Sapine

Altersvorsorge

533 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben (bearbeitet)

Ein Artikel aus der FAZ.NET mit ein paar Zahlen, wer mit was so vorsorgt fürs Alter. Ich fand es erstaunlich dass offensichtlich doch schon 80 % zumindest irgendetwas in der Richtung machen. Ob es natürlich ausreicht geht hieraus nicht hervor.

 

Nur jeder Zweite wählt eine Betriebsrente

15. Mai 2008 Fast 80 Prozent der Beschäftigten im Mittelstand verlassen sich nicht allein auf die gesetzliche Rente, sondern zahlen zudem in eine private oder betriebliche Altersvorsorge ein. Das am häufigsten gewählte Finanzprodukt ist dabei mit knapp 30 Prozent die durch staatliche Zuschüsse geförderte private Riester-Rente, dicht gefolgt von der Betriebsrente in Form der Entgeltumwandlung. Etwa jeder Fünfte verfügt dagegen über keine zusätzliche Vorsorge für das Alter. Dies hat eine repräsentative Umfrage des F.A.Z.-Instituts im Auftrag des Finanzdienstleisters Delta Lloyd ergeben, für die 1000 Beschäftigte in Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern befragt wurden.

Quelle FAZ.NET

 

post-8479-1210940605_thumb.jpg

bearbeitet von Sapine

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Gestern gabs ein ganz interessanten Bericht bei Monitor über Riester und wie alt man werden müsste um die Zulagen "wirklich" zu erhalten.

 

 

http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/w...p=400&b=030

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Tja, die einzig wahren Profiteure von Riester sind die Versicherungsgesellschaften...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Aber Riester-Versicherte können ja zu den günstigeren (und wohl auch rentableren) Riester-Fonds wechseln.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Aber Riester-Versicherte können ja zu den günstigeren (und wohl auch rentableren) Riester-Fonds wechseln.

 

 

Der Bericht in der selben Sendung über die "Schwache Mittelschicht" ist auch interessant.....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Den finde ich sogar noch besser als den Riesterbeitrag!

Die Gefahr, die von solch einem Prozess ausgeht, ist wesentlich größer als die Unrentabilität der Riesterversicherungen.

Jedoch gehört eine Diskussion darüber wohl eher in ein Gesellschaftstheorieforum :-

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben (bearbeitet)

Jedoch gehört eine Diskussion darüber wohl eher in ein Gesellschaftstheorieforum :-

 

wollte das auch nicht hier diskutieren... aber indirekt hängt das ganze auch mit Geldanlagen zusammen.... gerade den Leuten, die darauf angewiesen sind, daß im Alter mal etwas übrig ist, wird mit ineffizienten Versicherungen die Chance darauf genommen.... und das ist politisch geradezu so eingefädelt.... ein bisschen sind die Leute aber auch selbst mit daran schuld, denn sie lassen sich zu gerne einlullen (von Scheinsicherheiten, Versicherungsverkäufern (sog. "Beratern") und Politikversprechen)....

 

Außerdem rechnet keiner nach, wieviel tatsächlich einmal am Ende übrig ist, wenn man gerademal 50 Euro pro Monat in irgendeiner Form zurücklegt. Das reicht alles hinten und vorne nicht, aber die Leute denken, sie sind mit einer Versicherung "abgesichert" und vertrauen dann noch auf die staatliche Rente usw.

 

Wir können froh sein, daß man noch nicht dazu gezwungen wird, so einen Riestervertrag abzuschließen (denn daran wird ja von der Politik auch schon gedacht!!!)

bearbeitet von Urmel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben (bearbeitet)

Ja klar! Das hängt alles zusammen!

Soetwas zu erkennen, ist meiner Ansicht nach ein wichtiger Teil im Prozess des Erwachsen- und Mündigwerdens.

 

Dass es viele Menschen, selbst im hohen Erwachsenenalter immernoch nicht leisten, regt mich tierisch auf.

 

Da kommt der nächste Punkt beim Thema Zusammenhänge ins Spiel: die Bildungspolitik und Erziehung.

Wir (als deutsche Bevölkerung) werden nur selten zu selbstständig und kritisch denkenden Menschen erzogen, sondern zu einem dummen Haufen von Ja-Sagern und wenns nicht läuft, werden wir zu pöbelnden Boykottierern.

Wenn man in Deutschland auf die Straße geht, um seinen Unmut kund zu tun, ist man sofort ein Linker und ein Verfassungsfeind.

Selbst zu versuchen etwas zu ändern ist nicht was der Durchschnittsdeutsche probiert.

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir als Gesellschaft noch in diesem Jahrhundert einen großen Kampf zu kämpfen haben werden.

Dieser betrifft letztenendes natürlich auch die Wirtschaft(Stichwort Raubtierkapitalismus) und damit auch den Erfolg der Geldanlage jedes Einzelnen hier.

Was passiert denn, wenn der Bezinpreis bei 3 ist? (und das wird nichtmehr lange dauern)

Wo sind dann die anderen Energiepreise? Ich habe vorhin erst im Videotext gelsen, dass E.ON die Gaspreise um 25% anheben will!

Wenn selbst ein großer Teil der Deutschen Probleme hat, die Lebensmittelpreise zu zahlen, was passiert dann?

(Wo bleiben die richtigen Renten- Gesundheits-, Energie- und Bildungsreformen?)

Die Abschaffung des Förderalismus in der Bildungspolitik, der diese furchtbar lähmt, wird noch nicht einmal annähernd ernsthaft diskutiert. Und Merkels Klimapaket ist erst gestern an Querelen in der Koalition gescheitert)

 

Irgendwann wird auch klar werden, warum Schäuble so darauf drängt, die Bundeswehr im Innern einsetzen zu können.

Denn irgendwann wird es auch dem lethargischen Deutschen zu bunt und nicht dem Islamisten! Der freut sicht nämlich, dass die Ungläubigen an sich selbst scheitern.

 

Die deutsche Politik steht vor riesengroßen Entscheidungen und die Gesellschaft an sich(das kann man auch global sehen) am Scheideweg.

Nur habe ich den Eindruck, dass das noch nicht so viele kapiert haben.

bearbeitet von stezo

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben (bearbeitet)

Ja klar! Das hängt alles zusammen!

Soetwas zu erkennen, ist meiner Ansicht nach ein wichtiger Teil im Prozess des Erwachsen- und Mündigwerdens.

 

Dass es viele menschen, selbst im hohen Erwachsenenalter immernoch nicht leisten, regt mich tierisch auf.

 

Da kommt der nächste Punkt beim Thema Zusammenhänge ins Spiel: die Bildungspolitik und Erziehung.

Wir (als deutsche Bevölkerung) werden nur selten zu selbstständig und kritisch denkenden Menschen erzogen, sondern zu einem dummen Haufen von Ja-Sagern und wenns nicht läuft, werden wir zu pöbelnden Boykottierern.

Wenn man in Deutschland auf die Straße geht um seinen Unmut kund zu tun, ist man sofort ein Linker und ein Verfassungsfeind.

Selbst zu versuchen etwas zu ändern, ist nicht das was der Durchschnittsdeutsche probiert.

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir als Gesellschaft noch in diesem Jahrhundert einen großen Kampf zu kämpfen haben werden.

Dieser betrifft letztenendes natürlich auch die Wirtschaft(Stichwort Raubtierkapitalismus) und damit auch den Erfolg der Geldanlage jedes Einzelnen hier.

Was passiert denn, wenn der Bezinpreis bei 3 ist? (und das wird nichtmehr lange dauern)

Wo sind dann die anderen Energiepreise? Ich habe vorhin erst im Videotext gelsen, dass E.ON die Gaspreise um 25% anheben will!

Wenn selbst ein großer Teil der Deutschen Probleme hat, die Lebensmittelpreise zu zahlen, was passiert dann?

(Wo bleiben die richtigen Renten- Gesundheits-, Energie- und Bildungsreformen?)

Die Abschaffung des Förderalismus in der Bildungspolitik, der diese furchtbar lähmt, wird noch nichteinmal annähernd ernsthaft diskuttiert. Und Merkels Klimapaket ist erst gestern an Querelen in der koalition gescheitert)

 

Irgendwann wird auch klar werden, warum Schäuble so darauf drängt, die Bundeswehr im Innern einsetzen zu können.

Denn irgendwann wird es auch dem lethargischen Deutschen zu bunt.

 

Die deutsche Politik steht vor riesengroßen Entscheidungen und die Gesellschaft an sich(das kann man auch global sehen) am Scheideweg.

Nur habe ich den Eindruck, dass das noch nicht so viele kapiert haben.

 

 

Das sehe ich alles auch so! Aber das Volk reagiert eben nicht aktiv und verharrt in Passivität, bis alles zu spät ist. Habe mal gelesen, Deutschland sei das zweitkorrupteste Land in Europa (ich glaube, gleich nach Italien)! In Deutschland gibt es eben keinen Zusammenhalt gegen Ungerechtigkeiten, jeder kümmert sich nur um sich selbst, das sieht man in allen Bereichen des täglichen Lebens!

bearbeitet von Urmel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben (bearbeitet)

Soetwas zu erkennen, ist meiner Ansicht nach ein wichtiger Teil im Prozess des Erwachsen- und Mündigwerdens.

Dass es viele Menschen, selbst im hohen Erwachsenenalter immernoch nicht leisten, regt mich tierisch auf.

 

In den Schulen wird darauf kein Wert gelegt, im Gegenteil (dort gilt es, eine "Schaafherde" hervorzubringen, die für die Durchsetzung politischer = wirtschaftlicher Interessen handhabbar ist).... deswegen haben wir ja den Salat ;)

 

Weitere Gründe: Viele Eltern arbeiten hart nur dafür, ihren Kindern jeglichen Konsum zu ermöglichen (da geht es nicht um "Altersvorsorge"). Ihnen fehlt aufgrund dessen die Zeit, sich mit den Kindern abzugeben, sie überlassen die Kindererziehung dem Fernseher oder lieblosen Ganztagseinrichtungen. Geistige Verarmung und "Schaafherdentum" sind die Folgen.... viele Kinder ziehen sich auch in Computerspielwelten zurück, anstatt sich um das reale Leben zu kümmern.... dabei gehen auch eine gewisse Sensibilität für die Natur und ein Interesse an ihrer Erhaltung sowie auch noch ganz andere Werte verloren.... Eltern, Schulen und Politiker sind es, die das zulassen, gar fördern.... allein die eigene Kraft und das Vermögen zu Erkenntnis aus sich selbst heraus bewahrt manche Menschen, davon Schaden zu nehmen. Andere sind diesen Entwicklungen eben einfach ausgeliefert..... insgesamt aber hat die ganze Gesellschaft darunter zu leiden....

bearbeitet von Urmel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Eine echte Lebensentscheidung

 

Bei der Rürup-Rente raten die Experten zur Vorsicht. Trotz der umfangreichen Steuervorteile - Viele Verträge lassen in Sachen Rendite und Flexibilität zu wünschen übrig.

 

Die Rürup-Rente wird immer beliebter. Im ersten Quartal 2008 brachten Versicherungsvermittler knapp 67.900 Policen unter die Leute, rund 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit steigt die Zahl der Rürup-Rentenversicherungen auf rund 670.000 Stück. Die Policen sind aber längst nicht für jeden geeignet.

Quelle Financial Times Deutschland

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Finanzbranche klagt über Vorsorge-Muffel

20. Juni 2008 Die größte Befürchtung der Finanzbranche in bezug auf die private Altersvorsorge scheint Wirklichkeit zu werden: Die Deutschen legen weniger Geld für das Alter beiseite. Sogar einen leichten Rückgang der Sparerquote von 0,3 Prozentpunkten, hat die Fondsgesellschaft JP Morgan Asset Management in Frankfurt nun in einer Untersuchung ausgemacht.

...

Insgesamt seien die Sparbeträge weiterhin auf niedrigem Niveau, heißt es in der Studie. Mehr als die Hälfte der Beträge liegt bei maximal 149 Euro monatlich.

Quelle

FAZ.NET

 

post-8479-1213977416_thumb.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

hier ein sehr lesenswerter Beitrag des Bundesbank aus dem April 2008 zur Entwicklung der Deutschen Rentenversicherung bzw. der Alterssicherung im Allgemeinen.

 

PDF

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Die Rente länger genießen

 

Rentenbezugsdauer steigt. Frauen bekommen länger Rente als Männer.

 

Berlin (ddp). Die durchschnittliche Rentenbezugsdauer in Deutschland wird immer länger. Die Deutsche Rentenversicherung Bund bestätigte entsprechende Medienberichte. Demnach lag die Bezugsdauer für Alters- und Erwerbsminderungsrenten 2007 bei 17,4 Jahren, bevor das durchschnittliche Sterbealter von 76,6 Jahren erreicht wurde. Im Vergleich dazu waren im Jahr 1995 erst 15,8 Jahre durchschnittliche Bezugsdauer ermittelt worden, bevor die Rente im Alter von 75,3 Jahren wegfiel.

 

Den Zahlen für 2007 zufolge bekommen Frauen bekommen 19,9 Jahre Rente, während es 1995 erst 18,2 Jahre waren. Männer beziehen dagegen im statistischen Mittel 15 Jahre Rente, im Vergleichsjahr 1995 waren es 13,6 Jahre. Auch zwischen Deutschland West und Ost gibt es deutliche Unterschiede: Im Mittel lag die Rentenbezugsdauer in den alten Bundesländern bei 17,3 Jahren und in den neuen Ländern bei 18,1 Jahren. Zwölf Jahre zuvor waren es 15,7 beziehungsweise 16,0 Jahre.

 

Quelle

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Riester-Jahresmitteilungen

Rätselstunde

 

21. Juli 2008 Ein solches Armutszeugnis, wie es Finanztest Banken und Versicherungen ausstellt, gab es lange nicht. Von den 28 getesteten Jahresmitteilungen von Riester-Verträgen haben zehn ein Befriedigend erhalten, 13 ein Ausreichend und fünf haben die Tester mit Mangelhaft vom Platz geschickt.

 

Das heißt, über elf Millionen Riester-Sparer erhalten von den Anbietern Jahr für Jahr lückenhafte und unverständliche Mitteilungen über den Stand ihres Vertrages. Keine einzige Gesellschaft listet auf, wie viel Geld sie dem Kunden im bisherigen Vertragsverlauf für Abschluss, Vertrieb und Verwaltung insgesamt in Rechnung gestellt hat.

 

Wie gut Versicherungen und Banken informieren

Finanztest wollte wissen, ob Sparer an Hand der jährlichen Mitteilung kontrollieren können, wie sich das angesparte Vermögen entwickelt hat, welche Beträge der Anbieter wie anlegt und welche Kosten er abzieht. Dafür haben die Tester die Kundeninformationen für Riester-Versicherungen, für Riester-Versicherungen mit Fonds, für Riester-Fondssparpläne und für Riester-Banksparpläne aus 2007 auf Kundenfreundlichkeit geprüft. Logik des Rechnungsaufbaus und Vollständigkeit, Textverständlichkeit und Lesbarkeit haben sie als Kriterien angelegt.

Versicherer besonders schwach

 

Besonders unzureichend informieren Versicherer die Riester-Sparer. Alle mangelhalften Gesamturteile entfallen auf sie. Versicherungen sind zwar komplizierter als Bank- oder Fondssparpläne, was den Anbieter vor größere Herausforderungen stellt. Dennoch sind Fehlinformationen nicht gerechtfertigt.

 

Die Nürnberger etwa weist die gezahlten Beiträge plus staatliche Zulagen abzüglich aller Kosten als erwirtschaftete Erträge aus. Der Versicherer hatte aber das Vermögen des Sparers nicht vermehrt sondern von den Einzahlungen gezehrt.

 

UniProfirente erreicht Ausreichend mit Müh und Not

 

Aber auch Riester-Fondssparpläne zeigen gravierende Schwächen. Die Kundeninformation der rund 1,5 Millionen mal verkauften UniProfirente von Union Investment schrammte scharf an einem Mangelhaft vorbei.

 

Dort ist der alte Kontostand nicht vermerkt, überwiesene Zulagen fehlen in der Wertmitteilung ebenso wie der Beginn und das Ende der Vertragslaufzeit. Die insgesamt besten Abrechnungen fanden die Tester bei den Riester-Banksparplänen. Das sind auch die einfachsten Produkte mit kaum versteckten Gebühren.

 

Kosten sind zu Vertragsbeginn hoch

 

Die Kosten sind bei vielen Riester-Versicherungen in den ersten Jahren so hoch, dass sie die kompletten staatlichen Zulagen verzehren. Die Kostenbelastung sinkt aber mit der Vertragslaufzeit und erreicht nach 20 oder 30 Jahren einen erträglichen Durchschnitt. Finanztest hat für die vier Varianten von Riester-Verträgen Muster für gute Jahresmitteilungen erstellt. Sie helfen allen Sparern sich in den Abrechnungen zurecht zu finden.

 

Tipps

 

Verständlichkeit. Ihre Riester-Jahresmitteilungen sollen Sie von Anfang bis Ende nachvollziehen können. Muster-Mitteilungen für vier Vertragsvarianten hat Finanztest angefertigt. Diese können Sie beim Entziffern zu Rate ziehen. Oder fragen Sie direkt bei Ihrem Anbieter nach und lassen Sie sich die aufgelisteten Zahlen erklären.

 

Zulagenantrag. Füllen Sie einen Dauerzulagenantrag aus. Dann erhalten Sie stets die staatlichen Zuschüsse.

 

Familienstand. Ändern Sie Ihren Zulagenantrag nach der Geburt eines Kindes. Für Kinder, die ab 2008 zur Welt kommen, gibt es 300 Euro im Jahr. Nach einer Scheidung erhält nur der Elternteil Kinderzulagen, der auch Kindergeld bezieht.

 

Einzahlung. Kontrollieren Sie, ob Ihre aktuelle Einzahlung ausreicht, um die volle Förderung zu erhalten. Dazu sind 4 Prozent des rentenversicherungspflichtigen Einkommens im Vorjahr, höchstens aber 2.100 Euro pro Jahr nötig.

 

Quelle: FAZ.net inkl. Bilder

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Beginn der Betriebsrente hängt vom Geburtsjahr ab

 

[30.07.2008] - Ab 2012 beginnen Pensionszusagen, die an die gesetzliche Altersgrenze gebunden sind, zu einem pauschal festgelegten Zeitpunkt. Denn die im vergangenen Jahr beschlossene Rente mit 67 wirft ihren Schatten auch auf Betriebsrenten.

 

Ist der Beginn einer arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Versorgungszusage an die Regelaltersgrenze gebunden, hängt der Zahlungsbeginn ab 2012 vom Geburtsjahrgang des Beschäftigten ab. Derzeit beginnt die Regelaltersrente mit 65 Jahren. In den Jahren 2012 bis 2029 steigt die gesetzliche Altersgrenze schrittweise auf 67 Jahre. Allerdings hat auch weiterhin grundsätzlich das vertraglich vereinbarte Pensionsalter Vorrang.

 

Betriebsrente künftig frühestens mit 63 Jahren

 

Will ein Arbeitnehmer bereits vor dem vertraglich vereinbarten Zeitpunkt seine Betriebsrente bekommen, ist dies auch nach 2011 möglich, allerdings nicht vor dem frühestmöglichen Beginn der gesetzlichen Altersrente. Sie kann künftig generell erst ab 63 Jahren in Anspruch genommen werden.

 

Wer eine Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeit bezieht, hat nach der Neuregelung ab folgendem Alter Anspruch auf seine betriebliche Altersversorgung:

 

* Arbeitnehmer der Jahrgänge 1945 bis Juni 1946 ab 60 Jahren,

* zwischen Juli 1946 und Juni 1947 geborene Beschäftigte ab 61 Jahren,

* zwischen Juli 1947 und Juni 1948 Geborene ab 62,

* zwischen Juli 1948 und Dezember 1951 geborene Arbeitnehmer ab 63 Jahren.

 

Schwerbehinderte können künftig frühestens mit 62 Jahren ihre Betriebsrente bekommen. Eine Ausnahme gilt auch hier für ältere Beschäftigte: Wer vor 1952 geboren ist, hat auch weiterhin ab 60 Jahren Anspruch auf die Zusatzrente vom Chef, Menschen mit Schwerbehinderung der Jahrgänge 1953 bis 1961 bereits ab 61 Jahren.

 

Tipp Schauen Sie rechtzeitig in Ihren Betriebsrentenvertrag sowie in Ihren Arbeitsvertrag. Bei Betriebsrenten gilt im Einzelfall die jeweilige Versorgungszusage und der vertraglich vereinbarte Bezugszeitpunkt. Nennt die Versorgungszusage ein festes Anspruchsalter, bleibt es auch künftig dabei. Und zwar auch für den Rentenbezug vor Vollendung des 62. Lebensjahrs dann freilich mit Abschlägen. Verweist die Versorgungszusage jedoch auf die Altersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung, müssen Sie sich u.U. auf einen späteren Bezugstermin einstellen.

 

Quelle: steuertipps.de

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Steinbrück droht neues Milliardenloch

Millionen Inhaber von Lebensversicherungen können auf die Hilfe des Fiskus hoffen. Bisher blieben sie auf hohen Verlusten sitzen, wenn sie ihre Versicherung vorzeitig kündigten. In vielen Fällen floss weniger als die Hälfte der Beiträge zurück, und auf Zinserträge fielen häufig auch noch Steuern an. Künftig könnte sich der Fiskus an dem Minusgeschäft beteiligen.

Quelle Handelsblatt

 

Wer also eine Lebensversicherung vorzeitig mit Verlust beendet, sollte nicht vergessen, dies in seiner Steuererklärung anzugeben. Offensichtlich gibt es schon einige Steuerbescheide, die diese Verluste anerkannt haben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Quelle Handelsblatt

 

Wer also eine Lebensversicherung vorzeitig mit Verlust beendet, sollte nicht vergessen, dies in seiner Steuererklärung anzugeben. Offensichtlich gibt es schon einige Steuerbescheide, die diese Verluste anerkannt haben.

 

kaum gibts weniger geld, reagiert der staat schnell ;)

 

ftd

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben (bearbeitet)

Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze um 2 % erwartet

 

Demnach würde im Westen die Bemessungsgrenze in der Renten- und Arbeitslosenversicherung um 100 Euro oder knapp zwei Prozent auf 5400 Euro Monatseinkommen angehoben. Im Osten würde sie um 50 Euro auf 4550 Euro steigen.

 

FAZ.net-Artikel

 

und hier der Handelsblatt-Artikel: klick

bearbeitet von Schnitzel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Quelle Handelsblatt

 

Wer also eine Lebensversicherung vorzeitig mit Verlust beendet, sollte nicht vergessen, dies in seiner Steuererklärung anzugeben. Offensichtlich gibt es schon einige Steuerbescheide, die diese Verluste anerkannt haben.

 

Wäre der Punkt ein eigenes Thema wert ... ?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben (bearbeitet)

Vorzeitig in Rente - Summen zum Ausgleich des Abschlages

 

klick

www.ihre-vorsorge.de

 

Riester-Rente und die Erstattungen

 

klick

www.ihre-vorsorge.de

bearbeitet von Schnitzel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Schlupfloch bei Lebenspolicen geschlossen

 

Das Bundesfinanzministerium will ein Schlupfloch schließen, durch das Sparer der Abgeltungsteuer entkommen wollten. Damit würden Angebote uninteressant, wonach Anleger ihr Depot unter dem Mantel einer Kapitallebensversicherung weiterlaufen lassen wollten.

 

FTD-Artikel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Gesundheitsministerin will Mehrwertsteuer senken

 

Spiegel.de

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden