Zum Inhalt springen
Sapine

Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

Empfohlene Beiträge

Sapine
vor 2 Stunden von Schwachzocker:

Die finanzieren es nicht. Finanziert wird das Ganze von denen, die heute arbeiten.

Es ist schlichtweg die reinste Neiddebatte. Der eine hatte Glück und hat nun etwas, was der andere nicht hat. Oh, wie ist das ungerecht,.

Falsch! Wenn das Geld zur Neige geht, werden Rentner und Beitragszahler bluten. Aktionen wie Rente mit 65 beschleunigen das.

Zitat

Dann soll er sie abschließen, und schon ist ihm geholfen.

Vor vierzig Jahren waren Erwerbsunfähigkeitsrenten um einiges höher als heute im Schadensfall. Da war es nicht wirklich absehbar, dass man eine solche Absicherung in passender Höhe braucht. BU-Absicherungen können Erwerbstätige im Dachdeckerhandwerk mit Mitte 40 nicht mehr bekommen, jedenfalls nicht zu bezahlbaren Tarifen. Soviel zum Thema Solidarität. 

Zitat

Du vergisst den Fußballprofi, der ist mit 35 berufsunfähig. Da muss der Staat was machen.

Für eine Erwerbsminderungsrente brauchst Du auch Beitragsjahre. Ob einer mit Meniskusschaden, die bekommt, wage ich zu bezweifeln, da gäbe es sicher noch eine Reihe von Berufen, die er ausüben kann. Sollte er tatsächlich komplett erwerbsunfähig werden, fände ich eine solche Rente nicht falsch, wenn er ausreichend Beiträge gezahlt hat. 

 

Dieser Beitrag von Dir zeigt im übrigen Deinen Neid. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
stagflation
· bearbeitet von stagflation
Zitat

sowie der Reduzierung der Verwaltungs-, Produkt- und Abschlusskosten

 

Gelächter! :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Schwachzocker
vor 41 Minuten von Sapine:

...BU-Absicherungen können Erwerbstätige im Dachdeckerhandwerk mit Mitte 40 nicht mehr bekommen, jedenfalls nicht zu bezahlbaren Tarifen. Soviel zum Thema Solidarität. 

Dann soll er sie mit Mitte 20 abschließen. Tue nicht immer so als wenn Du schwer von Begriff wärst. 

 

vor 43 Minuten von Sapine:

...Ob einer mit Meniskusschaden, die bekommt, wage ich zu bezweifeln, da gäbe es sicher noch eine Reihe von Berufen, die er ausüben kann.

Das glaube ich bezüglich des Dachdeckers auch.

 

vor einer Stunde von satgar:

sowie der Reduzierung der Verwaltungs-, Produkt- und Abschlusskosten reformieren

vor 39 Minuten von stagflation:

 

Gelächter! :D

Ist das wirklich lustig, wenn man sieht, wie gern die Leute noch immer glauben wollen?

Wir werden es doch sehen!

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Puppi
vor 42 Minuten von stagflation:

 

Gelächter! :D

Ja...Mega-Gelächter:teach::D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Sapine
PKW
vor 5 Stunden von satgar:

Ein Jahr mit 50% Teilzeit-Niveau. Gilt das als 1 Jahr Berücksichtigungszeit genauso wie ein Vollzeit Jahr?

Ja.
Du kannst Zeiten sogar mit einem Minijob sammeln, du darfst nur nicht die RV abwählen.
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/Allgemeine-Informationen/Rentenarten-und-Leistungen/Altersrente-fuer-langjaehrig-Versicherte/altersrente-fuer-langjaehrig-versicherte_node.html

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
chirlu
· bearbeitet von chirlu
vor 5 Stunden von Sapine:

Wenn du noch in die GRV einzahlst dürftest Du keine Rente bekommen oder irre ich da? Ich musste mich dazu jedenfalls beim Rentenantrag entscheiden, wenn ich mich richtig erinnere.

 

Bei Bezug einer Vollrente zahlt man, wenn man parallel arbeitet, keine Beiträge zur Rentenversicherung mehr (und im Gegenzug erhöht sich auch die Rente nicht). Neben einer Teilrente zahlt man aber, wenn man arbeitet, regulär Beiträge, die dann jeweils mit etwas Verzögerung die Rente erhöhen.

 

Eine Teilrente ist möglich mit zwischen 10% und 99% der vollen Rente (nur ganzzahlige Prozentwerte, also 10, 11, 12, …, 98, 99). Man kann auch jederzeit die Höhe wechseln oder von Teilrente auf Vollrente gehen oder umgekehrt. Die bei einer Teilrente vorübergehend nicht genutzten Rentenansprüche erhöhen sich, genau wie wenn man eine Rente insgesamt erst später beginnt (kein Abschlag von 0,3% pro Monat, nach der Regelaltersgrenze im Gegenteil Aufschlag von 0,5% pro Monat).

 

Insgesamt gibt es also schon sehr viele flexible Möglichkeiten für den Rentenbeginn. Es gibt nur leider (bei potentiellen Rentnern und bei Arbeitgebern) eine psychologische Fixierung auf die Regelaltersgrenze.

 

vor 5 Stunden von Sapine:

Die schaffen es sehr selten auf 45 Jahre und ich wüsste auch nicht warum man Leute benachteiligen muss, die Carearbeit geleistet haben (Kindererziehung, Pflege naher Angehöriger) nur mal so als Beispiel.

 

Kindererziehungszeiten und Zeiten der Pflege naher Angehöriger zählen für die 45 Jahre ebenfalls mit.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
odensee
· bearbeitet von odensee
vor 28 Minuten von chirlu:

i Bezug einer Vollrente zahlt man, wenn man parallel arbeitet, keine Beiträge zur Rentenversicherung mehr (und im Gegenzug erhöht sich auch die Rente nicht)

Bei Mini-Job sollte es anders sein. (Geht, klar, nur um Erdnüsse)

 

vor 28 Minuten von chirlu:

Man kann auch jederzeit die Höhe wechseln oder von Teilrente auf Vollrente gehen oder umgekehrt. 

„Jederzeit“ = auch während des Rentenbezugs?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Sapine
vor 14 Minuten von chirlu:

Kindererziehungszeiten und Zeiten der Pflege naher Angehöriger zählen für die 45 Jahre ebenfalls mit.

Bei der Pflege wurde bei uns in der Familie bei niemandem Zeiten für die Pflege anerkannt.  Im aktuellen Fall war das so ziemlich die erste Mitteilung der PV: "das gilt nicht". Soweit die Theorie. Erziehungszeiten kann man vermutlich besser nachweisen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
chirlu
vor 5 Minuten von Sapine:

Bei der Pflege wurde bei uns in der Familie bei niemandem Zeiten für die Pflege anerkannt.  Im aktuellen Fall war das so ziemlich die erste Mitteilung der PV: "das gilt nicht".

 

OK, damit habe ich keine Erfahrung. Aber wenn Zeiten anerkannt werden, dann zählen die jedenfalls für die Wartezeit von 45 Jahren mit.

 

vor 9 Minuten von odensee:
vor 21 Minuten von chirlu:

Bei Bezug einer Vollrente zahlt man, wenn man parallel arbeitet, keine Beiträge zur Rentenversicherung mehr

Bei Mini-Job sollte es anders sein. (Geht, klar, nur um Erdnüsse)

 

Bei einem Minijob kann man es sich im Prinzip immer aussuchen. (Bei einer Vollrente nach Erreichen der Regelaltersgrenze eigentlich auch. Man ist dann aber daran gebunden – das ist der Vorteil der Methode Teilrente.) In jedem Fall ist es so: Wenn man Beiträge zahlt, führt das zu einer Erhöhung der Rente; wenn nicht, dann nicht.

 

vor 16 Minuten von odensee:
vor 27 Minuten von chirlu:

Man kann auch jederzeit die Höhe wechseln oder von Teilrente auf Vollrente gehen oder umgekehrt. 

„Jederzeit“ = auch während des Rentenbezugs?

 

Ja, gerade während des Rentenbezugs. Vorher ist das ja ohnehin nicht festgelegt. Auf formlosen Antrag hin ist ein Wechsel jeweils zum Folgemonat möglich (also jetzt noch für April).

 

Ich habe gerade noch gelesen, dass Teilrenten inzwischen nicht mehr ganzzahlige Prozentzahlen sein müssen, sondern zwei Nachkommastellen haben dürfen. Also von 10,00% über 10,01% bis 99,99%.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
rotten.demin
· bearbeitet von rotten.demin
vor 4 Stunden von stagflation:
vor 5 Stunden von satgar:

sowie der Reduzierung der Verwaltungs-, Produkt- und Abschlusskosten

 

Gelächter! :D

Dem BVK ist das Lachen schon vergangen:

 

Zitat

"Kritisch sehen wir die geplante Reduzierung der Verwaltungs-, Produkt- und Abschlusskosten,“ erklärt BVK-Präsident Michael H. Heinz. „Eine gesetzliche Deckelung insbesondere der Abschlusskosten lehnen wir ab. Denn qualifizierte Beratung ist wichtig und muss auch angemessen entlohnt werden. Daher sollte das Anlageprodukt, das auch als Standardprodukt geplant ist, stets beraten werden müssen,“ erklärt Heinz.

https://www.finanzwelt.de/post/koalitionsverhandlungen-bvk-sieht-licht-und-schatten

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Sapine

Lol, das BVK möchte mitverdienen als Berater bei Standardprodukten

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
PrivateBanker

Kaum ist die Tinte der Absichtserklärungen bzgl. Alterversorgung in den Koalitionsverhandlungen trocken, komme schon die Lobbyisten und Versicherungen um die Ecke und klagen ihr LEID :D

Eine gesetzl. verpflichtende private Altersversorgung, die klaren Rahendaten entspricht ist ein Standardprodukt und kann Online wie eine Kreditkarte abgeschlossen werdn. Da vrbietet sich die Kosten ins Spiel zu bringen !!

Würden die Lobbyiste nicht so viele Parteispenden auf den Weg bringen, könnte man denen glatt das Wasse abgraben, indem man das Ganze in die Finanzagentur verlagert, dann gehen sie komplett leer aus

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Cepha
· bearbeitet von Cepha
Am 25.3.2025 um 10:59 von odensee:

Leider wird das Umlageverfahren nicht ausreichen. Das hatten Anfang der 2000er schon Riester und Schröder erkannt. Die Idee, teils auf ein kapitalgedecktes System zu setzen ("Riesterrente") war eine gute. Die Umsetzung sowohl durch Anbieter als auch durch Gesetzgebung (Garantiesumme!) war, gelinde gesagt, Murks.

Das war seinerzeit bei 4% Zisn vielleicht mal gut gemeint (wobei sehr hohe Gebühren und krasse Intrasparanz von Anfang an gegeben waren), aber spätestens bei 1% Zins auf 10-jährige Deutsche Staatsanleihen hätte die Politik aufwachen und diese Altersvorsorge umbauen müssen, alle voran die "Garantie" (in Wahrheit garantierter Kaufkraftverlust!) ändern müssen, damit die Anbieter mit Rendite (und Risiko) langfrsitig anlegen könnten.

 

Da hat man 10 Jahre Börsenboom sträflich verpennt.

 

Meine bAV ist im Grunde eine Katastrophe. Was mir noch als Idee bleibt ist die vor der Rente als Einmalzahlung zu nutzen (ohne weiteres Erwerbseinkommen) und damit wenigstesn einen Steuervorteil erreichen zu können.

 

In der Nullzinwelt habe ich mir den tatsächlichen(!) "Mindestzins" von 1,5%-1,7%/a (nach Gebühren aber vor Inflation und nur für Neueinzahlungen) noch irgendwie schönreden können, aber selbst das geht heute nicht mehr.

 

Ich werdend as Ding daher zum nächsten ganzen Jahr (damit ich besser damit rechnen kann) beitragsfrei stellen.

Am 27.3.2025 um 09:19 von Kai_Eric:

 Mal wieder mehr zu arbeiten, so wie es in diesen Staaten üblich ist, wäre ein guter erster Schritt, um Themen wie Facharbeitermangel und zu geringe Einzahlungen in die Sozialsysteme anzugehen. Hierzulande ist so einiges in die falsche Richtung gelaufen, was zur Schieflage unter anderem im Rentensystem geführt hat...

 

Ja, in einer Umfrage dazu sind die deutschen Rentner(!) auch mit einer Mehrheit dafür, Feiertage abzuschaffen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Cepha
· bearbeitet von Cepha
Am 27.3.2025 um 13:37 von Schwachzocker:

Solange es noch eine Grundsicherung gibt, in die man relativ weich fällt, wird es in den unteren Gehaltsgruppen keine nennenswerte Motivation zur Vorsorge geben. Da wären die schön blöd.

Das ist wirklich ein Dilemma.

 

Einerseits ist für mich schon nachvollziehbar, dass der Staat keine Grundsicherung an Leute zahlen will, die 100.000€ im Aktiendepot liegen haben

 

Andererseits sind bei der bAV 100€/Monat anrechnungsfrei, das ist in meiner Vorstellung schon ein erheblicher Unterschied in der Lebensqualität, ob ich jetzt 550€ im Mnat oder 650€/Monat zur Verfügung habe (aber evtl ticke ich da ja anders als die Zielgrupe)

 

Aber es zwingt Geringverdiener halt auch in eine dämliche bAV, die das Geld erstmal für Jahrzehnte "sicher" verschluckt und so Liquidität im Leben raubt bei furchtbarer Rendite (wer häufig den Beruf wechselt wird damit wegen der Gebühren erst recht nicht glücklich)

 

Vielleicht sollte man eine "Verrentung" des Kapitals bis zu einem gewissen Freibetrag von meinetwegen 50.000€ erlauben? Zusätzlich zum Freibetrag fürs Schonvermögen von 10.000€ (ist das echt sooo niedrig?)

 

Bei einem Rentenfaktor von 26 (oder wie hoch ist der aktuell?) wäre das dann immerhin 130€/Monat anrechnungsfrei.

 

Die 50.000€ kann sich auch ein Geringverdiener in 40 Arbeitsjahren ansparen und man hat auch während des Berufslebens eine gewisse Liquidität, was grundsätzlich selten schlecht ist.

Am 27.3.2025 um 13:40 von dev:

- Der Grundfreibetrag hat sich deutlich erhöht.

- Die Gesamtsozialabgaben in Prozent sind auf dem Niveau von 2005/2006

 

Wie hoch war 2005 der Bundeszuschuss zu den Sozialkassen und wie hoch ist er heute?

 

Die Kosten für die Sozialsysteme werden heute zwar versteckt, bezahlt werden sie trotzdem. Am Zustand unserer Infrastruktur kann man auch erahnen womit.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
chirlu
vor 4 Minuten von Cepha:

Aber es zwingt Geringverdiener halt auch in eine dämliche bAV

 

Der Freibetrag in der Grundsicherung gilt in gleicher Weise auch für andere Formen der Altersvorsorge (Riester, Rürup, freiwillige Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung u.a.).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Cepha
Am 27.3.2025 um 16:32 von Puppi:

Sieben Jahre Sperre (keiner kann rumspielen), bis zu 80 Euro Zulage pro Jahr und man kann nur im "Notfall" ans Geld, aber dann verliert man die Zulage.

So übel ist dieses System nicht...man müsste es nur ein bisschen "größer machen".

Ich verfolge das schon seit geraumer Zeit nicht mehr. bei meinem Anbieter gabs vor ein paar jahren keinen einzigen VL fägigen ETF im Angebot, sondern nur aktive Fonds.

 

Entsprechend recht hoch sind bei meinen VL dann auch die Gebühren und Kosten, bei den Kleckerbeträgen ist das in Prozent dann ganz ordentlicher "Verlust".

 

Bevor ich da auf iregndwas warten würde, würde ich nen thesaurierendne Aktien ETF kaufen und fertig. Da ist die Besteuerung in der Ansparphase auch sehr moderat und beim Auszahlen brauchts halt ein Konzept gegen FIFO.

vor 7 Minuten von chirlu:

 

Der Freibetrag in der Grundsicherung gilt in gleicher Weise auch für andere Formen der Altersvorsorge (Riester, Rürup, freiwillige Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung u.a.).

Bei Riester und Rürup sehe ich keine grundsätzlichen Vorteile.

 

Das mit den freiwilligen Beiträgen in die GRV wusste ich noch nicht. Hat man da dann anrechnungsfreie Rentenpunkte und normale Rentenpunkte, die zu 100% mit der GruSi verechnet werden?

 

Sieht man da auf seinem Rentenbescheid dann zwei Werte?

 

Am 28.3.2025 um 06:56 von slowandsteady:

Hast du echt die Vorstellung, dass der kleine Durchschnittsverdiener, der von seiner Großtante in München ein Mehrfamilienhaus erbt, 300.000 Euro für die Erbschaftssteuer auf dem Girokonto hat? Lebst du tatsächlich in einer solchen Vorstellungswelt?

 

Dann verkauft er das MFH halt, wenn er die Steuer nicht bezahlen kann.

 

Wo genau ist da jetzt das Drama? (außer wenn man selber drin wohnt und selbst da sollten sich Lösungen finden)

 

Wäre es den Erben denn lieber, die Bude würde nur 1 Mio Euro wert sein statt 2 Mio Euro?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
chirlu
vor 17 Minuten von Cepha:

Hat man da dann anrechnungsfreie Rentenpunkte und normale Rentenpunkte, die zu 100% mit der GruSi verechnet werden?

 

Das eine sind die aus freiwilligen Beiträgen, das andere die übrigen.

 

vor 17 Minuten von Cepha:

Sieht man da auf seinem Rentenbescheid dann zwei Werte?

 

Nicht automatisch, nur auf Anfrage (ggf. durch den Träger der Grundsicherung).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Cepha
vor 16 Minuten von chirlu:

 

Das eine sind die aus freiwilligen Beiträgen, das andere die übrigen.

 

 

Nicht automatisch, nur auf Anfrage (ggf. durch den Träger der Grundsicherung).

Dann wäre das für Geringverdiener mit Aussicht auf GruSi wohl der besten Weg?:

 

Ein (Aktiendepot) besparen und kurz vor Eintritt in die GruSi dann davon Rentenpunkte kaufen bis auf das erlaubte Schonvermögen und andere sinnvolle Anschaffungen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
dev
· bearbeitet von dev
vor 3 Stunden von Cepha:

Wie hoch war 2005 der Bundeszuschuss zu den Sozialkassen und wie hoch ist er heute?

 

Die Kosten für die Sozialsysteme werden heute zwar versteckt, bezahlt werden sie trotzdem. Am Zustand unserer Infrastruktur kann man auch erahnen womit.

Die Sozis wieder, halt, oh warte "Sozialkassen rutschen erstmals seit 2009 ins Minus" - Schwarz/Geld, wer hätte das gedacht!?

 

... wer wählt die nur immer? ( geklaut bei fefe )

 

Edith hat 22:39h die Quelle hinzugefügt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Cepha
· bearbeitet von Cepha
vor 23 Minuten von dev:

Die Sozis wieder, halt, oh warte "Sozialkassen rutschen erstmals seit 2009 ins Minus" - Schwarz/Geld, wer hätte das gedacht!?

 

... wer wählt die nur immer? ( geklaut bei fefe )

Für die Rentenversicherung muss ichs wohl selber beantworten:

 

grafik.png.a4f395844e69b0ce98396fd47e826e85.png

 

Quelle: kann ich nicht verlinken. Bild ist nur über google einsehbar.

 

Prognose:

 

221128_entwicklung-bundeszuschuesse-1.png.4c343529541afe8f04c359dd34af2bdb.png

 

Quelle: https://www.generationengerechte-pflege.de/positionen/reformbedarf-in-der-sozialversicherung/

 

und von derselben Seite noch die Prognose für die Beitragssätze:

 

221128_entwicklung-beitragssaetze-1.png.17e9a7cf45547a1e8c93728d9c18814a.png

 

Ist halt gelebter Demographiewandel. IOh Wunder, die Mathematik lässt sich doch nicht asutricksen, wer hätte es gedacht?

 

Wartet erst mal ab, bis die Boomer krank und pflegebedürftig werden. Das wird ein richtiger Spaß.

 

Friedensdividende ist ja auch nicht mehr.

 

Ach ja, ein Großteil der Rentner(!) befürwortet laut Umfrage das Wiedereinsetzen der Wehrpflicht.

 

Die Jugend soll auch mal was tun an der Ostfront.

 

Wenn wir uns eine Gesellschaft leisten wollen, bei der nur noch 1,8 Arbeitnehmer auf einen Rentner kommen, dann kostet das halt Wohlstand, völlig egal, welchen Geldtopf man von wo nach wo verschiebt, versteckt oder umverteilt.

Das Problem durch Migration zu lösen hat in der Euro Krise super geklappt (für Deutschland), die Migration seit 2015 ist hingegen eher fatal für unsere Sozialsysteme.

 

Aus meiner Sicht ist der japanische Weg der vielversprechendste: Eine Gesellschaft, wo man nicht ein halbes Arbeitsleben lang darauf hinfiebert, hinten raus dann 25 Jahre auf Kosten der Allgemeinheit leben zu können. Ich schlage nicht mal vor, die Lebensarbeitszeit zu verlängern (bin da selbst kein Freund davon), aber ich schlage vor, sie besser über die Lebenszeit zu verteilen.

 

Der vermutlich nächste Bundeskanzler wird sein Amt mit 69 beginnen.

 

Ich kann mir auch vorstellen, mit 70 noch zu arbeiten, aber halt nicht 40h/Woche. Dafür möchte ich aber auch mal mit 30, 40 oder 50 eine längere Auszeit nehmen können z.B. für eine Reise, um die Bude zu renovieren oder halt auch nur zum entspannen und erholen oder was auch immer.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Schwachzocker

 

vor 7 Minuten von Cepha:

Ich schlage nicht mal vor, die Lebensarbeitszeit zu verlängern (bin da selbst kein Freund davon), aber ich schlage vor, sie besser über die Lebenszeit zu verteilen.

Wie wäre es mit der 60-Stunden-Woche? Ich kann mir vorstellen, dass die aktuellen Rentner (!) da auch zustimmen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
satgar
· bearbeitet von satgar
vor 16 Minuten von Cepha:

Für die Rentenversicherung muss ichs wohl selber beantworten:

Sind nominale Zahlen wie Zuschüsse , Steuereinnahmen oder egal was, im Hinblick auf Inflation tatsächlich geeignet, um damit Aussagen treffen zu können? Ich meine: nein. Man muss das um die Inflation bereinigen oder in einem Verhältnis ausdrücken. Ins Verhältnis zum gesamten Bundeshaushalt in %, oder ins Verhältnis zur Wirtschaftsleistung im Jahr im %. Aber nominelle Zahlen zu vergleichen, ist sinnlos. Deswegen haben wir auch so gut wie in jedem Jahr „Rekord-Steuereinnahmen“. Das ist auch nur logisch. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Cepha
· bearbeitet von Cepha
vor 7 Minuten von Schwachzocker:

 

Wie wäre es mit der 60-Stunden-Woche? Ich kann mir vorstellen, dass die aktuellen Rentner (!) da auch zustimmen.

Naja, die Schlichter im TVöD schlagen ja die frewillige 42h Woche vor, wär dann ja auch was für Dich?

 

Weiß jetzt nicht wie es bei Dir ist, aber im TVöD der Kommunen ist die Wochenarbeitszeit - ich glaube- 39 Stunden.

 

Wären dann 3h/Woche Einkommenssteuerfrei. (aber nicht sozialabgabenfrei?)

 

Dito für Rentner. Arbeiten für 2000€/Monat einkommenssteuerfrei (aber nicht sozialabgabenfrei?)

 

Da kann man dann den normalen Angestellten kündigen/gehen lassen und für weniger AG-Brutto einen Rentner einstellen und dabei sparen. Läuft.

 

Die Politik versucht also schon "Anreize" für Mehrarbeit zu schaffen, blöd sind die ja auch nicht. Teilzeit wollen sie auch zunehmend erschweren (etwas diffus noch), vermutlich finden die Rentner die Abschaffung von Teilzeit auch toll und wir wissen ja, wer die Kernwähler von CDU/CSU und SPD sind.

 

Und nicht vergessen, liebe Generation X, Y und Z: Immer schön fleißig selber vorsorgen und sparen. Haus könnt ihr eh nicht bezahlen, also rein in die private Altersvorsorge. Denn für Euch gibts dann künftig nur noch die Einheitsrente. (wen wir bis dahin nicht eh schon russisch sprechen)

vor 2 Minuten von satgar:

Sind nominale Zahlen wie Zuschüsse , Steuereinnahmen oder egal was, im Hinblick auf Inflation tatsächlich geeignet, um damit Aussagen treffen zu können? Ich meine: nein. Man muss das im die Inflation bereinigen oder in einem Verhältnis ausdrücken. Ins Verhältnis zum gesamten Bundeshaushalt in %, oder ins Verhältnis zur Wirtschaftsleistung im Jahr im %. Aber nominelle Zahlen zu vergleichen, ist sinnlos. Deswegen haben wir auch so gut wie in jedem Jahr „Rekord-Steuereinnahmen“. Das ist auch nur logisch. 

Kannst Du sehr gerne machen. Ich erwarte gespannt die Grafik dazu. Ich sehe da auf den flüchtigen aktuell und perpsektivisch Steigerungen im Bereich von +5% bis +10% pro Jahr.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
satgar
· bearbeitet von satgar
vor 2 Minuten von Cepha:

 

Kannst Du sehr gerne machen. Ich erwarte gespannt die Grafik dazu.

Kann ich nicht, ich argumentiere aber auch nicht damit. Ich gebe nur den Hinweis, dass nominelle Zahlen halt Quatsch sind. Siehst du das , trotz meines Hinweises, anders? Wenn ja, wieso?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×
×
  • Neu erstellen...