Zum Inhalt springen
Sapine

Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

Empfohlene Beiträge

enma
vor 7 Minuten von Barqu:

Länger als die jetzige Legislaturperiode dürfte es wohl sein und danach dürfte wohl kaum noch jemand im Amt sein. 

Wenn du Wiederwahl ausschließt, warum sollten die dann überhaupt groß etwas machen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Barqu
7 hours ago, enma said:

Wenn du Wiederwahl ausschließt, warum sollten die dann überhaupt groß etwas machen?

Weil die Verblendung so gross ist, dass die selbst durchaus an Wiederwahl glauben. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
CorMaguire
· bearbeitet von CorMaguire
vor 11 Stunden von Bolanger:

.... dann kann man auch das Äquivalenzprinzip kippen...

Wenn die Rente zukünftig nur noch eine "Basisabsicherung" sein soll, ergibt das ja sowieso Sinn. ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Caveman8

War nicht mal angedacht die Arbeitskosten in DE zu senken oder zumindest nicht noch weiter zu erhöhen? Diese ganzen Erhöhungen der Beitragsgrenzen zahlt am Ende auch der Arbeitgeber zusätzlich. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
slowandsteady
· bearbeitet von slowandsteady
vor 4 Stunden von Caveman8:

War nicht mal angedacht die Arbeitskosten in DE zu senken oder zumindest nicht noch weiter zu erhöhen?

Es wird definitiv Zeit fuer Lifestyle-Teilzeit, Vollzeit arbeiten ist in diesem Land langsam sinnlos. Vielleicht mach ich 20h/Woche und noch einen (sozialabgabenfreien) Minijob als Kellner, habe ich mit Trinkgeld am Ende mehr Netto als mit 35h/Woche in meinem hochqualifizierten Job. Aber das kommt davon, wenn selbst unser Bundeskanzler nur rumjammert, statt endlich mal zu performen und die Probleme zu loesen: »Kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen« Ich hoere nur "Mimimi"

 

Vielleicht ist der geheime Plan auch, alles so richtig gegen die Wand zu fahren, damit die AfD dann handlungsunfaehig ist, wenn sie die 50% erreicht hat? :narr:

PS: Ein gutes Zitat vom 15.1.2024 von unserem "gehobene Mittelschicht"-Underperformer habe ich noch:

Zitat

Wenn ein #Bundeskanzler mit einer so niedrigen Zustimmungsrate keinerlei Anzeichen gibt, an seiner Kommunikation, seiner Politik, seinem Führungsstil etwas zu ändern, dann lässt er die Bevölkerung allein mit allen Problemen. Das ist einfach respektlos

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
PEOPLES
vor 14 Stunden von Ramstein:
  1. Durch höhere Beiträge entstehen höhere zukünftige Renten

Die rechnen das sicherlich wie Trump den Rueckgang der Medikamentenpreise (von 600USD auf 100USD -> Rueckgang um 600%).

 

Da kann man sicherlich auch argumentieren, dass es sich ja um eine Versicherungsleistung handelt und man als Gutverdiener da solidarisch mehr Einbringen muss, weswegen man das nach oben hin nicht-linear macht und praktischerweise werden das auch nicht mehr Rentenpunkte und der Wert eines Rentenpunkts bleibt gleich. 

 

Geht wahrscheinlich nicht und wenn sie es probieren, dann sackt das BVG das wieder ein, hoffentlich. 

 

Bringt auch nichts, weil unser komplettes Sozialsystem falsch aufgesetzt ist. Die ganzen "Reformen" sind halt nicht mehr als Patches, mit einer so schwache Regierung wird das aber auch nichts mehr. Zumal eine weitreichendere Altersvorsorge am Kapitalmarkt ja fuer "alle" Gift sind, ganz schlimm, Zockerei, etc. pp.
Das Volk ist halt auch so erzogen worden. Alles wird immer abgesichert, zu 100%, man muss nichts mehr selber machen, und wenn man dumdusselig ist und es geht in die Hose, dann wird wieder nach dem Staat gerufen (den man vorher verflucht hat, weil Steuern so hoch). 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Ramstein

Wie schrieb Jojo im alten Bondboard:

Für Politiker ist ein Problem gelöst wenn es nicht in der gleichen Legislaturperiode noch mal hochkommt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
satgar

Die Generation der Babyboomer geht nach und nach in Rente. In bis zu 10 Jahren sind das dann 1/3 aller derzeit Erwerbstätigen, die den Arbeitsmarkt verlassen haben und ihre Rente genießen dürfen. Doch was heißt das und wie viel Rente könnte das sein? Dazu habe ich heute diesen Artikel entdeckt: https://www.t-online.de/finanzen/ratgeber/altersvorsorge/gesetzlicherente/id_101244690/rente-kuerzung-gefordert-baby-boomern-droht-altersarmut.html

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Ramstein
· bearbeitet von Ramstein

Dazu heute:

Vermögensbezogene Steuern in der Vielfachkrise: Öffentliche Podiumsdiskussion am Do., 07.05., 19 Uhr

Wenn man sich allerdings das Personal anschaut, ist zumindest mir schon ziemlich klar was gefordert wird:

Zitat

Online-Impulse von Sven Giegold, MdB (Bündnis 90/Die Grünen) und Jörg Cezanne (Die Linke)

Podiumsdiskussion mit

• Vera Trappmann, Leeds University

• Florian Schuster-Johnson, Dezernat Zukunft

• Maike Wilhelm, Kritische Ökonomik Frankfurt

• Christoph Trautvetter, Netzwerk Steuergerechtigkeit

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
satgar
· bearbeitet von satgar
vor 44 Minuten von Bolanger:

Man könnte sich dahingehend private Rentenversicherungen seit 2012 wie folgt ansehen:

 

Unisex-Kalkulation (seit dem 21.12.2012) 

 

Geschlechtsneutral: Der Versicherer darf das Geschlecht nicht mehr als Tarifmerkmal zur Risikoberechnung verwenden.

Gleiche Beiträge/Leistungen: Für den gleichen Beitrag erhalten Männer und Frauen die gleiche monatliche Rente.

Auswirkung: Dies führt zu einer Umverteilung. Männer müssen in der privaten Rentenversicherung oft höhere Beiträge für die gleiche Rente zahlen oder erhalten bei gleichem Beitrag eine geringere Rente als früher. Für Frauen ist die private Rentenversicherung im Vergleich zur Bisex-Kalkulation oft vorteilhafter geworden.

 

Vorher galt:

 

Bisex-Kalkulation (vor dem 21.12.2012)

Geschlechtsdifferenziert: Männer und Frauen werden aufgrund statistischer Daten (höhere Lebenserwartung von Frauen) unterschiedlich eingestuft.

Beitrag/Rente: Da Frauen im Schnitt länger leben, erhielten sie bei identischem Beitrag eine niedrigere monatliche Rente als Männer (da die Summe länger ausgezahlt wird).


 

(mit KI ermittelt)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Sapine

Willst Du auch nach Glatzenträger unterscheiden oder Beamtenstatus oder oder oder? Warum muss sich das nur immer am Unisex entzünden. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Bolanger
vor 10 Stunden von Sapine:

Warum muss sich das nur immer am Unisex entzünden.

weil das wohl der am besten belegte, am wenigsten angezweifelte und finanziell bedeutendste Faktor in der GRV ist. Begründet wurde der Zwang zu Unisex-Tarifen mit der Gleichbehandlung.

 

Bewusst provokant, reißerisch und auch etwas humoristisch formuliert: Hey, seitdem wir in Deutschland das Recht auf freie Geschlechtswahl haben ist der damalige Grund zur Einfürhung der Unisex-Tarife, nämlich die Gleichbehandlung, weggefallen. Jeder hat die freie Wahl seines Geschlechts, also bedarf es auch keines Ausgleichs einer individuell freien Entscheidung eines jeden. 

 

Weiterhin provkant und reißerisch formuliert: Warum wird nicht sämtliche Energie unserer Gesellschaft darin investiert, die Ursachen für eine um viele Jahre kürzere Lebenserwartung von etwa der Hälfte der Bevölkerung zu untersuchen und nach Abhilfe zu streben? Ungleichheit wird bei der Lebenserwartung als Gott gegeben hingenommen. In wesentlich unwichtigeren Bereichen hingegen ist sie verpönt.

 

nun sachlich weiter: Gleichbehandlung ist schon sinnvoll und die Unisex-Tarife sind es auch. Man möge sich bei Reformen weiterhin an den Grundsatz der Gleichbehandlung halten, was bedeutet, dass jeder entweder den gleichen Absolutbetrag oder den gleichen prozentualen Betrag ein- und ausgezahlt bekommt. Wenn jemand eine Kürzung höherer Renten fordert, dann ist das eine Abkehr vom Gleichbehandlungsgrundsatz. Aha... also brauchen wir die Gleichbehandlung in der GRV doch nicht. Gerechtfertigt wurde diese Forderung mit der höheren Lebenserwartung wohlhabender Personen. Oha... also kann man die Rente derer kürzen, die eine höhere Lebenserwartung haben. Und genau da liegt der größte Brocken bei den Unisex-Tarifen. Entweder Gleichbehandlung, dann aber richtig und für alle, oder keine Gleichbehandlung, dann aber auch das bitte konsequent zu Ende denken.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
satgar
vor einer Stunde von Bolanger:

Oha... also kann man die Rente derer kürzen, die eine höhere Lebenserwartung haben. Und genau da liegt der größte Brocken bei den Unisex-Tarifen. Entweder Gleichbehandlung, dann aber richtig und für alle, oder keine Gleichbehandlung, dann aber auch das bitte konsequent zu Ende denken.

Mit dem Argument: "wenn wir das und das nicht bis zur äußersten Perfektion umsetzen können, und eine vollständige Anpassung vorgenommen haben" wenn das nicht gemacht wird oder machbar ist, DANN ändern wir lieber gar nichts, dann bleibt alles so, wie es jetzt ist... damit konnte ich noch nie was anfangen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Bolanger
vor 2 Minuten von satgar:

Mit dem Argument: "wenn wir das und das nicht bis zur äußersten Perfektion umsetzen können, und eine vollständige Anpassung vorgenommen haben" wenn das nicht gemacht wird oder machbar ist, DANN ändern wir lieber gar nichts, dann bleibt alles so, wie es jetzt ist... damit konnte ich noch nie was anfangen.

Prinzipiell richtig. Gerade bei der Rechtfertigung von Rentenkürzungen aufgrund der Lebenserwartung wäre die Abkehr vom Unisex-Tarif jedoch das basic und erst dann käme die Perfektion, auch die allgemeine finanzielle Situation und ggf. andere feststellbare Faktoren einzubeziehen.

Es geht mir um die Argumentation, die völlig daneben ist. Man kann und wird wohl über Rentenkürzungen von Top-Rentnern diskutieren müssen. Die Begründung müsste aber stets sein " wir nehmen es von denen, die es sich leisten können und geben es denen, die es brauchen". Andere Begründungen für die Abkehr vom Äquivalenzprinzip wären schlicht VeraXsche, weil man sich nicht traut, die Wahrheit auszusprehcen und den Zorn einer Bevölkerungsgruppe, in diesem Fall der Wohlhabenden, oft als Leistungsträger bezeichneten, auf sich zu ziehen.   

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Turmalin

Für Umverteilungen aufgrund der finanziellen Leistungsfähigkeit haben wir doch das Steuersystem, vor allem solange versicherungsfremde Leistungen aus der Kasse der DRV bezahlt werden. Deshalb bin ich gegen die Abkehr vom Äquivalenzprinzip.
Und wenn die Lebenserwartung eine Rolle spielen sollte, müssten die Raucher eine höhere Rente bekommen. (Was ich als Nichtraucher natürlich nicht unterstütze)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
dev
vor 2 Stunden von Bolanger:

Warum wird nicht sämtliche Energie unserer Gesellschaft darin investiert, die Ursachen für eine um viele Jahre kürzere Lebenserwartung von etwa der Hälfte der Bevölkerung zu untersuchen und nach Abhilfe zu streben? 

Da gibt es schon einige Faktoren die bekannt sind:
- Männer haben oft Hobbys mit mehr Risiko

- Kneipengänger haben eine geringere Lebenserwartung, wegen hohem Alkoholkonsum, rauchen, ...

- Männer essen weniger gesundes

- der letzte Satz vorm Krankenhaus: halt mal mein Bier

usw.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Fetz
· bearbeitet von Fetz
vor einer Stunde von Bolanger:

Gerade bei der Rechtfertigung von Rentenkürzungen aufgrund der Lebenserwartung

 

vor einer Stunde von Bolanger:

Man kann und wird wohl über Rentenkürzungen von Top-Rentnern diskutieren müssen.

Unisex  ...

vor 2 Stunden von Bolanger:

weil das wohl der am besten belegte, am wenigsten angezweifelte und finanziell bedeutendste Faktor in der GRV

ist?

 

Habe nur ich das Gefühl das hier einiges durcheinander geht? Oder erkenne ich die Grenze zwischen Ironie und Deinem Standpunkt nicht?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Bolanger

kurz zusammengefasst: Kappung hoher Renten aufgrund der Bestrebung zur Umverteilung als Rechtfertigung OK. Kappung hoher Renten aufgrund unterschiedlicher Lebenserwartung nicht OK. Noch stärker kann ich es nicht eindampfen ;-) 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Sapine
· bearbeitet von Sapine
vor einer Stunde von Bolanger:

kurz zusammengefasst: Kappung hoher Renten aufgrund der Bestrebung zur Umverteilung als Rechtfertigung OK. Kappung hoher Renten aufgrund unterschiedlicher Lebenserwartung nicht OK. Noch stärker kann ich es nicht eindampfen ;-) 

Den Standpunkt kann ich gut verstehen bin aber der Meinung die GRV sollte ebenso wie die Krankenkassen den Staat verklagen wegen unzureichender Zahlungen für versicherungsfremde Leistungen. 

 

Was die Unisex Geschichte angeht, empfehle ich mal einen Blick in die Langzeitstudie zum Thema Lebenserwartung von Mitgliedern monastischer Lebensgemeinschaften. Es spricht viel dafür, dass der Lebenswandel die Ursache ist für die unterschiedliche Lebenserwartung und nicht die Frage m/w. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Turmalin
vor einer Stunde von Sapine:

Den Standpunkt kann ich gut verstehen bin aber der Meinung die GRV sollte ebenso wie die Krankenkassen den Staat verklagen wegen unzureichender Zahlungen für versicherungsfremde Leistungen. 

 

Was die Unisex Geschichte angeht, empfehle ich mal einen Blick in die Langzeitstudie zum Thema Lebenserwartung von Mitgliedern monastischer Lebensgemeinschaften. Es spricht viel dafür, dass der Lebenswandel die Ursache ist für die unterschiedliche Lebenserwartung und nicht die Frage m/w. 

Genau! 
Gilt für beides.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Bolanger
vor 1 Stunde von Sapine:

bin aber der Meinung die GRV sollte ebenso wie die Krankenkassen den Staat verklagen wegen unzureichender Zahlungen für versicherungsfremde Leistungen. 

Versicherunsgfremde Leistungen haben gar nicht erst von der GRV erbracht zu werden. Dann stellt sich auch die Frage der Ausgleichszahlungen nicht. dafür kann man ja eine separate Abgabe und Verwaltungsstelle einführen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Euronensammler
vor 3 Minuten von Bolanger:

Versicherunsgfremde Leistungen haben gar nicht erst von der GRV erbracht zu werden. Dann stellt sich auch die Frage der Ausgleichszahlungen nicht. dafür kann man ja eine separate Abgabe und Verwaltungsstelle einführen

Mit Nutzung der GRV wird allerdings Synergiepotential gehoben. Wenn die GRV die Organisation ist, die die Verteilaufgaben am besten regeln kann, finde ich es besser, als für jeden Furz einen neue Behörde einzurichten. 

Allerdings: Wer bestellt, der soll auch bezahlen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Bolanger
vor 2 Stunden von Euronensammler:

Mit Nutzung der GRV wird allerdings Synergiepotential gehoben. Wenn die GRV die Organisation ist, die die Verteilaufgaben am besten regeln kann, finde ich es besser, als für jeden Furz einen neue Behörde einzurichten. 

stimmt. Für Transferleistungen gibt es aber schon eine Strelle, die das ALG2 oder wie auch immer das heute heißt verwaltet und auszahlt. Es würde deutlich mehr Transparenz schaffen, wenn die Finanzen der Umverteilung gebündelt würden. Vermutlich haben davor aber viele Politiker Angst, wenn das Maß der Umverteilung in regelmäßigen Jahresberichten dieser Behörde klar benannt würde.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×
×
  • Neu erstellen...