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Sapine

Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

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Schildkröte
· bearbeitet von Schildkröte

Nach MiFID II mal wieder ein Beispiel dafür, wie Anleger -natürlich zu ihrem eigenen Schutz- bevormundet werden sollen:

Zitat

Mit dem Gesetzentwurf „zur weiteren Stärkung des Anlegerschutzes“, zu dem es am Montag eine Expertenanhörung im Finanzausschuss des Bundestages gab, sollen vor allem sogenannte Blindpools verboten werden, bei denen bei Prospekterstellung die konkreten Anlageobjekte noch nicht feststehen. Das Verbot soll auch für „Semi-Blindpools“ gelten, bei denen zwar die Zielbranche feststeht, nicht aber das konkrete Anlageobjekt. Wertpapiere oder Fondsanteile sind davon aber nicht betroffen, sondern nur sogenannte Vermögensanlagen wie etwa geschlossene Fonds. Diese sollen künftig nur noch durch beaufsichtigte Berater und Vermittler vertrieben werden dürfen.

Hier der vollständige FAZ-Artikel.

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tyr
· bearbeitet von tyr
vor 21 Minuten von Schildkröte:

Wertpapiere oder Fondsanteile sind davon aber nicht betroffen, sondern nur (…) geschlossene Fonds.

Bitte erläutere doch mal, warum Privatanleger Geld in geschlossenen Fonds anlegen sollten.


Bitte nenne einige konkrete heute zugängliche und dann in Zukunft geplant geschlossene Fonds, die du für private Ottonormalanleger derzeit als Altersvorsorge empfiehlst.

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Ramstein
Zitat

Das Verbot schade zwar „leider auch seriösen Anbietern“, schütze aber die Anleger vor unseriösen, heißt es etwa von Stefan Loipfinger von Investmentcheck. Der Gesetzentwurf geht ihm aber nicht weit genug. Anleger müssten im Rahmen der Beratung einer Geeignetheitsprüfung unterzogen werden, um zu ermitteln, ob ein Produkt zu ihnen passe. Die Rolle des Anlagevermittlers solle wie die eines Apothekers sein, der bestimmte Medikamente nur verkaufen darf, wenn ein Arzt ein Rezept ausgestellt habe. Die bisherigen Prüfungen seien ungeeignet.

Bevormundung in Reinform. Und mit der Apotheker-Prüfungspflicht kann man dann die beratungsfreien Direktbanken aus dem Markt kegeln.

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tyr
· bearbeitet von tyr
vor einer Stunde von Ramstein:

Bevormundung in Reinform. Und mit der Apotheker-Prüfungspflicht kann man dann die beratungsfreien Direktbanken aus dem Markt kegeln.

Wie schon zitiert:

Zitat

Wertpapiere oder Fondsanteile sind davon aber nicht betroffen, sondern nur (…) geschlossene Fonds.

Welche geschlossenen Fonds siehst du als eine passende Altersvorsorge für Privatanleger an?

 

Man könnte das Thema anders angehen und die finanzielle Allgemeinbildung in der Bevölkerung erhöhen, damit diese selbständig eigenverantwortlich schlechte Angebote geschlossener Fonds öfter meiden. Das wäre das dicke Brett, was gebohrt werden könnte und an das sich niemand ernsthaft herantraut.

 

Dagegen suche ich noch die Fäden hier im Forum, wo begeisterte und zufriedene Anleger in geschlossenen Fonds in Massen erbittert diskutieren, ob nun der eine oder der andere geschlossene Fonds das Mittel der Wahl sein soll.

 

Aber klar: alles Bevormundung und mit mehr Regulierung geschlossener Fonds für Privatanleger wird gleich alles Sinnvolle im weißen Kapitalmarkt für Privatanleger mit gefährdet. Geschlossene Fonds für Privatanleger stärker regulieren = Direktbanken abschaffen. :rolleyes: So ein Unfug.

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WiR
· bearbeitet von WiR
Rechtschreibfehler / Grammatikfehler
vor 26 Minuten von tyr:

 

Welche geschlossenen Fonds siehst du als eine passende Altersvorsorge für Privatanleger an?

 

Dagegen suche ich noch die Fäden hier im Forum, wo begeisterte und zufriedene Anleger in geschlossenen Fonds in Massen erbittert diskutieren, ob nun der eine oder der andere geschlossene Fonds das Mittel der Wahl sein soll.

 

 

Wir haben über die letzten Jahre regelmäßig zwischen 10k und 50k p.a., insgesamt deutlich über 100 k, in geschlossene Immobilien-Fonds der ImmoChance-Gruppe investiert. Die sind in etwa Semi-Blind-Pools, weil bei Auflage z.T.  nur ein Teil der später erworbenen Zielimmobilien bekannt war. Zumindest diese Fonds sind bislang sämtlich besser gelaufen als prospektiert. Als kleinere Ergänzung eines größeren Aktien-ETF-Depots on top zu unseren sehr auskömmlichen Pensionen war das imho keine ganz schlechte Entscheidung fürs Alter.

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bondholder
· bearbeitet von bondholder
vor einer Stunde von Ramstein:

Und mit der Apotheker-Prüfungspflicht kann man dann die beratungsfreien Direktbanken aus dem Markt kegeln.

Mir fällt spontan keine beratungsfreie Direktbank ein, die geschlossene Beteiligungen an ihre Kunden verkauft.

Es geht dabei um so etwas.

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Schildkröte
· bearbeitet von Schildkröte
vor 3 Stunden von tyr:

Bitte erläutere doch mal, warum Privatanleger Geld in geschlossenen Fonds anlegen sollten.


Bitte nenne einige konkrete heute zugängliche und dann in Zukunft geplant geschlossene Fonds, die du für private Ottonormalanleger derzeit als Altersvorsorge empfiehlst.

Ich habe den Artikel verlinkt, da ich ihn für interessant halte. Nur weil ich auf ein Finanzprodukt hinweise, muss ich es nicht per se kaufen oder ablehnen. Diesbezüglich soll sich jeder selbst ein Urteil bilden (etwa auch mit Hilfe von mir verlinkten Quellen). Bezüglich geschlossener Fonds verhält es sich meines Erachtens ähnlich wie mit Riester-Produkten: Es mag durchaus sein, dass Finanzprodukte aus dieser Anlageklasse nicht gerade das gelbe vom Ei sind. Deshalb muss jedoch nicht automatisch auch die Anlageklasse generell schlecht sein. Und dass Anleger aus Sicht des Staates offenbar nicht selbst in der Lage sind sich ein eigenes Urteil zu bilden, dafür ist dieses Vorhaben mal wieder ein gutes Beispiel. Der Bundesgerichtshof scheint es ähnlich zu sehen:

Zitat

Sind geschlossene Fonds ein geeignetes Produkt zur Altersvorsorge? Der Bundesgerichtshof (BGH) hat hierzu ein weiteres wegweisendes Urteil verkündet und damit die Rechtsprechung zu dieser Frage grundlegend weiter ausdifferenziert. Um die Antwort vorweg zu nehmen: Es kommt darauf an.

Quelle: Cash.ONLINE

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tyr
· bearbeitet von tyr
vor 30 Minuten von WiR:

Wir haben über die letzten Jahre regelmäßig zwischen 10k und 50k p.a., insgesamt deutlich über 100 k, in geschlossene Immobilien-Fonds der ImmoChance-Gruppe investiert. Die sind in etwa Semi-Blind-Pools, weil bei Auflage z.T.  nur ein Teil der später erworbenen Zielimmobilien bekannt war. Zumindest diese Fonds sind bislang sämtlich besser gelaufen als prospektiert.

Danke für deinen Bericht.

 

Das notwendige finanzielle Wissen bzw. die Erfahrung, die man braucht, um als Privatanleger bei geschlossenen Fonds vernünftige Anlageentscheidungen zu treffen sehe ich als Problem. Man kann ganz viele riskante Sachen machen, die in den Händen erfahrener und finanziell gebildeter Privatanleger zu einem positiven Ausgang führen können.

 

Es ist bei gesetzlichen Rahmenbedingungen für Privatanleger die Frage, wie man eine ganze Gruppe von Kapitalanlagen reguliert, so dass es in der Masse für die Gesellschaft das Verhältnis von Nutzen zu Schäden passt.

 

Ich sehe das nicht so, dass stärkere Regulierung geschlossener Fonds für Privatanleger nur Probleme verursacht und sinnvolle Einrichtungen des Weißen Kapitalmarkts wie Direktbanken gefährdet.

 

Zitat

Als kleinere Ergänzung eines größeren Aktien-ETF-Depots on top zu unseren sehr auskömmlichen Pensionen war das imho keine ganz schlechte Entscheidung fürs Alter.

Das hört sich vernünftig an. Genau so eine Abwägung versucht der Gesetzgeber: den Sinn dieser geschlossenen Fonds für private Investitionen weiter ermöglichen, aber angesichts real existierender breiter finanzieller Unwissenheit den Verkauf solcher Fonds stärker regulieren, um vermeidbare Schäden zu begrenzen.

 

Wo ist dabei das Problem? Macht doch mal bessere Vorschläge, statt nur reflexhaft bei jeder Regulierung pauschal Ängste zu schüren vor dem Untergang der privaten Anlegerkultur, die hier völlig unbegründet sind. Das geht nicht an dich, eher an @Ramstein und @Schildkröte

vor 15 Minuten von Schildkröte:

Ich habe den Artikel verlinkt, da ich ihn für interessant halte. Nur weil ich auf ein Finanzprodukt hinweise, muss ich es nicht per se kaufen oder ablehnen.

Wie wäre es mit etwas Substanz in deiner eigenen Meinung, statt nur Links zu setzen und markige emotionale negative Wertungen dazu abzugeben?


Siehe:

vor 3 Stunden von Schildkröte:

mal wieder ein Beispiel dafür, wie Anleger -natürlich zu ihrem eigenen Schutz- bevormundet werden sollen

Ich bin ja sehr dafür, dass jeder seine Meinung haben und äußern soll. Ich sehe bei dir aber keine Substanz unter deinen Vorwürfen, die nur pauschal und reflexhaft zu sein scheinen.

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chirlu

Die DWS schließt sich diversen anderen Anbietern an und stellt das Neugeschäft mit Riesterverträgen ein (FAZ). Es muß allerdings nicht das letzte Wort bleiben, falls die Beitragsgarantie einmal abgeschafft bzw. reduziert werden sollte.  abgeschafft  ab

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cjdenver
· bearbeitet von cjdenver
vor 4 Stunden von chirlu:

Die DWS schließt sich diversen anderen Anbietern an und stellt das Neugeschäft mit Riesterverträgen ein (FAZ). Es muß allerdings nicht das letzte Wort bleiben, falls die Beitragsgarantie einmal abgeschafft bzw. reduziert werden sollte.  abgeschafft  ab

Und die nächste Ratte verlässt das sinkende Schiff... wobei ich aber folgenden Passus aus dem Artikel viel interessanter fand:

 

Zitat

Bundesregierung schaffte nicht die Pflicht zur Beitragsgarantie ab

Doch weil die schwarz-gelbe Koalition entgegen ihrer Ankündigung im Koalitionsvertrag nicht die Pflicht zur Bruttobeitragsgarantie abschaffte, könne das Geld der Kunden nur noch in unattraktiven Geldanlagen investiert werden

 

 

 

Habe ich da was verpasst oder ist das bereits antizipiertes Wunschdenken? :D 

 

 

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HalloAktie

Bin nicht sicher, ob es von Interesse ist, aber es gibt ein Tool des Deutschen Instituts für Altersvorsorge, das verspricht, (ähnlich des Wahl-O-Maten) seine Übereinstimmung mit Parteipositionen darzustellen- hier bezogen auf Altersvorsorgekonzepte. Bei mir lag eine Partei an erster Stelle, für die ich nicht genug verdiene. Gefolgt von einer Partei, für die ich zu empathisch bin. Gefolgt von der Partei, die ich tatsächlich wählen werde. Finde ich trotzdem eine nette Spielerei.

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A832jka

Nette Idee, so etwas aufzusetzen, aber irgendwie nicht besonders hilfreich. Die Fragen sind aber ganz schön detailliert, ich hab bestimmt bei der Hälfte "weiß nicht" geklickt, da ich die Konsequenzen der einzelnen Punkte nicht im Ansatz verstehe. Am Ende waren alle Parteien, inklusive AfD, exklusive der Linken in etwa gleichauf. Was sagt mir das jetzt?

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sparfux

War bei mir ganz interessant: Mit Abstand (40%) lag die FDP vorn, dann Grüne (13%), dann Linke (9%). SPD, CDU und AFD lagen alle bei 0%.

 

Mir ist aber nicht so ganz klar, was genau die Prozentzahlen bedeuten. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass ich von den über 30 Fragen keine Einzige so beantwortet haben soll, wie es SPD, CDU oder AFD in ihren Parteiprogrammen stehen haben. 

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DST
· bearbeitet von DST

Hier mein "Pro-Aktien"-Ergebnis mit relativ hohem "weiß nicht" Anteil:

 

FDP (40%), AfD (29%), Grüne (13%), CDU (10%), Linke (8%), SPD (0%)

 

vor 37 Minuten von sparfux:

Mir ist aber nicht so ganz klar, was genau die Prozentzahlen bedeuten.

Du kannst am Ende auf "Details ansehen" klicken und siehst dann welche Stellung die einzelnen Parteien einnehmen.

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HalloAktie

Hatte das "Weiß-nicht-Problem" auch einige Male :-) @CorMaguire Das DIA hat natürlich eine Agenda (in Richtung Aktien/Fonds). Wenn nur die Deutsche Bank dahinterstehen würde, hätte ich es eher nicht gepostet. Aber da z.B. auch Blackrock unter den Mitgliedern ist, ging es noch durch.

Die Null-Prozent-Ergebnisse einzelner Parteien erkläre ich mir so, dass nicht der komplette Fragenkatalog sich auf alle Parteien bezieht, sondern es gibt immer eine gute Hand voll Fragen pro Partei. Es reicht also schon, 7 oder 8 Fragen in eine Richtung zu beantworten, um bei einer Partei 0 Prozent Übereinstimmung zu erreichen. Im Gegensatz zum Wahl-O-Maten, gehen die Weiß-Nicht-Antworten wohl gar nicht in die Wertung ein.

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DST
· bearbeitet von DST
vor 22 Minuten von HalloAktie:

Im Gegensatz zum Wahl-O-Maten, gehen die Weiß-Nicht-Antworten wohl gar nicht in die Wertung ein.

So ist es. In meinem Fall hat die SPD (0%) bei fast der Hälfte der 37 Fragen ebenfalls eine "Weiß nicht" aka neutrale Position und nur eine einzige "Pro"-Übereinstimmung, sodass die Übereinstimmung dann eigentlich mind. 2,7% betragen müsste. Anscheinend führen also Unstimmigkeiten noch einmal zusätzlich zu einem Abzug. Einfach verständlich ist das nicht gerade.

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CorMaguire
· bearbeitet von CorMaguire
vor einer Stunde von HalloAktie:

...  @CorMaguire Das DIA ...

Die DIA GmbH ist kein "Das" :)

 

--> https://www.dia-vorsorge.de/ueber-uns/

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HalloAktie

@CorMaguire Du nimmst es aber heute sehr genau :-) Dann ist der HSV aber auch die HSV (Fussball AG) und der Nutzer HalloAktie das Nutzer HalloAktie (divers).

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cjdenver
vor 33 Minuten von HalloAktie:

 der Nutzer HalloAktie das Nutzer HalloAktie (divers).

 

Also ich will ja nicht klugscheißen aber:

 

Nut·zer, Nützer

/Nútzer,Nǘtzer/

Substantiv, maskulin [der]

 

Es kann jetzt natürlich sein dass du dich selbst als divers siehst, aber dann solltest du dich nicht Nutzer nennen. Denn Nutzer ist nun mal maskulin. Vielleicht kannst du dich ja dann user nennen, da fällt es nicht so auf :D 

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Thunfischsalat

Moin, ich wollte jetzt kein neuen Beitrag aufmachen, aber wo kann ich hier einen Infobeitrag zu Honorarberater finden?
Ich suche bereits seit ner 3/4h und finde überraschend viele tote Links im vergleich zum April.
 

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Ramstein
· bearbeitet von Ramstein
Am 17.8.2021 um 13:59 von Thunfischsalat:

Moin, ich wollte jetzt kein neuen Beitrag aufmachen, aber wo kann ich hier einen Infobeitrag zu Honorarberater finden?
Ich suche bereits seit ner 3/4h und finde überraschend viele tote Links im vergleich zum April.

Das ist ein weites Feld, sodass du unbedingt genauer spezifizieren musst, um was es geht.

 

Grundberatung für Anfänger mit Versicherungen, Altersvorsorge, etc. usw., 

oder größere/große Vermögensverwaltung/beratung/betreuung?

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Ramstein

Audiatur et altera pars: Aktienrente? Nein, danke!

Gastkommentar FAZ vom rentenpolitischer Sprecher der Linken-Fraktion im Bundestag

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underwood
vor 29 Minuten von Ramstein:

Audiatur et altera pars: Aktienrente? Nein, danke!

Gastkommentar FAZ vom rentenpolitischer Sprecher der Linken-Fraktion im Bundestag

 

Zitat

All das sind Leistungen, die eine private Vorsorge nicht ersetzen kann; genauso wenig wie die Teilhabe an der Wohlstandsentwicklung. Denn die gesetzliche Rente gleicht, im Unterschied zu privaten Renten, durch die jährliche Dynamisierung nicht nur Inflationsrisiken aus, sondern sie ist im Kern an die Lohnentwicklung gekoppelt (Kosten der Rentenanpassung 2020: 12,3 Milliarden Euro.

Dieser Absatz aus dem Artikel ist schon grober Unfug. Warum ist denn die private Vorsorge (=direkte Beteiligung an Unternehmen) keine Teilhabe an der Wohlstandsentwicklung? Unmittelbarer als mit Unternehmensbeteiligungen kann ich ja gar nicht an der Wohlstandsentwicklung teilhaben. 

Und wenn sich die Unternehmen nicht gut entwickeln in der Zukunft, gibts auch keine Dynamisierung, da dann die Löhne nicht steigen werden. 

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basti_

Ich bin mir auch bei den Zahlen nicht sicher. Im Artikel steht, dass der Anteil an den Staatsausgaben stabil bei 21% liegt. War das Problem nicht, dass die Zuschüsse aktuell bereits 25% des Bundeshaushalts aumachen und diese Summe in den nächsten 30 Jahren dann bis über 50% steigt? -> Rente sprengt den Bundeshaushalt?

Werden da Äpfel mit Birnen verglichen oder stimmen die Zahlen einfach nicht? Es könnten natürlich auch beide richtig liegen, da einer von der Vergangenheit redet und der andere von der Zukunft.

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