Sapine

Altersvorsorge (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

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655 posts in this topic

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interessant, für die Auswertung haben die sich Morgen & Morgen bedient. :thumbsup:

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Vorsicht vor MLP-Beratern

 

Das bestätigt ein ehemaliger MLPBerater: Wir verkauften dem Kunden erst einmal so viele Versicherungen wie möglich: eine Riesterpolice, eine zusätzliche fürs Alter, eine für die Kinder, eine für den Hausbau das lässt sich ja alles gut begründen. Erst dann vielleicht einen Fondssparplan." Diesen Fehlanreiz hat nicht MLP gesetzt, er ist Folge der Unterschiede in den Produkten. Fonds lohnten sich für die Verkäufer erst bei großen Summen und langfristig, während die Abschlussgebühren der Versicherungen schon in den ersten Jahren fließen.

 

Und das üppig. Die Beiträge wurden so stark wie gerade noch vertretbar hochgeschraubt, denn die Provision hängt auch davon ab", gesteht der ehemalige MLP-Verkäufer. Ein ehemaliger Kunde, damals 22 Jahre alt, hat das auch so erlebt: Ich hatte als Student vier Renten- und Lebensversicherungen und Mühe, die Beiträge zu zahlen. Aber der Berater hat mir die Notwendigkeit dafür überzeugend erklärt."

 

 

 

http://www.faz.net/s/RubBD6B20C3D01A48D58D...n~Scontent.html

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Posted · Edited by Gol43r

Hallo,

 

in der WIWO ist ein recht interessanter Artikel über die Zukunft der Versicherer, deren Produkte und der Kundenzufriedenheit. Am Ende gav es dann auch eine Zusammenfassung eines Interviews mit 2 Verbraucherschützern und jeweils einem Vorstand von der AXA und ERGO.

 

Sehr lesenswert.

 

Gruß

 

Gol43r

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gibt's den auch online ?

 

hier mal was zum Bewusstsein der Altersvorsorge

 

klick

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Hallo,

 

in der WIWO ist ein recht interessanter Artikel über die Zukunft der Versicherer, deren Produkte und der Kundenzufriedenheit. Am Ende gav es dann auch eine Zusammenfassung eines Interviews mit 2 Verbraucherschützern und jeweils einem Vorstand von der AXA und ERGO.

 

Sehr lesenswert.

 

Gruß

 

Gol43r

 

hier ist das interview: klick

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interessant, für die Auswertung haben die sich Morgen & Morgen bedient. :thumbsup:

 

 

Woher hast Du denn diese Information. Der Bericht im manager magazin basiert doch gerade auf Auswertung der Konkurrenz nämlich dem jährlichen map-Report von M. Poweleit. Im Gegensatz zur Analyse von Morgen&Morgen werden dadurch die Ablaufleistungen, also - um unseren ehemaligen Kundeskanzler zu zitieren - darauf, was "hinten 'rauskommt".

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Posted · Edited by Schnitzel

Morgen & Morgen hat die gleiche Reihenfolge beim Kriterienfilter für die Bilanz und weite Teile des Services. Zum Vertrag kann ich nicht viel sagen, da ich ein anderes Modul nutze. Die dort angegebenen Kennzahlen können, sofern man das möchte, dann in einer Art Risikomatrix dargestellt werden. Allerdings bin ich immer für eine Detailprüfung eines Einzelbausteines. Ich würd' mir auch wenn ich zu nem vermeintlich freien Makler gehen würde dieses Ding geben lassen. Der Gesichtsausdruck bei konkreten Fragen ist zu schön anzusehen ^_^

 

Davon mal abgesehen ist M&M neben einigen anderen Anbietern eines der fähigsten Programme. Die Software hierzu ist auch nicht ganz billig, aber gerade die Detailauswertungsmodule für Tarife und Tarifbausteine sind an einigen Stellen echt gold wert.

 

Aber ich schweife ab...weiter geht's mit Nachrichten :-

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Rente ohne Rendite

Zwischen dem bankenfinanzierten Institut für Altersvorsorge und der Deutschen Rentenversicherung ist ein Streit über die Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung ausgebrochen. Das Institut sieht ihre Höhe bei null.

...

Mit ihrer Studie wollen die Wissenschaftler des DIA in erster Linie für mehr private Vorsorge mit Kapitalmarktprodukten werben. Eine Mischung mit kapitalgedeckten Anlagen senke das Risiko der gesetzlichen Rente und steigere die Rendite. Der Studie zufolge haben sich seit 1970 für normale Rentner aller Jahrgänge die Renditeerwartungen um fünf bis sechs Prozentpunkte verschlechtert. Jüngere Jahrgänge seien besonders betroffen. Das Institut für Altersvorsorge hat als Gesellschafter die Deutsche Bank, deren Geschäft daran besteht, Rentensparpläne auf Basis von Aktien und Anleihen zu verkaufen.

Quelle: Financial Times Deutschland

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Ausstieg aus der Lebensversicherung auf Rekordniveau

 

In Deutschland wurden 2007 Lebensversicherungen im Wert von 13,5 Milliarden Euro storniert oder über den Zweitmarkt verkauft. Die vorzeitigen Leistungen der Versicherer lagen 2007 laut Angaben des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) bei 12,1 Milliarden Euro und damit nur geringfügig unter dem Vorjahreswert (12,2 Milliarden Euro). Das auf dem Zweitmarkt für Lebensversicherungen gehandelte Policenvolumen stieg dagegen im selben Zeitraum laut dem Bundesverband für Vermögensanlagen im Zweitmarkt um 0,3 Milliarden Euro auf 1,4 Milliarden Euro an.

 

 

"Durch den Policenhandel auf dem Zweitmarkt konnte 2007 das Stornovolumen leicht gesenkt werden, obwohl mehr Deutsche als im Vorjahr aus ihrem Lebensversicherungsvertrag ausgestiegen sind", fasst Max Ahlers, Geschäftsführer des Frankfurter Zweitmarktspezialisten Policen Direkt zusammen.

 

Etwa jede zweite deutsche Police wird vor Ablauf aufgegeben. Die Gründe sind vielfältig. Eine wichtige Rolle spielen Schulden, die mit dem freiwerdenden Kapital getilgt werden sollen sowie Arbeitslosigkeit, Umfinanzierungen, aber auch die Erfüllung privater Wünsche. Beim Storno müssen die Versicherungskunden allerdings deutliche Verluste hinnehmen - mehr als drei Milliarden Euro verlieren Sparer auf diese Weise jährlich, wie die Verbraucherzentrale Hamburg ermittelte. Der Policenverkauf auf dem Zweitmarkt kann diese Verluste abfedern: Zweitmarktunternehmen wie Policen Direkt zahlen nicht nur mehr, als der Versicherte im Kündigungsfall bekommt - es bleibt auch weiterhin ein Teil des Todesfallschutzes bestehen.

 

Vor dem Verkauf seiner Lebensversicherung sollte der Versicherte prüfen, ob diese zum Zweck der Alters- und Hinterbliebenenvorsorge weiter benötigt wird. Ist dies der Fall, empfiehlt sich anstelle des Verkaufs die Aufnahme eines Policenkredits, um finanzielle Engpässe zu überbrücken. Hierbei bleibt der Versicherungsschutz in voller Höhe bestehen und der Versicherte profitiert bei Ablauf des Vertrages von der gesamten Ausschüttung. In jedem Fall lohnt sich für den Verbraucher also der Blick auf den Zweitmarkt: Bei Abschluss eines Policendarlehens über versicherungsunabhängige Unternehmen wie Policen Direkt lassen sich meist günstigere Konditionen erzielen, als beim Versicherer selbst.

 

Die Policen Direkt Versicherungsvermittlung GmbH wurde 2004 gegründet und kauft, handelt und verwaltet deutsche und österreichische Kapitalversicherungen. Unter der Marke "policenkredit" bietet das Unternehmen darüber hinaus ein versicherungsunabhängiges Policendarlehen an. Die Vermittlung von Beteiligungen an geschlossenen Fonds unter der Marke "fondsdirekt" rundet das Leistungsangebot von Policen Direkt ab. Policen Direkt mit Sitz in Frankfurt am Main ist eine Tochter der Londoner European Policy Exchange Limited (EPEX), an der die WestLB AG beteiligt ist.

 

Quelle: Policen Direkt Versicherungsvermittlung

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Vielleicht für alle Rürupper interessant!? DWS bringt eine Rürupp Rente auf Basis der DWS Riesterrente Premium raus:

DWS Basisrente

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RENTENVERSICHERUNGEN

Versicherten drohte Totalverlust

 

Tausende deutsche Lebensversicherte sind möglicherweise knapp an einem Totalverlust vorbeigeschrammt.

 

Recherchen von boerse-online.de haben ergeben, dass die Besitzer von zertifikategebundenen Rentenpolicen keinen Schutz besitzen, wie er ansonsten bei deutschen Lebensversicherern üblich ist. Geht der Emittent des Zertifikats pleite, kann der Kunde sein eingesetztes Kapital teilweise oder komplett verlieren.

 

Mehr im Börse-Online-Artikel

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Posted · Edited by Sapine

Hoffe mal die Versicherungen ziehen Schlüsse daraus. Wenn ich so einen Vertrag hätte, würde ich ihn auflösen oder falls die Versicherung die Möglichkeit bietet in ein anderes Produkt wechseln. Das Risiko mit Zertifikaten ist nicht kalkulierbar über so einen langen Zeitraum.

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Ist die Altersvorsorge in Gefahr?

 

10. Oktober 2008 Die beruhigenden Worte der Behörde zuerst: Nach Ansicht der europäischen Versicherungsaufseher sind die Turbulenzen auf den Finanzmärkten für die Versicherer nicht bedrohlich. Das europäische System sei robust, teilte das Komitee der Aufsichtsbehörden (Ceiops) mit. Ein Zusammenbruch wie der des japanischen Versicherers Yamato Life Insurance sei nicht zu erwarten. Die Aufsichtsbehörden würden die Lage an den Finanzmärkten weiterhin beobachten und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit verbessern. Wir sollten berücksichtigen, dass die Märkte in diesen schwierigen Zeiten überreagieren, sagte Thomas Steffen, der oberste deutsche Versicherungsaufseher. Dies passierte in ähnlicher Weise auch 2002. Versicherungen sind sehr langfristig orientiert. Es wäre deshalb grundfalsch, sie nur an Marktübertreibungen zu messen.

FAZ.net

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Betriebsrente: Prüfen Sie die Arbeitgeber-Anpassung

 

[31.10.2008] -

Nach Beginn der Auszahlung einer Betriebsrente muss der Arbeitgeber alle drei Jahre den inflationsbedingten Kaufkraftverlust der Betriebsrente durch eine Erhöhung ausgleichen. Tut es das nicht, muss der Betriebsrentner nachhaken.

 

Als Alternative zur Anpassung alle drei Jahre ist die Verpflichtung des Unternehmens zu einer automatischen Steigerung der Betriebsrente um 1 Prozent p.a. möglich.

 

Was allerdings die meisten Betriebsrentner nicht wissen: Die Betriebsrentenanpassung ist eine Holschuld des Betriebsrentners. Sie muss vom Versorgungsempfänger zum jeweiligen Stichtag beim Versorgungsträger angefordert werden. Viele Betriebsrentner verzichten jedoch auf die Rentenanpassung und damit auf viel Geld. Denn zwei Drittel aller Unternehmen erhöhen von sich aus die Betriebsrenten nicht in korrekter Höhe. Das hat eine Erhebung des Bundesverbands der Betriebsrentner ergeben. Rund 54 Prozent der Arbeitgeber erhöhen die Betriebsrenten überhaupt nicht und 12 Prozent nur unzureichend.

 

Die Höhe der vorzunehmenden Anpassung richtet sich nach dem vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Kaufkraftverlust. Dieser betrug im Jahr 2007 relativ hohe 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Betriebsrentner sollte die Anpassung beim ehemaligen Arbeitgeber oder dessen Versorgungsträger entsprechend der aktuellen Entwicklung des Lebenshaltungskostenindex (LHI) oder des Verbraucherpreisindex (VPI) des Statistischen Bundesamts anfordern.

 

Allerdings kann der Arbeitgeber die Anpassung aus zwei Gründen verweigern:

 

* bei drohender Insolvenz oder

* bei einer übermäßigen Belastung des Unternehmens.

 

Eine übermäßige Belastung liegt vor, wenn das Unternehmen durch die Betriebsrenten ausgezehrt würde oder durch die Anpassung Arbeitsplätze in Gefahr geraten würden. Eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung darf nicht verhindert werden. Die Kosten einer Anpassung müssen daher aus den Erträgen eines Unternehmens und dessen Wertzuwachs finanzierbar sein. Um unkalkulierbaren Risiken hoher Inflationsraten entgegenwirken zu können, hat der Arbeitgeber die Möglichkeit, die Erhöhung der Betriebsrenten von vornherein auf jährlich 1 Prozent festzulegen (§ 16 Abs. 3 Nr. 1 BetrAVG).

 

Betriebsrentner müssen die fälligen Erhöhungen bei ihrem Ex-Arbeitgeber einfordern und notfalls einklagen. Dabei sollten sie durchaus hartnäckig sein. Bei Ablehnung einer Anpassung sollten Sie auf einer schriftlichen Begründung bestehen. Bei unzureichender Erhöhung der Betriebsrente sollten Sie innerhalb von drei Monaten Widerspruch gegen den Bescheid einlegen, sonst geht Ihr Nachholanspruch wegen "stillschweigender Zustimmung" verloren.

 

Bei unzureichender Anpassung kann die Rentenhöhe u. U. sogar bis zu 30 Jahre rückwirkend nachkalkuliert werden. Das kann zu Rentenerhöhungen von monatlich einigen 100 Euro führen. Beispiel: In den drei Jahren von 2004 bis 2007 ist der Verbraucherpreisindex um 4,2 Prozent gestiegen. Bei einer monatlichen Betriebsrente von 1000 Euro macht das eine Erhöhung von 42 Euro im Monat aus. Auf 30 Jahre hochgerechnet beträgt die monatliche Erhöhung sogar 420 Euro.

 

Musterbrief an den Arbeitgeber Sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem XX.XX.XXXX beziehe ich eine Betriebsrente von Ihrem Unternehmen. Diese ist seit dem 1.1.2005 nicht erhöht worden. Gemäß § 16 BetrAVG besteht jedoch alle drei Jahre eine entsprechende Prüfungspflicht durch den Arbeitgeber.

Da die Lebenshaltungskosten in den vergangenen drei Jahren um insgesamt rund 4,5 Prozent gestiegen sind, bitte ich Sie, mir einen neuen Bescheid über meine Betriebsrente zu erstellen.

Das Betriebsrentengesetz sieht vor, dass die Betriebsrente erhöht werden muss, sofern der Lebenshaltungskostenindex (LHI) oder der Verbraucherpreisindex (VPI) des Statistischen Bundesamts für die vergangenen drei Jahre einen Kaufkraftverlust ausweist.

Mit freundlichen Grüßen

 

www.steuertipps.de

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Bei arbeitgeberfinanzierter Betriebsrente: Früher Jobwechsel kann Altersversorgung kosten

 

Klick

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Posted · Edited by Schnitzel

zwei interessante, wenn auch etwas kurze, Artikel, die für den ein oder anderen interessant sein dürften

 

Teilrente als Alternative zur Altersteilzeit

 

[14.11.2008] -

Wer wünschte sich keinen vorgezogenen Ruhestand? Viele Arbeitnehmer können nach wie vor mit 63 Jahren in Rente gehen. Und das muss nicht mal zu finanziellen Engpässen führen.

 

Steuertipps.de

 

Rente mit 67 zwingt zu neuen Vorsorgestrategien

 

[12.11.2008] -

Ab 2012 steigt das gesetzliche Renteneintrittsalter stufenweise von 65 Jahre auf 67 Jahre. Welche Auswirkungen hat das auf die anderen Vorsorgeformen?

 

Steuertipps.de

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Posted · Edited by Schnitzel

Gesundheitswesen: Unternehmerische Antworten auf die demografische Entwicklung

dbresearch.de

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Zur Kenntnis für alle, die sich in Zukunft über den Vertrieb von Rüruprenten wundern :thumbsup:

 

Bert Rürup geht zu Finanzmakler AWD

 

Der Wirtschaftsweise Bert Rürup wechselt in die Privatwirtschaft. Er werde bei dem Finanzdienstleister AWD die Aufgabe des Chefökonomen übernehmen, erfuhr das Handelsblatt am Mittwoch aus Unternehmenskreisen. Pikant: Rürup ist Erfinder der staatlich geförderten Rürup-Rente. AWD ist unter anderem auf die Vermittlung von Altersvorsorgeprodukten spezialisiert.

Handelsblatt.com

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Senioren winken Superrenten

 

In den USA sind veränderbare Renten derzeit ein Renner. Anleger profitieren einerseits über Aktien am Wirtschaftswachstum. Dank einer eingebauten Inflationsgarantie kann die Rente niemals sinken, sie steigt sogar mit dem Fondsvermögen. Nun sollen die Produkte auch in Deutschland angeboten werden.

 

Handelsblatt.com

 

Die Diskussion gibt's hier

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kleines Handelsblatt.com-Spezial zu Riester, Rürup & Co

 

Klick

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Ein Drittel weniger Betriebsrente wegen vorzeitigen Bezugs

 

[03.12.2008] - Ein schwerer Schlag ins Kontor: Nur 304,22 Euro statt 454,01 Euro Betriebsrente soll ein langjährig beschäftigter Ruheständler erhalten.

 

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) befand die Rentenkürzung am 17.9.2008 für korrekt (Az. 3 AZR 1061/06): Schließlich sei der Betroffene nicht bis zum Ruhestand bei seinem früheren Arbeitgeber beschäftigt gewesen.

 

Wer vorzeitig eine gesetzliche Rente bezieht, muss mit Rentenabschlägen von insgesamt bis zu 18 % rechnen. Ganz ähnlich kann auch bei der Betriebsrente verfahren werden, hat das BAG entschieden. Die Versorgungsordnung der Firma sah vor, dass als Betriebsrente pro Dienstjahr 0,8 % des letzten Arbeitsentgelts gezahlt werden sollte, maximal aber 20 % dessen, was der Ruheständler zuletzt als Arbeitnehmer verdiente.

 

Diese 20%-Grenze wird nach 25 Beschäftigungsjahren erreicht eine Grenze, die der Kläger schon deutlich überschritten hatte. Deshalb wollte er auch die seiner Ansicht nach versprochenen 20 % erhalten. Er könne nichts dafür, dass er bereits vor Erreichen der regulären Altersgrenze betriebsbedingt seinen Arbeitsplatz verloren habe.

 

Das spiele so das BAG keine Rolle. Die Pensionsordnung der Firma sehe pro Jahr des vorzeitigen Eintritts in den Ruhestand einen Rentenabschlag von 6 % p. a. vor (die gesetzliche Rentenversicherung begnügt sich mit einem Abschlag von 3,6 % p. a.). Daher sei die Kürzung der Betriebsrente korrekt.

 

Übrigens: Falls in Pensionsordnungen keine abweichenden Regeln vorgesehen sind, gilt generell § 2 Abs. 1 des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG), das ein ähnliches Abschlagsverfahren vorsieht.

 

www.steuertipps.de

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Posted · Edited by GlobalGrowth

ich finde das aber bei der Pension richtig...denn es entsteht sonst ein nicht zu unterschätzender Nachfinanzierungsbedarf...da der Beitrag aber nur halbherzig recherchiert wurde, ging keiner auf die Folgen der bilanzrechtlichen Folgen ein, wenn die Rente in voller Höhe gezahlt worden wäre...erst recht würde ich mich nicht wundern, wenn es sich im eigentlichen Sinne um eine Pensionszusage gehalten hat...

 

 

bei Direktversicherung, U-Kasse etc.( bzw. arbeitnehmerfinanzierter betrieblicher Altersvorsorge) läuft es aber anders, hier wird die m/n-tel Methode angewand...sprich die fehlenden Monate ins Verhaltnis gesetzt:

 

Bekomm ich nach 30 Jahren( 360 Monaten ): 500 Rente und geh ich 5 Jahre früher in Rente

 

--> Dreisatz: --> 416

 

 

 

schade nur, dass derartige Fachinformation im Bericht völlig fehlt! So entsteht ein sehr einseitiger Eindruck...sowas kenn ich sonst nur von Frontal21 :P

 

Wenn ich weniger zahle, ist die Kürzung also völlig legitim...wenn ich ne Betriebsrente arbeitgeberfinanziert bekomme, hat dieser auch das Recht Kürzungen vorzunehmen...da hat das BAG völlig richtig geurteilt...wo kommen wir denn sonst hin?

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Lebensversicherungen

Drum prüfe, wer sich ewig bindet

 

Betrachtet man die Verkaufszahlen, dann sind fondsgebundene Lebensversicherungen äußerst populär. Denn bei diesen können sich die Anbieter auf elegante Art des Anlagerisikos entledigen. Experten raten jedoch dazu, diese Art der Police nur dann als Altersvorsorge einzusetzen, wenn man über eine eiserne Spardisziplin verfügt.

 

Handelsblatt.com

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Riester-Rente

Gutes wechseln ist teuer

 

15. Dezember 2008 Am Anfang sprachen alle von einer Massenflucht. Bei näherem Hinsehen stellte sich heraus, dass es keine war. Zwar ist die Masse wirklich in Bewegung: Zwölf Millionen Deutsche haben inzwischen eine Riester-Rente abgeschlossen, den Vertrag zur staatlich geförderten Altersvorsorge. Eine Million, knapp jeder Zehnte, hat einen solchen Vertrag bereits wieder aufgelöst. Obwohl das Riestern erst seit sechs Jahren möglich ist. Und obwohl sich alle Experten einig sind, dass es sich wegen der staatlichen Zulagen für fast alle lohnt.

 

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FAZ.net

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