TheRedDevil

Finanzuni.org bzw. Bennett Anlagestrategie

692 posts in this topic

Posted · Edited by Chemstudent

Das verstehe ich nicht ganz. Ich denke so wie der Fondsmanager und wir beiden glauben, dass die Aktienkurse z.B. von Wasserunternehmen noch steigen werden. Erst wenn man Unternehmen Geld durch Investements gegeben hat, können diese auch wachsen bzw. in Entwicklungen investieren. Wenn ich an der Börse kurzfristig "zocken" will, brauche ich doch nur mehr Infos als alle anderen, z.B. das VW übermorgen die besten Quartalszahlen seit 10Jahren präsentiert oder so.

 

Wie gesagt, Aktienkurse steigen nur, wenn die zukünftige Entwicklung besser ist, als die Mehrheit der Anleger erwartet.

Demzufolge musst du bessere Information haben, denn du gehst ja davon aus, dass der Aktienkurs steigt, also der Markt die momentane Lage unterschätzt.

Unternehmen bekommen auch kein Geld, nur weil du die Aktien davon kaufst. Das Unternehmen bekommt nur einmal dafür Geld, und zwar bei der Emission der Aktien. Danach befinden die sich im freien Markt und du kaufst sie von einem anderen Verkäufer ab.

 

Zudem woher weißt Du welchen Fonds Du nehmen solltest. Indem Du in die Vergangenheit schaust und hoffst, das der Fonds nochmal so gut läuft?

Ich würde da z.B. fast nur auf einen MSCI World Index gehen können um gewiss den Durchschnitt abzubilden. Allerdings ist der Durchschnitt der Weltwirtschaft nicht wirklich mit großen Renditen bedacht, oder? Was passiert wenn diese 7% bringt und die Inflation 5% ist. Dann war das auch nix.

 

Das ist dann wieder sie Sache aktiv vs. passiv.

Du gehst doch davon aus, dass du in der Lage bist, die zukünftige Entwicklung von Branchen/Regionen besser zu beurteilen als der Markt. Warum sollte das ein globaler Fondsmanager nicht auch können?

Denkt man aber, dass es ein globaler Fondsmanager nicht schafft, besser als der Durchschnitt zu sein, dann sollte man mit ETF's/Indexfonds passiv investieren.

 

Sorry, aber was ist ein EM-Fonds? So wenig Chancen nutzen? Ich denke das hängt vom Ansparzeitraum an. Bei 37Jahren kann man sicher mehr Risiko bzw. mehr Chancen nutzen.

 

Ein EM-Fonds investiert in Emerging Markets. Also in Schwellenländer wie Russland, Brasilien, China, Afrika etc.

 

Im Prinzip macht jemand der in globale Fonds und in EM-Fonds investiert nichts anderes, als was du vorhast. Nämlich durch breite Streuung möglichst viele Chancen nutzen.

Wenn du allerdings glaubst, besser als Fondsmanager bzw. andere Markteilnehmer die Verliererländer/Branchen von den Gewinner zu unterscheiden, dann solltest du tatsächlich nur in Branchenfonds bzw. Länderfonds investieren.

 

EDIT:

 

Um mich gleich gegen einen Vorwurf zu wehren:

Ich bin KEIN ETF-Fanatiker. (@flasher, falls du auch mich gemeint haben solltest)

 

EDIT 2: Tippfehler korrigiert. Leider viel zu spät bemerkt.

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@ etherial

Also falls du versuchst, den Thread wieder mit der CAE Diskussion zu kippen, dann wirst du das ohne mich versuchen müssen, weil ich dir dann nicht mehr antworte.

 

Ich hab nicht damit angefangen, das Thema wieder aufzuwärmen. Es hat jemanden hier interessiert. Und wenn du dich nur unsachlich oder garnicht dazu äußern möchtest ... dann ist das deine Sache.

 

Die nächste Frage an dich: Ist dir eigentlich schonmal aufgefallen, dass ich garnicht behauptet habe "So früh wie möglich investiert sein" ist schlecht?

 

Hab ich das behauptet? Ich hab gesagt, dass D. Bennett eine falsche Vorstellung vom CAE hat und das da nichts magisches dran ist und dass es auch keine Alternative gibt, wie man es anders machen sollte.

 

Merkst du was? Du liest garnicht gründlich dir geht es nur darum, irgendwo eine Gegenposition aus dem Boden zu stampfen, die es so garnicht gibt.

 

Ich sage was ich denke. Ich sage nicht, dass es deinen Gedanken widerspricht. Wenn du mir zustimmst ist doch alles gut ;).

 

Wenn ich zwei Sparpläne auf zwei Titel habe, bei denen ein Titel volatiler ist, kann ich aufgrund des harmonischen Mittels mehr Anteile erwerben. Und genau dafür eigenen sich eben diese Branchenfonds, weil Branchen einem gewissen auf und ab unterlegen sind.

Das ist meine Aussage! Du versuchst mir nur ständig irgendwelche zusätzlichen Sachen anzudichten. Das scheint wohl an deinem fanatischen Wahn zu liegen.

 

Das was ich in diesem Thread hier geschrieben habe bezieht sich auf das was ich auf finanzuni.org zum CAE (und nicht zum Investieren in Branchenfonds) gelesen habe. Du hast mich angegriffen, also muss ich davor ausgehen, dass du dahinter stehst. Woher soll ich riechen, dass du dich angegriffen fühlst weil ich dir vor einem Jahr versucht habe eine andere Frage zu widerlegen?

 

Deine Aussage (wie sie oben steht) ist richtig, aber bedeutungslos. Warum habe ich versucht, dir in dem anderen Thread zu erklären.

 

Ihr ETF-Fanatiker habt einfach das Problem, dass ihr nur noch schwarz-weiß seht. Entweder ist jemand für euch und zwar bis ins letzte Detail oder dagegen.

 

Du konntest mich nicht überzeugen, ich dich auch nicht. Ich weiß nicht warum ich jetzt der böse von mir sein soll ... soviel zum Schwarzweiß-denken. Wie wärs, wenn du die Aussagen oben kritisierst und nicht meine Person. Das würde dem Thread etwas mehr würde verleihen.

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Posted · Edited by TheRedDevil

Hallo Flasher, hallo Etherial.

 

Dieses Thema lief bewußt unter der Überschrift: "Die anständige Diskussion über Finanzuni.org". Bitte legt Euren Twist doch bei und nutzt Eure Energie lieber um auf meine Diskussion mit ChemStudent einzugehen. Ich freue mich auf Eure Beiträge. Danke!

 

Gruß

TheRedDevil

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Lasst euch nicht von irgendwelchen Zockerproleten als "etf Fanatiker" diffamieren. Natürlich seid ihr aus deren Sicht "etf Fanatiker" wenn ihr es wagt die wissenschaflich erwiesen wichtigsten Erfolgsfaktoren Diversifkation und Kostenquote gegenüber der neuesten Marketingsau in den Vordergrund zu stellen.

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Ich werd vor allem nie verstehen dass es immer Leute gibt die irgendwelche Vorbilder brauchen.

Augen auf machen und eigene Erfahrungen sammeln, das ist wesentlich effizienter als aller geschriebener Kram in irgendwelchen Büchern von irgendwelchen intellektuellen Hirnakrobaten.

Man sieht ja immer wieder was bei diesen totstudierten bei rauskommt.

Eben absolut NULL !

 

Gruss

leinad

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Zockerproleten
:lol:

Wie hat Bargain mal gemeint: "Solche Postings von Grumel einfach ignorieren"

 

CAE usw. hake ich mal soweit ab und diskutiere das hier nicht mehr weiter. Nun zu dem Buch: Ich hab das Buch nun gerade rausgesucht und nochmal die entsprechenden Stellen kurz überfolgen.

 

In weiten Teilen des Buches fasst Bennett sinnvolles Grundlagenwissen zusammen. Deshalb schreibe ich jetzt bloß, bei welchen Dingen ich nicht zustimme:

 

1. Titelauswahl - allgemein:

Bennett sagt: Such dir eine Region raus und für diese Region eine Branche. Dafür suchst du dir dann einen Fonds der diese zwei Kriterien erfüllt und investiert darin regelmäßig.

Meine Meinung: Das klappt schonmal überhaupt nicht, weil die meisten Fonds entweder in eine Region oder in eine Branche investieren. Wenn man für also für die Mongolei einen Internet-Fonds möchte, dann funktioniert das schonmal überhaupt nicht. Desweiteren sind dann die Anlagevolumen, die die Fonds halten, so gering, dass sie wieder durch das Raster an interessanten Titeln fallen.

 

2. Titelauswahl - konkret:

Bennett vermittelt mit seiner Meinung "mach dir Gedanken über die Branche von übermorgen" den Eindruck man müsste in Branchen investieren, die noch nicht etabliert sind.

Meine Meinung: Das treibt natürlich die Leute zu Themen wie Wasserfonds usw. die gerade "modern" und überall im Gespräch sind - woher soll der Laie auch wissen, was übermorgen ganz dringend benötigt wird - er muss zwangsläufig die Meinung von anderen Personen übernehmen, weil er das selbst nicht einschätzen kann. Ich hingegen würde nur in Branchen investieren die schon etabliert sind und die es in 40 Jahren immer noch geben wird. Also z.B. nicht das Thema "Wasser" sondern eher "Technologie".

 

3. ETF vs. aktiv:

Bennett widerspricht sich in seinem Buch. An einer Stelle ist zu lesen, dass Umschichten in einen Fonds unnötig ja sogar schädlich für die Vermögensbildung ist, im weiteren Verlauf lehnt er indexbasierte Produkte ab, da sie ähm ja... ich hab grad nochmal nachgeschlagen... keine wirklich fundierte Begründung - er lehnt es generell ab.

Meine Meinung: aktiv - passiv ist mir egal, ich wähle, dass Produkt, dass mir die beste Rendite ermöglicht.

Hier möchte ich gleich mal einfliesen lassen: Ich habe interessehalber einen ishares Branchen-ETF mit einem normalen Branchen-Fonds verglichen. Fast kein Unterschied festzustellen. Diese Korrelation wollte ich mir aber in den nächsten Tagen mal genauer ansehen.

 

Soviel mal von meiner Seite. Es spricht übrigens überhaupt nichts dagegen, zu sagen: einen Teil investiere ich in einen globalen Fonds/ETF und den anderen Teil in Branchen.

 

 

Schöne Grüße,

 

Flasher

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Posted · Edited by TheRedDevil

:lol:

Wie hat Bargain mal gemeint: "Solche Postings von Grumel einfach ignorieren"

 

Hallo Flasher. So sehe ich das auch ;)

 

CAE usw. hake ich mal soweit ab und diskutiere das hier nicht mehr weiter. Nun zu dem Buch: Ich hab das Buch nun gerade rausgesucht und nochmal die entsprechenden Stellen kurz überfolgen.

In weiten Teilen des Buches fasst Bennett sinnvolles Grundlagenwissen zusammen. Deshalb schreibe ich jetzt bloß, bei welchen Dingen ich nicht zustimme:

 

Dank Dir für Deine Meinung und Deine Mühe!

 

1. Titelauswahl - allgemein:

Bennett sagt: Such dir eine Region raus und für diese Region eine Branche. Dafür suchst du dir dann einen Fonds der diese zwei Kriterien erfüllt und investiert darin regelmäßig.

Meine Meinung: Das klappt schonmal überhaupt nicht, weil die meisten Fonds entweder in eine Region oder in eine Branche investieren. Wenn man für also für die Mongolei einen Internet-Fonds möchte, dann funktioniert das schonmal überhaupt nicht. Desweiteren sind dann die Anlagevolumen, die die Fonds halten, so gering, dass sie wieder durch das Raster an interessanten Titeln fallen.

 

Das siehst Du richtig und selbst im Finanzuni Forum ist das die Meinung der Mitglieder. Ich vermute, dass Bennett hier bei der Definition etwas schlampig war oder einfach die wichtige Aussage ausarbeiten wollte.

 

 

2. Titelauswahl - konkret:

Bennett vermittelt mit seiner Meinung "mach dir Gedanken über die Branche von übermorgen" den Eindruck man müsste in Branchen investieren, die noch nicht etabliert sind.

Meine Meinung: Das treibt natürlich die Leute zu Themen wie Wasserfonds usw. die gerade "modern" und überall im Gespräch sind - woher soll der Laie auch wissen, was übermorgen ganz dringend benötigt wird - er muss zwangsläufig die Meinung von anderen Personen übernehmen, weil er das selbst nicht einschätzen kann. Ich hingegen würde nur in Branchen investieren die schon etabliert sind und die es in 40 Jahren immer noch geben wird. Also z.B. nicht das Thema "Wasser" sondern eher "Technologie".

 

Aber Technologien sind ja laut ChemStudent immernoch im Keller. Sicher können die wieder steigen, aber überall werden Technologien immer billiger. Max. Apple profitiert z.Z. noch davon. Aber die ganzen Asia-Hersteller doch kaum. Ich glaube ja auch an Pharma. Auch ein altes Thema, aber sicher wird das noch was. Aber ganz aus modernen Themen raus zu gehen verspielt auch Chancen. Ich glaube z.B. schon, dass Energien immer ein Thema bleiben werden. Und wenn wir erstmal einen Tornado in good old Germany hatten, wird Deutschland auch mehr tun bzgl. CO2 ;)

 

3. ETF vs. aktiv:

Bennett widerspricht sich in seinem Buch. An einer Stelle ist zu lesen, dass Umschichten in einen Fonds unnötig ja sogar schädlich für die Vermögensbildung ist, im weiteren Verlauf lehnt er indexbasierte Produkte ab, da sie ähm ja... ich hab grad nochmal nachgeschlagen... keine wirklich fundierte Begründung - er lehnt es generell ab.

Meine Meinung: aktiv - passiv ist mir egal, ich wähle, dass Produkt, dass mir die beste Rendite ermöglicht.

Hier möchte ich gleich mal einfliesen lassen: Ich habe interessehalber einen ishares Branchen-ETF mit einem normalen Branchen-Fonds verglichen. Fast kein Unterschied festzustellen. Diese Korrelation wollte ich mir aber in den nächsten Tagen mal genauer ansehen.

 

Am Ende im Buch hat er doch eine Frage zu Indexfonds beantwortet. Ich sehe es ähnlich. ETFs können gut sein sind es aber meist nicht. Es gibt ETFs mit mehreren hundert Aktien und welche mit nur 6 Aktien. Das ist schon ein Unterschied auch im Bezug Streuung. Es gibt ja auch ETFs mit schnell 0,8% TER und bei den Kaufgebühren (z.B. DAB: >2,5%) sehe ich den Vorteil zu normalen Fonds mit 1,5% als nicht so groß an. Eine Überlegung ist es aber auf ale Fälle wert, wenn der Index intelligent anlegt. Es gibt welche, die genauso laufen wie gemanaged Fonds aber auch welche die wesendlich schlechter laufen (Vergleich mit teuren Finanztest Topfonds).

 

Soviel mal von meiner Seite. Es spricht übrigens überhaupt nichts dagegen, zu sagen: einen Teil investiere ich in einen globalen Fonds/ETF und den anderen Teil in Branchen.

 

Und nichts in Länder? Ich denke zunächst werde ich Bennetts System weiter fahren und mit zunehmenden Alter mehr ETFs/Indizies und am Ende Anleihen mit rein nehmen.

 

4. Mich interessiert besonders Deine Meinung zu den Argumenten von Chemstudent. Seine Meinung klingt ja gut, allerdings wiederspricht sie meiner Theorie, dass Unternehmen erst Kapital/Anteilhaber benötigen um wirtschaftlich erfolgreich zu werden. Zudem halte ich das Apple-Aktien Beispiel als richtig. AUch in "modernen" Branchenfonds wie Wasser sind Gewinnchancen zu sehen. Bei der aktuellen Börsensituation fällt der Kurs ja auch. Und ob danach die Anleger wieder rein gehen, bleibt offen.

 

5. Wie erklärt Ihr Euch eigentlich, dass z.Z. fast alle Fonds stark verlieren, egal welche Branche oder Region. In Asien oder LA boomt es doch eigentlich immernoch und so sehr kann man doch von den USA garnicht abhängen. Es fällt mir da schon schwer an verschiedene laufende Fonds in verschiedenen Ländern oder Branchen zu glauben. Ok, das Minus ist nicht überall gleich 10-30% (auch konservative Fonds), aber keiner von meinen Fonds ist z.Z. im Gewinn. Wenn ich jetzt 65 Jahre alt wäre, hätte ich ein Problem. Z.Z. macht mir das aber garnix aus. Da kaufe ich billig ein.

 

Gruß

TheRedDevil

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Posted · Edited by etherial

Hallo Flasher. So sehe ich das auch ;)

 

Da konnte es einer nicht lassen ... und musste mal wieder Öl ins Feuer schütten. Wenn ich Flasher nicht ignoriert hätte, dann hätte ich ihn drauf aufmerksam gemacht, dass er Grumel gar nicht ignoriert hat.

 

Ich glaube ja auch an Pharma.

 

Kennst du die Argumentation schon, wieso Zukunftsbranchen schlechte Aktien sind?

 

Eine Überlegung ist es aber auf ale Fälle wert, wenn der Index intelligent anlegt.

 

Das ist Unsinn. Hohe Renditen bekommt man, wenn man dort anlegt wo keiner die Renditen erwartet. Wer so eine Glaskugel macht sollte die Transparenz, wie sie ETFS besitzen meiden.

 

Wieso ETFs trotzdem besser sind: Weil die Kosten um Marktineffizienzen aufzuspüren höher sind als der Nutzen. Die überwiegende Menge von aktiven Fonds macht schlechtere Renditen als ein Indexfonds - um die 50% sogar vor Kosten. Sind die alle blöd? Die könnten ihre Anleger mit weniger Arbeit mit höheren Renditen versorgen.

 

Es gibt welche, die genauso laufen wie gemanaged Fonds aber auch welche die wesendlich schlechter laufen (Vergleich mit teuren Finanztest Topfonds).

 

Finanztest ist Investmentporn. Neulich war der beste EM-Fonds der MSCI Emerging Markets (ein ETF) - seltsam, dass ein Indexfonds in den angeblich ineffizientesten Regionen am besten abschneidet.

Und wer in seiner Top-Fonds-Liste aktive Fonds mit Preisindizes mischt, zeigt, dass er seine Hausaufgaben nicht gemacht hat. Ob es einfach nur geballte Inkompetenz ist, oder Lobbyismus, oder beides - niemand weiß es so richtig.

 

Und nichts in Länder? Ich denke zunächst werde ich Bennetts System weiter fahren und mit zunehmenden Alter mehr ETFs/Indizies und am Ende Anleihen mit rein nehmen.

 

Warum danach ETFs? Nur weil hier eine große Fraktion ETFs befürwortet?

 

Tipp: Informiere dich oder investiere, wie du dich besser fühlst. In Zukunft in ETFs kaufen, nur weil wir die toll finden ... ist noch erbärmlicher als uninformiert aktive Branchenfonds zu kaufen.

 

4. Mich interessiert besonders Deine Meinung zu den Argumenten von Chemstudent. Seine Meinung klingt ja gut, allerdings wiederspricht sie meiner Theorie, dass Unternehmen erst Kapital/Anteilhaber benötigen um wirtschaftlich erfolgreich zu werden. Zudem halte ich das Apple-Aktien Beispiel als richtig. AUch in "modernen" Branchenfonds wie Wasser sind Gewinnchancen zu sehen. Bei der aktuellen Börsensituation fällt der Kurs ja auch. Und ob danach die Anleger wieder rein gehen, bleibt offen.

 

Kauf dir ein gutes Buch, Bennett verkauft nur seine Überzeugungen (und da gibts noch ne Menge die das auch tun)

 

Kommer, Weber, Malkiel, Bogle, Bernstein, Graham verkaufen Grundlagen. Wer die verstanden hat wird die Kritik an Branchenfonds und aktiven Fonds kennen lernen. Ob er sie umsetzt oder ganz andere Schlüsse daraus zieht, ist unerheblich.

 

Mit den Grundlagen sind die anderen Fragen (4. und 5.) auch beantwortet. Ich mache mir gern die Mühe das nochmal ausführlich zu erklären.

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Da konnte es einer nicht lassen ... und musste mal wieder Öl ins Feuer schütten. Wenn ich Flasher nicht ignoriert hätte, dann hätte ich ihn drauf aufmerksam gemacht, dass er Grumel gar nicht ignoriert hat.
:blink:

 

Ich hab jetzt leider nicht mehr die Zeit heute abend so ausführlich zu antworten wie ich das gern tun würde, aber nur soviel:

Ich halte nichts von Bennetts "Glaskugel-Taktik" das ist glaub ich schon in meiner letzten Antwort herausgekommen, sonst könnte ich ja wohl kaum auf etablierte Branchen verweisen. Die sind ja laut Bennett schon "veraltet" und für eine Sparpläne nicht mehr tauglich! Ich sage aber, dass diese Branchen/Länder-Fonds einer höheren Volatilität unterlegen sind als z.B. eine globaler Fonds und ich deshalb öfter einen günstigen Einstandspreis aufgrund des harmonischen Mittels erhalte. Bennett führt das unter anderem als Grund auf.

 

etherial sagt meine Meinung ist falsch. Soweit ich mich erinnern kann (ist ja schon länger her und der Thread ziemlich undurchsichtig) begründet er es damit, dass meine Mehr-Rendite durch ein höheres Risiko verursacht wird, weil es z.B. passieren könnte das eine Branche in der ich investiert bin zum Ausstiegszeitpunkt gerade eine schlechte Phase hat. Das passiert ihm mit dem gobalen Fonds der alle Branchen beinhaltet nicht, weil diese sich ja ausgleichen. Grundsätzlich stellt er das harmonische Mittel und damit den Kern des CAE aber nicht in Frage. Habe ich das so richtig gesagt? Falls nein, kannst du es ja nochmal richtig wiedergeben.

 

 

Morgen schreibe ich mehr!

 

Gute Nacht die Herren,

 

Flasher

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was ein branchenfonds besser macht als einen globalen fonds?

 

Fondsmanager denken nicht in Jahrzehnten sondern in Jahren. Das ist schon allein aus marketing-sicht wichtig, weil sich Fonds primär über Rendite verkaufen, die sie in der Vergangenheit erbracht haben. Es ist also für Fondsmanager wichtig, möglichst dort dabei zu sein, was "jetzt gerade" viel Rendite verspricht und also schon entsprechend teuer ist.

 

Was macht also ein globaler Fonds? Er hat immer einen gewissen Anteil "Basis-Investments" wie Europa und USA und "mischt" Entwicklungschancen bei, die in den nächsten 3-5 Jahren gut abschneiden könnten. Auf globaler Ebene verschenkt man mit einem Sparplan hier also viel Rendite, weil globale Fonds weniger schwanken und geringere Renditen erwarten lassen also vergleichsweise volatile Branchen und Regionenfonds.

 

Ein Fondsmanager für eine Region oder Branche handelt grundsätzlich wie ein "globaler Fondsmanager", nur dass seine Basis-Investments nicht im Europa oder USA liegen, sondern in den "Blue-Chips" der Branche oder Region. Dadurch schwankt der Fonds zwar mehr, aber er profitiert auch deutlich stärker davon, wenn das gewählte Kriterium endlich "durchschlägt".

 

Warum man bei Sparplanen lieber in Regionen also global investiert, liegt folglich offensichtlich daran, dass die Regionen für sich stärker nach oben und unten schwanken. Dadurch reduziert sich das harmonische Mittel (CAE) und gleichzeitig steigt die Chance, seine Anteile zu relativen Höchstkursen verkaufen zu können.

 

Das ist einer der Gründe für zielorientierte Streuung.

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Posted · Edited by TheRedDevil

Juhu, jetzt habe ich es geschafft. Herr Bennett hat mich aus seinem Forum geworfen, nachdem er diesen Beitrag im Wertpapier-Forum nicht für gut befand. Die angestoßene Diskussion in Finanzuni.org hat er gekürzt, verändert und zensiert. Meiner Meinung nach leidet der Mann an einer Persönlichkeitsstörung bzw. sein "Erfolg" ist ihm bereits zu Kopf gestiegen. Als ich ihm vorwarf, dass er Euch Wertpapier-Forum-Mitglieder nicht als Mob bezeichnen und er doch seine Mitbürger nicht so beschimpfen soll, rastete er vollkommen aus. Solche Machtspiele kenne ich nur von Professoren, die auch glauben, sie wären super Intelligent und spielen dann ihre Macht aus. Allerdings sind die meist nur kleine Leuchten. Ich will seine Antworten hier nicht posten, da sie nicht förderlich für diese Diskussion sind. Allerdings rate ich Euch eher in diesem offenen Forum zu diskutieren als im zensierten Finanzuni-Forum. Den Inhalt seines Buch halte ich trotzdem für gut. Damals kann er so noch nicht gewesen sein. Ich freue mich daher weiterhin um Eure Meinung und auf eine angeregte Diskussion.

Gruß

TheRedDevil

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sorry, redDevil, aber wie ein forenbetreiber mit den beiträgen im forum umgeht, ist immer noch seine sache. er hat klare regeln aufgestellt und handelt auch entsprechend. du solltest mal von deinem foren-demokratie-trip runter kommen. du bist sowohl im wertpapier-forum als auch in der finanzuni ein GAST und gäste haben sich an die regeln des hausherren zu halten. und wenn du den hausherren beleidigst, besteht logischerweise die gefahr, dass er dich rauswirft. also schieb DU mal nicht so paranoia bitte *kopfschüttel*

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Ich weiß nicht wie Du darauf kommst, aber er hat EUCH und damit auch DICH beleidigt und nicht ich ihn. Aber egal. Back to the topic ...

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Posted · Edited by Delphin

Ich weiß nicht wie Du darauf kommst, aber er hat EUCH und damit auch DICH beleidigt und nicht ich ihn.

Kann er von mir aus gerne machen. Wer ist überhaupt dieser Herr Bennett? Wenn du nicht gekommen wärst, würde ich den heut noch nicht kennen. Die Webseite ist grauslich und schon der Buchtitel würden mich nicht im geringsten zum Lesen anregen, denn er zeigt mir, dass der Autor selbst ein Problem hat. Über den Inhalt kann ich natürlich nix sagen, der kann ja durchaus vernünftig sein. Seine Foren-Beiträge kann ich aber nicht lesen, da kriegt man ja Pickel an den Augen.

 

Na ja, wurscht. Sorry, ein bisschen off-topic. Zurück zum Thema.

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etherial sagt meine Meinung ist falsch.

Soweit ich mich erinnern kann (ist ja schon länger her und der Thread ziemlich undurchsichtig) begründet er es damit, dass meine Mehr-Rendite durch ein höheres Risiko verursacht wird[...]

 

Das auch ... ich will das hier ja gar nicht weiter aufwärmen. Nachlesen kann es theoretisch ja jeder. mir ist gerade noch was dazu eingefallen:

 

Wäre dem so, dass volatile Titel im Sparplan mehr rausholen als konservative, dann mache ich folgendes:

- jeden Monat nehme ich einen Kredit von 200 auf (zu 8% Zinsen sollte das gehen, Zinsen haben keine Volatilität)

- jeden Monat investiere ich diese 200 in hochvolatile Papiere (mit Erwartungswert 8% und hoher Volatilität)

 

Die Bank hat also einen Sparplan mit konstanter 8%iger Verzinsung, ich habe einen Sparplan mit volatiler 8%iger Verzinsung. Wenn Flasher nun recht hätte, dann würde die Bank weniger Rendite machen, als ich.

 

Dann wäre die Bank schön blöd, dass sie mir den Kredit gewährt, wenn sie doch selbst das Geld in den volatilen Fonds stecken könnte.

 

Grundsätzlich stellt er das harmonische Mittel und damit den Kern des CAE aber nicht in Frage. Habe ich das so richtig gesagt? Falls nein, kannst du es ja nochmal richtig wiedergeben.

 

Ich dachte eigentlich geometrisches Mittel ... und ich dachte bis vor kurzem, die geometrisch und harmonisch wären gleich ... Irrtum meinerseits. Wie auch immer: hier wirds besser erklärt als ich es kann Gibt es den CAE?

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Posted · Edited by Chemstudent

Zitat aus dem von etherial veröffentlichtem Papier. (Seite 18)

 

Problematisch wird der Einzahlungsplan erst dann, wenn aus dem scheinbar positiven Cost-Average-Wirkungsmechanismus fehlerhafte Folgerungen gezogen werden, z.B. der Verzicht auf ein sinnvolles Maß an Diversifikation.

 

Das trifft es ziemlich ins Schwarze.

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Posted · Edited by GlobalGrowth

sorry, redDevil, aber wie ein forenbetreiber mit den beiträgen im forum umgeht, ist immer noch seine sache. er hat klare regeln aufgestellt und handelt auch entsprechend. du solltest mal von deinem foren-demokratie-trip runter kommen. du bist sowohl im wertpapier-forum als auch in der finanzuni ein GAST und gäste haben sich an die regeln des hausherren zu halten. und wenn du den hausherren beleidigst, besteht logischerweise die gefahr, dass er dich rauswirft. also schieb DU mal nicht so paranoia bitte *kopfschüttel*

 

 

warum nur glaub ich das du bei der finanzuni selber aktiv bist?

 

Regeln im Forum sind korrekt...Meinungsäußerung aber auch...soweit diese zuträglich sind. Ich war da auch mal, habe einen kritischen Thread geöffnet, der gekürzt wurde und letztlich...weil sich einige Leser interessiert mit Nachrichten an mich gewendet haben auch gelöscht. Die Frage ist, warum man ein Portal so mies lenken muss bzw. durch Zensur und Meinungsunterdrückung keine sinnvolle Debatte zulässt? Das ist purer Fanatismus und zeigte bereits vor mehr als 70 Jahren, dass das nichts werden kann.

 

Ich sag dir was, dass ganze System ist so aufgebaut...damit ja keiner an Bennetts Theorien zweifelt und alle wie Lemminge dann von der Klippe springe...einfach traurig!

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Posted · Edited by TheRedDevil

warum nur glaub ich das du bei der finanzuni selber aktiv bist?

 

Auch aktiv war, bis heute ;)

 

Ich sag dir was, dass ganze System ist so aufgebaut...damit ja keiner an Bennetts Theorien zweifelt und alle wie Lemminge dann von der Klippe springe...einfach traurig!

 

Ganz so extrem sehe ich es nicht. Nur ganz offen gehts da nicht zu. Die Admins lassen halt nicht alles zu was nicht zum Buch paßt. Aber es gibt dort trotzdem iele interessante Diskussionen.

 

Gruß

TheRedDevil

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Hi!

 

Zu diesen Streiterein zwischen den zwei Boards möchte ich jetzt garnichts sagen, außer dass man sowas nicht macht. Entweder wir diskutieren hier oder bei finanzuni aber nicht in beiden Boards und zeigen den jeweils mit den "Fingern" zum anderen Board rüber!

 

Ja, StockJunky investiert nach Bennetts Prinzip, aber das ist allgemein bekannt...

 

@ RedDevil

Ich habe gerade gelesen, dass du schon Bennetts Strategie befolgst, dann wäre es doch mal interessant zu wissen, welche Titel du ausgewählt hast.

 

Vor einiger Zeit habe ich auch noch gedacht, ich könnte ein bisschen in die Zukunft schauen und Titel finden, welche vom Wert her in 30 Jahren "explodieren", aber dann habe ich mir überlegt, ich schaue mal in die Vergangenheit.

 

Frage: Hättest du in den 50'er Jahren erkannt, dass für Computer und PCs ein riesiger Markt enstehen wird und damit Anleger die dort schon frühzeitig Geld investieren reich werden?

 

Meine Meinung: Nein, weil in den 50'er Jahren noch kein Mensch übehaupt ahnen konnte, dass das Internet solche Bedeutung erlangen wird. Selbst der Chef von IBM hat 1943 gesagt:

 

I think there is a world market for maybe 5 computers.

-- Thomas Watson, IBM boss, 1943

 

Und glaube nicht, dass andere Experten, dass anders gesehen hätten. Dieser Experte kann also Trends die wir aufspüren müssen, auch nicht über einen solch langen Zeitraum vorhersagen. Bennett fordert das allerdings von uns, aber nicht nur das, er will sogar dass wir zum Zeitpunkt unserer Fonds-Auswahl das richtige Gespür dafür haben, in welcher Region diese Branche dann sitzt.

 

Zweite Frage: Hättest du in den 50'er Jahren erkannt, dass für Computer und PCs ein riesiger Markt enstehen wird und sehr viele Unternehmen davon in Japan sitzen?

 

Ein zusätzliches Problem stellt sich hier auch noch: Finde mal einen Fonds der dann genau diese noch nicht etablierte Branche in dieser Region abdeckt. Genau, gibts garnicht. Kein Fondsmanager macht solch einen Fonds auf, da investiert doch niemand, wenn die Leute noch nichtmal wissen, in was der Fondsmanager da eigentlich investiert. Wenn man die Leute in den 50'er Jahren gefragt hätte, "Was ist ein Computer und was ist elektronische Datenverarbeitung" - kein Laie (solche Leute wie wir) hätten das gewusst.

 

Ich kann mir nur vorstellen, dass sich Bennett dieser Tatsache bewusst ist, dass die Leute nur raten können, ihm das allerdings egal ist, weil für ihn nur die Volatilität in diesen Märkten wichtig ist.

Ich denke, ich habe mich nun ausführlich dazu geäußert.

 

 

@ etherial

 

Ich denke du wolltest das sagen:

Wertpapiervolatilität und Cost Averaging

Ebenso intuitiv wie das Durchschnittskosten-Argument selbst erscheint die Folgerung, Cost-

Average-Effekte kämen bei sehr volatilen Wertpapieren besonders stark zur Wirkung.12 Der

Glaube an ein solches Phänomen könnte Anleger dazu verleiten, im Rahmen von Einzahlungsplänen

auf die sonst übliche Diversifikation zu verzichten, da die dann stärker schwankenden

Kurse vermeintlich positiv auf die Wertentwicklung des Portefeuilles wirken.

Diesem Argument liegt aber der gleiche Denkfehler zugrunde, der sich auch bei den bisherigen

Überlegungen schon zeigte. In der Tat würde sich ein CA-Anleger zu jedem Zeitpunkt

wünschen, das derzeit aktuelle Preisniveau wäre durch einen stärker schwankenden

Kursverlauf erreicht worden. Dies hätte bei gleichem Kapitaleinsatz zu einem höheren Anteilsbestand

geführt. Hieraus kann jedoch nicht gefolgert werden, dass eine höhere Volatilität

des Wertpapiers bei Anwendung einer CA-Strategie zu einer Renditeerhöhung führt. Das intuitive

(und richtige) Durchschnittskosten-Argument basiert erneut auf einer rückblickenden

Betrachtung und geht von der speziellen Situation aus, dass die unterschiedlich volatilen

Wertpapiere zufällig zum gleichen Preisniveau geführt haben. Um die Praxisrelevanz zu gewährleisten,

wäre ein vorwärtsblickender Vergleich nötig. Auf einen solchen lässt sich das

Durchschnittskosten-Argument aber nicht übertragen, weil sich bei unterschiedlich volatilen

Wertpapieren auch die Preisniveaus mit unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten einstellen. Es

lässt sich daher festhalten, dass positive CA-Effekte bei volatilen Wertpapieren ebenso stark

sind wie bei wenig volatilen, nämlich nicht existent.

 

Kurz gesagt: Der Vergleich ist unzulässig, weil es keine zwei Fonds gibt die solch einen Kursverlauf haben, den ich zum Vergleich verwende.

sprich --> mein Vergleich ist nicht praxisrelevant

 

Meine Meinung: Das widerlegt trotzdem nicht die Tatsache: Kauf zum harmonischen Mittel --> oft günstige Einstiegskurse.

 

 

Soweit von meiner Seite :)

 

Schöne Grüße,

 

Flasher

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Posted · Edited by GlobalGrowth

würde mich auch mal interessieren, wie die Werte bei der "besagte" Strategie stehen...wäre klasse, wenn ihr die Titel nennen könntet

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Posted · Edited by TheRedDevil

Hallo.

 

Naja, ich denke schon das man wenigstens ein wenig vorausschauen kann. Das Technik weiter boomen wird, war sicher auch in den 50ern bekannt. Ich investiere ja auch in Länder oder Branchen, nicht in Produkte oder direkt in einzelne Firmen.

 

Ich investiere z.Z. in fünf Fonds der Themen Asien ex Japan, Pharma, Latein Amerika, Wasser und Klimawandel. Bei Asien und LA bin ich mir sehr sicher. Allerdings bei Pharma, Klimawandel und Wasser nicht ganz. Bennett sagt aber auch, dass man alle paar Jahre sein Portfolio wieder betrachten muss. Sobald man glaubt, dass es noch chancenreich ist, soll man weiter investieren. Wenn nicht, nicht mehr investieren und glaube ca. 1 Jahr drüber schlafen. Man soll sich halt nicht von Trend beinflussen lassen. Klimawandel, Asien, LA und Wasser sind halt Trends. Trotzdem glaube ich, dass es dort positiv weiter läuft mit der Wirtschaft. Ob damit dann auch die Fonds in der Zwischenzeit mind. einmal richtig boomen werden, weiß ich nicht. Scheinbar tut die Börse nicht wirklich das, was die Quartalszahlen sagen :(

Sobald das so ist und ich keine Chance mehr sehe, verkaufe ich und suche mir eine neue Branche oder ein neues Land.

 

Allerdings denke ich zur Zeit nach, zur "Sicherheit" auch ein wenig in globale Blue Chip Fonds/ETFs zu investieren. Riestern via DWS hab ich eingestellt. Das war eigentlich meine zweite Strategie. Deshalb muß ich jetzt auch ein wenig anders Vorsorgen. Da ich aber Rendite brauche für eine gute Rente (dank Inflation) werde ich mehr auf Risiko bzw. Chancen setzten müssen.

 

Gruß TheRedDevil

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Meine Meinung: Das widerlegt trotzdem nicht die Tatsache: Kauf zum harmonischen Mittel --> oft günstige Einstiegskurse.

 

Ich versteh dich nicht. Vor zwei Beiträgen klang die Aussage noch so: "Volatile Fonds sind besser beim CAE als konservative." So eine Aussage kann ich entkräften (oder zumindest versuchen). Das was du jetzt schreibstm ist eine bedeutungslose Aussage, weil du keinen Maßstab dafür angibst, was günstig bedeutet (günstiger als was?).

 

Ich lass es jetz aber stehen. Ich wünschte mir, dass du mir einen mathematischen Gegenbeweis führst. Mit Beispielen, Zitaten und Expost-Betrachtungen diskutieren wir uns hier zu Tode. Dazu hattest du damals keine Lust (bzw. nicht den nötigen Hintergrund). Entweder holst du das nach, oder ich überlasse anderen das Feld. Ich denke damit können wir beide leben.

 

@GlobalGrowth: Du kannst zwei beliebige Titel nehmen, die ex post die gleichen Renditen haben. In der Expostbetrachtung (Rendite und Volatilität nachträglich bestimmen) gilt Flashers Aussage praktisch immer! Das Problem ist aber, dass Expostbestimmungen nichts mit dem zugrundeliegenden Wahrscheinlichkeitsmodell zu tun haben.

Beim Vorwärtsrechnen mit zwei Wahrscheinlichkeitsmodellen (die sich nur in der Volatilität unterscheiden) funktioniert schlägt der Vola-CAE langrfristig nie den Konservativ-CAE. In dem besagten Thread ist so ein Excel-Vorwärtsrechner (von Sparfux) drin.

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Posted · Edited by GlobalGrowth

so...jetzt mal aufpassen: das steht in der Finanzuni hinsichtlich des Löschens von Red. bzw. zum Wertpapierforum im allgemeinen:

 

 

Geschrieben vom Bennett:

 

"TheRedDevil, hier gibt es keine Meinung, wie Sie es sich wuenschen, sondern nur Fakten und sachliche Zusammenhaenge, im Sinne der Methodenlehre. Kritik ist immer willkommen, egal ob positiv oder negativ: Zielgruppe der FinanzUni. Aber eben Kritik = sachliche Befassung mit der Sache. Laberei von Leuten, die zu Kritik nicht einmal imstande sind, weil sie weder konzentriert lesen koennen noch wollen, widerspricht schon den Idealen der FinanzUni. Was gerade Sie wissen sollten, in der FinanzUni geht es um Qualitaet, nicht um Laberei wie in dem von Ihnen bevorzugten Forum. So ein billiger Werbelink hilft da auch nicht weiter. Traurig Bitte verschonen Sie wenigstens diese eine Web-location vor solchem Stuss wie er woanders von sich gegeben wird. Danke.

.....

 

Suchen Sie also besser nach einem abgegrenzten sachlichen Zusammenhang, den Sie oder andere nicht verstehen, und diskutieren dann darueber. Mit jemandem, der das (das sachliche Disputieren!) kann und will. Und dann kritisieren Sie, was Sie immer noch fuer falsch halten. Und dann machen Sie es richtig = selber besser (wenn Sie koennen). Frage Erst dann haben Sie den Stolz eines gebildeten Menschen, und - manche moechten sagen - ethisch das Recht zur Kritik. Das das andere Ideale sind als der Mob in dem von Ihnen verlinkten Forum hat, ist klar. Wir sind anders. Gott sei Dank, moechten manche sagen."

 

 

-->dabei hat TheRedDevil nur zu einer offenen Diskussion zu Bennetts Strategien angeregt....

 

 

Aber nicht lachen, hier die Reaktionen der Finanzuni-Mitglieder:

 

"Ok, nachdem wir alle etwas "Dampf" abgelassen haben, zurück zur sachlichen Diskussion: ich finde, Hr. Bennett hat Recht damit, dass dies kein Laberforum ist. Egal was andere dazu sagen, die hier vorgestellte Methode der Vermögensbildung wurde noch durch keinen anderen sogenannten "Experten" wiederlegt Smilie

Wozu das Haschen nach Anerkennung diverser Foren?"

 

oder:

 

"Ok, ich habe es begriffen. Ich habe Sie in den letzten Wochen wiederholt im Forum mit direkten Fragen provoziert und habe dabei offensichtlich den Bogen überspannt. Dafür entschuldige ich mich. Ich gebe damit auch das Ziel auf, das ich seit fast einem Jahr sehr konsequent verfolgt habe: nämlich einen direkten Kontakt zu Ihnen herzustellen. "

 

 

Dieser Umgang, die Nichtakzeptanz von Theorien abseits des Buches ist grausamer Fanatismus...einfach nur traurig und die meisten Mitglieder der Finanzuni bemerken die Suggestion nicht mal...

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"TheRedDevil, hier gibt es keine Meinung, wie Sie es sich wuenschen, sondern nur Fakten und sachliche Zusammenhaenge, im Sinne der Methodenlehre. Kritik ist immer willkommen, egal ob positiv oder negativ: Zielgruppe der FinanzUni. Aber eben Kritik = sachliche Befassung mit der Sache. Laberei von Leuten, die zu Kritik nicht einmal imstande sind, weil sie weder konzentriert lesen koennen noch wollen, widerspricht schon den Idealen der FinanzUni. Was gerade Sie wissen sollten, in der FinanzUni geht es um Qualitaet, nicht um Laberei wie in dem von Ihnen bevorzugten Forum. So ein billiger Werbelink hilft da auch nicht weiter. Traurig Bitte verschonen Sie wenigstens diese eine Web-location vor solchem Stuss wie er woanders von sich gegeben wird. Danke.

.....

 

Suchen Sie also besser nach einem abgegrenzten sachlichen Zusammenhang, den Sie oder andere nicht verstehen, und diskutieren dann darueber. Mit jemandem, der das (das sachliche Disputieren!) kann und will. Und dann kritisieren Sie, was Sie immer noch fuer falsch halten. Und dann machen Sie es richtig = selber besser (wenn Sie koennen). Frage Erst dann haben Sie den Stolz eines gebildeten Menschen, und - manche moechten sagen - ethisch das Recht zur Kritik. Das das andere Ideale sind als der Mob in dem von Ihnen verlinkten Forum hat, ist klar. Wir sind anders. Gott sei Dank, moechten manche sagen."

Krass! Das ist wahrlich nicht der Schreibstil und die geistige Gelassenheit eines Akademikers - was hat der Mann studiert!? Gut herauszulesen ist jedenfalls, dass er ein Anerkennungsproblem hat, das muss nicht mit seinen Investmentansätzen zusammenhängen, das kann auch gut durch seine Persönlichkeit kommen, die vielleicht nicht besonders überzeugend wirkt auf andere Menschen. Na ja, aber lustig ist es schon wie wichtig der sich nimmt. :thumbsup:

 

(Ich muss ständig mein Fachwissen aus meinem Beruf Laien erklären, die oft meinen, sie wissen viel besser wie die Dinge gehen, aber ich denke mir immer, wenn ich es wirklich so viel besser weiß, dann muss ich halt überzeugen, wenn ich das nicht kann, dann hab ich mein Wissen vielelicht auch überschätzt.)

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so iss es... <_<

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