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Sapine

Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

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Schwachzocker
vor 54 Minuten von satgar:

...

Schon damals stieß mir im Erdkunde Leistungskurs im Abi sauer auf, dass Ikea es perfekt verstanden hat, über eine niederländische Holding die Gewinne und Verluste Ihrer einzelnen Warenhäuser zu verschieben. Ziel ist es damit, vor Ort möglichst wenig Kredite aufnehmen zu müssen, aber auch die Gewinne so zu verteilen, das vor Ort möglichst wenig Gewerbesteuer anfällt. Und dann die Gewinne gesammelt an die niederländische Holding zu geben, weil es dort weniger Unternehmenssteuern gibt als bei uns. Hier bluten sowohl die Gemeinden vor Ort, als auch der deutsche Bundesstaat an sich....

Nein, das ist nicht so. Kapital ist kein scheues Reh. Und wir stehen auch nicht im Wettbewerb mit anderen Steuersystemen in unseren Nachbarländern. 

Nein, das sind alles Märchen!:rolleyes:

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 5 Minuten von Schwachzocker:

Nein, das ist nicht so. Kapital ist kein scheues Reh. Und wir stehen auch nicht im Wettbewerb mit anderen Steuersystemen in unseren Nachbarländern. 

Nein, das sind alles Märchen!:rolleyes:

Ist es ja auch nicht. Scheu wäre es, wenn folgendes in der Realität und Praxis tatsächlich passierte: wir besteuern jede Ikea Filliale korrekt mit deren Gewinn, der am Standort des Möbelhauses anfällt. Scheu wäre das Kapital nun, wenn Ikea sagt: dann lohnt sich das hier nicht mehr für uns. Wir schließen alle Märkte, das passt uns so nicht. Und das wiederum glaubst du doch im Leben nicht. Aber mit diesem wohlfeil immer wieder vorgebrachten Argument kann man Politik vor sich hertreiben. Ich versteh das schon sehr gut.

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Schwachzocker

Ahhhhh so! :rolleyes:

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Dandy
· bearbeitet von Dandy

Denkst du echt du wärst der Erste mit so einer "Idee", Satgar? 

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satgar

Wir sind jetzt ohnehin wieder ziemlich weit vom Thema Rente weg, auch wenn natürlich alles mit allem zusammen hängt. Weil Rente eben nichts anderes ist als die Verteilung von Wertschöpfung eines Jahres. Und da spielt es natürlich eine wesentliche Rolle, wie viel es davon zu verteilen gibt. Daher lässt sich das nicht immer scharf trennen.

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Schwachzocker

War das die Antwort auf die Frage, ob Du denkst, dass Du der Erste mit solch einer Idee wärst?

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t.klebi
vor 23 Stunden von stagflation:

Prof. Axel Börsch-Supan hat bereits Anfang/Mitte der 90er Jahre vor Problemen im Rentensystem gewarnt und Reformen angemahnt. Seitdem wurden viele Regierungen gewählt und viele Kommissionen eingesetzt... Passiert ist nicht viel, ...

Auch Prof. Raffelhüschen hat vor 20 Jahren Reformen angemahnt. Auch er ist nicht gehört worden.

Wow "bereits" Anfang/Mitte der 90er Jahre?

 

Meine Güte. :rolleyes: Das berühmte Zitat von Nobert Blüm stammte aus dem Wahlkampf 1986. Schon da trat der demographische Wandel so offenkundig selbst in das Laienbewusstsein, dass bereits damit Wahlkampf gemacht werden musste. Experten kennen das Dilemma natürlich schon viel länger. 

Das Problem ist für die Politik ist nicht das fehlenden Wissen. Die wissen das ganz genau. Das Problem ist es, die Wählerschaft nicht zu vergraulen. Unpopuläre Reformen mögen noch so sinnvoll sein, solang die Wählerschaft sie nicht versteht und akzeptiert, wird die Reform nicht durchgeführt. Und die gemeinen Wähler denken gemeinhin nicht unbedingt in Generationen.

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Caveman8
vor 16 Stunden von Schwachzocker:

Nenne mir einen vernünftigen Grund, warum ich hier in Deutschland mit einer guten Geschäftsidee einen Betrieb gründen sollte, wenn ich weiß, dass man meinen Kindern im Erbfall die Hälfe davon wegnimmt? 

Man könnte mit dem gewonnen Geld die Bedingungen im Hier und jetzt verbessern. 

Wenn das DIW etwa 400 Milliarden Euro Erbschaften p.a. schätzt und man dies pauschal mit 20% besteuern würde (ohne Ausnahmen, dafür mit großzügigen Stundungsmöglichkeiten) liegen wir schon bei 80 Milliarden jährlich. Immerhin etwa 70 Milliarden mehr als jetzt. 
 

Damit könnte man z.B. die Gewerbesteuer auf 0% setzen. Wäre das Grund genug um in DE zu gründen? 
 

Gerechtigkeit verbessert, Wirtschaft gestärkt :prost:

 

Noch besser währe natürlich eine Erbschaftsteuer i.h.v. 42% analog der Einkommenssteuer. Was man damit alles anstellen könnte?….

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stagflation
vor 18 Minuten von t.klebi:

Das Problem ist es, die Wählerschaft nicht zu vergraulen.

 

Heißt das: Demokratien sind dazu verdammt, früher oder später unterzugehen?

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Dandy

Wer kennt sie nicht, die Steuererhöhungen mit denen andere Steuern gesenkt werden, statt irgendwelche Haushaltslöcher zu stopfen und gleich wieder nach mehr zu rufen. 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 15 Minuten von stagflation:

 

Heißt das: Demokratien sind dazu verdammt, früher oder später unterzugehen?

Richard David Precht sagt dazu zumindest immer, dass wir beim neuen Maschinenzeitalter, wie es durch KI eintreten könnte, nicht zwangsläufig davon ausgehen können, das Demokratie auch weiterhin die Gesellschaftsform sein wird, die das Wirtschaftsmodell am besten begleitet. Er sagt immer (und ich teile das), dass er sich wünscht, dass das die Demokratie bleibt. Aber sicher sein, könne man sich nicht. Viele würden das aber annehmen: jetzt haben wir Demokratie erreicht, und jetzt bleibt die auch so.

 

Geschichte zeigt, glaube ich, dass Demokratie im Vergleich zu anderen Gesellschaftsformen eher zeitlich gesehen in der Minderheit war, und nicht in der Mehrheit der Zeit das vorherrschende Modell war.

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Schwachzocker
vor 25 Minuten von Caveman8:

Man könnte mit dem gewonnen Geld die Bedingungen im Hier und jetzt verbessern. 

Wenn das DIW etwa 400 Milliarden Euro Erbschaften p.a. schätzt und man dies pauschal mit 20% besteuern würde (ohne Ausnahmen, dafür mit großzügigen Stundungsmöglichkeiten) liegen wir schon bei 80 Milliarden jährlich. Immerhin etwa 70 Milliarden mehr als jetzt. 
 

Damit könnte man z.B. die Gewerbesteuer auf 0% setzen. Wäre das Grund genug um in DE zu gründen? ...

Ja, ob man die Steuer, die ich zahlen muss, Gewerbesteuer oder Erbschaftssteuer nennt, ist mir egal.

 

vor 26 Minuten von Caveman8:

Gerechtigkeit verbessert, Wirtschaft gestärkt :prost:

Ja, und die Rentner haben noch immer keinen Cent mehr in der Tasche.:rolleyes:

 

vor 17 Minuten von stagflation:
vor 37 Minuten von t.klebi:

...Das Problem ist es, die Wählerschaft nicht zu vergraulen. 

Heißt das: Demokratien sind dazu verdammt, früher oder später unterzugehen?

Nein, das heißt, dass dekadente Gesellschaften früher oder später untergehen.

vor 3 Minuten von satgar:

...Er sagt immer (und ich teile das), dass er sich wünscht, dass das die Demokratie bleibt. Aber sicher sein, könne man sich nicht....

Es ist also irgendetwas nicht sicher. Das ist ja toll, was Herr Precht so alles weiß.

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satgar
vor 5 Minuten von Schwachzocker:

Es ist also irgendetwas nicht sicher. Das ist ja toll, was Herr Precht so alles weiß.

Ich weiß, ich mag ihn auch sehr :)

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Richie_Rich

 

Quote

Don’t worry about squirreling money away for retirement in like 10 or 20 years. It won’t matter. You won’t need to save for retirement. If any of the things that we’ve said are true, saving for retirement will be irrelevant.

Elon

 

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Barqu
35 minutes ago, Richie_Rich said:

If any of the things that we’ve said are true

Gut, dass er diese Einschränkung macht. 

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chirlu
vor 54 Minuten von Richie_Rich:
Zitat

Don’t worry about squirreling money away for retirement in like 10 or 20 years. It won’t matter. You won’t need to save for retirement.

 

 

Weil wir bis zum Tod weiterarbeiten müssen oder weil wir „in like 10 or 20 years“ eh alle nicht mehr da sind? :unsure:

 

vor 21 Minuten von Barqu:

Gut, dass er diese Einschränkung macht.

 

+1

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hattifnatt
· bearbeitet von hattifnatt
vor 9 Stunden von Barqu:

Gut, dass er diese Einschränkung macht. 

Wir können es an seiner Vorhersage "we'll hit AGI by 2026" (im Video gleich danach) festmachen. Wenn das x-mal länger dauert, haben wir noch genügend Zeit, darüber nachzudenken. (Und ich würde x anhand seiner Vorhersagen zu "full-self-driving für Tesla" abschätzen :-*).

 

P.S. Kurze Übersicht von ChatGPT zur Frage, ob sich die Entwicklung bei LLMs verlangsamt hat ;) 

Zitat

So… are LLMs plateauing?

Not exactly, but:

  • User perception: Yes — improvements feel smaller than the initial leap from GPT-3 to GPT-4.
  • Technical progress: Still happening — especially in efficiency, multimodality, task-specific reasoning, and real-world workflows.
  • Fundamental challenges remain: Hallucinations, logic, long-term consistency, and safe autonomy aren’t “solved,” and many researchers think further progress requires new architectures or training paradigms, not just bigger transformers. 
  • Industry direction: There’s increasing interest in alternative approaches (e.g., energy-based models or hybrid systems) alongside traditional LLMs, indicating that the field is broadening, not frozen.

 

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LongtermInvestor
· bearbeitet von LongtermInvestor
vor 10 Stunden von Richie_Rich:

Don’t worry about squirreling money away for retirement in like 10 or 20 years. It won’t matter. You won’t need to save for retirement. If any of the things that we’ve said are true, saving for retirement will be irrelevant.

Da wage ich eine Gegenthese wenn ich mir die Dynamiken in großen Unternehmen hinsichtlich Automatisierung ansehe wird private Vorsorge durch Kapitalvermögen immer wichtiger - Einkünfte aus Kapital wird die Relevanz von Arbeitseinkommen weiter reduzieren. 

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satgar

Run-Off Lebensversicherung geht vielleicht selbst in den Run-Off...welch Ironie: https://www.versicherungsjournal.de/unternehmen-und-personen/steht-dieser-grosse-deutsche-run-off-versicherer-zum-verkauf-154972.php

 

Es gibt ja aber noch genügend andere Gesellschaften wie Entis, die das übernehmen könnten. Aber vielleicht ändert man auch sein Geschäftsfeld wie die Töchter in NL oder UK.

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