Union Investment schichtet alles von Uniglobal in UniEuroRenta um

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Wirklich eine Frechheit was sich Union erlaubt und ärgerlich wenn man den heutigen Börsentag betrachtet.

 

Nun bin ich als Kunde auch gezwungen, denen per Einschreiben/ Rückschein die Einzugsermächtigung zu entziehen und zu untersagen für mich und auf meinen Namen Anteile zu erwerben.

 

Da die Herrschaften von Union die Emails einfach ignorieren.

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ich erhalte die UniProfiRente ohne Ausgabeaufschlag und Depotgebühren. Allerdings ist die Performance des UniGlobal seit Auflegung meiner Meinung nach nicht unbedingt erstklassig. Daher meine Frage, ob ich vollkommen verblödet wäre, auf die Rabattierung bei der Union zu verzichten und eine DWS Top Rente Dynamik abzuschließen (Kosten: 2,3% AA (rabattiert), 15,40 jährliche Depotgebühr)? Macht sich der Ausgabeaufschlag von 2,3% bei einer Laufzeit von mind. 36 Jahren und monatlichen Zahlung von 163 (für max. Förderung) extrem bemerkbar?

Naja das erste ist ja mal ein reines Rechenexempel. Jedes Jahr zahlst Du (nach heutigem Stand) 12*163=1956 EUR ein. 2,3% davon sind 45 EUR.

Bei 36 Jahren schonmal 1620 EUR. Das schlimme ist aber der Zinseszinseffekt. Die ersten 45 EUR könnten ja noch 35 Jahre lang vielleicht durchschnittliche 5% bringen, so daß dich dieser AA alleine 248 EUR kostet. Die zweiten 45 EUR dann noch 34 Jahre usw.

Sowas kann man schön in Excel runterrechnen, ich habs mal gemacht. Bei weiterhin 163 EUR Einzahlung, 2,3% AA und angenommenen 5% Rendite des Sparplans kostet dich der AA alleine etwa 4300 EUR. Dazu kommt aber noch der Umstand der höheren Verwaltungsgebühr (TER) der DWS Fonds - etwa 0,3 bis 0,5% p.a. Die 5 EUR höhere Depotgebühr finde ich eher zu vernachlässigen. Ob der DWS Dachfonds da jetzt soviel besser läuft weiss ich nicht.

Viel wichtiger finde ich den hier aufgeführten Umstand der Zwangsumschichtung in Rentenfonds zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Davon ist die Dynamik Variante der DWS fast genauso betroffen.

 

@leimann:

Hast Du nochmal nachgefragt ob weitere Einzahlungen in den Aktien- oder Rentenfonds gehen?

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@ harryguenter: vielen Dank für die Denkanstöße. Habe mal nachgerechnet: bereits bei einer ca. 0,1% besseren durchschnittlichen Wertentwicklung der DWS Top Rente nach Kosten würde sich ein Wechsel fast lohnen. Das traue ich der DWS eigentlich zu. Muss da glaube ich mal mit der DWS Direkt telefonieren, ob da nicht ein höherer Rabatt möglich ist (gem. vieler Aussagen hier im Forum sind 75% eigentlich machbar).

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Hi manumole,

 

also nach dem Zusenden eines Angebots eines freien Vermittlers über 90% Rabatt auf den AA habe ich bei DWS Direkt 75% auf den Ausgabeaufschlag bekommen.

Früher gabs mal 90%, aber was solls...

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@leimann:

Hast Du nochmal nachgefragt ob weitere Einzahlungen in den Aktien- oder Rentenfonds gehen?

 

Union Investment rührt sich nicht.

Es gibt zwar eine automatische Eingangsbestätigung, das war es dann aber auch.

 

Aus meiner Erfahrung kann ich derzeit nur vor Union Investment, bezügl. des Service, aber in meinem Fall auch aufgrund der Anlagestrategie, nur warnen.

 

Es sollte sich jeder gut überlegen ob er dort einen Riester Vertrag abschließt.

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Ich habe leider keinen anderen, passenden Thread gefunden, deswegen hier meine Frage:

 

Welche Gebühren erhebt die Union INvestment, wenn der Kunde seinen Riestervertrag woanders unterbringen will (in diesem Fall DWS Toprente)?? Also quasi Wechsel- oder Kündigungsgebühren!?

 

Konnte das online eben nicht finden...

 

Gruß, Kristian

 

PS: Sollten die Gebühren 50 Euro übersteigen: Muss der Kunde dann noch drauflegen, wenn das aktuelle Fondsguthaben nur etwa 45 Euro beträgt...????

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Damit beschäftige ich mich auch derzeit.

 

Fakt ist natürlich das ich definitif nicht bei Union bleiben werde, eventuell aber den Vertrag beitragsfrei weiter laufen lasse. Oder zur DWS wechsel.

 

Es ist auch sehr ärgerlich, dass der Uniglobal an einem Tag nun gerade knapp drei Prozent plus gemacht hat, während EuroRenta knapp ein Prozent verloren hat. Das ist auch aus Sicht vin Union Investment völliger Blödsinn. Da sieht man einmal wenn der Mensch abschaltet und alles von einer mathem. Formel/ Regel machen läßt.

 

Diese Differenz von vier Prozent ist bei der Depotsumme schon ärgerlich. Und ich kann da künftig so zusehen....

 

Im übrigen ist auch äußerst ärgerlich, da ich mehr eingezahlt habe als erforderlich, bis an die 2100 also. Zuletzt im Oktober 2008.

 

Und auch dies freiwilligen Beiträge sind umgeschichtet, werden nie wieder umgeschichtet sondern bleiben UniRenta. Das ist ja fast wie eine Enteignung.

 

Und von Union weiterhin keine Reaktion.

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Für den Übertrag der UniProfiRente zu einem anderen Anbieter fällt eine Gebühr in Höhe von 50 EUR an. Die Gebühr wird mit dem Übertrag auf den anderen Anbieter fällig und direkt Ihrem angesparten Altersvorsorgevermögen belastet.

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Das ist auch aus Sicht vin Union Investment völliger Blödsinn.

Nee, ist es nicht. Das hatten wir ja auch schon. Spekulation mit der Existenz seines Unternehmens und gegen den Gesetzgeber halte ich für Blödsinn.

Der Riestervertrag wäre sicherlich nicht zertifiziert worden wenn er "Spekulation bis zum Totalverlust" anstelle der Kapitalgarantie enthalten hätte.

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Posted · Edited by Grumel

Das ist auch aus Sicht vin Union Investment völliger Blödsinn. Da sieht man einmal wenn der Mensch abschaltet und alles von einer mathem. Formel/ Regel machen läßt.

 

Union hat das einzig vernünftige gemacht. Die einzige Alternative wäre wie gesagt gewesen von Anfang an einen höheren Rentenanteil zu verwenden. So funktionieren nunmal edit: Höchsstandsgarantien Beitragsgarantien. Und die sind gesetzlich vorgeschrieben.

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Posted · Edited by Roger Wilco

Es ist auch sehr ärgerlich, dass der Uniglobal an einem Tag nun gerade knapp drei Prozent plus gemacht hat, während EuroRenta knapp ein Prozent verloren hat. Das ist auch aus Sicht vin Union Investment völliger Blödsinn. Da sieht man einmal wenn der Mensch abschaltet und alles von einer mathem. Formel/ Regel machen läßt.

 

Diese Differenz von vier Prozent ist bei der Depotsumme schon ärgerlich. Und ich kann da künftig so zusehen....

 

Ich muss den anderen zustimmen: Du hast einfach eine falsche Vorstellung von dem Produkt und Du hast für Dich eine flasche Wahl getroffen, mit der UniProfirente. Tut mir leid, aber eigentlich müsstest Du auf Dich selber sauer sein, als auf die...

 

Wie würde Deine Aussage wohl aussehen, wenn es genau anders herum gewesen wäre: UniGlobal macht -3% und EuroRenta macht +1%...?! *Puh* Was für ein Glück...! ;)

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Posted · Edited by harryguenter

So funktionieren nunmal Höchsstandsgarantien.

Leider nur eine Einzahlungs- keine Höchststandgarantie.

Aber da Du in letzter Zeit gelegentlich sinngleiche Posts kurz nach mir schreibst gehe ich mal davon aus, dass ich auf Grumels ignore Liste stehe und er auch diesen Beitrag nicht lesen wird.

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Hallo,

 

will die Tage noch eine Riesterrente abschließen - eigentlich die Uniprofirente - und bin vorgestern auf diesen interessanten Fred gestoßen. Ich habe noch gut über 30 Jahre bis zum Renteneintritt, deswegen wird ja eigentlich die UniProfirente oder die DWS TopRente Dynamik empfohlen.

 

@harryguenter:

Dein Hinweis mit der TopRente Balance fand ich recht gut. Du schreibst, du würdest prüfen wollen, ob sie für dich in Frage käme. Mich würde mal interessieren, wie du das prüfen willst - also anhand welcher Kriterien sie für dich sprechen könnte. Irgendwelchen Diagrammen und Renditeversprechen kann man ja nicht unbedingt vertrauen...

 

Ciao, Fiz

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Will sagen: ich werde prüfen ob die DWS TopRente Balance trotz 25 Jahre für mich eine Alternative sein kann.

 

Ist zumindest eine interessante Alternative, um das, was gerade bei der Union passiert ist, zu verhindern (bzw. das Risiko zu senken). Kann ein laufender TopRente-Vertrag von Dynamik auf Balance umgestellt werden?

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Ich muss den anderen zustimmen: Du hast einfach eine falsche Vorstellung von dem Produkt und Du hast für Dich eine flasche Wahl getroffen, mit der UniProfirente. Tut mir leid, aber eigentlich müsstest Du auf Dich selber sauer sein, als auf die...

 

Wie würde Deine Aussage wohl aussehen, wenn es genau anders herum gewesen wäre: UniGlobal macht -3% und EuroRenta macht +1%...?! *Puh* Was für ein Glück...! ;)

 

Nein!!!!

 

Meine Uniglobal Anteile sind über 50 % herunter gerauscht, während sich EuroRenta ganz gut gehalten hat.

 

Da habe ich nicht gemeckert!! Damit muste ich rechnen! Da liegt Du falsch.

 

Und obwohl es so bergag ging, wollte ich die Anteile behalten. Mit der Überzeugung, dass es auch - bei einem Anlagehorizont von 20 Jahren - wieder aufwärts geht.

 

Da liegst Du völlig falsch!!!! Ich wusste schon was ich haben wollte!!!

 

Ich habe aber in der Tat nicht damit gerechnet, dass Union Investment nach vier Jahren Laufzeit und bei noch 20 Jahren aussstehender Einzahlung, alles auf einen Schlag umschichtet und das nie wieder ändern wird!!!

 

Und ich habe auch nicht damit gerechnet das Union Investment dann abtaucht, auf keine Email reagiert.

 

Jeder muss selbst wissen ob das die richtige Entscheidung für ihn/ sie ist.

 

Bei Union Investment läuft auch ein Riesetr Sparer, der 30 Jahre lang einzahlen möchte und dazu auch noch mehr einzahlt als er müsste, Gefahr, dass wenige Jahre nach Vertrgasbeginn alles getauscht wird und er letzendlich nach 30 Jahren mit einer Rendite von 0 Prozent heraus geht.

 

Das Risiko sehe ich nicht (das mögen andere ja anders sehen), wenn man längere Zeit in Aktienfonds bleibt bzw. beim Tausch der Fondanteile in Aktien oder Renten aktiver ist und erst später sicherheithalber umschichtet.

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Nein!!!!

 

Und obwohl es so bergag ging, wollte ich die Anteile behalten. Mit der Überzeugung, dass es auch - bei einem Anlagehorizont von 20 Jahren - wieder aufwärts geht.

 

Da liegst Du völlig falsch!!!! Ich wusste schon was ich haben wollte!!!

 

Ich habe aber in der Tat nicht damit gerechnet, dass Union Investment nach vier Jahren Laufzeit und bei noch 20 Jahren aussstehender Einzahlung, alles auf einen Schlag umschichtet und das nie wieder ändern wird!!!

 

Bei einem privaten Fondssparplan hättest Du die auch behalten können.

Der Riester-Anbieter stellt nun eben fest, dass Deine Anteile so sehr gefallen sind, dass er den Beitragserhalt eben nur dann noch garantieren kann, wenn die (jetzigen) Anteile eben bis zur Rente in Renten stecken.

Was anderes kann er nicht machen, da er die Garantie aus _Deiner_ und eben nicht aus seiner Tasche bezahlen will.

 

Fallen die Kurse jetzt nochmal um X% kanns auch leute treffen die noch 30 Jahre bis zur Rente haben. Die Diskussion derer die noch 10 Jahre dorthin haben hatten wir ja vor nem halben Jahr auch schon.

Und ich wüsste nicht inwiefern dass bei der DWS anders sein sollte. Fallen die Kurse zu stark ist eben Essig. Möglicherweise wechselt man und hat bei denen irgendwann das gleiche Problem.

 

Man könnte auch sagen, man zahlt viel Geld (AA, TER, Depotgebühren,...) einfach nur auf die Möglichkeit hin, dass man mehr Rente als bei einem Banksparplan haben _könnte_. Die Frage ist - lohnt sich der Aufwand?

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Posted · Edited by harryguenter

@harryguenter:

Dein Hinweis mit der TopRente Balance fand ich recht gut. Du schreibst, du würdest prüfen wollen, ob sie für dich in Frage käme. Mich würde mal interessieren, wie du das prüfen willst - also anhand welcher Kriterien sie für dich sprechen könnte. Irgendwelchen Diagrammen und Renditeversprechen kann man ja nicht unbedingt vertrauen...

Mir gehts dabei eher darum abzuschätzen wie hoch das Risiko und die Wahrscheinlichkeit der Umschichtung von Aktien in Renten ist. Ich habe mal für mich mitgenommen, dass die Aktienumschichtung aus Anlegersicht stets zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt erfolgt.

 

Also zuerst einmal kann ich mir abseits der Renditeversprechen erstmal die Kostenseite anschauen.

Da haben Unioninvestment und DWS TopRente (Balance/Dynamik) im aktuellen Finanztest 12/2008 gar nicht so schlecht abgeschnitten.

Würde ich Dir bei Interesse an einem Riesterfondssparvertrag auch mal empfehlen zu lesen (Seite 26 ff), auch wenn Finanztest in dem Artikel für mich die falschen Schlüsse zieht. (komme ich noch zu)

Den DWS kann man mit Rabatt auf den Ausgabeaufschlag bekommen, der Unioninvestment hat (derzeit) eine niedrigere TER.

Zusaätzlich würde ich mir mal die Quote der Investments in Aktien und in Renten über die Laufzeit anschauen.

 

Zum Risiko und der Wahrscheinlichkeit des Umschichtens was zu sagen ist schon schwieriger.

Ich habe mir da in Exel mal ein paar Szenarien zusammengebastelt. Als Grundaussage kann man sagen, dass mögliche Kursverluste zum Laufzeitende weniger stark ausfallen dürfen als zum Laufzeitanfang

Dies liegt an der langen Restlaufzeit und den Zinseszinseffekten vom umgeschichteten Rest. Kurz vor Laufzeitende hingegen hat man zwar (hoffentlich) einige Gewinne eingefahren, aber auch viele teure Anteile erworben und wenig Zeit mit Zinseszinseffekten die Einzahlungssumme wieder zu erhlaten.

Meine Szenarien sahen alle einen langfristig steigenden Aktienmarkt vor, gingen aber von unterschiedlich starken Schwankungen und Zeitpunkten der Schwankungen aus.

Meine Ergebnisse daraus waren: Wer 100% in Aktien fährt gerät bei Kursrücksetztern ab 60% bis 75% in die Gefahr dass umgeschichtet wird. Folgen von vorneherein Investments in Rentenfonds, so fällt der Risikopuffer deutlich größer aus. Bei einem 50% Rentenanteil ab der ersten Einzahlung wird meiner Meinung nach erst ein über 85% Kursrückgang am Laufzeitende (während der Laufzeit über 90%) kritisch für den Aktienanteil (->Zwangsumschichtung).

Daher scheinen mir diese Fonds Vorteilhaft, weil ich glaube am Ende mehr rendite zu erwirtschaften als jemand der zwar 100% in Aktien fährt, aber in den 30 Jahren 2 oder 3 mal in renten umgeschichtet wird ohne mit den bis dahin geleisteten Einzahlungen überhaupt noch eine Rendite zu erwirtschaften.

 

Wo irrt Finanztest in meinen Augen?

Im aktuellen Heft haben die sehr wohl festgestellt, dass im falle einer Umschichtung die bisher geleisteten Beiträge keine (kalkulierbare) Rendite mehr erwirtschaften, sondern nur noch der Einzahlungsbetragssicherung dienen. Eine rendite im niedrigen einstelligen Bereich gibts wahrscheinlich noch, wenn der Rentenfonds mehr als die gesetzlich geforderte Mindestverzinsung erwirtschaftet.

Die Schlußfolgerung Finanztests: Nur junge Leute mit mehr als 30 Jahren Laufzeit sollten 100% Aktienfondsriester abschließen. Diese Schlußfaolgerung ist im übrigen seit Jahren so.

Warum meine ich ist das falsch?

Ich glaube dahinter steht die Vorstellung dass man Aktienverluste auf lange Sicht und positiver Renditeerwartung aussitzen kann. Das Aussitzen der Kursrückgänge sieht das System aber gerade dann nicht vor wenn es am nötigsten wäre. Wichtig wäre also eine nicht laienhafte Berechnung von Wahrscheinlichkeiten und Risiken (z.B. mit Vergangenheitsdaten). Und nach jeder Zwangsumschichtung ist der 100% Aktienfonds Riestervertrag weniger geeignet als vorher. Da mit der Umschichtung in Renten der Riestervertrag praktisch auf null gesetzt wird (Altgewinne und Verluste sind ausgeglichen mit der Einzahlungserhaltungsgarantie) der Riestervertrag praktisch neu gestartet. Wenn man dann weniger als 30 Jahre Restlaufzeit hat lautet die Empfehlung von Finanztest hierzu "nicht empfehlenswert".

 

Fazit: Wenn ich der Meinung bin dass irgendwann zur Laufzeit der Sicherungsairbag greift, dann ist ab dort der Vertrag für mich ungeeignet. Damit stellt sich für mich das ganze Vertragskonstrukt in Frage.

 

 

 

Ich habe aber in der Tat nicht damit gerechnet, dass Union Investment nach vier Jahren Laufzeit und bei noch 20 Jahren aussstehender Einzahlung, alles auf einen Schlag umschichtet und das nie wieder ändern wird!!!

Leimann, sieh doch bitte ein, dass dieser Fakt irrelevant ist, weil Du der Union Deine Einzahlungen ja nicht garantiert hast. Damit können und dürfen die diese Einzahlungen auch nicht berücksichtigen. Die müssen damit rechnen dass Du den Vertrag jederzeit stillegst.

Warum der Ist-Bestand umgeschichtet wurde haben wir ausreichend dargelegt.

Es ist kein Problem der Union Investment, sondern es ist eher ein Problem aller Riesterverträge die 100% in Aktien gehen.

Dass die Union nicht reagiert ist eigentlich auch (bedingt) verständlich. Ansprechpartner ist normalerweise Deine Volksbank vor Ort

 

Und ich wüsste nicht inwiefern dass bei der DWS anders sein sollte. Fallen die Kurse zu stark ist eben Essig. Möglicherweise wechselt man und hat bei denen irgendwann das gleiche Problem.

Es hilft einzig und alleine eine höhere Rentenquote von Anfang an!

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Und ich wüsste nicht inwiefern dass bei der DWS anders sein sollte. Fallen die Kurse zu stark ist eben Essig. Möglicherweise wechselt man und hat bei denen irgendwann das gleiche Problem.

aber bei der premium wird doch wieder umgeschichtet? da bleibt es doch nicht im renten-topf?

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aber bei der premium wird doch wieder umgeschichtet? da bleibt es doch nicht im renten-topf?

sry. war ich ungenau... hatte da eher an die toprente dynamik gedacht.

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Danke harryguenter, fürs ausführliche Teilhabenlassen an deinen Gedanken :)

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@harryguenter: Vielen Dank für Deine Ausführungen!

 

Würdest Du die Mühen auf Dich nehmen und das mal in einer Email an Finanztest formulieren - das ist ja wirklich ein sehr interessanter und wichtiger Aspekt, an den die gar nicht gedacht haben.

 

Ich bin jetzt auch am überlegen. Es wurde schon gefragt: Gibt es eine einfache Wechselmöglichkeit von Dynamik zu Balance? (Abgesehen vom regulären Weg)

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@harryguenter: Vielen Dank für Deine Ausführungen!

 

Würdest Du die Mühen auf Dich nehmen und das mal in einer Email an Finanztest formulieren - das ist ja wirklich ein sehr interessanter und wichtiger Aspekt, an den die gar nicht gedacht haben.

 

Ich bin jetzt auch am überlegen. Es wurde schon gefragt: Gibt es eine einfache Wechselmöglichkeit von Dynamik zu Balance? (Abgesehen vom regulären Weg)

 

Wie ist das eigentlich bei DWS geregelt? Wird die Dynamik Variante mit 39 Jahren automatisch zur Balance? Falls ja: Wird dann das Fondsvermögen entsprechend umgeschichtet oder zählt die Balance-Variante nur für neue Beiträge?!?!?!

 

Habe mir da ehrlich gesagt noch gar keine Gedanken drüber gemacht (bin "erst" 26).

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Posted · Edited by harryguenter

Würdest Du die Mühen auf Dich nehmen und das mal in einer Email an Finanztest formulieren - das ist ja wirklich ein sehr interessanter und wichtiger Aspekt, an den die gar nicht gedacht haben.

Tja, das hatte ich nach den ersten Meldungen zu Jahresanfang eigentlich schon gemacht. Ausser einer Empfangsbestätigung hatte ich keine Reaktion erhalten. Bislang hat das offenbar noch nicht zu einem Umdenken geführt - vielleicht sind meine Gedanken oder Simulationen falsch, obwohl mir meine getroffenen Kernaussagen logisch scheinen. Ich hatte seinerzeit auch nicht mit einer personalisierten Antwort gerechnet aber gehofft, dass Finanztest in zukünftigen Artikeln (wie z.B. den speziellen Fondsriesterartikel im aktuellen Heft) mal Ihre Überlegungen etwas genauer darlegt. Es wurden ja noch mehr Leute von Umschichtungen getroffen und haben bei Finanztest nachgefragt.

Aber mal schaun - vielleicht mache ich das nochmal.

Ich für meinen Teil suche einen "Wechselkurs". Die DWS TopRente Balance hat von der Kostenstruktur und den enthaltenen Fonds bei der aktuellen Bewertung gut abgeschnitten. Wenn die Börsenkurse mal wieder gestiegen sind (oder ich auch noch zwangsumgeschichtet wurde) werde ich mit dem dann höheren Garantiekapital zur DWS gehen. Ich hoffe bis dahin sind die Übertragungen von Riestervermögen in neue Verträge problemlos möglich - Ebase Riester Rente behauptet ja, dass sie das derzeit nicht machen weil zu kompliziert. Für DWS habe ich mich damit noch nicht beschäftigt.

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Wie ist das eigentlich bei DWS geregelt? Wird die Dynamik Variante mit 39 Jahren automatisch zur Balance? Falls ja: Wird dann das Fondsvermögen entsprechend umgeschichtet oder zählt die Balance-Variante nur für neue Beiträge?!?!?!

Nee, die Varianten laufen parallel weiter. Die Balance Variante sieht von Anfang an eine höhere Rentenquote vorm und behält die meines Wissens nach im Vergleich zur Dynamik bei.

Beie Varianten erhöhen aber im Alter schrittweise die Rentenquote.

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