Lazaros vor 6 Stunden · bearbeitet vor 6 Stunden von Lazaros vor 15 Minuten von Moneycruncher: Habe im Risikoteil nur den ARERO (25%) und den heiligen Gral (75%). Also statt 100% Aktien im All World (mit ca. 10% Schwellenländer-Anteil) nimmst du 3,75% Rohstoffe, 6,25% Euro-Anleihen und 90% Aktien (mit ca. 15% Schwellenländer-Anteil). Ist das einfach so gewachsen oder steckt dahinter eine konkrete Idee? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation vor 5 Stunden · bearbeitet vor 5 Stunden von stagflation vor 30 Minuten von Lazaros: Also statt 100% Aktien im All World (mit ca. 10% Schwellenländer-Anteil) nimmst du 3,75% Rohstoffe, 6,25% Euro-Anleihen und 90% Aktien (mit ca. 15% Schwellenländer-Anteil). Ist das einfach so gewachsen oder steckt dahinter eine konkrete Idee? Andererseits: was spricht dagegen? Wichtig ist doch nur, dass man weiß, dass Risiko und erwartete Rendite vom ARERO ungefähr 70% eines World- oder All-World ETFs betragen. Und dass man die Aufteilung risikoreich:risikoarm entsprechend anpassen muss. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster vor 5 Stunden vor 3 Minuten von stagflation: dass Risiko und erwartete Rendite vom ARERO ungefähr 70% eines World- oder All-World ETFs betragen Wobei von der Rendite schon 80% bis 90% erreichbar sein sollte. Also die in den letzten 30 Jahren 8% p.a. bei Aktien und ~7% p.a. beim ARERO oder Lifestrategy 60/40 kann man meiner Meinung nach auch in der Zukunft erwarten (bei 2-3% Inflation). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 5 Stunden · bearbeitet vor 5 Stunden von satgar vor 4 Minuten von Bigwigster: letzten 30 Jahren 8% p.a. bei Aktien Das sehen viele, unter anderem Finanztip, anders. Da die Börsen in den letzten Jahren so gut gelaufen waren, müsse man für die Zukunft kleinere Brötchen backen. Die gehen von "nur noch" 6% für den weltweiten Aktienmarkt je Jahr aus. Bemüht wird dabei auch immer die regression to the mean. https://www.finanztip.de/daily/nur-noch-6-etf-rendite-warum-du-vorsichtiger-rechnen-solltest/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster vor 4 Stunden · bearbeitet vor 4 Stunden von Bigwigster Meines Wissens beziehen sich diese Prognosen nie auf einen großen Zeitraum von 30 Jahren, sondern „nur” auf die nächsten Jahre. In diesem Zusammenhang möchte ich auf das Buch „Global Asset Allocation” hinweisen. Dort wird der Zeitraum 1973–2013 untersucht (also keine riesige Überlappung mit den von mir für die letzten 30 Jahre geposteten Zahlen) und es werden komplett verschiedene Asset-Allokationen betrachtet. Unabhängig davon, wie viel Prozent Aktien, wie genau aufgeteilt oder ob noch andere Assetklassen dazukamen, lag die Rendite über den Gesamtzeitraum bei 5,1 % bis 6 % p. a. real für jedes Portfolio, das zumindest 50 % in Aktien investiert war. Egal, ob 90 % Aktien oder 25 % Gold, trotz großer Unterschiede bewegte sich alles langfristig in einem kleinen Bereich. In genau diesem Bereich haben wir uns auch die letzten 30 Jahre bewegt, weshalb es nicht zu optimistisch sein sollte, dies auch für die nächsten 30 Jahre zu erwarten. Kleines Schmankerl aus dem Buch: "60/40 has been a decent benchmark, but due to current valuations, it is unlikely to deliver strong returns going forward." ~4,6 % real p. a. in USD über die letzten 30 Jahren (4,4 in den letzten 10 Jahren) – über eine solche Rendite würde ich mich in 30 Jahren nicht beschweren. Edit: Ok Finanztip bezieht sich mit der 4% p.a. Prognose real auf "geht es hier wirklich um die langfristige Rendite. Also über 15, 20, 30 Jahre. " Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation vor 4 Stunden · bearbeitet vor 4 Stunden von stagflation vor 51 Minuten von Bigwigster: Wobei von der Rendite schon 80% bis 90% erreichbar sein sollte. Erwarte da mal keine Wunder... Schau mal bei Fondsweb: klick. | Arero | Vanguard FTSE | Verhältnis | | All-World | -------------------------+-------+---------------+------------ Risiko letze 10 Jahre | 8,3% | 12,7% | 65% Rendite letzte 10 Jahre | 7,4% | 11,4% | 65% Die Hoffnung derjenigen, die der Portfolio-Theorie folgen, ist, dass das Risiko gegenüber einem World- oder All-World stärker sinkt als die Rendite. Wenn man das Risiko des ARERO bei 70% ansetzt, würde man die erwartete Rendite nicht bei 70%, sehen, sondern vielleicht bei 75%. 80% wäre schon sehr sportlich. 90% halte ich für zu optimistisch. Der ARERO kann keine Wunder vollbringen. Er sollte ein etwas besseres Rendite/Risiko-Verhältnis haben als ein World- oder All-World ETF. Aber es wird nicht viel besser sein. Wie sollte das auch gehen, wenn ein World- oder All-World ETF schon eine gute Lösung für den risikoreichen Teil sein soll? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster vor 4 Stunden Ja bei den letzten 10 Jahren ist halt gerade blöd gelaufen mit Anleihen, als Erwartung für die Zukunft würde ich deshalb lieber langfristigere Zeiträume anschauen. Einen Zeitraum in dem -2,4 reale Rendite in Euro pro Jahr beim ISHARES CORE GLOBAL AGGREGATE BOND angefallen sind halte ich nicht für den besten Zeitraum eine realistische Erwartungshaltung an Mischfonds festzulegen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi vor 3 Stunden · bearbeitet vor 3 Stunden von Puppi vor 39 Minuten von stagflation: Wenn man das Risiko des ARERO bei 70% ansetzt, Das mit den 70% ist halt so eine Sache. Ich dachte auch mal so, aber mittlerweile glaube ich nicht, dass man da eine Prozentzahl ansetzen kann, die man durch Drawdowns/Vola seit Auflage des ARERO ermittelt im Vergleich zu 100% Aktienfonds. Allein das BIP im Aktienteil ist schon ein Problem beim Vergleich mit dem All World. Sofern das Konzept des ARERO funktionieren sollte, müsste er genau genommen sogar weniger als 60% des Risikos von 100% Aktien haben, denn genau das sollen die Anleihen und Rohstoffe ja bezwecken...dass das Rendite-Risiko-Verhältnis insgesamt eben deutlich besser ist als mit 60% (BIP) Aktien und 40% Tagesgeld/Geldmarkt. Ich weiß, dass das seit Auflage kaum bis nie ersichtlich war aus den Risikozahlen, aber darauf sollten wir nicht alles geben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation vor 2 Stunden vor 53 Minuten von Puppi: Das mit den 70% ist halt so eine Sache. Da gebe ich Dir recht. Ich würde auch nicht behaupten, dass es genau 70% sind. Vielleicht sind 65%? Oder 75%? Es ist letztendlich nicht so wichtig. Die wichtige Frage ist, ob die erwartete Rendite etwas höher ist als das Risiko. Ob das nun 65% / 68%, 70% / 74% oder 75 / 81% sind (jeweils Risiko/Rendite), ist egal. Schlimm wäre, wenn erwartete Rendite und Risiko gleich wären. Denn dann würde der ARERO im Rahmen der Portfoliotheorie nichts bringen. Wenn die erwartete Renidte sogar kleiner wäre, wäre der ARERO sogar schädlich. Die 70% schreibe ich immer mal wieder als Anhaltspunkt, damit man den ARERO in ein Rendite/Risiko-Diagramm einzeichnen kann Das Verhältnis risikoreich:risikoarm ausrechnen kann ungefähr weiß, was man beim ARERO erwarten kann. Nicht dass hinterher jemand kommt: "Ihr habt mir den ARERO empfohlen. Ich habe den 10 Jahre lang gehalten! Und die Rendite ist viel geringer als bei einem World- oder All-World ETF!" vor 57 Minuten von Puppi: Sofern das Konzept des ARERO funktionieren sollte, müsste er genau genommen sogar weniger als 60% des Risikos von 100% Aktien haben Interessante Frage. Ein Portfolio mit 60% (BIP) Aktien und 40% "sicheres" Tagesgeld/Geldmarkt sollte bei 60% Risiko liegen, wenn man für "sicheres" Tagesgeld/Geldmarkt ein Risiko von 0% annimmt. Der Arero hat aber neben 60% Aktien kein "sicheres" Tagesgeld/Geldmarkt, sondern Rohstoff-Futures und Anleihen mit einer mit einer Restlaufzeit von ca. 8 Jahren. Leider korrelieren Aktien, Anleihen und Rohstoff-Futures nicht exakt gegengegenläufig. Die Korrelationskoeffizenten sind zwar kleiner als +1. Aber eben nicht -1 und auch nicht in der Nähe davon. Von daher würde ich erwarten, dass das Risiko nicht kleiner als 60% ist, sondern etwas darüber. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi vor 1 Stunde · bearbeitet vor 1 Stunde von Puppi vor 36 Minuten von stagflation: Es ist letztendlich nicht so wichtig. Die wichtige Frage ist, ob die erwartete Rendite etwas höher ist als das Risiko Korrekt. Daher war mein Post mit den "unter 60% an sich Schmarrn", denn natürlich haben 15% Rohstoffe +25% IG-Anleihen mit Duration 7-8 eine höhere Rendite-Erwartung als 40% Tagesgeld. Es zählt einfach nur das Rendite-Risiko-Verhältnis und da ist es egal, ob man den ARERO mit 100% Aktien, 60/40, 70/30 (Aktien/Tagesgeld) etc vergleicht. In jedem Fall sollte laut Konzept der ARERO ein besseres Rendite-Risiko-Verhältnis haben...also entweder mehr Rendite bei gleichem Risiko oder gleiche Rendite bei weniger Risiko (was die meisten vermutlich mit weniger Volatilität und geringeren Drawdowns in Krisen erwarten). Sonst bringt es ja nichts wie du schreibst. Dass er das seit Auflage noch nicht so richtig sichtbar zeigen konnte, ist halt bisschen schade. Wir hatten aber seit der Auflage auch noch keinen wirklich lange andauernden Mega-Crash wie 2000 oder 2009. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Moneycruncher vor 22 Minuten vor 5 Stunden von Lazaros: Ist das einfach so gewachsen oder steckt dahinter eine konkrete Idee? Weder noch. Ich fühle mich einfach wohl damit. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag