Stoxx

10 Aktien für die Ewigkeit?

140 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Da hast Du unbeabsichtigt ein gutes Beispiel geliefert. Warum hat der Fonds das Paket abgestoßen und was kann man daraus ableiten?

 

Wenn ein Fonds ein Aktienpaket abstößt, heißt es ja noch lange nicht, dass er verkauft, weil der Fondsmanager die Aktie/das Unternehmen schlecht findet - häufig werden die Fondsmanager ja auch aufgrund von Window-Dressing (also Kauf von Positionen) oder weil sie in sichere Anlagen umschichten müssen, zu Aktionen gezwungen, welche nicht fundamental begründet sind.

 

Für mich gibt es einfach zu viele Faktoren, die den Kurs beeinflussen, als dass man sagen könnte, man kann die Trades nach Zugehörigkeit bzw nach vlt wichtigen Beweggründen und nach weniger wichtigen bzw nicht fundierten Beweggründen aufschlüsseln....

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Geschrieben

Wenn ein Fonds ein Aktienpaket abstößt, heißt es ja noch lange nicht, dass er verkauft, weil der Fondsmanager die Aktie/das Unternehmen schlecht findet - häufig werden die Fondsmanager ja auch aufgrund von Window-Dressing (also Kauf von Positionen) oder weil sie in sichere Anlagen umschichten müssen, zu Aktionen gezwungen, welche nicht fundamental begründet sind.

 

Für mich gibt es einfach zu viele Faktoren, die den Kurs beeinflussen, als dass man sagen könnte, man kann die Trades nach Zugehörigkeit bzw nach vlt wichtigen Beweggründen und nach weniger wichtigen bzw nicht fundierten Beweggründen aufschlüsseln....

Da stimme ich zu. Deshalb habe ich ja auf das 'größere Bild' verwiesen.

Generell ist das das Ausstoppen-Lassen-Problem. Wenn ich z.B. nur mentalen Stoploss habe und den Monatschlußkurs als Signal nehme, vermindere ich die Wahrscheinlichkeit, wegen eines kurzfristigen Einbruchs aus einer langfristigen Auwärtsbewegung rausgekegelt zu werden (und erhöhe dafür den möglichen Verlust, falls die Aktie wirklich in eine baisse übergeht)

 

Das sind letztlich Risk Management - Details.

Die entscheidende Geschichte (für Weinstein), am Beginn einer Hausse einzusteigen und in der Top-Bildung zu verkaufen, ist davon nicht tangiert.

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Geschrieben

Natürlich muss der Verkauf nicht zwingend etwas mit der Aktie zu tun haben, das ist das gemeine an den Charts, dass sich eben keine sicheren Aussagen ableiten lassen. Zunächst weiß man nicht, was dahinter steckt, aber es ist ein Hinweis, der mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf ein Problem hinweist.

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Geschrieben

Natürlich muss der Verkauf nicht zwingend etwas mit der Aktie zu tun haben, das ist das gemeine an den Charts, dass sich eben keine sicheren Aussagen ableiten lassen. Zunächst weiß man nicht, was dahinter steckt, aber es ist ein Hinweis, der mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf ein Problem hinweist.

Und wenn es nur ein Problem des Fonds ist? Oder wenn der Fondsmanager sich irrt? Die liegen doch oft genug schlechter als der Index. Warum aus reinem Herdentrieb dann das gleiche machen.

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Geschrieben · bearbeitet von Leonardo 322

Zu der Kategorie smart money und insider kann man Fondsmanager generell nicht rechnen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Fondsmanager wie auch Versicherungen sind eher big money, und als solches natürlich von 'Gewicht'.

 

Smart money sind die professionellen Trader der Banken (mit Zugang zur internen Analyseabteilung) sowie die Insider der Unternehmen bzw große Anteilseigner von Unternehmen, die Zugang zu Interna haben

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Smart money sind die professionellen Trader der Banken (mit Zugang zur internen Analyseabteilung) sowie die Insider der Unternehmen bzw große Anteilseigner von Unternehmen, die Zugang zu Interna haben

Warum und woher sollen sie den haben? Vom Golfplatz? Warum haben die damals nicht K+S zu 20 gekauft, wenn die so toll sind?

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Geschrieben · bearbeitet von Leonardo 322

Wer hat denn K + S bei 20 EURO gekauft, deiner Meinung nach?

Wer hat Rohstoffe und Gold gekauft, als es am Boden war, und als es gerade begann, zu steigen, so 2002 rum.

Wer hat sich als Erstes 2000 von den Techs getrennt?

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Geschrieben

Wer hat denn K + S bei 20 EURO gekauft, deiner Meinung nach?

Wer hat Rohstoffe und Gold gekauft, als es am Boden war, und als es gerade begann, zu steigen, so 2002 rum.

Wer hat sich als Erstes 2000 von den Techs getrennt?

 

Du?

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Geschrieben · bearbeitet von Leonardo 322

ZITAT(Leonardo 322 @ 26.07.2008, 19:55) *

Wer hat denn K + S bei 20 EURO gekauft, deiner Meinung nach?

Wer hat Rohstoffe und Gold gekauft, als es am Boden war, und als es gerade begann, zu steigen, so 2002 rum.

Wer hat sich als Erstes 2000 von den Techs getrennt?

 

 

Du?

Nein, da hatte ich leider Weinstein noch nicht gelesen und kannte einige US-Trader noch nicht, die mir auf die Sprünge geholfen haben...

 

PS: Mir wurde per PN gerade empfohlen, mich nicht mit der Forums-Mehrheit anzulegen, das führe zu nichts.

Hab ja auch im Faden 'Stiglitz on Inflation' schon feststellen können, daß Minderheitsmeinungen nicht geschätzt werden.

Werde mich also in Zukunft sehr zurückhalten. Gibt ja andere Foren - mit anderen blinden Flecken.

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Geschrieben · bearbeitet von Asterix1970

Verschwörungstheorien ohne klare Hinweise, sind wie Horoskope.

Nur heiße Luft...

 

Ich vermute Elvis lebt und hat K+S zu 20€ gekauft. :lol:

 

Viele smarte Investmentbanken haben eine Zockerabteilung.

Das Ergebnis sieht man in der aktuellen Finanzkrise.

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Geschrieben

Asterix, wo war noch mal das Argument in Ihrer Stellungnahme?

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Geschrieben · bearbeitet von Asterix1970

@Leonardo32

Das liest sich wie Verschwörungstheorien.

 

Selbst Insider haben keinen Vorteil, wenn die Masse verkaufen oder kaufen will.

 

Wenn der Markt es will bleibt ein Wert 10 Jahre unterbewertet.

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Geschrieben · bearbeitet von Leonardo 322

Ja komm.

Ich zitiere aus Büchern von seriösen Tradern, die absolut diskussionsfähige Modelle vertreten - auch für einen Skeptiker zumindest diskussionsfähig.

 

Und als Antwort bekomme ich: Elvis lebt und hat als der unbekannte Insider gekauft.

Wohl comedygeschädigt?

 

Auf dem Niveau diskutier i net, des is ma zu bled.

 

Vielen hier fehlt`s ganz einfach von der Kinderstubn her, keine geistige Disziplin, kein Respekt vor der Meinung und Argumentation des Andern, ruppig, niveaulos, Argumente ad personam, flapsige Verabschiedungen statt Argumente....

 

...Langfristige Verlierer, wennst mi fragst.

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Geschrieben · bearbeitet von Asterix1970

Smart money sind die professionellen Trader der Banken (mit Zugang zur internen Analyseabteilung) sowie die Insider der Unternehmen bzw große Anteilseigner von Unternehmen, die Zugang zu Interna haben

 

Mein Argument ist halt das die Smarten Trader der Investmentbanken in letzter Zeit kein Glück hatten.

Lehman Brothers, UBS... haben lange Glück gehabt und Geld verdient.

Das scheint aber nicht dauerhaft zu funktionieren.

 

Wenn Dein Nachbar im Lotto gewinnt hat das nichts mit Leistung zu tun.

Verwechsle nicht Glück und Leistung.

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Geschrieben · bearbeitet von berliner

Wer hat denn K + S bei 20 EURO gekauft, deiner Meinung nach?

Ich zum Beispiel.

Wer hat Rohstoffe und Gold gekauft, als es am Boden war, und als es gerade begann, zu steigen, so 2002 rum.

Habe ich verpennt. Ich hatte damls zwar PCU in der Watchlist, aber zu lange gezögert.

Wer hat sich als Erstes 2000 von den Techs getrennt?

Hatte ich nie.

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Geschrieben

Mein Argument ist halt das die Smarten Trader der Investmentbanken in letzter Zeit kein Glück hatten.

Lehman Brothers, UBS... haben lange Glück gehabt und Geld verdient.

Das scheint aber nicht dauerhaft zu funktionieren.

 

Wieso sollten die Trading-Abteilungen Verlust gemacht haben?

Die Verlust stammen von anderen Abteilungen, Kreditvergabe, Handel mit Immobilienderivaten.

 

 

Wer hat denn K + S bei 20 EURO gekauft, deiner Meinung nach?

 

Ich zum Beispiel.

 

Respekt! Also aufgrund makroökonomischer Einschätzung?

Oder Dr. Erhardt gefolgt?

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Geschrieben

Viele smarte Investmentbanken haben eine Zockerabteilung.

Mich würde da mal in Anbetracht des Thread-Titels interessieren, ob diese und die von Leonardo angeführten Trader überhaupt für ihre Arbeitgeber langfristig investieren. Eigentlich beißt sich das mit dem Begriff des tradens. Vielleicht ändert sich das mal, wenn Banken ihr Bonussystem umstellen, aber momentan sehe ich nicht, warum ein Trader einer Bank eine 3 Jahre lang bei 20 rumdümpelnde K+S kaufen sollte. Da gibt es keine Boni, selbst wenn die sich dann dann Jahre später verzehnfacht. Im Gegenteil, sowas lassen die doch links liegen. Schnelle Trades zählen, deshalb wird eine K+S auch erst gekauft, wenn sie Fahrt aufgenommen hat und kurzfristige Gewinne verspricht. Das hat dann aber auch wieder nichts mit den fundamentalen Aussichten zu tun. Und sind Leute, die so handeln, gute Ratgeber oder Leittiere für mich? Eher nicht.

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Geschrieben

berliner hast du nicht Lust im Forum ein Musterdepot mit deinen Aktien zu machen? Du stellst immer wieder interessante Werte vor, da wäre ein zentraler Überblick nett.

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Geschrieben

deshalb wird eine K+S auch erst gekauft, wenn sie Fahrt aufgenommen hat

Muß gestehen, ich hatte den Chart von K + S nicht im kopf, von wegen 2002 kaufen.

Natürlich kauft man als Chartie erst bei Ausbruch und nicht, weil sie vielleicht unterbewertet ist.

Sonst hat Asterix schon recht, eine Aktie kann 10 Jahre lang "unterbewertet" sein und nicht steigen. Gibt dann wohl bessere ...

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Geschrieben

Respekt! Also aufgrund makroökonomischer Einschätzung?

Oder Dr. Erhardt gefolgt?

Aufgrund hoher Dividendenrendite und stabilen, konservativen Geschäftsmodells. Gekauft 2001. Ich war damit sogar mal 10% im Minus. Zu früh verkauft bei 55 :'( , aber 175% Gewinn sind doch auch was. Solche langweiligen Werte, die für 100% bis 200% gut sind, gibt es immer wieder, wenn man nur ein bißchen warten kann. Manchmal geht es sogar sehr schnell (Yara). Dabei ist es mir egal, ob ich ein Jahr oder 5 Jahre warte, und das ist der Unterschied zu dem, was Trader machen.

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Wieso sollten die Trading-Abteilungen Verlust gemacht haben?

Die Verlust stammen von anderen Abteilungen, Kreditvergabe, Handel mit Immobilienderivaten.

 

Soc. Gen

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Geschrieben

Die Vorstände der Unternehmen sind gute Verkäufer.

Jeder Vorstand überzeugt nach einem Gespräch 60% der Leute seine Aktien zu kaufen.

Letztes Jahr haben sich viele Insider (Vorstände) mit Aktien eingedeckt.

Aber wenige mit Erfolg.

 

Die Investmentbanken sind ein hohes Risiko gefahren, das ging lange gut.

Die Erfolge der Vergangenheit waren nur Glück.

 

Aber entscheidend ist letztendlich nur das Resultat.

Sei doch froh das Du Dein Geld nicht Bear Stears, Lehman, UBS... zum Zocken anvertraut hast.

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berliner hast du nicht Lust im Forum ein Musterdepot mit deinen Aktien zu machen? Du stellst immer wieder interessante Werte vor, da wäre ein zentraler Überblick nett.

Ja, werde ich wohl mal machen.

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Geschrieben · bearbeitet von rolasys

Dabei ist es mir egal, ob ich ein Jahr oder 5 Jahre warte, und das ist der Unterschied zu dem, was Trader machen.

 

das würde auch das Wort "trading" ad absurdum führen

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Geschrieben · bearbeitet von Leonardo 322

@stairway:

Soc. Gen

Stimmen wir da nicht überein, daß es sich hier um einen Ausnahmefall handelt, wie er alle paar Jahre mal vorkommt (falls die offizielle Version des 'Einzeltäters' zutrifft.)

 

Stairway, findest du noch Zeit, meine Antwort zu Deinem Logik-Einwand zu kommentieren:

 

Der von Dir, stairway, im Prinzip richtig erkannte logische Widerspruch löst sich also auf, wenn man zwischen Insidern bzw smart money und den Normalos wie Du und Ich und dem dumb money unterscheidet. Weinsteins These ist, daß auch die Insider ihr Verhalten offenlegen müssen, weil Kurs und Volumen eben als Information allen zur Verfügung stehen. Wenn man nun Methoden entwickelt, die das Agieren des dumb money rausfiltern (in der Chartinterpretation), dann kann man das smart money/Insider bei ihrer Positionierung beobachten. An die fundamentalen Infos, die diese Leute zum Zeitpunkt x ihrer Positionierung haben, kommen wir aber erst zum zeitpunkt x + T, wobei T meist der Zeitraum ist, den der Kurs benötigt, um die fundamentals einzupreisen. Das heißt, wenn wir die fundamentals erfahren, sind sie bereits eingepreist.

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