMG, dein Wissen hätte ich gerne...

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Ah stimmt.

 

OMG, dein Wissen hätte ich gerne...

Danke für die Blumen. ;)

Hier im Forum gibt's jede Menge Leute, die viel wissen und dies auch gerne teilen. Ich zumindest hab hier schon viel mitnehmen dürfen. :)

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Geschrieben

hätte da mal ne frage:

 

wie läuft das eigentlich bei Rohstoff-CFDs die keinen Spot-Kurs als Basiswert haben......was passiert am Tag der Fälligkeit des Futures mit dem CFD.....wird er gerollt/glattgestellt?

 

 

 

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hätte da mal ne frage:

 

wie läuft das eigentlich bei Rohstoff-CFDs die keinen Spot-Kurs als Basiswert haben......was passiert am Tag der Fälligkeit des Futures mit dem CFD.....wird er gerollt/glattgestellt?

Der CFD-Anbieter diskontiert den Future entsprechend ab.

Wie's bspw. RBS Marketindex macht, findest du hier.

Andere Marketmaker verfahren schätzungsweise genauso.

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hmmm...meine rollgewinne werden also vollständig durch Finanzierungskosten aufgefressen.... und macht ein null-summenspiel drauß....was passiert mit rollverlusten? 

 

 

 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von Chemstudent

hmmm...meine rollgewinne werden also vollständig durch Finanzierungskosten aufgefressen.... und macht ein null-summenspiel drauß....was passiert mit rollverlusten?

Rollgewinne hast du, denn diese würden dir als Finanzierungseinnahmen gutgeschrieben werden. Bei einem Contango (wie im verlinkten Beispiel) hingegen, würden dir die Rollverluste als Finanzierungskosten berechnet werden.

 

Beispiel:

Auslaufender Future notiert bei 100, neuer Future notiert bei 80.

-> Marketindex bildet nun einen fiktiven Spotkurs von 100.

Würde sich nun der reale Spotkurs keinen zentimeter bewegen, so würde auch der fiktive Spotkurs keine Bewegung machen. Dafür aber erhälst du Finanzierungserträge gut geschrieben, die nach einem Monat (bei Laufzeit des Futures von 1 Monat) genau 20 betragen. Deine Einnahmen also: 20.

Ein direktes Futureinvestment würde sich hingegen so verhalten, dass der Futurekurs sich kontinuierlich dem Spotkurs annähert (der ja bei 100 unverändert notiert).

Auch hier würde der Gewinn 20 betragen.

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Geschrieben

hmmm...meine rollgewinne werden also vollständig durch Finanzierungskosten aufgefressen.... und macht ein null-summenspiel drauß....was passiert mit rollverlusten? 

Rollgewinne hast du, denn diese würden dir als Finanzierungseinnahmen gutgeschrieben werden. Bei einem Contango (wie im verlinkten Beispiel) hingegen, würden dir die Rollverluste als Finanzierungskosten berechnet werden.

 

Beispiel:

Auslaufender Future notiert bei 100, neuer Future notiert bei 80.

-> Marketindex bildet nun einen fiktiven Spotkurs von 100.

Würde sich nun der reale Spotkurs keinen zentimeter bewegen, so würde auch der fiktive Spotkurs keine Bewegung machen. Dafür aber erhälst du Finanzierungserträge gut geschrieben, die nach einem Monat (bei Laufzeit des Futures von 1 Monat) genau 20 betragen. Deine Einnahmen also: 20.

Ein direktes Futureinvestment würde sich hingegen so verhalten, dass der Futurekurs sich kontinuierlich dem Spotkurs annähert (der ja bei 100 unverändert notiert).

Auch hier würde der Gewinn 20 betragen.

 

 

 

ach ok danke

 

 

 

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Geschrieben

Hallo,

ich habe auch eine Frage:

Wenn ich zum Beispiel ein CFD auf die Volkswagen Aktie machen möchte, wie kann ich das bei der ING-Diba machen? Wo bekomme ich die WKN her?

 

Risiko sollte ja überschaubar sein, oder??

 

Danke...

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Geschrieben

Hallo,

ich habe auch eine Frage:

Wenn ich zum Beispiel ein CFD auf die Volkswagen Aktie machen möchte, wie kann ich das bei der ING-Diba machen? Wo bekomme ich die WKN her?

 

Risiko sollte ja überschaubar sein, oder??

 

Danke...

 

- CFDs werden nur über darauf spezialisierte Broker (die gleichzeitig Market Maker sind) abgewickelt, sie sind auf Maximierung der Kundengewinne spezialisiert.

 

- Risiko ist für den Broker sehr überschaubar.

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Hallo,

 

ich interessiere mich seit längerem für den CFD Handel. Ich teste es schon fleißig im Muster Depot, dazu habe ich noch mehrere Fragen:

 

Ich habe beispielsweise 5.000 real im Depot.

 

Ich kaufe verschiedene CFD's die den Wert von 5.000 übersteigen.

 

Woher weiß ich bei einem Kauf/ Verkauf welchen Margin ich wirklich real als Gegenwert zur Verfügung stellen muss?

 

Wenn ich für 10.000 kaufe dann darf der Kurs sich ja nur in einem bestimmten Bereich negativ bewegen bis quasi mein hinterlegtes Geld "aufgebraucht" ist damit man nicht mehr verliert als man hat. Woher weiß ich bei einem Kauf/ Verkauf wie viel Verlust mein Wert max. machen darf?

 

 

Ein größerer Verlust als das hinterlegte Geld ist ausgeschlossen?

 

Vielen vielen Dank!

 

Gruß

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Geschrieben · bearbeitet von Chemstudent

Hallo,

 

ich interessiere mich seit längerem für den CFD Handel. Ich teste es schon fleißig im Muster Depot, dazu habe ich noch mehrere Fragen:

 

Ich habe beispielsweise 5.000 € real im Depot.

 

Ich kaufe verschiedene CFD's die den Wert von 5.000€ übersteigen.

 

Woher weiß ich bei einem Kauf/ Verkauf welchen Margin ich wirklich real als Gegenwert zur Verfügung stellen muss?

 

Wenn ich für 10.000 kaufe dann darf der Kurs sich ja nur in einem bestimmten Bereich negativ bewegen bis quasi mein hinterlegtes Geld "aufgebraucht" ist damit man nicht mehr verliert als man hat. Woher weiß ich bei einem Kauf/ Verkauf wie viel Verlust mein Wert max. machen darf?

 

 

Ein größerer Verlust als das hinterlegte Geld ist ausgeschlossen?

 

Vielen vielen Dank!

 

Gruß

Die Margin, die du für einen Kontrakt hinterlegen musst ermittelt sich aus dem Wert des Basiswertes, geteilt durch den Hebel.

Beispiel: Daxstand = 7300

Hebel: 30

-> zu Hinterlegende Margin für 1 Kontrakt: 243,34 EUR

Mit dieser Margin eröffnest du einen Dax-Kontrakt im Wert von 7300 EUR. (damit gilt: 1 Daxpunkt = 1 EUR -> 1 CFD = 100 Mini Future Zertifikate, aber das nur als Anmerkung)

Welche Margin du hinterlegen musst wird dir aber i.d.R. vor dem endgütligen Eröffnen einer Position angezeigt.

 

Dein Verlust kann selbstverständlich größer sein, als die hinterlegte Margin. Fällt der Dax in obigem Beispiel bspw. auf 5300 Punkte und dein Anfangsdepotwert war 5000 EUR, so machst du 2000 EUR Verlust, aber die Position selbst bleibt weiterhin geöffnet. c

Wann eine Position zwangsgeschlossen wird ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich und ob es ggf. zu Nachschusspflichten kommen kann, ist beim entsprechenden Anbieter zu erfragen.

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Geschrieben

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

 

Eine Sache habe ich allerdings noch:

 

 

ich habe mein Demo Konto beim sbroker dort kann ich einen Kauf durchführen und den Margin selbst bestimmen, was hat das auf sich?

 

 

 

Hallo,

 

ich interessiere mich seit längerem für den CFD Handel. Ich teste es schon fleißig im Muster Depot, dazu habe ich noch mehrere Fragen:

 

Ich habe beispielsweise 5.000 real im Depot.

 

Ich kaufe verschiedene CFD's die den Wert von 5.000 übersteigen.

 

Woher weiß ich bei einem Kauf/ Verkauf welchen Margin ich wirklich real als Gegenwert zur Verfügung stellen muss?

 

Wenn ich für 10.000 kaufe dann darf der Kurs sich ja nur in einem bestimmten Bereich negativ bewegen bis quasi mein hinterlegtes Geld "aufgebraucht" ist damit man nicht mehr verliert als man hat. Woher weiß ich bei einem Kauf/ Verkauf wie viel Verlust mein Wert max. machen darf?

 

 

Ein größerer Verlust als das hinterlegte Geld ist ausgeschlossen?

 

Vielen vielen Dank!

 

Gruß

Die Margin, die du für einen Kontrakt hinterlegen musst ermittelt sich aus dem Wert des Basiswertes, geteilt durch den Hebel.

Beispiel: Daxstand = 7300

Hebel: 30

-> zu Hinterlegende Margin für 1 Kontrakt: 243,34 EUR

Mit dieser Margin eröffnest du einen Dax-Kontrakt im Wert von 7300 EUR. (damit gilt: 1 Daxpunkt = 1 EUR -> 1 CFD = 100 Mini Future Zertifikate, aber das nur als Anmerkung)

Welche Margin du hinterlegen musst wird dir aber i.d.R. vor dem endgütligen Eröffnen einer Position angezeigt.

 

Dein Verlust kann selbstverständlich größer sein, als die hinterlegte Margin. Fällt der Dax in obigem Beispiel bspw. auf 5300 Punkte und dein Anfangsdepotwert war 5000 EUR, so machst du 2000 EUR Verlust, aber die Position selbst bleibt weiterhin geöffnet. c

Wann eine Position zwangsgeschlossen wird ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich und ob es ggf. zu Nachschusspflichten kommen kann, ist beim entsprechenden Anbieter zu erfragen.

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